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Verfahren : 2012/2925(RSP)
Werdegang im Plenum
Entwicklungsstadien in Bezug auf das Dokument :

Eingereichte Texte :

O-000214/2012 (B7-0107/2013)

Aussprachen :

PV 06/02/2013 - 15
CRE 06/02/2013 - 15

Abstimmungen :

Angenommene Texte :


Ausführliche Sitzungsberichte
Mittwoch, 6. Februar 2013 - Straßburg Überprüfte Ausgabe

15. Rahmenübereinkommen der Vereinten Nationen über Klimaänderungen (Aussprache)
Video der Beiträge
Protokoll
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  Presidente. − L'ordine del giorno reca la discussione su:

– l'interrogazione con richiesta di risposta orale al Consiglio sui preparativi dell'UE in vista della conferenza UNFCCC COP 19 di Matthias Groote, a nome della commissione per l'ambiente, la sanità pubblica e la sicurezza alimentare (O-000214/2012 – B7-0107/2013), e

– l'interrogazione con richiesta di risposta orale alla Commissione sui preparativi dell'UE in vista della conferenza UNFCCC COP 19 di Matthias Groote, a nome della commissione per l'ambiente, la sanità pubblica e la sicurezza alimentare (O-000215/2012 – B7-0106/2013).

 
  
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  Matthias Groote, Verfasser. − Frau Präsidentin, Frau Ratspräsidentin, Frau Kommissarin! Die COP 19 steht vor der Tür. Bei der COP 18 habe ich das Gefühl, als ob sie gerade erst gewesen ist. Wir sind dort langsam vorangekommen. Mehr als erwartet, weniger als erhofft, kann man sagen. Aber Kyoto 2 ist beschlossen worden, 37 Industrienationen werden jetzt dort mitmachen, und es ist ein Fahrplan verabredet worden, wie wir uns in Zukunft international auf ein Abkommen zu bewegen, ein Kyoto-Nachfolgeabkommen.

Wir waren mit dem Parlament als Delegation wieder anwesend. Ich muss sagen, es war eine sehr gute Delegationsreise. Wir haben viele nützliche Gespräche geführt, auch mit verschiedenen internationalen Akteuren über EU-Gesetzgebung, interne Gesetzgebung gesprochen. Nur während der Debatte in Doha musste man verzeichnen, dass die EU von Ratsseite mehrmals Klärungsbedarf hatte. Das ist auch in der Außenwelt angekommen. Insofern ist das eigentlich der Grund, warum wir heute diesen Tagungsordnungspunkt beantragt haben, oder besser gesagt, diese Anfrage gestellt haben. Denn die Konferenz COP 19 wird in Europa stattfinden, und wir hatten hier gestern einen Besuch, hier wurde gestern eine richtig gute europäische Rede gehalten, „the real EU-speech“. Die hat hier stattgefunden, nämlich von François Hollande. Er hat in seiner Rede auch noch einmal erwähnt, dass wir nämlich auf der COP 21, die höchstwahrscheinlich in Paris stattfinden wird, dann endlich ein Abkommen unter Dach und Fach bringen wollen, und darum haben wir ein ganz großes Anliegen vonseiten des Parlamentes: Wie gedenkt eigentlich der Rat, eine Roadmap Richtung Paris zu gestalten? Aber der erste Schritt ist natürlich erstmal in diesem Jahr der in Polen, wo wir den Schritt in die richtige Richtung machen müssen.

Ich muss sagen, die Performance war nicht sehr gut in Doha. Wir haben auch im Plenum erlebt, dass es dann Abstimmungsbedarf gab, dass es nicht die Amerikaner und nicht andere Staaten waren, sondern die Europäische Union, die auf einmal auf der Bremse stand. Da sind wir sehr daran interessiert, dass Sie dort einmal aufklären: Haben Sie dort eine Strategie? Wird es unter irischer Ratspräsidentschaft und dann unter der weiteren Präsidentschaft geklärt? Und welche Schritte gibt es darüber hinaus? Denn ich glaube, wir sind hier als Europäer in der Bringschuld, und ich kann Ihnen nur versprechen, dass wir als Parlament den gesamten Prozess sehr genau beobachten werden und auch des Öfteren, wenn es die Möglichkeit zulässt, hier miteinander die Debatte suchen, dass wir auch eine breite Öffentlichkeit an der Stelle generieren. Denn die, muss man sagen, hat auch in Doha wieder gefehlt.

Ich sage des Öfteren: Ich habe zu ACTA jeden Tag 300 bis 400 E-Mails erhalten – wie alle Kollegen hier auch. Aber zum Thema Klima – wie geht es eigentlich weiter mit unserem Klima und auch mit internationalen Abkommen? Das ist doch nicht so reichhaltig gesät, und ich glaube, wir müssen noch einmal die Wichtigkeit dieses Themas unterstreichen und dass wir als Europäer nicht auf andere warten sollten, sondern weiter einen Weg gehen sollten – hin zu einer kohlenstoffarmen Gesellschaft, hin zu einer nachhaltigen Gesellschaft – und die 194 Staaten mit ins Boot holen.

