Index 
Compte rendu in extenso des débats
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Mardi 5 février 2013 - Strasbourg Edition révisée
1. Ouverture de la séance
 2. Débats sur des cas de violation des droits de l'Homme, de la démocratie et de l'Etat de droit (annonce des propositions de résolution déposées): voir procès-verbal
 3. Politique commune de la pêche (débat)
 4. Déclaration de François Hollande, Président de la République française (débat)
 5. Actes délégués (article 87 bis, paragraphe 3, du règlement): voir procès-verbal
 6. Dépôt de documents: voir procès-verbal
 7. Heure des votes
  7.1. Mesures spécifiques dans le domaine de l’agriculture en faveur des îles mineures de la mer Égée (A7-0319/2011 - Georgios Papastamkos) (vote)
  7.2. Mesures spécifiques dans le domaine de l’agriculture en faveur des régions ultrapériphériques de l’Union (A7-0321/2011 - Gabriel Mato Adrover) (vote)
  7.3. Faciliter l'accès des PME au financement (A7-0001/2013 - Philippe De Backer) (vote)
 8. Explications de vote
  8.1. Mesures spécifiques dans le domaine de l’agriculture en faveur des îles mineures de la mer Égée (A7-0319/2011 - Georgios Papastamkos)
  8.2. Mesures spécifiques dans le domaine de l’agriculture en faveur des régions ultrapériphériques de l’Union (A7-0321/2011 - Gabriel Mato Adrover)
  8.3. Faciliter l'accès des PME au financement (A7-0001/2013 - Philippe De Backer)
 9. Corrections et intentions de vote: voir procès-verbal
 10. Approbation du procès-verbal de la séance précédente : voir procès-verbal
 11. Semestre européen pour la coordination des politiques économiques: examen annuel de la croissance 2013 - Semestre européen pour la coordination des politiques économiques: emploi et aspects sociaux dans le cadre de l'examen annuel de la croissance 2013 - La gouvernance du marché unique (débat)
 12. Préparation à la CITES (COP 16) (débat)
 13. Orientations relatives au budget 2014 - sections autres que celle de la Commission (débat)
 14. Responsabilité sociale des entreprises: comportement responsable et transparent des entreprises et croissance durable - Responsabilité sociale des entreprises: promouvoir les intérêts de la société et ouvrir la voie à une reprise durable et inclusive (débat)
 15. Niveau sonore des véhicules à moteur (débat)
 16. Ordre du jour de la prochaine séance : voir procès-verbal
 17. Levée de la séance


  

PRESIDE: MIGUEL ANGEL MARTÍNEZ MARTÍNEZ
Vicepresidente

 
1. Ouverture de la séance
Vidéo des interventions
 

(Se abre la sesión a las 8.30 horas)

 

2. Débats sur des cas de violation des droits de l'Homme, de la démocratie et de l'Etat de droit (annonce des propositions de résolution déposées): voir procès-verbal

3. Politique commune de la pêche (débat)
Vidéo des interventions
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  El Presidente. − El primer punto en el orden del día es el debate sobre el informe de Ulrike Rodust, en nombre de la Comisión de Pesca, sobre la propuesta de Reglamento del Parlamento Europeo y del Consejo sobre la Política Pesquera Común (COM(2011)0425 – C7-0198/2011- 2011/0195(COD)) (A7-0008/2013).

 
  
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  Ulrike Rodust, Berichterstatterin. − Herr Präsident, sehr geehrte Frau Damanaki, sehr geehrter Herr Minister, liebe Kolleginnen und Kollegen! Heute ist unser großer Tag. Heute zeigen wir: Das Europäische Parlament ist kein zahnloser Tiger. Heute zeigen wir: Wir sind kraftvoll, und wir entscheiden mit, wie die Zukunft für uns, unsere Kinder und Enkelkinder ausgestattet sein soll. Wir entscheiden: Schluss mit der Überfischung, Schluss mit der Ausbeutung der Meere, Schluss mit der Ausbeutung der Dritten Welt!

Mit der morgigen Abstimmung werden wir die bisherige Fischereipolitik, die ein einziges Desaster ist, vom Kopf auf die Füße stellen. Die Kommissarin, Frau Damanaki, hat die Vorlage geliefert. Daran haben wir alle intensiv gearbeitet. Jeder hat seine Vorstellung formuliert und sein Wissen eingebracht, so dass am Ende 2 500 Änderungsanträge auf dem Tisch lagen. Ich finde, wir können stolz auf uns sein, dass wir in langen Verhandlungen diese unglaubliche Menge an Text, hinter der sich so viele verschiedene, nicht immer kompatible Ideen verstecken, auf 100 Kompromisse eindampfen konnten. Wir können alle miteinander stolz sein, dass wir in dieser extrem komplexen Materie Lösungen gefunden haben, die den Bedürfnissen der Fischer, der Natur und den Wünschen unserer Verbraucher gerecht werden.

Lassen Sie mich kurz unsere Lösungen zu den wichtigsten Themen vorstellen: Wir haben ein Rückwurfverbot, das Schluss macht mit der skandalösen Ressourcenverschwendung, ein Rückwurfverbot, das von praktikablen Regeln zum Quotenmanagement begleitet ist, ein Rückwurfverbot, das – zugegebenermaßen – den Fischern viel abverlangt, aber auch eine Chance bedeutet, eine Chance auf ein besseres Image bei unseren Verbrauchern, eine Chance auf Mehrwert durch Nachhaltigkeitszertifikate usw. und nicht zuletzt eine Chance auf höhere Quoten und mehr Fänge für diejenigen Fischer, die es schaffen, selektiver zu fischen.

Ähnliches gilt für MSY: Ja, wir bleiben beim ehrgeizigen Ziel, alle Bestände auf ein Niveau über MSY anwachsen zu lassen. Und wir wollen auch, dass dies so schnell wie möglich geschieht. Aber auch hier haben wir eine Politik mit Augenmaß. Für die spezielle Situation gemischter Fischereien gibt es eine Ausnahmeregelung. Wenn die Bestände auf ein Level über MSY anwachsen, dann werden nach 2020 15 Millionen Tonnen mehr Fisch zur Verfügung stehen, und es werden 37 000 zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen.

Der Ton in der Politik ist manchmal rau und in unserem Fischereiausschuss vielleicht sogar etwas rauer als anderswo. Ein Grund dafür ist, dass einige immer noch geglaubt haben, es wäre besser, diese Reform zu verhindern, und den Schwerpunkt ihrer Arbeit aufs Blockieren legen.

Nach der Abstimmung morgen ist eines klar: Es wird eine gemeinsame Reform geben, und wir werden alle gemeinsam daran arbeiten müssen. Ich bitte alle Beteiligten inständig: Konzentrieren wir uns darauf, wie wir die Reformgrundsätze sinnvoll umsetzen. Auch diejenigen unter uns, die es vorgezogen haben, im Wahlkreis über die EU und ihre Politik zu schimpfen. Lassen Sie uns weiter mit den Betroffenen in engem Kontakt bleiben. Ich kann Ihnen aus eigener Erfahrung sagen: Es lohnt sich! Wir brauchen die Mitarbeit und die Unterstützung der Fischer, insbesondere wenn wir es mit der Regionalisierung wirklich ernst meinen.

Sehr geehrte Frau Kommissarin, ich danke Ihnen für die gute Zusammenarbeit in den letzten anderthalb Jahren. Ich hoffe und bin mir sicher, wir werden diese in den nächsten Monaten fortsetzen.

Herr Minister, ich freue mich, dass Sie bei dieser wichtigen Debatte anwesend sind. Sie haben uns versichert, dass Sie unter irischer Präsidentschaft die Reform unter Dach und Fach bringen wollen. Das begrüßen wir natürlich. Eine Reform wird nur möglich sein, wenn der Rat akzeptiert, dass das Parlament das Recht der Mitentscheidung hat. Das gilt auch für die Langzeitmanagementpläne. Ich bitte Sie, in diesem Sinne für uns und mit uns zu verhandeln.

 
  
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  Simon Coveney, President-in-Office of the Council. − Mr President, firstly can I say that it is a real honour for me to be here. I can remember very clearly sitting in one of these seats for more than three years and I never thought that I would have the honour of addressing Members as an Irish Minister but, more importantly, on behalf of the Council during Ireland’s seventh Presidency of the European Council, and indeed on the 40th anniversary, almost to the day now, of our membership of the European Union.

Mrs Rodust is correct. This is a significant debate and a very significant issue. This is the first time that the European Parliament will be fundamentally a partner in the decision-making process around a common fisheries policy (CFP) reform. I want to assure you that, as the Presidency of the Council, we understand the codecision process and we understand the consequences of the Lisbon Treaty. We are determined to work as a Council with you as an equal partner in bringing about a real, fundamental and ambitious reform of the common fisheries policy, which is in need of reform.

We have, in my view, a joint objective here. In the not too distant future we want to see fishing activity in the European Union, and indeed outside the European Union where our fleets have a relationship, that is sustainable and conducted to maximum sustainable yield (MSY) levels. We want to see an end to the discarding of fish, which is indefensible, and we want to do that in a real and pragmatic way that can bring the industry with us, as well as satisfying all others that are watching and concerned about what we have not done in the past and need to do in the future to ensure that we have a sustainable management of fish stocks that can protect fish in the sea but also can protect rural, coastal and fishing communities that rely for their living and their income on a fishing industry.

We have an opportunity now in the next five months. You have a Presidency of the Council which wants to work with you. You have a Presidency of the Council which wants to bring the Council to a final position on the key regulation by the end of this month so that we can then open a trialogue process with the Commissioner, who also has similar objectives, so that we can reach a conclusion in the codecision process by the end of June.

In my view, the window of opportunity is there for a deal to make something significant happen and to move from debate and discussion to decision and action on a new CFP. That window will not be open forever. In my view, there is a real danger that, if we do not grasp the opportunity for momentum and change now, we may lose that momentum and may not see a common fisheries policy reform agreed in the lifetime of this Parliament and potentially in the lifetime of this Commission.

In my view, if we were to allow that to happen, our citizens would not forgive us easily, and they would be right not to, because there is no reason for us to delay significantly any longer. We have been debating these issues now for more than two years. The key rapporteurs and coordinators in this room and in the Committee on Fisheries understand these issues, as do the Ministers in the Council. We now need to find a pragmatic way forward as politicians, as policy makers and as people who have the trust of the population across the European Union who expect and want a real modernisation of fishing that can allow sustainable fishing practices into the future.

I want to work with Parliament on that. I want to help to solve the ongoing dispute around interinstitutional issues that we need to resolve in the context of the Lisbon Treaty and also in the context of CFP reform. I look forward to hearing what all of you have to say and I look forward to the opportunity to respond to the debate at the end.

Can I finish by once again congratulating you on the extraordinary work done, particularly in committees so far. There were just under 3 000 amendments to get through. You have now distilled those down into compromise amendments, which I hope will be voted on tomorrow. I hope that by tomorrow evening we will have a clear picture as to Parliament’s position on the key regulation, so that we can then follow suit in the Council to do the same at the end of this month, then move on to an ambitious partnership in terms of the forthcoming trialogue, so that we can finalise a deal over the next four or five months.

If we do that, I think we will have achieved something very significant for our fishing industries, and indeed for everyone who is following this debate with hope and expectation that something significant and positive is going to happen. Thank you for the invitation to be here.

 
  
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  Maria Damanaki, Member of the Commission. − Mr President, let me first thank the Members of this Parliament for the great and dedicated work you have all done on the report we are going to discuss here today. I would like to thank Ms Rodust and her team and also the shadow rapporteurs and their teams for bringing us here. This report is very important, and this is a very important moment in the history of our European institutions.

It is the first time in European history that Parliament has been able to co-decide on our fisheries policy and be fully engaged in this exercise. This is a great step forward in the whole process of democratisation of our European institutions.

What do we have to do next? I think that everybody here – Parliament, the Council, and the Commission – can understand our responsibilities. Our responsibility in the coming months is to go on with this. We have to finish this very difficult exercise to come up with a new fisheries policy. We have to build a better relationship between our three institutions.

I hope that we can put an end to the deadlock on long-term management plans, and the decisions about them, during the Irish Presidency. The Commission is here to facilitate dialogue in any way we can.

So what is Parliament going to discuss today and what you are going to vote on tomorrow? You have the opportunity to go for a real change. What do I mean when I refer to a real change? We have to change our policy in order to stop over-fishing, because this is the best way to go forward for our fishermen, for our coastal communities, for our stocks and for our citizens. If we stop over-fishing and bring the stocks back to sustainability, then everybody will profit from it. It will benefit not only the environment, not only stocks, it will be the best for all of us – and I am not talking in terms of only the Commission or only one political party here. It can be done.

When I took office – I would like to say this again here – we had only five fish stocks that were managed sustainably. Today we have 27; so it can be done. We can do it all together. We also have an opportunity to bring about change to create the building blocks for a more profitable fishing industry where fishermen and their families earn a decent living.

We need a real change to stop discarding, because this practice is something we can no longer justify. Not only is it harmful but it also not justifiable to our citizens. We cannot explain to anybody that we have to throw away an average of 23% of the fish we catch.

We can also help to unlock the potential of aquaculture businesses in Europe so that land-locked countries can also practise aquaculture. We also have to change the way we use our taxpayers’ money, because in this time of crisis it becomes ever more valuable. We can change the way we contribute to the prosperity of our coastal communities. So this is our real opportunity.

Your Fisheries Committee has put forward a very good deal. If we go through with this deal then by 2020 we will have increased the amount of fish in our seas by 15 million tonnes and the fish landed by our fishermen by half a million tonnes. The potential is there. We can also increase the income of our fishermen by 25% and create 38% more jobs by 2022.

I hope to be able to support the deal that comes out of the Fisheries Committee. I would like to say once again that during the trialogues I will be open to all proposals and all ideas from this House. I hope that all the Members of this Parliament will grasp this opportunity and go forward. I really believe that this is not an issue between the Commission, the Council or certain political parties; this is an opportunity for us all.

 
  
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  Isabella Lövin, rapporteur for the opinion of the Committee on Development. − Mr President, tomorrow this Parliament has the chance to end over-fishing, not only in Europe but also in other parts of the world.

We are now importing 65% of all the fish that we consume; we are the world’s largest fish market. That is clearly not sustainable. The Commissioner has made it clear that if the EU does not radically reform its common fisheries policy now, only eight out of all the commercially exploited fish stocks will be at sustainable levels in 2022. That would mean importing more and fishing more elsewhere, and just going on destroying what is left of our once-abundant seas.

Tomorrow we will have the responsibility and the opportunity to change this destructive route. The Rodust report, as adopted in the Committee on Fisheries, was a real step towards ending over-fishing.

We want to impose the obligation to rebuild fish stocks, and not just to minimum levels where they possibly could produce a steady yield; we want to rebuild them to a level exceeding this. Norway and Russia have proved that this is possible. In the Barents Sea, if they had aimed to keep the cod stock at maximum sustainable yield (MSY) levels they would now only have half a million tonnes of spawning stock biomass there. But they have aimed to rebuild the stock above MSY levels, and they now have two million tonnes – four times MSY levels.

This proves that it is not only environmentally sound to rebuild fish stocks above minimum MSY levels, but it also means good business. Fish a little less now and spend a lot less money trying, and earn a lot more money in the future. That is the good future we want to see for the fishermen of Europe.

If we aim only at MSY levels we are condemning fishermen to continue to struggle where stocks are balancing at the point of MSY and could at any time be deemed over-fished, which would mean that limits would have to be imposed on fishing. Fishermen do not want that; they want stability in catches, they want safe investments and they want to be able to tell their banks that they are going to have a future because stocks are so abundant that there are no risks at all involved in their fisheries.

I am very happy that the majority of our Fisheries Committee supported this view, and I hope to see even stronger support from Parliament as a whole.

We must also recall the position of the Council, which I find quite shocking. They, too, commit to rebuilding fish stocks in their approach, but have made a little addition: the two words ‘where possible’, without defining ‘where possible’. I think it is very important that citizens of Europe are made aware of this. Member States have not thought it ‘possible’ to set quotas at sustainable levels over the last 30 years, so why would they now think it is possible?

The EU should show leadership on sustainable fisheries to the rest of the world. I want to thank Ms Rodust and all our colleagues because we are on the way to achieving that together. I agree with Mr Coveney that we need a modernisation of fisheries policy.

 
  
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  Chris Davies, rapporteur for the opinion of the Committee on the Environment, Public Health and Food Safety. − Mr President, we have indeed a historic vote tomorrow. We have a chance not only to do something good for fish and for fishermen, but also something good for Europe, because without doubt the common fisheries policy has not been an ornament to this Union. It has been criticised enormously, and not least by the Commissioner, who has herself described it as a failure – and you cannot get more blunt than that.

The problems, of course, have not been that we do not share our seas in common or our fish in common, but that the policy has been wrong. Year after year, each December, Ministers have got together and set TACs and quotas for the following year, too often ignoring the scientific advice and too often, let it be said, listening to the fishermen. Fishermen can be their own worst enemy in looking only to the short term rather than planning for the long term, and urging ministers to exceed quotas even if it reduces fish stocks in the long term.

Now the Commission has put forward proposals for change – long-term management plans for every fishery – and I thank the Irish Fisheries Minister for the efforts he is making in freeing the logjam and ensuring that discussions take place between Parliament and Council to make progress on the dossier.

We have a chance to rebuild fish stocks above maximum sustainable yield (MSY), as we have heard, and to end discards, which are just a moral disgrace; it is a disgrace to throw millions of tonnes of perfectly edible fish overboard.

Of course there are going to be problems. There are going to be problems in managing mixed fisheries to achieve MSY. And there will be problems in ending discards. But let us look to the goal. The goal is to rebuild fish stocks, to recreate the abundance that once existed and to restore our seas to that state. The problems will fade away and be easily dealt with if there are more fish in the seas, if there is a secure future for fishermen and if we have confidence in that future.

 
  
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  Younous Omarjee, rapporteur pour avis de la commission du développement régional. − Monsieur le Président, Madame la Commissaire, il est une donnée fondamentale que nous devons garder présente à l'esprit. Si nous continuons au rythme de prédation actuel, en 2050 il n'y aura plus un seul poisson disponible pour la pêche commerciale.

Voilà pourquoi nous ne pouvons plus continuer comme par le passé. Voilà pourquoi tout doit être repensé, en tenant compte de cette évidence qu'il faut répéter: la disparition des poissons entraînera forcément avec elle la disparition des pêcheurs. C'est pourquoi la réduction des quantités capturées est certes un impératif écologique, mais c'est aussi un impératif économique. Notre commission s'est prononcée pour que cet effort soit placé au-delà du RMD dès 2017.

Pour autant, des questions restent posées concernant la capacité des pêcheurs les plus fragiles à supporter les efforts attendus de cette mutation importante. Je plaide pour un renforcement des mesures d'accompagnement et pour la mise en œuvre de véritables mesures de compensation.

Je crois enfin qu'à ce jour, nous devons nous inquiéter des décisions que le Conseil européen prendra prochainement concernant le budget. Il est à regretter que l'ambition dont nous sommes porteurs ici, au Parlement européen, ne soit pas relayée par les chefs des États membres, qui s'apprêtent à des coupes budgétaires.

 
  
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  Carmen Fraga Estévez, en nombre del Grupo PPE. – Señor Presidente, lo ajustado de la votación en comisión demuestra que el compromiso propuesto por la señora ponente no ha sido del todo satisfactorio. El camino escogido para la regionalización abre una vía a la discriminación de los buques por razón de nacionalidad.

La propuesta de la Comisión para cambiar nuestro nefasto sistema de gestión a través de los derechos de pesca tampoco ha salido adelante. Y, sin embargo, quizá para compensar, se apuesta todo a una inmediata prohibición de los descartes, a la que no hay nada que objetar si no fuera porque es muy fácil decirlo, pero muy difícil hacerlo, sin modificar el sistema de gestión que, justamente, ha creado el problema. Es como no querer cambiar el tratamiento al paciente y simplemente prohibir que se ponga enfermo.

El cambio resulta tan brutal que se ha convertido en la principal preocupación del sector pesquero de la UE, se busque en el país que se busque. Por ello, nuestro Grupo ha presentado una enmienda que – y lo quiero dejar bien claro esta vez – de ninguna manera pretende evitar la obligación de desembarcar todas las capturas, obligación que mantenemos desde el primer párrafo. Lo que intentamos es racionalizar el modo de hacerlo. Tiene el apoyo de todo el sector pesquero, desde el Mediterráneo hasta el Báltico. Así es que creo que vale la pena el esfuerzo. Solo buscamos una fórmula para ayudarles en la transición hacia una obligación muy nueva y muy radical con el objetivo de que la puedan cumplir.

Incluso Noruega, citada hasta la saciedad como ejemplo en la prohibición de los descartes, necesitó décadas hasta ponerlo en marcha y solo lo consiguió para unas pocas especies.

Creo que nuestros pescadores, en un ámbito mucho más complejo que el noruego, se merecen, al menos, una oportunidad semejante. Cuento, Señorías, por tanto, con que sus decisiones sean reflexivas, y, como ha dicho el Presidente en ejercicio del Consejo, necesitamos mayor pragmatismo. Y estoy convencida de que el compromiso final con el Consejo se aproximará mucho más a la enmienda del Partido Popular Europeo que al informe de la señora ponente.

 
  
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  Guido Milana, a nome del gruppo S&D. – Signor Presidente, onorevoli colleghi, oggi è un giorno importante, lo hanno detto in molti. Il Parlamento sta esercitando il suo ruolo per la prima volta nel settore della pesca e lo fa con cognizione di causa, lo fa integrando la proposta della Commissione, lo fa anche prendendo un po' le distanze da ciò che è maturato nel Consiglio. Stiamo svolgendo il nostro ruolo e di questo dobbiamo essere tutti, nell'interezza di quest'Aula, contenti.

Io sono uno di quelli che sostiene moltissimo il lavoro fatto dalla collega Rodust. In fondo, cosa accade con questo lavoro? Si potrà pescare il sostenibile. Sembra un'affermazione ovvia ma prima non era così. L'MSY significa poter pescare ciò che è sostenibile. La vicenda dei rigetti è semplicissima: non si deve pescare più ciò che è inutile pescare, perché se vogliamo davvero cambiare le sorti di questo settore, degli operatori, del mare e della sua capacità di riproduzione, dobbiamo smetterla di pescare ciò che era inutile pescare. Eliminare i rigetti significa questo ed è un elemento molto semplice comprensibile ai cittadini europei. Il Parlamento manda questo messaggio in maniera molto chiara e puntuale.

È un passaggio epocale perché probabilmente noi stiamo trasformando o stiamo iniziando a trasformare una miniera nella quale prelevare una risorsa in un grande campo da coltivare. Questo è un passaggio allo stesso modo epocale e politicamente forte, che il Parlamento consegna nelle mani della Commissione e del Consiglio: trasformare la miniera in un campo da coltivare. Proprio perché è un campo da coltivare c'è un emendamento che il nostro gruppo ha sostenuto, e che in parte è stato recuperato dalla proposta della collega Rodust, che riguarda la creazione di una rete importante di nursering, cioè gli asili per i pesci, i luoghi nei quali poter costruire le condizioni affinché il mare produca di più e aiuti i pescatori ad avere maggiore risorsa. Nella proposta dell'emendamento è indicata anche una percentuale e invito i colleghi a votarla. In commissione è passato il principio e spero che l'Aula faccia un passo in avanti.

 
  
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  Pat the Cope Gallagher, thar ceann an Ghrúpa ALDE. – A Uachtaráin, cuirimse fáilte roimh an Choimisinéir agus go háirithe roimh an Uachtarán-in-Oifig, Simon Coveney, anseo inniu. Tá áthas ar ndóigh orm deis a fháil páirt a ghlacadh sa díospóireacht thábhachtach seo faoi athbhreithniú ar Chomhbheartas Iascaigh an Aontais agus, ar ndóigh, déanaimse comhghairdeas chomh maith le mo chara Ulrike Rodust a rinne an-obair.

The Irish seafood sector employs some 11 000 people and contributes up to EUR 700 million annually in national income. The fishing, processing and aquaculture sectors create and maintain jobs in rural, coastal and small island communities, where there is often no source of alternative employment.

We have a collective duty, not only in Ireland but throughout the Union, to these communities. In our country, over 80% of vessels in the fleet are below 15 metres in length, and they fish mainly inshore and from coastal islands. These islands off the coast of Ireland are characterised by their dependence on small vessels at the mercy of adverse weather conditions on the Atlantic seaboard. This is a unique, dramatic and harsh aspect of the common fisheries policy, and indeed of our European heritage, which we lose at our peril. I am pleased by the support I have received for my amendment on small coastal islands at committee stage, and I am hopeful of the same support at plenary.

Furthermore, the Hague Resolution of 1976 reinforces the right to protect, sustain and develop island communities, and I am seeking to enshrine in the reform this commitment which is already recognised in the recitals. Decision-making procedures under the new reform must be simplified. I am pleased by the decision of the committee to support my amendment, which recommends the introduction of a standardised control and enforcement regime. It is very difficult to understand how something can be a criminal offence in one Member State and be dealt with by an administrative sanction in another Member State. This leads to an unlevel playing field within the Union. In my view, a common system will help to address key issues surrounding illegal fishing.

A move to regional structures is absolutely essential. The issue of discards is a complex and multi-faceted one; it is not a simple one, as suggested by the celebrity chefs. I will continue, in the context of trialogue negotiations, to emphasise again and again that a solution to discards must be based on avoidance and minimisation in the first instance, and appropriate incentives to encourage compliance and stakeholder support.

In conclusion, it would be remiss of me, in the presence of the Commissioner and the rapporteur for the trade sanctions, not to mention the unsustainable fishing which is being carried out in the North-East Atlantic in relation to mackerel.

(The President cut off the speaker)

 
  
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  Ian Hudghton, on behalf of the Verts/ALE Group. – Mr President, I recently had occasion to look back over my 14 years in this Parliament. Lo and behold, in a speech here in Strasbourg in February 1999, I said – and I quote – ‘I firmly believe that bringing the decision-making process closer to those who are most affected by the CFP and are responsible for its implementation would lead to more respect for the provisions of the CFP and a more successful policy per se’.

In January 2001, I said ‘I contend that the principal objective of the CFP, namely the conservation of fish stocks, has not been realised, and as result we have had to face dramatic year-on-year fluctuations in quotas. In addition, we must re-examine the process by which, and the level at which, decisions are made. A system of zonal management should be established’, and so on.

I restate that not in order to indicate how smart I might have been, but rather to illustrate the sad indictment of the failure of the CFP since we in this Parliament were saying those things, and since now we hear many Members saying exactly the same things. However, one significant improvement in the general situation is that everybody now accepts that the CFP has been a failure, and that includes the Commissioner. Thank you Commissioner. Hopefully this time, with our co-decision power, rather than the consultative input that we had in the past, we can actually get somewhere.

I will be supporting measures which are designed to eliminate the scandal of discards, because that is another subject that I was raging about many years ago. It is still the case that the CFP is causing discards to a large extent.

I think we should be building on the few successes that we have had in recent years, for example the 12-mile zone, where management by the fishing nations themselves has been relatively successful, Scotland’s own efforts through its selectivity measures, through real-time closures decided upon by locals and moved around as required by the situation, CCTV observation and conservation credits, in order to provide the incentive that was mentioned.

So decentralisation is still for me the number one objective. For that reason, I oppose amendments like 253, which would centrally impose the closure of 10 % of waters, rather than leaving these matters to be decided on the basis of real circumstances. That amendment is going in the opposite direction of decentralisation.

(The President cut off the speaker)

 
  
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  Marek Józef Gróbarczyk, w imieniu grupy ECR. – Panie Przewodniczący! Przede wszystkim chciałbym podziękować i pogratulować pani Ulrice Rodust za ogromną pracę, jaką włożyła w przygotowanie tego trudnego sprawozdania. Wypracowany kompromis świadczy o niezwykłym zaangażowaniu sprawozdawczyni. Potrzebę reformy wspólnej polityki rybołówstwa odczuwają wszyscy: rybacy, przetwórcy, społeczność nadmorska oraz środowisko naturalne. Dotychczasowa wspólna polityka rybacka kładzie się cieniem na koncepcję centralnego zarządzania zasobami bez uwzględnienia specyfiki poszczególnych akwenów. Najbardziej znamiennym i niezrozumiałym efektem dotychczasowej wspólnej polityki rybołówstwa jest marnotrawstwo tysięcy ton zdrowych ryb poprzez nakaz stosowania odrzutów. To bowiem największy paradoks wspólnej polityki rybołówstwa przyczyniający się do degradacji środowiska naturalnego i branży rybołówstwa.

Wspólna polityka rybacka opiera się na kilku podstawowych filarach – zasadniczy stanowi regionalizacja, która w znacznie większym stopniu niż dotychczas będzie kształtować regulacje w zakresie poszczególnych akwenów. Warto przy tej okazji odnieść się do ułomności Traktatu z Lizbony, który uniemożliwia przeprowadzenie pełnej regionalizacji, co potwierdza potrzebę przeprowadzenia zmian. Drugi zasadniczy element wspólnej polityki rybackiej to pozostawienie prawa do połowów decyzji państw członkowskich. Obligatoryjne wprowadzenie przez Komisję Europejską sprzedaży kwot połowowych byłoby niezwykle szkodliwe dla przyszłości rybołówstwa i tworzyłoby prywatne strefy wód, gdzie zasoby stanowić by miały jedynie wartość finansową.

Kolejnym elementem wspólnej polityki jest ochrona drobnego rybołówstwa – to przede wszystkim przedsiębiorstwa rodzinne, niezwykle wrażliwe na zachowanie wspólnego rynku. Wielu obszarom nadmorskim rybołówstwo na małą skalę daje możliwość tworzenia wielu, wielu miejsc pracy przy zachowaniu zrównoważonego podejścia. Ostatni element to akwakultura, która musi stanowić uzupełnienie branży rybackiej, a jej rozwój w sposób znaczący powiększa rynek pracy. Nowa wspólna polityka rybacka stwarza możliwości rozwoju akwakultury. Jednocześnie chcę powiedzieć, że grupa ECR będzie popierać omawiane sprawozdanie.

 
  
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  Νικόλαος Σαλαβράκος, εξ ονόματος της ομάδας EFD. – Κύριε Πρόεδρε, το κείμενο της προτάσεως της κυρίας Rodust είναι πολύ ικανοποιητικό και υπάρχουν και λογικές τροπολογίες που πιστεύω να υπερψηφιστούν αύριο, εις τρόπον ώστε να καταλήξουμε σε μια νέα αλιευτική πολιτική για την Ευρώπη που θα ισχύσει για τα επόμενα δέκα χρόνια.

Σύμφωνα με τα διαθέσιμα στοιχεία γίνεται υπεραλίευση του 75% των ιχθυαποθεμάτων της Ένωσης, ενώ ποσοστό μεγαλύτερο του 60% στα ευρωπαϊκά ύδατα αλιεύονται πέραν της μεγίστης βιώσιμης απόδοσης. Η πλεονάζουσα αλιευτική ικανότητα του στόλου, ο ελλιπής έλεγχος, η έλλειψη αξιόπιστων επιστημονικών δεδομένων και η μη συμμόρφωση των κρατών μελών στις επιστημονικές γνωμοδοτήσεις επί σειρά ετών είναι μερικά από τα προβλήματα τα οποία καλούμεθα να επιλύσουμε.

Η Ευρωπαϊκή Ένωση χάνει ετησίως δυνητικά έσοδα της τάξεως των 2 δισεκατομμυρίων περίπου ευρώ γιατί δεν μπορεί να διαχειριστεί την αλιεία της με βιώσιμο τρόπο. Η καθιέρωση της μέγιστης βιώσιμης απόδοσης, όπως υιοθετήθηκε από την Επιτροπή Αλιείας, πιστεύω ότι θα επιφέρει σημαντικά οικονομικά, περιβαλλοντικά και κοινωνικά οφέλη.

Ακόμα η πρόταση για απαγόρευση των απορρίψεων κρίνεται κατά βάση ορθή, καθώς κανείς δεν θέλει να γίνεται κατασπατάληση πόρων, ειδικότερα στις δύσκολες οικονομικές συγκυρίες που διανύουμε. Ωστόσο, όμως, θα πρέπει να είμαστε προσεκτικοί ως προς τις κοινωνικοοικονομικές επιπτώσεις αυτού του μέτρου.

Συγχαρητήρια στην κυρία Rodust και όλους τους συναδέλφους οι οποίοι εργάστηκαν για αυτήν την έκθεση καθώς και το προσωπικό. Στο σημείο αυτό θέλω επίσης να εξάρω την καλή συνεργασία της κυρίας Δαμανάκη.

 
  
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  Mikael Gustafsson, för GUE/NGL-gruppen. – Herr talman! Det finns mycket man skulle kunna säga om fiskeripolitiken, men jag hinner bara göra två korta nedslag.

För det första: Vi måste stoppa slöseriet där helt ätbar fisk kastas överbord. Vi behöver ett förbud mot detta för att kunna få ett hållbart fiske. Alla fångster måste tas i land. Inget får kastas tillbaka i havet.

För det andra, angående det maximala hållbara uttaget (MSY, Maximum Sustainable Yield): Idag är 2 av 3 fiskarter överfiskade. Att ligga över MSY innebär att komma tillrätta med det här problemet. Det är att tänka på framtiden att hellre lägga sig på den säkra sidan än att riskera att fiskbestånd försvinner.

Om vi nu under ett antal år genomför mer striktare regler kan det till 2020 innebära för fiskeindustrin att fångsterna har ökat, att fiskarnas löner har stigit och att vi har skapat tusentals nya jobb.

För att få ett hållbart fiske som tar hänsyn till våra ekosystem måste vi ta viktiga steg idag. Fiskeriutskottets förslag är bra och skulle säkert kunna förstärkas ytterligare. Men jag ber dock alla att lägga bort kortsiktiga intressen och i stället se till helheten. Det kommer att betala sig i framtiden med mera fisk, med större fiskar, många fler jobb i fiskeindustrin och stärkta ekosystem.

 
  
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  Diane Dodds (NI). - Mr President, I want to convey my appreciation to our rapporteur Ms Rodust on the painstaking work that she has done in bringing this report to this stage. I also want to convey a welcome to Minister Coveney to this House. The Minister is no stranger to Northern Ireland’s fishing sector and we look forward to positive action during his time in charge in the Council.

Let me focus on some specific policy areas. I agree that this Parliament is right to support a ban on the discarding of fish. This is morally indefensible and should end. However, we must recognise that it is the very rules of the common fisheries policy that have contributed to such a situation. As well as this vote today, Commissioner, I urge you to act in haste and look at the policies already in place which contribute to the discarding of fish and remedy this situation.

I would commend those Member States which have already launched initiatives to deal with fish discarding, and I want to recognise that the industry in Northern Ireland is being proactive with continuing work on gear selectivity.

On regionalisation we are moving in the right direction. Regional advisory councils are central to the policy, but they need to have the appropriate remit and resources to allow them to deliver a regional policy where decisions are based at regional level and not in the normal top-down Brussels fashion.

On 3 November 1976 the Council agreed a resolution that extended the fishing zones of Member States in the North Sea and North Atlantic to 200 miles. Annex 7 to this resolution recognised the so-called ‘Hague preference’ in order to take account of the needs of certain local communities particularly dependent upon fishing.

Greenland, the Irish Republic and the northern part of the United Kingdom were defined as ‘Hague preference’ regions. Northern Ireland, as part of the United Kingdom, should benefit from the Hague resolution, but does not. In fact, for some considerable time, our fishermen have had fishing opportunities taken away from them because of the resolution. Fishermen from other parts of Europe not classified as Hague regions are penalised in a similar way.

(The speaker agreed to take a blue-card question under Rule 149(8))

 
  
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  James Nicholson (ECR), blue-card question. – Ms Dodds, I am grateful to you for letting me put a question. You ended on the Hague Preference, and Mr Hudghton earlier on referred to how long he has been in this House. I have been here a lot longer than he has. Ever since I have been in this House, the Hague Preference – would you not agree – has been the most discriminatory policy against Northern Ireland fishermen that has ever been seen. The Hague Preference worked totally against the small fishermen.

 
  
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  Diane Dodds (NI), blue-card answer. – Mr Nicholson, thank you for your intervention. Yes, the Hague preference does discriminate against Northern Ireland’s fishermen. That resolution is 36 years old. Far from enshrining it in a new common fisheries policy, we should be reviewing it.

Can I also say that the discarding of fish is wrong, Mr Nicholson, and our fishermen in Northern Ireland have been proactive in the matter of selective gears to try to eliminate this problem. We now need the Commission also to look at the rules around the CFP and make sure that they are not contributing to the problem as well.

 
  
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  Antonello Antinoro (PPE). - Signor Presidente, onorevoli colleghi, grazie alla signora Commissario, grazie al Consiglio. Io chiaramente mi associo all'essere contento per il dibattito che oggi si svolge e che soprattutto ci vedrà impegnati domani con un voto che, per la prima volta, come commissione per la pesca ci vede partecipare al processo codecisionale.

Il tema però è un altro. Ho ascoltato tutti gli interventi e mi ha anche lasciato un attimo impressionato ciò che dicevano i colleghi presenti in questo Parlamento da molti anni, che hanno forse sentito le stesse parole negli anni passati e che oggi si ritrovano a riascoltarle, e io non vorrei che ci ritrovassimo ad ascoltarle fra qualche anno per chi vi sarà al posto nostro.

Il lavoro che è stato fatto dalla collega Rodust è forse il massimo possibile, però ci sono alcuni punti sui quali noi come gruppo del PPE ci siamo ritrovati in una posizione diversa, non per principio, non perché vogliamo essere contro un percorso che forse non ci ha visti partecipi in modo organico. È chiaro che sulla gestione tramite il rendimento massimo sostenibile pensiamo le stesse cose di ciò che è stato detto stamattina. È chiaro che sull'obbligo di sbarco delle catture indesiderate siamo d'accordo che ci vogliono regole certe e che i rigetti non possono essere così indiscriminati. È chiaro che sulla regionalizzazione abbiamo lo stesso principio. Però, così come questa riforma esce dalla commissione non ci ha soddisfatto in modo particolare. Ciò che suggeriva la collega Fraga prima, con l'emendamento per esempio sui rigetti da lei proposto, credo sia la corretta formula per la transizione.

Io credo che la riforma vada fatta e dobbiamo andare avanti, però probabilmente un maggior punto di sintesi sarebbe stato sicuramente sia a vantaggio della sostenibilità della pesca che a vantaggio dei nostri pescatori, perché poi la riforma deve scontrarsi quotidianamente con il vivere dei nostri pescatori e qualcuno gli deve pur spiegare che l'Europa lavora per loro e non lavora contro di loro. Così com'è appare forse che non lavora soltanto per loro. Allora, io mi auguro che nel proseguo …

(Il Presidente interrompe l'oratore)

 
  
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  Илияна Малинова Йотова (S&D). - Г-жо Комисар, поздравявам Ви за смелата реформа, която ни предложихте. Искрено искам да поздравя и докладчика, г-жа Rodust, която успя да ни представи един наистина убедителен регламент. Около 3 000 изменения и над 100 постигнати компромиса говорят сами за себе си, за трудната работа, в която се постигна златното сечение между защитата на рибните видове, интересите на рибарите и развитието на рибарската индустрия.

Безспорно постижение е изискването за премахване на свръхулова, за да се достигне до възстановяване на рибните запаси, както и забраната за изхвърляне на улов в открито море. Наред с регулирането на отношенията с трети страни и на индустриалния риболов, от особено значение е акцентът върху крайбрежния риболов, който храни стотици хиляди семейства в страните от Съюза.

Заедно с доклада за аквакултурата на колегата Guido Milana и предстоящото приемане на новия фонд за рибарство, настоящият регламент създава много добри предпоставки за развитието на сектора, откриване на нови работни места, участие на жените и развитието на крайморските райони и сладководните басейни.

Няма как да не отбележа вниманието, отделено за създаването на регионалните организации за управлението на рибарството. Изразявам удовлетворението на рибарите от Черноморието — нов регион за Европейския съюз, и съм убедена, че бъдещата регионална дирекция за Черно море ще има огромна роля за запазване на морските ресурси и развитието на рибарството.

 
  
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  Nils Torvalds (ALDE). - Herr talman! Fiskeripolitiken hör till ett av Europas största misslyckanden. Idag står vi inför att ändra det. Två tredjedelar av Europas fiskebestånd har varit besvärligt överfiskade. Överfiske är inte bara en ekologisk katastrof, utan det är samtidigt en ekonomisk och social katastrof. Det betyder färre fångster och mindre ekonomi i våra kustsamhällen. Den här spiralen kan vi bryta i morgondagens omröstning.

Jag vill här passa på att tacka Ulrike Rodust för hennes utmärkta och hårda arbete med betänkandet. Vielen dank, frau Rodust, das war außerordentlich gut gemacht. En av huvudpunkterna i omröstningen är att nå maximal hållbar avkastning. Det betyder fisk på borden också i fortsättningen.

En annan huvudpunkt är att få ett förbud på utkast. Varje år slänger man ut 1,7 miljoner ton död eller döende fisk överbord, det är ett omoraliskt slöseri. Låt oss alltså förändra Europas fiskeripolitik här och imorgon.

 
  
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  Raül Romeva i Rueda (Verts/ALE). - Señor Presidente, estamos ante un momento histórico, y ya no nos queda margen. Si queremos salvar los peces, los mares y océanos y, por ende, la actividad pesquera bien entendida, debemos cambiar radicalmente el rumbo.

Está en nuestras manos dejar atrás la política suicida de vaciar sin razón ni sentido los mares y océanos, y empezar a trabajar de forma seria y responsable en favor de una actividad necesaria y que, precisamente por ello, debe ser sostenible.

Pero para ello debemos ser claros, tajantes. Debemos dejar de apoyar a quienes nos han llevado a esta situación; a quienes han sobreexplotado los mares por ceguera o por avaricia; a quienes pescan más, mucho más, de lo que los mares pueden permitirse; a quienes pescan mal o de forma ilegal e ilícita. Y, en cambio, debemos apoyar a aquellos buques que pescan con un impacto muy bajo, a quienes capturan de forma selectiva, menos dañina para el medio, más responsable, y con más sensibilidad social y ambiental.

Está en nuestras manos cambiar el rumbo y empezar de una vez ...

(El Presidente retira la palabra al orador)

 
  
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  Struan Stevenson (ECR). - Mr President, first of all let me congratulate Ulrike Rodust for her fortitude and all her hard work on this reform package.

Every speaker has mentioned the need to end discards. Of course, we support that absolutely, but we must not forget, as Diane Dodds told us, that it was the Commission who introduced the plethora of regulations that forced fishermen to discard fish. That is why an important part of this reform is regionalisation, devolving day-to-day management back to the Member States. I am so glad that Maria Damanaki, since she came here, has recognised that micro-management from the centre has failed.

So I welcome moves towards fishing up to MSY levels and I welcome the introduction of regionalisation and the ending of discards, but there are still some missing links. We need more, and better, science on all of our fish stocks. We need to ask ourselves why, after years of cod recovery plans in the North Sea, cod stocks are still not significantly improving. We need to look at the impact of climate change, and indeed the impact of sea mammal predation on fish stocks. That seems to me to be the missing link in all the Commission’s work.

I am glad that in Simon Coveney we have a Minister who is now willing to tackle the interinstitutional dispute and get the multiannual plans back on track.

 
  
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  John Stuart Agnew (EFD). - Mr President, for 40 years we waited for the Commission to grace us with some amendments to the common fisheries policy, in which time the EU has emaciated the British fleet to half its size, ruined local jobs and coastal towns and destroyed our fish stocks. So while I am glad that the obscene practice of discards is being addressed, it cannot be denied that the EU has a terrible record in the fishing industry.

This reform package does not change the fact that no matter who a person votes for, no matter which party is in power, no matter how bad the policy, nothing can be done in the UK to change it. The British people and Parliament and Her Majesty the Queen will also be alarmed to discover that Amendment 63 would create a new power, without a word of objection by Her Majesty’s Government or the Tories. That power is sovereignty over the sea bed as opposed to merely controlling the fish in the water above it.

Any new power must mean a UK referendum. Therefore, if this amendment is carried it must be the subject of a UK referendum under Mr Cameron’s referendum lock. UKIP has tabled amendments calling for the repatriation of fishing policy and the reintroduction of the 200 mile limit for fishing in accordance with UN law. We have not heard what powers Mr Cameron wants back. Does he want to repatriate fishing or is he happy to keep it in the hands of Brussels bureaucrats or, worse, extend the powers of the EU over the UK sea bed 12 nautical miles from our coast without a referendum?

 
  
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  João Ferreira (GUE/NGL). - Discutimos aqui um regulamento fundamental para o futuro do setor das pescas. Numa coisa todos parecem estar de acordo – a atual política comum das pescas, do ponto de vista social, ambiental e económico é um desastre. A questão que se coloca é o que diremos daqui a dez anos da reforma que agora discutimos. A nossa posição é muito clara, esta não é a reforma que era necessário fazer-se. Foram introduzidas inquestionáveis melhorias à proposta inicial da Comissão, destaco a eliminação de qualquer referência às concessões de pesca transferíveis, que isto seja o suficiente para a Comissão enterrar de vez a ideia de tentar privatizar o bem comum que são os recursos pesqueiros. Mas as alterações positivas introduzidas são ainda insuficientes. Persiste uma política fortemente centralizada, distante da realidade complexa e diversificada que caracteriza as pescas europeias, realidade que aconselharia antes uma gestão de proximidade apoiada no conhecimento, que tenha em conta a realidade e as particularidades de cada país, de cada zona de pesca, de cada frota e dos recursos, que envolvesse os pescadores nas soluções e na sua implementação.

Sejamos claros, o quadro institucional criado pelo Tratado de Lisboa, que estabelece como uma competência exclusiva da União Europeia a conservação dos recursos biológicos no mar, é um obstáculo a esta gestão de proximidade, um obstáculo que mais tarde ou mais cedo terá de ser removido. A necessária definição de objetivos ambientais tem de ser acompanhada da definição de objetivos sociais e económicos, imprescindíveis em qualquer política de pescas. Uma política de pescas não é, não deve ser, uma mera política de conservação de recursos, muito embora não a dispense. É uma evidência que sem peixe não pode haver pesca, uma evidência que muitos ignoraram, perigosamente, durante muito tempo, alguns ainda ignoram, mas é igualmente uma evidência que sem pescadores também não há pesca e também são muitos os que ignoram, perigosamente, esta outra dimensão que qualquer política de pescas deve ter.

 
  
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  Andrew Henry William Brons (NI). - Mr President, of course British withdrawal from the EU and the recovery of exclusive use of our waters would solve the problem, but in the mean time any attempt to improve the common fisheries policy must be welcomed. Ending the practice of discarding dead and dying fish back into the sea is self-evidently right. The practice must be ended, whether it involves under-sized fish that have been caught accidentally, or less valuable fish that are discarded to make way for more valuable fish, so-called ‘high-grading’. Of course, enforcement with regard to the latter practice might be rather difficult.

Enabling Member States to enact their own conservation measures within a 12-nautical-mile zone is clearly desirable, but the Member State must be able to enforce that against other Member States. The rapporteur’s proposal that fishing concessions should cease to be freely transferable is particularly good. It would stop concessions from being bought and sold, and the concessions would remain the property of each Member State.

Successful policymaking is dependent on accurate supporting information. It has been estimated that stocks of 70% of the species caught in the EU have not been assessed accurately. The report particularly does not fully address the problem of incompatibility between the conservation of fish stocks and the survival of fishing industries. The only solution is for countries that have provided the bulk of the fish stock to be given priority in their own waters.

 
  
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  Alain Cadec (PPE). - Monsieur le Président, Monsieur le Ministre, Madame la Commissaire, chers collègues, je souhaite d'abord remercier notre rapporteure Ulrike Rodust pour son travail.

Le vote du règlement de base est un moment important pour le Parlement européen, colégislateur sur ce dossier depuis l'adoption du Traité de Lisbonne, comme nous l'a rappelé la Commissaire tout à l'heure.

Le Parlement expose enfin sa position. Nous, députés européens de la commission de la pêche, avons comme priorité la préservation de la ressource. Comme je le dis souvent: pas de poisson, pas de pêcheurs. C'est pourquoi nous avons fait des plans pluriannuels l'un des éléments essentiels de cette réforme. La réforme de la politique commune de la pêche, nous la voulons durable du point de vue environnemental, mais aussi du point de vue social et économique.

L'objectif des améliorations apportées au texte de la commission, c'est de permettre un juste équilibre entre la préservation de la ressource et le maintien de l'activité économique sur nos régions côtières. J'appelle tous nos collègues à soutenir l'amendement sur l'obligation de débarquement proposé par le PPE. Cet amendement est un compromis raisonnable qui permet de maintenir cet objectif très ambitieux qu'est l'obligation de débarquement de toutes les captures, mais il permet aussi d'aménager cette mesure pour la rendre réaliste et applicable par le secteur de la pêche. Il est par ailleurs impensable de créer un marché parallèle de poissons sous taille ou non commercialisables. Ce serait contreproductif pour la ressource. Je vous demande de soutenir cet amendement.

Dans le cadre de cette réforme, nous voulons maintenir les stocks au niveau du rendement maximum durable, de façon à pouvoir offrir du poisson de qualité aux générations futures. Nous devons également tout mettre en œuvre pour maintenir l'emploi dans les régions littorales. La pêche est un secteur économique qui a de l'avenir, nous devons le prouver par notre vote demain.

Cette réforme est l'acte fondateur d'une nouvelle organisation du secteur de la pêche; ne passons pas à côté! Mes chers collègues, demain le pragmatisme doit l'emporter sur le dogmatisme.

 
  
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  Dolores García-Hierro Caraballo (S&D). - Señor Presidente, Señorías, es evidente que las primeras reformas pesqueras, y esta es la tercera, han fracasado, por la falta, en primer lugar, de compromiso de los Gobiernos a la hora de aplicar criterios científicos y medidas efectivas de control y de prevención de la sobreexplotación.

Se trata de una propuesta que intenta no ser la panacea pero sí modificar esta situación. Durante más de un año se ha venido trabajando con el conjunto del sector, con los grandes operadores, con los pequeños, con las organizaciones ambientales, con las instituciones, con las comunidades, con el Consejo.

La falta de consenso no puede atribuirse a la señora Rodust ni al Grupo socialdemócrata, a veces el consenso significa tener una predisposición positiva a cambiar las cosas y no es precisamente oponiéndose a esta reforma como se defienden.

No se trata de defensores de los peces o de defensores de las empresas, sino de garantizar que todos puedan seguir pescando en el futuro de manera sostenible y garantizando la seguridad alimentaria de todos los ciudadanos. Esto no es un negocio, el mar no pertenece a quienes lo han venido sobreexplotando.

Como española he trabajado por defender los intereses de España que son compatibles con la Unión Europea, por el principio de prevención, por que no se pesque más de lo que el mar nos puede dar, por minimizar los descartes, por ayudar a los jóvenes, a las mujeres y a la pesca costera artesanal, y por respetar las normas laborales y los derechos humanos y los protocolos.

(El Presidente retira la palabra a la oradora)

 
  
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  Gesine Meissner (ALDE). - Herr Präsident, Frau Kommissarin, Herr Minister, liebe Kolleginnen und Kollegen! Wir haben diese Woche die Chance auf eine wirkliche Reform im Fischereisektor, und es ist ganz wichtig, dass wir sie nutzen. Im Moment sind tatsächlich die Meere überfischt, der Atlantik zu 50 %, das Mittelmeer sogar bis zu 80 % – doch es geht auch anders. Wir haben in Norddeutschland die Erfahrung gemacht, dass bei der Einhaltung von strikten Fangquoten sich tatsächlich Bestände erholen. Hering war einmal ein wirklich überteuerter Fisch, den sich fast keiner mehr leisten konnte. Jetzt haben sich inzwischen Hering, Scholle und Dorsch alle wieder erholt.

Es geht also, und es ist wichtig, der Wissenschaft zu folgen und sogar darüber hinaus zu gehen, damit sich die Fischbestände erholen und damit wir dieses alte Handwerk wirklich sichern können. Das sollten wir nicht nur in der EU tun, sondern auch darüber hinaus bei partnerschaftlichen Fischereiabkommen, denn Fisch ist ein wichtiger Eiweißlieferant weltweit, und ich denke, wenn wir tatsächlich Frau Rodust mit ihren sehr guten Vorschlägen folgen und morgen dafür stimmen, dann stimmen wir gleichzeitig auch für die Zukunft und für gesunde und lebendige Meere.

 
  
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  Julie Girling (ECR). - Mr President, I would like, along with everyone else, to pay tribute to the Commissioner, to the rapporteur, and indeed to the shadows and everybody on the Committee on Fisheries who have been working so hard on this report.

If you listened to the debate in the Chamber today, you would think that tomorrow’s vote in plenary was a bit of a done deal. The voices in support of the report are strong, and it looks as though it is all going to be plain sailing. Well, this is simply not the case. We in the Chamber now are a self-selected group of interested people. I want to talk to those Members of the plenary who are not here in the Chamber. I want to say something to them that I hope they will listen to. Do not listen to the siren call of the EPP amendment for a 10 % allowance on discards. This is being promoted as pragmatic. It is not pragmatic. It is unambitious and it is downright dangerous. Stick to the vote in the committee and hold the line. We know that we can do it with discards. We have proven it in the south west of England. Millions of us demand the change…

(The President cut off the speaker)

 
  
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  Bastiaan Belder (EFD). - Het visserijbeleid moet ecologisch, economisch en sociaal duurzaam zijn. Morgen nemen we belangrijke beslissingen. Hoe gaan we dat doen? Rationeel of emotioneel? Het debat over het teruggooiverbod is erg zwart-wit gevoerd. De werkelijkheid is echter complexer. Zorgvuldigheid is belangrijk.

Ik heb over het teruggooien advies gevraagd bij Noorwegen. Zij zijn 25 jaar geleden gestart met een teruggooivermindering. Enkele belangrijke lessen zijn:

1. Het kan alleen stap voor stap. De Noren zijn gestart met een teruggooiverbod voor slechts 1 soort.

2. Het is learning by doing.

3. De Noren zeggen: 100 % reductie is niet mogelijk. Maatwerk en uitzonderingen zijn nodig, in het bijzonder voor gemengde visserijen.

Het amendement van de EPP op artikel 15 is daarom zeer goed. Dit amendement doet recht aan de complexe werkelijkheid. Maatwerk is alleen mogelijk via de meerjarenplannen.

Ik steun dat amendement.

Zorgvuldigheid is belangrijk. Wij zijn hier nota bene bezig met het maken van wetgeving! Laten we morgen kiezen voor wetgeving die ambitieus én uitvoerbaar is.

 
  
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  Gabriel Mato Adrover (PPE). - Señor Presidente, señora Comisaria, señor Ministro, hemos llegado al punto clave en el proceso de reforma de la Política Pesquera Común. Y es el momento de preguntarnos si es esta la reforma a la que se aspiraba y, sobre todo, si es la reforma de todos y para todos.

Cuando afrontamos los trabajos sobre la reforma nos encontramos ante una propuesta que en su origen trataba de ser, en cierto modo, ambiciosa y equilibrada. Se exigía llevar las poblaciones de peces a niveles de explotación sostenible, se proponía extender los planes multinacionales de pesca a todas las poblaciones de peces de la Unión Europea, y se prohibía la odiosa práctica de los descartes. Todas estas obligaciones se veían facilitadas por la flexibilidad que otorgaba la regionalización.

Por otro lado, y en línea con la Estrategia Europa 2020, se incitaba al crecimiento empresarial al instaurar un sistema de concesiones transferibles de pesca, por un período largo de tiempo, sistema a través del cual la industria podría ser capaz de planificar su actividad económica a medio y largo plazo, facilitando las inversiones, aumentando su competitividad y haciéndola independiente de los subsidios, incrementando asimismo su responsabilidad y reduciendo los descartes.

Sin embargo, a día de hoy, parece evidente que gran parte de esta ambición se ha perdido a lo largo del camino. La reforma que hemos negociado hasta el momento quiere estar particularmente centrada en su versión medioambiental. Y yo creo que, a pesar de algunas cuestiones, es un reto que aceptamos todos.

No me extenderé en los descartes, todos queremos su prohibición, pero también queremos que sea efectivamente realizable.

Creo sinceramente que el éxito de esta reforma va a estar marcado por el modelo de regionalización que finalmente diseñemos.

Y, por último, termino contestando a las preguntas que me hacía al principio: esta no es la reforma a la que se aspiraba, y hoy en día no es la reforma de todos, ni para todos. Confío en que durante los diálogos a tres bandas seamos capaces de avanzar para que esto sea así. Por mi parte, como presidente de la Comisión de Pesca, no voy a cejar en el empeño de lograr una PPC para todos.

 
  
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  Isabelle Thomas (S&D). - Monsieur le Président, si l'on veut un avenir pour la pêche européenne et si l'on souhaite qu'elle contribue à notre autonomie alimentaire, nous devons éviter deux erreurs.

La première serait de minimiser l'impact dévastateur de la surpêche. Pour éviter qu'une trop forte pression sur la ressource mette en péril la reconstitution des stocks, le texte propose le RMD, et j'y souscris pleinement. Pourquoi, cependant, ne pas s'en tenir au RMD, et céder à la surenchère avec la formulation "au-delà du RMD"? C'est un choix idéologique, en contradiction avec la logique scientifique du RMD, sur la base duquel doivent être calculés les quotas. Il est bien dommage que nous n'ayons pas fait preuve d'autant d'audace avec les données scientifiques. L'Europe ne dispose pas à ce jour de la moitié des données sur ces stocks halieutiques. Et pourtant, aucun calendrier n'est prévu dans le texte qui nous est soumis.

La seconde erreur qui nous est interdite est de mettre en péril nos capacités de production alimentaire. À l'instar de pans entiers de notre industrie abandonnée, nous devons protéger notre activité de pêche. Or, le débarquement obligatoire des rejets risque de détruire nos entreprises de pêche les plus fragiles, particulièrement les pêcheries multispécifiques et leurs emplois. Outre que cette mesure ne ressuscitera pas les poissons – car un poisson mort reste un poisson mort, même débarqué –, il y avait des choix plus efficaces contre les rejets, notamment l'exigence de sélectivité, la modernisation des navires et les plans de gestion.

Le texte a connu des améliorations grâce aux débats et à Mme Rodust: je pense à la suppression des concessions de pêche transférables et à son corollaire, le marché des droits de pêche. Mais il reste encore du travail, si nous ne voulons pas dans quelques années nous lamenter sur le fait que l'Union européenne (inaudible) 90% de sa consommation de produits de la mer.

 
  
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  Gerben-Jan Gerbrandy (ALDE). - Mevrouw de commissaris, mijnheer de minister, de Noordzee was altijd een van de allerbelangrijkste visgronden van Europa. Deze zee, de Noordzee, leek bodemloos, een soort perpetuum mobile. Het kon niet op, de vis bleef maar komen. En toen werd het 1977. De laatste haring leek uit de Noordzee gevist. Vissers stapten wanhopig over op andere, nog niet commerciële vissoorten. Europa stond met de rug tegen de muur en kon niet anders dan een zesjarig vangstverbod voor haring afkondigen. En laat ik dat even herhalen: zes jaar lang mocht er niet gevist worden op haring!

Een dergelijke maatregel zou nu politiek onmogelijk zijn, kijk maar naar de blauwvintonijn. Maar na zes jaar was de stand hersteld en kon men de zee weer op. 45 Jaar later realiseren wij ons dat de wereldzeeën zijn wat toen de Noordzee was, niet meer bodemloos, maar één groot aquarium. Mevrouw de commissaris en mevrouw Rodust, ik wil u hartelijk danken voor uw inzet. En, collega's, of wij het nu willen of niet, of het ons politiek uitkomt of niet, natuurwetten bepalen uiteindelijk de grenzen en niet de economische belangen op korte termijn.

 
  
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  Maria do Céu Patrão Neves (PPE). - Senhor Presidente, Senhora Comissária, Senhor Ministro, a votação do regulamento de base, estruturante do futuro da política comum de pescas, é o momento decisivo da reforma pelo que agradeço e felicito a relatora e os relatores-sombra pelo trabalho desenvolvido até ao presente. Reitero o meu compromisso para com uma reforma profunda que venha resolver os problemas há muito diagnosticados e que se têm vindo a agravar. Precisamos de recuperar os stocks para que haja mais peixe, mas também de valorizar a primeira venda para que se possa pescar menos e de dignificar a profissão para desenvolver um empreendedorismo que otimize os recursos, ou seja, é preciso aceitar o desafio de procurar um equilíbrio entre os três pilares da pesca – o ambiental, o económico e o social – em vez de cedermos à atração do facilitismo ou à pressão das ONG, de priorizar o ambiental e de deixar os restantes para depois. A equação simples de que hoje se fecha a pesca para que amanhã haja mais peixe e depois de amanhã se volte a pescar é utópica. Os pescadores e as suas famílias vivem do seu trabalho, todos os dias, e não se pode desligar e ligar a pesca como se de um interruptor se tratasse. Eis o que só funciona nos gabinetes de alguns políticos mas não na vida real dos pescadores.

