President. − The next item is the report by Anja Weisgerber, on behalf of the Committee on the Internal Market and Consumer Protection, on the proposal for a directive of the European Parliament and of the Council repealing Council Directives 71/317/EEC, 71/347/EEC, 71/349/EEC, 74/148/EEC, 75/33/EEC, 76/765/EEC, 76/766/EEC, and 86/217/EEC regarding metrology (COM(2008)0801 – C6-0467/2008 – 2008/0227(COD)) (A7-0050/2010).
Anja Weisgerber, Berichterstatterin. − Herr Präsident, Herr Kommissar Tajani, liebe Kolleginnen und Kollegen! Zunächst möchte ich den Schattenberichterstattern des Ausschusses für Binnenmarkt und Verbraucherschutz, den Mitarbeitern und allen, die an diesem hervorragenden Ergebnis mitgewirkt haben, ganz herzlich danken. Ohne die konstruktive und auch sehr offene Zusammenarbeit sowohl mit der Kommission als auch mit der belgischen Ratspräsidentschaft könnte dieses Dossier nicht morgen abgeschlossen werden.
Ich bin, wie Sie sich sicher denken können, als Berichterstatterin sehr zufrieden mit diesem Ergebnis. Wir werden mit der Abschaffung von insgesamt acht Richtlinien, die veraltet und obsolet sind, wieder einen Schritt in Richtung weniger Bürokratie in Europa machen. Interessant an diesen Richtlinien ist auch, dass sie größtenteils obsolet wurden, weil sie schon durch internationale Normen ersetzt wurden, die dem neuesten Stand der Technik entsprechen. Oft werden Regelungen der Mitgliedstaaten ja durch die harmonisierten europäischen Regelungen obsolet. Hier werden europäische Regelungen durch internationale Vorschriften überflüssig.
Wenn wir unserem Ziel näherkommen wollen, bis zum Jahr 2012 ein Viertel weniger Bürokratie in Europa zu haben, müssen wir jetzt Farbe bekennen. Um es mit den Worten des Vorsitzenden der Expertengruppe zum Bürokratieabbau, Edmund Stoiber, zu sagen: Wir müssen in Europa nicht nur den Mund spitzen, wir müssen auch kräftig pfeifen. Das heißt, wir müssen den Worten auch Taten folgen lassen. Bei diesen Taten steckt aber der Teufel oft im Detail. Dies hat diese Richtlinie über die Aufhebung von acht Richtlinien im Bereich des Messwesens wieder eindeutig gezeigt. Messgeräte für Kaltwasserzähler, für nicht sauberes Wasser, Alkoholometer, bestimmte Gewichtsstücke, Luftdruckmessgeräte oder Geräte, die die Messung der Schüttdichte von Getreide oder die Dimensionen von Schiffsbehältern vermessen, sind in der Praxis durch modernere, digitale Geräte ersetzt worden. Die veralteten Geräte kommen immer seltener zum Einsatz, und die entsprechenden Regelungen können deshalb gestrichen werden. Dies hat auch keine Auswirkungen auf das Funktionieren des Binnenmarkts oder auf den hohen Verbraucherschutzstandard, der uns ja immer sehr wichtig ist.
Dennoch hat der Rat das Dossier lange blockiert. Es ist uns aber gelungen, im informellen Trilog einen vernünftigen Kompromiss sogar in erster Lesung – was ja für uns immer die Ausnahme ist – zwischen Rat und Parlament zu schließen. Der Inhalt der Einigung ist: Eine Richtlinie – die über die Vermessung von Schiffstanks – wird sofort, mit Wirkung zum 1. Juli 2011, aufgehoben, die sieben weiteren Richtlinien werden aufgehoben, nachdem die Neufassung der Messgeräte-Rahmenrichtlinie – der sogenannten MID –, an der die Kommission derzeit arbeitet, abgeschlossen ist. Einen neuen Vorschlag für die MID wird die Kommission bis Ende April 2011 vorlegen. Die Idee ist, dass die Kommission im Rahmen der Überprüfung der MID auch prüfen wird, ob und gegebenenfalls welche Teilaspekte der alten Richtlinien noch beibehalten werden sollen und zu diesem Zweck dann auch in die MID überführt werden. Wenn die Mitgliedstaaten belegen, dass einzelne Aspekte der sieben Richtlinien, beispielsweise aus Verbraucherschutzgründen, dennoch erforderlich sind, wie zum Beispiel bei der Richtlinie über die Luftdruckmessgeräte für Kraftzeugreifen, dann werden diese Teile in die Messgeräte-Rahmenrichtlinie übernommen. Nach Abschluss der MID-Revision werden dann die restlichen Richtlinien aufgehoben.