Dass das nicht ganz einfach ist, wissen wir auch. Das sehen wir auch hier jeden Tag im Parlament. Auch in diesen Wochen erfahren wir es immer wieder, dass man um den besten Kompromiss ringt und dass das bei 194 Staaten nicht einfacher wird. Aber darum ist es ganz besonders wichtig, dass im Vorfeld der COP 19, 20 und 21 Europa dann wirklich geschlossen auftritt, mit einer Stimme spricht und dass wir dort auch mit Vertrauen auftreten können, denn wenn wir dort mit einem Schlingerkurs auftreten, wie es in Doha der Fall war, ist es, glaube ich, nicht gut.

Ganz konkret möchte ich das zum Beispiel an Finanzierungszusagen abmachen. Ich finde, das ist doch etwas Gutes, wenn Mitgliedstaaten sich dazu bekennen, dass man Geld zur Verfügung stellen will für den Kampf gegen den Klimawandel, was schon bei einer COP vorher miteinander verabredet worden ist. Wenn es aber fast nicht in der Öffentlichkeit stattfindet, sondern am Rande stattfindet, dann braucht es dort auch mehr Koordinierung, dass die Europäer sagen: Wir legen Geld auf den Tisch, wir sind dafür, dass der Klimafonds wirklich an Fahrt aufnimmt und dass die Aufgaben, die uns ins Haus stehen, auch solide durchfinanziert werden. Darum mehr Koordinierung, darum heute die Aussprache. Ich bin gespannt auf die gleich folgende Debatte.

 
  
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  Lucinda Creighton, President-in-Office of the Council. − Madam President, I believe that it is indeed a very good time to take stock of what happened in Doha and to look ahead, not only to the next COP in Warsaw at the end of this year, but also to Paris at the end of 2015. In this context I think the question is very timely.

Although it was a difficult and challenging COP – and I certainly take note of Mr Groote’s points – Doha did manage to achieve its stated aims, namely to finalise the rules in order to make operational the second commitment period under the Kyoto Protocol, to close the track on long-term implementation of the Convention, and to address the work on the only remaining negotiating track for the coming three years, the Durban Platform for Enhanced Action (ADP).

Let us not forget that this result was achieved thanks to the fact that the EU had a common position and spoke with one voice on the issues, including on issues relating to the Kyoto Protocol. It is certainly not always easy to reach such a common position amongst 27 Member States – it can be challenging – but we got there and that is what counts at the end of the day.

Now the task ahead is twofold: implementation of all the decisions that were adopted, and continuation of the negotiations on the Durban Platform track. These negotiations, which should be concluded by 2015, consist of two workstreams – devising the principles and structure for a post-2020 agreement, which will be legally binding for all 195 parties to the UNFCCC, and exploring how we can increase the level of mitigation ambition between now and 2020.

These negotiations will require a lot of innovative and outside-the-box thinking since we are devising a regime that will start in 2020 and will need to provide some longer-term perspective. The debate on this new regime will be further informed by a Green Paper that the Commission will publish shortly. I am sure that Commissioner Hedegaard will give you more insights on that.

The various actors, the EU institutions, Member States, but also the private sector and the public at large, are already starting to think about what kind of global climate regime we want to agree by 2015 in order for it to be in place and taking effect in a post-2020 world. The EU will then need to devise how best to achieve the desired outcome by the end of 2015.

It is worth noting that two EU Member States will be playing a leading role in the UNFCCC process leading up to this new post-2020 climate regime since, as you know, Poland and France will be the conference hosts in 2013 and 2015 respectively. There are expectations and opportunities for the EU and its Member States to play a key role in facilitating agreement and in continuing to lead an ambitious agenda to keep global temperature increases below the 2°C threshold. In their 18-month programme presented within the three successive presidencies, Ireland, Lithuania and Greece have committed themselves to preparing and coordinating the EU’s position effectively within their respective semesters.

The Council will establish the EU position for the Warsaw conference by October of this year. In this context, as has been in the case in previous years, we very much look forward to the valuable input from the European Parliament.

 
  
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  Connie Hedegaard, Member of the Commission. − Madam President, I will try to address the very specific question that Mr Groote put forward here of how we can ensure that Europe speaks with one voice. I think that those of us who have lived through these many years share the concern, and sometimes also the frustration, over how difficult it is to bring Europe to speak with one voice. I would say that we should continue to do what we did in Cancún, what we managed to do in Durban and what we also managed to do actually in Doha.

