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Διαδικασία : 2008/0241(COD)
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Διαδρομή του εγγράφου : A7-0334/2011

Κείμενα που κατατέθηκαν :

A7-0334/2011

Συζήτηση :

PV 18/01/2012 - 23
CRE 18/01/2012 - 23

Ψηφοφορία :

PV 19/01/2012 - 10.8
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Κείμενα που εγκρίθηκαν :

P7_TA(2012)0009

Συζητήσεις
Τετάρτη 18 Ιανουαρίου 2012 - Στρασβούργο Αναθεωρημένη έκδοση

23. Απόβλητα ηλεκτρικού και ηλεκτρονικού εξοπλισμού (συζήτηση)
Βίντεο των παρεμβάσεων
PV
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  President. − The next item is the recommendation for second reading from the Committee on the Environment, Public Health and Food Safety on the Council position at first reading with a view to the adoption of a directive of the European Parliament and of the Council on waste electrical and electronic equipment (WEEE) (Recast) [07906/2/2011 - C7-0250/2011 - 2008/0241(COD)] (Rapporteur: Karl-Heinz Florenz) (A7-0334/2011).

 
  
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  Karl-Heinz Florenz, Berichterstatter. − Herr Präsident! Ich möchte ganz banal damit anfangen und den Kollegen erklären, um was es eigentlich geht, wenn wir über Elektroschrott reden, weil viele ja sagen: Ach, ihr da mit eurem Elektroschrott, das ist alles unwichtig. Eine Million Mobiltelefone enthalten 250 kg Silber, 24 kg Gold, 9 kg Palladium und 9 t Kupfer. Eine Tonne Handys enthält 50 Mal mehr Gold als eine Tonne Erdreich, aus dem Gold gewonnen wird. Daran kann man schon erkennen, wie wertvoll Rohmaterial ist, und man kann darüber erschrecken, wie leichtfertig in Europa illegale Verbringung betrieben werden kann. Schrott wird nach Afrika, nach Indien, nach China geliefert und dort zu ganz verheerenden Umweltstandards recycelt, wobei wir das mit einer Qualität von 90 % können und in den anderen Ländern nur etwa 18 oder 19 % erreicht werden.

Da sieht man die Wertigkeit. Deswegen bin ich eigentlich froh darüber, dass wir bei einigen grundsätzlichen Fragen dieser Richtlinie schon in die richtige Himmelsrichtung gekommen sind: Die illegale Verbringung wird weniger, weil wir die Beweislastumkehr eingeführt haben. Aber wir haben dann wieder mal die Frage: Inwieweit sind denn die Mitgliedstaaten wirklich bereit und in der Lage – und das gilt auch für mein Land –, das notwendige Personal bereitzustellen, um diese Regelung dann auch am Zoll, in den Häfen durchzusetzen.

Wir haben einen weiteren wichtigen Punkt erreicht, nämlich die Sammelziele. Die Sammelziele sind erheblich erhöht worden. In Schweden sammelt man erfreulicherweise 16 kg und in einem wunderbaren südlichen Land, wo mein Name auch herstammt, da werden drei Kilo gesammelt. Das eine ist wunderbar, das andere ist eine Katastrophe. Bei vielen Ursprungsländern der Union, Gründungsländern der Union, haben wir Sammelquoten von 4 und 3 kg pro Person. Das ist ein Armutszeugnis gegenüber unseren Kindern, denn wir verscherbeln oder schmeißen Rohmaterialien auf die Deponie, wo später niemand mehr herankommt.

Diese Sammelziele haben wir glücklicherweise erreicht. Wir haben es leider Gottes beim Rat mit einem sehr phlegmatischen Organ dieser Europäischen Union zu tun gehabt, das sich in den gesamten Verhandlungen nicht besonders europafreundlich gezeigt hat. Das soll Ihnen an einem Beispiel erklärt werden: Wenn Sie heute in Europa als Unternehmer eine Lampe produzieren, dann müssen Sie sie irgendwann einmal zum Recyceln bringen. Und dann müssen Sie sich 27-mal in 27 Ländern anmelden, damit später die Recycling-Frage geklärt werden kann.

Das ist erschreckende nationale Politik. Erstaunlich ist, dass Sie das bei der unterschiedlichen Mehrwertsteuer alles mit einer Anmeldung können, aber beim Recyceln nicht. Ein Trauerspiel für den Rat. Der Rat hat sich leider durchgesetzt und die kleinen und mittelständischen Unternehmen, die eine Lampe bauen, müssen das in Zukunft auch 27-mal in den einzelnen Ländern der Union machen. Das alleine kostet 60 Millionen Euro für jedes einzelne Verfahren pro Jahr. Ich finde, das ist eine Katastrophe.

Da ist zwar etwas Bürokratie abgebaut worden, aber der Rat sitzt in dieser Frage natürlich auf großen Geldsäcken, die die Unternehmen zahlen müssen. Und der Rat und die Mitgliedsstaaten haben dann leider Gottes die Hand auf diesem Geld, was dann zu großen Hin- und Hertransfers führt, wenn die Lampe in Frankreich das erste Mal verkauft wird und dann über einen Händler nach Italien geliefert wird. Da gibt es einen riesigen Geldtransfer, der mit moderner Technik viel einfacher organisiert werden könnte.

Ich glaube also, Herr Kommissar Potočnik, dass ich Ihnen persönlich sehr dankbar bin, dass Sie und Ihre Mitarbeiter in dem Verfahren eine ganz entscheidende Rolle gespielt haben. Wenn Sie nicht da gewesen wären, wären diese Verhandlungen gescheitert.

Der Rat hat sich so dargestellt, wie ich ihn in 22 Jahren nicht gekannt habe. Ich will mein eigenes Land überhaupt nicht ausschließen. Der Wille, Europa-Umweltpolitik auch mit ökonomischen Kriterien zu verbinden, ist jämmerlich klein gewesen. Es wird eine jämmerliche nationale Politik betrieben, und nicht einmal den Begriff Recycling konnten wir europaweit definieren. Jeder kann machen, was er will.

Die Himmelsrichtung, die wir eingeschlagen haben, ist richtig. Aber wir müssen noch ganz viel tun, damit der Rat auf den richtigen Weg kommt. Noch einmal: Ich meine damit alle und nicht einen Einzelnen. Vielen Dank für Ihre Geduld!

 
  
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  Janez Potočnik, Member of the Commission. − Mr President, honourable Members of Parliament, we have two important issues today on the agenda, one of course connected to the WEEE.