Das ist ein Signal, dass Europa es ernst meint mit dem Bürokratieabbau und dass wir gewillt sind, die Voraussetzungen für nachhaltiges Wirtschaftswachstum zu schaffen. Ich bin stolz darauf, dass das Europäische Parlament damit seinen Beitrag zum Bürokratieabbau und zur besseren, schlankeren und einfacheren Rechtsetzung leistet.
Lassen Sie mich abschließend noch kurz etwas zu den Entsprechungstabellen, den sogenannten correlation tables, sagen. Das sind die Tabellen, die die Mitgliedstaaten erstellen sollten, um zu belegen, wie sie die Richtlinie umgesetzt haben. Wir haben uns hier am Ende auf eine weichere Formulierung geeinigt. Wir haben aber für schärfere Formulierungen in Zukunft gekämpft und haben das auch erreicht. Die Konferenz der Präsidenten wird sich hier dem Rat und der Kommission gegenüber entsprechend einsetzen. Das ist auch ein Erfolg, den wir den Berichterstattern und Schattenberichterstattern zu verdanken haben!
Antonio Tajani, Vicepresidente della Commissione. − Signor Presidente, onorevoli deputati, voglio innanzitutto congratularmi e ringraziare l'onorevole Weisgerber per il lavoro che ha svolto, approfondito, su una proposta articolata, complicata, che è stata protagonista di un lungo dibattito; quindi il suo lavoro non è stato semplice e il fatto di poter raggiungere un accordo in prima lettura significa che la relatrice è stata abile nel trovare un buon accordo.
Questa decisione rappresenta certamente una tappa importante nell'ambito della semplificazione e della regolamentazione intelligente. La better regulation deve diventare sempre più un obiettivo delle istituzioni comunitarie e la Commissione è assolutamente concorde nel voler puntare su una sempre migliore regolamentazione comunitaria.
Con questa proposta – come ha ricordato la relatrice – verranno infatti abrogate otto direttive obsolete, relative a sei categorie di strumenti per la metrologia legale, sulla base del fatto che gli strumenti contemplati dalla direttiva in questione sono ormai superati e che stanno diminuendo gli scambi commerciali corrispondenti. Inoltre non vi sono ostacoli agli scambi di prodotti sostitutivi, tecnicamente più avanzati che non rientrano nel campo di applicazione delle direttive.
In futuro gli Stati membri potrebbero voler disporre di norme nazionali, tuttavia ciò non comporterà nuovi ostacoli agli scambi poiché esistono norme internazionali che già disciplinano interamente questi vecchi strumenti, nonché la maggioranza dei prodotti sostitutivi più avanzati.
L'accordo dell'Organizzazione mondiale del commercio sugli ostacoli tecnici al commercio impone agli Stati membri di basare le loro legislazioni su queste norme internazionali. Il trattato sull'Unione impone agli Stati membri anche di riconoscere reciprocamente i prodotti equivalenti legalmente commercializzati in un altro Stato membro.
La Commissione accoglie quindi con favore il compromesso in prima lettura tra il Parlamento e il Consiglio, che prevede l'abrogazione di una direttiva entro il mese di luglio 2011 e delle altre sette direttive entro il dicembre del 2015.
Infine la Commissione ribadisce la dichiarazione congiunta delle tre istituzioni e si dichiara disposta a riesaminare gli argomenti a favore dell'armonizzazione presentati nel corso dell'iter legislativo. Come indicato, riferiremo su tali argomenti entro la fine di aprile del prossimo anno e , se del caso, sottoporremo la proposta legislativa conformemente ai principi della legislazione intelligente.