Obviously it is not always easy, as the Irish Presidency also just said, but I think that in fact we have managed to do so and we should, of course, do this again this year. We will work with the presidencies, we will work from the Commission with the Member States, we will listen to the advice from Parliament, and in the case of COP 19 in Warsaw, we will of course also try to work very closely with the Poles, acknowledging that they have a different role here as the COP Presidency for the whole world and not just as part of the EU. I myself will go to Warsaw in just a few weeks from now to discuss how to manage this year with the incoming Polish Presidency.

It is, of course, true that there have been examples of it being difficult for Europe to find its common position in due time. But I also think that it is fair to say that there is one issue in particular that has, for years, been the symbol of this and that was the Assigned Amount Units (AAUs). There, I agree, it did not look too beautiful to the rest of the world but in fact the good news from Doha was the internal coordination within the EU.

For the first time in many years we actually managed to solve this problem with the AAUs. It took a lot of time and energy in Durban but was still not solved. The same in Qatar but there the problem was solved. We could have full carry-over but restricted use – down to 2 % – and no use in the European Union in order to comply with our own rules. What is more, there was a declaration from all the relevant parties – all the parties taking the second commitment period post-Japan – that they will not buy AAUs. So I think that what has been a contentious issue for many years has now been solved and, all other things being equal, that this should strengthen the chances in good time before COPs of having a unified European position not on almost all the issues, but on all the issues.

It is true, as we just heard from the Presidency, that we are preparing in order to stimulate the debate; the debate prior to Warsaw, but also prior to 2015. We are trying to stimulate that in the Commission by presenting a Green Paper soon. This will invite Member States, naturally, but also all other stakeholders – and Parliament too of course – to discuss the difficult issues up to 2015. We will also use the Council meetings, the informal Council meetings, as well as the many meetings where different groups of Ministers from the EU meet together, to try to come closer to what is the ideal way, what is the maximum we can achieve by 2015.

It is very clear that the Commission will continue efforts of that kind but I also think that it is fair to say that we should not fool ourselves. It will be tough for Europe to preside over two of the next three COPs up to the 2015 agreement and that will make the burden on us to find a consolidated EU position even heavier. That goes for Poland this year but it also goes for France in the very decisive year of 2015. It is more imperative than ever that the EU gets its act together, that we jointly define our priorities and that we are, as was also said in the beginning, good at communicating them in a strong and united way.

I basically think that this work already starts now. For instance, with our American colleagues it seems that there is maybe a window of opportunity of maybe 18 months where, if they can move anything, then it has to be done before the mid-term elections. It cannot be done in the last months of 2015. So we will raise all these difficult issues in the Green Paper – the ambition level from 2020 onwards, the ambition gap before 2020, the finance issue as was mentioned, the legal form and, maybe even more controversially, how to account for all the many different initiatives outside the UNFCCC: access to sustainable energy for all, getting rid of fossil fuel subsidies, all these other kinds of initiatives, the ICIs too. How can they all be used to play a positive role when it comes to the UNFCCC?

I would like to say too that in the Green Paper we are preparing we will ask some quite clear questions about the UNFCCC process itself; not that we are questioning the UNFCCC process, but how we can improve that process.

So there are lots of difficult issues on the plate for months to come and we will do whatever we can to ensure that in 2013, and also in 2014 and 2015, Europe will manage to speak with one voice. That is the way that we can get the impact on the negotiations that we should have.

 
  
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  Karl-Heinz Florenz, im Namen der PPE-Fraktion. – Meine Damen Präsidentinnen! Ich freue mich, dass ich heute schon mehrfach hören konnte, dass wir für die Klimadebatte eine neue Zeitrechnung haben. Das glaube ich persönlich auch. Die Zeit von Kyoto I – lass sie gut oder schlecht sein – ist vorbei. Da haben wir uns gestritten um die Frage: Wer ist drin, und wer ist nicht drin? Und der, der nicht drin war, wollte nun gar nichts machen. Andere, die dennoch drin waren, haben auch nicht viel getan. Ich glaube, die Durban Platform ist ein Plateau, auf dem wir für die Zukunft arbeiten können. Es sollte uns Hoffnung geben. Bis dahin müssen wir natürlich mit Kyoto II leben. Aber das halte ich eigentlich für machbar.

