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Plenardebatten
Mittwoch, 6. Februar 2013 - Straßburg Überprüfte Ausgabe

Verwendung traditioneller Bezeichnungen für Weine aus den Vereinigten Staaten (Aussprache)
MPphoto
 

  Herbert Dorfmann (PPE). - Herr Präsident, geschätzter Herr Kommissar, geschätzte Kolleginnen und Kollegen! Die Europäische Union hat ein hohes Interesse an einem funktionierenden Weinhandel in der Welt. Das gilt ganz besonders auch für den Wein. Ich möchte daran erinnern, dass 23 Millionen Hektoliter Wein aus Europa exportiert werden, während wir nur ungefähr die Hälfte, 13 Millionen Hektoliter, importieren. Aber Handel braucht Regeln, und Handel braucht vor allem auch Fairness. Fairness für die Handeltreibenden, aber auch Fairness für die Konsumenten.

Die Konsumenten haben ein Recht, zu wissen, was in einem Produkt drin ist, und sie haben ein Recht darauf, dass ein Begriff wie zum Beispiel „Château“ auch geschützt wird. Deswegen dürfen Zugeständnisse an die Vereinigten Staaten von Amerika nur gemacht werden, wenn auch von den Vereinigten Staaten von Amerika ihre Hausaufgaben gemacht werden. Ganz besonders im Bereich der semigenerischen Bezeichnungen, die heute schon erwähnt worden sind. Ganz gleich, ob das Prosecco, Champagner, Chianti ist: Wenn so ein Wein in Amerika verkauft wird, dann sollte auch Prosecco, Chianti und Champagner drinnen sein und nicht irgendetwas anderes.

Wir exportieren in die Vereinigten Staaten von Amerika jährlich 5,2 Millionen Hektoliter Wein. Wir importieren aus den Vereinigten Staaten von Amerika jährlich fast genau die Hälfte davon. Wir haben also ein großes Interesse, dass der Handel mit den Vereinigten Staaten von Amerika funktioniert. Aber zu fairen und für alle nachvollziehbaren Konditionen.

 
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