Lara Comi, a nome del gruppo PPE. – Signor Presidente, onorevoli colleghi, offro il mio pieno sostegno alla posizione espressa dalla relatrice in merito alla proposta della Commissione concernente l'abrogazione di otto direttive nel settore della metrologia.
In particolare, accolgo con favore la proposta relativa all'opportunità di concedere agli Stati membri un tempo sufficiente per valutare le possibili conseguenze dell'abrogazione nel contesto della revisione della direttiva MID sugli strumenti di misura.
Infatti, pur condividendo gli obiettivi generali di better regulation e di semplificazione, promossi anche dalla strategia di Lisbona, ritengo assolutamente importante accordare agli Stati membri il tempo necessario per verificare che dalla soppressione delle abrogande direttive non discenda una situazione di incertezza giuridica. Tale situazione consentirebbe infatti di attenuare le preoccupazioni espresse dai vari Stati membri in merito all'impossibilità di disporre di un tempo ragionevole per fronteggiare il vuoto normativo che verrebbe a crearsi in seguito all'abrogazione.
Si rappresenta così un ottimo compromesso tra la posizione della Commissione, che è favorevole all'abrogazione tout court delle direttive e contraria a una nuova regolamentazione della materia nel quadro della direttiva MID, e le posizioni critiche inizialmente assunte dagli Stati membri nei confronti di tale proposta.
Evelyne Gebhardt, im Namen der S&D-Fraktion. – Herr Präsident, Herr Kommissar! Vielen Dank, Frau Weisgerber, für die wirklich kollegiale Zusammenarbeit, die wir hier geführt haben. Für meine Fraktion möchte ich sagen, dass ich durchaus nicht so euphorisch bin über die Aufhebung dieser acht Richtlinien. Tatsächlich gibt es einige veraltete Messinstrumente, deren Regelungen abgeschafft werden, aber in den Diskussionen haben wir gemerkt, dass – wie Sie es auch sagten – der Teufel im Detail steckt. Deswegen war nicht immer klar, ob das hier wirklich der richtige Weg ist. Meine Fraktion wird diesem Kompromiss zustimmen, weil wir von der Kommission die Zusicherung erhalten haben, dass geprüft wird, diese Messinstrumente in die Europäische Messgeräte-Richtlinie (MID), die ja zurzeit erarbeitet wird, wirklich da einzuarbeiten, wo es notwendig ist. Dieser Prüfauftrag – auch davon gehe ich aus – wird dann auch sehr ernst genommen und ernsthaft erwogen werden. Unter dieser Voraussetzung stimmen wir dem Kompromiss zu, wohl wissend, dass da noch das eine oder andere geprüft werden muss.
Zu den Entsprechungstabellen möchte ich hier sagen, dass wir uns jetzt bereit erklärt haben, diese weiche Formulierung, die jetzt in diesem Text steht, zu akzeptieren, aber das ist eines der letzten Dokumente, bei denen wir das akzeptiert haben. Denn es geht uns wirklich darum, dass europäisches Recht, das geschaffen wird, wenn die Mitgliedstaaten zugestimmt haben, auch wirklich und richtig umgesetzt wird. Das können wir aber nur prüfen, wenn wir die Informationen haben, und diese bekommen wir durch diese Entsprechungstabellen. Daran werden wir auf jeden Fall noch arbeiten.
Cristian Silviu Buşoi, on behalf of the ALDE Group. – Mr President, I would like to congratulate the rapporteur and the other colleagues who have contributed to this dossier. Although it had initially appeared to be a very technical dossier, in the end it was very clear that the political decision would find a solution for this report.
There is a need to simplify the acqis communautaire by repealing those directives which contain provisions on means of measurement that are no longer used as a result of technical progress and the use of international standards. The Commission’s approach is reasonable. If the mutual recognition principle ensures free movement and no specific barrier exists, then no further additions are needed and the technical specifications should be adopted by the Member States.
However, the repeal of the directive should not lead to any new barriers to free movement or to additional administrative burdens. We also need to ensure that there will be no gaps between the old directives being repealed and the 2004 directive on measuring instruments.