Ich denke mir, dass wir die Motivation, die aus dieser Durban Platform herauskommt, dazu nutzen müssen, neue Strategien im Umgang auf diesen Riesenkonferenzen zu finden. Dazu ist Europa gefordert. Das waren wir allerdings immer, aber wir haben leider Gottes festgestellt, dass auf unseren letzten beiden Konferenzen – da hat der Vorsitzende des Ausschusses Recht – die Europäer im Rahmen des Rates nicht auf Kurs waren. Wir müssen zugestehen, dass wir jetzt glücklicherweise in einem Land eingeladen sind, in dem es auch Probleme gibt. Deswegen hat Polen eine ganz außergewöhnlich große Chance, trotz der eigenen Probleme. Die will ich hier gar nicht aufzählen, aber ich meine, alte Kohlekraftwerke, Schwerindustrie – das ist schon eine Herausforderung. Das will ich überhaupt nicht bestreiten. Da müssen wir also sehen, dass wir dennoch einen positiven drive hineinbekommen, um die Strategie Europas da auch wirklich vorzuführen. Ich glaube, dass wir das können. Ich glaube, dass Polen da eine gute Vorlage liefern wird. Denn wir haben ja gelernt, dass immer dann, wenn die Gastgeber innovativ und hoffnungsvoll waren, es dann auch gute Strategien in diesen Konferenzen gab.

Frau Kommissarin, ich glaube, wir brauchen eine To do-Liste, damit nicht jeder hier über andere Punkte redet, sondern damit wir Europäer in den nächsten zwei, drei Monaten wirklich einmal herausfinden: Was ist unser Punkt? Wo wollen wir hin? Wie kommen wir dahin?

 
  
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  Dan Jørgensen, on behalf of the S&D Group. – Madam President, probably apart from the reports by the United Nations Intergovernmental Panel on Climate Change, I do not think any report has been quoted as frequently as the Stern Review of 2006 in which Sir Nicholas Stern tells us just how catastrophic and costly the effects of climate change will be if we do not act. Last week Nicholas Stern gave an interview in which he said that he had got it wrong on climate change and that it is far, far worse.

This is in line with what the World Bank has also concluded and with what, I guess, more or less all scientists that work on this issue have concluded. We need to act now. Global emissions need to peak in 2015 if we are to stay below 2°C, after which the self-enhancing effect sets in. This is why we cannot wait until 2020. This is why it is all very well that we will get a legally binding agreement in 2015, but the COP process needs to create other results long before that.

This will only happen if the EU leads. This will only happen if the EU shows direction and, to be honest, we have not done that for a few years. I value your work, Commissioner. You know that. I think you struggle and that you do everything you can, but you also have to admit that sometimes some countries are blocking. Normally we are very polite and do not mention them, but today I would like to mention Poland – unfortunately – because Poland has been blocking. Poland is now going to be President so we need to put maximum pressure on Poland to live up to that responsibility.

Can I ask you one question, Commissioner? Why is it that you do not advise the Council to start perhaps taking decisions in a different way? Why is that we do not use majority voting? Why is it that one country can block progress for the European Union? It simply is not satisfactory.

 
  
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  Chris Davies, on behalf of the ALDE Group. – Madam President, we have gone to climate change conferences in the past and one of our strategies has been to lead by example. That is why we look at the range of initiatives that must be taken and we see, for example, carbon capture and storage, something which we are told will be necessary to reduce our emissions by 2050 by up to 25% globally. And so in 2007 our governments said they wanted to have up to 12 CCS projects in operation in the European Union by 2015. And what have we got six years later? Not even one project identified and going forward. We have slipped back appallingly. It has been a European failure. We have been far from taking a lead.

But projects are going elsewhere. There are 17 CCS projects either in operation or under construction across the world, saving up to 37 million tonnes of carbon dioxide. The majority are in the United States and Canada. We criticise those countries over greenhouse gases but they are doing something. We criticise China over its fossil-fuel power stations but under their ten-year plan, their five-year plan, say up to 10 CCS plants will be developed. So we are being left behind here on an advanced technology. We cannot afford that.

Now there is no blame. There is a lot of disappointment amongst the Commission officials and amongst companies. One of the reasons for it is the collapse in the carbon price which has sucked out the economic drive behind CCS, but there are things we must do. I do not think the division between DG Climate and DG Energy over CCS helps. I think the NER300, our funding mechanism, is too inflexible and there are really only two projects around in Europe that it could fund in future, so there is no point in that. We have placed too much reliance on the carbon price, not enough on direct subsidies. We subsidise renewable energy and yet CCS can save vastly more CO2 emissions in the atmosphere than renewables. And finally, we need to use binding instruments, regulatory instruments, targets. We need to drive forward this technology. We cannot afford to be left behind.

 
  
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  Bas Eickhout, on behalf of the Verts/ALE Group. – Madam President, I would like to thank the Irish Presidency and the Commissioner for explaining what we are going to do for Europe and for the climate treaty by 2015. But I would like to stress that time is running out.

In 2015 Europe needs to be ready with a 2030 package because, if Europe is not ready, then who will be? So Europe needs to be ready by the end of 2015. 2014 is a European election year with a new Parliament and a new Commission. So time is running out. I feel that there is a lack of urgency here, on the part of the Irish Presidency as well, to work and to deliver on a time schedule that will enable us to have a 2030 climate package with three targets ready by 2015.