E jamais alcançaremos o sucesso nesta reforma sem o envolvimento direto e a participação ativa do setor. Eis o que se verifica com a proposta sobre as rejeições que o PPE apresenta a este plenário e que tem de ser aprovada porque é a única realista e exequível e que contribui para a preservação dos recursos haliêuticos e que tem o compromisso do setor.

A salvaguarda das zonas biogeográficas sensíveis é também essencial para o equilíbrio dos três pilares da PCP nas regiões ultraperiféricas. Esta é igualmente uma proposta do PPE que espera o apoio de todos os grupos e em particular da relatora. Seria estranho e paradoxal que as preocupações ambientais da relatora e dos socialistas em geral não se estendessem aos interesses das regiões mais pobres e mais dependentes da pesca que desejam...

(O Presidente retira a palavra à oradora)

 
  
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  Kriton Arsenis (S&D). - Mr President, our European fishermen can no longer make ends meet. There is not enough fish in our seas, and tomorrow’s vote is our last chance to change this.

I fully support the Commissioner’s proposal on MSY and the discard ban. However, Madam Commissioner, there was a key measure missing from your proposal. With your help, and a lot of work from colleagues, we managed to get Parliament’s proposal through, namely the establishment of fish stock recovery areas. This will allow us to restore levels of fish and increase the income of fishermen throughout the European Union by increasing both the quantity and the size of fish caught. These areas will be identified and co-managed by local fishermen. A unique sense of ownership of the sea and its resources and a real form of rationalisation will be established.

I want to call upon all Members of this Parliament to give this measure some teeth and vote for Amendment 253. This is the main novel idea that Parliament is introducing in this regulation.

Give fish and fishermen a chance. Vote for Amendment 253.

 
  
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  Werner Kuhn (PPE). - Herr Präsident, Frau Kommissarin Damanaki! Ich glaube, es ist eine gute Fügung, dass der Ratsvorsitz in den Händen der Irischen Republik liegt, denn Irland ist eine große Fischereination, und ich denke, es ist notwendig, dass wir diese Politik und unsere gemeinsame Fischereireform, die für die nächsten zehn, fünfzehn und zwanzig Jahre gelten soll, mit pragmatischen Lösungen versehen. Da haben wir zwei zentrale Themen, die auch herausgearbeitet worden sind. Ich danke auch der Berichterstatterin und allen Schattenberichterstattern, dass sie diese Herkulesaufgabe in Angriff genommen haben, bei 3000 Änderungsanträgen auch vernünftige Kompromisse hinzubekommen.

Der Aufbau und Erhalt der Fischbestände auf MSY-Niveau – das heißt, der maximale Dauerertrag soll 2020 erreicht werden – ist ein hehres Ziel, und wir wollen da auch den wissenschaftlichen Vorgaben konsequent folgen. Aber ich kann es einfach nicht nachvollziehen, warum darüber hinaus noch Ziele gesetzt werden sollen, die nicht genau definiert sind. Deshalb, verehrte Kolleginnen und Kollegen, habe ich dazu auch einen Änderungsantrag eingebracht. Alle Fraktionen im Europäischen Parlament sind sich einig, dass ein komplettes Anlandegebot für alle Fänge, die in Fischereigebieten hier in Europa gefangen werden, gilt. Das muss gesetzlich festgelegt werden. Die Praxis des Rückwurfes ist wirklich nicht mehr haltbar. Frau Damanaki hat es gesagt: 23 % guter Speisefische und exzellenter Eiweißträger werden wieder ins Meer zurückgeworfen. Aber wir wollen natürlich auch den Beifang möglichst minimieren. Da ist es wichtig, dass den Fischern selektives Fanggerät zur Verfügung gestellt wird.

Da brauchen wir natürlich, wenn wir sie fördern wollen, auch ein gültiges Budget, und das wird wahrscheinlich vor Mitte diesen Jahres nicht greifbar sein. Auch der Trilog wird bis 2013 dauern. Ich glaube, 2014, am 1.1., schon ein komplettes Rückwurfverbot einzuführen, ist zu früh. Da müssen wir uns Gedanken machen, wie das funktionieren soll, über eine pragmatische Lösung, und dazu gehören auch die langfristigen........

(Der Präsident entzieht dem Redner das Wort)

 
  
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  Luis Manuel Capoulas Santos (S&D). - Senhor Presidente, também queria saudar o Senhor Ministro Simon Coveney por estar presente, Senhora Comissária Damanaki, a reforma da política comum de pescas em que estamos empenhados não será certamente a reforma perfeita mas constituirá um passo importante no sentido de uma política de pescas mais sustentável do ponto de vista ambiental, sem descurar a sua dimensão económica e social. Também me associo aos votos que foram feitos à relatora pelo seu difícil trabalho e pelo acolhimento de algumas das minhas principais preocupações, como sejam a liberdade que deve ser dada a cada Estado-Membro para escolher o sistema de gestão dos seus direitos de pesca e a canalização para fins de solidariedade social das capturas acessórias até agora lançadas ao mar.

Considero que as propostas em torno das questões como as devoluções e o rendimento máximo sustentável, em particular contra a progressividade da sua implementação, ainda que exigentes, são realistas e responsáveis. Também apoio a prioridade que se pretende conceder aos planos plurianuais ajustados a cada pescaria...

(O Presidente interrompe o orador)

 
  
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  Rareş-Lucian Niculescu (PPE). - Doresc să subliniez importanţa acordată în cadrul acestui raport sectorului acvaculturii, care este esenţial pentru securitatea alimentară, pentru creşterea economică şi pentru ocuparea forţei de muncă în regiunile rurale. De peste 10 ani, însă, acvacultura europeană este într-o situaţie de stagnare. Dacă producţia mondială creşte cu 5-6% pe an, producţia Uniunii a rămas aceeaşi, în condiţiile în care produsele de acvacultură reprezintă în prezent 25% din consumul european.

Acvacultura de apă dulce are un potenţial ridicat în statele europene şi avem obligaţia de a o considera o prioritate. Acvacultura de apă dulce poate ajuta la redresarea economică a unui important număr de zone rurale, iar producţia internă poate contribui la dezvoltarea sectorului procesării, de asemenea un sector important din punct de vedere economic.

Nu în ultimul rând, să nu uităm faptul că, în prezent, mai mult de 90% din întreprinderile de acvacultură din Uniunea Europeană sunt întreprinderi mici şi mijlocii şi furnizează aproximativ 80 000 de locuri de muncă. Acestor întreprinderi le datorăm întregul nostru sprijin. Din păcate, statul pe care îl reprezint nu produce în prezent decât o mică parte din produsele de acvacultură disponibile, în jur de 1%. Sper că noile măsuri introduse în politica privind pescuitul vor putea da un impuls acestui sector, pe care ne propunem să-l dezvoltăm.

 
  
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  Jens Nilsson (S&D). - Herr talman! Vi är framme vid en punkt där vi kan ta ett historiskt beslut, och mina hjältinnor i det sammanhanget är kommissionären och vår föredragande, Ulrike Rodust. Jag är glad att vi kan få stopp på rovfisket och få en hållbar politik.

Jag vill lyfta två saker som har betydelse också. Det ena är fiskodling, som tidigare talare var inne på. Det är en växande marknad i norra Europa och vi måste se till att det sker på ett hållbart sätt. Det skapar jobb, men det måste ske på ett ur miljösynpunkt hållbart sätt och där har vi ett jobb att göra för att säga vad som är hållbart och inte.

Den andra punkten är sportfiske/fritidsfiske, som är så otroligt viktigt för den växande turistnäringen. Där får vi inte slå sönder det som vi har i Sverige och som är väldigt bra, nämligen lokala fiskevårdsområden där alla intressenter är med och tar ansvar och äger frågan om ett hållbart fiske i sitt område. Detta har stor betydelse för sportfisket och det vill jag att vi ska slå vakt på och det får inte slås sönder genom EU direktiv.

 
  
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  Lambert van Nistelrooij (PPE). - Voorzitter, in de visserij gaat het inderdaad om duurzaamheid en tegelijkertijd om regionalisatie, innovatie en modernisering. En er ligt een goed voorstel. Ik wijs op de dynamiek in de sector. Een dergelijk instrument van overdraagbare, verhandelbare quota is daarbij een goed instrument. Het helpt ook om oude boten uit de vaart te nemen en tegelijkertijd zuinige en betere vissersboten te introduceren. De lidstaten kunnen daar het best zorgen voor de uitvoering. Innovatie geldt ook voor heel de sector.

Kijk ook naar de bijvangst. Er zijn nieuwe systemen waarmee je de vis, zonder dat hij doodgaat, levend overboord zet. Er zijn systemen die dat mogelijk maken. Wij moeten dit soort innovatie stimuleren, niet blokkeren. Ik vraag dat de commissaris eens kijkt naar het voorbeeld van Nederlandse vissers uit Volendam, de gebroeders Schilder, die zo'n visspoelmachine hebben ontwikkeld.

Ten slotte maken de Europese fondsen, niet alleen het visserijfonds maar ook de regionale fondsen, het mogelijk om ook anders te werken. Het gaat erom om economische en sociale activiteiten in kustzones stimuleren. Ik wilde dit benadrukken, zeker voor de komende jaren. Het gaat immers om de duurzaamheid niet alleen op zee, maar ook in de kustzones voor de mensen die in de visserij werkzaam zijn.

 
  
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  Antolín Sánchez Presedo (S&D). - Señor Presidente, en la primera ocasión en que el Parlamento Europeo colegisla sobre una reforma pesquera, y tras más de 2 500 enmiendas, yo quiero felicitar a la ponente, Ulrike Rodust, por conseguir compromisos y por posibilitar que, en este Pleno, el motivo realmente fundamental del debate es cómo vamos a implementar la transición en la política de descartes, que es una parte, pero no el conjunto de la reforma pesquera.

Yo habría deseado una reforma que estableciera una política pesquera europea, eliminando el principio de estabilidad relativa, y evitando que la flota de altura quede al margen de las reglas del mercado interior. Pero reconozco que la reforma propuesta es una reforma responsable, sostenible y competitiva; que la ponente, en su informe, ha fortalecido la dimensión socioeconómica en el ámbito de la sostenibilidad; que se fortalece también la flota pesquera y la acuicultura de pequeña escala; que se abordan aún mejor los problemas del rendimiento máximo sostenible, y que se dan buenos pasos en el ámbito de los descartes.

Todo esto todavía puede mejorarse. Yo creo que debemos aprovechar las enmiendas para asegurar que el establecimiento de las áreas de reserva no se realice de forma unilateral y proteccionista, sino que se haga con garantías de la Unión Europea, y para mejorar algunos aspectos.

 
  
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  Agnès Le Brun (PPE). - Monsieur le Président, Madame le Commissaire, Monsieur le Ministre, l'Union européenne s'est engagée depuis de nombreuses années dans une politique de reconstitution des stocks halieutiques, dont l'avenir de la pêche dépend. Il est vrai que la proposition de la Commission européenne a repris cet objectif et, évidemment, nous nous en félicitons, et il faut s'en féliciter.

Mais je crains fort que le rapport de Mme Rodust n'entraîne un dangereux déséquilibre. Prendre en compte les considérations environnementales, c'est bien, et c'est nécessaire; prendre en compte les considérations socio-économiques, c'est mieux, et, surtout, c'est indispensable.

Prenons le seul point des rejets: la pêche ne vaut-elle pas mieux qu'un match dogmatique? L'interdiction brutale, radicale, des rejets est une mesure irréaliste et surtout inapplicable, qui démontre une méconnaissance des réalités de la pêche. Tout d'abord, elle ne règlerait rien; ensuite, elle mettrait en péril un nombre considérable d'emplois. Avons-nous oublié la crise que nous traversons? Avons-nous oublié les deux autres piliers du trépied du développement durable: le pilier social et le pilier économique?

En adoptant l'amendement 15, nous choisirons la voie de la raison et celle qui conduit véritablement à la durabilité. La réduction des rejets, la préservation de la ressource sont, faut-il le répéter, des objectifs qui sont partagés par tous, du législateur au pêcheur. Mais refusons le simplisme idéologique. Le législateur ne peut pas proposer un avenir au pêcheur en sacrifiant son présent. Ouvrir la porte au pêcheur de demain, ce n'est pas lui fermer la porte ou même lui claquer la porte au nez aujourd'hui.

 
  
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  Mario Pirillo (S&D). - Signor Presidente, onorevoli colleghi, un ringraziamento alla collega Rodust per il difficile lavoro svolto. È ormai assodata e di tutta evidenza scientifica la riduzione degli stock ittici e la nuova politica comune della pesca integra questa necessità gettando le basi normative per una gestione della pesca sostenibile. Sarà necessario che il raggiungimento di questi obiettivi trovi supporto nello strumento finanziario, che dovrà essere coerente con quanto affermato nel regolamento di base per consentire alle marinerie che attraversano un periodo di grande difficoltà economica l'acquisizione di attrezzature idonee per evitare danni agli ecosistemi marini e in grado di rendere il settore della pesca economicamente redditizio. Finalmente giungiamo alla definizione della pesca artigianale che trova adesso nel regolamento una sua maggiore garanzia. Mi auguro che su questo punto in sede di Consiglio si riesca a mantenere e a difendere il difficile lavoro svolto dal Parlamento.

 
  
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  Salvatore Iacolino (PPE). - Signor Presidente, onorevoli colleghi, non vi è dubbio che questa riforma della pesca potrebbe segnare un passo avanti significativo nell'individuare una cornice ampiamente condivisa rispetto ad uno sviluppo sostenibile dove anche la redditività economica possa essere garantita.

Tuttavia, non tutto quello che è stato previsto risponde alle esigenze e alle valutazioni di una parte importante di questo Parlamento e il gruppo del Partito popolare europeo ha espresso infatti alcune riserve importanti. Mi riferisco ai rigetti, per esempio, dove la quota prevista sembra veramente insostenibile soprattutto in alcuni mari e mi riferisco al Mar Mediterraneo, provenendo io da una regione – la Sicilia – nella quale queste vicende sono viste talvolta come una modalità aggressiva per ridurre un ruolo che nel tempo ha avuto la pesca, non soltanto la pesca di fascia costiera e quella artigianale.

La questione del rigetto è una questione seria, una questione che deve essere tenuta in debito conto per i costi che può provocare rispetto ad una pratica che impone evidentemente una serie di costi ulteriori secondo le previsioni della commissione. Misure compensative per i giovani pescatori sembrano necessarie e ineluttabili, come un'acquacoltura e una pesca collegata al turismo di particolare rilievo e riteniamo che la regionalizzazione sul Mediterraneo sia un fatto di particolare rilievo.

 
  
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  Ole Christensen (S&D). - Tak, hr. formand, og tak til Ulrike Rodust for hendes gode arbejde med denne betænkning. Det er hårdt at sige det, men den gamle fiskeripolitik har spillet fallit. Der er ingen, der har været tilfreds med den, uanset om det er fiskeriet, forskere, miljøorganisationer, kystsamfund eller politikere. Det bliver der forhåbentlig rettet op på nu. Vi får nu et mere bæredygtigt fiskeri, ved at vi får større bestande, stop for udsmid af spisefisk – og væk med reglerne, der har bidraget til dette! Og vi får endnu mere regionalisering. Der er nemlig brug for en helt ny regional forvaltning af fiskeriet. Om den nye fiskeripolitik bliver en succes, det afhænger af det ansvar, der nu forhåbentlig overlades til bl.a. RAC’erne. Vi skal have mere tillid tilbage til fiskeriet, og jeg håber, at også fiskerne kan se, at vi nu prøver at tage politisk ansvar for en fejlagtig politik. Tak for det.

 
  
 

Intervenciones con arreglo al procedimiento de solicitud incidental de uso de la palabra («catch the eye»)

 
  
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  Seán Kelly (PPE). - A Uachtaráin, fáiltím roimh an gCoimisinéir agus roimh mo chomhghleacaí, an t-Uasal Coveney. Tá a fhios agam go ndéanfaidh sé an-jab.

We have had a wide-ranging debate. There are three points I just want to highlight.

The first is the multiannual plans. I think they are absolutely vital and will make a big difference. Second, Mr Nilsson mentioned the importance of sport fishing. I think that is something we should develop far more in terms of tourism both for coastal and for rural communities, and we should not lose sight of that. The third point is discards. Thankfully we are beginning to deal with it. It is a failed policy, but it must be addressed in a proportionate and sensible manner so that small-scale fishermen are not discriminated against in the short term.

One other point, which I have asked the Commission about before, relates to the big factory ships which have mincers on board, catch fish, mince it and dispose of it. Are we going to tackle these seriously or are we not? Because I think that is fundamental for dealing with the whole discard issue. Real determination is needed.

 
  
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  Luís Paulo Alves (S&D). - A reforma da PCP representa a oportunidade para uma gestão de proximidade que promova a sustentabilidade dos recursos haliêuticos e a viabilidade das comunidades costeiras dependentes da pesca. Nesse sentido, será muito positiva a criação do CCR para as regiões ultraperiféricas como os Açores, que ajude a promover uma abordagem ecossistémica e que tenha em conta o carácter sensível das nossas especificidades. Por seu turno, é fundamental que as zonas marítimas identificadas como biogeograficamente sensíveis nos estudos científicos sejam alvo da nossa legislação em conformidade para as proteger. Como tal, é necessário proteger os montes submarinos e bancos de pesca que se encontram para além das 100 milhas já salvaguardadas para as nossas regiões.

No comércio com países terceiros, devemos assegurar também reciprocidade das condições exigidas de modo a garantir a igualdade de tratamento e a concorrência justa com os nossos operadores, salvaguardando a saúde pública, como propus e foi aprovado pela Comissão das Pescas.

 
  
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  Ana Miranda (Verts/ALE). - Senhora Comissária, Senhor Ministro, os representantes das nações pesqueiras querem uma mudança autêntica, uma reforma que há muito tempo pedimos e em que agora, por fim, o Parlamento tem voz. A reforma da política pesqueira precisa com urgência de apoiar a pequena pesca costeira e artesanal, que é a que mais emprego cria nas zonas costeiras, diferenciar entre a aquicultura extensiva e intensiva, entre mariscar, cultivar mexilhão ou grandes explorações aquícolas, alteração que agradecemos à relatora Sra. Rodust, ter em conta a dimensão social da pesca, viver dignamente de pescar, de fazer redes, de vender peixe e outras atividades económicas. Planos de gestão para que o setor económico pesqueiro participe e codecida ativamente como instrumento de ordenação pesqueira, que assegure o bem-estar das pescas...

(O Presidente retira a palavra à oradora)

 
  
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  Peter van Dalen (ECR). - Voorzitter, mijn steun vandaag zal afhangen van het amendement van mevrouw Fraga. Het is een cruciaal amendement dat moet worden aangenomen, want een volledig teruggooiverbod zal leiden tot grote problemen voor de visserijsector. Daarom is het belangrijk dat de Commissie eerst kijkt naar de effecten van zo'n teruggooiverbod. Want nu in één klap zo'n maatregel invoeren, dat zal slecht uitpakken, met name voor de gemengde visserij. En laten wij na dat onderzoek bepalen welke concrete maatregelen haalbaar zijn, zeker ook voor de beheersplannen per soort. Na een dergelijk onderzoek kunnen wij stapsgewijs de ongewenste bijvangsten afbouwen.

Er zit wel één grote tegenstrijdigheid in dit hele debat en het gaat over dat teruggooiverbod. Europa wil dat teruggooiverbod invoeren, maar hoe kan het dan zijn dat velen de pulskor niet willen invoeren? De pulskor is een innovatieve vistechniek die de bijvangsten enorm reduceert. Wij moeten die pulskor toelaten!

 
  
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  Paul Murphy (GUE/NGL). - Mr President, the common fisheries policy has meant 40 years of unsustainable fishing and it has been a disaster for our coastal communities. It has favoured the large fishing barons who, in pursuit of profit, have used unsustainable methods that have brought our fish stocks to the point of collapse.

I support the opposition in this report to the Commission’s proposals for individual transferable quotas, which would have amounted to a de facto privatisation of the seas. Small and medium-sized fishermen in coastal communities are in real danger of losing their jobs and way of life. The Commission’s own projections show employment in the sector is set to decline by 60% over the next 10 years, with the heaviest losses falling on those small and medium-sized fishermen.

Small fishermen, workers in the industry and coastal communities must be put at the heart of the management of the fishing industry. With planning and democratic management of quotas, they could be assured of a fair income and sustainable use of this vital resource.

 
  
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  John Bufton (EFD). - Mr President, we are only too aware of the failings of the current common fisheries policy. The continued dominance of issues including over-fishing, discarding and depletion of stocks, demonstrate that the EU’s fisheries management has to date proved ineffective. In the light of this, I propose that the Commission go beyond making the legislative changes proposed in this report and ultimately fully repatriate fishing policy back to the Member States.

In the UK we have seen what was once a healthy and buoyant fishing industry more than halved by the EU’s common fisheries policy. Fishing fleets have been destroyed, fishing ports left derelict and our coastal waters diminished to little more that a bit part of EU common waters.

More than this, the UK provides the EU with 70% of its fishing but we are allowed only 13% by value of the quota species catch. This means that we are giving away to EU interests about GBP 2 billion a year in fish plus the value-added cost of boat building and repair, fish processing employment and ancillary services; in total about GBP 5 billion.

 
  
 

(Fin de las intervenciones con arreglo al procedimiento de solicitud incidental de uso de la palabra («catch the eye»)

 
  
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  Maria Damanaki, Member of the Commission. − Mr President, I would like to thank all the Members for their interventions. The Commission tabled its own proposal – the initial proposal – a year and a half ago.

All these months we have been discussing it intently among ourselves, and we have all worked very hard – Ms Rodust, the shadow rapporteurs, the Council, the Commission, everybody – to go for a good deal. So we have pragmatism and realism here. I was very proud to support the general approach taken by the Council last June, I am very proud to support the deal we have with the Committee on Fisheries, and I am very proud to be flexible and include a lot of good ideas that were put forward over those months.

We also had a dialogue with the industry and with thousands of citizens all around Europe, which is why we have now adopted a more flexible approach to discards. We are now adopting a step by step approach – the gradual approach you asked for. This is a more realistic approach, a fishery by fishery approach, an approach that first and foremost concerns having better and more selective gears and, on land, having everything that we need to take advantage of all the good food we have in our hands.

Through this dialogue I can also say we have greater regionalisation, as far as this can be achieved, in order to give the Member States, the industry itself and also our citizens the possibility to decide upon their own issues. We also have social sustainability, because we will have positive measures. For the first time we are going to have special treatment for small-scale fisheries. With sustainability of the stocks by 2022 we can have 30% more jobs and 25% additional income for our fisheries.

So we have done a lot. I would like to reiterate that the Commission is very willing to discuss, through the trialogues with the Council, and with Parliament, any other good ideas that will be voted on tomorrow. I really think that this is an opportunity for us. For the first time, Mr President, Parliament is discussing and being decisive about a fisheries policy. This is a good sign for future generations.

 
  
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  Simon Coveney, President-in-Office of the Council. − Mr President, I am glad to see that the cameras are here and the Chamber is filling up for the conclusion of the fisheries debate this morning. First of all, can I thank all of the speakers today for what has been an informative debate, and can I just say a number of things before concluding?

I think everybody agrees, regardless of what group you come from or how you will vote tomorrow, that there does need to be a fundamental reform of the common fisheries policy. As we have been reminded by Ms Lövin and others today, we cannot continue to import nearly 70% of the fish that we consume in the European Union when we have waters in the European Union that have the capacity to produce a lot more fish.

We cannot continue, as the Commissioner has reminded us, to discard an average of 23% of the fish that we catch. In many fisheries it is far far higher than that. We cannot continue to allow over-fishing when we know that it is preventable through modernisation, improved selectivity and better management of our stocks.

I do not think it is appropriate for the President of the Council to give any advice or support to individual amendments tomorrow. That is a decision for you to make on behalf of Parliament as you formulate your position tomorrow, I hope, which will then become a negotiating position during a trialogue codecision process that I am looking forward to.

But I would encourage you to get the job done tomorrow if possible, so that we can move ahead with the process of decision-making and finding a satisfactory conclusion.

You face the same challenges that we in the Council face when we debate and decide and vote on final positions, namely to try and put in place a new common fisheries policy that not only makes sense to us as policymakers, but that can actually be implemented, and can fundamentally change the way in which our fishing industry operates, the way in which decisions are made, preferably at a regional basis in the future, and the way in which our stocks are managed – whether by regionalisation, whether by MSY and whether we look at biomass or mortality in measuring that, whether it is how we collect and how we finance the collection of data, or whether it is on the difficult issue of discards where we need to bring an industry with us, as well as making ambitious and fundamental reform in this process.

I wish you well tomorrow with the decisions you need to make. I look forward to working with you and the key players, in particular Ms Rodust, other rapporteurs, shadow rapporteurs and coordinators from groups, as we find, I hope, a compromise at the end of this process that is not driven by party-political interests or by ideology but by a practical determination to make a fundamental and sensible reform of the common fisheries policy that is in line with what most people outlined in their contributions today.

Thank you for the invitation to be here and I look forward to working with you and the Commission to make something real happen before the end of the Irish Presidency.

 
  
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  Ulrike Rodust, Berichterstatterin. − Herr Präsident! Ich danke für die vielen lobenden Worte und somit für die breite Unterstützung heute hier in diesem Hause. Schade ist es allerdings, dass Teile der EVP mich nun nicht unterstützen können. Frau Fraga Estévez findet meinen Bericht schlecht, hörte ich, sie sagt, es gibt keine TFCs. Nun, dafür gibt es auch keine Mehrheit hier im Hause. Man befürchtet zu Recht, dass es zu Konzentrationen kommen könnte und dass die reichen Fischer die kleinen armen Fischer aufkaufen.

Frau Patrão Neves unterstellt, wir denken nicht genügend an die Fischer. Das stimmt nicht. Wir wissen doch: Ohne Fischer keine Fische. Das Ziel der Reform ist es doch, dass wir dafür sorgen, dass wir wieder gesunde und gute Bestände haben. Herr Kuhn hat Angst, dass es nicht genügend Geld und Zeit geben wird für die Rückwürfe. Wir werden mit Pilotprojekten starten. Wir werden einen umsetzbaren Kalender haben, und wir werden natürlich Gelder für selektives Fanggerät haben.

An alle Kolleginnen und Kollegen vom Mittelmeer: Die Mittelmeerverordnung gilt nach wie vor. Ich bitte Sie, das nicht alles durcheinanderzuwerfen. Es gibt Regeln, die haben mit der GFP gar nichts zu tun. Und zur Beruhigung: An den Küsten wird es weiter Förderung geben – für Aquakultur, für Jungfische, für Küsten- und Tourismusorte.

Also, zusammengefasst: Ich danke allen Abgeordneten, Assistenten, Advisern, insbesondere denen der Schattenberichterstatter, und ihren Teams, der Kommission und ihren Mitarbeitern, dem Rat, vielen Dank auch, Herr Minister, für die sehr ermunternden Worte. Ich danke den Fischereiverbänden aus Norden und Süden, großen und kleinen, den Umweltverbänden, den Tierschützern, Menschenrechtsverbänden und allen NGOs, die mitgearbeitet haben. Es gab eine Petition mit 150 000 Unterschriften. Sterneköche haben über eine Million Unterschriften gesammelt. Gibt es einen größeren Beweis dafür, wie die Bürger sich einmischen und uns zuschauen? In diesem Sinne danke ich Ihnen allen und freue mich auf die weitere Zusammenarbeit.

 
  
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  El Presidente. − Se cierra el debate.

La votación tendrá lugar el miércoles, a las 11.30 horas.

Declaraciones por escrito (artículo 149 del Reglamento)

 
  
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  Robert Dušek (S&D), písemně. – Dosavadní společná rybářská politika (SRP) v podstatě selhala. V současné situaci je politicky nemožné najít kompromis mezi udržitelným rybolovem a zlepšením ekonomické situace podniků v rybolovu působících. Stále diskutujeme, o kolik je možné snížit zisky těchto firem. Pokud bude k masivnímu rybolovu docházet nadále a beze změny, bude se zde za pár let řešit, jak je vůbec komerční rybolov možno obnovit. Konat musíme nyní! Projednávané nové nařízení má proto vytvořit ambiciózní základ pro změnu SRP. Prioritní je přijetí stanovení maximálního udržitelného výnosu, povinnosti vykládky veškerých úlovků, systému individuálních a kolektivních koncesí k rybolovu i nařízení o partnerství se třetími zeměmi v rámci rybolovu, které by třetí země zavazovalo ke stejnému postupu jako země EU. Povinnost vykládky kompletního výlovu a z ní vyplývající zákaz odlovu výmětů je jednou ze základních podmínek, aby vůbec k obnovení vylovených rybích populací mohlo dojít. Také je nezbytné, aby se na budoucí SRP přímo podílely členské státy a usilovaly o její dodržování. Bez této spolupráce nemůže být nikdy politika EU v oblasti rybolovu přínosná. Věřím, že zpráva o nové společné rybářské politice bude přijata a přinese tak posun v závazku zachování rybolovu, který máme k budoucím generacím.

 
  
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  Béla Glattfelder (PPE), írásban. Az új Közös Halászati Politikának nagyobb figyelmet kell fordítania az akvakultúrára, azon belül is az édesvízi haltenyésztésre. A tengeri halászat nem fenntartható: a világ tengereinek 30%-a túlhalászott, azaz nem marad annyi hal a vízben, amennyi a populáció fennmaradásához szükséges. Az ENSZ élelmezésügyi szervezete, a FAO szerint emiatt 2012-ben már jelentősen, 2%-kal csökkent a kihalászott halmennyiség. Az akvakultúra ezzel szemben fenntartható módon biztosítja a haltermelést. Az édesvízi haltenyésztés, amelyhez Magyarország kiváló adottságokkal rendelkezik, nemcsak az élelmiszer-biztonsághoz járul hozzá, hanem jelentős számú munkahelyet teremthet és a biodiverzitás fenntartását is segíti, hiszen a halastavak, mint vizes élőhelyek számtalan madár- és egyéb állatfaj számára biztosítanak életteret, nagyrészük Natura 2000 védettség alatt áll. A 2014-2020 közötti költségvetési időszakban ezért jóval nagyobb pénzügyi támogatást kell nyújtani az akvakultúra-ágazatnak az EU költségvetéséből.

 
  
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  Wojciech Michał Olejniczak (S&D), na piśmie. Wynegocjowana w Parlamencie reforma wspólnej polityki rybołówstwa pozwoli na poprawę stanu środowiska naturalnego oraz sytuacji rybaków w Unii Europejskiej. Wielkim osiągnięciem Parlamentu, a w szczególności Grupy Socjaldemokratów, jest wprowadzenie wiążącego zakazu przełowu ryb oraz powstrzymanie odrzutu ryb.

Unii Europejskiej potrzebna jest reforma, która ochroni i uratuje środowisko naturalne przed zniszczeniem, a jednocześnie zapewni godne dochody sektorom rybołówstwa i przetwórstwa rybnego. Problem przełowienia nie dotyczy bowiem jedynie środowiska naturalnego, ale również rybaków oraz konsumentów. Powodem niekorzystnej sytuacji tych pierwszych jest ustanowienie kwot połowowych. Każdego roku ministrowie zajmujący się rybołówstwem w poszczególnych państwach członkowskich ślepo ustanawiali zbyt wysokie kwoty – najczęściej po prostu po to, by nie stracić swojego elektoratu. Negocjatorom Parlamentu udało się jednak osiągnąć kompromis, który spowoduje, że reforma nie będzie tym razem jedynie mglistą obietnicą poprawy sytuacji rybaków a jednocześnie zapewni konsumentom łatwiejszy i tańszy dostęp do ryb.

Od czasu ostatniej, przeprowadzonej 10 lat temu, reformy wspólnej polityki rybołówstwa temat powoli się rozwija. Rada podejmuje bardziej racjonalne decyzje. Reforma, którą dziś poparliśmy, idzie o krok dalej, zobowiązując państwa członkowskie do trwałego i zracjonalizowanego ustalania kwot. Wprowadzenie maksymalnie zrównoważonego odłowu od 2015 roku pozwoli ochronić nasze morza przed przełowieniem, jak również zapewni poczucie stabilności rybakom oraz konsumentom.

 
  
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  Pavel Poc (S&D), písemně. Pro Českou republiku jako vnitrozemský stát s rozvinutým a tradičním produkčním rybářstvím je samozřejmě důležitým bodem reformy společné rybářské politiky (SRP) otázka sladkovodní akvakultury. Uvědomujeme si ale, že v komplexní reformě SRP jde o víc. Reforma společné rybářské politiky je ojedinělá šance, jak zvrátit současný stav, který vede nevyhnutelně ke kolapsu celého rybářského sektoru a k vážnému poškození mořského prostředí s nevratnými důsledky. Rovnováha světových oceánů je narušena nadměrným rybolovem. Jednoduše řečeno, vylovíme více ryb, než je jejich možná schopnost přirozené reprodukce. Ohroženy jsou nejen zbylé a ubývající druhy ryb a dalších mořských živočichů, ale především celé mořské ekosystémy a v důsledku i rybáři a všichni, kdo jsou na rybolovu závislí. Větší populace ryb znamená logicky vyšší výnosy. Znamená to také větší ryby, protože současný bezprecedentní tlak na rybí populace zvýhodňuje ty ryby, které jsou menší a snadněji tak uniknou rybářským sítím. SRP má ale mnoho dalších závažných cílů. Patří mezi ně ukončení praktiky výmětů, odstraňování žraločích ploutví nebo regulace rybolovu v chráněných oblastech. Evropský parlament má poprvé v historii možnost ovlivnit budoucí podobu SRP a jedinečnou šanci odvrátit krizi světových oceánů a zlepšit podmínky evropských rybářů.

 
  
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  Jarosław Leszek Wałęsa (PPE), na piśmie. Dziękuję za głos i dziękuję pani Rodust oraz wszystkim kontrsprawozdawcom za pracę nad tym ważnym sprawozdaniem. Niestety pomimo długiej pracy cały czas nie jest ono zrównoważone, szczególnie w kwestii wdrażania legislacji środowiskowej. Moim zdaniem zbudowana została hierarchia między polityką rybacką a ochroną środowiska, choć powinny one być równorzędne. Nie można na przykład uzależniać pieniędzy z Europejskiego Funduszu Morskiego i Rybackiego od sprawności administracyjnej Ministerstwa Środowiska. A takie przepisy na niekorzyść rybaków w sprawozdaniu pani Rodust się pojawią.

Inną bardzo ważną kwestią jest regionalizacja, czyli zarządzanie rybołówstwem z poziomu regionalnego z uwzględnieniem specyfiki poszczególnych akwenów. Reforma powinna przyczynić się do rozdziału ról w tej dziedzinie. Prawodawcy unijni określać będą główne ramy i podstawowe zasady prawne, natomiast faktyczne decyzje wykonawcze będą podejmowane na niższym szczeblu, bliżej rybackiej rzeczywistości. Regionalizacja powinna być filarem reformy Wspólnej Polityki Rybołówstwa. Niestety jej kształt zaproponowany przez sprawozdawczynię jest niezadowalający.

W środowym głosowaniu poprę założenia reformy i będę głosował za sprawozdaniem pani Rodust. Chciałbym jednak podkreślić, że uważam, że sprawozdanie nie jest optymalne. Poprę je jednak, bo jest stanowiskiem Parlamentu Europejskiego w sprawie reformy WPRyb i stanowi punkt wyjścia do dalszych negocjacji. Liczę jednak, że na dalszych etapach prac zostanie bardzo udoskonalony.

 
  
  

(La sesión se interrumpe durante unos minutos a la espera de la comparecencia de François Hollande, Presidente de la República Francesa)

 
  
  

VORSITZ: MARTIN SCHULZ
Präsident

 

4. Déclaration de François Hollande, Président de la République française (débat)
Vidéo des interventions
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  Le Président. - Je souhaite la bienvenue au Président de la République française, M. François Hollande. Bienvenue, Monsieur le Président, au Parlement européen.

(Applaudissements)

Permettez-moi également, Monsieur le Président, de souhaiter la bienvenue au ministre des affaires étrangères de la République française, M. Laurent Fabius. Bienvenue Monsieur le Ministre.

(Applaudissements)

Je souhaite aussi la bienvenue à un autre collègue qui travaille régulièrement avec nous, le ministre délégué aux affaires européennes, M. Bernard Cazeneuve. Bienvenue Monsieur le Ministre.

(Applaudissements)

Meine sehr geehrten Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen! Es ist eine außerordentliche Ehre für das Europäische Parlament, dass der Präsident der Französischen Republik als Staatsoberhaupt des Landes, in dem wir mit unserer Institution zu Gast sind, uns heute einen Besuch abstattet. Das tut er in seiner Eigenschaft als Staatsoberhaupt. Zugleich hat der Präsident der Französischen Republik sich bereit erklärt, auch als politischer Gast in unserem Hause an einer Debatte mit dem Europäischen Parlament teilzunehmen. Das ist ein erstmaliger Vorgang, Herr Präsident. Das hat es in dieser Form noch nie gegeben und ist sicher eine innovative Neuerung für das Europäische Parlament.

(Beifall)

Doch zunächst erteile ich Ihnen, Herr Präsident, in Ihrer Eigenschaft als Staatsoberhaupt des wunderschönen Landes, in dem wir hier in Straßburg zu Gast sind, das Wort.

 
  
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  François Hollande, Président de la République française. − Monsieur le Président du Parlement européen, cher Martin Schulz, Monsieur le Président de la Commission européenne, Mesdames et Messieurs les députés, je vous remercie de l'honneur que vous me faites en me permettant de m'exprimer ici, à Strasbourg, devant le Parlement européen.

La France respecte le rôle et la place de votre Assemblée dans l'ensemble des institutions européennes.

Je m'adresse à vous en tant que représentant d'une nation qui a lié son destin à celui de l'Europe et qui porte encore aujourd'hui une responsabilité particulière.

Je m'adresse à vous en tant qu'homme politique dont la conviction européenne a guidé l'engagement.

Je m'adresse à vous en tant que chef d'État qui a placé la réorientation de l'Europe au cœur de son action et qui se consacre depuis neuf mois à cette tâche.

Je m'adresse à vous en tant que Président d'une République dont la promesse, depuis 200 ans, est de faire en sorte que la génération suivante vive mieux que la précédente.

L'Europe est une formidable idée, une immense aventure, une construction politique exceptionnelle. Elle a réussi à faire l'histoire sans défaire les nations. Elle a produit un modèle envié sur tous les continents. Elle a instauré la paix, les droits de l'homme, la démocratie, ce que le prix Nobel, à juste raison, est venu consacrer.

Mais, depuis trop longtemps, l'Europe doute d'elle-même, hésite sur ses choix, pratique tantôt la fuite en avant, tantôt l'immobilisme. Elle met trop de temps à prendre des décisions majeures, celles qui sont attendues, espérées, et elle met trop peu de temps à réfléchir à ses orientations et à son architecture d'ensemble.

L'Europe, elle s'honore d'être un grand marché mais elle le défend mal face aux concurrences déloyales. Elle laisse sa monnaie – l'euro – vulnérable à des évolutions irrationnelles, dans un sens ou dans un autre.

Enfin, l'Europe est un continent où la croissance est trop faible, où le chômage de masse révèle la profondeur de la crise, qui n'est pas seulement, comme on l'a dit, une transition passagère, mais une mutation profonde. Et s'il est vrai que la crise de la zone euro est désormais largement derrière nous, nous sommes loin d'en avoir tiré toutes les conséquences.

Ce qui nous menace aujourd'hui n'est plus la défiance des marchés, c'est celle des peuples. Qui ne voit, à travers une suite de déclarations, que l'intérêt national est en train de prendre le pas sur l'intérêt européen? Alors, la question que les chefs d'État et de gouvernement, comme la Commission européenne et le Parlement européen, ont à résoudre est la suivante. Ce n'est pas la question d'un moment, c'est la question de notre propre avenir: "Comment faire pour retrouver l'adhésion, pour faire resurgir l'envie d'Europe? Et d'abord, comment faire pour relever le défi de la stabilité financière et de la croissance économique?"

Je veux saluer les efforts qui ont été engagés depuis plusieurs mois et les avancées qui ont été obtenues sur ces terrains-là. L'Europe a été capable de se doter de moyens indispensables pour garantir le sérieux budgétaire.

Je veux rendre hommage au Parlement européen, qui y a contribué largement à travers le six-pack et le two-pack. Les États eux-mêmes ont ratifié le traité budgétaire, et la France, sous mon autorité, en a pris la responsabilité. Mais, parallèlement, le Conseil européen de juin dernier a également décidé d'un pacte de croissance en harmonie avec les orientations du Parlement européen. Cette Europe qui était jugée trop lente a également été capable de mettre en place des instruments de stabilité, de solidarité, notamment le mécanisme européen de stabilité.

La Banque centrale européenne a redéfini ses interventions en annonçant clairement ses intentions face aux visées spéculatives. Ainsi, le calme est revenu sur les marchés et les taux d'intérêt sur certaines dettes souveraines ont pu baisser.

Nous avons aussi permis à la Grèce de rester dans la zone euro quand certains avaient déjà, trop vite, annoncé son départ.

Enfin, les principes d'une union bancaire ont été définis pour prévenir les dérives d'un système financier. Là encore, ce sera un enjeu considérable: la supervision bancaire, un mécanisme de résolution et des épargnants mieux protégés par une garantie de dépôt.

L'Europe a été capable de progrès mais, en même temps, elle ne peut en rester là car, à mes yeux, il n'y aura pas de répit tant que 27 millions d'Européens seront au chômage. Il n'y aura pas de répit tant que, dans certains pays de l'Union, un jeune sur deux cherche un emploi. Il n'y aura pas de répit tant que des millions de personnes resteront plongées dans la précarité. Il n'y aura pas de répit tant que nous n'aurons pas défini une transition énergétique capable de nous faire passer d'un monde à un autre.

Tel est le défi de la croissance et de l'emploi que nous devons relever. Cela passe sûrement, nécessairement, par le désendettement et l'amélioration de la compétitivité. Mais je le dis ici, devant vous, cette politique, aussi nécessaire soit-elle, doit être adaptée aux situations nationales et appliquée avec discernement dans la durée, sinon nous condamnerions l'Europe à l'austérité sans fin, et je m'y refuse.

La France elle-même a pris des engagements. Elle les tiendra. En même temps, nous devons, collectivement et constamment, ajuster nos objectifs aux réalités de la conjoncture.

La prochaine étape que nous devons ouvrir, c'est la coordination des politiques économiques nationales. C'est nécessaire pour résorber les déséquilibres. Il y a des pays qui ont des excédents, une compétitivité élevée, d'autres qui ont des déficits et des efforts à faire. Les pays qui sont dans la première situation doivent relancer leur demande intérieure pour permettre aux autres de pouvoir connaître à un moment le retour de l'activité.

De la même manière, nous devons réfléchir à la place de notre monnaie, l'euro, dans le monde. Elle ne peut fluctuer selon les humeurs du marché. Une zone monétaire doit avoir une politique de change, sinon elle se voit imposer une parité qui ne correspond pas à l'état réel de son économie. Il ne s'agit pas, dans ce propos, d'assigner de l'extérieur un objectif à la Banque centrale européenne, qui est indépendante, mais d'engager l'indispensable réforme du système monétaire international, sinon cela revient à demander à des pays de faire des efforts de compétitivité qui sont annihilés par la valorisation de l'euro.

Le moment est venu de lancer le grand chantier de l'approfondissement de l'Union économique et monétaire. La France y est prête. Elle a deux principes: l'intégration et la solidarité. L'intégration, c'est la définition d'objectifs partagés, c'est l'harmonisation des politiques fiscales. L'intégration, ce sont des réformes structurelles pour rendre nos économies plus fortes, mais également des politiques communes en matière d'infrastructures, de recherche. L'intégration, ce sont nos nouveaux instruments financiers pour lancer des projets innovants dans les domaines des nouvelles technologies, des énergies renouvelables, de la transition énergétique et écologique.

Puisque nous sommes pour l'intégration, nous sommes pour la solidarité car l'une ne va pas sans l'autre. La solidarité, ce n'est pas seulement le transfert entre nations européennes, la solidarité, c'est une ambition sociale. C'est de garantir à chaque jeune Européen un emploi ou une formation à la fin de ses études, en renforçant les échanges entre les États membres. La solidarité, c'est la lutte contre le chômage, notamment dans les territoires où il frappe le plus durement. C'est l'enjeu, notamment, du Fonds d'ajustement à la mondialisation.

La solidarité, ce sont les transitions professionnelles, c'est accompagner les salariés tout au long de leur parcours, leur permettre de garder leurs droits à la retraite, à l'assurance chômage, à la sécurité sociale quand ils changent de métier et parfois, même, de pays. La solidarité, c'est ouvrir le chantier du salaire minimum. La solidarité, ce sont aussi des instruments financiers, à travers de nouvelles ressources, à travers la taxe sur les transactions financières, à travers tout ce qui peut permettre d'imaginer l'avenir ensemble.

Le Parlement européen, de ce point de vue, a ouvert la voie. Vous avez, au-delà des sensibilités politiques, lancé l'idée d'emprunts communs. Je n'ose pas dire d'eurobonds, mais vous avez imaginé ce que pouvait être le terme même de l'intégration et de la solidarité. C'est dans cette perspective que doit se situer la discussion sur le cadre financier européen. Je veux m'en ouvrir directement devant vous.

Nous connaissons toutes les difficultés de cette négociation. Les uns veulent des coupes, les autres – parfois les mêmes – veulent des garanties sur leur chèque ou sur leur rabais. La plupart des pays sont intéressés par telle ou telle part du budget européen mais pas par l'autre... Ma position, elle s'énonce simplement: faire des économies, oui, affaiblir l'économie, non!

(Applaudissements)

Dès lors, notre position, celle de la France, se décline en quatre principes.

Le premier principe, c'est un niveau de dépenses qui préserve les politiques communes. D'abord, la politique de cohésion, qui finance les investissements indispensables, non pas seulement pour les pays bénéficiaires, mais pour l'ensemble de l'Europe qui en tire avantage en termes de croissance.

La politique commune, c'est la politique agricole, qui permet de renforcer une industrie agroalimentaire précieuse pour l'Union européenne, mais qui doit aussi respecter l'environnement. C'est pourquoi les aides directes et le développement rural sont complémentaires. Je n'oppose pas les deux politiques, comme il est commode de le faire: politique de la cohésion contre politique agricole. Nous devons garder le socle des politiques européennes, sinon comment construire?

Mon deuxième principe, c'est que le budget, le cadre financier qui doit être proposé, doit prolonger le pacte de croissance adopté en juin dernier, ce qui suppose d'augmenter les moyens prévus pour l'innovation, les infrastructures, les nouvelles énergies. Car où serait la cohérence d'avoir défini au mois de juin un pacte de croissance et de faire ensuite un pacte de déflation à travers le cadre financier européen?

Mon troisième principe, c'est que le budget doit soutenir les Européens les plus fragiles et les plus exposés à la crise, d'où l'enjeu du programme d'aide aux plus démunis, qui doit être non seulement préservé, mais correctement doté.

(Applaudissements)

D'où l'enjeu de ce Fonds d'ajustement à la mondialisation, nécessaire si l'on veut faire face aux restructurations qui frappent de nombreux pays, l'enjeu de la place du Fonds social européen dans les programmes régionaux et, enfin, l'enjeu de l'emploi des jeunes, qui doit devenir un véritable programme européen avec une véritable priorité pour les choix que nous avons à faire.

(Applaudissements)

Enfin, le dernier principe que je défendrai dans la négociation qui s'ouvre, c'est celui d'un système de ressources qui soit plus juste et plus lisible. Dans l'immédiat, le montant des chèques et des rabais doit cesser d'augmenter et, pour l'avenir, de véritables ressources propres seront indispensables, sinon c'est la construction européenne qui se trouvera remise en cause.

(Applaudissements)

Telle est la position de la France. Je ne suis pas sûr qu'elle soit éloignée des aspirations du Parlement européen.

Un compromis est possible, mais il doit être raisonnable. Il va donc falloir raisonner ceux qui veulent amputer le budget européen au-delà de ce qu'il est possible d'accepter. Car, je le dis ici, il ne servirait à rien de négocier un accord entre chefs d'État et chefs de gouvernement s'il ne devait pas être suivi par un vote conforme de votre Assemblée.

Chacun doit bien comprendre la logique des institutions communautaires et donc, vous, parlementaires, et nous, les chefs d'État et de gouvernement, nous devons, avec la Commission, faire preuve de lucidité et de responsabilité.

Voilà le sens de la position de la France dans cette négociation, qui doit permettre à l'Europe d'avoir un cadre d'action pour sept ans et de montrer que nous sommes capables de décider ensemble, chefs d'État et de gouvernement et parlementaires européens. C'est notre crédibilité qui se joue, crédibilité non plus financière mais politique. Au-delà de ces choix budgétaires, c'est une conception de l'Europe qui est en débat. Je vais vous livrer la mienne.

L'Europe ne peut se contenter d'être un marché, un budget, une monnaie, aussi précieux que soient ces instruments. Elle ne peut pas non plus être une somme de traités, un ensemble de règles nécessaires pour vivre ensemble. L'Europe ne peut pas être non plus une addition de nations, chacune venant chercher dans l'Union ce qui lui serait utile pour elle et pour elle seule.

(Applaudissements)

L'Europe, parce que c'est son histoire, parce que c'est son destin, est avant tout une volonté politique, c'est-à-dire un engagement, où chacun accepte l'équilibre des droits et des obligations, où les règles sont respectées, où la confiance crée la solidarité, c'est-à-dire un projet dont on ne peut pas discuter sans cesse les acquis et remettre tout en cause à chaque étape.

En revanche, je considère légitime de travailler à une nouvelle architecture de l'Union. Je plaide pour une Europe différenciée, selon l'expression de Jacques Delors. Ce ne serait pas une Europe à deux vitesses, qui deviendrait d'ailleurs vite une Europe inégale ou une Europe divisée. Ce n'est pas davantage une Europe à la carte. Non! L'Europe différenciée, c'est une Europe où des États – pas toujours les mêmes – décident d'aller de l'avant, d'engager de nouveaux projets, de dégager des financements, d'harmoniser leurs politiques au-delà du socle substantiel des compétences communes, qui doit subsister.

Je n'invente rien en vous disant cela. C'est cette démarche qui a permis de dépasser les frontières, avec Schengen, de créer une monnaie unique, avec l'euro, d'instituer la taxe sur les transactions financières. Cette démarche, c'est la voie des coopérations renforcées, ouvertes à tous, à tous ceux qui veulent les rejoindre, pour un jour nous rassembler tous autour de ces principes. Dans cette Europe, le Parlement européen aura un rôle majeur à jouer parce que, par son contrôle, il assurera la cohérence d'ensemble.

Je veux également rendre l'Europe plus lisible. J'ai plaidé pour une intégration budgétaire, fiscale, sociale. Elle est là. Elle appelle une union politique plus forte, sinon elle serait hémiplégique. Ceci veut dire un gouvernement de la zone euro, de nouveaux instruments financiers pour agir et un budget, sous certaines conditions, de la zone euro, s'articulant au budget de l'Union européenne. Tout cela sous le contrôle du Parlement européen et des parlements nationaux.

(Applaudissements)

Je souhaite que les élections européennes, l'année prochaine, soient l'occasion d'un grand débat sur l'avenir de l'Europe, qui permettra de déterminer les politiques que nous aurons à mener, sans doute, mais surtout l'architecture que nous aurons à proposer, sans oublier les candidats aux postes essentiels de notre Union, pour qu'il y ait une grande délibération collective en Europe et que l'on sorte, ensuite, avec une légitimité renforcée. Car l'Europe doit avoir les institutions qui lui permettront de peser sur le destin du monde.

L'Europe est un continent de paix et de démocratie qui ne cherche rien pour lui-même, mais qui apporte au reste du monde son héritage, ses valeurs, ses principes. L'Europe doit donc prendre sa part du combat pour la démocratie, pour la dignité humaine. C'est la raison pour laquelle j'ai décidé, au nom de la France, d'intervenir au Mali.

(Applaudissements)

J'ai pris cette décision dans le cadre du droit international. Il n'y avait pas de temps à perdre ou, plus exactement, si nous avions laissé le temps, c'était celui du terrorisme, qui aurait à ce moment-là conquis l'ensemble du Mali. J'ai fait ce choix au nom de la France, parce que c'était notre responsabilité. Nous étions présents dans cette région du monde, nous pouvions apporter immédiatement l'aide que le président malien attendait de nous. Cette décision, je l'ai prise aussi au nom de l'Europe, au nom de la communauté internationale.

Je veux, ici, remercier le Parlement européen pour le soutien et pour la compréhension dont il a fait preuve dans ce moment si particulier où un pays européen s'engage pour un pays africain, où il s'engage non plus pour ressusciter les séquelles du passé mais, au contraire, pour apporter la dignité à un peuple qui, lui-même, avait permis à mon pays d'être libéré de la servitude durant la Seconde Guerre mondiale.

(Applaudissements)

J'assure ici qu'à mesure que le Mali retrouvera son intégrité territoriale – et ce moment est proche –, viendra le temps politique, celui du dialogue, de la réconciliation, de la stabilité dans ce pays et dans cette région de l'Afrique de l'Ouest, le temps du développement. Ce temps-là doit être celui des organisations africaines. Elles sont prêtes. Elles sont déjà présentes sur place. Ce doit aussi être le temps de l'Europe, parce que nous avons à agir, non seulement pour la paix, mais nous avons à agir pour la sécurité dans cette partie-là de l'Afrique, former et équiper l'armée malienne et les forces de la MISMA, qui permettent d'assurer la sécurité sur le territoire, d'éviter les exactions et les règlements de compte, nous avons à agir pour permettre la transition politique, le rétablissement de la démocratie, le processus électoral.

L'Europe est attendue aussi là-bas, pour ces raisons. L'Europe est attendue également pour participer au développement du Sahel, en tirant les leçons des politiques qui ont été menées jusqu'à présent et qui n'ont pas empêché l'effondrement des économies de ces pays et, surtout, le développement des trafics. Je l'affirme ici, la lutte contre le trafic de drogue est un élément essentiel si nous voulons lutter contre le terrorisme, parce que le terrorisme se nourrit du trafic narcotique partout dans le monde et, notamment, en Afrique de l'Ouest.

(Applaudissements)

Nous devons, aussi, dans cette redistribution des cartes de la puissance à l'échelle du monde, ne laisser aucun doute sur la détermination de l'Europe à porter ces valeurs. Mais nous devons en tirer, là encore, les conséquences, avoir la lucidité indispensable pour élaborer une stratégie, pour conduire une véritable politique extérieure commune, pour avoir une défense européenne. La France y est prête.

Il est temps, là encore, d'en finir avec la dispersion des initiatives, de rassembler nos forces et nos moyens, de rapprocher nos industries, d'harmoniser aussi nos positions dans les instances internationales, où l'Europe doit parler d'une seule voix, d'agir pour résoudre les conflits qui heurtent les consciences humaines – je pense à la Syrie –, pour éviter la prolifération nucléaire – je pense à l'Iran –, pour peser sur les négociations entre Israéliens et Palestiniens, parce que ce moment-là, aussi, est venu et que l'Europe ne doit pas attendre les États-Unis, mais être déjà là pour hâter la reprise de ces discussions.

(Applaudissements)

L'Europe doit également prendre sa part dans l'enjeu climatique. La France est prête à organiser la conférence sur le climat en 2015, mais nous ne réussirons pas seuls. L'Europe, là encore, doit être exemplaire en matière d'énergies renouvelables et d'efficacité énergétique.

Je crois à l'Europe parce que je pense qu'elle est utile, non seulement aux Européens, mais au monde tout entier. La meilleure manière pour l'Europe de protéger ses intérêts c'est de défendre son modèle, ses valeurs à l'échelle du monde.

Nous devons revenir au sens même du projet européen, qui est un projet politique fondé sur des valeurs et sur la circulation des personnes, des connaissances, des idées, des œuvres, de la culture, de la création. C'est en rappelant inlassablement cette ambition que nous serons à la hauteur de notre histoire et, surtout, de l'espérance des nouvelles générations. C'est l'Europe de la connaissance, c'est l'Europe des universités, de la recherche, de la culture qui est attendue.

Nous, Européens, portons une culture qui va bien au-delà de nous-mêmes. Nous ne devons pas la considérer comme un patrimoine à protéger mais comme un mouvement à promouvoir. C'est le principe de l'exception culturelle. C'est l'idée que les œuvres de l'esprit ne sont pas des marchandises comme les autres. C'est la conviction que l'identité culturelle de nos nations est essentielle et que le pluralisme, la liberté doivent être défendus à l'échelle du monde.

Une fois encore, à cette tribune, j'appelle, après d'autres, à donner une dimension culturelle à la construction européenne, ce qui exige de garantir la propriété intellectuelle et les droits d'auteur, de définir ensemble les règles économiques et fiscales pour que les artistes soient rémunérés davantage que ceux qui font circuler leurs œuvres, c'est-à-dire les fournisseurs d'accès, de faire en sorte que nous ayons une Europe du numérique où les technologies soient au service d'un projet de civilisation.

Mesdames et Messieurs les députés, François Mitterrand, devant le Parlement européen, il y a dix-sept ans – dix-sept ans –, demandait à ceux qui l'écoutaient de tout faire pour que les Européens aiment l'Europe. Dix-sept ans après, convenons-en, nous sommes loin du compte. Le risque n'est plus l'indifférence, mais le détachement, pour ne pas dire la rupture. Telle est notre responsabilité. Celle des chefs d'État et de gouvernement, celle de la Commission européenne, celle du Parlement européen. Regardons-la en face.

Je vous le dis tout net, le sursaut sera collectif ou il ne sera pas, mais le temps presse. Nous pouvons sortir de cette période difficile en ouvrant un nouveau chemin. L'Europe a été capable de surmonter des épreuves bien plus graves que celle d'une crise, mais il nous faut définir une nouvelle ambition. Cette nouvelle ambition ne pourra pas réduire la précédente. C'est une illusion de penser qu'il faudrait abandonner ce que nous avons engagé, depuis des années, pour construire une nouvelle espérance. Au contraire, il nous faut partir de tout ce que nous avons réalisé pour mener à bien ce qui reste encore à accomplir. Je sais aussi que toute avancée européenne doit correspondre à une nouvelle étape de la démocratie.

Mesdames et Messieurs les députés, pour parcourir cette nouvelle étape, pour accomplir le projet européen, pour faire avancer la démocratie, c'est vous qui allez décider.

(Applaudissements vifs et prolongés)

 
  
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  José Manuel Barroso, président de la Commission. − Monsieur le Président, Monsieur le Président de la République, Monsieur le Ministre, Mesdames et Messieurs les députés, tout d'abord, je voudrais vous féliciter pour l'organisation de ce débat.

Monsieur le Président de la République, j'aimerais vous féliciter pour votre discours d'une si claire et si forte conviction européenne. C'est pour moi un plaisir de vous répondre dans votre langue maternelle, qui n'est pas la mienne, et donc vous m'excuserez pour certaines erreurs, mais cela me permet de vous dire de façon plus spontanée ce que je sens et ce que je pense sur l'Europe et sur le rôle exceptionnel de votre pays dans notre projet commun de construction européenne.

Tout d'abord, un grand merci à la France, en mon nom propre et au nom de la Commission européenne, un grand merci à la France pour tout ce que votre pays a donné à l'Europe et au monde, non seulement par son rayonnement culturel et civilisationnel, mais aussi pour son engagement concret en faveur de l'approfondissement de notre projet. Votre discours, aujourd'hui, était encore une preuve de cette volonté.

Merci aussi à la France pour ses efforts, et aussi pour vos efforts personnels, visant à garantir l'intégrité et la stabilité de l'Union économique et monétaire. Comme vous l'avez dit, ce n'était pas évident. La France a toujours été aux côtés de ceux qui voulaient l'approfondissement, la cohérence, l'intégration et la solidarité dans notre union économique et monétaire.

Mais la vérité, c'est que nous ne sommes pas encore sortis de la crise. Comment pourrait-on dire que la crise est passée quand nous avons ce niveau de récession, ce niveau intolérable de chômage dans beaucoup de nos pays? C'est pourquoi nous devons poursuivre nos réformes sur le plan national et aussi approfondir nos efforts sur le plan européen.

Pour ce qui est de nos économies nationales, je voudrais aussi saluer la France pour ses efforts d'assainissement des comptes publics, pour ses efforts de réformes en faveur de la compétitivité, pour ses efforts visant à inverser la courbe du chômage. Et là, je tiens à souligner l'importance de l'accord entre les partenaires sociaux en ce qui concerne le marché du travail, qui montre qu'il est possible de trouver des solutions qui peuvent garantir la flexibilité pour les entreprises et la sécurité pour les travailleurs.

Cependant, il nous faut faire davantage pour approfondir l'Union économique et monétaire, pour renforcer la gouvernance économique. Je compte sur vous pour que nous puissions approfondir cette Union économique et monétaire tout en maintenant l'intégrité du marché intérieur et la cohérence de l'Union dans son ensemble.

Bien sûr, l'assainissement des finances publiques, les réformes pour la compétitivité, bien que nécessaires, indispensables même, ne sont pas suffisants pour garantir la croissance que, depuis le début de votre mandat, vous avez, à juste titre, placée au centre du débat en France et en Europe. Pour garantir cette croissance durable, nous avons aussi besoin de l'investissement, et l'instrument le plus important dont nous disposons pour l'investissement au niveau européen, c'est précisément le budget européen.