Furthermore, the first reading report adopted in the Committee on the Internal Market and Consumer Protection enabled the inclusion of provisions on the measuring instruments covered by the directives being repealed in the general Measurements Instruments Directive. The Member States have been given more time to investigate whether the repealing of the directives will lead to legal uncertainty.
The report includes a provision that the Commission shall evaluate whether the measuring instruments falling within the scope of the repealed directives need to be included in the scope of the Measurements Instruments Directive. Taking account of the fact that a horizontal decision has been also taken regarding correlation tables, together with other shadow rapporteurs I propose to support the text agreed at the first reading with the Council.
Heide Rühle, im Namen der Verts/ALE-Fraktion. – Herr Präsident! Auch ich möchte mich bei der Berichterstatterin und bei den Schattenberichterstattern für die gute Zusammenarbeit bedanken. Ich glaube, ich kann es kurz machen, weil alle wesentlichen Punkte eigentlich schon angesprochen wurden.
Unsere Fraktion wird den Kompromiss natürlich mittragen, aber wir gehen auch davon aus, dass die Kommission bei der Revision der MID noch einmal einen kritischen Blick darauf hat. Wir unterstützen natürlich, dass wir diesen Kompromiss bei den Entsprechungstabellen gefunden haben. Dieser Kompromiss ist jedoch zeitlich befristet, und der Rat muss künftig sehr viel stärker reagieren, und wir sind nicht mehr bereit, nachzugeben. Letztlich müssen die Mitgliedstaaten auch überprüft werden können, und dafür brauchen wir dringend die Entsprechungstabellen.
Edvard Kožušník, za skupinu ECR. – Osobně jsem od začátku podporoval původní návrh Komise zrušit všech osm směrnic bez náhrady. Jsem toho názoru, že návrh Komise byl ukázkovým příkladem, jak správně postupovat při zjednodušování evropského práva a prosazování přístupu „better regulation“. Neměli bychom usilovat o harmonizaci všech oblastí za každou cenu. Měli bychom přemýšlet i o jiných nástrojích regulace, než jsou jenom právní předpisy EU, jako jsou například mezinárodní normy. A tyto alternativní regulatorní nástroje pak nasazovat v těch případech, kdy je jejich užití efektivnější. U zavádění regulací v oblasti metrologie upřednostňuji dobrovolný systém vzájemného uznávání vnitrostátních předpisů založený na mezinárodních normách před shora nařizovanou centrální harmonizací. Je mi tak líto, že Parlament spolu s některými členskými státy tento výjimečný a liberální přístup Komise nepodporuje a upřednostňuje konzervativní přístup při odstraňovaní nadměrné regulace.
Přesto všechno ale velmi děkuji paní zpravodajce za to, jaké úsilí věnovala hledání společného kompromisního řešení. Oceňuji její osobní nasazení, díky němuž návrh Komise nespadl pod stůl a podařilo se prosadit alespoň část z původního záměru.
Oreste Rossi, a nome del gruppo EFD. – Signor Presidente, onorevoli colleghi, siamo favorevoli alla relazione in materia di metrologia. Si tratta di un testo molto tecnico, che da mesi attende la votazione in sessione plenaria.
La relazione, che non ha trovato ostacoli in seno alla commissione competente, è stata licenziata nel marzo scorso e si è trascinata così a lungo a causa della necessità di trovare, in sede di Consiglio, tra i 27 Stati membri, un accordo sulle tavole di correlazione in materia.
Il vero problema è che la Commissione europea non ha ancora presentato la proposta di direttiva sugli strumenti di misura, che dovrebbe sostituire quelle obsolete che oggi cancelliamo, e regolare una volta per tutte la materia. Vorrei criticare la Commissione per essere giunta all'eliminazione delle direttive obsolete senza aver già presentato contestualmente la proposta di revisione della direttiva sugli strumenti di misura. Tale comportamento è ingiustificabile, lontano dalle esigenze delle imprese e dei cittadini.
Allo stesso tempo, vorrei criticare gli eccessivi timori di coloro che ritengono che il diritto degli Stati membri non sia in grado di supplire durante la vacatio. Fortunatamente, le aziende europee hanno un sistema di regole internazionali del settore che prescinde dalle norme dell'Unione e va oltre. Quindi, sono infondati i timori di catastrofi nella vacatio delle direttive.