I have another concrete question to the Council. As we saw in 2012, one of the big problems always present at the international negotiations is the lack of financing pledges by the EU. We can be annoyed by it, but we do know that all the developing countries will look to Europe. What are you going to deliver? What will the Irish Presidency do to make sure that the EU will have a pledge on the table and that the Ministers of Finance are included in this debate, because that is the key. It should not only be the Ministers of the Environment who get the blame in Doha, in Durban or in Warsaw.

Just a word to my colleagues in conclusion. Everyone is always saying in this room how important climate is. Well, then show it. Show it in saving the emissions trading scheme, and in showing that backloading should be supported.

 
  
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  Marina Yannakoudakis, on behalf of the ECR Group. – Madam President, while the challenge of climate change must not be underestimated, we must also remember our constituents face their own challenge, paying the high cost of energy bills. So as we head towards beautiful Warsaw I would like the EU to take a negotiating position which addresses both challenges.

Ambitious targets for cutting greenhouse gases are all well and good but they must allow us to keep pace with the growing demand for energy. Green energy also needs to offer consumers value for money. We must ensure a multifaceted approach to addressing climate change which includes renewables, as well as other sources of energy such as nuclear power and shale gas. We need to make our energy resources more sustainable and our energy consumption more efficient. I welcome the UK Government’s Green Deal scheme to improve energy efficiency and help families cut their household energy bills. We also need to invest in energy-efficient technology. Any deal which is negotiated in Warsaw needs to be good for climate, good for the country and, most importantly, good for the consumers.

 
  
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  Tadeusz Cymański, w imieniu grupy EFD. – Pani Przewodnicząca! Walka z ociepleniem klimatu to nie jest problem europejski, to jest problem dotyczący całej planety i wszystkich krajów. Dlatego nowe porozumienie dotyczyć musi wszystkich, a w szczególności tych, którzy zanieczyszczają najbardziej: Chin, Stanów Zjednoczonych, Indii. Same Chiny obecnie zużywają tyle węgla, co cała reszta świata. Podczas gdy Unia Europejska przyjmuje coraz bardziej ambitne plany redukcji, inni – najwięksi emitenci zanieczyszczeń – nie podjęli nawet formalnych zobowiązań redukcyjnych. W takiej sytuacji kolejne redukcje, podnoszenie poprzeczki, traci nie tylko sens ekologiczny, ale staje się przede wszystkim pozbawione rozsądku gospodarczego. Przemysł europejski przestaje być konkurencyjny, firmy są przenoszone do krajów, gdzie nie ma takich surowych zasad, a nasi obywatele płacą coraz wyższe rachunki za energię. Trzeba również bardzo zwrócić uwagę i zadbać, aby cele redukcyjne w Europie były dostosowane do realnych możliwości i sytuacji poszczególnych państw.

 
  
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  Sabine Wils, im Namen der GUE/NGL-Fraktion. – Frau Präsidentin! Bei der Klimakonferenz in Doha ist nicht viel Substanzielles für den Klimaschutz herausgekommen. Die Vorbildfunktion, die von der EU reklamiert wird, hat keine Glaubwürdigkeit. Die Koalition, die die EU in Durban mit kleinen Inselstaaten und anderen gebildet hat, gab es in Doha nicht mehr. Das Reduktionsziel von 20 %, mit dem die EU auf der COP 18 verhandelt hat, wurde bereits erreicht. In wichtigen Verhandlungsfragen gab es in Doha keine Einigkeit innerhalb der EU, und das selbst ernannte Hauptklimaschutzinstrument, der Emissionshandel, steht kurz vor dem Kollaps.

Der einzige Ausweg, mit dem die EU die Weltklimaverhandlungen voranbringen kann, ist, selbst klimapolitische Ambitionen zu zeigen. Das heißt, das Reduktionsziel bis 2020 auf mindestens 30 % zu erhöhen und möglichst bald mit Vorschlägen für drei neue Ziele für 2030 herauszukommen. Wie will die Kommission Verhandlungsdruck auf der COP 19 in Warschau aufbauen, wenn der Beitrag der EU zum Klimaschutz unglaubwürdig ist?

 
  
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  Richard Seeber (PPE). - Meine sehr verehrten Damen Präsidentinnen, liebe Kolleginnen und Kollegen! Ich stimme mit den Vorrednern überein, dass es entscheidend sein wird, ob wir es schaffen, in Europa mit einer Stimme zu sprechen. Noch wichtiger aber ist es, dass wir klar festlegen: Was wollen wir für 2015, für das beginnende neue weltweite Klimaregime 2020? Das ist die inhaltliche Frage, die wir klären müssen.