I would first of all like to congratulate the European Parliament, and in particular the rapporteur, Mr Florenz, and the shadows and their teams for the success achieved in the negotiations on the Directive on Waste Electric and Electronic Equipment.

Parliament and the Commission have been standing side by side in this debate, fighting for ambitious collection targets for e-waste to increase resource efficiency, fighting for a clear reduction of administrative burdens and fighting to give the Member States’ enforcement authorities an effective tool against illegal exports. By and large we have succeeded together. I am satisfied that the proposed directive as it is now on the table goes a long way towards meeting the objectives that the Commission set out to achieve with our proposal.

Of course, I would like to move towards these improvements more quickly and also further, as Mr Florenz mentioned, and I am sure many of you would too. But this directive clearly puts a new momentum and new dynamic into management of e-waste and it deserves our support.

Just to give you an idea of what level of improvement this directive will bring compared to the existing directive, let us do a quick calculation. The current collection target for WEEE is four kilos per capita per year in each Member State. With 500 million citizens in the European Union, that means that Member States are obliged to collect around two million tonnes of e-waste out of 10 million tonnes of e-waste we generate every year. That is about 20%. In fact they collect rather more because some of the countries are overshooting that target.

The new directive will oblige the Member States to collect the equivalent of at least 85% of e-waste generated, so by 2020, when we estimate that Europeans will be throwing away 12 million tonnes a year, we should be collecting at least 10 million tonnes of WEEE. Ten million tonnes including lead, PVC, chromium, mercury and cadmium that will then be treated in an environmentally sound manner; 10 million tonnes including gold, copper, silver and platinum and other valuable raw materials that can be pumped back into the production cycle, reducing production costs and also emissions. This calculation is perhaps not very scientific, but it nevertheless shows that we have taken a truly big step forward from the current WEEE directive.

Separate collection of WEEE is essential to making recycling profitable. Proper treatment is crucial to ensure that harm to the environment and human health is prevented.

We are highly concerned at the environmental and human health cost of smash-and-burn methods used in some third countries. Legal and legitimate exports of used equipment declared to be for refurbishment have in the past been abused to cover up illegal exports of what was in fact treated as waste and was in quite poor condition. The Commission will therefore continue to work in international forums to prevent legal channels for exports of used equipment being abused for illegal waste shipments.

I can say today that the Commission can accept the text negotiated between the institutions and will do its best to ensure smooth and full implementation after adoption by Parliament and the Council.

The Commission will make a number of declarations to accompany this adoption, which I will briefly summarise. Firstly, concerning product design: the Commission will assess the feasibility of introducing the respective requirements when adopting implementing measures pursuant to the eco-design directive.

Secondly, we will state that transitional arrangements for Member States with difficulties meeting the new collection targets must be limited to exceptional circumstances. The difficulties faced and the specific circumstances on which they are based must be objective, well documented and also verifiable.

Thirdly, where nanomaterials are mentioned in the text, the Commission understands them to be those falling under the definition of nanomaterials set out in the Commission recommendation. Potential risks posed by such nanomaterials would be identified with tools available under the appropriate legislation for this purpose.

Fourthly, the Commission considers that to be consistent with the Treaty, the powers conferred on it to establish methodologies for calculating the amount of electronic and electrical equipment put on the market and the amount of WEEE, and to set additional rules on inspections and monitoring in Article 7 (5) and 23 (4), should be delegated powers. The Commission therefore informs Parliament that it reserves the right to pursue the legal remedies provided by the Treaty with a view to seeking clarification from the Court of Justice.

Finally, the Commission will also make a declaration on the procedure for adoption of implementing acts.

Used electric and electronic equipment is the fastest-growing waste stream and one that contains valuable materials and rare metals worth recycling into new products. Nowhere is it more clear that waste really is a resource and therefore crucial in achieving a resource-efficient, competitive economy.

Yes, you have heard well. It is not only a question of environmental preservation; it is also one of the central questions of the competitiveness of European industry in the future.

 
  
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  Richard Seeber, im Namen der PPE-Fraktion. – Herr Präsident! Ich möchte mich bei Karl-Heinz Florenz und auch bei der Kommission für die Arbeit bedanken, die hier geleistet worden ist. Es handelt sich ja hier, wie wir wissen, um eine Neufassung, und die derzeit geltende Richtlinie ist am 13. Februar 2003 – also vor fast 10 Jahren – in Kraft getreten. Leider haben wir eigentlich bis jetzt relativ wenig zusammengebracht, wenn wir den EU-Schnitt hernehmen.

Karl-Heinz hat ein paar Zahlen aus verschiedenen Mitgliedstaaten genannt, und wie gesagt, die Differenzen sind extrem. Also wenn ich beispielsweise nenne: Rumänien mit 0,8 kg gesammelt, Liechtenstein 1,4 – es ist zwar kein Mitgliedstaat, aber auch dort funktioniert es nicht besonders –, dagegen Deutschland mit 7,8, die Tschechische Republik mit 4,3 und im Norden sehr hohe Erfolge im Einsammeln. Es muss uns klar sein: Wenn wir nicht fähig sind, in unserer Wirtschaft ein Kreislaufsystem zu errichten, dann werden wir es langfristig einfach nicht schaffen, weil die Erde nicht so viele Rohstoffe hergeben wird.

Darum ist die Erklärung, die der Kommissar jetzt abgegeben hat, dass auch im Ökodesign bereits die Verwertung, also die Zeit nach der Nutzung des Produktes, in die Designphase mit einbezogen werden muss, glaube ich, der entscheidende Punkt.

Diese bisherige Richtlinie hat eben verschiedene Schwachstellen. Unter anderem dieser fehlende Link zur Ökodesignrichtlinie. Aber auch das starre Sammelziel von 4 kg wird natürlich der wirtschaftlichen Entwicklung in den einzelnen Mitgliedstaaten nicht gerecht. Der derzeitige Ansatz, wie er im neuen Vorschlag enthalten ist, mit den 65 % der in Verkehr gebrachten Geräte und 85 % der anfallenden EEAG nach der Übergangsphase ist da sicher wesentlich sinnvoller.

Entscheidend wird aber auch sein, inwieweit die Mitgliedstaaten fähig sind, effiziente Sammelsysteme aufzubauen. Und da hängt es eben auch von der Geschicklichkeit der Mitgliedstaaten ab, hier wirklich den Konsumenten zur Hand zu gehen. Und hier gehört auch ausdrücklich die Verantwortung der Konsumenten hinein, selbst etwas zu tun. Eine Abholung an der Haustür gehört hier nicht dazu.

