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Plenardebatten
Dienstag, 18. Januar 2011 - Straßburg Ausgabe im ABl.

Stimmerklärungen
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Eingereichter Text : A7-0375/2010

  Maria do Céu Patrão Neves (PPE), schriftlich. (PT) Die Europäische Union ist in der Kombination aus Kommission und Mitgliedstaaten die weltweit größte Geberorganisation im Bereich humanitäre Hilfe. Ihr Anteil an der offiziell verzeichneten internationalen humanitären Hilfe beträgt über 40 %. Eine strenge Halbzeitbilanz der Umsetzung des Europäischen Konsenses über humanitäre Hilfe kann nur zu dem Ergebnis kommen, dass der Bekanntheitsgrad dieses Mechanismus erhöht werden muss und bessere Koordinierung sowie höhere Effizienz aller beteiligten Institutionen notwendig ist. Finanzmittel allein können ohne die erhoffte Wirkung bleiben, wenn sie nicht durch eine enge und wirksame Koordinierung in allen Phasen und bei allen Formen der Hilfeleistungen der EU flankiert werden. Gegenwärtig befinden wir uns in einer kritischen Situation: In den vorangegangenen Jahren hat sich das humanitäre Umfeld von Grund auf gewandelt, wodurch die strikte und verstärkte Anwendung des humanitären Konsenses weiter an Bedeutung gewonnen hat. Ich werde für diesen Bericht stimmen und möchte außerdem für einen systematischen politischen Dialog, verstärkte Zusammenarbeit vor Ort, besseres Krisenmanagement und eine Verpflichtung zur Katastrophenprävention plädieren. Ich befürworte auch die Schaffung einer europäischen Katastrophenschutztruppe gemäß dem Barnier-Bericht vom Mai 2006.

 
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