Es heißt immer, die Gemeinschaft, die EU, soll führen, wir haben hier eine historische Schuld. Auch hiermit stimme ich überein. Wir dürfen nicht vergessen, dass wir im internationalen Wettbewerb sind, aber trotzdem, wir haben hier eine Bringschuld. Nur, jetzt die Frage an die Frau Kommissarin und auch an die Präsidentschaft: Wo hat Europa bis jetzt eigentlich seine commitments nicht erreicht? Wir haben uns diese drei Ziele gesteckt. Meines Wissens sind wir eigentlich überall auf guter Erfüllung. Wo schaffen wir es nicht, sozusagen das, was wir international versprochen haben, zu erreichen?

Das betrifft auch die finanziellen Zusagen, die fast track-Finanzierungen, die meines Wissens von Europa bis jetzt voll geleistet wurden. Hier sollten wir einmal überprüfen, ob wir wirklich irgendeinen Fehler begangen haben, um dann zu schauen, was wir besser machen können.

Das zentrale Problem, das wir haben, ist, dass das Thema Klimaschutz in der öffentlichen Wahrnehmung, in der öffentlichen Debatte eindeutig an Wichtigkeit verliert. Es gelingt uns nicht, die Bürgerinnen und Bürger auf der Straße zu überzeugen, dass hier ein dringender Handlungsbedarf besteht. Da nützt es auch nichts, dass wir diese Horrorszenarien an die Wand malen, wenn die Bürger auf der Straße über steigende Energiekosten klagen, wenn sie über Arbeitslosigkeit klagen, und wir hier eine Politik verordnen, die eben in diese Richtung geht, und sie das Gefühl haben, wir gefährden sie. Hier sind wir alle gefordert, diese message zu transportieren, denn sonst bleibt das ein Elitenthema und wir haben keine Chance, hier die Zustimmung der Bevölkerung zu bekommen.

Noch eine letzte Frage: Wie reagieren wir auf die neuen Herausforderungen wie beispielsweise diese Schiefergasrevolution in den USA, die billig Kohle auf den europäischen Markt bringt, während wir hier wirklich ein Problem haben bei den erneuerbaren Energieträgern?

 
  
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  Edite Estrela (S&D). - Senhora Presidente, Senhora Comissária, Senhora Ministra, acho que é útil começar por um balanço dos resultados de Doha. A prorrogação do Protocolo de Quioto foi positiva, mas dele continuam excluídos alguns dos maiores emissores mundiais, como a China e os Estados Unidos, países a que se juntaram o Japão, o Canadá, a Nova Zelândia e a Rússia. Assim, este acordo abrange apenas cerca de 15% das emissões mundiais. O que põe em causa o objetivo de limitar o aumento da temperatura global a 2°C.

De acordo com um estudo recente das Nações Unidas, os níveis das emissões de gases com efeito de estufa continuam a aumentar e encontram-se 14% acima das metas previstas para 2020. Se nada for feito, e com urgência, haverá, neste século, um aumento da temperatura entre 3 e 5°C. Um outro estudo do Banco Mundial confirma que a temperatura mundial poderá aumentar 4º C, provocando o agravamento das crises alimentares e dos fenómenos meteorológicos extremos, o que afetará, em particular, os mais pobres. É preciso agir rapidamente. Chega de adiamentos e hesitações.

Subsistem também muitas dúvidas quanto ao financiamento. Em Cancún foi acordado que os países desenvolvidos mobilizariam 100 mil milhões de dólares para financiar, anualmente, até 2020, ações relativas ao clima dos países em desenvolvimento. Mas não se sabe como se vai concretizar este financiamento. É necessário que a UE tenha uma posição clara e coordenada relativamente a esta questão.

 
  
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  Gerben-Jan Gerbrandy (ALDE). - Madam President, if the EU does not speak with one voice we have the influence of 28 dwarves in the land of giants and that is close to zero. But we, Europe, become a giant if we climb upon each other’s shoulders and speak with one voice. I think that is the key issue here.

Let us be honest in our European house of democracy. We cannot blame the Commission for this and we cannot blame Parliament for this. The core of the problem is the Council and maybe especially the hybrid structure of the Council and the total lack of transparency. Of course the Presidency defends the interests of the Council as an institution, but it does not talk about the position of individual Member States. I think that is where the problem lies.

Why can we not in Parliament invite the Polish Minister to explain his position on climate change? We do not need a Treaty change for that. All we need is political will and more transparency. This week we had the French President Mr Hollande in this House, not only delivering a speech but also having a debate with us, the Members of the European Parliament. I would like to ask the Presidency in particular: if we as a Parliament invite individual Ministers, can you please urge them to answer this invitation and to come to our House to listen to our questions and not always hide behind the Council as an institution?