C'est pourquoi je lance un appel aux chefs d'État et de gouvernement, qui vont se réunir cette semaine à Bruxelles, pour qu'ils puissent trouver un compromis qui soit à la mesure de l'ambition que nous avons pour l'Europe, qui nous permette de soutenir toutes les réformes pour la compétitivité, qui nous permette d'étayer l'agenda européen, l'agenda Europe 2020, tout en maintenant l'accent sur nos préoccupations de solidarité.

La cohésion économique, sociale, territoriale est un principe inscrit dans nos traités. Nous devons nous atteler en priorité à la lutte contre le chômage, en particulier le chômage des jeunes, pour éviter d'avoir demain une génération perdue.

Nous devons aussi renforcer la capacité d'action de l'Union européenne en Europe et dans le monde, comme vous l'avez souligné à juste titre.

Pour conclure, je voudrais rendre un hommage très sincère au courage et à la détermination de la France. En étant aux côtés du peuple du Mali, vous avez apporté la garantie que l'Europe était aussi présente, en défendant nos intérêts et nos valeurs, pour montrer que nous avons une mission qui dépasse, bien sûr, les frontières de l'Europe.

Monsieur le Président de la République, merci, car vous nous avez apporté aujourd'hui non seulement le volontarisme de la France, mais votre conviction personnelle pour l'intégration et pour la solidarité.

 
  
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  Joseph Daul, au nom du groupe PPE. – Monsieur le Président, cher Martin, Monsieur le Président de la République, Monsieur le Président de la Commission, Mesdames, Messieurs, chers collègues, je voudrais d'abord vous remercier, Monsieur le Président de la République, pour votre déclaration, pour votre politique européenne, mais aussi de nous permettre de tenir ce débat aujourd'hui. Si je m'adresse à vous aujourd'hui, c'est en tant que compatriote, mais aussi, et avant tout, en tant que Président du groupe PPE au Parlement européen, un groupe dont les députés sont issus de 26 États membres, et à ce titre je tiens à vous dire notre inquiétude. Passons tout de suite au vif du sujet.

Nous sommes préoccupés pas les propositions du Conseil européen sur le prochain cadre financier pluriannuel. Ces propositions vont dans la mauvaise direction. Au lieu d'investir dans l'avenir de l'Europe, on s'attaque à l'un de nos meilleurs outils de croissance: le budget européen; un budget dont 94% retourne dans les États membres sous forme d'investissements, des investissements qui, en plus, génèrent un puissant levier. Sans ce budget, certains États membres ne pourraient pas mener à bien les réformes rendues nécessaires par la crise économique. Le réduire à ce point, c'est une faillite politique; autant mettre la clé sous la porte tout de suite et dire la vérité à nos concitoyens.

Pour autant, ne nous méprenons pas; nous ne sommes pas des enfants gâtés; nous sommes conscients des réalités économiques et nous ne sommes pas en train de vous soumettre une liste de cadeaux, mais nous plaidons pour un budget qui soit crédible, pour une Europe qui se montre à la hauteur des ambitions qu'elle affiche. Or ce n'est pas le cas du document qui nous est proposé à ce jour. La proposition actuelle constitue un renoncement politique et je vous le dis tout de suite, Monsieur le Président, nous allons le rejeter.

Il y a plus grave: pour la première fois dans l'histoire de l'Union européenne, les propositions qui nous sont soumises vont nous conduire à un déficit. Déjà pour 2012, le budget présente un déficit de 16 milliards d'euros. Résultat des courses: on a failli sacrifier Erasmus et pénaliser des milliers d'étudiants. Quel est le sens de tout cela? Les chefs d'États veulent-ils nous obliger à faire du déficit? Je peux vous assurer, Monsieur le Président, que nous ne marcherons pas dans cette combine. Il y a des règles et nous allons les faire respecter, à commencer par l'article 310 du traité qui oblige à un équilibre budgétaire. Dois-je rappeler que c'est cette même course au déficit qui a mené les États membres dans la situation économique actuelle?

C'est tout de même incroyable, ce que les États membres nous proposent: d'un côté, ils nous demandent de renforcer la gouvernance économique avec le six-pack, le two-pack, et ils nous demandent d'empêcher la course au déficit; de l'autre, ils voudraient nous faire prendre de mauvaises habitudes. On voudrait nous faire avaler un budget avec 960 milliards d'euros de crédit d'engagement contre seulement environ 900 milliards d'euros de crédit de paiement. N'importe quel chef d'entreprise vous dira qu'un tel écart est suicidaire.

Monsieur le Président, il serait trop facile de vous cacher derrière David Cameron; vous êtes face à un choix entre deux camps opposés et vous avez bien indiqué quel était votre choix. Alors choisissez la bonne option, ne choisissez pas l'option David Cameron; il veut détricoter petit à petit l'Union européenne. Si vous choisissiez l'option du Parlement européen pour une Union européenne capable de relever le défi, vous devez dire clairement les choses à vos concitoyens.

Monsieur le Président, je voudrais vous remercier d'avoir fait ratifier par votre majorité le traité budgétaire, car c'est un bon signal pour l'Europe. Mais j'aimerais vous poser une autre question. J'ai beau chercher, je ne vois pas où est passé votre Pacte de croissance de 120 milliards d'euros. Où sont ces milliards, Monsieur le Président? Dites-le-nous! Nous sommes des législateurs et nous sommes de bonne volonté, mais nous avons une responsabilité vis-à-vis de nos concitoyens.

Nous sommes là pour discuter et négocier, mais sachez qu'il y a des points sur lesquels nous ne transigerons pas. Le premier, c'est la flexibilité. Il faut donner une réelle flexibilité au cadre financier, entre les lignes budgétaires et entre les années. C'est comme cela que nous arriverons à gérer correctement notre budget dans un contexte d'austérité et d'équilibre budgétaire. Le deuxième point, c'est les ressources propres. Si, à terme, le budget européen est financé directement, cela permettra de diminuer d'autant les contributions des États membres et, surtout, cela mettra fin aux systèmes de marchandage et de maquignonnage et, surtout aussi, au système des fameux chèques retours. Et le troisième point, c'est l'introduction d'une clause de révision. Les chiffres actuels sont limités à cause de la crise. Nous en prenons acte et j'espère aussi, et nous espérons tous ici, que, d'ici deux à trois ans, nous nous trouverons dans une meilleure situation; on aura alors besoin d'un nouveau budget et aussi d'une harmonisation fiscale et sociale.

Je sais que certains craignent que le conseil de jeudi et vendredi soit un échec; ce n'est pas mon cas. Je connais même un très bon moyen d'éviter un mauvais accord. On fonctionne pendant deux ou trois ans avec des budgets annuels, comme vous l'avez dit, on fait le point, on nous prépare les nouvelles perspectives, comme vous l'avez dit, cela ne nous pose aucun problème.

Chers collègues, il ne faut pas craindre ce passage au budget annuel, parce que, dans l'état actuel des choses, de toute façon, il faudra qu'on prenne des décisions courageuses. Il manque 60 milliards au budget. On renonce à quoi au nom des 60 milliards: à Erasmus, au Fonds social européen, aux programmes de recherche? Il faut qu'on nous dise la vérité. Où va-t-on trouver ces 60 milliards?

Monsieur le Président, chers collègues, comportons-nous en hommes d'État et non en hommes politiques, parce qu'un homme d'État pense aux prochaines générations et au chômage des jeunes. Nous assistons à une hausse sans précédent des populismes de droite comme de gauche. Il est de notre responsabilité de rappeler à nos concitoyens que l'Europe qui protège, c'est une réalité. Sans elle nous aurions été frappés beaucoup plus durement par la crise. Et tous les oiseaux de mauvaise augure qui annonçaient la fin de l'euro, nous leur avons donné tort.

Monsieur le Président, les États ne peuvent plus tout, l'Europe c'est notre chance, c'est notre force, l'Europe c'est nos valeurs et, en plus des États, elle protège nos concitoyens. Ce n'est vraiment pas le moment de détruire notre rempart et notre image.

 
  
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  Hannes Swoboda, au nom du groupe S&D. – Monsieur le Président, je voudrais tout d'abord vous remercier d'être là parmi nous à Strasbourg, à un moment où la France assume d'importantes responsabilités au Mali.

Vous avez pris une décision courageuse en engageant des soldats français et africains pour libérer un pays du joug jihadiste. Vous pouvez compter sur notre soutien dans cette lutte contre les terroristes, mais nous avons besoin d'une nouvelle alliance entre l'Europe et l'Afrique pour combattre le terrorisme ensemble, le trafic de drogues, mais aussi la pauvreté et la corruption.

Vous avez été élu, Monsieur le Président, à un moment où l'Europe traverse une triple crise: une crise économique, sociale et politique. Au cours de ces huit mois, vous avez déclenché des changements en Europe, et c'est une bonne nouvelle pour l'Europe et ses citoyens. Mme Merkel n'est plus le commandant en chef, comme au temps du couple Merkozy. L'Europe a besoin d'une relation franco-allemande équilibrée, ouverte aux compromis et tournée vers l'avenir.

Grâce à vous, Monsieur le Président, l'Europe dispose désormais d'un pacte de croissance pour corriger les méfaits d'une austérité budgétaire aveugle. Mais il faut maintenant dynamiser ce pacte pour réussir à créer plus d'emplois. Les coûts du chômage sont énormes et représentent plus de 1 % du produit intérieur brut. Vous avez, Monsieur le Président, arraché à Mme Merkel un premier accord vers la mise en place d'une union bancaire en Europe. Nous devons trouver maintenant un accord entre le Parlement et les ministres européens des finances dans quelques semaines.

L'Europe sociale n'est plus aux abonnés absents. L'engagement a été pris de renforcer la dimension sociale de la zone euro, mais nous demandons des mesures concrètes. Ce sont des progrès tangibles, mais l'Europe est toujours en crise. Dans ce Parlement, les Socialistes et Démocrates bataillent depuis des mois afin d'empêcher l'économie européenne de succomber à une overdose d'austérité. Ce n'est pas notre vision de l'Europe. Mon groupe a proposé il y a déjà deux ans que l'on déduise certains investissements du calcul du déficit public avec une règle d'or. Peine perdue. La droite dans cette enceinte s'y oppose farouchement.

Aujourd'hui, Monsieur le Président, la zone euro entre dans une deuxième année de récession; le chômage explose. À la fin de cette année, l'Europe comptera dix millions de chômeurs en plus par rapport à 2008. Nous ne voulons plus de cette austérité qui entraîne nos peuples dans le chômage et la pauvreté. Il faut donner de l'oxygène à l'économie européenne. Même le Fonds monétaire international – très attaché à l'orthodoxie libérale – dirigé par Mme Lagarde a fait son mea culpa, reconnaissant s'être trompé sur l'impact des politiques d'austérité. Mon groupe, les Socialistes et Démocrates, milite en faveur d'une consolidation budgétaire raisonnable et supportable pour les peuples. Pour reprendre une formule du Président Mitterrand, il faut donner du temps au temps.

L'Europe, Monsieur le Président, doit investir pour retrouver le chemin de la croissance. Elle regagnera en compétitivité en innovant par des investissements dans la recherche et le développement ainsi que dans les nouvelles technologies et l'environnement.

Monsieur le Président, dans deux jours, vous participerez à une réunion cruciale pour l'avenir de l'Europe. Elle porte sur le budget de l'Union européenne pour les sept prochaines années. Nous voulons un budget ambitieux, modernisé et orienté vers la croissance et l'emploi. Et c'est là, Monsieur le Président, que le couple franco-allemand doit se manifester et s'unir. Et comme vous l'avez dit, faire des économies, oui; affaiblir l'économie européenne, non! C'est la position de notre groupe socialiste et démocrate.

Enfin, nous devons poursuivre les réformes pour stabiliser durablement la zone euro sans fermer la porte aux pays qui veulent la rejoindre. Mais ces réformes économiques devront s'appuyer aussi sur un pacte social solide. Je citerai, à titre d'exemple, une garantie pour la jeunesse, par rapport à laquelle votre gouvernement a déjà fait preuve d'un réel engagement – nous sommes 100 % d'accord avec vous concernant le rôle de la jeunesse –, un revenu minimum en Europe, une relance du dialogue social aux niveaux national et européen. Votre gouvernement a déjà emprunté ce chemin en permettant un accord historique entre les partenaires sociaux. La zone euro doit rester attractive, offrir les garanties démocratiques nécessaires, et le Parlement européen, en collaboration avec les parlements nationaux, doit jouer pleinement son rôle.

Monsieur le Président, nous venons de fêter les cinquante ans de l'amitié franco-allemande. Mais un autre anniversaire ne peut nous laisser indifférents: les soixante ans du premier traité européen, de la Communauté européenne du charbon et de l'acier. Aujourd'hui, l'acier européen est menacé de mort. Notre sidérurgie est la proie de prédateurs venus d'ailleurs et munis de promesses mensongères. Certains dirigeants estiment que l'industrie n'est plus un secteur d'avenir. Ils se trompent lourdement. L'Europe sans industrie, c'est une Europe encore plus vulnérable dans un monde globalisé.

(Applaudissements)

Voilà les éléments d'une stratégie globale et progressiste de compétitivité. Ceux qui n'en voudraient pas n'auraient qu'à quitter le navire, ils verraient bien ce qu'il leur en coûterait d'être livrés seuls aux turbulences mondiales. Pour nous, sociaux-démocrates, l'Europe à la carte n'est pas une option. Ce n'est pas notre vision de l'Europe. L'Europe n'est pas qu'un simple grand marché dépourvu d'ambition politique.

Depuis le début, la construction européenne a pour destin l'union politique, une union faite de solidarité entre les peuples et nations, une union fondée sur les valeurs humanistes, une union qui garantisse l'égalité entre hommes et femmes, une union porteuse de tolérance et de justice, une union qui n'accepte aucune discrimination fondée sur la religion, le sexe ou les origines. Et à ce propos, Monsieur le Président, je me félicite que votre gouvernement défende le mariage pour tous. C'est aussi notre position.

(Applaudissements)

Monsieur le Président, le changement est en cours en France. Il est aussi en cours en Europe. Il faut poursuivre dans cette voie afin de construire en même temps une Europe socialement plus juste, plus solidaire et plus forte dans la compétition mondiale. Votre rôle, Monsieur le Président, est crucial. Il ne faut pas céder à la vision simpliste du marché unique qui est celle de M. Cameron. La vision de M. Cameron n'est pas la nôtre. Au contraire, Monsieur le Président, vous devez dire à Mme Merkel: "Angela, tu es l'héritière de Konrad Adenauer, de Willy Brandt, de Helmut Schmidt, de Helmut Kohl, autant d'hommes d'État porteurs d'une vision européenne. Aide-moi à redonner vie au rêve européen."

Vous avez, Monsieur le Président, lancé votre campagne en France en promettant de réinventer le rêve français. Maintenant, en qualité de membre du Conseil européen, vous pouvez nous aider à réinventer le rêve européen.

 
  
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  Guy Verhofstadt, au nom du groupe ALDE. – Monsieur le Président, Monsieur le Président de la République française, en fait M. Swoboda l'a déjà dit, mais je vais quand même le répéter: permettez-moi d'abord de féliciter le libéral qui est en vous. Je ne veux pas vous créer de problèmes chez vos amis socialistes, mais il est un fait que votre combat pour le mariage pour tous est un progrès, une nouvelle liberté et le cœur du combat que nous menons avec notre groupe. Merci pour cela.

Il y soixante ans, comme vous le savez, Jean Monnet disait: "Nous ne coalisons pas des États, nous unissons des hommes". Cela reste vrai, Monsieur le Président. Notre Union n'a de sens que si elle devient une véritable fédération de peuples et de nations, ce que Winston Churchill appelait les États-Unis d'Europe.

Naturellement, pour Monnet et pour Churchill, cette Union n'était qu'un rêve lointain, je dirais même un mirage. Tandis qu'aujourd'hui, elle est devenue un devoir vital pour la survie de l'Europe, parce que le monde d'aujourd'hui n'est plus une planète de près de deux cents États nations, mais est devenu quelque chose de différent: un conglomérat de grandes et puissantes fédérations, d'empires, de civilisations.

Prenez par exemple la Chine. Ce n'est pas une nation, c'est une civilisation. L'Inde n'est pas une nation, c'est un continent, avec deux mille ethnies, vingt-deux langues et au moins quatre grandes religions. Les États-Unis sont le pays multiculturel par excellence.

Donc, l'Europe n'a qu'un seul avenir, c'est de faire elle aussi, comme vous l'avez indiqué, le saut vers une grande fédération, un empire – mais un empire du bien. La civilisation européenne, contrairement à ce que disent ceux qui nient l'existence de l'Europe, n'est pas une chimère, mais une réalité, que l'on peut voir et ressentir, de la Volga jusqu'à l'océan Atlantique.

De plus, soyons honnêtes envers les citoyens, envers nos électeurs. Comment résoudre la crise financière, comment résoudre la récession économique, le changement climatique? Tous ces dossiers réclament une action commune, une approche globale, qui dépasse les limites de la souveraineté nationale. Nous devons dire aux citoyens que c'est au niveau européen qu'il faut regagner cette souveraineté, qu'il faut défendre nos intérêts, parce que c'est le seul niveau où cette souveraineté peut être exercée dans le monde de demain.

Je crois, Monsieur le Président, que, de tous les États membres de l'Union européenne, c'est la France, peut-être avec l'Angleterre, qui avait déjà compris il y a des siècles qu'une unification de son territoire, de son économie, de sa gestion publique pourrait être bénéfique pour ses habitants.

Donc, je dirais que la France a la vocation, et même le devoir de promouvoir cette unification au niveau de notre continent. La France sait mieux que quiconque que, tout comme les paroisses ont disparu dans le concert des nations du dix-neuvième siècle, les nations ne seront plus dominantes au vingt-et-unième siècle de demain.

Dans ce cadre, une bataille se déroulera vendredi prochain. Mais, après le discours de Joseph Daul, je me demande de quoi vous allez encore discuter. En tout état de cause, s'agissant des futures finances de l'Union, on ne peut nier les difficultés actuelles. Mais est-il si difficile, Monsieur le Président, de faire comprendre à vos collègues qu'en temps d'austérité, il vaut mieux mettre en commun les rares ressources, plutôt que de renationaliser les politiques européennes?

Donnons quelques exemples: défense, diplomatie, recherche, innovation, ce sont des dizaines de milliards qui peuvent être épargnés si nous collaborons ensemble, dans le cadre d'un budget européen renforcé. Tout comme il y a aussi des millions à épargner si nous voulons entamer le dialogue sur la question du siège de nos institutions.

Malheureusement, c'est l'inverse qui se produit pour l'instant. Il existe un strabisme politique qui gouverne l'Europe, soyons honnêtes. Pire, c'est une véritable escroquerie budgétaire – n'ayons pas peur des mots – qui se prépare vendredi prochain. En effet, on fixe les engagements au niveau souhaité par les pays de la cohésion et on fixe les paiements au niveau souhaité par les pays contributeurs. Résultat des courses: un déficit de soixante milliards d'euros en plus des seize milliards que nous avons déjà, septante-six milliards de déficit!

Je vous le dis, c'est un énorme problème. Et c'est peut-être très étrange que je vous demande ceci, à vous qui êtes socialiste, Monsieur le Président. Dites non! Et disons non ensemble! Non à un cadre financier qui n'est pas sérieux! Et non à un cadre financier qui n'est certainement pas à la hauteur de nos défis! Voilà le message qu'il faut donner vendredi prochain.

Enfin, je voudrais quand même revenir sur la question du Mali. Vous avez entendu les applaudissements, vous avez pris la bonne décision. Il n'était pas concevable qu'un régime djihadiste s'installe à Bamako.

Mais laissez-moi parler aussi d'un autre drame, beaucoup plus grave pour le moment, à savoir la Syrie. Deux ans d'horreur, des dizaines de milliers de morts, des centaines de milliers de réfugiés. Chaque jour perdu sans aider la rébellion démocratique est un jour gagné par les insurgés islamistes. Parce que, nous le savons, Assad tombera, j'en suis sûr. Mais ce sont les djihadistes qui risquent de gagner.

Je vous en supplie – et peut-être pourrons-nous parler de cela vendredi, plutôt que de ce budget qui est erroné –, il faut donner maintenant une aide humanitaire massive, il faut établir une zone de survol interdit dans le nord de la Syrie. Si nous n'avons pas le courage de le faire, donnons-leur au moins les armes antiaériennes qui leur permettront de se défendre eux-mêmes dans cette situation.

Monsieur le Président, vous avez été accueilli en libérateur au Mali. J'espère qu'avec vos collègues européens, vous pourrez aussi devenir des héros en Syrie.

(Applaudissements de son groupe)

 
  
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  Daniel Cohn-Bendit, au nom du groupe Verts/ALE. – Monsieur le Président, Monsieur le Président, François, je t'ai compris!

(Rires)

Le changement c'est maintenant. Alors, allons-y tout droit. Chiche et banco! Ne nous racontons pas d'histoires entre nous, même s'il y a beaucoup de spectateurs.

Deux choses. Tu as parlé des valeurs européennes. Il faut avoir l'intelligence de dire aussi que, pendant des années, l'Europe, quand elle pactisait avec les dictateurs au sud de la Méditerranée, ne défendait pas ces valeurs. Que ces valeurs, quand ces peuples se sont révoltés, ont été des valeurs universelles que nous avons partagées avec eux.

(Applaudissements)

Il est important, aussi, de dire qu'il y a un équilibre difficile à trouver en politique entre les valeurs partagées et nos intérêts et que, parfois, lorsqu'on soutient l'Arabie saoudite ou je ne sais quelle autre force du mal occidentale, c'est au nom de nos intérêts contre nos valeurs, que nous devons peut-être, Laurent, agir comme cela. Mais disons-le, c'est une contradiction parfois difficile à gérer.

Puis, quand on parle maintenant de l'avenir de l'Europe, il faut parler non seulement du budget mais d'un problème fondamental entre le Conseil et ce Parlement, à savoir quelle est l'idée ou la compréhension de ce qu'est la valeur ajoutée du budget européen.

La bêtise la plus grande est de dire: "Puisque nous sommes obligés de faire des économies au niveau national, il faut faire des économies au niveau européen". C'est le contraire qui est vrai! C'est parce qu'il y a récession dans les États membres qu'il faut un budget capable de relancer l'économie.

Joseph Daul a raison quand il dit: "Où sont passés les 120 milliards?" Ce n'est pas de la faute de François Hollande, il faut le demander à Mme Merkel, à M. Schäuble. Ce n'est pas François Hollande qui est responsable du budget allemand, ça aussi tu dois le dire, Joseph.

Pourquoi est-ce que je dis cela? Parce qu'aujourd'hui, les citoyens européens ne voient pas cette relance. Au contraire, quand on voit la crise de la sidérurgie, quand on voit la crise de l'automobile, les États-nations, la France comme l'Allemagne, croient pouvoir s'en sortir seuls. Ce n'est pas vrai! Nous ne sauverons pas l'automobile européenne, nous ne sauverons pas la sidérurgie européenne pays par pays. Lançons vraiment, maintenant, un défi de la mobilité, du redéploiement industriel en Europe.

Par exemple, faisons l'EADS du tramway, repensons la mobilité dans nos villes. Ce sera aussi un facteur d'exportation, comme Airbus l'est déjà. Par conséquent, quand tu dis qu'il faut de la lucidité, il faut de la détermination et de la responsabilité, je rajoute qu'il faut de l'imagination, sinon nous tournons en rond et nous ne faisons rien de nouveau.

Si c'est avec les idées d'hier que nous voulons construire le monde de demain, je dis qu'avec les idées d'hier on a construit les contradictions du monde d'aujourd'hui. Il faut donc parfois laisser les idées du passé derrière nous pour retrouver des idées pour le monde de demain.

Par exemple, tu as parlé de la PAC – ne nous racontons pas d'histoires: il y a le rabais anglais et le rabais français, c'est la PAC. Aujourd'hui, quand tu as parlé de la PAC, tu n'as parlé que de l'agroalimentaire. Non! La politique agricole commune doit être au service de tous les agriculteurs européens et non pas d'une minorité de l'agroalimentaire. Voilà ce qu'il faut dire.

(Applaudissements)

Quand on sait que 80 % de l'argent de la PAC sont répartis sur 20 % des agriculteurs, je n'appelle pas cela de la solidarité, quand je sais que, aussi bien la France que l'Angleterre, que l'Allemagne s'opposent au plafonnement des dépenses par exploitation. Si l'on plafonnait les dépenses à 100 000 euros... mais donnons les chiffres – parce qu'on nous dit que nous sommes complètement fous: ceux qui ont plus de 300 000 euros, c'est 160 exploitations en France et 1 200 en Europe. Plus de 100 000 euros, c'est 5 000 exploitations en France et 10 000 exploitations en Europe, alors qu'il y a des millions d'agriculteurs! Plafonnons, redistribuons pour tout le monde contre les gros! L'agroalimentaire peut se défendre lui-même. Il n'a pas besoin du budget européen.

(Applaudissements)

Pour finir, s'agissant du Mali, tu as eu raison, mais il faut aller jusqu'au bout maintenant. L'Europe doit jouer un rôle important. La réconciliation c'est aussi la réconciliation, difficile, avec les Touaregs, et c'est aussi la réconciliation à l'intérieur du Mali. Il faut dire aussi que le problème du Mali c'est que des pays qui ne sont pas tout à fait démocratiques, comme l'Algérie, par exemple, n'ont pas joué leur rôle dans la région.

Au contraire, ils jouent avec le feu en attaquant les terroristes et en les soutenant d'un autre côté. Il faut dire la vérité, aller jusqu'au bout des choses, et le faire aussi au niveau international. Sur ce point, je suis d'accord, ce n'est pas la France qui le peut, c'est l'Europe, mais c'est une autre histoire, un autre conte de fées parce qu'il nous faudrait une représentante aux affaires étrangères qui soit digne de ce poste. Ce n'est pas tout à fait le cas en ce moment mais c'est un autre problème.

(Applaudissements)

Si tu veux vraiment faire une Europe de l'énergie, faire une Europe de l'énergie renouvelable, faire une Europe où, en 2030, la France aura des objectifs contraignants sur les énergies renouvelables, tous les écologistes d'Europe diront: "François est avec nous et nous sommes avec lui!"

(Applaudissements de son groupe)

 
  
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  Martin Callanan, on behalf of the ECR Group. – Mr President, may I start by joining with the other group leaders and paying tribute to you and to your brave armed forces for the current operation in Mali. Your troops, aided by British and other Member States’ forces, are risking their lives to protect us, and we owe them a huge debt of gratitude. I think the Chamber is united on that point.

Mr President, thank you for agreeing to hold a debate here in Strasbourg today. It is, of course, a beautiful and welcoming city, one that should perhaps be visited by everyone at least once, but maybe not once every month. You label yourself a pro-European, but if you truly were, then you would allow the Treaties to be changed so that this Parliament can finally decide where and when it sits. A large majority of Members in this Chamber, from all different nationalities, from all political groups – even including some French Members – are now in favour of this reform. I hope that you will support it, and I am sorry that none of the other group leaders had the courage to mention it.

Mr President, I do not want to concentrate purely on Strasbourg today. Instead, I want to convey to you a simple message: thank you. Thank you for brilliantly demonstrating to the rest of Europe exactly what a socialist government looks like in practice – one that gets elected on to put an end to austerity and is then mugged by economic reality into introducing harsh budget cuts. I hope that the British Labour Party and all of the other socialist parties across Europe campaigning on similar themes are watching what actually happens in practice.

When the socialists left power in my country, they left a note in the country’s Treasury. It said: ‘I am afraid there is no money left’. Last week your Labour Minister admitted that France is bankrupt. Let us be clear. Things are not in great shape in other countries either, but since you have come to power we have seen how devastating socialism can actually be, even to a country as well-placed and talented as France. When we look at the start of the crisis, it was socialist governments – in Spain, in Britain, in Portugal and in Greece – that maxed out the national credit cards, and it is conservative and centre-right parties that are helping to clear up the mess that they created.

Mr President, you have shown us our socialist future. If we increase taxes to 75%, if we lower the retirement age to 60, and if we have a 35-hour working week, then of course that is electorally attractive. However, it is also devastating to our international competitiveness. Ronald Reagan used to have a great saying: ‘If it moves, tax it; if it keeps moving, regulate it; and, when it stops moving, subsidise it’. Reagan, of course, meant that as a joke, but sadly many of our socialists in this Chamber see it as some sort of manifesto.

If Europe is to thrive then we need to take a new direction. For socialists – and you have said it again today – the single market means harmonised labour rules. It means, as you said, harmonised taxes and harmonised economic policies. For me, the single market means a free forum where we all compete with each other and, in turn, we then become more competitive in the international market.

I raise this point because many in this House – and I think you hinted at it in your speech – keep suggesting that David Cameron was somehow asking for an unfair competitive advantage in his speech two weeks ago. That is simply not the case. He wants reform for all of Europe – a single marketplace where one country can have lower taxes, such as in Ireland, where other countries can have more flexible labour rules, such as in the UK, where some countries can have industry-friendly policies such as in Germany or the new Member States, and yet all still be integral members of the single market. It is time to make the EU about competition once again.

After David Cameron’s speech, Mr President, your Foreign Minister said that this approach was like joining a football club and wanting to play rugby. Now, I like Mr Fabius; he has been right before. If you remember, he led the French ‘No’ campaign against the European Constitution. I think he is right again. In fact, I do not think he realised quite what a good analogy that actually was. This is because, of course, a football pitch is exactly where the game of rugby was first invented. No doubt the person who picked up that ball at the time and ran with it was derided, insulted and shouted at by his fellow players. But now, of course, we know that he invented a game followed by millions, although I suspect its popularity is waning a bit in France after Sunday’s result. Congratulations to Italy.

Personally, I prefer football. In fact I am proud to be a fan of Newcastle United. I am delighted to tell you that this month we have signed five new French players. I do not know whether your new 75% tax rate had anything to do with their enthusiasm to leave France and join Newcastle, but if it did, can I say on behalf of all Toon fans: ‘Merci beaucoup, Monsieur le President’. France’s loss is Newcastle’s gain.

Mr President, I want to see a strong France helping to move Europe in a new direction. So far, the first few months of your Presidency have shown that socialism will deliver neither.

 
  
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  Philippe de Villiers, au nom du groupe EFD. – Monsieur le Président, Monsieur le Président de la République, mes chers collègues, je vous demande de bien vouloir, par prudence, laisser s'exprimer la minorité dans cette enceinte qui, peut-être, représente, sans doute, représentera demain, si ce n'est pas le cas aujourd'hui, l'immense majorité des peuples à l'extérieur de cette enceinte.

Monsieur le Président, vous avez reçu les félicitations chaleureuses de M. Barroso, de la Commission de Bruxelles. Cela vous a satisfait; cela m'inquiète. Vous avez eu un mot, dans votre propos, qui est juste: vous craignez la défiance des peuples européens. Peut-être ce mot vous est-il inspiré par votre voisin, qui a voté "non" en 2005, lors de la dernière consultation référendaire. Pour le reste, le "conte de fées", pour reprendre une expression utilisée il y a un instant, continue.

Monsieur le Président, je voudrais vous dire solennellement, et de façon respectueuse et cordiale, que votre rêve de la fusion des nations européennes par l'intégration, le rêve des élites post-nationales, est un rêve qui s'est évanoui dans le cœur des peuples. Il s'est désintégré parce qu'il était tramé dans un tissu de mensonges: le mensonge de Schengen, qui devait nous apporter la sécurité en abattant les frontières internes; le mensonge d'une Europe sans protection douanière, qui devait nous apporter la prospérité, le courant des échanges – la fin de notre industrie est là, vous le savez, et M. Montebourg le déplore tous les jours –; puis aussi l'euro, qui devait nous apporter la croissance; et puis, le pouvoir d'une oligarchie à Bruxelles, qui devait finalement rencontrer la confiance des peuples.

Aujourd'hui, les peuples s'éloignent, parce que, partout c'est l'austérité, l'appauvrissement, le marasme et le sentiment d'un pouvoir de plus en plus lointain. Alors on ne résout pas un problème, Monsieur le Président, avec les modes de pensée qui l'ont engendré. Aujourd'hui, ce que nous attendons de vous, c'est que vous prononciez un mot tabou dans cette enceinte, un mot tabou dans le milieu confiné où se rencontrent les banquiers et les marchés, les milieux d'affaires et les grands profiteurs de la mondialisation sauvage: il s'agit du mot référendum.

Pour que les peuples puissent exprimer leurs aspirations profondes, on a besoin de racines, on a besoin de frontières, on a besoin de protection, on a besoin d'un univers juridique stable, on a besoin de ne pas perturber le droit de la filiation, on a besoin que vous protégiez nos attachements vitaux. Monsieur le Président, vous avez évoqué François Mitterrand. Nous appartenons tous les deux à la génération qui a vu avec bonheur tomber le Mur de Berlin. Prenez garde, Monsieur le Président! Ne marchez pas trop sous le Mur de Maastricht. Il pourrait s'effondrer sur vous.

 
  
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  Gabriele Zimmer, im Namen der GUE/NGL-Fraktion. – Herr Präsident! Sehr geehrter Herr Präsident Hollande, willkommen im Europäischen Parlament! Im Allgemeinen gilt ja: An ihren Taten sollt ihr sie erkennen. Ja, manchmal sind aber auch Reden sehr wichtig, vor allem dann, wenn sie einen Kontrapunkt zu den Auslassungen anderer Regierungschefs setzen.

Ihre Wahl zum Präsidenten hat eine ganze Reihe von Hoffnungen genährt – in Frankreich und auch in anderen Ländern der Europäischen Union. So haben Sie die Verbindung zwischen der Staatsverschuldung und der Verschuldung der Banken betont. Wegen der Bankenrettung ist die öffentliche Verschuldung der Euro-Zone von 66 % des Bruttoinlandproduktes auf 92 % im vergangenen Jahr gestiegen, ohne dass sich das tägliche Leben der Menschen verbessert hätte.

Sie selbst haben auch immer wieder das Fehlen einer echten Regulierung der internationalen Finanzmärkte kritisiert. Sie haben sich in Ihren Reden gegen die Doktrin der Austerität gewendet und damit die Hoffnung auf einen Kampf um die Erneuerung der Wirtschafts- und Sozialpolitik in Europa genährt. Sie haben selbst immer gesagt, dass eine Reorientierung Europas äußerst wichtig wäre.

Damit sind Sie nicht allein. Viele politische Kräfte unterstützen genau einen solchen Ansatz, viele angesehene Ökonomen haben ähnliche Argumente gebracht. Die Frage lautet jetzt aber: Wo sind wir heute angekommen? Sind wir wirklich dabei, die Ursachen der Krise zu beseitigen? Leider nein. Die Schuldenkrise kann nur überwunden werden, wenn die darunter liegenden globalen Krisen, also auch die Krise der Akkumulation des Kapitals, überwunden werden, wenn es um die Bekämpfung der globalen Finanzwirtschaftskrise und auch des Klimawandels und vor allem der Sozialkrise geht. Davon sind wir weit entfernt.

Die internationalen Finanzmärkte spekulieren längst wieder hemmungslos mit Nahrungsmitteln, Rohstoffen, Immobilien und Boden. Der Europäische Rat hat beschlossen, dass 120 Milliarden für Wachstum bereitzustellen sind. Welches Wachstum bitteschön? Wohin gehen die Investitionen, welches Geld wird tatsächlich eingesetzt? Werden die drastischen Reduzierungen der öffentlichen Ausgaben ebenso gestoppt wie beispielsweise der Ausverkauf des öffentlichen Eigentums? Geht es wieder um Finanzierung von Bildung, Gesundheitswesen, sozialen Ausgaben für Umwelt und öffentliche Dienstleistung?

Jedes Prozent Austerität bringt gleichzeitig einen Verlust an Wachstum. Austerität und Lohnzurückhaltung sind Gift. Der Rat verschärft die Haushaltsdisziplin der Mitgliedstaaten. Er pokert aber gleichzeitig um Milliardendefizite für laufende und kommende EU-Haushalte. Er zieht der EU-Struktur- und -Kohäsionspolitik die Zähne. Sie haben vorhin gesagt, Sie stehen für die EU-Kohäsionspolitik. Dann wenden Sie sich aber bitte auch konsequent gegen die makroökonomischen Konditionalisierungen, denn das passt nicht zusammen. Das Gefälle zwischen dem Zentrum der EU und der Peripherie verfestigt sich. Setzen Sie sich auch für das Hilfsprogramm für Mittellose ein! Gehen Sie keinen Kompromiss ein! Gehen Sie keinen Kompromiss am Freitag ein, der nicht genau diese Zielstellung auch in den Mittelpunkt stellt und deutlich sagt: Daran wird die EU scheitern, wenn sie diese Programme einfach streicht und wenn sie diese Zielstellung aufgibt.

Über die Jugendarbeitslosigkeit ist viel gesprochen worden. Womit soll aber die Jugendgarantie finanziert werden? Es geht um sozialrechtlich abgesicherte Arbeitsplätze für junge Menschen. Tragen Sie dazu bei, dass nicht wieder ein neues Heer, prekär beschäftigter Jugendlicher geschaffen wird! Wir brauchen eine ambitionierte europäische Initiative, die die Zukunft der Jugend garantiert.

Ein letztes Wort noch zu Mali. Im Unterschied zu vielen anderen hier im Saal halten wir die militärische Intervention für den falschen Weg. Die mittelfristigen und langfristigen Folgen sind nicht absehbar. Sicher ist nur, dass die lokale Zivilbevölkerung am meisten leiden muss. Auch wir als EU tragen Verantwortung für den Konflikt in Mali. Nicht nur unsere Außen- und Handelspolitik, sondern vor allem auch der Glaube an die Exportfähigkeit unserer westlichen demokratischen Institutionen hat versagt. Lassen Sie mich an dieser Stelle auf einen Aufruf aus der Gemeinde Falea in Mali verweisen: Kein Rohstoffabbau gegen Menschenrechte, Demokratie und Umwelt! Unterstützen Sie – nehmen Sie gerade angesichts der militärischen Intervention in Mali die Gelegenheit wahr – unterstützen Sie den Protest dieser Gemeinden und sorgen Sie dafür, dass die EU-Afrika-Strategie tatsächlich mit Leben erfüllt wird, dass es um Gerechtigkeit geht, dass es um Umweltschutz geht, dass es um Lebensbedingungen für Menschen und Natur geht. Das wäre eine Herausforderung auch für Frankreich, für die Europäische Union. Da haben Sie uns an Ihrer Seite.

 
  
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  Marine Le Pen, au nom du groupe NI. – Monsieur le Président, Monsieur le Président de la République, j'ai écouté votre intervention, celles de M. Daul, de M. Verhofstadt, de M. Swoboda. Je constate que les louanges adressées les uns aux autres demeurent cet artifice déjà usé du temps où votre prédécesseur était venu ici. Je me souviens d'ailleurs qu'il s'était adressé aux eurosceptiques, aux eurocritiques que nous sommes, en annonçant notre disparition, dans un éclat de rire généralisé de ce Parlement. Aujourd'hui, force est de constater que l'hilarité qui accompagnait les discours enflammés sur l'avenir radieux de cette Union européenne a fait place aux rictus.

Monsieur le Président, à l'heure où votre ministre de l'économie vient enfin de reconnaître que l'euro est fort, peut-être, d'ailleurs, trop fort, a-t-il dit, au moment où la monnaie unique évolue au-dessus de 1,35 dollar, ce qui pénalise durablement nos exportations hors zone euro et plombe, à l'intérieur de la zone, notre compétitivité par rapport à l'Allemagne, alors que la balance commerciale de la France est en déficit, avec un record annuel de 70 milliards d'euros, alors que nos finances publiques sont gravement surendettées, ce qui menace la solvabilité de la France, plus de 1 800 milliards d'euros de dette et près de 1 500 milliards d'intérêts déjà versés depuis 1973, alors que nous sommes à la veille d'un chômage endémique, il est plus que temps de s'apercevoir que vous vous êtes trompé de chemin, que poursuivre dans votre politique socio-économique, semblable d'ailleurs à celle de vos prédécesseurs, c'est faire le jeu exclusif des puissances d'argent et d'une Union européenne quasi totalitaire, une Europe de Bruxelles et de Berlin, sous l'emprise des "banksters" de Goldman Sachs, dont le seul objectif est la rentabilité financière à court terme – oui, oh, vous les défendez Monsieur Cohn-Bendit, cela ne m'étonne pas de vous. Cette rentabilité financière à court terme passe par la déflation salariale, puisque Goldman Sachs demande une baisse de 30 % des salaires, avec pour conséquence, et vous le savez, un véritable saccage social.

Pourtant, une dévaluation externe s'imposerait pour la compétitivité. Selon une étude de l'INSEE, une dépréciation de 20 % de l'euro pourrait entraîner une hausse immédiate d'environ 3 % du PIB réel. Cette dévaluation ne règlerait pas le problème de fond, bien sûr, parce que celui-ci reste l'existence d'une monnaie unique, partagée pourtant par des pays si différents, mais elle donnerait, allez, un petit bol d'air pur, un petit bol d'air provisoire. Cette monnaie unique, il faudra bien accepter de la déconstruire ensemble avant qu'elle ne le fasse d'elle-même dans la surchauffe et la panique des salles de marché.

Oui, je parle des Européens, mais en tant qu'euroréaliste, car les peuples que vous êtes tous censés écouter et servir se détournent, chaque jour un peu plus, de votre projet fédéraliste forcené. Ils se détournent parce que vous ne montrez aucun signe allant dans le sens, notamment, de leur protection, parce que vous vous refusez à admettre vos erreurs et à changer radicalement de chemin.

Pire, l'Europe de la paix, Monsieur Cohn-Bendit, devient menaçante, voire haineuse. Hier, Budapest, aujourd'hui, à Athènes, demain, à Londres, dès que les peuples montrent des signes de résistance à vos diktats mondialistes, la réponse des institutions européennes est celle, d'ailleurs, que vient de démontrer M. Cohn-Bendit: le mépris, l'arrogance, la menace et l'insulte. Eh bien, eh bien, vous ne pourrez pas vous en sortir très longtemps en caricaturant les opposants que nous sommes à ce modèle.

Dans ces conditions, Monsieur le Président, quand, au nom de la France et d'une autre Europe, déciderez-vous enfin de tourner le dos à ce modèle économique ultralibéral et mondialiste qui détruit depuis plus de vingt ans les emplois, le niveau et la qualité de vie des Français et des Européens?

 
  
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  François Hollande, Président de la République française. − Je savais que ma venue ici, devant le Parlement européen, serait un moment utile pour préparer les échéances qui arrivent. Et, vraiment, je vais vous confirmer que je ne regrette pas ma présence ce matin, non pas pour retrouver des partenaires de la vie politique française que je n'avais plus eu l'occasion de rencontrer depuis quelques mois, mais pour entendre différents groupes me demander de faire au Conseil européen ce qui devrait être leur responsabilité auprès des chefs d'État et de gouvernement qui leur sont proches. Mais je dois dire que je pars avec, dans mes bagages, tous les arguments possibles pour obtenir un compromis avec un niveau d'exigence élevé.

Je suis conscient que ce qui est aujourd'hui sur la table ne peut pas satisfaire une majorité du Parlement européen. Je le dirai donc à mes collègues chefs d'État et de gouvernement. J'ai entendu le Parlement européen, dans sa diversité, souhaiter qu'il y ait un niveau correct de dépenses et que des ressources soient revues pour que nous puissions envisager l'avenir avec confiance. Je ne doute pas que le Président de la Commission européenne fera également rapport sur ces interventions. Parce que, parfois, à la table du Conseil européen – je ne vais rien révéler ici –, j'entends un certain nombre dire: "Nous ferons notre affaire des groupes parlementaires du Parlement européen!". Je veux croire que ce ne sera pas le cas cette fois-ci. Donc, que devons-nous chercher ensemble?

Je l'ai dit, d'abord, il faut éviter que les coupes budgétaires finissent par mettre en cause la croissance, et je me sens comptable du plan qui a été adopté au mois de juin dernier. M. Joseph Daul me disait: "Mais où sont passés les 120 milliards d'euros?" Eh bien, ils devront pour une part se trouver dans le cadre financier européen. Une partie a déjà été mise à la disposition de la Banque européenne d'investissement, dont le capital a été reconstitué à hauteur de 10 milliards, dans les obligations de projets, mais ils seront nécessairement, ces crédits-là, dans les Fonds structurels, pour ceux qui n'ont pas été dépensés, dans le cadre financier européen, pour ceux qui ont vocation à l'être.

De la même manière, je ne peux pas défendre un principe de solidarité en même temps qu'un principe de croissance et constater que certains pays continuent d'exiger des chèques et des rabais, alors même qu'ils nous disent: "Vous, la France, vous aurez un avantage si on réduit les dépenses de la politique commune, notamment de cohésion, parce que la contribution nette de votre pays sera réduite d'autant." Je n'accepte pas ce raisonnement. Je considère que la France doit participer pleinement au budget européen, recevoir ce qu'elle peut espérer, mais ne pas elle-même revendiquer un chèque ou un rabais, parce que cela voudrait dire que les thèses de Mme Thatcher, selon lesquelles chacun viendrait demander le juste retour de sa contribution, auraient fini par prévaloir.

(Applaudissements)

Je veux néanmoins chercher le compromis, car il ne serait pas responsable de ma part, en tant que chef d'État d'un grand pays européen, de souhaiter l'échec. Je dois le chercher, cet accord, et vous m'aiderez à le trouver. Parce que, si nous pensons qu'il y a nécessité de préserver les politiques communes – je vais revenir sur la politique agricole – et de préserver aussi les politiques de croissance, nous pouvons avoir un chiffre de 960 milliards d'euros d'engagements, mais j'ai bien compris qu'il y avait comme une subtilité consistant à distinguer engagements et paiements, comme l'a très bien démontré M. Verhofstadt, qui a laissé entendre que nous pourrions faire des promesses et ne pas les tenir. Mais nous ne pouvons pas accepter qu'il puisse y avoir chaque année un déficit du budget européen et qu'ensuite, ce soit vers les États membres qu'il faille se retourner pour combler le trou qui serait ici constaté au niveau européen.

Enfin, de quoi parle-t-on avec le cadre financier et le budget européen? Un pour cent, un pour cent de la richesse européenne, et nous serions en train de nous poser la question de savoir si un peu plus viendrait déséquilibrer l'ensemble des budgets nationaux? Eh bien, non! Nous pouvons faire en sorte que le budget européen reste un budget de croissance.

(Applaudissements)

C'est d'autant plus nécessaire, cela a été rappelé, que nous devons mettre de l'ordre dans nos finances publiques, et donc nous avons à faire nous-mêmes des réductions de crédits parfois difficiles, raison pour laquelle nous avons besoin d'un soutien européen.

Puisque l'on évoque un certain nombre de références venant d'autres époques ou d'autres continents, à un moment il faut bien que ce qui existe au niveau fédéral, au niveau en tout cas ici européen, puisse permettre de contrebalancer ce que nous faisons au niveau national.

(Applaudissements)

En ce qui concerne les priorités qu'a évoquées M. Swoboda, il a raison de dire qu'il y a soixante ans, nous avons été capables d'inventer la Communauté européenne du charbon et de l'acier. Sûrement, il y a aujourd'hui toujours, dans ces secteurs-là, des restructurations à opérer, mais également des industries à préserver. Je crois à la sidérurgie européenne. Daniel Cohn-Bendit nous appelait à faire preuve d'imagination. De ce point de vue, il y a quand même une cohérence, chez lui, de la mettre au pouvoir.

(Applaudissements)

Mais est-ce que nous ne pourrions pas faire aujourd'hui et pour les cinquante prochaines années, la Communauté européenne de l'énergie, où nous mettrions en place les instruments pour l'efficacité énergétique, le développement du renouvelable et la moindre dépendance par rapport aux énergies fossiles? Eh bien, engageons ces politiques, mais cela suppose qu'il y ait aussi des crédits qui soient maintenus dans le cadre financier européen.

Il est vrai que la facilité consiste à aller chercher les dépenses d'avenir pour préserver un certain nombre de dépenses du présent ou du passé. Je veux parler de la politique agricole. Non pas parce que je serai le représentant de la France et, forcément, attaché simplement à ces crédits-là. Je ne peux pas laisser accroire que la France ne serait pas favorable à un plafonnement des aides agricoles. Nous y sommes favorables. De la même manière, je suis conscient qu'aujourd'hui, ce sont les productions animales qu'il convient de favoriser par rapport aux productions végétales, et qu'il y a une vraie crise de l'élevage en Europe, compte tenu du coût des matières premières, et notamment du cours des céréales. Et enfin, je suis prêt à accepter une diminution des aides directes, mais en ayant aussi un deuxième pilier, le développement rural, qui puisse permettre à toutes les agricultures d'être ainsi soutenues par l'Union européenne – et je l'ai bien dit, avec des règles sur le respect de l'environnement, parce que je connais certains pays qui, maintenant, veulent remettre en cause le verdissement de la politique agricole, alors que cela a été un progrès, à la fois pour l'agriculture et pour l'Union européenne.

De la même façon, je suis favorable aux politiques de cohésion, pas simplement pour satisfaire les demandes des pays qui sont les plus concernés, mais parce que nous avons besoin d'avoir cette solidarité et nous avons besoin d'avoir des investissements qui puissent tirer l'ensemble de l'économie européenne. Voilà pourquoi je ferai en sorte de défendre, non pas le Parlement européen, mais l'idée simple que, si nous voulons un accord, il devra ensuite être adopté par le Parlement européen, et qu'il ne servirait à rien, pour plaire à celui-ci ou à celle-là, de trouver un compromis en deux jours, nuit comprise, pour ensuite nous réveiller avec le refus du Parlement européen. Alors, essayons ensemble de défendre la position qui nous paraîtra la meilleure!

Il y a effectivement un paradoxe, qui sera relevé: c'est que ceux qui sont les plus attachés à vouloir des coupes dans le budget européen sont les pays qui ont le plus à perdre si on revient à l'annualisation de ce budget, et je leur demande d'y réfléchir. Parce qu'un certain nombre de chèques et de rabais tomberont si nous en revenons à une procédure annuelle et il y aura aussi, sur un certain nombre de dépenses, plus de dépenses avec le budget annuel qu'il n'y en aurait avec un compromis sur le cadre financier européen.

(Applaudissements)

Je veux également vous remercier pour le soutien que vous avez apporté à l'intervention française au Mali. Je pense que nous ne pouvions pas prendre une autre décision. Ne pas prendre de décision aurait abouti – ce n'est pas une hypothèse, c'est une certitude – à ce que les groupes terroristes contrôlent l'ensemble du Mali et pèsent ainsi sur les pays de l'ensemble de l'Afrique de l'Ouest.

Dany Cohn-Bendit a évoqué l'Algérie. Je veux dire ici combien l'Algérie a souffert pendant des années et des années du terrorisme, et que, s'il y a un pays qui, ici, est la victime de la barbarie, c'est bien l'Algérie. Elle l'a encore été ces derniers jours avec cette prise d'otages. Je n'ai pas discuté de ce qui a été fait par les Algériens, sur leur territoire, pour frapper les terroristes qui retenaient en otages 600 personnes. Nous aurons besoin de l'Algérie dans cette région du monde. Nous aurons besoin de l'Algérie pour lutter contre le terrorisme. Nous aurons besoin de l'Algérie pour favoriser une politique de développement. Nous aurons besoin de l'Algérie pour le dialogue politique, y compris avec les Touaregs.

Sur le Mali, Madame, je peux vous dire une chose, revenant de Bamako et de Tombouctou. Les populations que j'ai vues et qui ne se sont pas rassemblées parce qu'on leur avait demandé de le faire, qui ont acclamé non pas le président français, mais les soldats qui étaient présents au Mali, ces populations-là, elles étaient libérées de la servitude, de l'oppression et de la barbarie. Et ce qu'elles nous demandaient, c'est de rester. Je leur ai répondu que nous ne resterons que si les Africains eux-mêmes le décident et, surtout, nous resterons le temps nécessaire parce que nous avons besoin que ce soient les Africains qui assurent leur propre sécurité.

Une chose est certaine – et je vous le promets ici – c'est que, si nous le voulons tous, nous avons maintenant le devoir, dans cette région-là, d'être présents, de donner, non pas une aide, non pas des subsides, non pas des concours momentanés, mais une orientation de développement et de soutien à une région du monde qui est parmi les plus pauvres de la planète, mais une région qui contient aussi des richesses.

À cet égard, je vous le dis aussi, si la France est intervenue au Mali au nom de la communauté internationale, au nom de l'Europe, ce n'est pas pour défendre un intérêt. Il n'y a pas de mines, il n'y a pas de ressources pétrolières au Mali. Il n'y a pas d'entreprises françaises dont je voudrais assurer la protection. La France ne poursuit aucun intérêt en intervenant au Mali. En revanche, ce que nous protégeons, ce sont les Maliens eux-mêmes, et c'est la possibilité d'un développement économique.

S'il y a une responsabilité que l'Europe doit assumer maintenant, c'est de considérer que nous devons développer ces régions. Je dirai aussi un mot sur le dialogue politique. Je suis conscient, on me le dit souvent, que le plus dur reste à faire. Oui, le plus dur, c'est d'assurer la stabilité, la sécurité. Oui, le plus dur, c'est de permettre le rétablissement de la démocratie. Oui, le plus dur, c'est de veiller à ce que le problème touareg, qui remonte à loin et qui n'a pas été réglé, puisse l'être à cette occasion. Mais là, ce n'est plus la responsabilité de la France uniquement. C'est la responsabilité de toute l'Europe. Je sais que, grâce à votre soutien aujourd'hui, il sera possible de la porter. Merci.

 
  
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  Marine Le Pen (NI). - Monsieur le Président, Monsieur le Président de la République, j'ai constaté qu'il était politiquement correct, en ce moment, de taper sur la Grande-Bretagne. D'ailleurs, vous l'avez fait à de multiples reprises, il faut bien le dire.

Pour de bonnes ou de mauvaises raisons, la Grande-Bretagne remet publiquement le système en cause. À côté de cela, que penser de ceux qui tuent sournoisement ce système? Il faut tout de même regarder la réalité en face. Parmi les pays qui sont des fondateurs historiques de l'Europe, il en est qui pratiquent un dumping social véritablement intensif sans que personne, en l'occurrence, ne les montre du doigt.

Est-ce cette Europe-là que vous souhaitez? Ce n'est en tout cas pas celle que vous mettez en place, au grand dam, d'ailleurs, des travailleurs français. Je pense plus particulièrement à l'Allemagne, dont les employés de l'agriculture et de l'agroalimentaire travaillent pour des salaires de 3 à 4 euros de l'heure!

La généralisation de ces pratiques dans des filières qui ne sont pas couvertes par des accords sectoriels confine à l'esclavage, de l'avis même des syndicats allemands, et menace directement des pans entiers de l'économie française.

Ah, c'est sûr, pendant que ceux-là se taillent la part du lion à l'exportation, nos éleveurs bovins, porcins, avicoles, nos maraîchers, nos industriels de la transformation perdent chaque jour des parts de marché, y compris, bien entendu, en France.

On nous dit: "Mme Merkel envisage de mettre en place un salaire minimum". Eh bien, le moins qu'on puisse dire, c'est qu'elle réfléchit lentement, puisque ce sujet, évoqué il y a plus d'un an, n'a toujours pas fait l'ombre d'un début de commencement de bonne volonté de sa part. Et pour cause, car vous ne pouvez ignorer qu'une des raisons de la puissance économique de l'Allemagne est précisément ce dumping social.

Aurez-vous le même courage pour dénoncer ces pratiques et ce dumping social de l'Allemagne que celui que vous avez eu pour dénoncer, comme tous les autres, d'ailleurs, les réticences de M. Cameron face au fonctionnement du système? L'avenir nous le dira.

 
  
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  Patrick Le Hyaric, au nom du groupe GUE/NGL. – Monsieur le Président, Monsieur le Président de la République, vous avez insisté, à juste titre, sur la nécessité d'une Europe solidaire et vous vous battez avec votre gouvernement contre une violente fracture, qui, en raison des politiques d'austérité, mine nos peuples. Le nombre de pauvre augmente de manière incessante et l'on est en train, aujourd'hui, de tenter de supprimer les crédits du Fonds européen d'aide aux plus démunis, alors qu'on donne des milliards aux banques. Ne croyez-vous pas nécessaire, par-delà le Conseil européen, de lancer un appel aux peuples européens pour que ce niveau d'aide alimentaire soit maintenu?

Seconde remarque: dans chaque pays désormais est appliquée l'austérité budgétaire et salariale – c'est aussi le cas chez nous en France –, soi-disant au nom de la compétitivité. C'est une vis sans fin qui broie le travail et les droits démocratiques. Mais la surévaluation de l'euro, dont vous avez parlée à l'instant, n'est jamais combattue comme un handicap à la compétitivité, alors qu'elle détruit des emplois et des entreprises.

N'est-il pas grand temps de tenter de changer le rôle de la Banque centrale européenne et de transformer le Mécanisme européen de stabilité en un fonds pour le développement social, humain et écologique, avec l'activation d'un nouveau crédit, en lieu et place de la flexibilité du travail, de la baisse de la rémunération du travail et de la destruction de nos services publics?

Enfin, vous avez à l'instant apporté une réponse à une question de M. Daul sur le pacte de croissance qui m'a un peu surpris. Vous avez dit que vous allez le recycler dans le prochain budget. Cela veut-il dire que les fonds annoncés étaient virtuels?

 
  
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  Nigel Farage, on behalf of the EFD Group. – Mr President, despite his own views, President Hollande is are doing rather a lot for the eurosceptic debate in France. President Hollande, the decision to reduce the retirement age, to increase the minimum wage and above all, of course, to introduce the ‘hate tax’ to make sure that all of your successful entrepreneurs – and now footballers – flee France, these all mean that the competitiveness gap between France and Germany is getting wider. That is now being reflected in a flight of capital from French banks. And people are beginning to notice that, ultimately, the euro is not just doomed in the Mediterranean, but it is going to be impossible for France and Germany to stay together inside the same economic and monetary union.

So, when your Employment Minister says the country is bankrupt, what do you do? The old trick of launching a foreign military intervention. Your troops go off to Mali; and yes, it is very good to see the smiling faces in Timbuktu for the moment, but you have done this on behalf of the European Union. It is now an EU mission. Just two days ago, Tony Blair said that the European Union is not about peace, but about power. I think what he meant is the European Union increasingly will be about war because the response to Mali, the response to it being an EU mission – and we have heard it all around the the Chamber today, the Liberals urging us to intervene militarily in Syria, support from right and left in this House – is that the EU should intervene militarily.

I have to say this: if you really think that taking on fundamentalist radical Islam in battle is something that we can somehow succeed in, I suspect we will launch ourselves in the same way we have in Afghanistan on a decade of unending, unwinnable misery. I do not want the United Kingdom to be part of a militaristic, warlike European Union, and that is the speech that I have heard both from you, President Hollande, and from most people in this Chamber today.

 
  
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  Martin Callanan, on behalf of the ECR Group. – Mr President, I think we have had a very good discussion today. President Hollande, I certainly want to thank you for agreeing to have a debate with us. We are aware that it is something you did not have to do as a Head of State and certainly something which your predecessor never did, so thank you for that.

Let me say that if you want to push ahead with your socialist policies in France, then of course I wish you good luck. I don’t think that they will work, but good luck anyway. We will certainly not stand in your way. However, I would make one plea: that you do not allow socialism and militant trade unionism to interfere with the proper functioning of the single market. In particular, I want to raise with you the recent actions by French fishermen in Boulogne who have prevented Dutch and Belgian vessels from landing their catches there. French fishermen have even vandalised Dutch and Belgian ships. In my own country, the main Dover-Calais ferry route is regularly blocked by militant fishermen and farmers, with the knock-on effect of traffic jams around the south east of England.

So I would ask you to do two things: first of all, tackle these militant unions, restore order in your ports and protect those fishing and trading routes. Secondly, do not try to use the single market as a means of harmonising the rest of Europe down to your level. Because if you do, people will not just be removing their money from France they will be removing it from Europe as well.

 
  
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  Daniel Cohn-Bendit, au nom du groupe Verts/ALE. – Monsieur le Président, si on a bien écouté tout ce qui a été dit ici, on ne peut pas trouver un compromis pour le budget pluriannuel. Je crois que la proposition de Joseph Daul, mon camarade de groupe, est la bonne, à savoir: attendons 2014, faisons deux ans de budget année par année, et trouvons ensemble ce qu'est l'intérêt général européen. La crise du budget, c'est la crise de la compréhension de ce que serait l'intérêt général européen.

La Communauté européenne de l'énergie, elle est sacrifiée en ce moment dans ce budget par "connecting Europe" et toutes les infrastructures des énergies renouvelables. Vous pouvez prendre des tas d'exemple où, effectivement, aujourd'hui, on tire tout au rabais, et on n'y arrivera pas. Jacques Delors dit: "il faut augmenter le budget européen de 20 %". Helmut Schmidt nous dit: "il faut que le Parlement européen fasse un putsch. Donc, moi, comme je suis devenu pacifiste, je dis qu'il faut trouver un compromis entre le Conseil et le Parlement. Et ce compromis, c'est aucun compromis aujourd'hui. Rouvrons la discussion, les débats et, après, nous pourrons, en 2014, après les élections européennes, avoir un budget pluriannuel qui sera contrôlé démocratiquement par le nouveau parlement.