Insgesamt wird es jetzt auch von den Mitgliedstaaten abhängen, wie sie dieses System umsetzen. Und ich vertraue auch auf die Kommission, dass das genau beobachtet wird, damit wir diese Sammelziele erreichen. Langfristig ist unsere einzige Chance, diese notwendigen Ressourcen für die Industrie zur Verfügung zu stellen und die Umwelt in dem Zustand erhalten, den wir brauchen.

 
  
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  Kathleen Van Brempt, namens de S&D-Fractie. – Voorzitter, collega's, William Painter was de uitvinder van de kroonkurk en die zei op het van de negentiende eeuw tegen zijn vriend en collega Camp Gillette - ik vermoed dat hij degene is die de scheermesjes maakte - als je echt rijk wilt worden, dan moet je producten maken die mensen weggooien. Ik denk dat de twee heren zich op dat moment niet goed realiseerden dat dit het begin was van wat wij allemaal kennen als de wegwerpmaatschappij, lang een symbool van onze vooruitgang, maar vandaag echt een enorm, enorm groot probleem.

Toen in 2003 de richtlijn voor de eerste keer kwam, richtten we ons terecht – want die zijn nog altijd bijzonder belangrijk – op de problemen van die wegwerpmaatschappij voor ons leefmilieu, de luchtkwaliteit, de bodemkwaliteit en de sociale gevolgen van het op een slechte manier ontmantelen en recycleren van dat elektronisch materiaal in derdewereldlanden. Ik hamer erop dat dit heel belangrijke argumenten blijven. Maar, zoals de commissaris zei, er is natuurlijk nog een bijkomend argument, met name het argument van de edele metalen, de belangrijke grondstoffen die in onze gsm's zitten en ons ander elektronisch materiaal.

Dat maakt ook dat we bij deze herziening enorm veel steun hebben gekregen uit een bepaald deel van de industrie. Steun, beste collega's, - de rapporteur heeft er al naar verwezen - die we ook gekregen hebben van de Commissie, maar helaas niet van de Raad die om een of andere reden in een mood zit dat hij nog altijd denkt dat regels niet goed zijn. Wel, in dit geval zijn regels niet alleen goed, maar ook heel erg nodig om onze doelstellingen te halen. Hoge recyclagedoelstellingen, heel sterke regels voor de export en ervoor zorgen dat ook en vooral het klein materiaal, onze gsm's waar heel veel belangrijke materialen in zitten, aan hogere doelstellingen voldoen.

Tot slot wil ik - en ik doe dat met heel veel overtuiging - van harte de rapporteur bedanken, want het is onder zijn kundige leiding en met zijn ervaring dat we de sterke positie van het Parlement toch zo ver mogelijk hebben kunnen doordrijven met, zoals ik daarnet al zei, een Raad die eigenlijk op een totaal verkeerde golflengte zit. Dat is ook de reden waarom ik absoluut met grote overtuiging, evenals mijn fractie, morgen voor dit resultaat zal stemmen.

 
  
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  Владко Тодоров Панайотов, от името на групата ALDE. – След дълги и трудни преговори между Съвета на Европейския съюз и делегацията на Европейския парламент се стигна до споразумение относно новата директива за електронни и електрически отпадъци.

Тук бих искал да изкажа своята благодарност на комисаря Potočnik за изключителното му съдействие и сътрудничество, както и на докладчика Karl-Heinz Florenz, който показа силно лидерство и спомогна за общата силна позиция на Парламента и крайния позитивен резултат. С новата, по-добра директива полагаме условията за по-добро, по-качествено рециклиране на електронните и електрически отпадъци.

Както знаете, досега само 30% от тези отпадъци се обработват според стандартите на директивата. Останалите 70% приключваха или на бунищата, или бяха нелегално изнасяни извън Европейския съюз, което е значителна загуба на ценни суровини за всички нас. Новата директива ще създаде условия за изграждане на нов общ европейски пазар за събиране и обработка на електронни и електрически отпадъци.

Директивата предвижда отворен обхват, тоест шест години след влизането в сила на директивата, 2018 г., всички електронни и електрически отпадъци ще попадат в полето на обхват на тази директива. Нова, по-амбициозна цел за събиране на отпадъците ще влезе в сила след 2019 г., когато ще събираме 65% от всички електронни и електрически отпадъци от уредите, пуснати на пазара.

Друга новост, която силно ще спомогне за повишаване на рециклираните количества и по-ефикасна суровинна политика, е задълженията на търговските обекти с площ над 400 кв.м. да приемат малките електрически уреди и електронни устройства от потребителите. Уважаеми колеги, искрено вярвам в качествата на новата директива. Смятам, че това е общ наш голям успех и вярвам, че това е успех за всички европейци, за тяхното добро бъдеще.

 
  
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  Μιχάλης Τρεμόπουλος, εξ ονόματος της ομάδας Verts/ALE. – Κύριοι συνάδελφοι, είμαστε ένα βήμα πριν από μια σημαντική συμφωνία για τη βελτίωση της διαχείρισης των ηλεκτρικών και ηλεκτρονικών αποβλήτων. Μετά από μια ενδελεχή διαδικασία διαβούλευσης με την Επιτροπή και το Συμβούλιο καταλήξαμε σε ένα συμβιβαστικό κείμενο, το οποίο εμείς, ως Πράσινοι, στηρίζουμε. Δεν είναι μια ριζική αντιμετώπιση του ζητήματος αλλά σίγουρα είναι ένα σημαντικό βήμα.

Ως Ομάδα των Πράσινων πιέσαμε, ιδιαίτερα, να αυξηθούν οι στόχοι συλλογής και να υπολογιστούν στη βάση των αποβλήτων που προκύπτουν, να υποχρεωθούν οι διανομείς να συλλέγουν τα ηλεκτρικά και ηλεκτρονικά απόβλητα χωρίς καμιά υποχρέωση αγοράς από τον καταναλωτή, καθώς και να καθιερωθούν αυστηρότεροι έλεγχοι των αποβλήτων αυτών σε ό,τι αφορά την επαναχρησιμοποίησή τους και την εξαγωγή τους σε χώρες εκτός ΟΟΣΑ.

Ήμασταν η μόνη Ομάδα που έκανε προτάσεις σχετικά με τα νανοϋλικά. Δεν καταφέραμε να αποσπάσουμε την δέσμευση των παραγωγών να αναφέρουν την ύπαρξη των νανοϋλικών στα ηλεκτρικά και ηλεκτρονικά απόβλητα, αλλά καταφέραμε να πείσουμε την Επιτροπή να αξιολογήσει κατά πόσο είναι απαραίτητη η επιλεκτική επεξεργασία των νανοϋλικών στα απόβλητα αυτά.