 
  
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  Satu Hassi (Verts/ALE). - Arvoisa puhemies, hyvät kollegat, täällä on jo puhuttu yhä vakavammiksi muuttuvista tutkijoiden ja asiantuntijoiden, mm. Nicholas Sternin, varoituksista. Kansainvälinen energiajärjestökin, jota perinteisesti on totuttu pitämään fossiilienergian äänitorvena, varoittaa, että kaksi kolmasosaa tunnetuista fossiilivaroista pitäisi jättää maahan. Kun asiantuntijoiden varoitukset käyvät yhä vakavammiksi, Eurooppa samaan aikaan lähinnä polkee paikallaan.

Meidän on todellakin aika ryhdistäytyä. Meidän tulee näyttää maailmalle esimerkkiä asettamalla vuodelle 2030 kolme tavoitetta: päästöt, uusiutuva energia ja energiatehokkuus. Meidän tulee korjata päästökauppamme, jotta se oikeasti kannustaisi investoimaan puhtaisiin vaihtoehtoihin. Ne firmat, jotka haluavat investoida Euroopassa, vetoavat meihin, että korjaamme päästökaupan. Jos parlamentti ei tue päästökaupan korjaamista, se tulkitaan maailmalla signaaliksi, että haluamme tuhota päästökaupan, jolla olisi tietenkin mitä huonoin kansainvälinen vaikutus. Eri puolilla maailmaa, Australiassa, Koreassa, Kaliforniassa ja Kiinassa, ollaan ottamassa käyttöön päästökauppaa meidän esimerkkiämme seuraten. Olisi häpeä, jos samaan aikaan antaisimme oman päästökauppamme kuihtua merkityksettömäksi.

 
  
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  Mirosław Piotrowski (ECR). - Wielu posłów domaga się, by Unia Europejska zajęła jednolite stanowisko podczas konferencji klimatycznej. Mówiła o tym także dzisiaj pani komisarz. Postulat ten jest mało realny, zważywszy z jednej strony na sprzeczne konkluzje formułowane przez naukowców co do faktycznego wpływu człowieka na zmiany klimatyczne oraz jego skali, z drugiej zaś na fakt, że państwa członkowskie mają w tym względzie sprzeczne interesy. Cała europejska akcja walki z tzw. globalnym ociepleniem ogniskuje się wokół redukcji emisji dwutlenku węgla, czyli CO2. Jeśli np. we Francji ok. 75% energii pochodzi z atomu, a w Polsce ponad 90% energii z węgla, to w praktyce mimo szczerych chęci trudno oczekiwać jednolitego stanowiska w tej sprawie. Nawet przy założeniu poważnego wpływu człowieka na atmosferę nie można w krótkiej perspektywie czasowej domagać się poświęcenia na ołtarzu klimatycznej bitwy gospodarek narodowych wielu krajów członkowskich Unii. Doprowadzi to w trybie ekspresowym do podwyżki cen energii, jednocześnie potęgując nastroje antyunijne.

 
  
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  Jaroslav Paška (EFD). - Na nadchádzajúcom rokovaní konferencie strán rámcového dohovoru OSN o zmene klímy v závere tohto roku by sme sa mali usilovať posunúť dopredu s presadzovaním našich skromných cieľov. Skúsenosti s koordináciou našej pozície s politikami členských štátov pri príprave pozície Európskej únie na konferencii v katarskej Dauhe by nám mohli pomôcť k tomu, aby reprezentanti Európskej únie na Varšavskej konferencii prezentovali jednotné stanoviská v záujme dosiahnutia čo najvýraznejšieho pokroku. Preto je potrebné, aby Európska komisia v dostatočnom predstihu rokovala s členskými štátmi o spoločných postojoch k parciálnym témam a oboznámila tak tieto štáty s cieľmi, ktoré chce vo Varšave dosiahnuť. V záujme reálneho nastavenia našich cieľov a očakávaní z Varšavskej a následnej Parížskej konferencie by bolo možno užitočné vopred poznať aj isté posuny v pozíciách ďalších krajín, najmä Číny a Spojených štátov amerických, ktoré by nám umožnili koncentrovať sa na tie oblasti, v ktorých budú účastníci konferencie ochotní podporiť významnejší pokrok.

 
  
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  João Ferreira (GUE/NGL). - Senhora Presidente, há poucos dias, o preço da tonelada de carbono atingiu um novo mínimo de 2,82 euros. Ficou ainda mais longínquo qualquer estímulo para a transição para tecnologias hipocarbónicas.

De acordo com alguns analistas, este estímulo exigiria que o preço do carbono fosse de, pelo menos, 20 euros a tonelada, ou seja, sete vezes superior ao atual.

Depois das fraudes que permitiu e depois de garantir lucros fabulosos para os poluidores, o mercado do carbono revela, uma vez mais, a sua essência: incentivar a especulação e o business as usual no que às emissões diz respeito. É ineficaz e é perverso.