 
  
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  Marielle de Sarnez, au nom du groupe ALDE. – Monsieur le Président, nous savons les difficultés qui touchent l'Europe et le doute qui s'installe parfois à l'égard de l'idée européenne même, mais nous savons aussi, et c'est ma conviction, que la seule façon d'y répondre, c'est d'affirmer, d'assumer la nécessité historique d'une Europe plus unie et plus forte, ce que vous avez fait ce matin.

Et je pense que nous devons agir dans deux directions si nous voulons retrouver l'adhésion des peuples. D'abord, et c'est évident, il manque à l'Europe de savoir décider et cette faiblesse, elle nourrit tous les doutes. L'Europe se réunit interminablement, mais elle ne tranche pas. Nous voulons une Europe qui décide sur un budget conséquent – Alain Lamassoure va en parler encore – sur une ressource propre, sur une vraie politique énergétique, sur notre indépendance industrielle, sur les questions monétaires, de politique étrangère ou de défense. Décider, c'est le cœur même de la politique.

Monsieur le Président, vous venez de vivre l'intervention au Mali. Vous avez vérifié combien il a été crucial de pouvoir trancher en quelques heures pour défendre les valeurs que nous défendons et que nous partageons tous ici. Il n'est pas de crise où l'Europe soit en mesure de décider en temps utile; nous voulons que cela change.

Mais plus il y aura d'Europe, et plus cette Europe exigera, pour être légitime, de devenir authentiquement démocratique. Il faut que les citoyens aient accès aux dirigeants de leur Union, qu'ils les connaissent, qu'ils les élisent directement, qu'ils connaissent et qu'ils valident les orientations politiques que l'Europe met en œuvre pour eux, en leur nom. Voilà, Monsieur le Président, les convictions qui sont les miennes, voilà l'espoir qui est le mien, je vous remercie.

 
  
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  Catherine Trautmann, au nom du groupe S&D. – Monsieur le Président, je voudrais m'adresser au Président de la République – ici, je ne m'adresse pas à François –, car c'est un plaisir et un honneur de le faire au nom de mon groupe.

Dans cette période troublée où d'aucuns s'interrogent sur le devenir de l'Union – c'est l'objet de notre débat de ce matin – ou même sur sa raison d'être, je voudrais rappeler ce à quoi nous aspirons et ce à quoi aspirent les Européens: à plus de solidarité.

Solidarité des Européens sur la scène internationale. Vous avez pu entendre, Monsieur le Président, le large assentiment de notre Assemblée s'agissant de l'intervention au Mali. Mais parce que les Européens ne peuvent pas sous-traiter les affaires militaires à certains États membres seulement, il faut mettre sur le métier une authentique politique de sécurité et de défense commune.

Solidarité interne aussi et surtout. C'est le sens de votre démarche de réorientation de l'Europe. Le budget communautaire et, par conséquent, les négociations sur le cadre financier pluriannuel sont un test politique de solidarité où se vérifie notre crédibilité, c'est-à-dire l'adéquation entre les politiques adoptées et les moyens de les réaliser. Ce sujet a été clairement posé par mes prédécesseurs dans ce débat.

Je voudrais dire, au nom de notre groupe, que pour nous, c'est non aussi, mais nous ne pratiquerons pas la politique de la chaise vide. Vous l'avez dit, nous devons prendre la responsabilité, nous devons avoir la lucidité de discuter des conditions dans lesquelles nous pouvons avoir le budget qui correspond aux politiques que nous avons adoptées.

Quand nous débattons des perspectives financières, nous devons tracer des perspectives d'avenir pour la jeunesse, pour l'emploi et pour la croissance. C'est la raison d'être du budget communautaire, un budget d'investissement et le fondement de la mise en commun de nos ressources, mais qui ne peut plus se résumer aux seules contributions nationales.

Nous avons besoin de ressources propres, comme la taxe sur les transactions financières, à laquelle la France a beaucoup contribué, et qui peut constituer une première pierre de ces ressources. Il s'agit pour tous, dorénavant, de se doter d'outils modernes pour penser notre croissance, et nous serions incapables d'organiser la solidarité entre les peuples d'Europe? Il faut ici parler du Fonds européen d'aide aux plus démunis dont l'avenir soulève de nombreuses incompréhensions dans nos populations, au risque précisément d'y perdre notre crédibilité.

La proposition de la Commission doit être entendue. La forme juridique de notre action pour les plus démunis ne dépendra que de notre volonté à mettre en œuvre cette solidarité sans obérer les autres politiques du Fonds social européen.

Parallèlement, nous devons concevoir un plan européen d'investissement pour créer de nouveaux emplois et réaffecter une partie des Fonds structurels à des projets pour les jeunes. Au-delà du pacte pour la croissance et l'emploi, c'est le sens de la garantie pour la jeunesse européenne.

Enfin, et je conclurai, nous devons travailler ensemble à la légitimité de tous les parlements nationaux et du Parlement européen. Nous devons devenir des codécideurs de l'examen annuel de la croissance dans le respect de la souveraineté des parlements nationaux et des progrès que notre Parlement peut apporter à la démocratie.

 
  
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  Alain Lamassoure, au nom du groupe PPE. – Monsieur le Président, Monsieur le Président de la République, en Europe, la France est un pays normal, mais elle n'est pas un État ordinaire. En cette période d'incertitude, l'Europe attend deux choses d'elle.

D'abord qu'elle soit exemplaire chez elle, qu'elle honore les engagements qu'elle a pris, qu'elle joue en harmonie dans le concert européen. Elle en a accepté la partition commune, et l'Europe vous en est reconnaissante, mais cette partition, votre gouvernement l'exécute avec de curieuses dissonances. Et là, l'Europe s'étonne. Quand la durée de la vie s'allonge, la France d'aujourd'hui rajeunit l'âge de la retraite, entre 60 et 62 ans. Quand la fiscalité est partout mise au service de la course aux emplois, aux capitaux, aux talents, la France donne l'impression d'imposer toutes les formes de réussite et même de punir ceux des salariés qui osent travailler plus de 35 heures par semaine.

(Mouvements divers)

Ses partenaires taillent dans les dépenses administratives à la hache. La France s'y attaque avec une lime à ongles. Son gouvernement s'est engagé à ne pas réduire d'une seule unité, pour les cinq prochaines années, le nombre de ses cinq millions de fonctionnaires.

Alors, dans la deuxième puissance économique de l'Union, en ce moment même, la production s'arrête, les usines ferment, le chômage augmente, les talents s'en vont, et l'Europe s'inquiète.

On attend aussi de la France qu'elle éclaire la voie de l'Europe avec ses partenaires les plus engagés. Vous l'avez fait au Mali, Monsieur le Président, et le Parlement l'a salué. Cela montre bien que la France n'est écoutée que lorsqu'elle propose une vision pour toute l'Europe.

Ce que nous devons inventer aujourd'hui, ensemble, c'est le modèle de solidarité de l'Europe, Catherine Trautmann l'a dit. Votre chance, c'est que c'est maintenant que nous devons décider du budget européen jusqu'à la fin de la décennie. Notre malheur, c'est que, à ce jour, de l'aveu même du Président Van Rompuy, autour de la table du Conseil, personne ne défend l'Europe. Chacun ne parle que de lui.

Monsieur le Président de la République, vous avez convaincu le Parlement européen quand vous avez plaidé pour un budget élevé. Il faut maintenant que vous convainquiez le Président de la République française. Parce que, certes, le Royaume-Uni a un droit de veto, mais la France aussi dispose de ce droit. Vous avez évoqué le Président Mitterrand, à juste titre. Mme Thatcher avait un droit de veto, mais le Président Mitterrand et Helmut Kohl se sentaient responsables de l'Europe. Ils ont su amadouer la Dame de fer tout en doublant les fonds régionaux.

Sur les priorités européennes, vous l'avez dit, nous en sommes d'accord, la valeur ajoutée d'un budget européen, c'est de permettre d'atteindre la masse critique là où la mondialisation la rend nécessaire: d'un côté les grands investissements d'avenir, de l'autre l'influence de l'Europe dans le monde. Vous avez dit "Peser sur le destin du monde".

Alors, tremblez concurrents d'Asie ou d'Amérique, tremblez terroristes de tous les continents! La proposition qui est mise sur la table affecterait à la recherche européenne huit dix-millièmes du PIB et affecterait sept dix-millièmes à son action extérieure. Et on nous dit – je me trompe? – en coulisses: "La France s'emploie ardemment à raboter encore ces chiffres pour améliorer son retour comptable". Au moins ce budget sera-t-il équitable!

Dans votre discours d'investiture à Paris, Monsieur le Président, vous avez déclaré que la justice, l'équité serait le premier critère de toute votre action. Voilà une occasion de mettre ce principe en pratique, car le système actuel de financement de l'Union est le plus injuste qui soit. Cinq des pays les plus riches paient relativement moins que les dix pays les plus pauvres, qui sont tous des nouveaux membres. Le Parlement a proposé une réforme d'ensemble fondée sur de nouvelles ressources propres et nous nous réjouissons de ce que vous avez dit sur ce point.

La France se bat. Elle en retient le principe. Mais jusqu'à votre discours de ce matin, elle se battait surtout pour plafonner sa propre contribution, donc pour aggraver la charge des pays pauvres.

Du côté des dépenses, la potion magique qui est concoctée secrètement par les alchimistes du Conseil européen aboutirait à réduire, je dis bien à réduire, pour les sept années qui viennent, les fonds de cohésion alloués, par exemple, à des pays comme la Grèce, le Portugal, l'Espagne ou la Hongrie. Jamais ces pays n'ont eu autant besoin de l'Europe. Jamais ils n'ont autant souffert. Jamais ils n'ont fait autant d'efforts. Et c'est maintenant qu'on déciderait de les aider moins? Silence, les pauvres? Parce que de toute façon, ils n'ont pas les moyens politiques de dire non?

Monsieur le Président, accepter un compromis élaboré sur de telles bases, ce serait prétendre faire l'Europe de la solidarité, à commencer par l'Europe sociale, pendant toute la durée de votre mandat, avec le budget européen de M. Cameron. Quel socialiste pourrait l'accepter? Qui de nous pourrait accepter cela? Le groupe PPE, lui, ne l'acceptera pas.

 
  
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  François Hollande, Président de la République française. − Monsieur le Président, Mesdames et Messieurs les députés, je voudrais d'abord vous remercier pour la qualité de ce débat, pour la franchise des échanges et pour l'utilité, je crois, de notre discussion.

En entendant M. Lamassoure, je me disais qu'on demande à un socialiste d'empêcher que les conservateurs fassent un mauvais budget.

(Rires et applaudissements)

Je vous remercie pour votre confiance,

(Rires)

mais elle révèle tant de défiance, pour ne pas dire tant de distance à l'égard des gouvernements que vous soutenez dans vos pays respectifs.

(Applaudissements)

Parce que je dois quand même informer le Parlement: les socialistes sociaux-démocrates sont très minoritaires au sein du Conseil européen. J'ai bien entendu votre message mais si, d'ici jeudi, vous pouviez le transmettre à vos chefs de gouvernements et à vos chefs de partis respectifs, ce serait heureux.

(Vifs applaudissements)

Je prends un engagement vis-à-vis de vous: tout au long du Conseil européen, je ne cesserai de citer Joseph Daul, Alain Lamassoure, M. Verhofstadt si c'est nécessaire. Pour les autres, pardonnez-moi, je crains que votre renfort soit inutile...

Je pourrais me satisfaire de cette situation mais, en même temps, ce ne serait pas responsable. Je suis chef d'État. Je représente la France à la table du Conseil européen et je n'y vais pas pour exprimer d'avance un refus ou espérer un échec. Mon devoir, c'est de chercher le compromis, parce que je souhaite que l'Europe puisse donner la meilleure image qui soit, c'est-à-dire celle de vingt-sept chefs d'État et de gouvernement qui, entendant le Parlement européen, constatant l'état de la croissance, voyant le doute qui existe dans les opinions publiques, prennent les décisions nécessaires.

Donc, j'irai chercher un accord. On me dit que ce sera difficile, voire impossible du côté du Royaume-Uni. Mais pourquoi un pays pourrait-il décider à la place des vingt-six autres? Je pense même que, lors du dernier Conseil européen, il était possible d'arriver à un accord et que, dans un souci de laisser les uns et les autres affirmer que l'échec était finalement une victoire, nous avons laissé faire. Aujourd'hui, nous constatons qu'il devient plus difficile de conclure un accord.

Je pense que nous pouvons convaincre, parce que de nombreux pays – vous l'avez dit, pas forcément pour de bonnes raisons ou de bons motifs – veulent garder leur chèque et leur rabais. La menace de l'échec peut être un facteur favorable à la lucidité et à la prise de conscience. Je souhaite un accord parce que je considère que, dans une démocratie – et elle est là, vous êtes ses représentants –, il est bon que vous puissiez juger l'action des chefs d'État et de gouvernement et donc, ce qu'ils auront trouvé.

Il est vrai, je ne peux pas vous dire le contraire, que la plupart des chefs d'État et de gouvernement viennent défendre autant l'intérêt national que l'intérêt européen et parfois même, davantage le premier. Mais je ne laisserai pas dire que la France, en tout cas la France d'aujourd'hui, serait prête à sacrifier les politiques de croissance pour défendre simplement la politique agricole commune, parce que ce n'est pas vrai. Parce que la politique agricole commune va voir ses crédits diminués par rapport à ce qu'était la proposition de la Commission. Parce que cela engendrera nécessairement des restructurations difficiles dans un secteur qui est essentiel pour nos territoires.

Je ne laisserai pas dire que nous voulons remettre en cause les politiques de croissance parce que nous avons été, non pas les seuls, mais les premiers à dire que la priorité, maintenant, devait être la croissance. Je constate qu'effectivement, la facilité c'est de faire des coupes là où l'avenir est en cause, dans la recherche, la connectique, les infrastructures, l'énergie.

Deuxième réflexion – je ne serai pas plus long parce que je veux répondre à nos amis britanniques qui ont pour la France, je le vois, toujours les mêmes yeux de Chimène, mais c'est une vieille histoire que nous avons ensemble... Je ne remonterai pas au général de Gaulle, que vous auriez dû soutenir à l'époque, mais je vais vous dire simplement les choses.

Il nous arrive d'être d'accord David Cameron et moi. Je salue d'abord le soutien qu'il a apporté à l'intervention de la France au Mali. Il a été le premier et le premier, même, à proposer des avions et du matériel. Je n'aurai donc pas, aujourd'hui, l'attitude grossière qui serait de caricaturer un responsable politique et un pays. Merci au Royaume-Uni. Par ailleurs, je constate qu'effectivement David Cameron est pour le mariage pour tous, ce qui facilite forcément la discussion de ce sujet en France.

(Applaudissements)

Je veux répondre aux questions qui m'ont été adressées par rapport à des enjeux majeurs pour l'Europe. Je veux parler des jeunes. Nous sommes un continent qui vieillit. Nous sommes un continent où la natalité est aujourd'hui faible, en tout cas, insuffisante. Nous mettons en cause, par nos politiques, par nos choix, la place des jeunes dans nos sociétés. Je considère que, s'il y a un seul sujet qui mérite que nous nous rassemblions tous, y compris pour la préparation de ce budget, c'est la place de la jeunesse en Europe.

(Applaudissements)

Quant je dis "la place de la jeunesse", je ne pense pas seulement au programme Erasmus, aux échanges universitaires, à la mobilité des chercheurs, qui sont des éléments essentiels, mais je pense aussi à la jeunesse précarisée, à la jeunesse pauvre, à la jeunesse qui ne connaît pas la chance de pouvoir suivre un enseignement supérieur et qui a l'impression que l'Europe ne s'occupe pas d'elle.

Nous devons donc dans ce budget – nous verrons ce qu'il sera – prévoir un dispositif exceptionnel pour les jeunes qui nous permettra, dans tous les pays d'Europe, au-delà de ce qui aura été décidé dans l'Union, d'accompagner ces orientations pour qu'aucun jeune ne soit sans solution, c'est-à-dire sans formation, sans qualification, sans insertion, sans emploi. Parce que le risque de rupture n'est pas simplement civique, il est générationnel et qu'à un moment, il y a une jeunesse qui se met en porte-à-faux avec l'évolution d'une société.

Je veux également indiquer que, concernant la politique de change, nous ne pouvons pas constater simplement l'appréciation de l'euro et nous en désoler ou nous en réjouir, en fonction des positions de chacun. Nous devons avoir UNE politique de change. Elle est prévue par les traités. Elle ne dépend pas que de la Banque centrale européenne. C'est aussi le rôle des gouvernements de la zone euro que de dire quelle priorité nous voulons accorder à la monnaie et qu'il y a un paradoxe – c'est vrai – à demander des efforts de compétitivité à des pays et, en même temps, à renchérir le prix de leurs exportations, en empêchant ainsi tout rétablissement de la balance des paiements ou de la balance commerciale. Donc, cette politique de change, nous devrons à un moment ou à un autre nous en saisir.

Je terminerai par la question de Strasbourg, puisqu'elle a été posée.

Je connais, ici, la diversité des positions. Mais je ne défends pas simplement Strasbourg parce que c'est dans le traité, je défends Strasbourg, capitale européenne, parce que c'est l'histoire qui nous rappelle le rôle de Strasbourg.

Parce que, c'est vrai, nous avons célébré le 50e anniversaire du traité d'amitié entre la France et l'Allemagne et que Strasbourg faisait partie de la réconciliation entre nos deux pays. Je parle de Strasbourg parce que c'est l'histoire et l'avenir de l'Europe, parce qu'il y a des villes qui représentent symboliquement ce qu'est l'Europe.

Je ne défends pas Strasbourg simplement parce que c'est en France, parce que, finalement, il y a d'autres sièges de l'Europe qui sont dans d'autres pays. Je défends Strasbourg parce que c'est l'Europe, et si on ne pense pas que Strasbourg peut être le siège du Parlement européen, alors le doute s'installe sur les convictions européennes de chacun, quelles que soient les difficultés matérielles que vous pouvez rencontrer.

Merci, en tout cas, de m'avoir reçu ici, à Strasbourg, au siège du Parlement européen!

(Applaudissements vifs et prolongés)

 
  
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  Le Président. - Merci beaucoup, Monsieur le Président.

Déclarations écrites (article 149)

 
  
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  Nuno Teixeira (PPE), por escrito. Subscrevo as declarações do Presidente Francês, François Hollande, pois entendo que é necessário reforçar o orçamento europeu, preservando assim as políticas europeias, sobretudo a política de coesão que é fundamental para apoiar as 271 regiões europeias e a política agrícola comum. Ambas as políticas europeias representam um elevado valor acrescentado para o crescimento económico, a criação de emprego e a geração de riqueza e não entendo como é possível que alguns Estados-Membros queiram diminuir duas das principais políticas de investimento existentes no continente europeu. Saliento que, no final da presente semana, deverá ser novamente discutido o novo Quadro Financeiro Plurianual 2014-2020 e os novos regulamentos da Política de Coesão. Espero que exista um alargado consenso à volta dos assuntos em questão e gostaria de sensibilizar o Conselho para a necessidade de ter em conta as especificidades naturais e económicas das Regiões Ultraperiféricas da UE. Felicito ainda o Presidente Francês pela intervenção militar realizada no Mali e que tem alcançando um tremendo sucesso, ajudando assim a população local a viver de forma livre e democrática.

 
  
  

VORSITZ: RAINER WIELAND
Vizepräsident

 

5. Actes délégués (article 87 bis, paragraphe 3, du règlement): voir procès-verbal
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6. Dépôt de documents: voir procès-verbal

7. Heure des votes
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  Der Präsident. − Als nächster Punkt folgt die Abstimmungsstunde.

(Abstimmungsergebnisse und sonstige Einzelheiten der Abstimmung: siehe Protokoll).

 
  
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  Robert Atkins (ECR). - Mr President, I just wanted to send a message, before the President of France and the President of the Parliament leave, about the difficulties that we are about to experience from 1 April in actually getting to Strasbourg at all, since the French authorities and Air France have cancelled all flights from Paris Charles de Gaulle to Strasbourg. Perhaps this could be taken up with the President before he leaves Strasbourg in his private jet.

 
  
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  Der Präsident. − Herr Kollege Atkins, Sie waren einmal Koordinator im Geschäftsordnungsausschuss. Sie wissen selbst, dass das keine Wortmeldung zur Geschäftsordnung war. Wir prüfen den Vorschlag für eine Verordnung.

 

7.1. Mesures spécifiques dans le domaine de l’agriculture en faveur des îles mineures de la mer Égée (A7-0319/2011 - Georgios Papastamkos) (vote)

7.2. Mesures spécifiques dans le domaine de l’agriculture en faveur des régions ultrapériphériques de l’Union (A7-0321/2011 - Gabriel Mato Adrover) (vote)

7.3. Faciliter l'accès des PME au financement (A7-0001/2013 - Philippe De Backer) (vote)

8. Explications de vote
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8.1. Mesures spécifiques dans le domaine de l’agriculture en faveur des îles mineures de la mer Égée (A7-0319/2011 - Georgios Papastamkos)
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Mündliche Erklärungen zum Abstimmung

 
  
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  Iva Zanicchi (PPE). - Signor Presidente, onorevoli colleghi, la particolare conformazione territoriale, la lontananza e la frammentazione delle piccole isole del Mar Egeo hanno da sempre rappresentato una notevole sfida per la politica di coesione dell'Unione, rendendo indispensabile l'azione di sostegno per ciò che riguarda la produzione, la trasformazione e la commercializzazione di determinati prodotti agricoli mediante l'adozione di misure specifiche.

Per far fronte alle difficoltà, permanenti e strutturali, del settore agricolo delle isole dell'Egeo, si è reso dunque necessario un orientamento strategico chiaro che consideri per il futuro prossimo, come suggerito dal relatore, l'adozione di misure per la protezione dell'ambiente, per lo sviluppo del turismo e per il sostegno delle infrastrutture rurali.

 
  
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  Giommaria Uggias (ALDE). - Signor Presidente, onorevoli colleghi, nonostante il chiasso e il rumore, farò una dichiarazione unica sui due temi che abbiamo in discussione, uno di seguito all'altro. Quindi La prego di darmi il tempo per questa unica dichiarazione.

La realtà delle isole minori dell'Egeo presenta problematiche specifiche che possiamo trovare nella maggior parte delle regioni insulari dell'Unione. Si tratta di vincoli strutturali che pesano sullo sviluppo socioeconomico di queste realtà e ne causano sempre una maggiore dipendenza alimentare ed economica in senso generale. Così come per quanto riguarda il discorso delle realtà ultraperiferiche esprimo il mio apprezzamento positivo per l'approvazione di queste due relazioni e quindi la proposta di regolamento sul supporto al settore agricolo anche nelle realtà ultraperiferiche …

(Il Presidente interrompe l'oratore)

 
  
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  Der Präsident. − Vielen Dank, Herr Kollege Uggias. Es tut mir sehr leid.

We cannot combine two reports in one explanation of vote because we have to comply with the Rules of Procedure. It is the same for other colleagues also.

 
  
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  Peter Jahr (PPE). - Herr Präsident! Mir ist die positive Abstimmung für diesen Bericht sehr leicht gefallen. Die Gemeinsame Agrarpolitik wirkt ja gemeinhin sehr bürokratisch und kalt. Man unterstellt der Gemeinsamen Agrarpolitik ständig, dass sie nicht in der Lage ist, auf spezifische, regional begrenzte Bedingungen zu reagieren. Dieser Bericht zeigt genau das Gegenteil. Deshalb freue ich mich, dass wir diesen Bericht nicht nur heute im Plenum, sondern auch im Ausschuss mit großer Zustimmung verabschieden konnten.

 
  
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  Monica Luisa Macovei (PPE). - Mr President, owing to their size and geographical situation, smaller Aegean islands face obstacles to supply and trade. They also suffer from inadequate, ageing and expensive transport networks. Article 174 of the Treaty on the Functioning of the European Union draws attention to the importance of strengthening the economic, social and territorial cohesion of the European Union. This provision is relevant in the case of the smaller Aegean islands.

Local production on those islands should receive adequate funding. Therefore I share the view that increased budget appropriations for the special supply arrangements should not be made at their expense. In addition, specific support should be devoted to the maintenance and promotion of traditional agricultural products.

 
  
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  Monika Smolková (S&D). - Podporila som predkladanú správu, lebo sa domnievam, že všetky doteraz prijaté nariadenia a ich postupné uplatňovanie v praxi nám odhalili skutočnosti, ktoré vytvárajú priestor a možnosti na osobitné opatrenia v oblasti poľnohospodárstva v prospech menších ostrovov v Egejskom mori. Stotožňujem sa aj s tým, že nie je potrebné v oblasti poľnohospodárstva výraznejšie meniť právne predpisy, ale tieto je potrebné aktualizovať v nadväznosti na zmeny zavedené Lisabonskou zmluvou. Vítam všetky doterajšie postupy, ktoré sa v rámci podpory pre oblasti Egejského mora urobili, ale očakávam, že preformulované ciele pri implementácii sa nebudú realizovať iba z pohľadu Európskeho parlamentu, ale výraznou mierou sa o to pričinia aj miestne a regionálne orgány v oblasti Egejského mora, ktoré tieto opatrenia budú realizovať účinnejšie a najmä v súlade s aktuálnymi požiadavkami na poľnohospodárstvo.

 
  
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  Daniel Hannan (ECR). - Mr President, reform of the common agricultural policy has been the goal of every successive British Government – not only since we joined, but even before we joined. It was something that Harold Macmillan’s government used to aspire to when we made our first application. Yet, by any measure, there has been no significant reform. In absolute terms and in the way in which it works, the common agricultural policy is still run along the essentially étatiste or socialist lines in which it was conceived in 1960.

When Tony Blair was Prime Minister he gave away a large chunk of the British rebate in return for CAP reform. The rebate was accepted and no CAP reform was forthcoming. Incidentally, when we are now talking about giving away the rest of our rebate, it is worth remembering how grateful all the other countries were on the last occasion that we gave away the rebate. Oddly, I cannot remember it myself, but maybe you can help me with that, colleagues.

The fact is that we do not have it in our power fundamentally to change the basis on which the EU was set up. The only thing which we do have it in our power to decide is whether we want to be part of it. I have every confidence in the good sense and perception of my countrymen to make the right decision when the time comes.

 
  
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  Elena Băsescu (PPE). - Am votat în favoarea raportului deoarece numărul mare de insule din Marea Egee reprezintă o provocare pentru coeziunea teritorială din Uniune. Poziţia lor în cadrul arhipelagului este un obstacol în calea aprovizionării şi comerţului, ducând la costuri de transport foarte ridicate, în special pentru producători.

Ar trebui introduse măsuri care să vizeze îmbunătăţirea transportului produselor agricole prelucrate în insulele din Marea Egee. Finanţarea aprovizionării lor cu produse de bază nu este suficientă cât timp nu se asigură fonduri şi pentru transportarea ulterioară a produselor rezultate. De asemenea, este nevoie de o strategie clară pentru a rezolva problemele structurale existente ale agriculturii din zonă. Pe de altă parte, exploatările agricole nu trebuie să afecteze resursele naturale şi culturale ale insulelor, ţinând cont că turismul reprezintă principala sursă de venit din regiune.

 
  
  

Schriftliche Erklärungen zum Abstimmung

 
  
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  Luís Paulo Alves (S&D), por escrito. Aprovo o presente relatório, indo em conformidade com as novas normas vigentes no Tratado de Lisboa. Antes de mais, é de salientar que este relatório é mais simples e explícito ao assegurar os esquemas e seus principais objetivos e salienta o papel desempenhado pelo programa de apoio para os produtos agrícolas das ilhas mais pequenas do Mar Egeu. Deste modo, sou a favor da aprovação deste relatório, salientando uma vez mais que a União Europeia, de modo a ter uma política de coesão efetiva, deve tomar sempre em consideração as especificidades locais e regionais de modo a haver uma harmoniosa implementação da legislação comunitária, que promova em todas as regiões o seu desenvolvimento e crescimento e não entraves ao seu processo de desenvolvimento económico.

 
  
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  Χαράλαμπος Αγγουράκης (GUE/NGL), γραπτώς. – Το ΚΚΕ ψήφισε λευκό στην Έκθεση και καταψήφισε την «συμβιβαστική» πρόταση με το Συμβούλιο, που παρουσίασε την τελευταία στιγμή (ενώ ήταν ήδη προσυμφωνημένη), ο εισηγητής του ευρωκοινοβουλίου, γιατί χειροτερεύει τον ήδη υπάρχοντα Κανονισμό, ακόμη και την πρόταση της Επιτροπής. Όχι μόνο διατηρεί τα κονδύλια για τις ενισχύσεις στο ύψος της προηγούμενης δεκαετίας, αλλά αυξάνει το ποσό των ενισχύσεων για τον εφοδιασμό με προϊόντα, σε βάρος των ενισχύσεων για τη γεωργική παραγωγή. Ευνοεί έτσι τις μονοπωλιακές επιχειρήσεις εμπορίας και πλήττει τους φτωχομεσαίους αγρότες και τους μικρούς επαγγελματίες και βιοτέχνες των νησιών. Ταυτόχρονα, προσθέτει απαιτήσεις εγγραφής σε μητρώα, πιστοποιητικά και άλλες γραφειοκρατικές διαδικασίες, που ουσιαστικά αποκλείουν τους μικρούς αγρότες και επαγγελματίες, προς όφελος των μεγάλων επιχειρήσεων, ενώ δίνει περισσότερες αρμοδιότητες στην Ευρωπαϊκή Επιτροπή να καθορίζει, στο όνομα της τήρησης των ευρωενωσιακών κανόνων, την κατεύθυνση των ενισχύσεων. Οι πολιτικοί εκπρόσωποι των μονοπωλίων στο Ευρωπαϊκό Κοινοβούλιο έπαιξαν άλλη μία φορά το γνωστό θέατρο για την εξαπάτηση των εργαζομένων. Για ακόμη μία φορά αποδεικνύεται ότι ο υπεύθυνος για την δραματική όξυνση όλων των λαϊκών προβλημάτων - και των προβλημάτων των εργαζομένων, κατοίκων των νησιών - είναι η αντιλαϊκή πολιτική της ΕΕ, διαχρονικά, των κυβερνήσεων, του κεφαλαίου και της σημερινής τρικομματικής κυβέρνησης, που τσακίζουν το λαό για να κρατήσουν αλώβητη τη κερδοφορία των μονοπωλίων.

 
  
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  Sophie Auconie (PPE), par écrit. – J’ai voté en faveur de ce texte qui réforme les avantages concédés à plusieurs îles grecques de la mer Égée. Compte tenu de leur éloignement, la situation géographique de ces îles augmente les coûts et complique l’approvisionnement y compris en denrées alimentaires. Le but ici est donc d’aider à compenser ces inconvénients et à renforcer la cohésion du territoire.

 
  
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  Zigmantas Balčytis (S&D), raštu. − Balsavau už šį siūlymą dėl specialių žemės ūkio priemonių mažosioms Egėjo jūros saloms koregavimo. Vienas ES tikslų – mažinti Sąjungos regionų, ypač salų, pasienio ir kalnų regionų, plėtros skirtumus. ES parama mažosioms Egėjo jūros saloms apima priemones, skirtas tam tikrų žemės ūkio produktų gamybai, perdirbimui ir pateikimui į prekybą bei paramai salų aprūpinimui žaliavomis skatinti. Siūloma iš esmės persvarstyti pagalbos teikimo mažosioms Egėjo jūros saloms susitarimus, įtraukiant priemones, skirtas aplinkosaugai, žemės ūkio infrastruktūros stiprinimui. Pritariu siūlymams, kad saloms teikiamą pagalbą reikėtų susieti su gamyba, ir taip skatinti vietos bei tradicinę produkciją, siūlymams padidinti 30 % metinį specialiems tiekimo susitarimams skirtą finansavimą bei pagerinti Egėjo jūros salose pagamintų arba perdirbtų žemės ūkio produktų pervežimą. Svarbu šiais tikslais glaudžiau bendradarbiauti su atsakingomis administracinėmis struktūromis Graikijoje.

 
  
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  Nora Berra (PPE), par écrit. – J'ai voté en faveur du rapport de mon collègue Papastamkos. Il rappelle qu'une approche systématique, une analyse en profondeur des besoins existants et une stratégie claire sont nécessaires pour faire face aux faiblesses structurelles de l'agriculture des îles égéennes. Le rapporteur appelle à un examen de celles-ci, intégrant des mesures pour protéger l'environnement, accroître la dimension agricole du tourisme et renforcer les infrastructures agricoles dans la région.

 
  
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  Sebastian Valentin Bodu (PPE), în scris. − Aceste regiuni ultraperiferice sunt în general teritorii cu suprafaţă mică, expuse unor condiţii climatice dificile. Din această cauză, există dificultăţi pentru dezvoltarea agricolă a acestor zone. Obiectivul acestui regulament este să se atenueze costurile suplimentare legate de aprovizionarea şi activitatea agricolă. Anumite produse agricole, care sunt considerate esenţiale pentru consumul uman sau animal sau pentru fabricarea altor produse agricole, sunt incluse într-un regim specific de aprovizionare. Conform acestui regim, cantităţi limitate din produsele în cauză pot fi introduse de către UE cu acordarea unui ajutor care acoperă o parte din costurile suplimentare cauzate de caracterul ultraperiferic al regiunii sau de către ţări terţe fără a se aplica taxe la import.

 
  
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  Arkadiusz Tomasz Bratkowski (PPE), na piśmie. − Popieram sprawozdanie posła Georgiosa Papastamkosa na temat szczególnych środków dotyczących rolnictwa dla mniejszych wysp Morza Egejskiego. Ustanowienie szczególnych środków pozwoli zrekompensować trudności wynikające z odizolowania, wyspiarskiego charakteru, małej powierzchni, górzystego terenu oraz klimatu tych wysp. Celem podejmowanych wysiłków jest wspieranie działalności rolniczej, w tym produkcji, przetwórstwa, wprowadzania do obrotu i transportu produktów lokalnych. Wierzę, że przyczyni się to do zwiększenia wymiany handlowej oraz polepszenia rentowności produkcji rolnej, która prowadzona jest w niekorzystnych warunkach nie tylko z powodu szczególnego położenia geograficznego i uwarunkowań środowiskowych, ale również ze względu na wysokie koszty surowców i transportu. Mam nadzieję, że proponowane rozwiązania usprawnią istniejący system wsparcia rolnictwa mniejszych wysp Morza Egejskiego oraz zapewnią poprawę spójności gospodarczej, społecznej i terytorialnej Unii Europejskiej.

 
  
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  John Bufton (EFD), in writing. − While I fully back the move to add illegal immigration to the Commission’s reporting requirements, I cannot support the suggestion that yet more of the taxpayers’ hard-earned money should be spent on these small Greek islands. I, therefore, voted against this report and the measures it details.

 
  
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  Cristian Silviu Buşoi (ALDE), în scris. − Datorită localizării lor geografice ultraperiferice, insulele mici din Marea Egee au probleme mari în ceea ce priveşte comerţul cu restul spaţiului european. Acest lucru afectează negativ producţiile locale, ţinând în loc potenţialul de dezvoltare a insulelor. Dacă mai luăm în considerare şi faptul că reţelele de transport sunt învechite şi presupun costuri extrem de ridicate cu aprovizionarea pentru producătorii locali, insulele par a fi condamnate fie la o „moarte economică”, fie la o şi mai mare dependenţă de veniturile din turism, venituri ce, în perioade de recesiune economică globală, scad. De aceea, consider adoptarea acestui raport ca fiind esenţială în asigurarea coeziunii economice, sociale şi teritoriale a Uniunii Europene.

 
  
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  Corina Creţu (S&D), în scris. − Pentru producătorii aflaţi în insulele din Marea Egee, caracteristicile geografice reprezintă obstacole atât în ceea ce privește aprovizionarea cu produse de bază, cât şi când vine vorba de realizarea unor schimburi comerciale. De aceea, am votat în favoarea acestei rezoluţii, dat fiind că este necesară o strategie adecvată pentru dezvoltarea reţelelor de transport existente în zonă, finanţarea activităţilor agricole şi protejarea mediului, precum şi îmbunătăţirea cooperării cu actorii locali în vederea aplicării eficiente a măsurilor existente.

 
  
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  Vasilica Viorica Dăncilă (S&D), în scris. − Consider că regimul specific de aprovizionare nu ar trebui în niciun caz să aducă atingere producţiilor locale şi dezvoltării acestora, iar Comisia ar trebui să contribuie la elaborarea de programe de sprijin prin intermediul schimburilor de bune practici pentru monitorizarea punerii în aplicare a programelor în astfel de insule.

 
  
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  Rachida Dati (PPE), par écrit. – L'accent mis dans ce rapport sur l'acheminement des produits agricoles depuis les îles mineures de la mer Egée me semble particulièrement important : leur insularité est une force mais peut aussi constituer un handicap. L'UE doit continuer à démontrer son engagement en faveur du soutien de ces régions, pour garantir une véritable cohésion entre nos territoires tout en sauvegardant leur diversité.

 
  
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  Mário David (PPE), por escrito. Apesar dos tratados não as declararem como regiões ultraperiféricas, é amplamente reconhecido que o grande número de pequenas Ilhas do Mar Egeu constitui um grande desafio para a política de coesão territorial da UE. Razão que justificou, em 1993, a adoção de um programa semelhante ao POSEI de apoio ao desenvolvimento desta "região". A grande dispersão de pequenos territórios e as suas carências estruturais são um desafio à política de coesão e instam ao apoio, através da adoção de medidas específicas, do desenvolvimento da economia local e, em particular, da produção e comercialização dos produtos agrícolas. O desenvolvimento das Ilhas do Mar Egeu deve ser alvo de uma avaliação das necessidades e carências existentes e acompanhado de uma orientação estratégica clara. É necessário estimular a produção agrícola orientada para a promoção de sinergias entre a economia agrícola local e o desenvolvimento do turismo e a conservação da riqueza natural local e cultural. Por considerar que a estratégia apresentada para corrigir as carências estruturais do setor agrícola nas Ilhas do Mar Egeu é equilibrada e exequível, votei favoravelmente esta proposta.

 
  
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  Edite Estrela (S&D), por escrito. Votei favoravelmente o relatório sobre as "medidas específicas no domínio agrícola a favor das ilhas menores do mar Egeu", uma vez que permitirá proceder à adaptação do Regulamento que decorre da entrada em vigor do Tratado de Lisboa e clarificar os seus objetivos, tendo em conta a importância dos programas de apoio aos produtos agrícolas nesta região.

 
  
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  Jill Evans (Verts/ALE), in writing. − I believe that while we are in the process of reforming the common agricultural policy to set standards across the EU, we also need specific measures to support agriculture in areas which need very particular support, such as the Aegean Islands. I have often argued that the specific nature of Welsh agriculture needs to be taken into account, such as the percentage of upland and less-favoured areas, and I therefore supported these measures, which will aid transport to and from the islands.

 
  
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  Diogo Feio (PPE), por escrito. As ilhas do mar Egeu vêm merecendo um tratamento particular por parte da União Europeia devido à sua dispersão geográfica e ao seu isolamento. Creio que este tratamento se justifica bem como a sua manutenção porquanto estas não dispõem, tal como as regiões ultraperiféricas, das mesmas alternativas económicas e do mesmo grau de acesso ao mercado das demais regiões europeias. Anda bem a União ao debruçar-se sobre as condições de vida e de atividade dos cidadãos residentes nestes lugares mais remotos e em propiciar-lhes melhores condições para a sua manutenção nos mesmos. A Europa tem a ganhar com a sua diversidade e com a preservação de comunidades centenárias possuidoras de culturas e tradições próprias. Tal como quanto à Política Agrícola Comum no seu todo, também no tocante às ilhas menores do mar Egeu, as medidas no domínio agrícola podem e devem ter efeitos sociais, económicos e ambientais que ultrapassem largamente a mera produção alimentar e se entrecruzam com as demais destinadas a promover a sustentabilidade e o desenvolvimento das populações.

 
  
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  José Manuel Fernandes (PPE), por escrito. O relatório em análise, elaborado pelo colega Georgios Papastamkos, versa sobre um conjunto de medidas específicas a serem aplicadas no domínio agrícola a favor das ilhas menores do mar Egeu e destinadas a promover “a produção, a transformação e a comercialização de determinados produtos agrícolas e para suprir as ilhas com matérias-primas”. Estas medidas estavam enquadradas no POSEI, Programa de Opções Específicas para fazer face ao Afastamento e à Insularidade, o qual, por sua vez, radica nos objetivos da política de coesão da União Europeia (UE) no que concerne à diminuição das assimetrias regionais que continuam a existir entre as comunidades do centro da Europa e as populações das regiões periféricas e ultraperiféricas. Votei favoravelmente este relatório porque considero fundamental apoiar estas regiões em ordem a uma maior coesão territorial. Todos reconhecemos que os fatores de produção nas regiões periféricas e ultraperiféricas são mais onerosos, o que encarece o custo final dos produtos. Assim, para que estas regiões não se deprimam, é fundamental que a União Europeia, através da sua política de coesão, apoie as infraestruturas rurais, os produtos tradicionais e o desenvolvimento turístico, criando condições de fixação para as populações naturais e/ou residentes.

 
  
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  João Ferreira (GUE/NGL), por escrito. Este regulamento estabelece medidas agrícolas a favor das ilhas menores do mar Egeu. Reconhecendo os condicionalismos que estas ilhas enfrentam e, por conseguinte, a necessidade de apoios especiais que permitam ultrapassar os constrangimentos económicos e sociais que deles decorrem, propõem-se medidas específicas a favor destas ilhas - posição que apoiamos. O programa a que este relatório se refere define o financiamento para apoio à produção agrícola local e um regime específico de abastecimento, para apoio ao aprovisionamento em produtos e matérias-primas essenciais. Lamentavelmente, a aprovação de uma alteração proposta pela direita enfraqueceu muito o relatório e o regulamento final, uma vez que não só anulou a proposta que aumentava 30% as dotações globais do programa como transferiu 0,55 milhões de euros do programa de apoio à produção agrícola local (garante da manutenção e desenvolvimento da produção local) para o regime específico de abastecimento, o que nos levanta sérias dúvidas já que, na prática, tal se traduzirá numa diminuição das verbas do apoio à produção agrícola local. Daí a nossa abstenção.

 
  
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  Monika Flašíková Beňová (S&D), písomne. − Podľa článku 174 Zmluvy o fungovaní Európskej únie má posilnenie hospodárskej, sociálnej a územnej súdržnosti Únie zásadný význam pre podporu jej harmonického a vyváženého rozvoja. Podpora Spoločenstva pre „menšie ostrovy v Egejskom mori“ zahŕňa osobitné opatrenia na podporu výroby, spracovania a uvedenia na trh niektorých poľnohospodárskych výrobkov a na zásobovanie ostrovov surovinami. Vzhľadom na to, že ostrovy v Egejskom mori neboli podľa zmlúv uznané za najvzdialenejšie regióny, v rámci samostatného regulačného opatrenia boli prijaté osobitné opatrenia, pričom prostriedky sa čerpali z Európskeho poľnohospodárskeho záručného fondu resp. Európskeho poľnohospodárskeho fondu pre rozvoj vidieka. Skúmaný návrh nariadenia predstavuje ďalšiu úpravu opatrení zavedených ešte v roku 1993 a následne niekoľkokrát upravených, naposledy v roku 2006. V súlade so zásadou subsidiarity Komisia prijala návrh, ktorým sa snaží podporiť účasť na rozhodovaní o prijatí a uskutočňovaní opatrení. Grécke orgány sú podľa toho zodpovedné za vypracovanie podporného programu a jeho predloženie Komisii na schválenie. Navyše môžu navrhnúť aj zmeny v súlade so súčasnými požiadavkami ostrovov. Postupné zmeny platného nariadenia, vývoj práva EÚ, skúsenosti získané pri ich uplatňovaní v praxi a nový regulačný rámec stanovený po nadobudnutí platnosti Lisabonskej zmluvy – to sú všetko faktory, ktoré si, domnievam sa, vyžadujú novú formuláciu niektorých ustanovení a reštrukturalizáciu návrhu.

 
  
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  Ildikó Gáll-Pelcz (PPE), írásban. − A meglévő rendelet egymást követő módosításai, az uniós jog fejlődése, majd az annak gyakorlati megvalósításából szerzett tapasztalatok, illetve a Lisszaboni Szerződés hatálybalépését követő új szabályozási keret felállítása mind szükségessé teszik bizonyos rendelkezések újrafogalmazását és a javaslat átdolgozását. A javasolt átfogalmazás egyértelművé teszi a rendelet célkitűzéseit, valamint törekszik a jogszabályok szövegének – végrehajtási célból történő – átstrukturálására. Szavazatommal támogattam a jelentést, ugyanis úgy vélem, hogy a görögországi új helyi közigazgatási egységek közötti – valamennyi területen megvalósuló – szorosabb együttműködés lehetővé teheti az intézkedések hatékonyabb végrehajtását az égei-tengeri szigeteken fennálló gazdálkodási követelményeknek megfelelően.

 
  
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  Jim Higgins (PPE), in writing. − I believe that it is of the utmost importance to support agriculture in the smaller Aegean Islands and this is why I have voted in support of this report. Agriculture in these islands faces many challenges. The way in which the Aegean Islands are dispersed presents a major transport issue for agriculture here. I support the proposal to increase the budget appropriations for the special supply arrangements, especially as this will not bring about a decrease in the appropriations for local production. It is also necessary to create more accessible transport links for farmers in the smaller Aegean Islands in order to reduce the transport costs to which they are subject. Overall, I voted in favour of this report as I believe that it will ensure that agriculture plays an important role in the economy of the Aegean Islands going into the future. Hopefully it will not allow the economy of these islands to become dependent on just the tourism industry and therefore it will provide greater economic stability throughout the year, and not just in the tourist season.

 
  
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  Juozas Imbrasas (EFD), raštu. − Balsavau už šį pasiūlymą. Egėjo jūros salų išsisklaidymas ir jų padėtis viena kitos atžvilgiu yra kliūtis prekių tiekimui bei prekybai, dėl ko transportavimo kaina ženkliai išauga. Turimi transporto tinklai nėra pakankami, senas laivynas taip pat nepagerina situacijos. Ribotas dydis, prieigos tiek iš salų, tiek į jas trūkumas, mažėjantis gyventojų skaičius ir jų senėjimas, būtiniausių prekių ir viešųjų paslaugų, tokių kaip vanduo, elektra, šildymas, trūkumas bei kitos sudėtingos sąlygos yra veiksniai, atskiriantys Egėjo jūros salas. Dėl to atsiranda dviguba izoliacija, mažesnes salas aprūpinant iš centrinių salų. Tad šiuo nauju pasiūlymu, nustatančiu specialias žemės ūkio priemones mažosioms Egėjo jūros saloms, kuriomis būtų gerinama prekių tiekimo ir prekybos situacija, siekiama labiau performuluoti, o ne iš dalies keisti jau galiojantį reglamentą.

 
  
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  Michał Tomasz Kamiński (ECR), in writing. − I voted in favour of this report. This regulation provides agricultural measures that are intended to address the challenges faced by those farming on Greek islands in the Aegean Sea (with the exception of Crete and Evia). The measures included in this regulation have two key aims: assist with the additional costs involved in transporting certain agricultural products between the islands and the mainland and foster the development of local production, cultural heritage and traditional characteristics of production methods. It is important to remember that the particularly difficult farming conditions on the smaller Aegean islands are being compounded by external pressures as a result of illegal migration. The dispersal of the islands and their position in relation to each other within the archipelago creates obstacles to supply and trade, resulting in greatly increased transport costs. Existing transport networks are inadequate and undermined by structural weaknesses (ageing fleets, high fares).

 
  
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  Agnès Le Brun (PPE), par écrit. – Je me suis prononcée pour cette proposition de la Commission européenne en matière de mesures spécifiques dans le domaine de l'agriculture en faveur des îles de la mer Égée, car j'estimais qu'elle permettait de mettre en conformité, de manière harmonieuse et rationalisée, les dispositions légales existantes sur ce sujet avec les nouvelles dispositions du Traité de fonctionnement de l'Union européenne. En plus des contraintes traditionnelles qui pèsent sur ces îles (dispersion territoriale, éloignement et isolement), la Commission et le Parlement ont en effet reconnu que l'accroissement du cheptel et de la pression démographique entraînait des besoins de base plus importants. Cette résolution permettra donc d'augmenter de 20 % la part des crédits budgétaires destinés à la Grèce au titre du régime spécial d'approvisionnement, sans qu'il n'y ait pour autant de révision à la hausse du budget globalement alloué à ce régime.

 
  
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  David Martin (S&D), in writing. − I voted for this proposal for specific measures in favour of agriculture in the smaller Aegean islands. The dispersal of the islands and their position in relation to each other within the archipelago is an obstacle to supply and trade, resulting in greatly increased transport costs. Existing transport networks are inadequate and undermined by structural weaknesses (ageing fleets, high fares) resulting in ‘dual insularity’, the smaller islands being supplied from other more central islands. Limited size, lack of accessibility both within and without, declining and ageing populations, lack of basic commodities and public services (water, electricity, heating) and geophysical and climatic conditions (rocky soil, scattered farms, drought and high winds) are what set the Aegean islands apart.

 
  
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  Clemente Mastella (PPE), per iscritto. − Il rafforzamento della coesione economica, sociale e territoriale dell'Unione europea costituisce un fattore importante per il suo sviluppo armonioso ed equilibrato. Ci si propone, infatti, di ridurre il divario esistente tra i livelli di sviluppo delle varie regioni e il ritardo delle regioni meno favorite, in particolare quelle insulari, transfrontaliere e di montagna. Il gran numero di piccole isole del mar Egeo costituisce una vera e propria sfida per la politica di coesione: le speciali caratteristiche territoriali richiedono l'elaborazione di previsioni dettagliate, un quadro normativo chiaro e specifico per quanto riguarda l'approccio alla finalità perseguita e all'idoneo intervento politico.

Concordiamo pienamente con le osservazioni espresse dalla Corte dei Conti europea per quanto riguarda sia i singoli aspetti dell'applicazione del regime di aiuti, che la sua efficacia complessiva. Si dovrà predisporre una nuova strategia, capace di definire chiaramente la relazione fra le diverse misure proposte e gli obiettivi generali perseguiti, nonché l'impatto previsto. Solo il ricorso a un partenariato rafforzato, dal basso verso l'alto, con le nuove strutture dell'amministrazione locale in Grecia potrà consentire un'applicazione del regime più mirata e meglio corrispondente alle reali esigenze dell'attività agricola nelle isole dell'Egeo.

 
  
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  Véronique Mathieu (PPE), par écrit. – J'ai voté en faveur du rapport sur les mesures spécifiques dans le domaine de l'agriculture en faveur des îles mineures de la mer Egée. Ce rapport prévoit des adaptations aux mesures allouées dans le cadre de la Politique agricole commune, qui compensent l'éloignement et le morcellement des îles de la mer Egée, en ce qui concerne la production, la transformation et la commercialisation de certains produits ainsi que leur approvisionnement en matières premières.

 
  
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  Nuno Melo (PPE), por escrito. Nos termos do artigo 174.º do Tratado sobre o Funcionamento da União Europeia (TFUE), o reforço da coesão económica, social e territorial da União é um fator essencial para o seu desenvolvimento harmonioso e equilibrado. Nesse sentido, a União procurará reduzir a disparidade existente entre os níveis de desenvolvimento das diversas regiões e o atraso das regiões e das ilhas menos favorecidas, em particular as regiões insulares, transfronteiriças e de montanha. O grande número de pequenas ilhas do mar Egeu constitui um grande desafio para a política de coesão territorial, como originalmente concebida ao abrigo da legislação da UE e tal como foi traduzida para a política de coesão económica e social. Este tipo de programa é importante para o reforço da coesão económica, social e territorial da União, daí o meu voto favorável.

 
  
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  Willy Meyer (GUE/NGL), por escrito. − Soy favorable a la idea de establecer medidas agrícolas en favor de las islas menores del Mar Egeo, teniendo en cuenta sus particularidades y, por tanto, la necesidad de medidas específicas para superar las dificultades sociales y económicas a las que se enfrentan. El informe que hemos votado define la financiación de fondos para apoyar la producción agrícola local y el establecimiento de un régimen específico de abastecimiento con el objetivo de respaldar el aprovisionamiento de productos y de materias primas esenciales en estas islas. Ahora bien, lamentablemente durante la votación ha sido aprobada una enmienda de la derecha que debilita mucho el reglamento inicial, que se traduciría en la práctica en una disminución de las ayudas a la producción agrícola local, por lo que finalmente me he abstenido en el voto final.

 
  
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  Louis Michel (ALDE), par écrit. – Les îles mineures de la mer Egée doivent faire face à plusieurs défis, comme le surcoût du transport de certains produits agricoles, le vieillissement de la population, et la nécessité de favoriser la production locale. La spécificité de ces îles appelle à une action spécifique permettant aux agriculteurs locaux de faire face à leurs difficultés. Il est donc essentiel d'adopter des mesures qui garantissent l'approvisionnement en produits agricoles ainsi que la préservation et le développement de la production agricole locale. Aider à plus d'intégration régionale favoriserait également le développement économique et la croissance dans ces régions.

 
  
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  Alexander Mirsky (S&D), in writing. − The proposal for a regulation under examination constitutes a further adjustment to the arrangements introduced in 1993 and subsequently modified a number of times, most recently in 2006 (Regulation No 1405/2006). Under the subsidiarity principle, the Commission adopted the proposal, seeking to encourage participation in decision-making for adoption and implementation of the arrangements. The Greek authorities are accordingly responsible for drawing up the support programme and submitting it to the Commission for approval. They are also able to propose changes thereto in line with the current requirements of the islands. I am in favour; however I think it would be good to have specific measures for Latvia too.

 
  
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  Andreas Mölzer (NI), schriftlich. Die Abgelegenheit, die zerstreute Lage der Inseln und ihre Positionierung untereinander und innerhalb der Inselgruppe bringt eigene Probleme mit sich (mangelnde Anbindung nach außen und innerhalb der Gebietseinheit, besondere geophysikalische oder klimatische Bedingungen etc.). Da die Ägäischen Inseln in den Verträgen nicht als extrem abgelegene Regionen anerkannt sind, wurde eine eigene Rechtsgrundlage geschaffen. Die seit 1993 laufende Unterstützung für die kleineren Inseln in der Ägäis beinhaltet Maßnahmen zur Förderung von Produktion, Weiterverarbeitung und Vermarktung gewisser landwirtschaftlicher Erzeugnisse sowie Maßnahmen zur Verbesserung der Rohstoffversorgung der Inseln. Da es sich bei den Vorschlägen um formalrechtliche Änderungen handelt, habe ich dem Bericht zugestimmt.

 
  
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  Claude Moraes (S&D), in writing. − The remoteness and size of some of the smaller Aegean Islands impose additional constraints and costs in supplying essential agricultural products. This regulation provides for lowering the price of essential agricultural products through the use of special measures for agricultural supply and local production in the Aegean Islands.

 
  
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  Franz Obermayr (NI), schriftlich. Die Stärkung des wirtschaftlichen, sozialen und territorialen Zusammenhalts stellt einen wichtigen Faktor für die Gewährleistung einer harmonischen und ausgewogenen Entwicklung der Union als Ganzes dar. Die Union setzt sich insbesondere zum Ziel, die Unterschiede im Entwicklungsstand der verschiedenen Regionen, insbesondere der Insel-, Grenz- und Bergregionen, und den Rückstand der am stärksten benachteiligten Gebiete zu verringern. Die zerstreute Lage der Inseln und ihre Positionierung untereinander und innerhalb der Inselgruppe stellen ein Hindernis für die Versorgung und den Handel dar, wodurch die Transportkosten enorm gestiegen sind. Da sich durch diesen Bericht die Lage verbessern wird, habe ich dafür gestimmt.

 
  
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  Rolandas Paksas (EFD), raštu. − Pritariu šiai rezoliucijai. Tik bendromis pastangomis galime apsaugoti mažųjų Egėjo jūros salų vietinės svarbos žemės ūkio produktus ir užkirsti kelią konkurencijos iškraipymams ar ūkinės veiklos vykdytojų diskriminacijai. Pažymėtina, kad šiame regione ūkininkavimo sąlygos yra ypač sudėtingos. Dėl to labai svarbu, jog šioms išsibarsčiusioms Egėjo jūros saloms būtų taikoma integruota politika. Labai svarbu užtikrinti, kad skiriant paramą būtų nustatyta speciali tiekimo tvarka, taikoma tik aukštos kokybės produktams, kadangi šie produktai yra būtini žmonių maistui, kitų produktų gamybai arba naudoti žemės ūkyje. Be to, būtina išlaikyti Sąjungos produktų konkurencingumą ir skatinti vietos gamybą.

 
  
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  Maria do Céu Patrão Neves (PPE), por escrito. O presente relatório apresenta uma abordagem sistemática para corrigir as deficiências permanentes e estruturais do setor agrícola nas ilhas do mar Egeu. Propõe-se que se proceda a uma análise exaustiva das necessidades e se desenvolva uma orientação estratégica clara. Na sua forma atual, o regime de auxílios para as ilhas menores do mar Egeu não pode ser usado, por si só, para enfrentar os desafios atuais, sendo necessário, de acordo com o relator, proceder a uma revisão profunda do regime em vigor, para que este inclua medidas para proteger o ambiente, sublinhar a dimensão agrícola do turismo e reforçar as infraestruturas agrícolas. Por concordar com a estratégia apresentada votei favoravelmente este relatório.

 
  
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  Paulo Rangel (PPE), por escrito. A proposta de regulamento submetida ao Parlamento Europeu constitui uma adaptação do regime que estabelece medidas específicas no domínio agrícola a favor das ilhas menores do mar Egeu. Estas medidas regulamentadas pelo programa de apoio comunitário visam financiar a produção, a transformação e a comercialização de determinados produtos agrícolas e o fornecimento de matérias-primas às ilhas. Tais atividades carecem de apoio extraordinário uma vez que é também extraordinária a conjuntura das ilhas: seja pela condição geofísica e climática (solo rochoso, seca, ventos fortes) ou pela condição territorial (insularidade e agrupamento em arquipélago). Deste modo, e ainda que não alterando expressivamente a proposta da Comissão, o relator vem propor um aumento de 7,7 milhões de euros no orçamento destinado à produção local e um aumento de 1,6 milhões de euros para o financiamento anual do regime específico de abastecimento. Para o relator, não basta aumentar o financiamento: é necessário vincular a ajuda à produção a uma estratégia de desenvolvimento sustentável e prever medidas para melhorar o transporte de produtos agrícolas produzidos ou transformados nas ilhas do mar Egeu. Votei favoravelmente, na expetativa de que as ilhas do Egeu possam corrigir as deficiências permanentes e estruturais do seu setor agrícola.

 
  
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  Raül Romeva i Rueda (Verts/ALE), in writing. − In favour. The proposal for a regulation under examination constitutes a further adjustment to the arrangements introduced in 1993 and subsequently modified a number of times, most recently in 2006 (Regulation 1405/2006). Under the principle of subsidiarity, the Commission adopted the proposal seeking to encourage participation in decision-making for adoption and implementation of the arrangements. The Greek authorities are accordingly responsible for drawing up the support programme and submitting it to the Commission for approval. They are also able to propose changes thereto in line with the current requirements of the islands.

 
  
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  Amalia Sartori (PPE), per iscritto. − Ho appoggiato la relazione del collega Papastamkos, che costituisce una modifica rispetto al preesistente sistema OSEI, poiché costituisce un passo importante per eliminare il divario tra le diverse zone, in questo caso fornendo un supporto all'agricoltura delle zone più isolate, come ad esempio le isole minori del mar Egeo. In queste zone i trasporti sono ancora lacunosi e ci sono numerosi problemi concernenti l'approvvigionamento di materie prime, acqua ed elettricità. Tenendo conto delle loro particolari esigenze e specificità, questa relazione fornirà delle disposizioni ad hoc per le isole egee minori, ma che potranno essere in futuro estese ad altre piccole isole, ad esempio quelle ioniche. Tali disposizioni aiuteranno queste zone a superare la difficoltà che il settore dell'agricoltura locale affronta quotidianamente. Aiutare l'agricoltura inoltre contribuirà a preservare il patrimonio naturale e culturale locale, e a evitare un'eccessiva dipendenza dal turismo, fonte principale di reddito.

 
  
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  Sergio Paolo Francesco Silvestris (PPE), per iscritto. − Sono favorevole alla proposta di regolamento del Parlamento europeo e del Consiglio recante misure specifiche nel settore dell'agricoltura a favore delle isole minori del Mar Egeo in quanto credo che il rafforzamento della coesione economica, sociale e territoriale dell'Unione costituisca un fattore importante per uno sviluppo armonioso ed equilibrato. L'azione dell'Unione mira a ridurre il divario tra i livelli di sviluppo delle varie regioni e il ritardo delle zone meno favorite, in particolare quelle insulari, transfrontaliere e montane. La dispersione delle isole e il loro raggruppamento in arcipelaghi costituiscono ostacoli all'approvvigionamento e al commercio, facendo fortemente lievitare i costi di trasporto. Le reti di trasporto vigenti sono caratterizzate da carenze e debolezze strutturali come l´invecchiamento della flotta e tariffe di trasporto elevate. Tali condizioni generano un grave problema per l´approvvigionamento delle isole minori. Le dimensioni limitate, le difficoltà di accesso sia esterne che interne, il calo demografico, l'invecchiamento della popolazione, la mancanza di materie prime fondamentali (acqua, elettricità, carburante), come pure le condizioni geofisiche e climatiche, sono gli elementi che determinano l'ambiente particolarissimo delle isole minori del mar Egeo.

