Go back to the Europarl portal

Choisissez la langue de votre document :

  • bg - български
  • es - español
  • cs - čeština
  • da - dansk
  • de - Deutsch (Selected)
  • et - eesti keel
  • el - ελληνικά
  • en - English
  • fr - français
  • ga - Gaeilge
  • hr - hrvatski
  • it - italiano
  • lv - latviešu valoda
  • lt - lietuvių kalba
  • hu - magyar
  • mt - Malti
  • nl - Nederlands
  • pl - polski
  • pt - português
  • ro - română
  • sk - slovenčina
  • sl - slovenščina
  • fi - suomi
  • sv - svenska
This document is not available in your language. Please choose another language version from the language bar.

 Index 
 Full text 
Plenardebatten
Donnerstag, 15. September 2011 - Straßburg Überprüfte Ausgabe

Hungersnot in Ostafrika (Aussprache)
MPphoto
 

  Norbert Neuser (S&D). - Herr Präsident, Frau Kommissarin, liebe Kolleginnen und Kollegen! Ich möchte mich zunächst ebenfalls für die schnelle Reaktion bedanken, zu der die Kommission fähig war. Europa ist bei der Krisenbewältigung und bei den Reaktionsmechanismen insgesamt gut aufgestellt. Die Krise in und um Somalia wird eindimensional als Hungersnot am Horn von Afrika oder als schlimmste Dürre seit 60 Jahren beschrieben. Wer nur natürliche Ursachen für diese Krise verantwortlich macht, ignoriert die komplexen geopolitischen Hintergründe, die die Lage so katastrophal machen. Das Verdrängen der von Menschenhand geschaffenen Ursachen für Hunger und Verhungern ist bei der Krisenbewältigung nicht hilfreich.

Unterernährung ist in vielen Regionen des Horns von Afrika chronisch. Die jüngsten Ernteausfälle haben die Katastrophe nur verschärft. Die Hungersnot am Horn von Afrika hat ihren Höhepunkt noch längst nicht erreicht und könnte nach Einschätzung von Experten noch viele Monate andauern. Die Lage wird sich weiter zuspitzen. Deshalb ist es wichtig, dass die internationale Gebergemeinschaft die Gelder zusammenbekommt. Bisher sind nur etwa 60 % der zugesagten Gelder angekommen.

Wir müssen die Bekämpfung des Hungers stärker in den Fokus stellen. Beim Weltklimagipfel in Kopenhagen waren alle Regierungschefs vertreten, beim Welthungergipfel in Rom leider nur zwei!

 
Legal notice - Privacy policy