Le aziende suppliscono alle carenze dei legislatori con le loro organizzazioni di categoria, con le loro capacità, con le regole che loro stesse si sono date per creare un mercato dinamico ed equilibrato. Ricordiamoci delle nostre imprese che con grande difficoltà continuano ad operare nel nostro territorio. Non dobbiamo continuare a spremerle con tasse, burocrazia e richieste assurde.
Talvolta, al Parlamento i lavori procedono con celerità. Buonsenso e voglia di trovare accordi con le altre istituzioni europee vanno oltre le divisioni politiche.
Zuzana Roithová (PPE). - Osm zastaralých směrnic o měřících přístrojích nejsou na první pohled zajímavá politická témata, ale ve skutečnosti jejich zrušení představuje konkrétní naplňování zásady subsidiarity a současně snahu o „better regulation“. V oblasti metrologie dnes již existují mezinárodní dohody, které si vyžádala globalizace vědy a obchodu, a tak případná harmonizace na evropské úrovni skutečně nemusí být nutná. Oceňuji odpovědný přístup zpravodajky Anji Weisgerberové, která se rozhodla podpořit na jedné straně návrh Komise na úplně zrušení směrnic, ale na druhou stranu u sedmi z nich ponechává časový prostor, aby příslušné metrologické instituce členských států provedly analýzu dopadů pro národní legislativu.
Toto řešení, které zítra jistě odhlasujeme, tak bude i zajímavým testem pro další směrnice, zda vzájemné uznávání předpisů na národní úrovni bude dostačující a nepovede k právní nejistotě, a tudíž bude výhodnější, než by byla novelizace, resp. úplná harmonizace. Sama se podivuji, že by členské státy spíše dávaly přednost harmonizaci.
Blahopřeji zpravodajce k dosažení absolutní podpory ve Výboru pro vnitřní trh a ochranu spotřebitelů a současně jí děkuji za její vyjednání shodného postoje s Radou.
Malcolm Harbour (ECR). - Mr President, first of all I want to join in the thanks to Anja Weisgerber who is a stalwart member of the Committee on the Internal Market and Consumer Protection and has done a number of these very technical reports with great diligence, and this is a good example of that.
I think that when she started on this work, which was soon after the elections last year, we all felt that what appeared at first sight to be a deceptively simply proposal from the Commission to repeal what appeared on the surface to be outdated legislation would probably be dealt with relatively quickly and without much argument.
The time that this has taken and the relative complexity of the solution show that deregulation and cutting red tape are nothing like as easy as people think. It is very easy to come up with these facile phrases about deregulation, but in the real world there are always people who want to keep regulation in place. As soon as this proposal hit the Council we began to realise some of the deep-seated problems that existed from country to country. There were countries which had problems with measuring the weight of ships, or alcohol meters, or tyre pressure gauges. Everyone had their own particular issue.
My conclusion overall is not about the value of the proposal, because in a few months we will have the alternative proposal which will make effectively make this one outdated, and we could almost have waited for that. My appeal to the Commissioner is that the Commission does need to look at its impact assessment and its homework on deregulation proposals much more deeply and get Member States to engage with them before coming up with these proposals.
On reflection I think we could have spent more time on that had we been allowed to do so. It is a success for the committee, but I would say a qualified success, and we need to learn the lessons from that as we go forward.
Seán Kelly (PPE). - Mr President, I too welcome the rapporteur’s proposals and certainly we are living in a much smaller world than ever before. Interaction between people is far greater, and that is set to continue rapidly into the future, so obviously the more harmonisation we have in measurement instruments the better. I certainly welcome the repeal of the metrology directives and cutting red tape by 25%.
Sometimes I think we underestimate the ability of people to adapt. I saw in my country how easily we adapted from the old pounds, shillings and pence to the euro and cents, and also only in recent years from miles to kilometres in terms of travel and speed limits. This has made life easier for many people and will continue to do so. I think this is a step in the right direction, so congratulations again.