 
  
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  Catherine Stihler (S&D), in writing. − I voted in favour of the proposed new regulation as it will recast Regulation No 1405/2006 and bring it into line with the provisions of the Lisbon Treaty, particularly as regards the use of delegating and implementing powers.

 
  
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  Alf Svensson (PPE), skriftlig. − Idag röstade Europaparlamentet om två betänkanden rörande jordbruket i de yttre regionerna, som innefattar franska, portugisiska och spanska kolonier, såsom Guadeloupe, Azorerna och Kanarieöarna samt de grekiska öarna i Egeiska havet. Öarna får största delen av inkomsten från turistnäringen. Produktionen sker främst inte inom jordbruket och inte heller kommer inkomsterna därifrån. Förutsättningarna är givetvis inte de bästa för att bedriva jordbruk. Att transportera produkter från Franska Guyana i Sydamerika och från Azorerna mitt i Atlanten till en europeisk marknad är varken marknadsmässigt eller miljömässigt hållbart. Betänkandet gör gällande att just av dessa anledningar bör EU ge extra produktions-, export- och importstöd. Bättre vore, enligt min uppfattning, en större reformering av jordbrukspolitiken som gör det enklare för EU:s medborgare att handla även med länder utanför EU. I betänkandena finns även andra problematiska skrivningar, om kopplingar till hur "invandringen påverkat situationen på öarna" och att det efterfrågas större satsningar på produktionskopplat stöd. Att marknader förändras och produktionen ställs om mot nya varor och nya kunder ligger i marknadsekonomins natur. Dessa öar har redan en blomstrande turistnäring att utveckla än mer. Att göra människor beroende av stöd och bidrag hjälper varken dem själva eller deras efterkommande. Därför valde jag att rösta emot betänkandet.

 
  
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  Claudiu Ciprian Tănăsescu (S&D), in writing. − I supported the proposal for specific measures for agriculture in favour of the smaller Aegean Islands. On the one hand, we have the Union that functions on the principle of harmonious and balanced development among the Member States and on the other, we have the Aegean Islands which suffer from isolation and special, unfavourable climatic conditions (which make farming particularly difficult). In this context, in order to avoid great regional disparities within the EU, it is important that we support isolated and remote areas such as the Aegean Islands.

 
  
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  Marc Tarabella (S&D), par écrit. – L'activité agricole, dans son acception la plus moderne, est indissolublement liée à un développement économique, social et écologique durable. La production agricole des îles de la mer Égée doit viser à prévenir toute dépendance unilatérale de l'activité économique locale à l'égard de la principale source de revenus, à savoir la prestation de services touristiques, en s'attachant avant tout à sauvegarder le précieux patrimoine local, naturel et culturel.

Il convient toutefois de souligner que la proposition de la Commission visant à arrêter des mesures spécifiques en faveur de l'agriculture dans les îles mineures de la mer Égée s'efforce de reformuler, et non de réviser, le règlement en vigueur. Toutes les propositions du Parlement européen devront prendre en considération la portée réglementaire du régime, dont le financement relève du premier pilier de la PAC. Si l'on veut remédier aux handicaps permanents et structurels du secteur agricole dans les îles de la mer Égée, il est indispensable d'adopter une approche systématique, de procéder à une analyse approfondie des besoins et de mettre en place une orientation stratégique claire. Le régime d'aide aux îles mineures de la mer Égée ne saurait à lui seul permettre de relever les défis précités, et cela ne serait d'ailleurs pas souhaitable.

 
  
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  Nuno Teixeira (PPE), por escrito. Foram adotados regimes especiais para as ilhas menores do Mar Egeu no quadro de medidas regulamentares específicas, com dotações do mesmo fundo do POSEI, isto é, do Fundo Europeu Agrícola de Garantia/Fundo Europeu Agrícola de Desenvolvimento Rural, sendo as medidas planeadas e implementadas de acordo com a mesma base e ao abrigo do mesmo quadro. A dispersão das ilhas e o seu agrupamento em arquipélago representam um obstáculo ao seu aprovisionamento e às trocas comerciais, resultando em custos de transporte acrescidos. As redes de transporte existentes não são adequadas e caracterizam-se por deficiências estruturais que resultam numa "dupla insularidade", dado que o aprovisionamento das ilhas pequenas é feito através de outras ilhas mais centrais. Assim, embora a proposta da Comissão não traga alterações de fundo ao regime, votei a favor da manutenção do mesmo que deve ter em atenção o novo objetivo da coesão territorial, ao abrigo do artigo 174.° do TFUE.

 
  
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  Angelika Werthmann (ALDE), schriftlich. Insbesondere schwer erreichbare Regionen der EU sind verstärkt zu fördern, um ihnen die Erhaltung ihrer land(wirtschaft)lichen Vielfalt zu ermöglichen. Im Zuge dessen ist eine Anpassung der bestehenden Regelung an fortentwickeltes EU-Recht und Rechtsrahmen, unter Einbindung neuer Erfahrungen, zu befürworten.

 
  
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  Jacek Włosowicz (EFD), na piśmie. − Wyspy znajdujące się na Morzu Egejskim dzielą się na kilka archipelagów. Większość z nich należy do Grecji. Takie rozdrobnienie obszaru powoduje zwiększenie kosztów transportu w dostawach żywności i handlu. Dodatkowym problemem są wysokie opłaty oraz przestarzała flota. Co więcej, brak surowców, a także nietypowe położenie geofizyczne (zewnętrzne granice Unii) i klimatyczne (susze, skaliste gleby) dodatkowo potęgują problemy tamtejszej ludności. Dlatego zaopatrzenie w podstawowe produkty mieszkańców mniejszych wysp Morza Egejskiego stanowi ważną kwestię w zakresie pomocy udzielanej przez Wspólnotę Europejską. Oczywiście pomoc ta za przyzwoleniem Komisji Europejskiej realizowana jest przez instytucje Grecji. Jednakże należy mieć na uwadze także stosowanie tej pomocy w takim stopniu, aby była kompatybilna z prawem i politykami wspólnotowymi (mając na uwadze bądź co bądź nienajlepsze doświadczenia w tym zakresie w przeszłości). Mam tu na myśli głównie wspólną politykę rolną. Mam nadzieję, że siły i środki skierowane w tamten region w pozytywny sposób wpłyną na życie tamtejszej społeczności.

 
  
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  Zbigniew Ziobro (EFD), na piśmie. − Ceny produktów spożywczych wciąż rosną, dlatego dziś nawet uprawy w skrajnych warunkach stają się opłacalne. Jednak problematyczne wydaje się zwiększanie nakładów finansowych na rozwój upraw w skrajnych warunkach Morza Egejskiego, gdy w tym samym czasie o wiele bardziej ekonomiczne jest wykorzystanie mocy produkcyjnych z pól położonych w Europie Środkowej, np. poprzez wyrównanie dopłat dla rolników z nowych państw członkowskich z tymi, które dostają rolnicy ze starych państw Unii. Dziś głosowałem za przyjęciem dokumentu. Bez wątpienia poprawki, które wnosi, wzmacniają cały dokument, czyniąc całą inicjatywę bardziej efektywną. Niemniej mam nadzieję, że w najbliższej przyszłości będziemy głosować nad dokumentem, który wzmocni wspólną politykę rolną przy zachowaniu pewnej idei zwiększenia efektywności wydawanych środków.

 
  
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  Inês Cristina Zuber (GUE/NGL), por escrito. O programa a que este relatório se refere define o financiamento para apoio à produção agrícola local e um regime específico de abastecimento para apoio ao aprovisionamento em produtos e matérias-primas essenciais, nas ilhas menores do Mar Egeu. Lamentavelmente, a aprovação de uma alteração proposta pela direita enfraqueceu muito o relatório e o regulamento final, uma vez que não só anulou a proposta que aumentava em 30% as dotações globais do programa, como transferiu 0,55 milhões de euros do programa de apoio à produção agrícola local (garante da manutenção e do desenvolvimento da produção local) para o regime específico de abastecimento, o que nos levanta sérias dúvidas já que, na prática, tal se traduzirá numa diminuição das verbas do apoio à produção agrícola local.

 

8.2. Mesures spécifiques dans le domaine de l’agriculture en faveur des régions ultrapériphériques de l’Union (A7-0321/2011 - Gabriel Mato Adrover)
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Mündliche Erklärungen zum Abstimmung

 
  
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  Marina Yannakoudakis (ECR). - Mr President, there is a world shortage of food and consumers are being hurt by rising prices. I believe we need a market-based system and that farmers should rely less on the taxpayer. This has to include the outermost regions of the Union. I cannot accept that this Parliament has increased the Commission’s budgetary-neutral position by EUR 70 million a year. However, if we are to fund farmers in the Caribbean and Atlantic, let us make sure they are pulling their weight. The French overseas departments have a quota for sugar cane of 432 000 tonnes, yet they produce just over half of this. The result? Shortages. The effect? Sugar prices in Europe are now 80% higher than in the rest of the world.

The Commission needs to include imports of sugar cane in its strategy to reduce prices. As well as protecting agriculture in the Caribbean, we should protect jobs in other sectors and ensure that industry, as well as farmers, can compete.

 
  
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  Izaskun Bilbao Barandica (ALDE). - Señor Presidente, este informe que tanto ha mejorado gracias al trabajo de su ponente, el señor Mato, es económicamente básico para las regiones ultraperiféricas europeas, entre las que se encuentran también las Islas Canarias. Lo comparto en su totalidad.

Creo que es muy importante mantener las ayudas y haber incluido en el texto la obligación de hacer estudios de impacto sobre la viabilidad de estas zonas cada vez que aprobemos acuerdos de comercio con terceros países, pero quiero subrayar, además, lo importante que es este informe desde la perspectiva de los valores europeístas.

Estamos ejerciendo la solidaridad activa y aplicando al problema de las regiones ultraperiféricas los valores humanistas de nuestros padres fundadores. Tenemos que regresar a ellos en otras materias, porque estamos apoyando a ciudadanas y ciudadanos europeos que viven de cultivos tradicionales y conservan culturas europeas asociadas a los mismos, un medio natural que debe protegerse y del que son parte núcleos de población que son mucho más que unidades productivas, que son un patrimonio histórico y etnográfico que no podemos dejar desaparecer. Estamos reconociéndoles todo eso. Por eso he votado a favor de este informe.

 
  
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  Giommaria Uggias (ALDE). - Signor Presidente, onorevoli colleghi, come dicevo prima io sono favorevole all'adozione di queste misure specifiche per quanto riguarda le regioni ultraperiferiche. L'approvazione di questo riconoscimento trova un fondamento nell'articolo 349 del trattato sul funzionamento dell'Unione europea, ma queste stesse condizioni di svantaggio strutturale sono condivise dalla totalità dei territori insulari dell'Unione, specialmente nel Mediterraneo, e mi riferisco in particolare alla Sardegna, alla Corsica e a Creta. Queste isole però non usufruiscono di alcun regime particolare finalizzato a stimolarne la crescita economica. C'è però nel trattato una disciplina particolare, che è quella dell'articolo 174, e il Parlamento europeo ha già votato per dare attuazione ad un piano strategico di superamento del vincolo dell'insularità con la relazione d'iniziativa che istituisce la macroregione del Mediterraneo, approvata a larga maggioranza nel luglio del 2012. Si tratta quindi di perseguire questa strada procedendo attraverso un piano strategico per il superamento dell'insularità, per vedere di contenere i costi dei trasporti e fare in modo che queste regioni possano essere unite al continente, al mercato unico e al ...

(Il Presidente interrompe l'oratore)

 
  
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  Julie Girling (ECR). - Mr President, I voted against this report because, under the guise of an apparently reasonable set of measures specifically tailored to the outermost regions of the Union, we find a number of unacceptable issues coming forward, slipped into the detail as ever.

Firstly, the issue of finance. The Commission rejected a budget increase, but then allocated EUR 40 million as a so-called ‘one-off’ payment. This, in my house-keeping would still be an increase, it is still more money, it is still spending that we cannot afford, and we should not be making.

Secondly, I will not vote for EU aid to the Canaries and Azores, or indeed anywhere else, to cultivate tobacco, the use of which we campaign against strongly in this House. We spend large amounts of money trying to persuade people not to use the product that we are now apparently going to pay people to produce. It is completely bonkers!

 
  
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  Monica Luisa Macovei (PPE). - Mr President, in 2011, as part of the POSEI programmes, the European Union devoted more than EUR 650 million in specific supply arrangements and in measures to promote local agricultural production benefits for these regions.

Without discussing the amounts and the cost benefit of this, I would like to refer to some additional measures that are needed. For instance, border controls on imports from third countries should be introduced in the outermost regions to prevent unfair competition from local products. One must make sure that products from third countries comply with the same veterinary and phytosanitary requirements as those implemented in the outermost regions.

I also share the view that the present regulation should refer directly to Article 349 of the Treaty, which is the only article devoted to the outermost regions. This is essential to ensuring that those regions continue to receive proper treatment.

 
  
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  Diane Dodds (NI). - Mr President, my constituency is Northern Ireland. It is right on the Atlantic periphery of Europe. The farmers that I represent know all too well the problems associated with being a smaller region with difficulties in transport and access to markets. However, I also believe that we must strive to make Europe a more competitive region with emphasis on jobs and growth.

In Northern Ireland the agri-food sector has continued to grow, despite a severe restriction in the economy overall. Supporting agriculture as a sector is important. Supporting farmers is also important. Ensuring food security for Europe is vital. However, I question the value of measures that are not geared to the sustainable, competitive sector and which have ramifications for the farmers that I represent.

On a point that Mrs Girling makes about tobacco, surely after all the money that we spend on campaigning against tobacco, we should be consistent in this House and ban smoking rooms and smoking booths.

 
  
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  Monika Smolková (S&D). - V súvislosti s odľahlosťou, ostrovným charakterom a v záujme zachovania stability poľnohospodárskej výroby a priemyslu u najvzdialenejších regiónov Únie zohrávajú programy špecifických riešení významnú úlohu.

Tieto regióny majú v súčasnosti veľmi vážne hospodárske problémy a rozvoj poľnohospodárskej výroby je ohrozený, preto som podporila predkladanú správu a vítam všetky návrhy nariadenia Európskeho parlamentu a Rady o osobitných opatreniach v oblasti poľnohospodárstva v prospech najvzdialenejších regiónov Únie, ktoré sa v rámci uznesenia predkladajú. Za nevyhnutnú súčasť osobitných opatrení v oblasti poľnohospodárstva v prospech najvzdialenejších regiónov považujem sprísnenie hraničných kontrol pri dovoze produktov z tretích krajín najmä vo vzťahu k poľnohospodárskej a priemyselnej výrobe na miestnej úrovni. Cieľom je, aby sa zabránilo narušeniu hospodárskej súťaže alebo diskriminácii medzi hospodárskymi subjektmi. Zároveň však očakávam, že do riešenia existujúcich problémov sa vo väčšej miere zapoja miestne a regionálne orgány, ktoré vytvoria lepšie podmienky pre plnenie uvedených programov.

 
  
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  Daniel Hannan (ECR). - Mr President, what is the single best thing that we could do to help poor people in developing countries? It is plainly not aid. We have tried that option, and the countries which have received the largest handouts have been the slowest in their economic and democratic development. It is not debt remission either. The countries that have been the biggest beneficiaries are the quickest to become reindebted.

The single best thing we could do is to abolish the common agricultural policy which penalises them twice over: firstly, by closing European markets to what is overwhelmingly their best export product; secondly, by dumping our surpluses uncompetitively on Third World markets.

Here is the best bit: scrapping the common agricultural policy would not cost us a penny. On the contrary, it would make us better off as taxpayers, because we would not be subsidising the production of food for which there is no market. It would also make us better off as consumers because we would not be paying artificially-inflated food bills. In other words, the best way to help poor people in poor countries has the delicious bonus of helping poor people in Europe. And rather than do that, we are standing up for the vested interests of the EU machine. Shame on us.

 
  
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  Elena Băsescu (PPE). - Am votat în favoarea raportului, deoarece regiunile ultraperiferice se confruntă cu probleme specifice, în special în contextul crizei economice mondiale. Şomajul ridicat şi finanţarea insuficientă a activităţilor agricole pun în pericol dezvoltarea lor şi afectează nivelul de trai din aceste zone. În cazul multora dintre locuitorii regiunilor menţionate, agricultura reprezintă singurul mijloc de subzistenţă.

Ca urmare a creşterii importurilor unor produse agricole din ţările terţe, consider că Uniunea trebuie să compenseze pierderile pe care le-ar putea suferi producătorii din regiunile ultraperiferice. De asemenea, autorităţile vamale trebuie să se asigure că produsele agricole din ţările terţe respectă aceleaşi cerinţe fitosanitare ca şi cele impuse producătorilor din regiunile ultraperiferice. Totodată, susţin poziţia raportorului privind reintroducerea referirii la articolul 349 din Tratat.

 
  
  

Schriftliche Erklärungen zum Abstimmung

 
  
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  Luís Paulo Alves (S&D), por escrito. Aprovo o presente relatório, começando por salientar que o assunto da situação socioeconómica das regiões ultraperiféricas continua muito frágil, e a meu ver, tal não é devidamente tomado em conta nas políticas anunciadas pela Comissão Europeia. Chamo a atenção para a necessidade de tomar-se em atenção as alterações introduzidas de modo a respeitar a particularidade do setor do leite, de extrema importância para a Região Ultraperiférica donde sou proveniente, os Açores, nomeadamente no que respeita a compensações de trocas internacionais que afetam diretamente estas regiões, bem como a não esquecer as licenças de segurança para produtos importados. O POSEI, a meu ver, deve ser complementado pela Política Agrícola Comum de modo a não agravar a crise já visível nestas regiões, extremamente dependentes da agricultura, e onde os níveis de desenvolvimento socioeconómico ainda estão longe de estarem na média da União Europeia.

 
  
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  Martina Anderson (GUE/NGL), in writing. − Although I remain completely opposed to tobacco subsidies, in light of the other important agricultural products mentioned in this report (for example livestock, rice, milk and bananas to name but a few) I have decided to vote in favour of it. The report was voted on as a block, there was no option to vote against the paragraphs mentioning tobacco and to vote against the report as a whole could have very damaging consequences. In addition to this justification, I also support the report’s emphasis on regional management; as with all agricultural policy, there can be no one-size-fits-all approach. With current economic and environmental difficulties we must do as much as possible to protect Europe’s farmers, this is why I have voted in favour of the report.

 
  
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  Sophie Auconie (PPE), par écrit. – Au début des années 1990, l’Union européenne avait adopté des mesures spécifiques en faveur de l’agriculture dans les régions ultrapériphériques de l’UE (les départements d’outre-mer français, les îles Canaries, les Açores et Madère) pour faire face à la situation particulière de ces régions. J’ai voté en faveur de ce texte, qui modernise les deux outils principaux : le régime spécifique d’approvisionnement (RSA), qui constitue un système de compensation pour les surcoûts causés par l’insularité et l’éloignement des régions concernées, et les mesures en faveur des produits agricoles locaux (MFPL) visent à développer la production agricole locale et la fourniture de produits agricoles.

 
  
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  Zigmantas Balčytis (S&D), raštu. − Balsavau už šį siūlymą dėl reglamento, kuriuo nustatomos specialios žemės ūkio priemonės atokiausiems Sąjungos regionams, nuostatų suderinimo su Lisabonos sutartimi. Vienas ES tikslų – mažinti Sąjungos regionų, ypač salų, pasienio ir kalnų regionų, plėtros skirtumus. POSEI, atokiausiems regionams skirta programa, nustatoma speciali produktų į juos tiekimo tvarka. Finansavimui pagal specialią tiekimo tvarką kiekvienoje šalyje nustatyta viršutinė riba siekiant išvengti nesąžiningos konkurencijos su salų gaminiais. Pritariu raginimams valstybėms narėms pagerinti paramos vietos produktams priemonių planavimą siekiant didinti įvairiems sektoriams teikiamos paramos veiksmingumą. Pritariu raginimams stiprinti trečiųjų šalių importo kontrolę prie sienų siekiant, kad vietos produktai nepatirtų nesąžiningos konkurencijos. Taip pat svarbu stiprinti augalų sveikatos programas.

 
  
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  Regina Bastos (PPE), por escrito. A proposta de regulamento do Parlamento Europeu e do Conselho que estabelece medidas específicas no domínio da agricultura a favor das regiões ultraperiféricas da União visa reformular o regime POSEI (programa de opções específicas para fazer face ao afastamento e à insularidade), organizado pelo Regulamento (CE) n ° 247/2006, a fim de ter em conta a entrada em vigor do Tratado de Lisboa. O regulamento permite o comércio livre de produtos transformados que sejam objeto de um regime específico de abastecimento (REA) entre as regiões ultraperiféricas (RUP) e aumenta os limites máximos anuais dos REA para França e Portugal. Estes programas desempenham um papel indissociável da manutenção e do desenvolvimento das produções agrícolas e da indústria transformadora das regiões abrangidas. O projeto visa igualmente simplificar e clarificar a leitura do Regulamento que abarca todas as medidas específicas agrícolas em favor das nove regiões ultraperiféricas da União Europeia. Num momento de crise económica como o atual, em que essas regiões são afetadas por taxas de desemprego muitas vezes superiores às médias nacionais, importa não só manter este regime, mas, se possível, reforçá-lo. Pelo exposto, apoiei o presente relatório.

 
  
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  Nora Berra (PPE), par écrit. – Le programme d'options spécifiques à l'éloignement et à l'insularité des régions ultrapériphériques (POSEI) a été créé en 1991 pour apporter un soutien aux départements français d'outre-mer et a été étendu l'année suivante afin de couvrir les régions ultrapériphériques portugaises et espagnoles. La proposition vise également à simplifier et à clarifier la réglementation. Le rapport de mon collègue Adrover, auquel j'ai apporté mon soutien, exhorte les États membres à améliorer la programmation des mesures de soutien pour les produits locaux dans la mesure du possible. Le rapporteur est d'avis qu'il serait en outre souhaitable que l'Union européenne renforce les contrôles aux frontières sur les importations en provenance de pays tiers afin d'éviter une concurrence déloyale avec les produits locaux

 
  
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  Philippe Boulland (PPE), par écrit. – Les nombreux accords de partenariat économique conclus entre les pays ACP et l’Union européenne réduisent, voire suppriment les droits de douane sur les produits originaires des pays signataires entrant dans l’Union, créant de facto une perte de compétitivité pour les régions ultrapériphériques de l’UE. J’ai donc voté en faveur du maintien des mesures agricoles spécifiques pour ces régions, ainsi que pour une nouvelle enveloppe de 40 millions afin de soutenir les producteurs de bananes des DOM français, de Madère, des Açores et des Canaries. La diversité des cultures dans les RUP est difficile, voire impossible, c'est pourquoi seul un soutien financier leur permettra de rester compétitifs face aux producteurs d'Amérique latine.

 
  
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  Arkadiusz Tomasz Bratkowski (PPE), na piśmie. − Poparłem sprawozdanie dotyczące szczególnych środków w dziedzinie rolnictwa na rzecz regionów najbardziej oddalonych w Unii Europejskiej, ponieważ uważam, iż konieczne jest wspieranie obszarów, których rozwój gospodarczo-społeczny jest poważnie utrudniony ze względu na ich oddalenie, wyspiarski charakter, niewielką powierzchnię, topografię czy klimat. Rolnictwo w tych regionach jest szczególnie ważne i stanowi strategiczny sektor gospodarki. Jest ono najważniejszym źródłem zatrudnienia i czynnikiem rozwoju gospodarczego oraz faktorem zapewniającym bezpieczeństwo żywnościowe. Wierzę, że wdrażane przez UE środki pomocowe przyczynią się do rozwijania produkcji rolnej w regionach najbardziej oddalonych, zwiększenia jej opłacalności, a także zapewnienia odpowiedniego poziomu zaopatrzenia miejscowej ludności w produkty rolne o wysokiej jakości.

 
  
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  John Bufton (EFD), in writing. − I voted against this report as I object to the UK taxpayer’s money being spent in and on the French overseas departments, Madeira, the Azores and the Canary Islands.

 
  
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  Carlos Coelho (PPE), por escrito. As medidas específicas no domínio da agricultura a favor das regiões ultraperiféricas da União (POSEI) pretendem compensar os problemas e os custos adicionais causados pela situação geográfica excecional dessas regiões. Pretendem, por um lado, garantir o abastecimento das regiões ultraperiféricas no que diz respeito a produtos agrícolas essenciais e, por outro lado, apoiar a produção, bem como a comercialização dos produtos das regiões ultraperiféricas para o exterior, através da redução das desvantagens competitivas ao nível do mercado interno, a que esses produtos estão sujeitos, nomeadamente tendo em conta a grande distância que os separa do mercado consumidor.

Estas medidas específicas têm permitido, assim, preservar estruturas locais de produção e criar empregos suplementares, que estariam seriamente ameaçados sem a existência dos programas POSEI. Ainda, assim, as taxas de desemprego registadas nestas regiões elevam-se ao dobro das registadas na UE e nos Estados-Membros a que pertencem. Esta iniciativa pretende, assim, dotar o Regulamento de uma maior clareza jurídica e reforçar os objetivos do programa. Apoio, igualmente, o aumento do financiamento das medidas, de forma a permitir que as dificuldades criadas pela situação específica dessas regiões, agravadas pela crise económica e financeira e pela pressão crescente a que estão sujeitos os setores visados, possam ser tidas em conta de forma mais adequada.

 
  
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  Corina Creţu (S&D), în scris. − Susţin această rezoluţie pentru că este indispensabil să sprijinim regiunile ultraperiferice europene în contextul economic actual. Atât criza economică, cât şi poziţia lor geografică au determinat scăderea în mod drastic a rentabilităţii industriei şi a productivităţii agricole, cauzând şi creşterea şomajului în aceste regiuni. Pentru a stimula dezvoltarea economiei în aceste zone, este nevoie ca Uniunea Europeană sa aloce fonduri suplimentare, fără de care producţia locală nu ar mai putea fi rentabilă şi nu ar mai putea face faţă competitivităţii produselor din import.

 
  
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  Vasilica Viorica Dăncilă (S&D), în scris. − Consider că pentru a garanta aprovizionarea regiunilor ultraperiferice cu produse agricole esenţiale şi pentru a atenua costurile suplimentare impuse de caracterul ultraperiferic al acestor regiuni este necesar să se instituie un regim specific de aprovizionare.

 
  
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  Rachida Dati (PPE), par écrit. – Je soutiens l'adoption de ce règlement, qui permettra de simplifier et d'améliorer le régime d'aides pour l'agriculture et la production dans les régions ultrapériphériques, qui bénéficie à 6 (bientôt 7 avec Mayotte) départements d'Outre-mer français. Ces territoires sont le socle de nos richesses, de notre diversité, et de notre rayonnement : nous avons le devoir de les protéger, en prenant en compte les difficultés liées à leur insularité ou à leur éloignement. Ce régime d'aide permet le maintien d'une activité dans des secteurs dont la viabilité serait autrement menacée. Le rapport met l'accent sur la nécessité de garantir que nos territoires ultrapériphériques ne pâtissent pas d'une concurrence déloyale due à des normes phytosanitaires et vétérinaires moindres sur les produits importés de pays tiers. Je soutiens cette ambition.

 
  
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  Mário David (PPE), por escrito. Para as nove Regiões Ultraperiféricas (RUP) da UE, entre as quais os Açores e a Madeira, a agricultura é um setor económico estratégico, não só porque é um grande empregador e motor de desenvolvimento económico, como também porque assegura a segurança alimentar, fator importante dadas as características insulares destes territórios. Por entender que o aumento do grau de auto-suficiência alimentar é fundamental para as RUP e as suas estratégias de desenvolvimento regional, votei favoravelmente este relatório. A dotação financeira acordada ao Programa de Opções Específicas relativas ao Afastamento e Insularidade (POSEI) manteve-se nos 653,04 milhões de euros para o conjunto das nove regiões ultraperiféricas da UE. Deste envelope, as regiões autónomas dos Açores e da Madeira recebem 106,21 milhões de euros. Nesta revisão do POSEI, o setor da banana foi um dos mais beneficiados com um financiamento adicional de 40 milhões de euros. Destes coube às nossas Regiões Autónomas 1,24 milhões de euros. Os outros dois setores importantes para os Açores e a Madeira, o do leite e da carne, não beneficiaram de ganhos adicionais com esta revisão do programa.

 
  
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  Marielle de Sarnez (ALDE), par écrit. – Les régions ultrapériphériques sont durement touchées par la crise économique et la situation du marché du travail y est particulièrement alarmante, avec un taux de chômage très important : 23,8% en Guadeloupe, 28,7% dans les îles Canaries, 28,9% à la Réunion (Eurostat 2009-2010), et un taux de chômage des jeunes plus inquiétant encore, pouvant atteindre les 60%. Il est donc décisif que l'UE apporte un soutien renforcé aux producteurs locaux. Trop souvent, ces-derniers sont dépendants d'un petit nombre de produits, principalement la canne à sucre, le rhum, la banane, la tomate, la pomme de terre, et l'horticulture. De plus, ils sont fragilisés par la concurrence proche de régions qui pratiquent des normes sociales, environnementales et sanitaires moins contraignantes que dans l'Union européenne. Avec le POSEI, l'Union européenne peut ainsi défendre la diversité de sa production agricole tout en maintenant le dynamisme économique des régions les plus affectées par la crise.

 
  
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  Ioan Enciu (S&D), în scris. − Am votat în favoarea acestui raport, întrucât consider că este important ca programele de opţiuni specifice depărtării şi insularităţii (POSEI) să fie adaptate la nevoile, realităţile şi provocările actuale. Cele nouă regiuni sau insule care beneficiază de POSEI vor beneficia, astfel, de mai multă flexibilitate şi claritate în gestionarea programelor derulate în domeniul agricol, răspunzându-se mai bine nevoilor reale ale pieţelor şi comunităţilor locale şi asigurându-se o mai bună rentabilitate pentru producţiile agricole locale. De asemenea, este important faptul că această modificare legislativă va alinia regulamentul care guvernează aceste programe cu noile prevederi ale Tratatului de la Lisabona, în special în ceea ce priveşte noile acte delegate şi actele de punere în aplicare.

 
  
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  Edite Estrela (S&D), por escrito. Votei favoravelmente o relatório sobre as "medidas específicas no domínio da agricultura a favor das regiões ultraperiféricas da União", uma vez que apresenta propostas que irão contribuir para a simplificação e clarificação do Regulamento, à luz do Tratado de Lisboa, bem como para o reforço da eficácia dos programas de apoio nas regiões ultraperiféricas, nomeadamente nos Açores e na Madeira, no sentido de melhor responder às dificuldades económicas inerentes à sua situação geográfica.

 
  
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  Jill Evans (Verts/ALE), in writing. − I voted in favour of the committee report, which puts more emphasis on sustainability, regional self-sufficiency and assessment of trade agreements than the Commission proposal did originally. It is vital that we support traditional agricultural activities as is proposed in the report, which also emphasises the sale of local products, increasing domestic production and reducing imports. This is a policy we are trying to develop in Wales as it is crucial to growing and strengthening the local and national economy. The report as a whole could have gone much further, but nevertheless I supported it.

 
  
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  Göran Färm, Anna Hedh, Olle Ludvigsson, Jens Nilsson, Marita Ulvskog och Åsa Westlund (S&D), skriftlig. − Vi svenska socialdemokrater i Europaparlamentet röstade emot förslaget till ny förordning för Posei-programmet. Vi motsätter oss framförallt den föreslagna ökningen av anslag till jordbruket i unionens yttersta randområden. Vi kan heller inte stödja att tobaksproduktion inkluderas inom ramen för Posei, samt den branschstödsutbetalning på 40 miljoner euro som beviljas banansektorn för 2013.

 
  
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  Diogo Feio (PPE), por escrito. O carácter ultraperiférico de algumas regiões da União Europeia condiciona naturalmente a circulação de pessoas e bens e restringe as suas possibilidades de acesso aos mercados. Felizmente, a União não se tem mostrado insensível às características especiais destas regiões e tem procurado disponibilizar-lhes mecanismos de ajuda que procurem minorar as consequências da ultraperifericidade e potenciar as características e produtos únicos destas regiões e o comércio e contatos entre regiões da mesma natureza. O apoio à agropecuária reveste-se, nestes casos, de especial relevo e importância. Recordo, a este título, a natural apreensão dos produtores açorianos devido ao fim das quotas leiteiras e as incertezas quanto à sustentabilidade da economia açoriana assente em grande medida naquela produção. As economias das regiões ultraperiféricas carecem de especial cuidado por parte dos decisores regionais, nacionais e europeus. De momento, existem dúvidas sérias acerca do grau de proteção que sobre elas impende, devendo ponderar-se modos criativos e reprodutivos de o fazer. Saúdo o aumento do POSEI para Portugal e faço votos que esse acréscimo possa contribuir para melhorar efetivamente a qualidade de vida das populações.

 
  
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  José Manuel Fernandes (PPE), por escrito. O relatório elaborado pelo colega Gabriel Mato Adrover debruça-se sobre um conjunto de medidas específicas no domínio da agricultura a favor das regiões ultraperiféricas da União Europeia (UE). Em 1991, o Conselho aprovou o POSEI (Programa de Opções Específicas para fazer face ao Afastamento e à Insularidade) o qual, por sua vez, radica nos objetivos da política de coesão da União Europeia (UE) no que concerne à diminuição das assimetrias regionais que continuam a existir entre as comunidades do centro da Europa e as populações das regiões periféricas e ultraperiféricas. Os produtos importados de países terceiros produzidos sem respeito pelas questões sociais e ambientais exigidas aos agricultores da União Europeia arrasam com a competitividade dos produtos regionais europeus que apenas se podem impor através da certificação de qualidade e da denominação de origem protegida (DOP), mas nunca através do preço. No entanto, sabemos que a maioria dos consumidores europeus, sobretudo nos tempos de crise que vivemos, preocupam-se, essencialmente, com o preço. Votei favoravelmente este relatório porque considero necessário apoiar as práticas agrícolas sustentáveis das regiões ultraperiféricas de modo a que estes territórios conservem as suas populações, protejam os seus valores culturais e o património histórico e geográfico.

 
  
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  João Ferreira (GUE/NGL), por escrito. O relatório aprova a proposta de regulamento que estabelece medidas específicas no domínio da agricultura a favor das regiões ultraperiféricas (RUP) da UE - onde se incluem a Madeira e os Açores. Os Programas de Opções Específicas relativas ao Afastamento e à Insularidade - POSEI - visam prestar ajuda financeira no que respeita à produção agrícola e indústria transformadora, existindo, por um lado, o Regime Específico de Abastecimento, destinado ao abastecimento para alimentação de gado, indústria transformadora e ao consumo direto, havendo contudo limites máximos para não interferir com as produções insulares. Por outro lado, cerca de 80% são destinados a medidas em favor das produções agrícolas locais, essenciais para manter a viabilidade da atividade. O relatório apresenta melhorias positivas relativamente à proposta da Comissão: por exemplo, repõe a base jurídica relativa às RUP e suas especificidades, e reforça o papel e dotações destes programas. Há muito que defendemos estas medidas de apoio às RUP, que compensem os condicionalismos e constrangimentos que pesam sobre estas regiões. Por essa razão, votámos favoravelmente este relatório. Todavia, não podemos deixar de assinalar - como o fizemos durante o debate em plenário - as incongruências da UE no domínio das políticas agrícola e comercial, que tanto têm prejudicado estas regiões.

 
  
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  Monika Flašíková Beňová (S&D), písomne. − Programy špecifických riešení v súvislosti s odľahlosťou a ostrovným charakterom (POSEI) boli zavedené v roku 1991 s cieľom podporovať francúzske zámorské departmenty a o rok neskôr boli rozšírené na najvzdialenejšie oblasti Portugalska a Španielska. Toto opatrenie v súčasnosti využíva deväť regiónov: Guadeloupe, Francúzska Guyana, Martinik, Réunion, Saint-Barthélemy a Saint-Martin patriace k Francúzsku; Azorské ostrovy a Madeira patriace k Portugalsku a Kanárske ostrovy patriace k Španielsku. Mal by k nim pribudnúť desiaty región, konkrétne francúzsky department Mayotte. Dané programy majú neodmysliteľný význam pre zachovanie a rozvoj poľnohospodárskej výroby a odvetvie spracovania v regiónoch. Bez existencie programov POSEI by bola viditeľnosť odvetví, na ktoré sa vzťahujú, v súčasnosti ohrozená vzhľadom na hospodárske ťažkosti, ktorým tieto regióny čelia a ktoré vyplývajú z ich geografickej polohy, ako aj veľmi obmedzených možností na diverzifikáciu ich činností. Návrhom Komisie sa mení a dopĺňa nariadenie (ES) č. 247/2006 o pomoci najvzdialenejším regiónom predovšetkým v záujme prepracovania rôznych revízií právnych predpisov, ktoré sa uskutočnili v posledných rokoch. Cieľom predkladaného návrhu je predovšetkým prispôsobiť nariadenie novým ustanoveniam týkajúcim sa delegovaných aktov a vykonávacích aktov ustanovených Lisabonskou zmluvou.

 
  
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  Julie Girling (ECR), in writing. − The British Conservative delegation remains clear in its opposition to an EU budget increase; this proposal for a regulation proposes a EUR 40 million ‘one-off payment’ to banana producers in the overseas departments of France, the Azores, Madeira and the Canary Islands. This ‘one-off payment’ is nothing more than a budget increase, and hence we cannot support this proposed regulation.

 
  
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  Catherine Grèze (Verts/ALE), par écrit. – Ce rapport porte sur le Programme spécifique d'aide à l'agriculture des régions de l'Outre mer (programme POSEI). Le Parlement européen a significativement amélioré le texte initialement proposé par la Commission européenne. Des références sont ainsi faites à la résilience climatique, aux méthodes durables de production (rotation des terres contre la monoculture), à la réduction de l'utilisation excessive d'engrais ou encore la production locale et aux circuits courts. Le rapport demande aussi à la Commission européenne d'effectuer des études d'impact en amont de toute négociation d'un accord de commerce qui aurait des conséquences sur l'agriculture ultra-marine. Pour toutes ces raisons, j'ai voté pour ce rapport.

 
  
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  Mikael Gustafsson (GUE/NGL), skriftlig. − Jag har röstat nej till betänkandet. Orsaken är att mitt parti motsätter sig EU:s gemensamma jordbrukspolitik. Detta eftersom vi är anti-federalister och anser att jordbrukspolitiken ska åternationaliseras. Jordbrukspolitiken medför också ett enormt slöseri med resurser, bidrar till försämring av miljön och till sämre exportmöjligheter av jordbruksprodukter från många länder i det globala syd. Flertalet av områdena i EU:s yttre randområden tillhör Frankrike av historiska skäl. De var tidigare franska kolonier som senare förklarats som departement inom den franska staten. Vi anser att Frankrike har ett eget historisk ansvar för att dessa regioner ska lyftas ut ur fattigdom och utsatthet.

 
  
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  Jim Higgins (PPE), in writing. − My vote was in favour of this report as I believe supporting agriculture in the outermost regions is essential to the economy of these regions. The proposed measures allow the implementation issues which exist under the existing regulation to be addressed and resolved. The agriculture sector in some of these regions is in decline, with few alternatives to the crops available for farmers in these regions to cultivate. It is important to ensure that we can protect their agricultural productivity and their livelihoods. I welcome an increase of 20 % in the maximum ceilings established for the specific supply arrangements in Portugal and France. This increase will allow greater input for the livestock sector, processing industries and human consumption and will provide extra support which will be fundamental to ensuring the profitability of the agricultural sector in the outermost regions of the Union.

 
  
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  Juozas Imbrasas (EFD), raštu. − Pritariau šiam pasiūlymui. Atokiausiems regionams ir saloms skirtos programos (POSEI) pradėtos įgyvendinti 1991 m. siekiant padėti Prancūzijos užjūrio departamentams, o vėliau buvo įtrauktos ir kitų ES valstybių atokios teritorijos. Šių atokiausių regionų žemės ūkio produktų ir pramonės pelningumas priklauso būtent nuo šios programos. POSEI programa apima du atskirus režimus. Visų pirma šiuose regionuose speciali tiekimo tvarka taikoma tiesioginiam vartojimui skirtiems produktams, perdirbimo ar pakavimo pramonei skirtiems produktams arba pašarams ar žemės ūkyje naudoti skirtiems produktams. Finansavimui pagal specialią tiekimo tvarką kiekvienoje šalyje nustatyta viršutinė riba siekiant išvengti nesąžiningos konkurencijos su salų gaminiais. Kita vertus, kita POSEI programos dalis, pagal kurią skiriama apie 80 % paramos ir kuri yra labai nuosekli, apima konkrečias priemones vietinei žemės ūkio produktų gamybai remti, kurių vaidmuo itin svarbus užtikrinant šios veiklos gyvybingumą. Būtent todėl ir balsavau už šį pasiūlymą, kadangi šiais krizės laikais, kai minėtuose regionuose nedarbo lygis dažnai didesnis nei šalies vidutinis nedarbo lygis, reikėtų ne tik išsaugoti šią programą, bet ir būtina kuo labiau ją sustiprinti.

 
  
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  Michał Tomasz Kamiński (ECR), in writing. − The programme of options specific to the remote and insular nature of the outermost regions (POSEI) was set up in 1991 to provide support for the outermost French, Portuguese and Spanish regions (Guadeloupe, French Guyana, Martinique, Réunion, Saint-Barthélemy and Saint-Martin in France; the Azores and Madeira in Portugal; and the Canary Islands in Spain). I believe that POSEI measures still play a crucial role in supporting and developing farming and the processing industry in these regions. If the POSEI programme did not exist, it would be difficult for these sectors to remain viable, owing to the economic difficulties faced by these outermost regions as a result of their geographical location and the limited scope that they have for diversification. The purpose of the proposal is alignment to the Lisbon Treaty (Art. 290 and 291 TFEU), recasting and simplification. I voted in favour of this report.

 
  
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  Giovanni La Via (PPE), per iscritto. − Sono molteplici e complesse le cause e le condizioni che richiedono un regime specifico in agricoltura con rifermento alle regioni ultraperiferiche dell'Unione europea. Lontananza dai mercati, superficie ridotta, topografia ed eccezionali condizioni climatiche sono solo alcuni dei fattori che causano diversi problemi di ordine socio-economico e che si ripercuotono in maniera negativa sulla competitività sia dell'agricoltura che della trasformazione industriale. Il mio voto positivo a questa risoluzione è in linea con il parere, che ho espresso in qualità di relatore presso la commissione per i bilanci, nel quale ho evidenziato l`insufficienza delle risorse stanziate nell'ambito dei programmi POSEI (653 milioni di euro per le nove regioni), come dimostrato dalla fase di declino dell'agricoltura e da alcune decisioni prese a livello nazionale per sostenere i programmi POSEI attraverso aiuti di Stato. I problemi strutturali e la crescente pressione della concorrenza dovuta alle importazioni da Paesi terzi spiegano il trend fortemente negativo di molti settori. E´evidente che bisogna, in ragione della specificità e vulnerabilità di tali isole, contribuire per una loro ripresa economica attraverso progetti ancor più mirati e a più lungo termine.

 
  
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  Agnès Le Brun (PPE), par écrit. – Plus qu'une simple modification du règlement (CE) n° 247/2006 d'aide aux régions ultrapériphériques en vue d'en clarifier la lecture, cette proposition de la Commission introduisait des modifications législatives nécessaires, à la lumière des problèmes constatés récemment lors de la mise en œuvre du régime. Je me suis donc prononcée en faveur de ce texte, qui permettra notamment d'augmenter de 20 % les plafonds définis pour le RSA en France et au Portugal, de conditionner le RSA à l'absence de tout obstacle au développement des productions locales ou, pour les départements français d'Outre-mer, de réexpédier des produits transformés à partir de matières premières provenant du RSA sans devoir rembourser l'avantage.

 
  
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  David Martin (S&D), in writing. − I broadly welcome this agreement but have concerns about the request for additional financing for the banana sector.

 
  
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  Clemente Mastella (PPE), per iscritto. − I programmi europei di orientamento per ovviare alla lontananza e all'insularità di alcune regioni svolgono un ruolo indispensabile per il mantenimento e lo sviluppo delle produzioni agricole e dell'industria di trasformazione. Senza questi programmi "POSEI" la vitalità dei settori beneficiari sarebbe minacciata a causa delle difficoltà economiche che devono affrontare queste regioni e che sono conseguenza della loro situazione geografica e dello stretto margine di cui dispongono per una diversificazione delle loro attività. La redditività delle loro produzioni agricole e industriali dipende da tale regime. In un periodo di crisi che le vede di fronte a tassi di disoccupazione spesso superiori alle medie nazionali, è opportuno non solo mantenere il regime finanziario specifico ma anche rafforzarlo nella misura del possibile. Insieme al relatore deploriamo la scomparsa dalla proposta del riferimento alla base giuridica del trattato specifica per le regioni ultraperiferiche e ne proponiamo, quindi, la reintroduzione. Riteniamo altresì che la dotazione finanziaria assegnata a questi programmi (653 milioni di euro per le nove regioni) sia del tutto insufficiente, come attestato dal fatto che l'agricoltura è in una fase di declino e che su scala nazionale sono state prese talune decisioni per sostenere maggiormente il POSEI grazie ad aiuti di Stato.

 
  
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  Véronique Mathieu (PPE), par écrit. – J'ai voté en faveur du rapport sur les mesures spécifiques dans le domaine de l'agriculture en faveur des régions ultrapériphériques de l'Union. Ce rapport prévoit des adaptations des mesures POSEI de la Politique agricole commune, qui compensent le surcoût du transport de certains produits agricoles vers des régions éloignées, de faible superficie, avec un relief ou un climat difficile. Les mesures comprennent également une aide au développement de la production locale.

 
  
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  Jean-Luc Mélenchon (GUE/NGL), par écrit. – Ce rapport propose de compenser les pertes que les accords de libre-échange au bénéfice de Chiquita et d'autres grands producteurs mercenaires sévissant en Amérique latine impliquent pour les producteurs bananiers de nos régions dites "ultrapériphériques". Il permet aux DOM français de bénéficier eux aussi de la possibilité de réexpédier les produits transformés à l'aide de matières premières qui ont bénéficié du régime spécifique d'approvisionnement sans remboursement de l'avantage octroyé. Il propose une hausse significative des financements annuels octroyés aux DOM. Autant de raisons pour moi de soutenir ce texte.

Je dénonce néanmoins le fait que la "rupéisation" de nouveaux territoires, comme Mayotte, ne s'accompagne pas d'allocations supplémentaires, comme le préconisaient les rapporteurs. Le fait que le gouvernement français ait cédé sur ce point est inacceptable. Je regrette en outre qu'aucune condition liée à l'emploi, à la taille des exploitations et à des considérations environnementales ne soit mentionnée dans le texte.

Je m'abstiens pour encourager le soutien que ce rapport peut procurer aux travailleurs des régions ultramarines mais je dénonce le fait qu'il soit aussi peu fait cas d'eux, tant dans les accords de libre-échange que dans ce texte.

 
  
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  Nuno Melo (PPE), por escrito. Os Programas de Opções Específicas relativas ao Afastamento e à Insularidade (POSEI) foram lançados em 1991 para dar apoio aos DOM franceses, passando, um ano mais tarde, a abranger as regiões ultraperiféricas de Portugal e de Espanha. Atualmente, beneficiam desta medida nove regiões: Guadalupe, Guiana Francesa, Martinica, Reunião, Saint-Barthélemy e Saint-Martin (França), os Açores e a Madeira, para Portugal, e as Canárias, para Espanha. Estes programas desempenham um papel indissociável da manutenção e do desenvolvimento das produções agrícolas e da indústria de transformação dessas zonas. Atualmente, a viabilidade dos setores beneficiários ficaria ameaçada sem a existência dos programas POSEI, devido às dificuldades económicas a que têm de fazer face essas regiões em consequência da sua situação geográfica e da escassa margem de que dispõem para diversificar a sua atividade. Daí o meu voto favorável.

 
  
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  Willy Meyer (GUE/NGL), por escrito. − He votado a favor de este informe puesto que el nuevo reglamento del Programa de opciones específicas por la lejanía y la insularidad mantiene la ficha actual del programa; cerca del 80% de los fondos son destinados a favorecer la producción agrícola local, más concretamente con unos 268,42 millones de euros para los productores de plátanos de las Islas Canarias. Si bien estas ayudas al sector platanero no son suficientes para mantenerlo, en momentos en que la liberalización de los intercambios comerciales entre la UE con Perú y Colombia están perjudicando a la producción comunitaria con la entrada de plátanos en el mercado comunitario producidos sin tener en cuenta los mínimos estándares sociales, estos fondos comunitarios son imprescindibles para el sector productivo de las Islas Canarias, en crisis y con unos elevadísimos niveles de paro, que además se enfrenta a sobrecostes vinculados al abastecimiento por su posición geográfica. Ahora bien, aun estando a favor de asignaciones presupuestarias específicas para las regiones ultraperiféricas, quisiera destacar la incongruencia de la política comercial de la UE con terceros países, que tanto ha perjudicado a la producción en estas regiones.

 
  
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  Louis Michel (ALDE), par écrit. – Aujourd'hui, dans le domaine de l'agriculture, il est aisé de constater que ce sont les gros producteurs industriels qui sont sur le devant de la scène. Toutefois, il est important de continuer à porter de l'intérêt tant aux producteurs locaux qu'aux spécificités territoriales, et ce d'autant plus dans les régions ultrapériphériques de l'Union européenne.

À cet effet, il est indispensable de prendre certaines mesures propres qui contribueront au développement de ces productions. Ces mesures garantiront une diversification végétale et animale durable et participeront à un meilleur auto-approvisionnement de la population locale, ce qui réduira alors les importations. Elles encourageront l'innovation et la recherche, qui permettront d'aboutir à des productions agricoles durables. Il est également impératif d'accroître la compétitivité entre les différents producteurs des régions ultrapériphériques de l'Union. C'est en allant dans ce sens et en mettant ces mesures spécifiques en œuvre que les producteurs locaux pourront subsister.

 
  
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  Alexander Mirsky (S&D), in writing. − The socio-economic tissue of the outermost regions remains very fragile. The trade dynamic among outermost regions should be fostered with a view to meeting local consumption needs.

 
  
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  Andreas Mölzer (NI), schriftlich. Experten sind sich einig, dass sich der Trend zur Landflucht leider in den kommenden Jahren noch verstärken wird. Damit ist auch das massive Bauernsterben verbunden. Dabei ist bereits jetzt die Selbstversorgungsfähigkeit einiger EU-Staaten nicht mehr gegeben. Wir müssen unbedingt bessere Rahmenbedingungen für Klein- und Bergbauern erzielen, damit diese überleben können. Zudem gilt es, gleichwertige Lebensbedingungen in Stadt und Land zu schaffen. Und es gilt, den Ausbau der Infrastruktur und Vernetzung einzelner Regionen voranzutreiben. Daher habe ich für den Bericht gestimmt.

 
  
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  Claude Moraes (S&D), in writing. − I am concerned over an article, proposed during the negotiations, that asks for additional financing for the financial year 2013 for the banana sector in the overseas departments of France, in the Azores and Madeira (PT) and the Canary Islands (ES). There is no clear justification for this increase. We believe that, before increasing any funds, an impact assessment has to be carried out showing that there is an added value in such action.

 
  
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  Katarína Neveďalová (S&D), písomne. − Programy špecifických riešení v súvislosti s odľahlosťou a ostrovným charakterom POSEI boli zavedené v roku 1991 s cieľom podporovať francúzske zámorské departmenty a o rok neskôr boli rozšírené na najvzdialenejšie oblasti Portugalska a Španielska. Toto opatrenie v súčasnosti využíva deväť regiónov: Guadeloupe, Francúzska Guyana, Martinik, Réunion, Saint-Barthélemy a Saint-Martin patriace k Francúzsku; Azorské ostrovy a Madeira patriace k Portugalsku a Kanárske ostrovy patriace k Španielsku. Program POSEI je založený na dvoch oddelených zložkách. Na jednej strane existuje osobitný režim zásobovania, ktorý je zameraný na zásobovanie týchto oblastí krmivom pre dobytok, na spracovateľský priemysel a priamu spotrebu. Pomoc poskytovaná v rámci tohto režimu je obmedzená stropom stanoveným pre jednotlivé krajiny, aby sa zabránilo akejkoľvek nekalej súťaži s výrobou na ostrovoch. Na druhej strane sa druhá zložka POSEI, ktorá je najdôslednejšia a čerpá približne 80 % celkovej sumy pomoci, týka opatrení na podporu miestnej poľnohospodárskej výroby, ktoré majú kľúčový význam pre zachovanie a životaschopnosť týchto činností.

 
  
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  Rareş-Lucian Niculescu (PPE), în scris. − Am votat Raportul privind agricultura în regiunile ultraperiferice ale Uniunii Europene, apreciind că întreaga Uniune trebuie susţinută, iar aceste regiuni sunt supuse unor provocări deosebite, mai ales datorită îndepărtării de continent. Aş vrea, totodată, să atrag atenţia asupra necesităţii de a asigura un sprijin corespunzător agriculturii din alte tipuri de regiuni periferice ale UE, cum ar fi, de exemplu, Delta Dunării din România, care se situează în extremitatea estică a Uniunii, dar este greu accesibilă şi slab populată. Acestor zone trebuie să le recunoaştem caracterul aparte şi să permitem derularea unor măsuri de sprijin adecvate.

 
  
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  Franz Obermayr (NI), schriftlich. Der Vertrag von Lissabon hat bestätigt, dass die äußerste Randlage durch die große Entfernung vom gemeinschaftlichen Binnenmarkt und durch anhaltende Benachteiligungen gekennzeichnet ist, die den Regionen in äußerster Randlage eine einzigartige Sonderstellung innerhalb der EU zuweisen, die die Umsetzung angemessener Maßnahmen rechtfertigt. Die Landwirtschaft bildet in den Regionen in äußerster Randlage in zweierlei Hinsicht einen strategischen Wirtschaftssektor. Auf der einen Seite ist sie eine der wichtigsten Quellen für Arbeitsplätze und wirtschaftliche Entwicklung in diesen Regionen, und ein großer Teil der erwerbstätigen Bevölkerung ist mit ihr verbunden. Auf der anderen Seite weisen die Landwirtschaft und ihre Diversifizierung einen Bezug zum Begriff der Lebensmittelsicherheit auf, der für diese Regionen umso bedeutender ist, sind sie doch isolierte Regionen in Insellage und weit entfernt vom europäischen Festland. Die Erhöhung der Selbstversorgungsquote bei Lebensmitteln – die zur Verringerung der Einfuhren bei den landwirtschaftlichen Erzeugnissen und parallel dazu zur Steigerung beim Umfang und den Arten eigener landwirtschaftlicher Erzeugnisse führen muss – ist für die Regionen in äußerster Randlage und ihre Entwicklungsstrategien enorm wichtig. Daher habe ich für diesen Bericht gestimmt.

 
  
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  Younous Omarjee (GUE/NGL), par écrit. – J'ai voté pour ce rapport, tel que négocié entre le Parlement européen et validé par le Conseil, parce qu'il enregistre des avancées pour les RUP. Je me félicite que l'article 349 ait été redéfini, grâce au Parlement européen et au travail des députés des RUP, comme la base juridique du POSEI. C'était là tout un symbole, puisque le POSEI fut le premier programme créé par l'UE pour répondre à la spécificité des régions ultrapériphériques et aux contraintes endogènes qui pèsent sur leurs agriculteurs. Je me réjouis que nous ayons obtenu que les objectifs poursuivis par le POSEI passent de deux à trois. Désormais, un objectif visera la compensation des surcoûts pour les productions agricoles, un second visera le maintien de la compétitivité des filières agricoles dites traditionnelles (canne, banane), un troisième visera le développement et la pérennisation à long terme des filières dites de diversification (ensemble des autres filières agricoles). Cependant si l'on peut se réjouir des avancées enregistrées dans le nouveau POSEI, l'agriculture dans les RUP dépend aussi de la PAC et des accords commerciaux signés par l'Union européenne, et ce qui est consolidé d'une main ne doit pas se retrouver être retiré de l'autre.

 
  
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  Rolandas Paksas (EFD), raštu. − Pritariu šiai rezoliucijai. Visų pirma turi būti užtikrintas sklandus ir tolygus Sąjungos atokiausių regionų ekonominis ir socialinis vystymasis. Atsižvelgiant į tai, yra būtina didinti paramos veiksmingumą ir skatinti didžiausią lankstumą. Ypatingas dėmesys turi būti skiriamas atokiausių regionų vietos gamintojams ir produktams, apsaugant juos nuo nesąžiningos konkurencijos. Taip pat taikomos priemonės turėtų sumažinti ekonominį priklausomumą nuo nedidelio produktų skaičiaus.

 
  
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  Alfredo Pallone (PPE), per iscritto. − La riforma della PAC ha generato un impatto negativo sul sistema commerciale delle regioni ultraperiferiche dell'Unione europea. E' importante quindi fare su queste regioni delle valutazioni d'impatto delle riforme e degli accordi commerciali approvati dall'UE in modo tale da poter delineare gli aiuti di cui hanno bisogno. La relazione del collega Mato Adrover sulle nove regioni ultraperiferiche appartenenti a Francia, Spagna e Portogallo apre ad aiuti specializzati nel settore agricolo e del commercio regionale in modo da andare incontro alle esigenze dell'economia locale mantenendone integrato il bilancio così come stabilito dal trattato dell'Unione.

 
  
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  Paulo Rangel (PPE), por escrito. A presente proposta modifica o Regulamento (CE) n.º 247/2006, clarificando os objetivos do regime e reestruturando o texto da legislação para harmonizá-lo com as disposições referentes aos atos delegados e aos atos de execução previstas no Tratado de Lisboa. Ao esforço de simplificação, acresce a introdução de algumas mudanças legislativas que pretendem corrigir as deficiências detetadas nos últimos anos no âmbito da aplicação do POSEI. Entre outras, as alterações de maior relevo são: o aumento em 20% dos limites máximos de ajudas adjudicados para a França e para Portugal ao abrigo do REA, destinado ao abastecimento das zonas ultraperiféricas em produtos para a alimentação de gado, à industria de transformação e ao consumo direto; condicionar o REA ao requisito de evitar quaisquer obstáculos ao desenvolvimento das produções locais, e estabelecer precisões sobre o procedimento de apresentação dos programas e das respetivas modificações, tendo em vista a aprovação dos programas de apoio por parte da Comissão. Tendo em conta que é responsabilidade da UE evitar a deterioração da rentabilidade destes cidadãos, votei favoravelmente, na expetativa de que esta proposta beneficie os Açores e a Madeira.

 
  
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  Raül Romeva i Rueda (Verts/ALE), in writing. − In favour. The programme of options specific to the remote and insular nature of the outermost regions (POSEI) was set up in 1991 to provide support for the French overseas departments and was extended the following year to cover the outermost Portuguese and Spanish regions. Nine regions are currently covered by the programme, namely: Guadeloupe, French Guyana, Martinique, Réunion, Saint-Barthélemy and Saint-Martin in France; the Azores and Madeira in Portugal; and the Canary Islands in Spain. A tenth region, the French overseas department of Mayotte, is currently scheduled for inclusion under the scheme. The EP is in favour of the competent authorities continuing to have a wide margin of flexibility in managing programmes since it is at regional level that measures can be adapted most effectively to meet real needs. This flexibility should be guaranteed, as should increased consultation with the sectors concerned.

 
  
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  Tokia Saïfi (PPE), par écrit. – J'ai voté en faveur de ce rapport car le secteur agricole des régions ultrapériphériques (RUP) doit être renforcé. Une simplification administrative des Programmes d’options spécifiques à l’éloignement et l'insularité (POSEI) est également nécessaire pour aboutir à une plus grande cohérence. L'éloignement géographique des RUP demeure un handicap et les rend vulnérables à la concurrence commerciale des Etats tiers. Des mesures spécifiques sont indispensables pour encourager la production locale des RUP et leur diversification, tout en conservant leur qualité. Ce développement doit être accompagné par le respect de l'environnement et la préservation de la biodiversité de ces régions. Des mesures concernant le secteur de la banane sont également indispensables afin de renforcer leur compétitivité face à la baisse progressive des droits douanes pour les pays latino-américains. Enfin, il est urgent de consolider les normes vétérinaires et phytosanitaires face à l'entrée de parasites dans les RUP lors d'importations provenant des Etats tiers. L'Union doit veiller au suivi de la mise en place de ces mesures spécifiques.

