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Plenardebatten
Mittwoch, 16. Februar 2011 - Straßburg Ausgabe im ABl.

Stimmerklärungen
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Eingereichter Text : A7-0148/2010

  Maria do Céu Patrão Neves (PPE), schriftlich. – (PT) Dieser Bericht basiert auf einem Vorschlag der Kommission, der das Ziel hat, die Einführung von gefälschten Arzneimitteln in die Lieferkette zu verhindern, und dabei auf ein Thema aufmerksam macht, das den europäischen Bürgern immer größere Sorge bereitet: die Qualität und Sicherheit der von ihnen eingenommenen Arzneimittel. Die positive Wirkung dieses Vorschlags, der eine Debatte über ein äußerst wichtiges Thema anregt und dessen oberstes Ziel die Bekämpfung gefälschter Arzneimittel ist, ist hervorzuheben. Tatsächlich ist die Fälschung von Arzneimitteln ein Verbrechen, das den Patienten die medizinische Behandlung vorenthält, die sie brauchen, und das ihre Gesundheit schädigt und möglicherweise sogar zum Tode führt. Das wichtigste Ziel der Richtlinie ist, wie die Berichterstatterin zu Recht betont hat, der Schutz der öffentlichen Gesundheit. Dieses Ziel muss sich in der Rechtsgrundlage der Richtlinie widerspiegeln. Es scheint mir auch äußerst wichtig, dass das Vertriebsnetz für Arzneimittel abgesichert wird, indem eindeutige und präzise Begriffsbestimmungen eingeführt werden, die sich nicht nur auf den Anwendungsbereich, sondern auch auf Aufgaben und Verantwortlichkeiten der im Rahmen der Lieferkette tätigen Akteure beziehen: Einzelhändler, Großhändler, Vermittler. Ich habe dafür gestimmt, da ich glaube, dass es entscheidend ist, eine Rechtsetzungsmaßnahme zu diesem Thema zu fördern, um gegen diese wachsende Gesundheitsgefahr anzugehen und die Sicherheit der Patienten zu verbessern.

 
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