Εύχομαι το Κοινοβούλιο να ψηφίσει θετικά και βέβαια να αντιμετωπίσει τα χαμηλά ποσοστά συλλογής, τη βελτίωση της διαχείρισης και της επεξεργασίας καθώς και τον έλεγχο των παράνομων εξαγωγών των ηλεκτρικών και ηλεκτρονικών αποβλήτων σε τρίτες χώρες.

 
  
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  Julie Girling, on behalf of the ECR Group. – Mr President, may I say how nice it is to see you back in the Chair again this week.

In my view, this recast was proposed by the Commission as a consequence of failure – the failure by Member States to put in place effective recycling systems for electrical equipment in the 2003-2008 period – because in 2008 over 70% of waste electronics was still being landfilled, incinerated or illegally exported. That simply was not good enough. We all agreed on that. It was interesting to hear how much the Greens have apparently put into this, but I would like to lay its success clearly at the door of Karl-Heinz Florenz, the rapporteur, who worked so hard on getting a good solution.

So now we have some changes. They are mostly welcome, but we do need to make sure that they will contribute to improving the situation. Collection targets have been considerably adjusted, both in their methodology and their ambition. Some Member States have been given more time. I approve of that because, if we want to work with them, they need to build effective systems.

I am happy that Member States have retained significant control over many aspects – particularly financial – and especially welcome the fact that we have avoided any attempts at compulsory increases in costs for municipalities. But with this flexibility comes responsibility for Member States. I believe that consumers want to be able to recycle and reuse effectively, particularly in this challenging economic environment, so they must have the information and the opportunity to do so. Member States now have a flexible framework that we have worked very hard to deliver. The ball is now in their court to deliver their side.

 
  
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  Sabine Wils, im Namen der GUE/NGL-Fraktion. – Herr Präsident! Schon seit langem leben die Mitgliedstaaten, die Industrienationen über ihre Verhältnisse. Es ist nichts Neues, wenn ich Ihnen sage, dass wir nur so leben können, weil wir das auf Kosten der ärmeren Länder dieser Erde machen. Mit der EEAG-Richtlinie wird immerhin ein Teil des Problems angegangen. Ganz entscheidend ist dabei der offene Anwendungsbereich. Dieser Ansatz kann und sollte beispielhaft für die Umweltgesetzgebung sein.

Ich freue mich über das Sammelziel von letztendlich 85 % vor allem, weil sich der Rat lange Zeit sehr hartnäckig für niedrigere Sammelziele eingesetzt hat. Ich sage es immer wieder: Das Parlament muss Druck machen. Denn nur, wenn der Gesetzgeber Tempo hineinbringt, wird in umweltfreundliche Technologien investiert und werden Innovationen angestoßen.

Ich begrüße in diesem Zusammenhang auch, dass Solarmodule nicht von der Richtlinie ausgenommen sind. Es war richtig, sich nicht auf eine freiwillige Selbstverpflichtung der Hersteller zu verlassen. Nur allzu oft hat sich das Parlament in der Vergangenheit dem Druck gebeugt und sich auf solche Deals eingelassen. Und allzu oft stellten sich diese Deals lediglich als ein Instrument der Verzögerung dar.

Ich bin allerdings überhaupt nicht einverstanden damit, wie in der Richtlinie mit Nanomaterialien umgegangen wird. Es ist unbedingt notwendig, dass Altgeräte, die Nanomaterialien enthalten, getrennt behandelt werden. Doch im Bericht wird die Kommission lediglich eingeladen, zu untersuchen, ob dies in Zukunft noch geschehen sollte. Das ist eine außerordentlich weiche Formulierung, die nicht viel wert ist. Nanomaterialien können im Verwertungsprozess für Mensch und Umwelt gefährlich werden. Bei einigen Nanomaterialien liegen starke Indizien dafür vor, dass diese gesundheitsgefährdend sind. Ich fordere die Kommission daher auf, Nanomaterialien einer genauen Prüfung zu unterziehen. Sollte nicht eindeutig bewiesen sein, dass keine Gefahr von diesen Produkten ausgeht, dürfen diese nicht auf den Markt.

Dennoch bin ich insgesamt unter diesen Voraussetzungen zufrieden mit dem Ergebnis. Die Beharrlichkeit des Parlaments in den Verhandlungen mit dem Rat hat sich ausgezahlt. Ich möchte auch dem Berichterstatter meinen Dank hierfür aussprechen.

 
  
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  Oreste Rossi, a nome del gruppo EFD. – Signor Presidente, onorevoli colleghi, la direttiva impone agli Stati membri la raccolta differenziata delle apparecchiature elettriche ed elettroniche e stabilisce obiettivi di recupero e di riciclaggio.

L'accordo raggiunto con il Consiglio pone l'accento sulla riduzione dei costi amministrativi derivanti dalle procedure di registrazione e di rendicontazione a carico dei produttori. Prevede un obiettivo di riuso innalzato del 5 per cento e fissa un tasso di raccolta al 65 per cento entro il 2016, con l'obbligo di raccolta dei piccoli apparecchi per i rivenditori, per fortuna, limitatamente ai punti vendita con superficie superiore a 400 metri quadri.

Sono favorevole al testo, frutto di un compromesso che tiene conto delle esigenze nazionali, a tutela dei piccoli produttori, in quanto, in prima fase di discussione, il sistema di obbligo di raccolta valeva anche per i piccoli negozi. È indispensabile che per far funzionare il nuovo sistema di raccolta, gli Stati membri non permettano più ai raccoglitori non autorizzati di ricevere gli elettrodomestici non funzionanti che uscirebbero dal circuito dei conteggi del riciclo ufficiale.

 
  
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  Elisabetta Gardini (PPE). - Signor Presidente, onorevoli colleghi, stiamo sicuramente parlando di un argomento molto sensibile e importante.

Come ha ricordato l'on. Florenz, quando parliamo di RAEE parliamo sia di pericolosi materiali inquinanti, pericolosi per l'ambiente e per la salute dell'uomo, ma parliamo anche di una straordinaria possibilità di recuperare materie prime e sappiamo anche quanto l'Europa ne abbia bisogno: metalli preziosi, terre rare, penso per esempio all'indio che vale migliaia di euro per chilogrammo.

Però volevo un attimo rispondere anche a quanto diceva l'on. Florenz, perché ha fatto riferimento al mio paese, che è vero che non ha i livelli del Nord Europa dove il riciclo dei RAEE è già una realtà importante, ma è anche vero che sta facendo degli straordinari passi negli ultimi anni e che ci sono delle disomogeneità forti sul territorio, perché, se guardiamo le regioni del nord, abbiamo dei tassi di raccolta molto ampi.