 
  
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  Sergio Paolo Francesco Silvestris (PPE), per iscritto. − Sono favorevole alla proposta di regolamento del Parlamento europeo e del Consiglio recante misure specifiche nel settore dell'agricoltura a favore delle regioni ultraperiferiche dell'Unione in quanto i programmi POSEI, introdotti nel 1991 per sostenere i dipartimenti francesi d'oltremare (DOM), ed estesi un anno dopo alle nuove zone ultraperiferiche del Portogallo e della Spagna svolgono un ruolo indispensabile per il mantenimento e lo sviluppo delle produzioni agricole e dell’industria di trasformazione in queste regioni. Senza i programmi POSEI la vitalità dei settori beneficiari sarebbe oggi minacciata a causa delle difficoltà economiche che devono affrontare queste regioni a causa della loro situazione geografica e dello stretto margine di cui dispongono per la diversificazione delle loro attività. In un periodo di crisi che vede queste regioni di fronte a tassi di disoccupazione spesso superiori alle medie nazionali, è opportuno non solo mantenere il regime ma anche rafforzarlo nella misura del possibile. Sarebbe inoltre opportuno che l’Unione intensifichi i controlli alle frontiere per le importazioni provenienti da Paesi terzi, la cui produzione dovrebbe rispettare gli stessi requisiti veterinari e fitosanitari imposti agli agricoltori e allevatori delle regioni ultraperiferiche, al fine di evitare una concorrenza sleale con le produzioni locali.

 
  
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  Catherine Stihler (S&D), in writing. − I voted against this report on the Proposal for a regulation as it calls for subsidies to be given to tobacco industries and I strongly oppose this notion.

 
  
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  Claudiu Ciprian Tănăsescu (S&D), in writing. − I voted in favour of the improvements for the outermost regions in the EU, as specific measures are needed for the isolated regions, especially now in a time of crisis. A supply guarantee and the preservation and development of sustainable agriculture are some of the important factors needed for the regions in question to have viable farming conditions and be able to compete on the same level as the rest of the EU.

 
  
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  Charles Tannock (ECR), in writing. − As this Parliament’s representative for British Overseas Territories, I have great sympathy for the EU’s outermost regions in their social and agricultural challenges. Removed from the Union’s geographical and financial core, farmers in these regions struggle to remain competitive in today’s harsh economy. It is therefore our duty to provide them with assistance when we can, but this proposal is not the way to do so.

Firstly, it is unacceptable for the EU to provide aid specifically for the cultivation of tobacco. We cannot use CAP funding to subsidise the spread of lung cancer and social misery. While these farmers should be rescued from hardship as far as possible, we should not have to choose between two evils. Furthermore, if we wish to reduce our budget, a payment of EUR 40 million will certainly not help our efforts.

It is therefore necessary to sustain the agricultural sector of our outermost regions, whose farmers are full citizens of the EU, but I see no reason why social assistance cannot also be financially and ethically responsible.

 
  
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  Marc Tarabella (S&D), par écrit. – Je rejoins totalement le rapporteur, qui veut que l'Union intensifie les contrôles aux frontières pour les importations en provenance de pays tiers, dont la production devrait respecter les mêmes exigences dans les domaines vétérinaire et phytosanitaire que celles imposées aux agriculteurs et aux éleveurs des régions ultrapériphériques afin d'éviter une concurrence déloyale avec les productions locales.

La banane, qui représente une part très importante de la production agricole finale des régions ultrapériphériques, notamment aux Canaries (25 % de la production totale de la région), devra faire face aux concessions tarifaires accordées par l'Union aux exportations de bananes provenant des pays latino-américains. L'importance de ce secteur qui, au même titre que ceux de la tomate et du sucre, représente l'un des rares à avoir une vocation exportatrice sur ces îles, pourrait aisément, selon moi, justifier une révision des dotations financières du POSEI pour compenser les pertes que lesdites concessions pourraient occasionner aux producteurs des îles.

Néanmoins, outre la banane, d'autres productions, telles que la tomate, le sucre et le rhum, doivent également subir de fortes pressions extérieures, dont les conséquences devraient être évaluées correctement par la Commission.

 
  
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  Nuno Teixeira (PPE), por escrito. As Regiões Ultraperiféricas da União Europeia são regiões de características particulares que têm um estatuto diferenciado ao abrigo do artigo 349.° do Tratado sobre o Funcionamento da UE. Este estatuto permite a derrogação ao regime, através do estabelecimento de medidas específicas que tenham em conta o abastecimento destas regiões e sejam em favor das produções locais. Ao abrigo desta reforma do POSEI, as Regiões Ultraperiféricas passarão a contar com uma dotação financeira adicional para fazer face aos danos causados nas produções regionais de bananas, tendo em conta os acordos de comércio com países terceiros. Além disso, é introduzido um novo modo de cálculo das quantidades a expedir ou a exportar, doravante com base na média dos três melhores anos entre 2005 e 2012, alteração para a qual contribuí. Pelos motivos expostos, votei a favor do documento, estando ciente das dificuldades encontradas no seio do trílogo para chegar à melhor solução possível ao abrigo deste regime para as Regiões Ultraperiféricas.

 
  
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  Oldřich Vlasák (ECR), písemně. − Na rozdíl od svých kolegů se nedomnívám, že nejvzdálenější regiony potřebují specifické zacházení. Pokud má například azorský pěstitel vína výhodnější podmínky než ten český, není to z hlediska rovných podmínek uplatňování výrobků na společném trhu správné. Tuto zprávu jsem proto nepodpořil.

 
  
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  Angelika Werthmann (ALDE), schriftlich. Dieser Bericht behandelt Sondermaßnahmen im Bereich der Landwirtschaft zugunsten der Gebiete in äußerster Randlage der Union; dazu zählen Überseegebiete in Portugal, Spanien und Frankreich. Das POSEI-Programm ist für die landwirtschaftliche Erzeugung und die Verarbeitungsindustrie in diesen Regionen unverzichtbar. Die Lebensfähigkeit könnte ohne dieses Programm aufgrund der wirtschaftlichen Schwierigkeiten bzgl. der geografischen Lage gefährdet sein. Die POSEI-Programme gliedern sich in zwei unterschiedliche Regelungen bzgl. Versorgungsregelung und der Maßnahmen bzgl. der örtlichen Erzeugungen, auf die ca. 80 % der Gesamthilfe entfallen. Die POSEI-Programme – besondere Versorgungsregelung und Maßnahmen zugunsten der örtlichen Erzeugungen – bedürfen keiner wesentlichen Änderungen. Die finanzielle Ausstattung – mit insgesamt 653 Mio. Euro für die neun Regionen – ist aufgrund des rückläufigen Anteils der Landwirtschaft an der gesamten wirtschaftlichen Tätigkeit unzureichend. Ebenso wirkt sich die Wettbewerbsfähigkeit der Einfuhren aus Drittländern nicht günstig aus. Auch nachhaltige Methoden sollten zur Anwendung kommen, und die EU sollte die Einfuhren aus Drittstaaten stärker kontrollieren, damit es nicht zu unlauterem Wettbewerb mit den örtlichen Erzeugungen kommt.

 
  
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  Jacek Włosowicz (EFD), na piśmie. − Regiony najbardziej oddalone w Unii Europejskiej to tzw. regiony peryferyjne, które należą do poszczególnych państw członkowskich. Do regionów najbardziej oddalonych zalicza się Martynikę, Maderę, Azory, Gwadelupę, Wyspy Kanaryjskie oraz Gujanę Francuską. Traktat WE mówi, że regiony najbardziej oddalone od Unii Europejskiej należy traktować w szczególny sposób, uwzględniając ich specyficzną sytuację. Oczywiście ich nietypowe położenie sprawia, że wspomniane „peryferia” borykają się z poważnymi trudnościami społeczno-gospodarczymi, głównie w sektorach przetwórstwa przemysłowego oraz rolnictwa.

W celu niwelowania różnic i dysproporcji społeczno-gospodarczych Wspólnota realizowała szereg programów pomocowych. Warto tutaj wspomnieć o takich działaniach jak POSEIDOM, POSEICAN czy POSEIMA, gdzie głównym założeniem było zwiększenie zatrudnienia i rozbudowanie infrastruktury. Od 2006 r. zaczęto realizować tzw. program POSEI. Sprawozdania pokazują, że środki skierowane do tych regionów pozwalają w pewnym stopniu przezwyciężyć trudności w opisanych regionach, chociaż należy mieć także na uwadze fakt, że stopa bezrobocia jest w nich nadal bardzo wysoka (dwukrotnie wyższa od stopy bezrobocia w UE). Co więcej, ze względu na szczególne uwarunkowania i słabszą pozycję, ożywienie gospodarcze wymaga wytężonej uwagi w dłuższym okresie. Mam nadzieję, że środki kierowane do regionów zamorskich, szczególnie do sektora rolniczego, nie zostaną w przysłowiowy sposób „przejedzone”, ale przyniosą zamierzone skutki w postaci wygenerowania nowych miejsc pracy.

 
  
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  Iva Zanicchi (PPE), per iscritto. − Tutti noi sappiamo quanto i programmi di orientamento specifici svolgano un ruolo indispensabile per il mantenimento e lo sviluppo delle produzioni agricole e dell'industria di trasformazione nelle regioni ultraperiferiche. In un periodo di crisi che vede queste regioni di fronte a tassi di disoccupazione spesso superiori alle medie nazionali, è opportuno non solo mantenere tale regime ma anche rafforzarlo per quanto possibile. È bene considerare come le produzioni delle regioni ultraperiferiche siano inoltre vulnerabili di fronte all'aumento delle importazioni provenienti da paesi terzi. In quanto ai costi legati alla lontananza e all'isolamento bisogna aggiungere quelli risultanti dalle norme applicabili in materia di sicurezza alimentare e di rispetto dell'ambiente. Per questo, al fine di evitare una concorrenza sleale con le produzioni locali, concordo con il relatore affinché l'Unione intensifichi i controlli alle frontiere per le importazioni provenienti da paesi terzi, verificando con attenzione il rispetto dei requisiti veterinari e sanitari.

 
  
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  Zbigniew Ziobro (EFD), na piśmie. − Regiony najbardziej oddalone od lat otrzymują pomoc finansową. Niestety wiele z tych środków – ze względu na złe warunki glebowe oraz niesprzyjającą pogodę w tych regionach– nie jest w stanie zapewnić postępu oraz korzystnych zmian w rolnictwie. Dlatego wielkość środków nie przekłada się ani na jakość, ani na ilość. Tym bardziej powinniśmy zastanowić się nad odpowiednią alokacją środków, przy jednoczesnym przemyśleniu, czy warto wciąż inwestować olbrzymie środki w coraz bardziej nierentowne regiony. Czy nie lepiej wyrównać wielkość dopłat bezpośrednich dla rolników z tzw. nowych i starych państw UE? Środki te pozwolą na zwiększenie produkcji oraz obniżenie kosztów. Uważam, że w omawianym sprawozdaniu wciąż brakuje odpowiedzi na podstawowe pytanie dotyczące dalszego sensu funkcjonowania WPR w obecnym kształcie.

 
  
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  Inês Cristina Zuber (GUE/NGL), por escrito. O relatório aprova a proposta de regulamento que estabelece medidas específicas no domínio da agricultura a favor das regiões ultraperiféricas (RUP) da UE – onde se incluem a Madeira e os Açores. Os Programas de Opções Específicas relativas ao Afastamento e à Insularidade – POSEI – visam prestar ajuda financeira no que respeita à produção agrícola e indústria transformadora, existindo por outro lado o Regime Específico de Abastecimento, destinado ao abastecimento para alimentação de gado, à indústria transformadora e ao consumo direto, havendo contudo limites máximos para não interferir com as produções insulares. O relatório apresenta melhorias positivas relativamente à proposta da Comissão como, por exemplo, repõe a base jurídica relativa às RUP e suas especificidades, e reforça o papel e as dotações destes programas. Há muito defendemos estas medidas de apoio às RUP, que compensem os condicionalismos e constrangimentos que pesam sobre estas regiões. Por essa razão, votámos favoravelmente este relatório.

 

8.3. Faciliter l'accès des PME au financement (A7-0001/2013 - Philippe De Backer)
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Mündliche Erklärungen zum Abstimmung

 
  
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  Marina Yannakoudakis (ECR). - Mr President, David Cameron has said that we need to create a leaner, less bureaucratic Union relentlessly focused on helping its Member States to compete. We all know how important SMEs are to the economies of our countries.

I was pleased to support this report because it dealt with three important issues for SMEs. Firstly, red tape and bureaucracy, which cripples any small company, as we know. Secondly, late payment which is causing problems financially for companies to keep afloat. Thirdly, the report recognises the importance of women in SMEs and how they should be nurtured and encouraged to go forward.

We must support SMEs and we must use tailor-made EU funding programmes to ensure that recovery for our countries’ economies takes place with this asset that we all have.

 
  
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  Francesco De Angelis (S&D). - Signor Presidente, onorevoli colleghi, per uscire dalla crisi è necessario riattivare gli investimenti a sostegno delle piccole e medie imprese, se vogliamo restituire impulso alla crescita e al lavoro. Le piccole e medie imprese rappresentano un settore trainante della nostra economia. Allora è necessario facilitare l'accesso al credito, soprattutto in un momento di difficoltà e di crisi, costruire un nuovo rapporto tra le imprese e il sistema bancario, snellire e semplificare la pubblica amministrazione. In sostanza noi abbiamo bisogno di una pubblica amministrazione e di un sistema bancario amico delle imprese. Infine, è importante lavorare affinché il credito bancario non sia l'unica forma di finanziamento per le imprese. Da questo punto di vista molti passi in avanti sono stati fatti per la differenziazione del credito e per far sì che l'Europa ricominci a correre per essere forte, innovativa e soprattutto competitiva.

 
  
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  Giommaria Uggias (ALDE). - Signor Presidente, onorevoli colleghi, ho sostenuto il dossier del collega Philippe De Backer perché affronta il tema delle piccole e medie imprese riconoscendogli il ruolo strategico per il superamento della crisi e la ripresa della crescita economica. Tra gli aspetti principali toccati vi è quello dell'accesso al finanziamento da parte delle imprese e della scarsa patrimonializzazione delle stesse, che Commissione e Parlamento hanno obbligo di porre in essere, attraverso tutta una serie di azioni, per superarla e favorirla aggirando i sempre più stringenti requisiti di garanzia imposti dalle istituzioni bancarie.

Lo sviluppo deve passare anche attraverso l'apertura delle imprese ai capitali di rischio, agevolata anche mediante la creazione di mercati borsistici di dimensione regionale concepiti ad hoc per le piccole e medie imprese, aprendo quindi all'introduzione di best practices aziendali, favorendo la crescita aziendale e la richiesta di una nuova occupazione qualificata. La crisi si combatte su tutti i fronti e con queste politiche che, se attuate, avrebbero …

(Il Presidente interrompe l'oratore)

 
  
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  Izaskun Bilbao Barandica (ALDE). - Señor Presidente, el 22 de febrero del año pasado, mi Grupo presentó una campaña en favor de las PYME, cuyas bases están recogidas en este informe. Por eso lo apoyo, porque en Europa hay emprendedores brillantes y pequeñas y medianas empresas solventes, con graves problemas para iniciar o mantener sus negocios por problemas financieros.

La financiación debería ser un instrumento al servicio del desarrollo y del crecimiento, y hoy es una regla de cálculo que se ha trucado. Frente a ella, las PYME necesitan apoyos mucho más flexibles y creativos. Me alegro de que se reconozca el papel de las regiones y el de la banca local como herramienta de primera importancia para fomentar el desarrollo.

Mi país se ha desarrollado y diversificado así, con ayuda de Kutxabank. Hoy, nuestras PYME sufren la rigidez, la burocracia y unos plazos inasumibles para poder cobrar.

Acabar con estos problemas y paliar las diferencias en el precio del dinero y el acceso al crédito que hay en los Estados miembros es fundamental para restablecer una competencia abierta y digna de tal nombre en el seno de la zona europea.

 
  
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  Phil Bennion (ALDE). - Mr President, I voted in favour of this important file. It lays out a framework for the EU to do more to support SMEs in gaining access to finance. As Liberal shadow for the opinion of the Committee on Employment and Social Affairs, I welcome the emphasis on gaining access to finance because it is absolutely essential, and the same SMEs that need less red tape and better access to finance are the ones that will ultimately create the jobs and growth that Europe needs to work its way out of the crisis.

These businesses particularly need this finance if they are planning business expansion, and it is particularly important now because the banks are providing for less reliable lenders and are hiking up their interest rates, so reliable businesses are having to pay more and more in this respect. This report looks for innovative ways of helping mobilise cash for these businesses, and we must welcome that at this time of crisis.

 
  
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  Iosif Matula (PPE). - Din punctul meu de vedere, cea mai clară definiţie a IMM-urilor europene este următoarea: gândesc eficient şi acţionează practic la o dimensiune restrânsă. Iar cifrele demonstrează eficacitatea lor: au peste 87 de milioane de angajaţi, ce reprezintă 67% din forţa de muncă din sectorul privat.

Obstacolele legate de diversitatea pieţelor europene, birocraţia şi accesul redus la finanţare sunt principalele dificultăţi ce stau în faţa dezvoltării IMM-urilor. Potenţialul lor de dezvoltare este condiţionat de accesul la finanţare şi, implicit, de adaptarea sistemului bancar la necesităţile lor. IMM-urile dezvoltă întotdeauna relaţii financiare cu băncile de la nivel local. Îmbunătăţirea accesului la credite locale prin reducerea rigidităţii împrumuturilor financiare contribuie semnificativ la creşterea competitivităţii întreprinderilor. Susţin dezvoltarea parteneriatelor pentru inovare, care să cuprindă întreprinderi alături de parcuri inteligente, în vederea realizării de patente şi inovaţii într-o abordare de jos în sus.

Iată câteva dintre motivele pentru care am votat acest raport.

 
  
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  Martina Anderson (GUE/NGL). - Mr President, the future success of SMEs and their contribution to job creation over the coming years will very much depend on governments putting in place economic policies which will allow SMEs to flourish and to develop quality products and services. Small traders in particular have been going through an extremely difficult financial situation over the past number of years. The onus is on all of us to do all that we can to alleviate the pressure on such small, local traders.

While I supported this report, I would have preferred it to have been more proactive in pushing the banks to invest in the economy. However, it is a step in the right direction. I believe EU funding offers a largely untapped source of potential funding for SMEs in the North of Ireland, be they in Derry, Antrim, Down, Armagh, Fermanagh or Tyrone, and not forgetting of course what are called the ‘border areas’ of Monaghan, Cavan and Donegal.

 
  
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  Julie Girling (ECR). - Mr President, I voted for this report because SMEs account for the majority of European jobs. To my mind, they are the most important issue on the growth agenda. Getting the climate right is incredibly important.

I welcome the increase in EIB funding, which I understand should leverage a total of EUR 180 million over the period of three years. Lack of access to finance is a crucial limiting factor for entrepreneurs. A good idea, commercial ability, drive, enthusiasm and hard work are completely worthless without capital. They are completely worthless without the access to investment. This is never truer than for young entrepreneurs. We do a lot in this place to try to encourage young entrepreneurs, but the most important thing we can do is to get them money to start their businesses.

Most of all I would like to say that I regret the amount of talking we do about this. This is yet another own-initiative report. Own-initiative reports are mostly becoming an abomination to my mind. They are just talk, talk, talk. Let us actually do something.

 
  
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  Димитър Стоянов (NI). - Г-н Председател, аз разбира се гласувах за този доклад. Този доклад и такъв дебат за малките и средните предприятия вече е традиционен. Не знам дали сте забелязали, но вече близо една година няма страсбургска сесия, която да мине без дебат за малките и средните предприятия.

И тук искам да се съглася с колегата, която говори преди мене в това отношение, че действително говоренето и това, което реално се случва, радикално се разминават. Всички сме „за“ финансирането на малките и средни предприятия. Говорим го всеки месец. Резултати обаче няма и продължаваме просто така да си го говорим, да си го обсъждаме.

Билиони и трилиони евро бяха изсипани в банковия сектор, за да се спасяват банките от кризата, която сами предизвикаха. Сега обаче тези пари ги няма за малките и средните предприятия. Ако тези пари бяха отделени действително за малки и средни предприятия, а не дадени на тези, които предизвикаха кризата и доведоха до фалита на голяма част от тези предприятия в Европа, сега ситуацията щеше да е друга. Нека да помислим за истински европейски фонд за малки и средни предприятия.

 
  
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  Jim Higgins (PPE). - Mr President, the fact that we had only three votes on this particular report indicates how unanimous the support has been, and listening to all of our colleagues it is obvious that the SME sector has the biggest potential in terms of creating jobs.

A number of years ago, as a Member of the Irish Parliament, I had the pleasure of visiting the United States. We see the United States as big, as mega, but what really was impressed me was the fact that 80% of jobs in the United States are provided by enterprises with fewer than 20 employees, and that is the direction in which we should be going.

Can I say in relation to the venture capital fund that it is excellent, the money is there, but an awful lot of would-be entrepreneurs do not know about it? We need to advertise it. Last, but by no means least, I agree with all my colleagues in relation to bureaucracy. Bureaucracy is the silent killer which has killed more would-be jobs than anything else.

The very last thing I will say is, in relation to the SME sector, let us monitor it on an ongoing basis. It has huge potential.

 
  
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  Roberta Angelilli (PPE). - Signor Presidente, onorevoli colleghi, le PMI sono il 98% delle imprese europee e coprono il 60% dei posti di lavoro nell'Unione. Ci ripetiamo spesso che, se ogni PMI potesse assumere una sola persona, potremmo creare 23 milioni di nuovi posti di lavoro e risolvere il problema della disoccupazione in Europa. Invece, in questo periodo di crisi, le PMI sono tagliate fuori persino dall'accesso al credito e intanto i soldi dei cittadini vanno alle banche in difficoltà, come è accaduto in questi giorni al Monte dei Paschi di Siena in Italia. La situazione è tragica: nel 2012 in Italia hanno chiuso più di mille imprese al giorno. Nella mia regione, il Lazio, 90 imprese al giorno, con pesanti ricadute nel tessuto economico e soprattutto sociale. Quindi azioni concrete servono subito per facilitare l'accesso al credito, introdurre il PMI supporting factor e anche, molto importante, la semplificazione burocratica.

 
  
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  Andrea Češková (ECR). - Pane předsedající, po zvážení všech pro a proti jsem hlasovala pro tuto zprávu o zlepšení přístupu malých a středních podniků k financování, nicméně s výhradami ke konkrétním bodům.

Nikdo nepochybuje o tom, že zaměstnanost je závislá na úspěchu podnikatelských aktivit, které k růstu vyžadují mimo jiné i cizí kapitál čili úvěrové financování. Musíme si však také uvědomit, že pro každý podnik je důležité, aby nebyl obtěžován zbytečnou byrokracií a svazován přílišnou regulací.

Ve zprávě je konstatováno, že v posledních letech bylo vynaloženo značné úsilí na půdě Evropské unie ke snížení administrativní zátěže. Kdybychom se na to ovšem zeptali podnikatelů, myslím si, že jejich odpověď by nebyla tak jednoznačná.

Jsem velmi ráda, že ve zprávě se zmiňuje podnikání žen. Ze statistik totiž jasně vyplývá, že ženy podnikatelky mají zhoršený přístup k úvěrům, obzvláště v případech, pokud mají vyživovací povinnost vůči svým nezletilým dětem.

 
  
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  Charles Tannock (ECR). - Mr President, if big business forms the backbone of a modern economy, such as the one in my region of London, then small and medium-sized enterprises could be described as its heart. They have suffered the most under the global financial crisis, so I am delighted to support EU growth measures to boost SMEs and protect them as far as possible from the economic uncertainties and increased red tape of today.

We all know the difficulties that small businesses can encounter, particularly when appealing to investors, and so the Commission’s efforts to foster competitiveness and an entrepreneurial spirit will be most useful. We also need to enable a regulatory regime that facilitates, rather than hinders, investments. By curtailing late payments, for example, it could bring tangible benefits to the recipients of these funds.

This is one area in which the EU can deploy its cohesion policy to promote pro-growth efficiency of investment, reduce the burden of bureaucracy and over-regulation, and allow SMEs the enhanced lending and assistance that so many of them desperately need in the current economic climate.

 
  
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  Diane Dodds (NI). - Mr President, Northern Ireland is an SME economy: 97% of all business is conducted by SMEs. These range from the family-run businesses to the faster-growing enterprises. The best way to support jobs and growth in Northern Ireland is to support SMEs. I welcome this report, and I welcome the steps set out in this report to improve access to finance.

We all have stories of how banks have squeezed SMEs and, in some cases, made them unviable by not financing them. I also welcome the commitment of 20% of the Horizon 2020 budget to SMEs, and I look forward to research and innovations at our universities which are more linked to commerce and economic growth.

Can I very quickly mention the regional aid guidelines, which have a real potential to disadvantage SMEs in Northern Ireland. We share a land border with the Irish Republic, which has an aggressively low corporation tax. It is important that these guidelines reflect the situation in which we find ourselves.

 
  
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  Adam Bielan (ECR). - Panie Przewodniczący! Grupa małych i średnich przedsiębiorstw to bezdyskusyjnie największe koło zamachowe gospodarki w Unii Europejskiej i jednocześnie sektor najbardziej wrażliwy. Szczególnie w okresie recesji oraz wciąż pogłębiającego się bezrobocia nasza uwaga powinna być zwrócona w kierunku drobnych przedsiębiorców, gdyż wszelkie wahania w tym obszarze oddziałują na cały rynek wewnętrzny. Pamiętajmy, że małe i średnie przedsiębiorstwa to osiemdziesiąt pięć procent miejsc pracy.

Dlatego popieram proponowane przez Komisję ułatwienia dla przedsiębiorców w dostępie do długoterminowych funduszy inwestycyjnych w ramach Aktu o jednolitym rynku. Pilnie należy też zająć się problemami bankrutujących przedsiębiorstw, które często nie są w stanie uzyskać niezbędnych kredytów. Zmniejszenie formalności wymaganych do rozpoczęcia nowej działalności gospodarczej wspomogłoby przebranżowienie wielu firm.

Chciałbym również zwrócić uwagę Komisji na skutki wynikające z podniesienia opodatkowania w wielu krajach członkowskich, co odbija się dotkliwie na sytuacji właśnie drobnych przedsiębiorstw oraz konsumentów.

 
  
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  Monika Smolková (S&D). - Podporila som správu o zlepšení prístupu malých a stredných podnikov k financiám, pretože sú významnou súčasťou celej európskej ekonomiky a aj pri malej podpore vedia veľmi pružne reagovať na trh a vytvárať nové pracovné miesta. Prísne kritéria bánk pre poskytovanie úverov mnohokrát neumožňujú pre malé a stredné podniky žiadať bankový úver, pretože nemajú základný kapitál na ručenie úverov. Zvyšovanie kapacity programov záruk za úvery a programy mikroúverov pre malé a stredné podniky sú cestou, ako pomôcť udržať zamestnanosť a životaschopnosť pre malé a stredné podniky. Súčasne ale s novými opatreniami je potrebná prísnejšia a dôslednejšia kontrola dodržiavania súčasných smerníc, ktoré majú pre malé a stredné podniky vytvárať podmienky pre ich stabilizáciu a rast. Pretože zbytočne budeme prijímať nové opatrenia, ak už prijaté sa neuplatňujú a finančné toky pri obchodných transakciách sú veľmi zdĺhavé, ba až likvidačné pre malé a stredné podniky.

 
  
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  Seán Kelly (PPE). – A Uachtaráin, d’fhreastail mé ar an díospóireacht seo inné ó thús deireadh agus cé gur chuir mé mo lámh suas chun aird a tharraingt ag an tús, níor glaodh orm – rud nach raibh mé róshásta leis. Ach bíodh sin mar atá, bhí an díospóireacht suimiúil agus corraitheach agus bhí áthas orm vótáil ar son na moltaí anseo inniu.

Gan dabht ar bith, is é cúrsaí airgid agus airgead a fháil ó na bainc an fhadhb is mó a bhíonn ag fiontair bheaga agus mheánmhéide. Tá gach fianaise ann go bhfuil an BIE ag cur an t-airgead ar fáil ach go bhfuil sé an-deacair ar na fiontair é a fháil. Dúirt beirt Fheisirí ó mo thír féin inné, an Feisire Prendergast agus an Feisire Costello, go bhfuil ag teip ar 25 % de na hiarratais agus tá eagla ar a lán fiontar eile freisin cur isteach ar an airgead ar an gcúis chéanna. Dá bhrí sin, caithfimid dul i ngleic leis an bhfadhb sin agus freisin an fhadhb a bhaineann leis an téip dhearg. Má dhéanfaimid é sin, déanfaimid dul chun cinn maith.

 
  
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  Licia Ronzulli (PPE). - Signor Presidente, onorevoli colleghi, tutti conosciamo l'importanza fondamentale per l'Unione europea delle piccole e medie imprese. In effetti, rappresentano la spina dorsale dell'economia offrendo circa 90 milioni di posti di lavoro anche nei 27 Stati membri. La crisi economica ha evidenziato che, senza un valido e concreto sostegno, le piccole e medie imprese sono troppo vulnerabili.

L'accesso al credito è fondamentale per finanziare gli investimenti delle imprese, assicurare che le stesse realizzino il loro potenziale di crescita e agevolare la nascita di nuove realtà imprenditoriali. Ovviamente, tutto questo contribuisce contemporaneamente alla crescita e alla creazione di posti di lavoro. Se vogliamo concretamente sostenere oltre 23 milioni di piccole e medie imprese operanti in tutt'Europa, è necessaria un'ottimale pianificazione delle risorse finanziarie. Dobbiamo consentire alle nostre imprese un migliore accesso ai finanziamenti, conferendo solide basi alle esportazioni e alla produzione industriale. Avremo così milioni di nuove imprese creative ed innovative e rinnoveremo la base economica dell'Europa rendendola più forte e meno vulnerabile alle turbolenze economiche.

 
  
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  Elena Băsescu (PPE). - Am votat în favoarea raportului, deoarece IMM-urile reprezintă coloana vertebrală a economiei europene, asigurând marea majoritate a locurilor de muncă. În prezent, ele întâmpină dificultăţi în accesarea finanţării, ca efect al crizei economice. Întrucât nu există o soluţie universală, trebuie să se ţină cont de diversitatea lor.

Băncile au o importanţă majoră în contextul investiţiilor în IMM-uri, atât la nivel european, cât şi local. La fel de importantă este îmbunătăţirea dialogului între întreprinderi şi creditori şi găsirea unor soluţii alternative de finanţare. Statele membre ar trebui să faciliteze accesul IMM-urilor la finanţare, utilizând proceduri transparente. Doar astfel s-ar putea consolida competitivitatea economică şi combaterea şomajului.

 
  
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  Janusz Władysław Zemke (S&D). - Chciałbym bardzo podziękować. Także należę do tych posłów, którzy bardzo gorąco wspierają stanowisko Parlamentu w sprawie poprawy dostępu małych i średnich przedsiębiorstw do finansowania. To właśnie w tych przedsiębiorstwach powstaje w Europie zdecydowana większość nowych miejsc pracy. Dzieje się tak także moim kraju, w Polsce.

Warto jednak zwrócić uwagę na fakt, że małe i średnie przedsiębiorstwa bardzo się między sobą różnią i że nie są skrojone wedle tej samej miary. Nie ma zatem jednego uniwersalnego rozwiązania, które odpowiadałoby wszystkim przedsiębiorstwom. Trzeba je zatem wspierać w bardzo różny sposób i trzeba wspierać inwestycje. W szczególności sądzę, że należy znacznie bardziej uelastycznić ich dostęp do unijnych funduszy strukturalnych. Jest to rezerwa, którą przedsiębiorstwa te powinny aktywnie i lepiej wykorzystywać.

 
  
  

Schriftliche Erklärungen zum Abstimmung

 
  
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  Laima Liucija Andrikienė (PPE), raštu. − Balsavau už šią rezoliuciją dėl MVĮ galimybių gauti finansavimą gerinimo. Mažosios ir vidutinės įmonės (MVĮ) Europos Sąjungai labai svarbios. Jos yra Europos ekonomikos pagrindas ir svarbi Europos Sąjungos ekonomikos augimo varomoji jėga. MVĮ labai prisideda prie darbo vietų kūrimo 27 Europos Sąjungos valstybėse narėse. Tačiau dėl ekonominės krizės MVĮ tapo itin pažeidžiamos, joms vis sunkiau gauti kreditus verslui vystyti, kadangi kreditoriai tapo atsargesni. Dėl griežtesnių kapitalo reikalavimų kreditoriai dažnai prašo ne tik įprastų banko garantijų, bet ir papildomų asmeninių garantijų. Tai gali būti papildoma kliūtis verslininkams įsteigti savo MVĮ arba į ją papildomai investuoti. Pritariu pasiūlytiems galimiems sprendimams, kaip būtų galima pagerinti finansavimo prieinamumą MVĮ: 1) padidinti šio sektoriaus profesionalumą; 2) įtvirtinti geresnį MVĮ ir kreditorių bendradarbiavimą bei keitimąsi informacija; 3) reguliariau stebėti finansinę MVĮ padėtį; 4) nustatyti aiškias (asmeninių) garantijų taikymo taisykles; 5) parengti aiškias kredito pirmalaikio grąžinimo, galimų baudų nustatymo ir kreditorių prarasto pelno apskaičiavimo taisykles. Tačiau taip pat svarbu, kad Komisija lanksčiai žiūrėtų į MVĮ augimo finansavimo būdus bei remtų ir alternatyvias finansavimo priemones.

 
  
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  Sophie Auconie (PPE), par écrit. – J’ai voté en faveur de ce rapport qui vise à mobiliser de nouveaux financements européens afin de pallier les défaillances du marché entravant la croissance des PME. Ce texte propose un plan d'action incluant une série de politiques pour faciliter l’accès des 23 millions de PME européennes aux financements et apporter ainsi une contribution significative à la croissance.

 
  
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  Zigmantas Balčytis (S&D), raštu. − Balsavau už šį siūlymą dėl galimybių gauti finansavimą mažoms ir vidutinėms įmonėms (MVĮ) gerinimo. Dėl ES ištikusios finansų krizės kai kurie kreditoriai, teikdami paskolas MVĮ, tapo atsargesni. Be to, nustatytos naujos griežtesnės taisyklės (pvz., finansų įstaigų ir kapitalo reikalavimų taisyklės) dar labiau apsunkino finansavimo gavimą šioms įmonėms. Šiuo siūlymu siekiama mažoms ir vidutinėms įmonėms sukurti palankesnes banko paskolas, alternatyvias rizikos kapitalo formas, aiškesnes ir veiksmingesnes bendradarbiavimo su kreditoriais taisykles bei greitesnius atsiskaitymus su jomis. Pritariu išdėstytiems siūlymams, kad ES ir valstybių narių nacionalinės institucijos būtų atsargios kurdamos naujas kapitalo reikalavimų taisykles, kad būtina parengti aiškias kredito grąžinimo, galimų baudų nustatymo ir kreditorių prarasto pelno apskaičiavimo taisykle ir kad būtų remiamos ir alternatyvios finansavimo priemonės. Kadangi kai kuriose valstybėse namų ūkiai bankų sąskaitose turi didžiules santaupų sumas, pritariu raginimui Komisijai išnagrinėti, kaip sudaryti sąlygas šias santaupas aktyviai panaudoti, pvz., teikiant mokesčių paskatas.

 
  
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  Francesca Barracciu (S&D), per iscritto. − Il piano d'azione proposto dalla Commissione Europea ha un approccio positivo. Tuttavia pone molta attenzione sul capitale di rischio senza sostenere in maniera sufficiente meccanismi di finanziamento alternativi. A ciò si accompagna la necessità di garantire maggiori risorse a favore delle PMI nel quadro dei programmi COSME e Horizon 2020 e l'impegno a tener salda, anche nel quadro di una semplificazione del contesto normativo e amministrativo per le PMI, la protezione sociale dei lavoratori, la loro salute e sicurezza sul lavoro. Il documento nel suo complesso, comunque, accoglie le istanze venute fuori dalla discussione parlamentare.

 
  
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  Regina Bastos (PPE), por escrito. A importância das Pequenas e Médias Empresas (PME) para a economia europeia é indiscutível. Estas são o grande motor da economia europeia, do crescimento económico, contribuindo enormemente para a criação de emprego nos 27 Estados-Membros. Com a crise na Europa, as PME foram severamente afetadas pela forte restrição do acesso ao crédito, pelos problemas inerentes à contração da economia, a falta de pagamento por parte dos seus devedores, o aumento de impostos, a diminuição na procura, etc. Assim sendo, é consensual que, para que as PME possam desenvolver uma atividade saudável e potenciadora de crescimento e criação de emprego, é fundamental assegurar boas condições no seu acesso ao crédito. Para isso, deve garantir-se que os credores prestam informações claras e transparentes e que as condições de acesso ao crédito sejam facilitadas e não envolvam encargos ou restrições demasiadas. Saliente-se que sendo as PME muito heterogéneas, soluções diferentes e alternativas devem também ser desenvolvidas no que toca à sua modalidade de financiamento. A poupança dos privados deve também ser incentivada. Pelo exposto, votei favoravelmente o presente relatório.

 
  
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  Nora Berra (PPE), par écrit. – J'ai voté en faveur du rapport de Philippe de Backer, qui convient que la réussite économique de l'Union européenne, l'excellence et la cohésion dépendront en grande partie de la croissance durable et de la création d'emplois qui reposent sur les PME. Il est donc essentiel de faciliter l'accès des PME aux financements. Pour ce faire, plusieurs mesures ont été établies, dont la demande de professionnalisation du secteur face à un manque de connaissances ou encore l'amélioration de la coopération et de l'échange d'informations entre les PME et les créanciers permettant un suivi plus régulier de la situation financière de la PME.

 
  
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  Mara Bizzotto (EFD), per iscritto. − Ho sostenuto con un voto favorevole la relazione di iniziativa De Backer che ben analizza le cause e le soluzioni per migliorare l'accesso al credito alle piccole e medie imprese. In Europa e soprattutto in Italia, le PMI svolgono un ruolo fondamentale per la struttura economica e riescono a dar lavoro a ben il 67% dei nostri cittadini. Ritengo sia necessario sostenere con sempre più mezzi queste realtà imprenditoriali e garantire ad esse, soprattutto in questo momento di crisi economica, un maggiore accesso al credito attraverso il settore bancario che tanto ha ricevuto in termini di aiuti economici dall'Unione europea.

 
  
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  Vilija Blinkevičiūtė (S&D), raštu. − Balsavau už šį pranešimą, kadangi mažosios ir vidutinės įmonės (MVĮ) yra labai svarbios Europos ekonominei raidai, nes jos prisideda prie darbo vietų kūrimo visose ES valstybėse narėse. Nenuostabu, jog prasidėjus krizei MVĮ veikla sutriko. Viena iš priežasčių – kreditoriai tapo atsargesni. Kitaip tariant, buvo nustatytos naujos, griežtesnės kapitalo reikalavimų taisyklės tiek ES, tiek nacionalinės valdžios institucijoms, todėl MVĮ tapo sunkiau gauti finansavimą. Nors prevencinės priemonės yra pateisinamos krizės laikotarpiu, tačiau ES ir nacionalinės valdžios institucijos turėtų būti atsargios kurdamos naujas kapitalo reikalavimų taisykles. Kadangi nėra bendro poveikio vertinimo, kuris apimtų visas skirtingas įgyvendintas taisykles, padariniai finansų sektoriui ir MVĮ galimybėms gauti finansavimą yra itin neaiškūs. Dar viena MVĮ kylanti problema – nepakankamas skaidrumas, pvz., paskolą grąžinant anksčiau. Finansavimo nuostoliai ir papildoma bauda ne visada tinkamai nurodomi iš anksto. Kartais bendros pirmalaikio paskolos grąžinimo sąnaudos tokios didelės, kad MVĮ negali sau jų leisti, ir dėl to neįmanoma persvarstyti jų investicijų bei sprendimo imti kreditą. Svarbu pažymėti, jog nors ir nėra visiems vieno tinkamo sprendimo skirtingų pobūdžių MVĮ veiklai, tačiau bendromis ES valstybių narių jėgomis būtų galima didinti šio sektoriaus profesionalumą, nustatant aiškias garantijų taikymo taisykles, įtvirtinant geresnį MVĮ ir kreditorių bendradarbiavimą (keitimąsi informacija) bei reguliariau stebint finansinę MVĮ padėtį.

 
  
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  Sebastian Valentin Bodu (PPE), în scris. − În pofida actualului mediu dificil în care îşi desfăşoară activitatea, IMM-urile şi-au păstrat rolul de coloană vertebrală a economiei europene. Cele 20,7 milioane de IMM-uri reprezintă peste 98% din totalul întreprinderilor europene şi angajează peste 87 de milioane de persoane. Din cauza crizei, instituţiile financiare au devenit mai prudente în acordarea de credite IMM-urilor. De asemenea, regulile noi şi stricte privind instituţiile financiare şi cerinţele în materie de capital, puse în aplicare atât de autorităţile naţionale, cât şi de cele ale UE, fac şi mai dificil accesul IMM-urilor la finanţare. Doresc să menţionez că IMM-urile fac parte de cele mai multe ori dintr-un lanţ de distribuţie şi sunt cel mai mult afectate de întârzierile plăţilor şi a perioadelor de plată utilizate în prezent; din aceste motive, salut decizia Comisiei de a prezenta propuneri şi soluţii oportune.

 
  
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  Vito Bonsignore (PPE), per iscritto. − Sottoscrivo integralmente l'analisi che sottende le argomentazioni della relazione, che apprezzo e di conseguenza approvo con voto favorevole. Il relatore ha saputo individuare con precisione le implicazioni della contrazione del credito d'impresa, che deve essere riconosciuto come una delle principali minacce al nostro sistema produttivo. Combinandosi con una onerosa pressione fiscale e con i rischi derivanti dalla posizione delle PMI nella catena produttiva, la scarsa disponibilità degli istituti di credito a finanziare l'impresa ha già determinato, in molte aree, un saldo negativo delle imprese, l'aumento della disoccupazione e l'impoverimento della base imponibile, contribuendo così a un circolo vizioso di impronta recessiva.

Bene quindi l'incremento della capacità di prestito della BEI, che andrà però accompagnato da misure stringenti per indirizzare effettivamente il credito alle PMI. Giacché è vero che, con tutte le loro nuove e antiche vulnerabilità, come ha bene ricordato il relatore le PMI continuano ad offrire due terzi degli impieghi complessivi nell’UE. Ma soprattutto, come ricordato al punto 41), rappresentano un fattore di stabilità e tenuta sociale delle comunità, soprattutto in tempi di crisi, fenomeno questo evidenziato anche da una recente ricerca dell'Escp Europe, sede di Torino.: vedasi processo verbale

 
  
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  John Bufton (EFD), in writing. − I voted against this report as it calls for the Commission to establish a ‘European Guarantee Platform’ under the European Investment Fund which would socialise the debt of private businesses (SMEs) and ultimately put the taxpayers’ money at risk. I also object to several of the new funding opportunities outlined in the report. For example, it calls on the Commission to provide a new legislative framework for issuers of funding to SMEs – to me, this move is completely unnecessary and would eat up a great deal of money that would be better spent by the UK Government in supporting British SMEs.

 
  
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  Cristian Silviu Buşoi (ALDE), în scris. − Este bine ştiut faptul că IMM-urile sunt vitale pentru piaţa unică europeană; de aceea, este foarte important ca ele să fie ajutate atât prin politicile naţionale, cât şi prin cele europene. Salut faptul că acest dosar se axează pe facilitarea accesului la credit, atât de necesar pentru dezvoltarea IMM-urilor şi, în acelaşi timp, pentru reducerea procedurilor birocratice. IMM-urile sunt cele care ne vor aduce mult-dorita creştere economică. De aceea, trebuie să ne asigurăm că antreprenorii vor avea posibilitatea de a accesa capitalul de care au nevoie pentru a-şi începe o afacere ori pentru extinderea ei.

 
  
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  Alain Cadec (PPE), par écrit. – J'ai voté pour ce rapport relatif au plan d’action de la Commission européenne pour faciliter l’accès des PME aux financements. J'estime en effet que la réussite économique européenne est tributaire de la capacité des petites et moyennes entreprises à réaliser pleinement leur potentiel de croissance. J'approuve les mesures proposées pour accroître la visibilité des PME auprès des investisseurs ainsi que pour favoriser les échanges de bonnes pratiques. Je soutiens par ailleurs les recommandations du rapporteur, notamment en vue de réduire les contraintes administratives pesant sur les PME.

 
  
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  Antonio Cancian (PPE), per iscritto. − Ho votato a favore di un miglioramento dei mezzi di finanziamento necessari alle PMI, che costituiscono la spina dorsale del sistema economico e necessitano di strumenti di accessibilità al microcredito più adeguati. Esse costituiscono più dell'80% delle aziende europee e sono quelle che contribuiscono a creare posti di lavoro necessari per l'uscita dalla crisi. In accordo con le decisioni del Consiglio, sostengo fortemente la necessità di aumentare il capitale della BEI di 10 miliardi per poter stimolare gli investimenti, stimati circa a 180 miliardi.

Altro punto fondamentale è la necessità di dare maggiore supporto e informazione alle PMI tramite programmi di tutoraggio e di coaching appropriati, tenendo presente che approntare nuovi strumenti è inutile se chi deve utilizzarli non ha le informazioni chiave per conoscerli e utilizzarli in modo efficiente e consapevole. Dall'altro lato le PMI devono essere maggiormente coinvolte nella predisposizione delle norme che le riguardano tramite un'attiva partecipazione, aiutando così il Parlamento a verificare le conseguenze che la nuova legislazione può avere.

Sono inoltre fortemente convinto che almeno il 20% del budget previsto per Horizon 2020 debba essere destinato alle PMI, consolidando altresì la dotazione finanziaria complessiva degli strumenti di finanziamento contenuti sia in Horizon 2020 sia in COSME.

 
  
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  Maria Da Graça Carvalho (PPE), por escrito. A importância das Pequenas e Médias Empresas (PME) para a economia europeia é indiscutível. Estas são o grande motor da economia europeia e constituem importantes motores de crescimento económico, contribuindo enormemente para a criação de emprego nos 27 Estados-Membros. Com o despoletar da crise económica na Europa, as PME foram severamente afetadas pela forte restritividade no acesso ao crédito, pelos problemas inerentes à contração da economia, seja a falta de pagamento dos seus devedores, o aumento de impostos, a diminuição na procura, etc. Assim sendo, é de comum acordo que, para que as PME possam desenvolver uma atividade saudável e potenciadora de crescimento e criação de emprego, é fundamental que boas condições sejam estabelecidas no seu acesso ao crédito. Para tal, é necessário garantir que os credores prestem informações claras e transparentes, que as condições de acesso ao crédito sejam facilitadas e não envolvam encargos ou restrições demasiadas. Por outro lado, o Parlamento deixa também a recomendação de que, salientando que sendo as PME muito heterogéneas, soluções diferentes e alternativas devem também ser desenvolvidas no que toca à sua modalidade de financiamento. A poupança dos privados deve também ser incentivada. Voto favoravelmente o presente relatório.

 
  
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  Minodora Cliveti (S&D), în scris. − Întreprinderile mici şi mijlocii sunt foarte importante pentru Uniunea Europeană. Ele reprezintă coloana vertebrală a economiei europene şi factori importanţi ai creşterii economice din Uniunea Europeană. IMM-urile contribuie la ocuparea populaţiei în regiuni cu un nivel scăzut de locuri de muncă şi la creşterea ocupării forţei de muncă, vin în întâmpinarea nevoilor actuale ale populaţiei care locuieşte în zonele respective şi au un efect pozitiv asupra dezvoltării comunităţilor locale.

Prin urmare, dezvoltarea IMM-urilor reprezintă o cale de reducere a disparităţilor de la nivelul unei ţări. Accesul la finanţare este esenţial pentru finanţarea investiţiilor întreprinderilor, pentru a garanta că acestea realizează potenţialul lor de dezvoltare şi pentru a facilita crearea de noi întreprinderi, în special pentru întreprinderile foarte mici şi pentru întreprinderile din economia socială, ceea ce permite generarea de creştere şi de locuri de muncă pe viitor. Trebuie facilitat accesul la finanţare şi pentru tinerii şi femeile antreprenori care îşi creează propria afacere şi pentru antreprenorii care sunt sau angajează persoane cu o poziţie socială dezavantajată.

 
  
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  Lara Comi (PPE), per iscritto. − Mi congratulo con il collega De Backer per il lavoro svolto a tutela delle PMI: soprattutto di questi tempi, migliorarne le possibilità di finanziamento diventa fondamentale per la ripresa economica dell'intera UE. Trovo giusto sottolineare il problema del ritardo dei pagamenti. Si sarebbe dovuto fare in modo che la direttiva approvata nel 2010 da questo Parlamento fosse attuata più rapidamente e più efficacemente. Inoltre è bene individuare le altre grandi problematiche: non si può pretendere che i proprietari di aziende a conduzione familiare o i cosiddetti "start-upper" abbiano le competenze manageriali per parlare lo stesso linguaggio dei finanziatori. E' necessario, per l'efficienza del sistema, che siano questi ultimi a mettersi nei panni dell'impresa per capirne esigenze, piani di sviluppo, e quindi solvibilità e potenzialità. Finché ognuno di questi due mondi parlerà una lingua diversa, sarà difficile trovare il punto d'incontro, a scapito dell'efficienza del sistema. Trovo corretto poi sottolineare l'eterogeneità dell'universo delle PMI. I due esempi che ho citato prima avranno sicuramente esigenze diverse e finanziatori assolutamente diversificati. Guai a confondersi ma ben venga una segmentazione anche delle norme, per facilitare l'accesso al giusto canale di finanziamento da parte di ciascuna PMI.

 
  
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  Corina Creţu (S&D), în scris. − Susţin rezoluţia referitoare la îmbunătăţirea accesului la finanţare al IMM-urilor pentru stimularea creşterii economice şi crearea de noi locuri de muncă. Este nevoie de un plan îmbunătăţit de acţiune, dar şi de o cooperare mai strânsă între întreprinderi şi sectorul bancar în privinţa finanţării. De altfel, consider că este necesară diversificarea surselor de venit.

 
  
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  Tadeusz Cymański (EFD), na piśmie. − Głosowałem za przyjęciem sprawozdania Komisji Spraw Gospodarczych i Monetarnych w sprawie ułatwiania dostępu do finansowania dla małych i średnich przedsiębiorstw (MŚP). Inicjatywa Parlamentu w tej kwestii jest godna poparcia między innymi ze względu na rolę małych i średnich firm w generowaniu wzrostu gospodarczego. To właśnie te przedsiębiorstwa mają największy udział w europejskim rynku pracy. Dlatego też wnioskowany wzrost funduszy przeznaczanych przez Europejski Bank Inwestycyjny na MŚP zasługuje na szerokie poparcie i jak najszybsze wdrożenie. Wiemy, iż nawet doskonałe pomysły na biznes nie znajdą miejsca na rynku, jeśli zabraknie kapitału inwestycyjnego.

 
  
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  Vasilica Viorica Dăncilă (S&D), în scris. − Consider că formarea profesională a persoanelor care vor să dezvolte întreprinderi mici şi mijlocii este esenţială şi ar fi benefică implicarea mai mare a femeilor în acest gen de activitate. Valorificarea potenţialului femeilor pentru dezvoltarea sectorului antreprenorial ar putea determina înfiinţarea de noi locuri de muncă şi este esenţial să se înlăture toate obstacolele cu care se confruntă femeile pe piaţa muncii. Pe de altă parte, este esenţial ca micii întreprinzători care au avut dificultăţi şi au dat faliment să fie orientaţi către activităţi noi.

 
  
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  Rachida Dati (PPE), par écrit. – Les PME, ce sont plus de 98% de nos entreprises, et près de 7 emplois sur 10. A elles seules, elles comptent pour près de 85% de nos créations d'emplois. C'est donc une évidence pour nos emplois et notre compétitivité : les entrepreneurs doivent être encouragés et soutenus, et la question de leur financement doit devenir une priorité. Je me félicite que ce texte encourage l'esprit d'entreprise et invite à accorder une seconde chance aux entrepreneurs. Ce sont des positions que j'ai défendues dans le cadre de l'élaboration de ce texte, et je continuerai à m'engager en leur faveur.

 
  
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  Mário David (PPE), por escrito. Como já tive oportunidade de afirmar várias vezes, as PME desempenham um papel crucial na dinâmica económica europeia. Por entender que o acesso ao financiamento por parte das PME é essencial para que a Europa ultrapasse a crise em que mergulhou e que não podemos continuar a pedir sacrifícios aos nossos concidadãos sem possuir uma estratégia de crescimento e ainda que o crescimento e a criação de emprego se deve em muito às PME, votei favoravelmente este relatório.

Reconheço que o contexto orçamental é difícil, mas insisto na necessidade de, apesar das limitações, continuarmos a defender o objetivo do crescimento e da criação de emprego. E aqui, mais uma vez as microempresas e as PME, ao criarem emprego nas suas regiões, são absolutamente vitais para o desenvolvimento das comunidades locais, ajudando a reduzir as disparidades sendo, por isso e sem dúvida, um elemento estruturante da política de coesão. Numa semana em que o Parlamento e o Conselho debatem o quadro de apoios multianual 2014-2020 (sem desprimor pelos fundos de coesão regional ou pela PAC) sublinho a importância do reforço do financiamento dos programas Horizonte 2020 e COSME como sinal de que as PME estão no centro das políticas europeias.

 
  
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  Cornelis de Jong (GUE/NGL), in writing. − I voted for the report on SME financing today because I strongly support SMEs. However, the future success of SMEs and their contribution to job creation over the coming years will depend on governments putting in place economic policies which will allow SMEs to flourish and to develop quality products and services.

 
  
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  Marielle de Sarnez (ALDE), par écrit. – Il existe aujourd'hui 23 millions de petites et moyennes entreprises dans l'Union européenne qui représentent 75% des emplois du secteur privé. Sources d'innovation et de croissance, les PME constituent l'épine dorsale de l'activité économique de l'Union. Mais elles ont paradoxalement plus de difficultés que les grosses entreprises à accéder aux financements, notamment aux prêts bancaires, pour pouvoir développer de nouveaux projets ou internationaliser leurs activités. Il est indispensable que les PME puissent bénéficier d'emprunts facilités et de règles bancaires plus souples, adaptées à leurs besoins, par exemple à travers le renforcement des réseaux bancaires de proximité. Les banques et les autres institutions financières doivent améliorer leur communication avec les entrepreneurs pour que ceux-ci soient plus à même de connaître leurs possibilités de remboursement. Enfin, il appartient à la Commission d'agir avec détermination pour que toutes les nouvelles règlementations limitent les lourdeurs administratives imposées aux PME.

 
  
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  Christine De Veyrac (PPE), par écrit. – J'ai voté en faveur de ce rapport d'initiative qui vise à faciliter l'accès des PME au financement. Ce texte permet donc bien de soutenir les PME qui demeurent les principaux vecteurs d'emplois et de croissance. Il est normal que les banques, qui ont bénéficié d'aides publiques ou du soutien de la banque centrale européenne lors de la crise financière, soient tenues de favoriser l'obtention de crédits au PME. Soutenir ce maillage de PME, c’est soutenir l’attractivité et le développement économique de nos territoires. En adoptant ce texte, le Parlement montre ici que son rôle est bien de représenter l’intérêt de nos citoyens et de nos acteurs économiques en faisant entendre leur voix dans les institutions.

 
  
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  Mark Demesmaeker (Verts/ALE), schriftelijk. − Europa is een kmo-gebied bij uitstek: meer dan 95% van de ondernemingen in Europa zijn kmo's die instaan voor zo'n 70% van alle werkgelegenheid. Het think small first-beginsel van de Small Business Act uit 2008 blijft dan ook nog steeds brandend actueel. Maar juist nu we de grootste economische moeilijkheden ondervinden sinds de Grote Depressie, is het voor veel kmo's een huzarenstuk geworden om hun financiering rond te krijgen.

Het voorliggende rapport somt de problemen daaromtrent op en verdient steun evenals het kmo-actieplan van de Europese Commissie ter verbetering van de toegang tot financiering voor kmo's. Maar we hebben oplossingen nodig op alle niveaus. Vorige maand gingen er in België bijvoorbeeld 1.147 bedrijven failliet, hoofdzakelijk kmo's: een stijging met meer dan 40 procent tegenover januari 2012. Kleine drama’s, die even erg zijn als die van ArcelorMittal of FordGenk. De oorzaak ligt in de cocktail van torenhoge lasten en een haperende marktvraag door een daling van het consumentenvertrouwen. Structurele hervormingen in de lidstaten zijn ook van hun kant broodnodig. De trieste balans wijst meer dan ooit op de behoefte aan een structurele verlaging van de lasten op arbeid. Ondernemen is de motor van onze economie en moet opnieuw gewaardeerd worden.

 
  
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  Tamás Deutsch (PPE), írásban. − Az európai vállalkozások 99%-át, így a munkahelyek 85%-át (a magánszektor munkahelyeinek kétharmadát) a kkv-k adják. A Bizottság becslése szerint szám szerint ez 23 millió kkv-t jelent, így ők alkotják az Unió gazdaságának gerincét. Köztudott, hogy a pénzügyi és gazdasági válság leginkább a kkv-kat sújtotta, aminek következtében az elmúlt két évben a bankkölcsönért folyamodó kkv-k közel egyharmadát sorozatosan elutasították, vagy az igényelt kölcsönnél jóval alacsonyabb összegű hitelt kapták. Ugyanakkor a hitelnyújtók nem minden tagállamban óvatosabbak a kkv-knak történő hitelnyújtáskor, mivel egyes tagállamokban az elmúlt években rekordösszeget fektettek kkv-kba. A bankkölcsönök jelentik a legfőbb finanszírozási formát a kkv-k számára, ugyanakkor az EKB banki hitelnyújtásról szóló 2011. októberi felmérésének eredményei azt mutatják, hogy a kkv-knak nyújtott hitelekhez kapcsolódó hitelminőségi követelmények általánosságban jelentősen szigorodtak. A jelentés a fent említett problémákon kívül kitér a tőkekövetelményekkel kapcsolatos szabályozásra, a hitelintézetek és kkv-k közötti kommunikáció javítására, az átláthatósági problémákra stb. Üdvözlöm a Parlament saját kezdeményezésű jelentését a kkv-k finanszírozáshoz való hozzájutásának javítása érdekében.

 
  
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  Ioan Enciu (S&D), în scris. − Am votat în favoarea Raportului privind îmbunătăţirea accesului la finanţare al IMM-urilor, întrucât consider că acest sector economic are un aport esenţial în vederea revenirii la creştere economică şi a ieşirii din criză, fiind nevoie, astfel, de măsuri la nivel european pentru stimularea acestuia. Întreprinderile mici şi mijlocii reprezintă 98% din totalul întreprinderilor de la nivel european şi angajează mai mult de două treimi din angajaţii de la nivelul UE. În plus, IMM-urile au creat 85% din totalul noilor locuri de muncă în perioada 2002-2010. Pe de altă parte, întreprinderile mici şi mijlocii au fost şi cele mai afectate de criza economică. De aceea, rolul Uniunii Europene este de a le sprijini, în special prin oferirea de posibilităţi de finanţare flexibile şi adaptate propriilor nevoi, acestea putând veni sub formă de fonduri europene, granturi sau împrumuturi.

 
  
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  Edite Estrela (S&D), por escrito. Votei favoravelmente este relatório por defender medidas suscetíveis de melhorar o acesso das PME ao financiamento nos Estados-Membros da UE. Relembra-se que o empreendedorismo feminino continua a ser uma oportunidade não aproveitada para o crescimento e a competitividade da UE, sendo necessário eliminar todos os obstáculos que continuam a afastar as mulheres do mercado de trabalho.

 
  
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  Jill Evans (Verts/ALE), in writing. − I voted in favour of this very good report on improving access to finance for small businesses. This is an issue of great importance to Wales where the economy depends so much on SMEs. Lack of access to finance is a complaint we hear so often now and was one of the issues raised directly with me by a company in Wales in recent weeks. This is an own-initiative report and its recommendations will, I hope, be considered seriously by the Commission and the Council.

 
  
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  Diogo Feio (PPE), por escrito. A importância que as PME representam no mercado europeu e na economia europeia é algo de incontornável. Recorde-se que as mesmas representam mais de 98 % das empresas europeias e proporcionam mais de 67 % dos empregos, e entre 2002 e 2010 foram diretamente responsáveis pela criação de 85% dos novos postos de trabalho na UE. É por isso vital que, em tempos tão conturbados da UE, se redirija todos os esforços necessários para melhorar as formas de financiamento disponíveis a este importante setor da economia. Gostaria de destacar, entre outras, a importância dos mercados de capitais especialmente desenhados para as PME da zona euro, como o NYSE Alternext. Este mercado, em funcionamento desde 2005, já possibilitou a várias PME obterem financiamento entre 2,5 milhões e 15 milhões de euros, demonstrando o impacto que estes mercados podem ter como forma de financiamento para estas empresas. Julgo que seria essencial a Comissão trabalhar mais este tipo de mercados, tornando-os mais acessíveis e atrativos tanto para as empresas como para os investidores, bem como apostar no desenvolvimento de regimes fiscais mais favoráveis ou criar fundos de investimento próprios em parceria com o BEI.