Antonio Tajani, Vicepresidente della Commissione. − Signor Presidente, onorevoli parlamentari, ringrazio tutti gli intervenuti al dibattito, perché vuol dire che c'è interesse nei confronti di questa proposta di semplificazione; ecco perché vorrei ancora insistere sui vantaggi che comporta questa scelta e di conseguenza i benefici che ne derivano.
Si tratta di vantaggi a favore dei consumatori, dei produttori di strumenti e delle amministrazioni nazionali. Voglio anche assicurarvi in particolare, risposta al tema sottoposta dall'onorevole Gebhard, che la Commissione è disposta a effettuare gli studi necessari per riesaminare le argomentazioni a favore dell'armonizzazione entro aprile 2011.
In risposta all'onorevole Rossi – che ha lasciato la sala ma che ha criticato la Commissione, si farebbe bene, dopo aver criticato, anche ad ascoltare la risposta – c'è una dichiarazione comune, Parlamento, Consiglio, Commissione, su questo argomento che recita testualmente "conformemente all'articolo 25 della direttiva 2004/22/CE relativa agli strumenti di misura, la Commissione è invitata dal Parlamento europeo e dal Consiglio a riferire entro il 30 aprile 2011 in merito all'applicazione della direttiva e a presentare, se del caso, una proposta legislativa". Come ho detto nel corso del mio intervento all'inizio del dibattito, intendo rispettare questa dichiarazione.
Grazie signor Presidente, grazie onorevoli deputati, per l'impegno e la cooperazione; infine, sulle tavole di concordanza, la Commissione sostiene la posizione del Parlamento.
Anja Weisgerber, Berichterstatterin. − Herr Präsident! Ich möchte mich ganz herzlich bei den Kolleginnen und Kollegen bedanken, auch für die wertvollen Redebeiträge heute Abend. Nach der morgigen Abstimmung gilt es jetzt, den Blick in die Zukunft zu richten. Wir sind natürlich gespannt – wenn die Kommission jetzt ankündigt, bis Ende April den Vorschlag zur MID vorzulegen –, wie die einzelnen Regelungen aussehen werden. Dann kann auch geprüft werden, ob von den Teilregelungen, die wir jetzt abschaffen, irgendwelche überführt werden.
Wichtig ist – wie das Frau Comi auch gesagt hat –, dass kein rechtliches Vakuum entsteht. Das war ja auch der S&D-Fraktion, Frau Gebhardt, ein ganz wichtiges Anliegen. Dem konnten wir Folge leisten. Allerdings finde ich es auch wichtig zu erwähnen, dass die Mitgliedstaaten in der Pflicht sind, noch stärker zu belegen, warum welche Teilaspekte denn erhalten bleiben müssen. Denn nur dann brauchen wir wirklich europäische Regelungen, nicht einfach als Selbstzweck.
Ich bin auch gespannt auf die Internetkonsultation, die die Kommission angekündigt hat und die vom 6. September bis 1. November 2011 stattfinden wird. Da werden auch die beteiligten Firmen, die Behörden und so weiter eingebunden. Ich werde mein Ohr wieder nah an den Betrieben haben. Ich habe auch bei der bestehenden Richtlinie nachgefragt, ob denn diese Messinstrumente noch verwendet werden, und ich habe durch die Bank eigentlich immer gehört – z. B. von meinem Weinbauverband, den ich zum Alkoholometer befragt habe –, dass diese Geräte gar nicht mehr verwendet werden. Deswegen müssen wir ganz genau hinschauen. Wenn wir dem Ziel wirklich näher kommen wollen, bis 2012 – und das ist ja wirklich nicht mehr lange – 25 % weniger Bürokratie in Europa zu haben, dann müssen wir hier mit großen Schritten vorangehen. Wir als Parlament sind bereit, unseren Beitrag zu leisten.
Abschließend noch ein Wort zu den Entsprechungstabellen. Ich möchte an dieser Stelle sagen, dass das hier noch einmal ein Kompromiss war, aber für die Zukunft möchte ich die Mitgliedstaaten auffordern, sich zu verpflichten, diese Tabellen auch tatsächlich zu erstellen, weil es wirklich um eine einheitliche Umsetzung der Regelung in ganz Europa geht.
President. − The debate is closed.
The vote will take place tomorrow (Wednesday, 15 December 2010).