Nella mia regione, per esempio, il Veneto, che è al terzo posto, siamo già ad una raccolta molto sostanziosa che va oltre i 5-5,41 chilogrammi, con punte di eccellenza come Belluno, con 7,36 chilogrammi; mentre l'Emilia Romagna, per esempio, serve il 100% dei cittadini con una copertura quindi perfetta. Questo trend è molto positivo: abbiamo avuto nell'ultimo anno un aumento del 27%.

Quindi credo che dobbiamo valutare positivamente quello che è stato fatto e capire che la strada che abbiamo imboccato è quella giusta. Dobbiamo fare una campagna d'informazione importante presso i cittadini; dobbiamo, insomma, rafforzare tutte quelle strutture che sono già attive e, magari, aggiornare anche i dati che, forse, non stanno dietro ad uno sviluppo così positivo e così rapido.

 
  
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  Daciana Octavia Sârbu (S&D). - Deşeurile de echipamente electrice şi electronice reprezintă o sursă de deşeuri menajere care înregistrează unul dintre cele mai rapide ritmuri de creştere, fiind în acelaşi timp una din cele mai periculoase. Cele mai multe din aceste deşeuri nu sunt gestionate corespunzător şi ajung la groapa de gunoi, eliberând astfel în mediu substanţe chimice toxice.

Propunerea Comisiei de a îmbunătăţi şi de a creşte colectarea este deci binevenită. Dar ca şi în alte domenii, situaţia din teren diferă foarte mult de la un stat membru la altul, iar această realitate trebuie luată în considerare pentru ca legislaţia să fie eficientă şi uşor de aplicat.

În România, piaţa produselor electrice nu este încă saturată. Cu alte cuvinte, încă nu aruncăm la fel de multe produse electrice şi electronice precum alte state membre. Pentru noi, ar fi deci important să avem la dispoziţie mai mult timp pentru a ne adapta la ţintele ambiţioase stabilite de noile reguli. Creşterea graduală a ratelor colectării în următorii şapte ani, care s-a stabilit ca parte a acestui pachet, ne oferă parţial flexibilitatea de care avem nevoie.

Ca o concluzie generală, compromisul atins oferă un echilibru între caracterul ambiţios al ţintelor fixate şi un termen realist, în care ele să se poată realiza. Le mulţumesc raportorului şi raportorilor din umbră pentru munca şi rezultatele lor, în cadrul unor negocieri foarte dificile cu Consiliul.

 
  
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  Peter Liese (PPE). - Herr Präsident! Meine Damen und Herren! Ich möchte Karl-Heinz Florenz herzlich beglückwünschen zu seinem Erfolg. Das war eine Herkulesarbeit. Über drei Jahre haben er und der Ausschuss an diesem Thema gearbeitet.

Ich will nicht wiederholen, was viele Kolleginnen und Kollegen gesagt haben, sondern einen kleinen Teilaspekt, der für die Bürger aber sehr wichtig ist, betonen. Es geht um die Energiesparlampen. Energiesparlampen sind sinnvoll und sparen 80 % Strom gegenüber den Glühbirnen. Aber sie enthalten seltene Erden, die wir zurückgewinnen müssen, und sie enthalten ein wenig Quecksilber. Sie enthalten zweihundertmal weniger Quecksilber als die Thermometer, die wir bis vor einigen Jahren noch benutzt haben. Aber auch dieses wenige Quecksilber sollte fachgerecht entsorgt werden.

Da haben wir die Bürgerinnen und Bürger in der letzten Zeit ein wenig allein gelassen. Ich habe das selber in meiner Heimatstadt erlebt: Ich wollte Elektrokleingeräte entsorgen, da hat man mir gesagt: Das bringen Sie bitte zum Bauhof außerhalb der Stadt. Dienstags bis 15.30 Uhr haben wir dort geöffnet. Welcher arbeitende Mensch hat dienstags vor 15.30 Uhr Zeit? Das muss bürgerfreundlicher werden. Deswegen habe ich mit Kolleginnen und Kollegen zusammen einen Antrag formuliert, dass wir Energiesparlampen und andere Kleingeräte im Geschäft zurücknehmen müssen. Oder es muss eine andere, bürgerfreundliche Lösung gefunden werden. Ich bin dankbar, dass Karl-Heinz Florenz und die Schattenberichterstatter das durchgesetzt haben. Das ist ein Zeichen an die Bürger, dass wir ihre Probleme ernst nehmen und dass wir sie mit einbeziehen und es ihnen leicht machen, diese Geräte zurückzugeben, damit sie fachgerecht entsorgt werden.

 
  
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  Judith A. Merkies (S&D). - Voorzitter, mag ik allereerst even mijn felicitaties richten tot de rapporteur, die het uitstekend heeft gedaan. Het was ook niet makkelijk. Het is zo dat het goud werkelijk op straat ligt. We smijten eigenlijk met edelmetaal. In deze tijd van crisis kunnen we ons dat eigenlijk niet meer permitteren.

De moderne apparatuur - we hebben het al gehoord: mobieltjes, maar ook de printplaten, eigenlijk alle moderne apparatuur - zit tjokvol met allerlei spullen die we terug willen. We hebben het nu in de richtlijn daarover. Het gaat vooral over de inzameling, maar het moet niet alleen gaan over de inzameling, want als een slager een mobieltje uit elkaar haalt, dan krijg je toch een minder goed resultaat dan wanneer een specialist dit uit elkaar haalt.

Het gaat er uiteindelijk dus niet alleen maar om om de apparatuur in te nemen, maar ook om de vraag of we daadwerkelijk dat eruit willen halen wat we eruit willen halen. Vandaar dus dat je bij inzameling ook moet kijken naar hergebruik, ontmanteling, preprocessing, recycling en omsmelten. En er moet worden gekeken naar het terugwinnen van het hoogst haalbare en kwalitatief beste in plaats van het terugwinnen van het makkelijkste, want we weten allemaal dat het wel heel snel wordt gedumpt over de grens en dat is schadelijk voor het milieu en we krijgen er niet eens uit wat we hebben willen.

