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Verfahren : 2009/2152(INI)
Werdegang im Plenum
Entwicklungsstadium in Bezug auf das Dokument : A7-0057/2010

Eingereichte Texte :

A7-0057/2010

Aussprachen :

Abstimmungen :

PV 06/05/2010 - 7.8
CRE 06/05/2010 - 7.8
Erklärungen zur Abstimmung
Erklärungen zur Abstimmung

Angenommene Texte :

P7_TA(2010)0154

Ausführliche Sitzungsberichte
Donnerstag, 6. Mai 2010 - Brüssel Ausgabe im ABl.

7.8. Weißbuch der Kommission: "Anpassung an den Klimawandel: Ein europäischer Aktionsrahmen" (A7-0057/2010, Vittorio Prodi)
PV
 

– Vor der Abstimmung:

 
  
MPphoto
 

  Vittorio Prodi, Berichterstatter.(IT) Herr Präsident, verehrte Kolleginnen und Kollegen! Der Klimawandel ist eine reale Bedrohung, der entgegenzutreten wir bereit sein müssen, auch wenn die Auswirkungen in unseren Ländern unterschiedlich sein werden. Die Verschlechterung der Ökosysteme wird das Wohl unserer Volkswirtschaften und der europäischen Bürgerinnen und Bürger stark beeinträchtigen. Wir haben bereits in der Vergangenheit Klimadiplomatie und klimagerechtes Handeln gefordert, jetzt gilt es, diese mit vereinten Kräften aufzubauen.

Ich bin davon überzeugt, dass die Europäische Union ihre Vorreiterrolle im Kampf gegen den Klimawandel aufrechterhalten muss und dass jede Verzögerung bei der Umsetzung der entsprechenden Maßnahmen zu einem maßlosen Anstieg der ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Kosten führen wird. Wir müssen vor allem die zentrale Rolle der lokalen und regionalen Gebietskörperschaften anerkennen sowie die Notwendigkeit, mit ihnen zusammenzuarbeiten, wenn es darum geht, die ökologischen und wirtschaftlichen Innovationen zu koordinieren, die durch den technischen Fortschritt möglich werden.

Mit der Annahme des Weißbuchs fordern wir die Kommission und die Mitgliedstaaten dazu auf, öffentlich-private Partnerschaften zu fördern, die zur Finanzierung all der mit den Anpassungsmaßnahmen verbundenen Initiativen beitragen könnten. Wir müssen für jeden Quadratmeter der Europäischen Union Sorge tragen, damit die Böden erhalten und Wasser aufgefangen werden kann, um Erosionen vorzubeugen und die Grundwasserschichten zu versorgen, unter anderem auch durch direkte Wiedereinleitung von Oberflächenwasser. Um die Anpassung an den Klimawandel zu ermöglichen, brauchen wir einen systemischen Ansatz, in dem auch erneuerbare Energien enthalten sind.

Ich möchte allen Kolleginnen und Kollegen, die zum Erfolg dieses Berichts beigetragen haben, herzlich danken.

(Beifall)

 
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