 
  
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  José Manuel Fernandes (PPE), por escrito. É recorrente dizer-se que as pequenas e médias empresas (PME) são a ‘espinha dorsal’ da economia europeia. Na verdade, as PME são responsáveis por cerca de 67% do emprego de toda a Europa e representam 98% do tecido empresarial. Com a crise financeira que atravessamos, as PME viram-se numa situação complicada no que respeita à sua liquidez devido à falta de financiamento por parte das instituições financeiras. Os bancos tornaram-se mais prudentes e criaram barreiras ao crédito dificultando a vida às PME que, assim, se sentem impotentes para dar o seu contributo ao crescimento económico e à criação de emprego. Torna-se, pois, imperioso facilitar-lhes o acesso ao crédito e diminuir-lhes a burocracia. O relatório em apreço do colega Philippe De Backer centra-se sobre as formas de melhorar e facilitar o acesso das PME ao financiamento. Saúdo a criação dos programas Empreendedorismo 2020 e do COSME (Programa para a Competitividade das Empresas e PME), fundamentais para relançar a economia e a criação de emprego. Porque considero as PME a força motriz da economia europeia, votei favoravelmente o relatório presente, uma vez que, sendo muitas delas constituídas por jovens empresários, é, também, uma forma de darmos esperança aos jovens e um passo em frente na saída da crise.

 
  
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  João Ferreira (GUE/NGL), por escrito. Este relatório parte de uma preocupação louvável e contém propostas que merecem o nosso apoio: as necessidades de financiamento à economia real, em especial às PME; as garantias públicas e os apoios à liquidez por parte do BCE; a necessidade de dar maior formação aos pequenos e médios empresários. Mas o relatório não evita gritantes contradições e omissões. As condições em que se desenvolve a livre concorrência no mercado único, favorecendo a asfixia das PME pelos monopólios; as políticas ditas de austeridade que esmagam os salários e o poder de compra dos trabalhadores; o crescimento do desemprego e a decorrente contração do mercado interno - são alguns exemplos de orientações que têm criado enormes dificuldades às PME e levado mesmo muitas delas à falência. Uma política efetiva de apoio às PME exige a redução das elevadas taxas de juro, dos custos dos fatores de produção como a energia, transportes, comunicações, entre outros - o que, por sua vez, exige a propriedade e gestão públicas destas setores-chave da economia - assim como o estabelecimento de margens máximas a aplicar pelas grandes empresas às PME. Exige menos impostos para as PME, simplificação de procedimentos e redução de exigências de capital próprio para acesso aos fundos estruturais.

 
  
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  Monika Flašíková Beňová (S&D), písomne. − Malé a stredné podniky (MSP) majú veľký význam pre Európsku úniu. Sú pilierom európskeho hospodárstva a dôležitou hnacou silou hospodárskeho rastu. Výraznou mierou sa podieľajú na vytváraní pracovných miest v 27 členských štátoch Únie. Súčasne, faktom však zostáva, že MSP sú zraniteľné, čo je zjavné v období po kríze. V dôsledku krízy sú niektorí veritelia opatrnejší pri poskytovaní úverov MSP. Okrem toho nové a prísne pravidlá, napríklad pre finančné inštitúcie, a kapitálové požiadavky, ktoré uplatňujú tak orgány EÚ, ako aj vnútroštátne orgány, sťažili prístup MSP k financiám. Pre MSP predstavuje problém aj nedostatok transparentnosti, napríklad pri predčasnom splácaní úverov. Finančné straty a dodatočné poplatky nie sú vždy vopred riadne vymedzené. Niekedy sú celkové náklady pri predčasnom splatení úveru dokonca také vysoké, že MSP nie sú schopné ich uhradiť, čo znemožňuje prehodnotenie ich investičných a úverových rozhodnutí. V dôsledku prísnejších kapitálových požiadaviek veritelia často požadujú okrem bežných bankových záruk aj dodatočné osobné záruky. To môže predstavovať pre podnikateľov dodatočnú prekážku, brániacu im v založení nového podniku alebo v ďalšom investovaní do svojho MSP. V Akčnom pláne na zlepšenie prístupu MSP k financovaniu Komisia predkladá niekoľko dobrých návrhov a riešení.

 
  
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  Ildikó Gáll-Pelcz (PPE), írásban. − Mind a Bizottság, mind pedig a tagállamok valódi erőfeszítéseket tettek a kkv-k versenyhelyzetének javítása érdekében, napjainkban azonban további intézkedések szükségesek. Továbbra is fontosnak tartok minden olyan kezdeményezést, ami a kkv-kat támogató uniós eszközök megfelelőbb felhasználását garantálja vagy e vállalkozói kör zavartalan működéséhez járul hozzá. Ez utóbbira jó példa a kkv-teszt is, ami a jogalkotás kkv-kra gyakorolt hatásának előzetes vizsgálatát teszi lehetővé. Említhetném emellett a jelentésben javasolt uniós kkv-portálok működtetését is, amely a kkv-kat célzó európai programok hatékonyabb működését teszi lehetővé.

Véleményem szerint a jól működő egységes piac versenyképes környezetet hoz létre, amelyben a kkv-k jobban kihasználhatják a globalizáció kínálta lehetőségeket, amely új lehetőségeket nyitna meg a tudás és az innováció terén. Jelenleg azonban a kkv-k nem élvezhetik teljes mértékben az egységes piac által nyújtott előnyöket – nagyrészt azért, mert nem áll rendelkezésükre elegendő információ a finanszírozási lehetőségekről és a más tagállamokban alkalmazandó szabályokról, továbbá a nyelvi ismereteik is hiányosak. Jómagam is úgy vélem, hogy egy jobb szabályozásra irányuló EU-s stratégia szükséges, és a De Backer úr által felvetett ambiciózus javaslatok elengedhetetlenek ahhoz, hogy Európa versenyképesebb és vonzóbb legyen mind befektetői, mind pedig termelői szempontból.

 
  
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  Bruno Gollnisch (NI), par écrit. – Les PME représentent 98 % des entreprises et 67 % de l'emploi dans l'Union européenne. C'est dire le rôle central qu'elles jouent dans le tissu économique et social de nos pays. Mais ce que l'on retient de ce rapport, c'est que les banques ne font pas, ou font mal, leur travail de financement de l'économie, malgré les centaines de milliards investis sur fonds publics dans leur perpétuel sauvetage.

Cette attitude n'est sans doute pas sans conséquence sur la survie des PME. Le problème des PME, c'est qu'on loue leur importance, mais qu'elles meurent dans la plus parfaite indifférence. La presse ne s'intéresse qu'aux plans de licenciements massifs: Petroplus, Goodyear, PSA, Arcelor, dont les travailleurs seront ici demain pour protester contre l'attitude amorale de M. Mittal. Ils ont bien tort de venir d'ailleurs: vous n'avez à leur offrir qu'une fausse compassion et votre croyance aveugle dans des principes économiques qui sont la cause même de leur licenciement. Une étude toute récente montre que l'immense majorité des fermetures d'usines en France depuis 2009 concerne des petites entreprises, avec en moyenne 70 emplois supprimés par unité fermée. De "petites" vagues de licenciements, dont on parle peu, mais de grands drames sociaux et humains pour ceux qui les subissent.

 
  
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  Nathalie Griesbeck (ALDE), par écrit. – Les PME sont essentielles à la bonne santé de l'économie européenne, elles en sont un pilier majeur. Ce sont elles qui créent des emplois, portent la croissance, soutiennent l'innovation et permettent le développement de nos territoires. Nous l'avons vu dans la crise, les États avec un fort réseau de PME ont mieux résisté. Aussi, j'ai voté en faveur de ce rapport car il apporte des outils pour soutenir les PME européennes et faciliter leur accès aux financements. Soutenir nos PME européennes est indispensable si nous voulons retrouver définitivement la croissance, faire reculer durablement le chômage et permettre à l'UE de rester un pôle de création et d'innovation.

 
  
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  Mathieu Grosch (PPE), schriftlich. Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) haben eine wichtige Bedeutung in der EU, sie machen 98 % der europäischen Unternehmen aus und schaffen 67 % der Arbeitsplätze.

Auch unter Beachtung der landeseigenen Gegebenheiten bestehen jedoch noch erhebliche Unterschiede bezogen auf Kreditvergabequote und Kreditangebot in den 27 Mitgliedstaaten, deshalb unterstütze ich diesen Bericht, der einen verbesserten Zugang zu Finanzmitteln für KMUs fordert. Dazu wird sowohl die Forderung nach weiterer Verringerung des Verwaltungsaufwands, als auch nach Maßnahmen, die die Lage der KMUs verbessert und Ihnen dazu verhelfen, Zugang zu neuen Märkten zu erhalten, einen wesentlichen Beitrag leisten.

Besonders unterstütze ich dabei, dass die grenzüberschreitende Tätigkeit von KMUs vereinfacht werden und die Hindernisse grenzüberschreitender Investitionen aufgespürt werden soll, um grenzüberschreitenden Handel auszuweiten und damit Wachstum zu fördern.

 
  
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  Małgorzata Handzlik (PPE), na piśmie. − MŚP są ogromnie ważne dla gospodarki europejskiej i tworzenia miejsc pracy, tak przecież teraz potrzebnych w UE. Tymczasem kryzys sprawił, że kredytodawcy stali się przesadnie ostrożni, jeżeli chodzi o udzielanie kredytów firmom. Nie ma również zachęt dla inwestowania w MŚP, co musi się szybko zmienić, inaczej nie wykorzystamy potencjału, który MŚP mają do zaoferowania. Trudności gospodarcze obnażyły szereg problemów, z którymi europejskie firmy muszą się borykać, jeżeli chodzi o finansowanie.

Głosowałam za sprawozdaniem, ponieważ potrzebujemy ułatwień w dostępie do finansowania MŚP, a sprawozdanie identyfikuje szereg istotnych barier w tym względzie i wskazuje obszary, gdzie możliwe są ulepszenia. Okazuje się, że dostęp do finansowania dla europejskich MŚP jest utrudniony m.in. ze względu na brak informacji dotyczących finansowania. Konieczne jest również przywrócenie zaufania do instytucji udzielających kredytów. Z powodu kryzysu ekonomicznego nie tylko instytucje finansowe są mniej chętne do udzielania kredytów, ale również MŚP z braku zaufania często rezygnują ze starania o kredyt.

Konieczne jest też wspieranie transgranicznych inwestycji m.in. poprzez usuwanie barier administracyjnych czy podatkowych. Podwójne opodatkowanie odstrasza MŚP od wejścia na rynki innych państw i tutaj konieczne są uproszczenia. MŚP muszą mieć odpowiednie środowisko prawne, aby móc w pełni korzystać z rynku wewnętrznego, co będzie z korzyścią dla europejskiej gospodarki.

 
  
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  Jim Higgins (PPE), in writing. − I voted to support this report as I believe that it is essential to facilitate the growth of SMEs in Europe. If we provide our SMEs with the means to become successful, then this will help the economies of the Member States to become more successful. SMEs provide much employment and they are a great source of innovation; this is something which we need to support, especially in the current economic climate. Improving access to finance for SMEs will ensure the survival of SMEs and these SMEs will help us on the road to economic recovery through their future innovation and growth, which will lead to more employment being created by SMEs throughout Europe. Along with this, we must reduce the levels of bureaucracy faced by SMEs. By doing this, we will make work easier for SMEs and this will surely be welcomed by business people throughout Europe. We must also simplify and shorten the bankruptcy procedures faced by entrepreneurs when their businesses are not successful; after all, it is not a crime to try or to fail. This would give our entrepreneurs a second chance and would help SMEs throughout Europe and subsequently help the economies of the Member States.

 
  
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  Brice Hortefeux (PPE), par écrit. – Je me félicite de la position retenue par le Parlement européen au sujet de l'accès des PME au financement, qui doit être facilité et encouragé. Les instruments et les idées existent. Il y a aujourd'hui 23 millions de PME en Europe, qui représentent 99% de l'ensemble du tissu entrepreneurial dans l'UE, et deux tiers des emplois du secteur privé. En période de crise, l'esprit d'entreprise doit être favorisé, car les PME sont le moteur de la croissance en Europe. C'est un sujet sur lequel nous devons nous pencher activement, et les propositions du Parlement européen me semblent aller dans la bonne direction: promouvoir l'accès au capital-risque, lever les barrières réglementaires et fiscales, permettre une politique en matière d'aide d'état plus souple, accompagner les entrepreneurs à monter leur projet... L'hétérogénéité des pratiques dans les Etats membres pour permettre l'accès des PME au financement entraîne des coûts qui ne vont pas dans le sens de l'intérêt collectif des États de l'Union. Nous subissons une concurrence internationale rude, et c'est pourquoi nous devons être en mesure de mieux protéger nos entreprises et de les aider à se développer sur les marchés extérieurs.

 
  
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  Juozas Imbrasas (EFD), raštu. − Balsavau už šį pasiūlymą. Mažosios ir vidutinės įmonės (MVĮ) Europos Sąjungai (ES) labai svarbios. MVĮ sukuria apie 90 milijonų darbo vietų ES, iš jų 30 % tenka labai mažoms įmonėms, o 85 % visų naujų darbo vietų nuo 2002 m. iki 2012 m. buvo sukurta MVĮ, ir visų pirma naujai susikūrusiose įmonėse. MVĮ yra Europos ekonomikos pagrindas ir svarbi ES ekonomikos augimo varomoji jėga. MVĮ labai prisideda prie darbo vietų kūrimo 27 ES valstybėse narėse. Tačiau MVĮ yra pažeidžiamos. Ir tai tapo aišku prasidėjus krizei. Dėl krizės kai kurie kreditoriai, išduodami kreditus MVĮ, tapo atsargesni. Be to, nustačius naujas griežtas taisykles, pvz., finansų įstaigų ir kapitalo reikalavimų taisykles, kurias įgyvendina tiek ES, tiek nacionalinės valdžios institucijos, MVĮ tapo sunkiau gauti finansavimą. Tad šiuo pasiūlymu siekiama supaprastinti MVĮ reglamentavimo ir administracinę aplinką. Taip būtų toliau skatinamas administracinių procedūrų supaprastinimas Europos, nacionaliniu, regioniniu, vietos ir tarpvalstybiniu lygmenimis, kad būtų sukurta aiški ir skaidri teisinė sistema, stengiantis riboti sudėtingą reguliavimą, kuris dažnai yra kliūtis MVĮ teikiant paraiškas ES finansavimui gauti.

 
  
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  Cătălin Sorin Ivan (S&D), in writing. − It is a well-known fact that European Union’s economic success and cohesion are linked with sustainable growth and job creation. SMEs are part of this equation. Their status differs from country to country, but it this time of crisis, there are SMEs that have problems accessing finance. This report is the reaction of the European Parliament to the Commission’s action plan to improve access to finance for SMEs. The report calls on the Commission to support alternative funding mechanisms and not only to focus on venture capital. Creditors should set clear and specific criteria on applying for finance in a transparent manner, in order to give a fair chance to those who need to access loans. I endorsed this report, but I have to mention that in simplifying the bureaucratic and administrative environment for small and medium-sized enterprises, there has to be an adequate protection for employees and their rights have to be protected and safeguarded.

 
  
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  Michał Tomasz Kamiński (ECR), in writing. − I voted in favour of this report because it does a good job in highlighting the specific vulnerabilities of SMEs: lack of access to finance, financial literacy and proper managerial skills, resilience to late payments and short payment periods, etc. I agree that the financial envelope for the debt and equity finance instruments under the COSME Programme and under Horizon 2020 should be substantially increased, and access to them for SMEs considerably improved. The Commission should provide an appropriate, tailored regulatory framework for issuers of funding to SMEs that will not be burdensome for them and which can win investors’ confidence. Cohesion policy is one of the main sources of financial support for SMEs, which is why we have underlined that funding programmes under the Structural Funds, reduction in red tape and increased speed and efficiency are essential to fostering the recovery of the EU economy.

 
  
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  Giovanni La Via (PPE), per iscritto. − Ho espresso voto favorevole alla relazione del collega De Backer perché ritengo che le proposte della Commissione per migliorare l’accesso delle PMI ai finanziamenti possano essere accolte positivamente benché necessitino di adeguati accorgimenti. In particolare, considerando l’importanza che rivestono le PMI nel tessuto economico dell’Unione europea, procedere verso una professionalizzazione del settore, una migliore cooperazione e scambio di informazioni tra PMI e creditori e la definizione di norme chiare riguardo l’uso di garanzie e in materia di rimborso anticipato del credito, tutto ciò significa procedere lungo un percorso virtuoso. Tuttavia, occorre anche che tali misure non siano applicate tout court all’insieme delle PMI nell’UE, ma è necessario tenere in considerazione le peculiarità di ogni Paese.

 
  
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  Agnès Le Brun (PPE), par écrit. – Le Parlement a largement salué ce plan d'action de la Commission, qui proposait des solutions utiles et concrètes pour lutter contre la vulnérabilité des PME, et notamment leurs difficultés croissantes à se (re)financer au lendemain de la crise. Toutefois, les amendements qu'il y a apportés permettront d'insister sur le fait qu'il ne peut y avoir de solution universelle et que les différentes catégories de PME présentent chacune des besoins différents. Plus particulièrement, le Parlement a rappelé que le capital-risque était un mode de financement de croissance qui ne convenait qu'à un nombre réduit de PME et qu'il convenait de soutenir aussi d'autres modes de financement, qui pourraient par exemple passer par des incitations fiscales pour mobiliser l'épargne des ménages européens.

 
  
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  Constance Le Grip (PPE), par écrit. – Le vote de ce rapport rappelle à tous que la réussite économique de notre continent est directement liée à celle des petites et moyennes entreprises. En effet, le potentiel de croissance des PME en Europe est extrêmement élevé, puisqu'elles sont à l'origine de 80% des emplois créés en Europe depuis cinq ans. Parmi les priorités annoncées dans la stratégie Europe 2020, l’Acte pour le marché unique et le Small Business Act, on trouve l’objectif de faciliter l’accès des PME aux financements pour les aider à croître et à innover. Nous avons à cet égard demandé que 20% du programme Horizon 2020 soient alloués au financement de l’innovation des PME.

 
  
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  Petru Constantin Luhan (PPE), în scris. − Este salutar faptul că situaţia din Mali este supravegheată îndeaproape de UNHRC şi apreciez spiritul de lider de care au dat dovadă statele africane care au adus această problemă în atenţia UNHRC. Este nevoie în continuare de implicarea statelor din vecinătate şi din nordul Africii în eforturile de combatere a terorismului şi crimei organizate. Autorităţile române analizează, la rândul lor, posibilitatea unei participări româneşti la viitoarea misiune a UE în Mali. Aştept cu interes raportul Înaltului Comisar referitor la situaţia drepturilor omului în Mali, în special în partea de nord a ţării.

 
  
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  Elżbieta Katarzyna Łukacijewska (PPE), na piśmie. − Małe i średnie przedsiębiorstwa to jeden z najważniejszych filarów gospodarki Unii Europejskiej, który generuje wzrost i zatrudnienie. Uważam, że powinniśmy zadbać o ich rozwój, a przede wszystkim poprawić dostęp do źródeł finansowania. Ważne jest, aby zmniejszyć biurokrację, między innymi obciążenia administracyjne związane z procedurami opracowywania i późniejszego rozliczania wniosków. Należy zapewnić łatwiejszy dostęp do mikrokredytów, szczególnie młodym przedsiębiorcom, oraz wspierać działalność innowacyjną, czyli inkubatory innowacji, klastry i ośrodki biznesowo-naukowo-badawczo-rozwojowe, które przede wszystkim przyczyniają się do konkurencyjności regionów. Uważam, że dzięki wspólnym działaniom sprostamy wyzwaniom, jakie stoją przed MŚP w Unii Europejskiej, i dlatego głosowałam za przyjęciem sprawozdania Philippe`a De Backera. Dziękuję.

 
  
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  Светослав Христов Малинов (PPE), в писмена форма. − Гласувах в подкрепа на текста относно улесняване на достъпа до финансиране на МСП. Тези предприятия са гръбнакът на европейската икономика и нейното развитие. В условията на днешната криза, МСП са в основата на икономическия растеж и конкурентоспособността на ЕС. И все пак, именно заради кризата, тези предприятия са твърде уязвими.

Важно е да се работи в посока намаляване на бюрокрацията и лесен достъп на МСП до банкови кредити и инвестиции. Така те ще бъдат стимулирани да предлагат творчески и иновативни проекти. Подпомагането на МСП осигурява и по-добра възможност за развитие на пазара. Още повече, създавайки нови работни места, атакуваме високата младежка безработица в Съюза. Приветствам препоръките, свързани с обмена на добри практики между държавите, партньорството на европейско и национално ниво, и профилираното обучение на предприемачите, за да могат те предварително да знаят как да получат достъп до финансиране. Трябва да положим всички усилия парите на европейските данъкоплатци да достигнат тези компании и бизнесмени, тъй като без силни и конкурентноспособни МСП, ЕС ще загуби своята икономическа перспектива.

 
  
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  Ramona Nicole Mănescu (ALDE), în scris. − Am votat în favoarea raportului referitor la îmbunătăţirea accesului la finanţare al întreprinderilor mici şi mijlocii (IMM-uri) deoarece acestea reprezintă coloana vertebrală a economiei UE, factori cheie ai creşterii economice pe termen lung care asigură peste 67% dintre locurile de muncă din Europa. Având în vedere faptul că IMM-urile reprezintă peste 98% dintre întreprinderile europene, cu atât mai mult acum, în contextul crizei economice, participarea acestora la proiecte finanţate din fonduri structurale reprezintă o soluţie reală de supravieţuire. Rolul instituţiilor europene, dar mai ales cel al guvernelor naţionale este esenţial în susţinerea acestora prin măsuri economice care să le permită accesul la lichidităţi şi investiţii. Şi în acest sens, salut planul de acţiune al UE privind îmbunătăţirea accesului la finanţe pentru microîntreprinderi şi întreprinderile mici şi mijloci, conform priorităţilor strategiei Europa 2020, pentru a permite acestora să depăşească dificultăţile cu care se confruntă în timpul actualei crize economice şi financiare. În final, doresc să subliniez necesitatea asigurării unor scheme de consiliere şi de asistenţă corespunzătoare, de sprijinire a IMM-urilor la nivel local şi regional în vederea elaborării de politici menite a promova antreprenoriatul şi a îmbunătăţi situaţia IMM-urilor pe tot parcursul ciclului lor de viaţă.

 
  
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  David Martin (S&D), in writing. − I welcome this resolution, which highlights the importance of strengthening the local banking system; underlines the responsibility and the functions of banks, ranging from European- to local-scale banks, in terms of investing wisely in the economy and more specifically in SMEs; notes the differences between Member States in the cost of borrowing for SMEs and in access to financing for SMEs resulting from the adverse macroeconomic context, which might have negative competitive implications in border areas; points out that, even though SMEs‘ problems in accessing credit still vary among Member States, the results of the October 2011 ECB Bank Lending Survey show a significant overall tightening of credit standards for loans to SMEs and demonstrate that reducing investments to a minimum can lead to a credit crunch; acknowledges, in addition, that there is a significant demand for micro-credits in the EU.

 
  
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  Clemente Mastella (PPE), per iscritto. − Le piccole e medie imprese rivestono un'importanza fondamentale per l'Unione, rappresentano la spina dorsale dell'economia europea in quanto importanti motori di crescita economica. La crisi finanziaria degli ultimi anni ha pesato fortemente sulla possibilità per le PMI di accedere al credito, determinando così una forte e generalizzata contrazione degli investimenti. A causa dei requisiti patrimoniali sempre più rigorosi, i creditori chiedono spesso, oltre alle normali garanzie bancarie, anche altre garanzie personali. Ciò può costituire un ulteriore ostacolo per gli imprenditori che intendono avviare nuove attività o effettuare ulteriori investimenti nelle proprie PMI.

Accogliamo con favore la proposta della Commissione volta a migliorare l'accesso delle PMI ai finanziamenti, ma intendiamo sottolineare che il capitale di rischio, su cui si pone l'accento, è un modo adeguato di finanziamento in fase di crescita soltanto per un numero ristretto di PMI. Chiediamo quindi di voler sostenere anche meccanismi di finanziamento alternativi. In questo momento di crisi in alcuni Stati membri i conti correnti registrano un massiccio afflusso di risparmi delle famiglie. Invitiamo, pertanto, la Commissione a valutare in che modo l'Unione Europea e gli Stati membri possano agevolare l'attivazione dei risparmi, ad esempio tramite l'introduzione di specifici incentivi fiscali.

 
  
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  Barbara Matera (PPE), per iscritto. − Ho espresso il voto favorevole al miglioramento dell'accesso ai finanziamenti per le PMI poiché esse rappresentano la spina dorsale dell'economia europea e offrono un enorme contributo alla creazione di posti di lavoro negli Stati membri dell'Unione europea.

Purtroppo, all'indomani della crisi le PMI sono apparse vulnerabili mostrando gravi difficoltà nell'accesso ai finanziamenti. Queste difficoltà variano tra i diversi mercati comunitari. La mancanza di trasparenza in materia di rimborso anticipato del debito, o la perdita di finanziamento, rappresenta un grave problema per le PMI. Con l'inasprimento dei requisiti necessari per un finanziamento, come l'introduzione della richiesta di garanzie personali oltre a quelle patrimoniali, è diventato ancora più difficile per gli imprenditori reperire i fondi necessari per avviare nuove attività o eseguire investimenti nelle proprie imprese esistenti. A tal proposito, è essenziale migliorare lo scambio d'informazioni tra PMI e creditori, attuando norme chiare riguardanti l'uso di garanzie in materia di rimborsi anticipati e riguardanti l'esistenza di eventuali penali, in caso di perdita di finanziamento, che possano incidere sul profitto delle PMI. É necessario puntare a un'armonizzazione che porti alla creazione di meccanismi di finanziamento alternativi capaci di soddisfare le diverse esigenze di tutte le PMI presenti sul territorio comunitario.

 
  
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  Véronique Mathieu (PPE), par écrit. – J'ai voté en faveur du rapport sur l'amélioration de l'accès des PME au financement. En effet, nous souhaitons favoriser les PME en Europe, car elles sont à l'origine de 80% des emplois crées en Europe au cours de 5 dernières années. Les PME ont pourtant des difficultés à obtenir des financements du privé et du secteur public. C'est pourquoi la Commission doit proposer des possibilités afin de faciliter l'accès au 23 millions de PME aux financements européens.

 
  
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  Jean-Luc Mélenchon (GUE/NGL), par écrit. – Ce texte oppose aux établissements bancaires qui ont bénéficié d'aides publiques l'obligation de prêter aux PME pour financer l'économie réelle. Il demande aussi "d'assurer la juste protection des salariés en matière de sécurité sociale ainsi qu'en matière de santé et de sécurité au travail". C'est là tout ce qu'il contient de bon.

Pour le reste, il n'est qu'appels à la dérégulation et aux privilèges des investisseurs, sans contrepartie sociale ni environnementale proposée par la Commission européenne. Le soutien aux investissements les plus risqués, des capitaux à risques aux financements, y est réitéré. La "stimulation" des "business angels" et les "mesures incitatives" visant à mobiliser l'épargne des ménages y occupent une place inacceptable en plus de ne pas y être explicitées.

Ce texte fait dépendre l'économie du bon vouloir d'une minorité qu'il faudrait contenter. Je prétends au contraire qu'il faut l'obliger à participer, comme le plus grand nombre, à l'effort de production des richesses et répartir équitablement celles-ci entre tous. Je vote contre ce texte borné dans une idéologie d'un autre siècle.

 
  
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  Nuno Melo (PPE), por escrito. As pequenas e médias empresas (PME) são muito importantes para a União Europeia. São um importante suporte da economia europeia e responsáveis pelo crescimento económico na União Europeia. As PME contribuem em grande medida para a criação de emprego nos seus 27 Estados-Membros. Mas são também as mais vulneráveis, como se tornou evidente na sequência da crise. Com a crise, alguns mutuantes tornaram-se mais prudentes na concessão de crédito às PME. Além disso, as novas e restritivas regras relativas, por exemplo, às instituições financeiras e aos requisitos de capital implementados, tanto pela UE, como pelas autoridades nacionais, tornaram mais difícil o acesso ao crédito por parte das PME. Temos assim que encontrar novos mecanismos que facilitem o acesso ao financiamento às PME para estas voltarem a ter um papel importante, que sempre desempenharam, no que respeita ao crescimento económico e à criação de emprego.

 
  
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  Willy Meyer (GUE/NGL), por escrito. − El Informe De Backer contiene elementos que valoro positivamente, ya que considera que la UE debe exigir a los bancos que adapten sus préstamos a las pequeñas y medianas empresas, que sustentan la economía real y generan más puestos de trabajo, particularmente afectadas por la crisis sistémica. Considero que los bancos que han recibido ayudas estatales o del Banco Central Europeo deben estar obligados a destinar préstamos a las PYME. Asimismo, son necesarias nuevas medidas para garantizar que las pequeñas empresas reciban los pagos con mayor rapidez y que se clarifiquen las reglas de cooperación entre las PYME y sus acreedores. Sin embargo, me he abstenido en el voto final del informe, puesto que resulta contradictorio, al condicionar la actividad de las PYME a la libre competencia en el mercado único, lo que en términos reales supone su asfixia por parte de los monopolios. Considero imprescindibles una propiedad y gestión pública de sectores estratégicos, así como la simplificación de los procedimientos y la reducción de capital propio para el acceso a Fondos Estructurales por parte de las PYME y la reducción de los impuestos a las mismas, mientras se aumenta la imposición a las grandes empresas.

 
  
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  Louis Michel (ALDE), par écrit. – L'UE compte 23 millions de PME. Cela signifie que 99% des entreprises européennes sont des PME et que ces dernières fournissent 2/3 des emplois dans le secteur privé. Inutile de dire qu'elles sont un des piliers essentiels de l’économie européenne. Or en ces temps de crise, les PME ont de plus en plus de difficultés pour obtenir des financements auprès des banques; ce qui n'est pas sans conséquence dommageable pour l'emploi, l'intégration sociale, l'innovation, la croissance et l'économie européenne dans son ensemble.

La Commission, en lançant son plan d'action, veut prendre des mesures concrètes pour mobiliser l'épargne au service de la croissance et de l'emploi, notamment en aidant les PME à accéder plus facilement aux financements, en les aidant à mieux connaître les mécanismes financiers, en tenant compte de leur diversité et spécificité. Le plan d'action de la Commission s'inscrit dans la droite ligne de la stratégie Europe 2020 et est un outil essentiel pour nous aider à sortir de la crise économique et financière.

 
  
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  Miroslav Mikolášik (PPE), písomne. − Malé a stredné podniky tvoria pilier európskeho hospodárstva, ale ich úloha spočíva aj v zachovávaní európskych tradícií, pretože malé rodinné podniky boli vždy súčasťou európskeho priestoru. Je našou úlohou chrániť toto kultúrne dedičstvo. Existuje teória, podľa ktorej malá firma nepredstavuje pre ekonomiku obrovský prínos, ale vzhľadom na to, že malých firiem je veľa, sú pre ekonomiku veľmi podstatné. Žijeme v dobe, ktorá sa vyznačuje aj silným vplyvom veľkých podnikov, ale tie, hoci sa zdajú byť samostatné, sú závislé od malých a stredných podnikov, ktoré pre ne vytvárajú siete dodávateľov a subdodávateľov. Spolupráca veľkých podnikov s malými a strednými podnikateľmi je nevyhnutná pre dobré fungovanie ekonomiky. Z týchto dôvodov vítam nové programy financovania, avšak chcem pripomenúť, že malé a stredné podniky sú zaťažované prílišnou administratívou a byrokraciou, ktoré sťažujú ich podnikateľský život. Je nevyhnutné zabezpečiť taktiež transparentnosť poskytovania úverov, zlepšiť informovanosť podnikateľov o možnostiach financovania a zvýšiť ich právne povedomie, ktoré im umožní lepšie zhodnotiť možnosti podnikania.

 
  
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  Alexander Mirsky (S&D), in writing. − The report was adopted in the Committee on Economic and Monetary Affairs with unanimity. This report is Parliament’s reaction to the Commission’s ‘Action plan to improve access to finance for SMEs’. The report welcomes the action plan but calls on the Commission not to focus too narrowly on venture capital, but to support alternative funding mechanisms too. It calls for an increase in EU instruments such as the COSME Programme and Horizon 2020 (by 20 %) to SMEs. Our Group also insisted that, in simplifying the regulatory and administrative environment for SMEs, adequate protection for employees had to be provided in the fields of social security and occupational health and safety. This is the result of a two-year struggle by the S&D Group with the Commission. I am completely in favour.

 
  
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  Andreas Mölzer (NI), schriftlich. Zwar trifft die Kreditklemme kleine wie große Unternehmen, die Eigenkapitalausstattung von KMU ist jedoch traditionell geringer als jene größerer Unternehmer, und ob der hohen Informations- und Transaktionskosten ist ihr Zugang zu externen Finanzierungsquellen begrenzt. Gerade im Zuge der Finanz- und Bankenkrise zeigten sich einige Kreditgeber bei der Kreditvergabe an KMU zurückhaltender. Gemeinsam mit den sich ständig verschärfenden Baseler Eigenkapitalvorschriften und der restriktiveren Handhabung von Lieferantenkrediten seitens der Anbieter, die ihrerseits mit Limit-Kürzungen durch ihre Kreditversicherungen zu kämpfen haben, hat dies viele KMU in die Insolvenz getrieben. Gerade in dieser Situation wäre es sinnvoll, die fristgerechte Umsetzung ständig neuer Basler Vorschriften genau zu überdenken, vor allem wenn die USA, die hier am stärksten Druck ausüben, diesbezüglich ständig hinterherhinken. Der vorliegende Vorschlag mag gut gemeint sein. Leider steht zu befürchten, dass einmal mehr nur ein zahnloser Papiertiger produziert wird. Ich habe diese Überlegungen bei meinem Abstimmungsverhalten mitberücksichtigt.

 
  
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  Claude Moraes (S&D), in writing. − London alone is home to hundreds of thousands of SMEs, and austerity measures in the UK have made it particularly hard for these companies to obtain credit from banks. This report uses regulation to make SMEs more visible to investors and markets more attractive and accessible for SMEs. Regulatory changes will keep the right balance between prudential regulation and financing of SMEs, and between investor protection and tailored measures for SMEs. It also uses the EU budget to facilitate access to finance for SMEs and to address the key market failures (i.e. information asymmetries and fragmentation of venture capital market) that limit the growth of SMEs. I am happy with the inclusion of wording for the protection of health and social standards for employees.

 
  
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  Claudio Morganti (EFD), per iscritto. − Non è la prima volta che in quest'Aula ci occupiamo di come migliorare l'accesso al credito per le PMI. Ogni volta ricordiamo, a ragione, che questo settore rappresenta il 98% di tutte le imprese europee, dando lavoro al 67% del totale degli impieghi Unione europea. Negli ultimi dieci anni poi, le piccole e medie imprese sono le sole in grado di assicurare la creazione di nuovi posti di lavoro.

Questa relazione prende atto di alcune verità che forse erano state trascurate in passato, ovvero che vi è una grande eterogeneità all'interno delle PMI, con profonde differenze sia tra i diversi paesi che al loro interno. Le esigenze di una piccola impresa tradizionale a conduzione familiare sono sicuramente diverse ad esempio da una PMI giovane che punta tutto su ricerca e innovazione. Anche gli strumenti di finanziamento a disposizione devono quindi essere differenti. In questo ambito sono le banche che hanno la responsabilità dell'azione, un'azione che negli ultimi tempi non è stata molto incisiva. Gli istituti di credito hanno infatti preferito utilizzare diversamente i soldi che la BCE aveva elargito loro per il sostegno alle imprese e all'economia reale, ma ora è indispensabile un'immediata inversione di rotta.

 
  
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  Radvilė Morkūnaitė-Mikulėnienė (PPE), raštu. − Pritariu šiandien patvirtintam dokumentui. ES valstybių narių finansų sektoriui susiduriant su sunkumais, dažnai nukenčia silpnesni jų klientai. Mažos ir vidutinės įmonės, sudarančios didžiąją dalį ES verslo sektoriaus, deja, dažnai yra silpnesniojo pozicijose, derantis su bankais ir kitomis finansų institucijomis dėl finansavimo sąlygų. Todėl būtina užtikrinti lengvesnes MVĮ finansavimo užtikrinimo sąlygas, norint, kad šios įmonės ir toliau vaidintų svarbų vaidmenį ES ekonomikos atsigavimo procese.

 
  
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  Cristiana Muscardini (ECR), per iscritto. − Siamo favorevoli alla relazione dell'on. De Backer mirata al miglioramento dell'accesso ai finanziamenti da parte delle PMI. In un momento di crisi economica e finanziaria, è essenziale dare maggior respiro alle PMI europee che rappresentano una realtà eterogenea sia in termini di produzione che di capitale umano, un'eterogeneità utile alla ripresa economica dell'Unione. Auspichiamo che la Commissione possa essere di aiuto per la creazione e lo sviluppo di PMI attraverso programmi di tutoraggio appropriati che rafforzino la loro capacità ad accedere agli strumenti finanziari.

La relazione De Backer evidenzia inoltre l'importanza di continuare ad adoperarsi a livello nazionale per l'attuazione del principio "pensare in piccolo", ovvero concentrarsi sul miglioramento delle competitività attraverso proposte legislative appropriate per le PMI. Un'attenzione particolare va data inoltre all'insieme delle PMI europee che nascono e cercano di conquistare i mercati di quei paesi terzi con i quali abbiamo accordi di libero scambio, un sostegno finanziario che vada di pari passo con il controllo e con il purtroppo imprescindibile rispetto di regole condivise.

 
  
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  Katarína Neveďalová (S&D), písomne. − Malé a stredné podniky (MSP) sú pilierom európskeho hospodárstva a dôležitou hnacou silou hospodárskeho rastu v Európskej únii. MSP výrazne prispievajú k vytváraniu pracovných miest vo všetkých 27 členských štátoch EÚ. Napríklad na Slovensku sektor malých a stredných podnikov tvorí 99,9 % z celkového počtu podnikateľských subjektov a poskytuje pracovné príležitosti 72,2 % aktívnej pracovnej sily v podnikovej ekonomike. Prístup k finančným zdrojom je kľúčovým predpokladom rozvoja sektora malých a stredných podnikov tak na Slovensku, ako aj v ostatných krajinách EÚ. Malé a stredné podniky vzhľadom na svoje charakteristické črty majú rozdielne potreby v oblasti financií v porovnaní s veľkými podnikmi. Pre MSP predstavuje problém aj nedostatok transparentnosti, napríklad pri predčasnom splácaní úverov. Niekedy sú celkové náklady pri predčasnom splatení úveru dokonca také vysoké, že MSP nie sú schopné ich uhradiť, čo znemožňuje prehodnotenie ich investičných a úverových rozhodnutí. Neexistuje však žiaden prototyp MSP, a preto rovnako neexistuje žiadne univerzálne riešenie a rôzne druhy MSP majú rôzne, odlišné potreby.

 
  
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  Rareş-Lucian Niculescu (PPE), în scris. − Raportul reamintește în mod corect faptul că în Europa principala sursă de finanțare a IMM-urilor este sectorul bancar. Accesul dificil la credite este, în multe state membre, cea mai mare piedică în calea utilizării performante a fondurilor UE pentru modernizarea sau înființarea micilor întreprinderi, ca urmare a imposibilității de a asigura cofinanțarea. Acest lucru este grav îndeosebi în domeniul agriculturii. Remarc, de asemenea, o altă idee importantă din raport, cea referitoare la orientarea antreprenorilor care au dat faliment, iar aici subliniez oportunitatea pierdută de a include agricultura între domeniile acoperite de Fondul European de Ajustare la Globalizare.

 
  
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  Franz Obermayr (NI), schriftlich. KMU stellen 85 % der Arbeitsplätze, sie sind die treibende Kraft der europäischen Wirtschaft. Die Finanzkrise hat zur Insolvenz einer Reihe europäischer Banken geführt. Infolgedessen zeigten einerseits die Banken weniger Bereitschaft, KMU Darlehen zu gewähren, andererseits wurde dadurch das Vertrauen in die Kredit gebenden Institute beschädigt. Der Zugang zu Finanzmitteln für KMU muss daher erleichtert werden. Es braucht beschleunigte Verfahren und zentrale Anlaufstellen, um Neugründungen zu fördern, speziell im Hinblick auf viele eigentlich rentable Unternehmen, die die Wirtschaftskrise nicht überstanden haben – und eine zweite Chance verdienen. Auch sollten Anträge auf Programme der EU einfacher gestaltet und eine grenzüberschreitende Tätigkeit für KMU erleichtert werden. Dabei muss allerdings sichergestellt werden, dass nicht auch Scheinselbstständige von einfacheren Strukturen profitieren, insbesondere im Bausektor. Daher habe ich für diesen Bericht gestimmt.

 
  
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  Kristiina Ojuland (ALDE), in writing. − I voted in favour of this report because I find that improving access to finance for small and medium-sized enterprises is one of the key factors in helping to overcome the crisis. The fact that 85 % of all new jobs in the EU between 2002-2010 were created by SMEs shows particularly well that we need a special strategy and an approach in order to maintain that. Equally important is the need to support new start-ups and provide financial tools to new and innovative projects that add extra value to the economy.

 
  
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  Rolandas Paksas (EFD), raštu. − Balsavau už šią rezoliuciją. MVĮ yra vienas iš pagrindinių ekonomikos augimo ir tvarių darbo vietų kūrimo ramsčių. Taigi labai svarbu, kad MVĮ būtų sukurtos geresnės galimybės gauti prieinamą finansavimą, taip pat būtų sumažinta administracinė bei mokestinė našta ir sukurta aiški ir skaidri teisinė sistema. Pažymėtina, kad ekonominė ir finansų krizė sudavė skaudų smūgį MVĮ, dėl to ES ir valstybės narės turėtų efektyviau panaudoti visus galimus finansinės paramos MVĮ mechanizmus. Atsižvelgiant į MVĮ skirtingumą, įvairumą ir pažeidžiamumą, kiekvienu konkrečiu turi būti taikomi skirtingi metodai. Ypatingas dėmesys turi būti skiriamas paskolų fondams ir naujiems finansavimo būdams, pasitelkiant novatoriškas sistemas ir nebankinius finansavimo šaltinius bei stiprinant mišraus kapitalo priemones.

 
  
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  Alfredo Pallone (PPE), per iscritto. − Voglio ringraziare il relatore e tutti i relatori ombra per il lavoro svolto in questa relazione che mi trova particolarmente soddisfatto. Le PMI sono la spina dorsale dell'economia europea, in grado di creare crescita e occupazione, sostenerle è alla base del processo di rilancio. Accolgo con favore le iniziative volte a migliorare la cooperazione tra banche e imprese. Il settore bancario ha di gran lunga beneficiato di aiuti di Stato durante questa crisi, ora è tempo che le banche inizino a sostenere le imprese che necessitano di liquidità per rilanciare le loro attività imprenditoriali. E' anche il caso di individuare forme di finanziamento alternative per le PMI, come ad esempio l'ingresso nei mercati borsistici, l'utilizzo di venture capitals o il ricorso agli aiuti di Stato proprio come per le banche. Nondimeno dobbiamo agire a livello dei singoli Stati Membri al fine di garantire una maggiore armonizzazione eliminando le differenze fra le imprese ad esempio nelle condizioni di accesso al credito. Finché tali divergenze esisteranno, ci sarà sempre una differenza di competitività che danneggerà alcuni Stati a favore di altri.

 
  
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  Pier Antonio Panzeri (S&D), per iscritto. − Esprimo voto favorevole riguardo alla relazione sul miglioramento dell'accesso delle PMI ai finanziamenti. Le PMI offrono, infatti, un enorme contributo alla creazione di posti di lavoro nei 27 Stati membri dell'Unione europea. La crisi economica e finanziaria le ha rese vulnerabili sotto diversi aspetti. I creditori sono diventati più prudenti, gli investimenti si sono ridotti e si aggravano gli effetti negativi causati dai ritardi e dai termini di pagamento in uso.

L'attuale proposta consentirà di superare tali difficoltà, attraverso il miglioramento della professionalizzazione del settore e della cooperazione e dello scambio di informazioni tra le PMI e i creditori, il monitoraggio più regolare della situazione finanziaria delle PMI, la definizione di norme chiare riguardo all'uso di garanzie e in materia di rimborso anticipato del credito. Per queste ragioni sono convinto che tale proposta consentirà alle PMI di riacquisire il loro ruolo d'importanti motori di crescita economica nell'Unione.

 
  
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  Γεώργιος Παπανικολάου (PPE), γραπτώς. – Οι μικρομεσαίες επιχειρήσεις στην Ευρώπη αγγίζουν το 98% του συνόλου των επιχειρήσεων, ενώ στην Ελλάδα πριν από την έναρξη της κρίσης το ποσοστό αυτό ανήλθε στο 99%. Η οικονομική κρίση, ωστόσο, αποκάλυψε ότι οι ΜΜΕ αποτελούν μια πολύ ευάλωτη κατηγορία η οποία είναι ιδιαίτερα έκθετη σε συγκυρίες όπου η ροή μικρών δανείων και πιστώσεων ανακόπτεται. Στο ίδιο πλαίσιο, η συγκεκριμένη κατηγορία επιχειρήσεων επηρεάζεται δραματικά από καθυστερήσεις πληρωμών προς αυτές. Μάλιστα, εξαιτίας των αυστηρότερων κεφαλαιακών απαιτήσεων οι πιστωτές συχνά ζητούν πρόσθετες προσωπικές εγγυήσεις, επιπλέον των τυποποιημένων τραπεζικών εγγυήσεων, καθιστώντας ασφυκτικό το οικονομικό περιβάλλον των ΜΜΕ. Η παρούσα έκθεση, την οποία και υπερψήφισα, εντοπίζει τις συγκεκριμένες απειλές αλλά και, εκτός από την επικρότηση του «Σχεδίου δράσης για τη βελτίωση της πρόσβασης των ΜΜΕ σε χρηματοδότηση» που εξέδωσε η Επιτροπή, καταθέτει περαιτέρω προτάσεις, όπως τη δημιουργία επιπλέον εναλλακτικών χρηματοδοτικών μηχανισμών αλλά και την ενεργοποίηση των αποταμιεύσεων νοικοκυριών και επιχειρήσεων, θεσπίζοντας για παράδειγμα φορολογικά κίνητρα.

 
  
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  Franck Proust (PPE), par écrit. – "Comment améliorer l'accès des PME au financement?" Cette question doit être au cœur de toutes nos réflexions. Nul besoin de rappeler que les PME représentent le plus gros employeur français et européen. Elles sont aussi indispensables au maintien de dynamiques économiques et d'emplois dans nos régions.

Malheureusement, les PME sont les premières victimes de la crise. Leur petite taille en est la principale raison. Et c'est à nous, représentants du peuple européen, de faire de ce handicap, un atout. Alors, j'accueille avec beaucoup d'espoir cette nouvelle stratégie européenne.

Mais c'est maintenant l'heure des choix. L'action européenne en faveur des PME ne doit plus restée cantonnée derrière les politiques nationales. Le traité de Lisbonne nous ouvre de nouveaux horizons. Pourquoi ne fait-on rien? Où en est la politique industrielle tant promise? Dans un marché ouvert comme le nôtre, le meilleur échelon pour répondre aux nouveaux défis des PME, c'est celui de l'Europe. Alors, n'ayons pas honte de nos bonnes idées et mettons-les en musique dès aujourd'hui!

 
  
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  Paulo Rangel (PPE), por escrito. A importância das Pequenas e Médias Empresas (PME) para a economia europeia é incontestável. Estas são o grande motor da economia e constituem os impulsores do crescimento económico, contribuindo enormemente para a criação de emprego nos 27 Estados-Membros. Com o despoletar da crise económica na Europa, as PME foram severamente afetadas pela forte restrição no acesso ao crédito, resultante dos problemas inerentes à contração da economia: seja pela falta de pagamento dos seus devedores, o aumento de impostos, ou pela diminuição na procura, etc. Assim sendo, é de comum acordo que, para que as PME possam desenvolver uma atividade saudável e potenciadora de crescimento e criação de emprego, é fundamental que boas condições sejam estabelecidas no seu acesso ao crédito. Para tal, devemos garantir, por um lado, que os credores prestem informações claras e transparentes, e por outro, que as condições de acesso ao crédito sejam facilitadas e não envolvam encargos ou restrições demasiadas. Concluindo, o Parlamento, atendendo à heterogeneidade própria das PME, recomenda, no que concerne a modalidade de financiamento destas, o desenvolvimento de soluções diferentes e alternativas. A poupança dos privados deve também ser incentivada. Votei favoravelmente o presente relatório.

 
  
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  Mitro Repo (S&D), kirjallinen. − Äänestin äsken tämän ajankohtaisen ja tärkeän mietinnön puolesta. Olen erittäin tyytyväinen, että mietinnössä pyritään löytämään keinoja konkurssien estämiseksi.

Konkurssin tehneisiin yrittäjiin suhtaudutaan yleensä hyvin negatiivisesti. On kuitenkin syytä muistaa, ettei kaikkien konkurssien taustalla ole pyrkimys keinotteluun. Myös osa rehellisistä yrittäjistä päätyy tahtomattaan konkurssiin. Yhtenä syynä tähän saattaa olla yksinkertaisesti se, etteivät yrityksen asiakkaat maksa laskujaan ajoissa. Näissä viivästyneissä maksuissa ei ole kyse pienestä ongelmasta! Kun suomalaisia yrittäjiä haastateltiin vuonna 2011 eurooppalaiseen maksutapatutkimukseen, heistä 27 prosenttia katsoi viivästyneiden maksujen olevan uhka heidän yrityksensä selviytymiselle. Samaisessa tutkimuksessa todettiin Euroopan tasolla, että jos julkinen sektori, yritykset ja kuluttajat maksaisivat laskunsa eräpäivään mennessä, toisi se 312 miljardin euron piristysruiskeen Euroopan talouteen. Tällaista piristysruisketta meillä ei ole vallitsevassa taloudellisessa tilanteessa varaa menettää!

 
  
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  Crescenzio Rivellini (PPE), per iscritto. − Le piccole imprese hanno bisogno di prestiti su misura per le proprie necessità, di forme alternative di venture capital, di regole più chiare nella collaborazione con i finanziatori e di pagamenti più rapidi dalle altre aziende. Infatti, ci sono più di 23 milioni di piccole e medie imprese in Europa, ognuna delle quali con le proprie necessità. Questa grande diversità ha bisogno di regole chiare per i finanziamenti di Stato e per le alternative ai prestiti bancari. Forme innovative di venture capital possono aiutare a superare le differenze. Gli istituti finanziari e i creditori dovrebbero anche sforzarsi di comunicare con gli imprenditori e attenersi a regole più chiare nell'uso delle garanzie, nei rimborsi anticipati e nelle possibili sanzioni. In particolare, le piccole imprese (come quelle a conduzione familiare, le imprese high-tech e le start-up) hanno difficoltà più degli altri attori economici ad ottenere dei finanziamenti. Pertanto, è indispensabile chiedere alle banche che, per superare la crisi, ricevono aiuti di Stato o il sostegno della Banca centrale europea, di erogare prestiti su misura delle necessità delle piccole e medie imprese.

 
  
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  Raül Romeva i Rueda (Verts/ALE), in writing. − In favour. The rapporteur put forward a report of good quality and a cooperative process which resulted in a consensual text broadly supported. Some green priorities were included such as the need to promote the diversity of SMEs including the social economy sector and promote new ways of funding. The report was adopted in ECON by almost all of the votes cast.

 
  
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  Oreste Rossi (EFD), per iscritto. − Sono molto favorevole a questa relazione in quanto in un momento di crisi come quello attuale migliorare l'accesso delle PMI ai finanziamenti è utile e necessario. Per quanto riguarda l'Italia, ogni anno per incapacità di spesa o cattiva organizzazione si perdono oltre il 50% dei finanziamenti europei disponibili. Il mio paese quindi tra costi di adesione all'Unione europea e mancata capacità di utilizzo dei finanziamenti per ogni 3 euro versati all'UE se ne vede restituire solo uno. Procedure troppo burocratiche o onerose per le PMI spesso e volentieri diventano ostacoli insormontabili. È opportuno prevedere facilitazioni all’accesso per le PMI e procedure semplificate per l'ottenimento di contributi con importi di modesta entità. È anche importante dare un'informazione capillare sui contributi disponibili e prevedere centri di assistenza alla compilazione della modulistica necessaria.

 
  
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  Matteo Salvini (EFD), per iscritto. − Ho deciso di votare in maniera favorevole alla relazione presentata dall' On. Philippe De Backer in quanto: 1) si sostiene la semplificazione del contesto normativo e amministrativo per le PMI, insieme alla tutela adeguata dei lavoratori nei settori della sicurezza sociale e della salute e sicurezza sul lavoro; 2) si invita la Commissione europea a sostenere lo sviluppo di una vasta gamma di programmi, strumenti e iniziative nell'ottica di un partenariato tra le banche e gli altri operatori che partecipano al finanziamento delle PMI quali associazioni di imprese o camere di commercio; 3) si chiede alla Commissione di subordinare le nuove normative in materia di PMI a una valutazione d'impatto globale e inclusiva che comprenda un esame che consideri le necessità e le difficoltà che le PMI dovranno affrontare; 4) si chiede di contrastare la possibile discriminazione nell'accesso al finanziamento per PMI gestite da persone o gruppi sociali svantaggiati e di promuovere l'imprenditoria femminile.

 
  
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  Petri Sarvamaa (PPE), kirjallinen. − Pk-yritysten tukeminen ja niiden rahoituksen saamisen parantaminen on toimintaa, johon meidän on nyt panostettava. Yrityssektorilla erityisesti pk-yritysten toiminta on kärsinyt suuressa määrin finanssikriisistä ja sen seurauksista rahoitusmarkkinoilla. Pankkisektorin valvonnan myötä pk-yritysten luotonsaanti vaikeutuu entisestään. Pk-yrityksen käynnistäminen voi olla helppoa, mutta sen pystyssä pitäminen kaikkea muuta. Kuitenkin juuri pk-yritykset ovat koko Euroopan talouden selkäranka. Siksi on ilahduttavaa, että esittelijä De Backer on tehnyt huolellista työtä tässä parlamentin mietinnössä. Meidän täytyy nyt tukea kaikin tavoin niitä tavoitteita, joita haluamme asettaa näiden yrittäjien tilanteen parantamiseksi. Ensiarvoisen tärkeää on lisätä nopeasti pk-yrittäjien tietoisuutta eri rahoitusmuodoista ja niiden saatavuudesta. Äänestin tämän mietinnön puolesta.

 
  
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  Jacek Saryusz-Wolski (PPE), in writing. − Small and medium enterprises play a crucial role in the European Union, constituting the foundations of our economy. As the economic crisis continues however, they still face disabling problems with access to financing, which is necessary for their development and investment for the future. Parliament therefore welcomes the steps taken by the Commission within the planning of the multiannual financial framework 2014-2020, and in particular the new funding programmes such as COSME, which through the use of innovative financing instruments will help the situation of SMEs throughout Europe, fostering sustainable recovery. Proper and transparent implementation of these programmes must be ensured however.

 
  
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  Carl Schlyter (Verts/ALE), skriftlig. − Om man bortser från tillväxtflum om tillväxt för alla innehåller betänkandet många bra förslag om alternativ finansiering och förbättrad upphandling och därför röstar jag ja till betänkandet.

 
  
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  Salvador Sedó i Alabart (PPE), in writing. − SMEs are the backbone of the European economy. There are 23 million SMEs within the European Union and they represent the 99% of businesses. But these are difficult times for them. The economic situation has provoked a demand decrease leading to a reduction of industrial activity and creating problems in accessing finance. Therefore, and taking into account their heterogeneity across Europe, approaches to assisting them should be equally diverse. These approaches may be regulated by the Small Business Act, which Member States have committed themselves to implementing together with the Commission. For this reason I support the resolution.

 
  
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  Czesław Adam Siekierski (PPE), na piśmie. − Małe i średnie przedsiębiorstwa to podstawa unijnej gospodarki. Stanowią one 99% ogółu przedsiębiorstw i tworzą ponad 2/3 wszystkich miejsc pracy w sektorze prywatnym. Ponadto należy podkreślić, że w ostatnich pięciu latach sektor małych i średnich przedsiębiorstw przyczynił się do powstania ponad 80% nowych miejsc pracy w UE. Równocześnie jednak europejskie małe i średnie firmy są raczej mało skłonne do rozszerzania swojej działalności poza granice macierzystego państwa członkowskiego, co – przy spadającym w wyniku kryzysu popycie wewnętrznym – prowadzi do ograniczania działalności i zwolnień.

Przyczyn takiego stanu rzeczy należy upatrywać przede wszystkim w braku dostępu do odpowiedniego kapitału i wiarygodnych informacji o rynkach zewnętrznych. Z pewnością należy rozwijać programy mikrokredytów dla małych i średnich przedsiębiorstw czy też instrumenty pomocy finansowej oferowane przez Europejski Bank Inwestycyjny.

W obszarze dostępu do informacji rynkowej potrzebne jest stworzenie instrumentów pomocy finansowej i technicznej, która umożliwi MŚP pokonywanie barier w dostępie do nowych rynków. Chodzi tutaj przede wszystkim o bariery prawne i biurokrację. Rozwój nowych rynków dla naszych małych i średnich firm jest sprawą zasadniczą, biorąc pod uwagę ich kluczową rolę w tworzeniu miejsc prac. W okresie rosnącego na naszym kontynencie bezrobocia wspieranie sektora MŚP jest absolutnie konieczne.

 
  
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  Sergio Paolo Francesco Silvestris (PPE), per iscritto. − Sono favorevole alla proposta di risoluzione del Parlamento per migliorare l´accesso delle PMI ai finanziamenti poiché le PMI rappresentano più del 98% delle imprese europee e procurano il 67% dei posti di lavoro nell'Unione. Rappresentano quindi la spina dorsale dell'economia dell'Unione europea e della crescita economica a lungo termine dell'Europa con la possibilità di creare posti di lavoro sostenibili nei 27 Stati membri. L'85% di tutti i nuovi posti di lavoro nati nell'UE tra il 2002 e il 2010 sono stati creati dalle PMI, in particolare dalle nuove imprese. Oggi le PMI incontrano sempre maggiori difficoltà per l´accesso al credito, pertanto vi è la necessità di garantire un miglioramento dell'accesso ai finanziamenti per le microimprese e gli imprenditori autonomi. La crisi ha fatto sì che taluni creditori siano divenuti più prudenti nella concessione di credito alle PMI. Inoltre, le nuove rigorose norme riguardanti, ad esempio, gli enti finanziari e i requisiti patrimoniali, attuate sia dall'UE che dalle autorità nazionali, hanno reso più difficile l'accesso delle PMI ai finanziamenti. Le PMI si trovano spesso al termine di un lungo ciclo di vita della fornitura e sono, pertanto, quelle che risentono maggiormente dei ritardi e dei termini di pagamento attualmente in uso.

 
  
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  Peter Skinner (S&D), in writing. − I voted to support this measure because it enables the European Union to coordinate and streamline elements of its collective policies in the area of financing SMEs. Because I am also a rapporteur on the Horizon 2020 project I can see the necessity of combining both structural funds, project funding and leverage of private funding. For this to occur and have an effect on the economy of the European Union, innovation must be allowed to flourish in the area of financial instruments. Much more has to be done.

 
  
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  Bogusław Sonik (PPE), na piśmie. − Małe i średnie przedsiębiorstwa są filarem gospodarki Unii Europejskiej – stanowią 98% przedsiębiorstw europejskich i oferują ponad 67% miejsc pracy w Unii Europejskiej. Dlatego bardzo ważne jest ich należyte wspieranie. Wsparcie to jest oferowane przez unijne instytucje powołane właśnie w celu usprawniania i stymulowania procesów gospodarczych. Z powodu skutków kryzysu finansowego i gospodarczego wiele MŚP ma większe trudności z dostępem do finansowania. MŚP muszą spełniać obecnie nowe, i czasami bardziej rygorystyczne niż dawniej, wymagane przepisami kryteria.

Dlatego popieram i uważam za ważne przyjęcie projektu rezolucji, ponieważ ma on celu ułatwienie i poprawienie funkcjonowania MŚP. Projekt rezolucji zakłada ograniczenie biurokracji i ułatwienie dostępu do zamówień publicznych poprzez stworzenie sprawiedliwych, otwartych i przejrzystych ram regulacyjnych UE dotyczących przetargów publicznych oraz proporcjonalnego, przejrzystego i niedyskryminującego delegowania pracowników w ramach świadczenia usług.

Projekt ten podkreśla znaczenie wzmocnienia lokalnych systemów bankowych, proponuje stosowne programy wsparcia mentorskiego i coachingu oraz usługi dla przedsiębiorstw opartych na wiedzy, a także popiera program „Erasmus” dla młodych przedsiębiorców. Projekt rezolucji proponuje poprawę finansowania sektora poprzez jego profesjonalizację, lepszą współpracę i wymianę informacji między MŚP i kredytodawcami, bardziej systematyczne monitorowanie sytuacji finansowej MŚP, ustanowienie jasnych zasad stosowania (osobistej) gwarancji, ustanowienie jasnych zasad przedterminowej spłaty kredytu, ewentualnych opłat karnych i obliczania „straty na finansowaniu”.