 
  
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  Jolanta Emilia Hibner (PPE). - Przede wszystkim chciałabym podziękować naszemu koledze Karlowi-Heizowi, który naprawdę dokonał niezwykłego zadania. Praca nad tym sprawozdaniem wymagała niezwykłej skrupulatności i bardzo wielu spotkań, konsultacji z różnymi podmiotami. Niestety mieliśmy różne zdania na ten temat, ale większość z nas dążyła do jednego celu: jak zmniejszyć ilość odpadów znajdujących się w naszej elektronice i w sprzęcie elektrotechnicznym. W tej chwili ten dokument ma niezwykłą wagę, ponieważ mówimy o tym, jak chcemy oszczędzić nasze zasoby, jednocześnie wykorzystując możliwości odpadów, odpadów ze sprzętu elektrycznego i elektronicznego.

Mamy trudności, jako Europa, z pozyskiwaniem surowców do produkcji wyrobów elektronicznych. Tutaj jest wskazówka: możemy to uczynić za pomocą stwierdzenia, że mamy te surowce w odpadach i odpady te nie powinny trafiać na wysypisko. Ich ilość powinna być właśnie zmniejszana poprzez ich odzysk. Bardzo ważne jest też wydłużenie czasu działania sprzętu. My w tej chwili korzystamy ze sprzętu krótko i bardzo często nowoczesność powoduje, że bardzo szybko go wymieniamy.

Należy też powielić najlepsze wzorce, które funkcjonują w Europie, wskazując odpowiedni kraj i model. I jeszcze ostatnia sprawa – kara to ostatni etap egzekucji prawa. Najpierw pokażmy, że istnieją takie modele, że są one bardzo dobre i je wdrażajmy.

 
  
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  Sophie Auconie (PPE). - Monsieur le Président, chers collègues, trop longtemps, les Européens ont produit des déchets sans se soucier, ou si peu, de leur recyclage en fin de vie. Aujourd'hui, encore, trop peu de citoyens européens ont le réflexe du traitement de leurs déchets électriques et électroniques. Un exemple: lorsque j'ai voulu rendre le week-end dernier une multiprise dans mon magasin de bricolage, le vendeur ne savait pas du tout ce qu'il devait en faire. Heureusement, son supérieur lui a expliqué que, dans son magasin, il y avait effectivement un point de collecte à la disposition des clients, ce qu'il a découvert en même temps que moi. Un gros progrès est donc à faire dans ce domaine.

Aujourd'hui, seuls 33 % – nous l'avons déjà dit – des déchets d'équipements électriques et électroniques sont collectés et traités de façon appropriée.

Je voterai donc en faveur du texte négocié âprement par mon collègue, Karl-Heinz Florenz, et je le félicite pour le travail remarquable qu'il a accompli tout au long de ces mois. Je le félicite parce qu'il fixe l'objectif, pour chaque État membre, d'un taux de collecte, d'ici à 2016, de 85 % des déchets d'équipements électriques et électroniques générés sur son territoire. Et surtout, il leur donne les moyens d'y arriver en multipliant les points de collecte de ces déchets et en réaffirmant le principe de la gratuité du dépôt des déchets.

Cette directive permettra de progresser dans la collecte. Elle va accompagner et renforcer le changement de comportement progressif des citoyens européens.

Chers citoyens européens, trions, trions! Cela ne coûte rien, c'est bon pour la planète et bon pour les futures générations.

J'en profite, Monsieur le Président, pour vous féliciter pour votre élection et vous demander de contribuer à l'efficacité énergétique en essayant de faire augmenter ici la température et de moins utiliser la climatisation. Dans cet hémicycle, il fait froid et l'efficacité énergétique exigerait, aussi, d'y réguler différemment la température.

 
  
 

Catch-the-eye procedure

 
  
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  Miroslav Mikolášik (PPE). - Rád by som chcel v prvom rade poblahoželať nášmu kolegovi Karl-Heinzovi, a nie je to príslušník strany Zelených, takže vidíme, že aj JPP môže robiť ohromnú prácu na tomto poli.

Nevhodne spracovaný alebo dokonca nespracovaný odpad z elektrických a elektronických zariadení predstavuje pre životné prostredie aj zdravie ľudí žijúcich v Európskej únii značnú hrozbu. Rapídne zvyšujúce sa objemy tohto odpadu si vyžadujú rýchlu odpoveď, a to aj vo forme prijatia modernej a zodpovednej právnej úpravy, ktorá bude nabádať k zvyšovaniu separovaného zberu a k recyklovaniu. Som presvedčený, že je potrebné, aby EÚ a členské štáty jasne nasmerovali podniky k lepšiemu hospodáreniu so zdrojmi aj prostredníctvom zhodnocovania síce vyradených, ale stálych použiteľných zariadení alebo ich jednotlivých častí. Trvalo udržateľná výroba totiž úzko súvisí s rozvojom inovácií a inteligentným opätovným zhodnocovaním už disponibilných zdrojov.

 
  
  

ΠΡΟΕΔΡΙΑ: ΑΝΝΥ ΠΟΔΗΜΑΤΑ
Αντιπρόεδρος

 
  
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  Silvia-Adriana Ţicău (S&D). - Deşeurile de echipamente electrice şi electronice sunt deşeurile cu potenţialul cel mai rapid de creştere din Uniune, estimările pentru 2020 ajungând la 12,3 milioane de tone.

Salut reformarea Directivei privind deşeurile de echipamente electrice şi electronice şi subliniez necesitatea investiţiilor în reciclarea materiilor prime şi a pământurilor rare, întrucât mineritul, rafinarea şi reciclarea pământurilor rare au consecinţe grave asupra mediului dacă nu sunt gestionate corespunzător.

Prin tratarea deşeurilor de echipamente electrice şi electronice fără respectarea procedurilor adecvate, se produc daune asupra mediului, în special prin eliberarea de metale grele, precum mercurul din lămpile fluorescente compacte şi din ecranele plate şi plumbul din televizoare.

Conform Comisiei, oficial doar 33% din deşeurile de echipamente electrice şi electronice sunt colectate separat, fiind posibil ca o mare parte din acestea, colectate şi nedeclarate, să fie tratate în Uniune fără protejarea corespunzătoare a mediului sau expediate ilegal în ţări în curs de dezvoltare, unde anumite materiale valoroase se reciclează într-un mod periculos pentru sănătate şi mediu sau se aruncă.

 
  
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  Catherine Bearder (ALDE). - Madam President, Europe is still dumping on its neighbours despite all our present laws and regulations.

Too much of our waste is ending up polluting the lives of Africans. This is a very toxic waste stream pouring out of Europe. It is immoral on two fronts, financial and environmental: financial because much of the minerals and chemicals we export have been imported into Europe and we have paid good money for them – we are wasting what could and should be used again – but also environmental because these countries cannot deal with our waste. Through the burning and physical handling of this toxic waste, vast natural areas, as well as men, women and children, are polluted and chemically burned.

