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Plenardebatten
Dienstag, 5. Februar 2013 - Straßburg Überprüfte Ausgabe

Soziale Verantwortung der Unternehmen: Rechenschaftspflichtiges, transparentes und verantwortungsbewusstes Geschäftsgebaren und nachhaltiges Wachstum - Soziale Verantwortung der Unternehmen: Förderung der Interessen der Gesellschaft und ein Weg zu einem nachhaltigen und integrativen Wiederaufschwung (Aussprache)
MPphoto
 

  Thomas Mann (PPE). - Herr Präsident! Die soziale Verantwortung von Unternehmen hat viele Facetten. Zahlreiche mittelständische Betriebe setzen CSR seit Jahren um, sponsern Fußballvereine um die Ecke, sorgen für Betriebskindergärten, fördern Schulpartnerschaften in der Region, richten Sportzentren für die Beschäftigten ein, und viele große Unternehmen, nicht alle, schaffen umweltfreundliche Fahrzeuge an, transportieren kostenlos Medikamente in Entwicklungsländer, fördern gesellschaftliches Engagement in Kunst und Musik. So schaffen sie positive Anreize für andere, sich genauso sozial zu engagieren.

Unternehmen aller Größenordnungen schauen heute und auch morgen zu, wenn wir abstimmen und entscheiden, ob wir weiterhin das freiwillige Engagement haben wollen oder eine Verpflichtung. Im Kompromiss steht nicht, ob es sich um Freiwilligkeit handelt oder ob es künftig um Zwang gehen soll. Wer sich zu CSR bekennt, muss die Regeln natürlich konsequent einhalten, in der EU genauso wie in den Entwicklungsländern.

Ich erinnere an die Debatte im Januar-Plenum, als es um die Verantwortung für die verheerenden, Menschenleben kostenden Brände in Textilbetrieben ging. Wo immer Missstände herrschen und Zusagen ignoriert werden, muss dass publik gemacht und vor allem verfolgt werden. Unternehmen dagegen, die CSR konsequent einhalten, erwerben sich auch zu Recht das Vertrauen der Kunden und die Akzeptanz der Gesellschaft.

Dieses wohltätige Engagement darf nicht bestraft werden. Ich meine, das Prinzip der Freiwilligkeit muss Bestandteil der CSR-Definition bleiben, und hoffe, dass Kommissar Barnier dies im März genauso sieht.

 
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