 
  
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  Catherine Stihler (S&D), in writing. − I voted in favour of this report as it emphasises the need for the protection of health and social standards for employees working for SMEs.

 
  
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  Hannu Takkula (ALDE), kirjallinen. − Pienet ja keskisuuret yritykset ovat erittäin tärkeitä EU:lle. Ne ovat Euroopan talouden ja tulevaisuuden selkäranka ja tärkeä talouskasvun moottori. Pk-yritykset edesauttavat työpaikkojen luomista jokaisessa EU:n jäsenmaassa.

Olen iloinen, että parlamentti äänesti De Backerin valiokunta-aloitteisen mietinnön puolesta käytännössä täysin yksimielisesti. Pk-yritysten rahoitukseen liittyvät kysymykset ovat tärkeitä ja ne tulee nostaa jokaisessa jäsenmaassa keskusteluun, mikäli ne eivät vielä agendalla ole.

De Backer on tuonut mietinnössään esille hyviä asioita: tarvitsemme lisää mm. verotukseen liittyviä kannustusmekanismeja ja meidän tulee korostaa vaihtoehtoisten rahoitusjärjestelmien roolia. Ainoastaan tämän tyyppisillä ideoilla ja aloitteilla voimme kehittää Eurooppaan toimintaympäristöä, jossa yritykset voivat aidosti menestyä ja kasvaa.

 
  
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  Marc Tarabella (S&D), par écrit. – Les petites et moyennes entreprises (PME) sont très importantes pour l'Union européenne. Elles constituent l'épine dorsale de l'économie européenne et sont un moteur important de la croissance dans l'Union. Les PME participent puissamment à la création d'emplois dans les vingt-sept États membres, mais elles sont vulnérables. Cette vulnérabilité est apparue clairement au lendemain de la crise. En raison de celle-ci, certains prêteurs sont devenus plus prudents dans l'octroi de crédits aux PME. Un excès de prudence et la raréfaction des investissements pourraient engendrer un resserrement du crédit.

Par ailleurs, les nouvelles règles plus strictes applicables notamment aux établissements financiers et aux exigences de fonds propres mises en place par l'Union européenne et par les autorités nationales ont rendu plus difficile l'accès des PME au financement. Ces entreprises se situent souvent à la fin d'une longue chaîne de distribution et, à ce titre, elles sont les plus touchées par les retards de paiement et par les délais de paiement en vigueur actuellement. Ce rapport est un petit pas mais qui va dans la bonne direction.

 
  
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  Nuno Teixeira (PPE), por escrito. As pequenas e médias empresas (PME) são o motor da economia europeia e os principais geradores de emprego. Como tal, o sucesso socioeconómico da União como um todo está amplamente dependente da capacidade que as PME têm em manter-se competitivas no mercado global. O apoio concedido pelos Estados-Membros e a União às instituições bancárias, resultante da recente e ainda presente crise económico-financeira, deverá por isso refletir-se na concessão do crédito às PME. Não nos esqueçamos que também as PME foram afetadas pela crise e que no entanto têm vindo a deparar-se com a dificuldade em aceder ao crédito bancário para prosseguirem com o desenvolvimento da sua atividade. O desenvolvimento de iniciativas e programas adaptados à realidade heterogénea empresarial, que constitui o tecido económico europeu, é necessário. Compete à União, no âmbito da estratégia UE2020, desenvolver iniciativas que facilitem o empreendedorismo, desenvolvimento e financiamento das PME na área de inovação, ao mesmo tempo que deve garantir condições de competitividade e financiamento para todas as PME aquando de situações macroeconómicas adversas. Face ao exposto, votei favoravelmente o relatório.

 
  
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  Marie-Christine Vergiat (GUE/NGL), par écrit. – Je me suis abstenue lors du vote sur ce rapport sur l'amélioration de l'accès des PME au financement. Je partage certains constats, comme l'importance des PME dans les économies européenne et nationales, leur vulnérabilité, la responsabilité du secteur bancaire dans les difficultés d'accès des PME aux financements, notamment avec les conséquences de la "crise", et les lacunes de la réglementation du secteur financier.

Je partage notamment les demandes de protection des salariés et de leurs droits tout comme la nécessité de définir de "nouveaux critères règlementaires plus stricts" concernant les banques et d'"imposer des objectifs concernant les montants et conditions de financement des PME".

Toutefois, je ne peux accepter que le mode de financement des PME soit laissé au marché. Je regrette aussi que cette résolution ne fasse pas référence à l'économie sociale et que l'entrepreneuriat social se résume à la micro-entreprise, ignorant jusqu'aux propositions pourtant minimales en ce domaine faites par la Commission.

 
  
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  Justina Vitkauskaite (ALDE), raštu. − MVĮ yra ES ekonomikos variklis, jos sudaro 80 proc. visų ES įmonių, tai pati didžiausia mokesčių mokėtojų grupė. Susiklosčius dabartinei ekonominei situacijai ir veikiant krizei, įmonėms vis sunkiau gauti banko finansavimą. Pirmiausia kenčia MVĮ, nes joms bankai pirmiausia sunkina kreditų gavimo sąlygas. Net daugiau nei 80 proc. ES MVĮ verčiasi tik gaudamos išorinį finansavimą – paskolas iš bankų. Situacija MVĮ sektoriuje yra labai sunki. Negalima leisti, kad bankai spekuliuotų mūsų ir MVĮ ateitimi: prisiminkime, kokias paskolas suteikėme bankams, kai prasidėjo bankų krizė ir juos gelbėjome. Bankų elgesys teikiant paskolas MVĮ yra labai svarbus. Paskolos turi būti teikiamos priimtinomis palūkanomis.

Taip pat reikalingas didesnis skaidrumas jas suteikiant, turi būti pateikiama visa informacija apie, pvz., paskolos grąžinimą anksčiau. Finansavimo nuostoliai ir papildoma bauda ne visada tinkamai nurodomi iš anksto. Kartais bendros pirmalaikio paskolos grąžinimo sąnaudos tokios didelės, kad MVĮ negali sau jų leisti Taip pat svarbus skaidrumas bankui atsisakant suteikti paskolą MVĮ. Turime galvoti ir apie nebankines paskolas MVĮ, pvz., individualias paskolas. Reikalingi ir nacionalinių investicijų bankai kaip kad Vokietijoje.

Pritariu, kad 20 proc. priemonės „Horizontas 2020“ būtų rezervuota MVĮ veiklai skatinti. MVĮ yra itin reikšminga šalies socialinė ir ekonominė grupė, kurios dėka šalyje kuriamos darbo vietos, pridėtinė vertė, pritraukiamos investicijos.

 
  
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  Oldřich Vlasák (ECR), písemně. − Malé a střední podniky jsou páteří ekonomiky. Zaslouží si v době krize specifickou podporu, a proto jsem tuto zprávu podpořil.

 
  
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  Jarosław Leszek Wałęsa (PPE), in writing. − I have voted in favour of improving access to finance for SMEs (2012/2134(INI)) in an effort to continue to boost our economy. At this point in time it is necessary to work with SMEs to help stimulate our economy and hopefully move forward to a more prosperous period. As stated in the report the SMEs are the back bone of our economy and need assistance in order to continue growth in our Union. The jobs and services provided through these companies are vital to Europe and in many cases, the world. We must not take them for granted and we must offer protection and financial assistance when needed. The European Union has long stood on the foundations of Capitalism and the SMEs are a key player in this idea we must continue to encourage growth which will in turn encourage employment and a strong economy.

 
  
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  Angelika Werthmann (ALDE), schriftlich. Da die KMU einer der bedeutendsten Wirtschaftsfaktoren der Europäischen Union sind, ist dieser Bericht, der konkrete Probleme dieser Unternehmensform aufgreift und dabei mögliche Lösungsansätze präsentiert, sehr zu begrüßen. Mit verbesserter Transparenz im gesamten Kreditvergabeverfahren sowie einer Optimierung der Kommunikation zwischen den Beteiligten wird eine wichtige Grundlage dafür geschaffen, dass die KMU in Zukunft weniger Hürden bewältigen müssen, um eine Kreditaufnahme und auch das anhängige Rückzahlungsverfahren zu planen. Die Forderung nach klaren Regelungen und Vorschriften diesbezüglich sowie der Hinweis, dass die Kommission auch alternative Finanzierungsmechanismen unterstützen solle, befürworte ich ebenso.

 
  
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  Jacek Włosowicz (EFD), na piśmie. − MŚP to podmioty prowadzące działalność gospodarczą bez względu na formę prawną. Podstawowe czynniki decydujące o tym, czy dana firma może zostać uznana za MŚP, to: liczba pracowników oraz roczny obrót albo całkowity bilans roczny. I tak przedsiębiorstwa średnie to takie, w których pracuje mniej niż 250 pracowników, a roczny obrót nie przekracza 50 mln EUR lub całkowity bilans roczny nie przekracza 43 mln EUR. Natomiast przedsiębiorstwa małe to takie, które zatrudniają mniej niż 50 pracowników, o rocznym obrocie 10 mln EUR lub całkowitym bilansie rocznym nieprzekraczającym 10 mln EUR. Sektor MŚP jest jednym z filarów gospodarczych Unii Europejskiej. Obecnie ok. 67 proc. zatrudnionych w Unii pracuje właśnie w MŚP.

W obecnym trudnym czasie spowolnienia gospodarczego małym firmom jest o wiele trudniej działać na rynku niż ich większym odpowiednikom. Dzieje się tak dlatego, że w obliczu kryzysu jest o wiele trudniej uzyskać kredyt na dalszy rozwój, szczególnie jeśli chodzi o rozwój innowacyjnej firmy, która niejednokrotnie wymaga dużych nakładów finansowych. Coraz większe bezrobocie, szczególnie w krajach peryferyjnych Unii Europejskiej, może budzić niepokój i obawy na temat przyszłości Wspólnoty. Dlatego też wydaje się, że pomoc w uzyskaniu dostępu do finansowania dla wspomnianego sektora jest uzasadniona. Bo tylko poprzez tworzenie nowych miejsc pracy Europa może wyjść z kryzysu gospodarczego obronną ręką.

 
  
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  Iva Zanicchi (PPE), per iscritto. − La situazione di crisi che dal 2008 grava sulle economie occidentali ha colpito in modo particolare le piccole e medie imprese, rendendo più difficile e complicato il loro accesso ai finanziamenti. Le piccole e medie imprese da sempre rivestono un'importanza fondamentale per l'Unione e rappresentano la spina dorsale dell'economia europea, contribuendo a creare capitali oltre che occupazione. È per questo motivo che auspico con forza il sostegno al miglioramento dell'accesso ai finanziamenti delle PMI e a quelle politiche caratterizzate da un approccio flessibile, che tenga conto delle differenze tra le varie PMI europee e della necessità di definire diversi sistemi di finanziamento, sia nell'ambito degli strumenti di capitale che degli strumenti di debito.

 
  
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  Zbigniew Ziobro (EFD), na piśmie. − Sektor MŚP w ostatnim czasie przeżywa ciężkie chwile. Przeniesienie produkcji oraz postępująca dezindustrializacja Europy powodują zmniejszenie zamówień oraz osłabienie sektora handlu i pośrednictwa, które stanowią koło zamachowe dla całego sektora. Co więcej, kryzys pozbawił małe i średnie przedsiębiorstwa oszczędzonych wcześniej zasobów finansowych. Dlatego dziś Unia musi wysłać jasny przekaz, sygnał wsparcia. Jest nim bez wątpienia zapis mówiący o przeznaczeniu 20% środków z programu „Horyzont 2020” na wzmocnienie innowacyjności oraz małych i średnich przedsiębiorstw. Uważam, że takie działania to dobry kierunek.

 
  
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  Inês Cristina Zuber (GUE/NGL), por escrito. Este relatório tem na sua base uma preocupação louvável e inclui algumas propostas que merecem o nosso apoio, nomeadamente: a obrigatoriedade da banca privada passar à chamada economia real as ajudas estatais, garantias públicas e apoios à liquidez por parte do BCE, a necessidade de dar maior formação aos pequenos e médios empresários. Há, no entanto, uma enorme contradição que este relatório não resolve: melhorar o acesso ao financiamento, sem uma política que coloque fim ao mercado interno da UE (que coloca os monopólios e as PME numa concorrência totalmente desleal), que contrarie o empobrecimento dos trabalhadores, o crescimento do desemprego, a contração do mercado interno em muitos países da UE, não só não será uma solução para as PME como terá como efeito o sobre-endividamento de empresas e pessoas, mais desemprego e falências. Uma política efetiva de apoio às PME exige a redução das elevadas taxas de juro, dos custos dos fatores de produção como a energia, transportes, comunicações, entre outros (setores antes públicos e agora nas mãos de grandes empresas nacionais e estrangeiras), assim como o estabelecimento de margens máximas a aplicar pelas grandes empresas às PME. Exige menos impostos para as PME, simplificação de procedimentos e exigências de capital próprio para acesso aos fundos estruturais.

 
  
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  Der Präsident. − Damit sind die Erklärungen zur Abstimmung geschlossen.

 

9. Corrections et intentions de vote: voir procès-verbal
  

(Die Sitzung wird um 13.50 Uhr unterbrochen und um 15.05 Uhr wieder aufgenommen.)

 
  
  

PRESIDENZA DELL'ON. GIANNI PITTELLA
Vicepresidente

 

10. Approbation du procès-verbal de la séance précédente : voir procès-verbal
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11. Semestre européen pour la coordination des politiques économiques: examen annuel de la croissance 2013 - Semestre européen pour la coordination des politiques économiques: emploi et aspects sociaux dans le cadre de l'examen annuel de la croissance 2013 - La gouvernance du marché unique (débat)
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  Presidente. − L'ordine del giorno reca, in discussione congiunta,

– la relazione di Elisa Ferreira, a nome della commissione per i problemi economici e monetari, sul Semestre europeo per il coordinamento delle politiche economiche: Analisi annuale della crescita 2013 (2012/2256(INI)) (A7-0032/2013),

– la relazione di Veronica Lope Fontagné, a nome della commissione per l'occupazione e gli affari sociali, sul Semestre europeo per il coordinamento delle politiche economiche: occupazione e aspetti sociali nell'analisi annuale della crescita 2013 (2012/2257(INI)) (A7-0024/2013), e

– la relazione di Andreas Schwab, a nome della commissione per il mercato interno e la protezione dei consumatori, recante raccomandazioni alla Commissione concernenti la governance del mercato unico (COM(2012)02592012/2260(INI)) (A7-0019/2013).

 
  
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  Andreas Schwab, Berichterstatter. − Herr Präsident! Ich bin offenbar genauso überrascht davon, dass ich als Vertreter des Ausschusses für Binnenmarkt und Verbraucherschutz heute als erster Redner zum Europäischen Semester hier von Ihnen aufgerufen werde. Deswegen, Herr Kommissar, Herr Präsident, zunächst einmal herzlichen Dank dafür, dass die Europäische Kommission in dieses Europäische Semester den Bericht über den Stand der Binnenmarktintegration aufgenommen hat, einen Bericht, der sich nicht nur mit der haushaltsrechtlichen Situation in den Mitgliedstaaten beschäftigt, nicht nur mit makroökonomischen Fragen, sondern auch ganz konkret der Frage nachgeht, was die Mitgliedstaaten dafür tun, dass dies, was hier im ordentlichen Gesetzgebungsverfahren – und das ist eben der entscheidende Unterschied zum Verfahren der economic governance, das wir bislang haben – auf europäischer Ebene beschlossen wird, in ihren Mitgliedstaaten zur Umsetzung gelangt.

Deswegen an die Europäische Kommission ein ganz herzliches Dankeschön. Der Bericht, den ich für die Kolleginnen und Kollegen im Ausschuss für Binnenmarkt und Verbraucherschutz erstellen durfte, beschäftigt sich nicht nur mit dem sogenannten Bericht über den Stand der Binnenmarktintegration, also der Frage, wie die Umsetzung der Binnenmarktregeln in den Mitgliedstaaten gelingt, sondern auch mit der Mitteilung von Kommissar Barnier zur Frage der Governance im Binnenmarkt, also einer verbesserten Kontrolle dessen, was die Mitgliedstaaten hier im ordentlichen Gesetzgebungsverfahren zu tun versprochen haben.

Wir haben im Ausschuss für Binnenmarkt und Verbraucherschutz – und dafür bin ich allen Kolleginnen und Kollegen außerordentlich dankbar – mehr oder weniger einstimmig beschlossen, dass wir die Kontrolle dessen, was die Mitgliedstaaten nach Verabschiedung europäischer Rechtstexte auf Basis der mitgliedstaatlichen Gesetzgebungszuständigkeiten zu tun haben, besser überwachen müssen, besser kontrollieren müssen, den Mitgliedstaaten auch mehr Unterstützung gewähren müssen, damit die Umsetzung dessen, was wir hier für den einheitlichen Markt wirklich gemeinsam beschließen, am Ende auch gemeinschaftlich in den Mitgliedstaaten gelingt.

Das ist ein, wie ich finde, bemerkenswerter Vorgang in einem Diskussionsprozess über das Europäische Semester, der zwischen den einzelnen Fraktionen und Gruppierungen ja durchaus kontrovers ausgefallen ist. Ich glaube, dass es positiv ist, dass das Europäische Parlament klar gemacht hat: Im Bereich von Binnenmarkt und Verbraucherschutz stehen wir sehr eng beieinander und haben mehr oder weniger identische Interessen.

In dem Bericht, den wir verabschiedet haben, verlangen wir zweierlei. Wir wollen einerseits vom Rat, insbesondere vom Wettbewerbsfähigkeitsrat, dringend mehr Aufmerksamkeit dafür gewinnen, dass dies, was, wie ich bereits ausgeführt habe, im regulären ordentlichen Mitentscheidungsverfahren auf europäischer Ebene von den Mitgliedstaaten gemeinsam mit der Europäischen Kommission und dem Europäischen Parlament beschlossen wurde, am Ende auch einheitlich umgesetzt wird, und da glauben wir, dass der Ministerrat dringend Nachholbedarf hat, sich dieser Aufgabe mit der notwendigen Beachtung zu widmen.

Und zum zweiten wünschen wir von der Europäischen Kommission – Herr Kommissar Rehn, es ist schön dass Sie da sind –, dass die Durchsetzung dessen, was wir auf europäischer Ebene beschlossen haben, in den Reihen der Mitgliedstaaten ohne Ansehen der Größe der Mitgliedstaaten auch durchgesetzt wird. Hier gibt es nicht nur, weil sich die Kommission manchmal aus politischen Gründen ziert, einzelne Mitgliedstaaten beim Europäischen Gerichtshof entsprechend zu verklagen, Probleme, sondern es gibt auch Probleme, weil es aus unserer Sicht – und da gab es eine breite Übereinstimmung mit allen Kollegen in diesem Hause, jedenfalls soweit der Binnenmarktausschuss betroffen war – auch einen Mangel an Rechtsklarheit im Primärrecht gibt, der die Kommission nicht in ausreichender Weise in die Lage versetzt, gegen die Mitgliedstaaten adäquat vorzugehen. Deswegen, Herr Präsident, sind dies zwei ganz wichtige Elemente, einmal an den Rat gerichtet und einmal an die Kommission, die wir mit unserem Bericht im Rahmen des Europäischen Semesters erreichen wollen. Wir glauben, dass enormes Potenzial für das Wachstum im Binnenmarkt und auch in den Mitgliedstaaten liegt, wenn wir die Umsetzung und Anwendung des europäischen Rechts in einheitlicherer Weise hinbekommen. Deswegen bin ich sehr dankbar, dass die binnenmarktrechtliche Relevanz des Europäischen Semesters heute hier so deutlich zum Ausdruck kommt.

 
  
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  Veronica Lope Fontagné, Ponente. − Señor Presidente, señores Comisarios, Señorías, en primer lugar, quiero dar las gracias a los ponentes alternativos. El informe que se presenta es obra de una amplia mayoría obtenida gracias a la generosidad de todos, lo que ha permitido un amplio consenso.

Durante el año 2012 la situación laboral y social ha empeorado y las previsiones para 2013 son pesimistas. Durante los últimos doce meses, el número de desempleados ha aumentado en dos millones y ha alcanzado el nivel de 25 millones de parados en la Unión Europea. Los indicadores apuntan a una tendencia de mayores niveles y formas más profundas de pobreza y exclusión social, con un incremento de la pobreza de los ocupados y la polarización social en numerosos Estados miembros.

Esta situación requiere la adopción de medidas urgentes que eviten un agravamiento del desempleo y unos problemas sociales todavía mayores. Por ello, creemos que es necesario lo siguiente.

En primer lugar, un mayor compromiso con la consecución de los objetivos de la Estrategia Europa 2020. Los compromisos establecidos por los Estados miembros y su aplicación durante el año 2012 han sido insuficientes. Los Estados miembros deben asumir, en sus programas nacionales de reforma, los compromisos necesarios para cumplir este objetivo.

Otro punto es que es necesario alcanzar un equilibrio presupuestario que garantice la sostenibilidad de las finanzas públicas y de nuestro sistema de bienestar. Sin embargo, también hay que poner de manifiesto que este equilibrio debe alcanzarse mediante una consolidación fiscal que no ponga en peligro el potencial de crecimiento y de generación de empleo futuros, y debe tener en cuenta la situación específica de cada país.

El crecimiento y la creación de empleo también deben ser la prioridad más importante por encima de otras consideraciones. Los Estados miembros deben adoptar todas las reformas estructurales necesarias, entre otras: la reforma de la fiscalidad laboral, que incentive el empleo; promover y apoyar el empleo por cuenta propia y las empresas de nueva creación; mejorar el marco de la actividad empresarial; facilitar el acceso de las PYME a la financiación; regularizar el trabajo informal y no declarado en Empleo; reformar los mercados laborales para hacerlos más flexibles, dinámicos e inclusivos; y modernizar los sistemas de fijación de salarios para ajustarlos a la evolución de la productividad, y explotar el gran potencial de empleo de sectores como la economía ecológica, la atención sanitaria y social y las TIC para crear puestos de trabajo.

El desempleo juvenil también es uno de los mayores problemas a los que se enfrenta la Unión Europea, y debe ser una de sus máximas prioridades. Así lo reflejamos en el informe y aportamos propuestas que deben adoptarse sin mayor dilación. En este sentido, es clave la implementación rápida de esquemas para la garantía juvenil, pero con la correspondiente financiación.

Otro de los puntos importantes es el aumento de la pobreza y la exclusión social. La solución a estos problemas debe ser un elemento central de los programas de política social nacionales y de la Unión Europea. Los Estados miembros deben aplicar estrategias integradas de inclusión activa y asumir nuevos compromisos para corregir esta situación, en especial en relación con la pobreza de la población ocupada, la pobreza entre las personas con vínculos limitados o nulos con el mercado laboral y la pobreza entre las personas de edad más avanzada.

Por estar limitado el tiempo no voy a hablar más, y simplemente espero que el Consejo y la Comisión hagan caso al informe que hemos aprobado con gran mayoría.

 
  
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  Elisa Ferreira, relatora. − Senhor Presidente, Senhores Comissários, começo por sublinhar a importância do relatório sobre as perspetivas de crescimento da Europa para 2013. Nós queríamos, aqui no Parlamento, que este texto fosse tratado pela Comissão, incorporando os nossos contributos, e ainda estamos na esperança de que isso aconteça porque, no Conselho Europeu da Primavera, de março, as decisões que venham a ser tomadas nesse Conselho enformarão os programas nacionais de reforma, os programas de estabilidade e convergência e serão uma peça fundamental do novo Estatuto do Semestre Europeu. É, pois, com este documento que se inicia este Semestre e é sobre este processo de coordenação das políticas económicas que os parlamentos nacionais e o europeu têm de reforçar o controlo democrático.

Infelizmente venho ao plenário, ao contrário dos colegas que falaram, com uma posição extremada ao nível do Comité Económico e Monetário. A maioria de direita que integra esse comité recusou qualquer negociação no processo de construção do relatório e aprovou ontem, contra o meu parecer e contra o meu voto e contra o voto do meu grupo político, um texto amputado das mensagens que considerávamos essenciais. Atravessamos um momento crítico da vida europeia. A leve recuperação do crescimento de 2010 foi aniquilada pela agenda da austeridade. Na Primavera de 2011 previa-se que a zona euro crescesse, no ano que terminou, 2012, 1,8%. Acabamos com uma recessão de -0,4%. Para 2013 prevê-se um crescimento muito frágil - de 0,1 -, mas provavelmente o Fundo Monetário Internacional estará certo quando prevê uma recessão de -0,2%.

Os desequilíbrios dentro da Europa e, em particular, na zona euro atingem níveis insustentáveis. O procedimento que integra o Six Pack sobre desequilíbrios macroeconómicos mostra os excedentes sistemáticos da balança corrente de três países - Luxemburgo, Países Baixos e Alemanha – enquanto toda a periferia acumula défices incontroláveis.

A dimensão dos processos de ajustamento exigida aos países mais frágeis atingiu pontos absolutamente excecionais, com 18 pontos de ajustamento para a Grécia, 7,5 para Portugal, 6,5, pedindo-se muito mais do que aquilo que é exigido na legislação europeia. Não admira, pois, que tenhamos, neste momento, 27 milhões de desempregados, 10 milhões dos quais jovens, concentrando-se na periferia da Europa que se transforma, cada vez mais, num grande fornecedor de mão-de-obra qualificada e barata para o resto da Europa.

Nestas circunstâncias deve o Parlamento Europeu ficar ausente de uma mensagem clara? Eu espero que não! Não vejo qualquer problema, e termino já, Senhor Presidente, não vejo qualquer problema em pedir à Comissão que reveja os multiplicadores implícitos nos seus modelos, que ajuste as suas recomendações em função dos resultados que obtém e que combata a fraude e a evasão fiscal e espero até ao voto final, que terá lugar depois de amanhã, que estes princípios possam ser aceites pela generalidade deste plenário porque é essa a nossa responsabilidade perante os cidadãos europeus.

 
  
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  Lucinda Creighton, President-in-Office of the Council. − Mr President, I agree with the previous contributions that this is a critical time for Europe and, in that context, I very much welcome this opportunity to discuss with Parliament the European Semester. This is a really vital tool for helping us to address the current economic challenges that we face, and it is a high priority for the Irish Presidency. Recalling our Presidency’s focus on stability, growth and jobs, we see an effective Semester process, along with the banking union proposals, as an integral part of securing stability in our Union.

This particular Semester is, of course, only the third such exercise. It began with the publication of the Commission’s Annual Growth Survey last November, and it will now be for the Irish Presidency, working together with the President of the European Council, to ensure that it is completed successfully and contributes to delivering on the wider objectives under the Europe 2020 Strategy. Our key objective as the Presidency will be to ensure that all relevant Council formations work in a coordinated and consistent manner towards a thorough preparation of both the March and the June European Councils.

The European Semester is, of course, not an end in itself. It is a coordination tool to help us reach a number of policy goals, in particular the five headline targets set in the Europe 2020 Strategy for smart, sustainable and inclusive growth. The fact that the European Semester is primarily a means to an end is important. We cannot simply agree on policy guidance and then assume that our task is done. The Semester has to be implemented in the Member States and by the Member States. This is the only way that it will produce concrete results, even if we have to accept that these will sometimes take time.

The focus on implementation is all the more relevant as the whole Semester exercise becomes regular and more familiar. There is wide agreement on the current priorities, which have not changed from last year. Following the publication by the Commission of its Annual Growth Survey, the European Council has confirmed the five priorities. These are differentiated growth-friendly fiscal consolidation, restoring lending to the economy, growth and competitiveness, unemployment and the social consequences of the crisis, and modernising public administration.

I know that this Parliament has been following this exercise particularly closely, and that it has consistently insisted on the need, in such a wide-ranging exercise, for policy coherence. The Irish Presidency is adopting an inclusive approach which draws on the views of many different Council configurations. Environment, telecommunications and transport ministers have already addressed the Semester in their December meetings. Their debates point to the need for a better integration of environmental and climate policies into economic decision-making, a strengthening of both the implementation and enforcement of the digital agenda and a willingness to exploit fully the various synergies between telecommunications, transport and energy.

The ECOFIN Council had an initial discussion on the Annual Growth Survey on 22 January and will now prepare its response. Several ministers reiterated that there is no contradiction between growth and consolidation. Work will continue, in particular, on restoring normal lending to the economy. The needs of SMEs, non-bank financing, and the impact on stability are among the issues which need to be addressed.

Work is continuing. The EPSCO, Education, Energy and Competitiveness Councils will debate the European Semester in February. Based on their input, as well as that already received from other Council configurations, the Presidency will put together a synthesis report which will constitute a basis for policy guidance which is due to be adopted by the Spring European Council. I cannot, of course, predict now what will be the key messages of this report, but I can say that we will focus on the key topics, and will not avoid – where necessary – more controversial issues, such as structural unemployment, poverty or Europe’s leadership in the area of technological development.

I want also at this point to underline the importance of the contribution of the single market to this year’s exercise. We are very pleased that the Commission has presented – for the first time – a report on the state of the single market in the context of the 2013 Annual Growth Survey. This is a particular priority for the Irish Presidency. We very much hope, working together with Parliament, to make swift progress on the remaining files of the Single Market Act I, as well as to take forward work on the Single Market Act II.

The issue of single market governance is an issue of considerable importance to the Council and indeed to this House. The Presidency welcomes very much the contribution of the Committee on the Internal Market and Consumer Protection, and particularly Mr Schwab’s report before us today, to the debate on how we might improve governance to facilitate the speedy and effective implementation of single market legislation, particularly in the services area.

I congratulate this Parliament on the close interest that it has taken in the European Semester. I welcome the draft report from Ms Ferreira, on which it is due to vote tomorrow. Many of Parliament’s priorities correspond to those of the Council and of this Presidency. An obvious example is the Youth Guarantee Scheme which, as you know, we hope to have agreed by Employment Ministers this month. Another area is the role of education in providing the right skills for growth and jobs, on which we hope the Council will soon adopt conclusions.

The need to ensure greater democratic accountability in the Union is something which is of major concern to the Irish Presidency. For my own part, I hosted an informal meeting of Ministers and State Secretaries for European Affairs in Dublin last month on the topic of strengthening democratic legitimacy and accountability. I was very pleased to have the participation of Members of this House, Mr Verhofstadt, Mr Brok and Mr Gualtieri in those discussions.

I very much welcome your initiative last week to bring together national parliamentarians and Members of this House to discuss the European Semester. It is clear from the wide-ranging nature of this initiative that both have a direct stake in this exercise. Many of those participating last week stressed the need for national parliamentarians and MEPs to work together. I fully endorse this. Both have a role. We can only deliver on a successful European Semester if both are involved. Both need to cooperate, and I can assure you that the Irish Presidency will continue to encourage close cooperation in this area.

We still have quite some way to go in this year’s European Semester exercise. For this reason, I see this debate as an opportunity for me to hear more of your views and to see how these might be reflected in the further work of the Presidency over the weeks ahead. I look forward to the rest of the debate and thank you very much for your contributions in advance.

 
  
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  Olli Rehn, Member of the Commission. − Mr President, let me start by thanking the Committee on Economic and Monetary Affairs (ECON) and the other committees, as well as all the rapporteurs, Ms Ferreira, Ms Lope Fontagné, Mr Schwab, and the shadow rapporteurs, for their very intensive work on the report on the European Semester and the Annual Growth Survey.

I understand that preparation of this report has not been easy, and the discussions have at times been rather heated. But this only reflects the weight of the issues at stake and the importance of the political choices to be made. Your input, honourable Members, is a very strong demonstration of the fact that the European Parliament plays an essential role in the debate on European economic policy.

Let me also say that I very much appreciate our economic policy dialogues. That is why I was very pleased to participate in the joint meeting of the ECON and Employment and Social Affairs committees in November to present and discuss the annual growth survey. Only last week I was able to take part in the opening session of the parliamentary week on the European Semester where we had a very good and fruitful political discussion with representatives both of national parliaments and of the European Parliament.

Our team, László Andor, Mr Barnier and myself, will now present the Commission’s view on this year’s economic policy priorities along the lines of our respective responsibilities.

I shall start by saying that the Annual Growth Survey puts a very strong emphasis on growth and competitiveness. We must be concerned about the industrial base of Europe. In one decade, between 2000 and 2011, no fewer than 2.5 million manufacturing jobs were lost in the four largest Member States: Germany, France, Italy and Spain.

When you consider the high debt levels, the rapid population ageing and the fact that more than half of social spending over the whole world today takes place in Europe, you get a picture of the burden that the European productive economy has to carry in order to sustain our social model, our cherished way of living. We need to reverse this downward trend. We can reverse it provided that we continue along the path of reform; not reform for its own sake, but reform for the sake of sustainable growth and job creation.

What should be done to drive job creation and productivity? That is the key priority of the annual growth survey. We need to support research and innovation, as Ms Ferreira rightly states in paragraph18 of her report. I truly hope that the talks on the Multiannual Financial Framework will be positive and not damage the EU’s performance in this important area of innovation and research, which is our future.

We need to support education and training and continue to reform our labour markets to remove obstacles to job creation. We need to support entrepreneurship and investment and complete the single market. We need to finish the job of financial repair to boost the flow of credit to SMEs and households. We need to support public investment, as we have done with the EIB capital increase, and we need to design smart regulation which achieves societal and environmental objectives without hampering job creation and competitiveness.

All of these policies on growth will be reflected in the country-specific recommendations of this year’s European Semester, and I trust that the Member States will continue this work in their national reform programmes.

Furthermore, we need to pursue consistent fiscal consolidation. Public debt in the European Union has risen from around 60% of GDP before the crisis to around 90% next year. It is at that level of 90% that public debt becomes a drag on growth. Thus there is really no alternative to pursuing smart and consistent fiscal consolidation.

Public finances in the European Union are improving, and confidence is therefore growing. We can see the impact of the reinforced economic governance, thanks in no small part to the Six-Pack.

That is why it is essential to stay on the path of reform. Making real progress on our policy agenda by making effective use of the European Semester will be a crucial test of Europe’s credibility.

In this context let me make a final point which is very much of common interest. You are well aware that the adoption of the Two-Pack is a necessary foundation for rebuilding the EMU towards a genuine stability union of both responsibility and solidarity.

The Commission is currently working in order to facilitate a constructive compromise on the Two-Pack and I am looking forward to a positive vote on this basis in the March session to further increase confidence in Europe’s decision-making capacity.

So we need to pass this test and together get Europe back on track for sustainable growth and job creation. To this end, I very much look forward to having a constructive and productive debate with you here today.

 
  
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  László Andor, Member of the Commission. − Mr President, I welcome the involvement of the Parliament in the debate on the 2013 European Semester. It is crucial to foster the democratic legitimacy of the process. In particular, I congratulate Ms Veronica Lope Fontagné and the Committee on Employment and Social Affairs for having reached a consensus on a well-balanced report on the employment and social aspects of the 2013 Annual Growth Survey (AGS), which received very broad support in the committee.

I take this as an illustration that, beyond the potential divergence of views on the appropriate macroeconomic policy mix, employment and social cohesion are objectives shared by all groups. The Commission tabled the 2013 AGS against a difficult background, and the employment and social development report also gave a detailed picture of this. We have increasing unemployment in the EU, polarisation between various groups of Member States, and a clear social emergency in some of these Member States.

The Commission proposed to continue to work along the previously agreed policy priorities, ensuring that the fiscal consolidation is differentiated and future growth potential, as well as essential safety nets, are preserved. In particular, the Commission considers that Member States should prioritise investment, such as in education. They should maintain and reinforce coverage and effectiveness of employment services and active labour market policies, such as training for the unemployed and youth guarantee schemes. The modernisation of social protection systems should ensure their effectiveness, adequacy and sustainability.

In the AGS, the Commission presented very strong guidance to Member States for their employment, labour market and social policies. The Commission recommends further efforts to improve the resilience of the labour market, invest in human capital and involve the social partners. This year we focus in particular on long-term unemployment and on youth unemployment by insisting on the implementation of the youth guarantee – as the Presidency also mentioned – and on internal flexibility. We also encourage Member States to monitor wage developments and emphasise the role of minimum wage levels in order to strike the right balance between employment creation and adequate income.

The 2013 AGS puts a strong emphasis on job creation and on the potential of expanding sectors such as the green economy, healthcare and ICT. We insist on the need to work on a future-oriented and reliable legal framework, the development of adequate skills and targeted public support. In that context, we also emphasise the importance of mobility. For that I strongly believe that the capacity of the EURES network and of public employment services needs to be boosted.

The Commission will scrutinise Member States’ policies and ongoing reforms, as well as their potential socioeconomic impact in the context of the 2013 Semester. The Europe 2020 objectives continue to provide guidance and measurement in all these efforts. Thank you very much for your attention.

 
  
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  Michel Barnier, Membre de la Commission. − Monsieur le Président, Mesdames et Messieurs les Députés, je suis particulièrement reconnaissant à Andreas Schwab et aux autres rapporteurs de la commission IMCO d'avoir porté aussi haut et aussi fort les couleurs du marché intérieur, notamment en soutenant depuis de longues années nos efforts conjoints pour ce que nous avons appelé l'Acte pour le marché unique I et II, soixante propositions qui doivent faciliter le bon fonctionnement du marché intérieur, la mobilité, l'innovation, l'investissement, l'exportation, la simplification, l'entrepreneuriat social et bien d'autres dimensions. Ce rapport, Monsieur Schwab, a l'immense mérite d'avoir mis l'accent sur l'une des composantes essentielles du marché intérieur – qui en est peut-être même une condition préalable – à savoir la bonne gouvernance de ce marché intérieur. Et cette gouvernance, l'application des règles du marché intérieur, se trouve désormais au cœur du semestre européen. Je voudrais également remercier devant vous mon collègue Olli Rehn d'avoir soutenu cette intégration dans l'exercice du semestre européen à l'intérieur de la Commission.

Mesdames et Messieurs les Députés, vous vous souvenez du rapport de Mario Monti; vous avez vous-même élaboré avec Louis Grech un rapport extrêmement important, il y a à peine deux ans, pour démontrer que le marché intérieur est bien un levier de croissance incontournable. Le marché intérieur, ce n'est pas toute l'économie, ce n'est pas toute la croissance, c'est simplement le plancher. Si ce plancher est fracturé en de trop nombreuses législations fiscales, administratives, bureaucratiques nationales, s'il n'est pas solide, tout ce qu'on met dessus – les initiatives privées, les initiatives des entreprises publiques, des collectivités locales, des États, de l'Europe – est moins solide. C'est la raison pour laquelle nous avons mis en chantier cet agenda pour consolider avec vous le marché intérieur, doper la compétitivité, favoriser la croissance et l'emploi. Nous ne pouvons pas seulement, à l'heure actuelle, parler au citoyen de consolidation budgétaire, de régulation, de surveillance budgétaire; il faut aussi agir et travailler sur l'emploi. Ma conviction est que, pour gagner la bataille de la compétitivité et de l'emploi, chaque homme est nécessaire, chaque entreprise est nécessaire et chaque territoire est nécessaire. C'est dans cet esprit qu'avec l'Acte pour le marché unique I et II, nous voulons créer un meilleur écosystème pour l'initiative et l'emploi, pour les consommateurs et pour les entreprises.

Depuis le début de ce mandat, nous avons, en réponse aux effets de la crise, considérablement élevé nos exigences en matière de gouvernance et amélioré nos outils. La Commission a ainsi présenté en juin 2012 un nouveau cycle d'initiatives pour renforcer la gouvernance du marché unique qui débute à chaque printemps pour aboutir au semestre européen de l'année suivante.

Pourquoi ces objectifs et ce nouveau cycle? Parce que nous ne pouvons pas élaborer de nouvelles règles sans nous soucier de leur application effective et sans regarder ce qui s'est passé aussi pour les règles précédentes. C'est une banalité, mais je le dis quand même, que de rappeler qu'une législation qui n'est pas appliquée n'est pas seulement inutile, elle est aussi négative pour le fonctionnement du marché intérieur. C'est une question de crédibilité. Nous avons ainsi fixé plus d'exigences dans le délai et la qualité de la transposition des règles et mis les États membres face à leurs responsabilités. Je confirme aussi au Parlement européen que, pour que tous les États s'approprient cette exigence de qualité et de rapidité, j'ai effectué depuis deux ans une visite dans chacun des États membres pour rencontrer personnellement tous les fonctionnaires nationaux chargés de mettre en œuvre les législations du marché intérieur. Près de 700 fonctionnaires font partie maintenant de cette task force du marché intérieur et je renouvellerai dans les mois qui viennent ma visite à tous ces fonctionnaires nationaux.

Je sais que vous voulez aller au-delà, Mesdames et Messieurs les Députés, et j'ai bien entendu et observé les recommandations du rapport d'Andreas Schwab, dont je partage la quasi-totalité des intentions. Nous avons simplement une réserve, je me permets de la rappeler, qui concerne l'idée d'un acte législatif. Bien que saluant toute initiative visant à renforcer le marché intérieur, nous avons des doutes, je l'ai dit à Andreas Schwab, sur l'existence d'une base juridique pour une telle initiative. Mais pour le reste, nous sommes d'accord et nous irons dans le sens que vous demandez.

Nous devons aller plus loin en 2013, en renforçant le suivi qualitatif du fonctionnement du marché intérieur, d'abord par la publication du tableau de bord du marché unique, exclusivement en ligne, sous une forme interactive et visuelle. Ce tableau de bord que le collège devrait adopter avant l'été aura pour objectif de détailler les performances des États membres de manière extrêmement franche – ce qui ne sera pas forcément confortable pour tout le monde – dans les différents volets de la gouvernance du marché unique, et il permettra de bien visualiser les points forts, où tout se passe bien, et les points faibles, pour permettre des progrès. Ce tableau intègrera les évaluations de beaucoup d'outils au service des citoyens et des entreprises: SOLVIT, qui maintenant fonctionne correctement, le relevé des infractions et des transpositions des règles du marché intérieur dans les États membres, Your Europe ou Your Europe Advice ou encore IMI.

Comme Lucinda Creighton l'a dit tout à l'heure, nous préparons un rapport sur l'état de l'intégration, qui sera publié à l'automne et qui deviendra une composante importante du cycle du semestre européen. Ce rapport analysera les principaux obstacles à l'intégration qui subsistent dans les États membres et nous regarderons en particulier les questions transfrontalières dans quatre domaines clés qui ont le plus grand potentiel de croissance: les services, les réseaux (énergie et transport) et l'économie numérique.

Dans ce contexte, nous aiderons les États membres à surmonter les obstacles qui subsistent, en particulier par ce travail de concertation avec les fonctionnaires nationaux et les élus, et nous appliquerons aussi, je l'ai déjà dit devant votre Assemblée, la tolérance zéro, là où les efforts ne sont pas encore réalisés.

Je le dis au président Harbour, comme à Andreas Schwab et aux autres membres de la commission IMCO: nous avons besoin pour réussir cela d'une bonne association avec le Parlement européen, avec votre commission IMCO, en amont et en aval de ce rapport. Voilà pourquoi j'ai notamment proposé récemment à vos rapporteurs l'organisation d'une conférence annuelle au Parlement européen, avec les États membres, pour faire le point objectivement, chaque année, au début de l'automne sur cette gouvernance du marché unique.

Je voudrais enfin, Monsieur le Président, vous demander la permission de ne pas rester pendant l'intégralité de ce débat car je dois participer à un trilogue avec vous et avec le Conseil sur le texte concernant les règles de Bâle III dans le secteur bancaire.

 
  
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  Eider Gardiazábal Rubial, Ponente de opinión de la Comisión de Presupuestos. − Señor Presidente, señores Comisarios, señores miembros del Consejo, ya se ha dicho aquí que el Semestre Europeo es un mecanismo de coordinación de las políticas económicas y presupuestarias, y por eso no nos podemos olvidar del presupuesto europeo.

El objetivo final, tanto de los Estados miembros como de las Instituciones europeas, es el mismo: salir de la crisis, recuperar el crecimiento y crear empleo.

Por eso es incomprensible que la encuesta anual de crecimiento no tenga en cuenta el presupuesto europeo ni su contribución al logro de estos objetivos, porque estamos hablando de un presupuesto exclusivamente destinado a la inversión, que complementa los presupuestos nacionales y que actúa como herramienta anticíclica, sobre todo en un momento en el que los presupuestos nacionales están marcados por los recortes y la austeridad.

Es un presupuesto que invierte en áreas fundamentales, como la política regional o la política de investigación, y que va en línea con lo acordado por el Consejo, el pasado junio, en el Pacto por el Crecimiento y el Empleo, y por eso pedimos coherencia.

Somos conscientes de los grandes sacrificios que se están llevando a cabo a nivel nacional, pero no podemos aceptar en el próximo marco financiero un recorte de cien mil millones de euros que nos llevaría a niveles de inversión de 2004. Ni tampoco podemos permitir que los Estados miembros utilicen sus contribuciones al presupuesto europeo como una variable de ajuste contable en sus presupuestos nacionales.

Desgraciadamente, en las últimas negociaciones presupuestarias hemos visto demasiadas veces cómo el Consejo ha reducido artificialmente los pagos y esto ha afectado, fundamentalmente, a los Fondos Estructurales, algo que va totalmente en contra del Pacto por el Crecimiento y el Empleo, que pretendía reasignar los Fondos Estructurales y apoyar a las pequeñas y medianas empresas, destinarlos a la investigación y a la innovación, y también luchar contra el desempleo juvenil.

Por eso necesitamos urgentemente una reforma de la financiación del presupuesto europeo y, por supuesto, unos verdaderos recursos propios. Y necesitamos también que se estudie la posibilidad de excluir del cómputo del déficit estructural las contribuciones nacionales al presupuesto europeo.

Y, por último, desde la Comisión de Presupuestos queremos insistir en la necesidad de que el próximo marco financiero no cuente con recortes, y, por lo tanto, sea capaz de financiar todas esas políticas de crecimiento que todos compartimos pero que, a la hora de la verdad, no tienen financiación suficiente.

 
  
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  Milan Cabrnoch, navrhovatel Výboru pro zaměstnanost a sociální věci. − Pane předsedající, ano, všichni si přejeme, aby dnes, v době pokračující krize důvěry v eurozóně, byla řešení, která by nastartovala nebo obnovila hospodářský růst, přinesla nová pracovní místa, vyšší produktivitu a větší sociální začlenění.

Vlády jednotlivých členských zemí samy dobře vědí, že je třeba bojovat proti strukturální nezaměstnanosti, připravit penzijní reformy, investovat do kvality pracovní síly, zvýšit výkonnost vzdělávacích systémů, bojovat proti chudobě a sociální diskriminaci.

Navržený mechanismus, který zaměstnává každým rokem členské země různými domácími úkoly a je postaven na studiu, kontrole a prověřování tzv. národních reformních plánů a odvozeně tedy i struktury národních rozpočtů, zůstává pro ECR nepřijatelný.

Protože, za prvé, jde o mechanismus, který je neefektivní, který nepřinesl a nikdy nepřinese žádné ovoce. Rozhodování o politice zaměstnanosti stejně jako o sociální politice je třeba ponechat národním vládám s plným respektem ke specifickým strukturám a cyklům jednotlivých ekonomik a k výkonnosti každého jednotlivého státu. Pouze tam, kde hospodářství vzkvétá, je možné zvyšovat sociální výdaje. Logika postavená na ultimátech „musíš“ a na vytváření tzv. sociálních evropských práv je falešná, nebezpečná a neúčinná.

Za druhé, takový návrh je nedemokratický. Národní reformní plány nejsou ve skutečnosti ničím jiným než národními rozpočty, způsobem, jak se ročně přidělují peníze daňových poplatníků. To jsou národní politická rozhodnutí a je nepřijatelné, aby byla diktována z Bruselu či Štrasburku.

 
  
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  Lambert van Nistelrooij, Rapporteur voor advies van de Commissie regionaal beleid. − Voorzitter, mijn bijdrage zal in een heel andere richting gaan dan die van de vorige spreker, die deze afstemming en samenhang niet ziet zitten. Ik spreek ook als coördinator en als rapporteur-onderhandelaar voor de regionale fondsen. Ik zie juist een mogelijkheid om te zorgen voor een veel betere stroomlijning in de synergie tussen de eigen budgetten die Europa beschikbaar stelt, en de verantwoordelijkheid van de lidstaten.

Daar hebben wij een specifiek instrumentarium voor ontwikkeld in het kader van het semester. Natuurlijk, wij moeten er nog ervaring mee opdoen. Maar het gaat om de uitvoeringsplannen van de vijf fondsen die Europa beschikbaar stelt. We hebben meetbare uitkomsten vastgelegd en ook, vanuit de regionale politiek, ex ante-voorwaarden voor de openstelling van de fondsen. Dus het gaat nog wat verder dan alleen maar budgetten bewaken. De synergie tussen de lidstaten en de Unie neemt toe. Elke lidstaat sluit een partnerschapsakkoord af over wat er moet worden bereikt en dat hele sociaal-financiële domein zit daarin.

Toch wil ik nog één opmerking maken. Vanuit de regionale commissie zien wij dat die 25%, die nu ook in het verslag van Lope Fontagné zit, als een heel strakke lijn wordt vastgelegd. Wij merken in het overleg met de Raad, nu in de trialogen, dat de behoefte per land heel verschillend kan zijn. In bepaalde landen wil je bijvoorbeeld meer inzetten op research, onderwijsinfrastructuur, innovatie enz., wat óók tot banen leidt. Daarin moet dus meer flexibiliteit worden gegeven en ik zou de Commissie willen uitnodigen om met een werkbaar voorstel te komen. Wij zitten met een bijna onoplosbaar gegeven tussen de Raad, die veel minder wil, en tussen het Parlement, dat wil meedenken.

 
  
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  Mojca Kleva Kekuš, Pripravljalka mnenja Odbora za regionalni razvoj. − Kot poročevalka za odbor REGI se bom tudi sama dotaknila točno te problematike, ki jo je van Nistelrooij začel.

In sicer moram začeti s tem, da smo v Odboru za regionalni razvoj enotnega mnenja, da je prizadevanje za okrepitev gospodarskega in proračunskega usklajevanja v okviru evropskega semestra izjemnega pomena, a hkrati izpostavljamo, da lahko rast in socialno pravičnost dosežemo samo z diferenciranim pristopom javnofinančne konsolidacije za države članice.

Letni pregled rasti mora služiti kot priložnost za to, da države članice v središče svojih prizadevanj postavijo naložbe za rast in ustanavljanje novih delovnih mest. Z varčevalnimi ukrepi pa je treba nadaljevati postopoma in na daljši rok. Bolj razpršena in uravnovešena konsolidacija javnih financ na nacionalni, regionalni in lokalni ravni bi lahko pripomogla k večjemu zaupanju v trg, k povečani konkurenci in obetom rasti ter boljšim priložnostim za zaposlovanje po celotni Evropski uniji.

Pri tem je pomembno, da tudi kohezijska politika dobi svoje mesto v okviru evropskega semestra, ker si ga zasluži. Strukturni skladi in kohezijski sklad namreč v času finančne krize in zmanjšane posojilne zmožnosti zasebnega sektorja predstavljajo temeljni vzvod, ki državam članicam omogoča stimuliranje gospodarstva in doseganje ciljev strategije Evropa 2020.

In ne morem iz svoje kože, brez da opozorim na dejstvo, da glede na to, da smo v odboru REGI tako enotni o temu, kakšna naj bo vloga kohezije v evropskem semestru in kaj vse naj se financira iz kohezijskih skladov, moram pozvati kolege, ki so včeraj na odboru ECON glasovali proti tem amandmajem, da jih naslednjič ne.

 
  
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  Oldřich Vlasák, navrhovatel Výboru pro regionální rozvoj. − Pane předsedající, přínos vnitřního trhu je nesporný. Zdaleka se neomezuje jenom na čistě ekonomické aspekty.

Fungující vnitřní trh se pozitivně projevuje i na regionálním rozvoji. Pokud tedy chceme, aby naše obce, města a kraje vzkvétaly, nemůžeme si dovolit blokovat přijetí a implementaci klíčových aktů směřujících k odstranění překážek na vnitřním trhu.

Prostor pro dobudování vnitřního trhu přitom spatřuji především v oblasti volného pohybu služeb, digitálního vnitřního trhu a energetického trhu.

To však neznamená, že by Unie měla mít ambici ingerovat do všeho a vytvářet tak nesplnitelná očekávání, že všechno vyřeší. Měla by se naopak zaměřit na plnou implementaci již existující legislativy, na provedení realistických a efektivních opatření.

Na národní úrovni je pak žádoucí nepolevovat v provádění zásadních strukturálních reforem, které jednotlivé státy zakotvují mimo jiné ve svých národních programech reforem.

 
  
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  Paulo Rangel, relator de parecer da Comissão dos Assuntos Constitucionais. − Em primeiro lugar, naturalmente, estando aqui a falar como relator da Comissão dos Assuntos Constitucionais para as questões do Semestre Europeu, gostava de chamar a atenção para as nossas conclusões, que são essencialmente conclusões institucionais.

Primeira, o Parlamento Europeu deve intervir antes mesmo de estar definida a posição da Comissão e, nesse sentido, o Parlamento Europeu deve preparar e monitorizar as prioridades, portanto deve ser consultado pela Comissão a respeito da análise anual de crescimento. Consideramos muito importante que também sejam tidos em conta os parlamentos nacionais e, designadamente, que estes possam, por um lado, estar em diálogo interparlamentar com o Parlamento Europeu - coisa que acaba de suceder na semana anterior - e, por outro lado, possam adotar os seus processos orçamentais em duas fases, para que tenham uma fase em que a intervenção dos parlamentos nacionais é útil.

Finalmente, gostaria também de chamar a atenção para que nós defendemos que possa vir a ser celebrado um Acordo Interinstitucional entre o Conselho, a Comissão e o Parlamento Europeu para regular os aspetos do Semestre, designadamente as obrigações de justificação da Comissão e as obrigações de justificação do Conselho quando se desvia da proposta da Comissão.

(O orador aceita responder a uma pergunta "cartão azul" (n.º 8 do artigo 149.º)).

 
  
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  Elisa Ferreira, Pergunta segundo o procedimento "cartão azul". − Senhor Deputado, eu gostava de saber se tem consciência de que todas as alterações que a sua comissão apresentou, e que eu considero muitíssimo importantes e que tinha incluído no meu relatório, foram ontem derrotadas pelo voto do seu próprio grupo político. E qual é a reação que tem relativamente a isso?

 
  
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  Paulo Rangel (PPE), Resposta segundo o procedimento "cartão azul". – Senhora Deputada, tenho plena consciência disso. Agora, aqui, cabe-me representar a posição da Comissão dos Assuntos Constitucionais e é isso que eu faço aqui. Nem sequer estou aqui a representar a posição do PPE. Estou aqui como relator da Comissão dos Assuntos Constitucionais e é como tal que tenho o dever de defender a posição que aí foi defendida e de não partidarizar este debate, mas dar-lhe um enfoque constitucional. É essa a minha obrigação. Foi isso que eu fiz e, de resto, devo dizer que, obviamente, lamento que estas sugestões não tenham sido prosseguidas, mas não vou partidarizar este debate, vou apenas ser o porta-voz da minha comissão.

 
  
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  Jean-Paul Gauzès, au nom du groupe PPE. – Monsieur le Président, Madame la ministre, Monsieur le commissaire, Monsieur le commissaire Rehn, je ne voudrais pas troubler la quiétude de ce début d'après-midi en soulevant quelques paradoxes.

J'ai entendu, Madame la ministre, que vous aviez apprécié le rapport qui avait été voté par la commission économique et monétaire hier, je vous en remercie. Ce rapport a été en large partie le fruit de la réflexion des groupes PPE, ALDE et ECR.

La situation est en effet paradoxale, puisque le rapporteur de la commission économique et monétaire vous a fait la présentation de ce qui aurait été son rapport s'il avait été voté. Mais nous sommes dans une démocratie. Les voix se comptent, et lorsqu'on n'a pas une attitude de compromis, on aboutit à ce que chacun revienne sur ses positions initiales. C'est ce qui s'est passé. Mais ceci n'est pas surprenant, car j'avais averti dès le premier passage en commission économique et monétaire que le rapport qui était présenté par Mme Ferreira était pour nous, au PPE, totalement inacceptable. Et ce que je dis là, je le dis tranquillement, parce que l'année dernière j'ai été rapporteur sur le semestre européen. Et nous avions obtenu une très large majorité, parce qu'il faut savoir faire des compromis. Et il eût été certainement plus astucieux cette année de partir du rapport de l'année dernière, d'actualiser ce qui devait l'être, d'insérer quelques idées qui tenaient à cœur au rapporteur actuel – c'est normal –, mais il fallait avoir cette démarche. Par conséquent, le rapport qui a été adopté hier en commission économique et monétaire représente le point de vue de la commission économique et monétaire. C'est la règle en démocratie.

Face à cette proposition de la Commission, nous rappelons que nous soutenons la Commission européenne dans sa démarche de demander aux États membres d'accroître la soutenabilité et l'équilibre de leurs finances publiques, c'est-à-dire la consolidation budgétaire, de poursuivre les réformes structurelles pour accroître la compétitivité de l'Union européenne et, bien évidemment, de proposer des mesures favorables à la croissance. Mais il n'est pas acceptable pour nous de dire que la situation que nous connaissons actuellement ne serait que le résultat de politiques d'austérité. En réalité, la stabilisation financière est indispensable; on ne construira pas de croissance sur des nénuphars.

(L'orateur accepte de répondre à une question "carton bleu" (article 149, paragraphe 8 du règlement)).

 
  
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  Elisa Ferreira, Pergunta segundo o procedimento "cartão azul". − Eu não podia deixar de aproveitar a oportunidade de, pela primeira vez, ter uma oportunidade de discutir com o Sr. Gauzès, que é o meu shadow, o meu relatório, porque até agora tinha sido impossível. E queria só colocar-lhe duas questões: primeiro, em que é que se distingue a posição de europeístas, como é o seu caso, do PPE e mesmo dos liberais, da posição do ECR, que são eurocéticos. Qual é a diferença, uma vez que assinaram as alterações todos em conjunto? E em segundo lugar, será que o Partido Popular Europeu não aceita fazer uma recomendação sobre o combate à fraude fiscal?

 
  
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  Jean-Paul Gauzès (PPE), Réponse "carton bleu". – Sur le deuxième point, je crois que la recommandation y est. Sur le reste, lorsqu'on fait des compromis, on discute avec les partenaires qui veulent bien faire des compromis. À partir du moment où les collègues de l'ECR étaient d'accord sur ce sur quoi nous étions nous-mêmes d'accord, il n'y avait pas de problème à signer des amendements avec eux.

Je voudrais quand même rappeler, et mes états de service dans ce Parlement le montrent, que chaque fois que j'ai eu en face de moi des gens qui voulaient faire des compromis, nous avons obtenu des majorités très larges. Sur toute la régulation financière, pour les dossiers dont j'ai été responsable – les agences de notation, l'AIFMD – nous avons réalisé des majorités avec la gauche ou avec les Verts, et je crois qu'il faut plutôt se demander pourquoi cette exception-là a pu se produire.

(L'orateur accepte de répondre à une question "carton bleu" (article 149, paragraphe 8 du règlement)).

 
  
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  Pervenche Berès (S&D), Question "carton bleu". – Monsieur le Président, indépendamment des très bonnes relations que j'entretiens avec Jean-Paul Gauzès, je me demande s'il n'a pas fait payer à Mme Ferreira les discussions sur le two-pack, mais je les laisse régler le problème entre eux. Or, je crois que la position de Mme Ferreira dans cette affaire du two-pack a toujours été de défendre ce qui était la position du Parlement européen, notamment en faveur des eurobonds.

Monsieur Gauzès, j'ai l'impression que vous avez une drôle de conception de la démocratie, dans le cas de figure présent. Vous nous demandez de partir de votre rapport. Or, votre rapport, il était très bon l'année dernière, mais c'est celui de l'année dernière! Et depuis, il y a quand même quelques petits trucs qui se sont passés. Par exemple, François Hollande a été élu Président de la République en France. Par exemple, la situation de l'austérité n'a fait que se dégrader. Par exemple, le FMI a reconnu que le multiplicateur qu'utilise M. Rehn pour calculer l'impact des mesures d'austérité sur les économies des États membres a été publié et, à ma connaissance, n'est pas académiquement contesté. Donc, que dites-vous de la non-reconnaissance par votre groupe politique de cet effet multiplicateur?

 
  
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  Jean-Paul Gauzès (PPE), Réponse "carton bleu". – Je n'ai pas dit qu'il fallait recopier mon rapport; j'ai dit qu'il constituait une base indiquant sur quoi on pouvait se mettre d'accord l'année dernière. Il était bien sûr nécessaire de l'actualiser.

Nous ne sommes pas d'accord sur les analyses qui sont faites par les membres de votre groupe et, pour ma part, permettez-moi de dire que l'observation quotidienne des journaux et la lecture des titres permettent de douter de la pertinence à tous moments de ce que disent les économistes. J'ai une licence de sciences économiques; j'en connais les limites.

 
  
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  Antolín Sánchez Presedo, en nombre del Grupo S&D. – Señor Presidente, el año 2012 se cerró en recesión y con veintiséis millones de parados en la Unión Europ