These renewed proposals are much overdue – and I thank the rapporteur – but they will be worthless unless we enforce their provisions in every Member State and stop the exports now. We owe this to ourselves and to our currently abused neighbours.

 
  
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  Bogusław Sonik (PPE). - Panie Przewodniczący! Nowe zasady kładące nacisk na selektywną zbiórkę odpadów ułatwią ich utylizację, wtórne pozyskiwanie surowców, a także ponowne użycie sprzętu. Nowa metoda obliczania zbiórki wprowadzona zostanie stopniowo, co jest ważne, bo pozwoli to poszczególnym krajom na dostosowanie się do zmian. Za duży sukces, o którym była już tutaj mowa, uważam wprowadzenie zorganizowania w dużych sklepach nieodpłatnych punktów zbiórki zużytych urządzeń. To niewątpliwie jeden z mocnych punktów nowej regulacji. Wydawał się oczywisty i dobrze, że ta zasada została wreszcie uregulowana. Wynegocjowany przez Parlament i polską prezydencję kompromis uważam za zrównoważony. Zmiany, jakie zostaną wprowadzone przyczynią się do podniesienia poziomu ochrony środowiska i zdrowia ludzkiego. Skorzystają na nich także producenci. Dzięki ograniczeniu biurokracji możliwe będzie dokonanie dużych oszczędności.

 
  
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  Gerben-Jan Gerbrandy (ALDE). - Voorzitter, het is begin januari en het seizoen is begonnen. Het seizoen dat bedrijven met hun jaarcijfers komen van het afgelopen jaar en de verwachtingen voor het komende jaar. We weten allemaal dat die slecht zullen zijn. Die zullen tegenvallen. Natuurlijk: economische crisis, hoge werkloosheid, tegenvallende verkopen.

Maar ik zal u een geheim verklappen. De explosieve stijging van de kosten van de grondstoffen zal in bijna alle cijfers van bedrijven terugkomen. Met tientallen procenten zijn die de afgelopen jaren omhoog gegaan. Dat tast de Europese economie blijvend aan. Dat is ook de essentie van de richtlijn die wij hier vandaag bespreken. Want wij gooien honderden kilo's goud, zilver, platina, kobalt weg zonder dat we die hergebruiken. Dat zou ook in de Raad topprioriteit moeten krijgen. Maar helaas is de Raad penny-wise, pound-foolish. Het lijkt de aanpak van de eurocrisis wel.

Voorzitter, ik dank de Commissie voor het uitstekende werk om toch nog een goed compromis op tafel te krijgen, samen met meneer Florenz als rapporteur, maar uiteindelijk is het compromis nog niet wat we nodig hebben om echt te komen tot een Europa dat efficiënt met zijn hulpbronnen omgaat.

 
  
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  Åsa Westlund (S&D). - Fru talman! Det gör mig glad och stolt när Europaparlamentet lyckas driva på för ett grönare slutresultat än vad kommissionen föreslog och vad medlemsländerna ville. Så är fallet i det här betänkandet och så är också fallet i den lagstiftning som vi ska diskutera senare.

Jag är väldigt glad över att vi inför tuffare återvinningskrav, för jag tror verkligen att det behövs för att driva på länderna att införa effektiva återvinningssystem. Medborgarna vill återvinna mer, men det är alldeles för krångligt idag. Jag tycker att det är bra att vi skärper reglerna och försvårar export av elektroniskt avfall, för precis som vi har hört här är detta ett väldigt dåligt sätt att påverka utvecklingen i Afrika och i andra fattiga länder som tvingas ta hand om vårt farliga avfall idag.

Jag tycker att det hade varit ännu bättre om vi redan nu hade kunnat ha separata mål för småelektronik som är ganska enkel att samla in. Det riskerar dock att inte bli gjort om vi inte har separata mål. Jag hoppas att kommissionen kommer att presentera ett bra förslag om detta inom kort.

 
  
 

Λήξη της διαδικασίας "catch the eye"

 
  
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  Janez Potočnik, Member of the Commission. − Madam President, two short answers, and a little bit longer one, about the past and the things with which we are dealing today.

Firstly, on the differences in the Member States, it is true that the challenges they are facing are huge, but it is an absolute fact that the opportunities which they have – especially those countries which are on the lower level – are also huge. They will have to take that on board.

Secondly, on nano-materials, I have stated clearly that they do deserve special attention, and they will have special attention, under the appropriate legislation. This is an issue to which quite a lot of attention is being awarded, including inside the Commission.

Finally, about the past and why I have said that the environment and business are both under consideration today. I do consider this past – which we have tried to address in the best way through the roadmap to resource efficiency – as one of the most central stories of today’s European future.

Many countries in Europe today are indebted. If we want a proper answer, we will not have it without stimulating growth. If we want to address the issue of growth properly, then we will have to focus on the competitiveness of the European Union. So the competitiveness of the European Union is a real problem. These things which we are proposing – better use of resources, a more intelligent use of resources – are the central issue leading out of the problems which we have. I hope we will understand that. As mentioned by Mr Gerbrandy, the prices of these resources are increasing extremely fast. This is a totally different trend than that in the 20th century, when the composite prices of raw materials fell constantly, except during World War One and World War Two and the oil crisis.

In the first decade of the 21st century, it is just the opposite. If you take into account that Europe is extremely import-dependent, and if you take into account that, in the cost structure, this accounts for much more than the labour, then what is actually happening in the companies is logical. They are refocusing from innovating in the area of labour incentives and labour productivity to productivity which is connected to the resources.

This is the past we are talking about. We are talking about something which is a central piece of the problem that Europe, in the financial and economic crisis, is today talking about.

So what we will hopefully vote for when we adopt the new WEEE legislation is one of the central pieces of that past, which will give the right part of industry, which is forward-looking, a clear signal and clear incentives that this is the way we want to go and that this is what we are talking about today. That is why I am extremely happy that the target which was set quite high has remained unchanged.

Finally, I would like to thank sincerely Parliament as a whole, but especially Karl-Heinz Florenz. It was really enjoyable to work with him, because his skills and also his understanding of the problem really gave us the opportunity to work hand-in-hand.

 
  
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  Karl-Heinz Florenz, Berichterstatter. − Frau Präsidentin! Herr Kommissar, Sie haben, glaube ich, gerade den Nagel auf den Kopf getroffen, indem wir alle gemeinsam feststellen, dass wir in der Lage sind, eine dritte industrielle Revolution in Europa zu starten, wenn wir begreifen, dass wir die Nachhaltigkeitschancen als eine industrielle Chance wahrnehmen.

Dann haben Sie auch von Ressourcen gesprochen, und da bringen Sie mich auf einen Gedanken, den ich heute total vergessen habe. Ich habe nämlich die Humanressourcen in meinem Büro vergessen. Und, Frau Philipp, erlauben Sie mir bitte, Sie haben geackert wie ein Pferd, Erfolge wunderbar, Sie waren eine ganz leitende Person in dieser Frage. Und dafür möchte ich mich gerne bedanken!

 
  
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  Πρόεδρος. - Η συζήτηση έληξε.

Η ψηφοφορία θα διεξαχθεί την Πέμπτη 19 Ιανουαρίου 2012 στις 12.00 το μεσημέρι.

Γραπτές δηλώσεις (άρθρο 149)

 
  
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  János Áder (PPE), írásban. Mindenekelőtt gratulálok a jelentéstevőnek a sikeres tárgyalásokhoz, melyeknek köszönhetően megszületett az európai erőforrás-hatékonyság egyik kulcsfontosságú irányelve. Mindnyájan tisztában vagyunk azzal a ténnyel, hogy elektronikai hulladékaink évről évre növekvő mennyisége számtalan kihívás elé állítja az Uniót. A nem szakszerű visszagyűjtés és kezelés nemcsak súlyos egészségügyi és környezeti következményekkel jár, hanem e hulladékok felelőtlen „elpazarolásával” Európa értékes nyersanyagokat is elveszít az erőforrásokért folyó, egyre kiélezettebbé váló globális versenyben. Az elektromos és elektronikus berendezések hulladékairól szóló irányelv jelenlegi átdolgozása megfelelő keretet biztosít ezen kihívások kezelésére. A kialkudott kompromisszum ugyanis olyan visszagyűjtési célszámokat ír elő a tagállamok számára, amelyek amellett, hogy ambiciózusak, tekintettel vannak a különböző országok fogyasztói szokásaira is. Kelet-Európában például kisebb annak az esélye, hogy vásárlás után 3-4 éven belül a fogyasztó lecserélje háztartási gépeit, sőt, elöregedett berendezéseit is inkább a nyaralójában használja tovább. A korábbi irányelv 4kg/fő/év célszáma, az ún. „one size fits all” megközelítés képtelen volt e piaci sajátosságokat kezelni. A mostani megállapodás legfontosabb eleme ezért abban rejlik, hogy a jövőben - tagállami választástól függően – a piacra dobott termékek vagy a ténylegesen keletkező hulladékok mennyisége is képezheti a visszagyűjtési célok számítási alapját. Ez a lehetőség reálissá teszi az irányelv céljainak megvalósulását, s ez által ténylegesen hozzájárulhat az európai erőforrás-hatékonyság növeléséhez.

 
  
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  Liam Aylward (ALDE), i scríbhinn. A Uachtaráin, gineann dramhthrealamh leictreach agus leictreonach (DTLL) thart ar 9-10 milliún tona de dhramhaíl san AE gach bliain agus measter gur 12-13 milliún tona a bheidh ann faoin mbliain 2020. Tá baol suntasach don tsláinte agus don chomhshaol i gceist le DTLL nach bhfuil cóireáil cheart déanta air, agus is féidir go mbíonn ábhar guaiseach, cosúil le hairgead beo (i lasca), luaidhe (sa sádar) nó caidmiam (i gcadhnraí) ann. Faoi Straitéis 2020 an AE, tá an AE tiomanta i leith feabhas a chur ar rátaí athchursála agus athúsáide i gcás DTLL agus aghaidh a thabhairt ar ídiú acmhainní. Fearaim fáilte roimh bhearta láidir na Treorach, go háirithe leis na forálacha a deir go mba cheart go mbeadh sé níos éasca ar thomhaltóirí teacht ar áiseanna DTLL agus go mbeadh áiseanna athchursála DTLL saor in aisce le fáil i lárionaid díola ar bith atá níos mó ná 400 méadar cearnach. Chuirfeadh sé sin brú breise ar tháirgeoirí agus ar ghnóthais bheaga agus, dá bhrí sin, tacaím le moltaí na Tuarascála maidir le cúraimí tuairiscthe níos simplí agus bearta chun déghearradh táillí a chosc a chur i bhfeidhm do tháirgeoirí, arb iad siúd atá freagrach as costais bainistíochta dramhaíola.

 
  
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  Rovana Plumb (S&D), în scris. Felicit raportorul şi pe toţi cei implicaţi în obţinerea acordului politic pe acest dosar foarte important. Consider că dezbaterea acestui raport în aceste zile este mesajul nostru al politicienilor, adresat celui de-al 11-lea Congres al reciclării electronicelor, ce se desfăşoară în perioada 18-20 ianuarie 2012 la Salzburg, Austria.

Susţin două elemente importante din directivă:

extinderea responsabilităţii producătorului pentru o gestionare a DEEE care să protejeze mediul, în vederea creşterii eficienţei resurselor şi a creării locurilor de muncă verzi;

prevederea realizării, la marile magazine, a spaţiilor de primire a aparatelor de mici dimensiuni, fără obligativitatea de a cumpăra altul nou în schimb, pentru a sprijini pe cetăţeni şi autorităţile locale şi a-i încuraja să participe activ la colectarea cantităţilor necesare prevăzute de directivă.

 
  
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  Владимир Уручев (PPE), в писмена форма. Почти без изключение нашето общество предпочита да изхвърля всички отпадъци, включително и съдържащите ценни редки материали, които нашата индустрия все по-трудно си доставя. Едва една трета от електронните и електро-отпадъците се преработват съгласно изискванията, останалата част отива на сметищата или нелегален износ за трети страни.

Новата директива представлява важна стъпка напред към по-пълното им оползотворяване, защото поставя високи цели – 85% от генерираните електронни отпадъци (или 65% от електронното оборудване, пуснато на пазара) трябва да бъдат организирано събирани към края на десетилетието. Въвеждат се изисквания за разработване на стандарти за събиране, преработване, възстановяване, рециклиране и повторно използване на такива отпадъци, с което да се установят еднакви високи технологични изисквания в страните членки.

Много важна част са ефективните схеми за събиране на електронни отпадъци, особено възможността търговците на електронно оборудване с площ над 400м2 да вземат обратно не голямо по размери отпадно електронно оборудване, което наистина може да повиши съзнателната събираемост. Цялостното влизане в сила на новата директива е предвидено след 6 годишен преходен период, но тогава обаче всички електронни отпадъци по принцип ще попаднат в нейния обхват, което ще елиминира както потенциални заплахи за околната среда, така и прахосването на едно истинско и рядко богатство.

 
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