Agora, mesmo a "solução" de retirar licenças do mercado - que não altera a essência do problema - parece estar em risco.

Seria bom ouvirmos não apenas a Comissão e o Conselho, mas também o que têm a dizer todos os que neste Parlamento defenderam e defendem as soluções de mercado e o mirífico comércio de emissões: da direita à social-democracia, passando pelos liberais e até os verdes, que saem desta história nada verdes mas muito cinzentos.

 
  
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  Peter Liese (PPE). - Frau Präsidentin, liebe Kolleginnen und Kollegen! Wenn man sich die internationalen Klimaverhandlungen ansieht, dann kann man schon ernüchtert sein. Das, was notwendig ist nach Ansicht der Wissenschaft, was wir uns auch gemeinsam vorgenommen haben, ist leider in weiter Ferne. Vor Kopenhagen hatten wir Erwartungen, die jetzt nicht erfüllt wurden, und deswegen müssen wir natürlich realistisch sein. Aber, ich glaube, Realismus heißt nicht Resignation. Wenn wir ein gravierendes Problem mit dem Klimawandel haben – und davon bin ich überzeugt, auch als jemand, der eine wissenschaftliche Ausbildung genossen hat, und ich weiß, in der Medizin haben wir oft wesentlich weniger Wissenschaftler, die zu einem Konsens kommen, und da müssen wir uns daran halten, es gibt praktisch keinen Bereich der Wissenschaft, wo der Konsens so groß ist wie beim Klimawandel –, dann können wir die Hände nicht in den Schoß legen.

Ich glaube, es ist auch keine gute Agenda für die europäischen Wahlen, wenn wir sagen, wir haben zwar ein Riesenproblem, wir haben auch versucht, es zu lösen, aber leider hat es nicht funktioniert. Wir müssen schon auch – obwohl es schwierig ist – Wege aufzeigen, wie wir das Problem lösen.

Da hätte ich drei konkrete Wünsche an Rat und Kommission für die nächsten Monate. Erstens: Packen Sie John Kerry bei der Ehre! Er war der große Klimaschützer, hat Gesetze eingebracht in den Senat, und er muss jetzt als Außenminister Verantwortung übernehmen und muss auch Risiken eingehen und muss innerhalb der Administration die Bremser an die Kandare nehmen, sonst verliert er seine Glaubwürdigkeit. Das muss in jedem Gespräch der Europäischen Union gegenüber den Amerikanern deutlich gemacht werden.

Zweitens: Stärken Sie die Allianz – die in Durban stattgefunden hat, die dann in Doha wieder etwas schwächer war – der Europäischen Union mit den Entwicklungsländern! Das ist eine Chance, und die muss gestärkt werden.

Drittens, das geht an uns alle: Wir müssen zu Hause die Vorbereitungen treffen. Wir müssen in der Klimapolitik jetzt darauf vorbereitet sein, dass es ein Jahr 2021 gibt. Deswegen bin ich persönlich für backloading, und ich bin persönlich dafür, dass wir möglichst schnell drei klare Ziele für 2030 festlegen, realistisch aber ambitioniert.

 
  
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  Kriton Arsenis (S&D). - Madam President, COP after COP the negotiations do progress, but it is clear that the pace of progress is slower than we need if we are to be realistically optimistic about a global agreement for 2015. We need to speed up, both in the EU and internationally.

In the EU we have made a mistake and are only just now starting to realise it. We have spoken to our people too much about the actions we are taking and too little about what other nations are doing. We have created a fake conviction that only the EU is taking action and all the others are sticking to their old policies. This is now becoming the excuse for inaction within the EU. We urgently need to end this misinformation and to tell the truth, which is that every year new legislation is being adopted and implemented in almost every country in the world regarding climate change.

I urge the Commissioner to take the lead in communicating this message to our people. It will seriously help us speed up the pace of negotiations and give the global climate agreement a chance.

 
  
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  Riikka Manner (ALDE). - Arvoisa puhemies, arvoisa komission jäsen, Euroopan unionin on syytä pohtia hyvin tarkkaan sitä, kuinka se valmistautuu seuraavaan YK:n ilmastonmuutoksen puitesopimuksen sopimusosapuolten kokoukseen.

Haluan esittää komission jäsenelle kaksi kysymystä. Ensinnäkin erittäin tärkeä asia globaalissa ilmastokeskustelussa on LULUCF eli maankäyttöön, maankäytön muutokseen ja metsätalouteen liittyvä raportointi. Olisi erittäin mielenkiintoista kuulla arvoisan komission jäsenen arvio siitä, miten LULUCF tullaan ottamaan globaaliin ilmastosopimukseen vuoden 2020 jälkeen. Kioton pöytäkirjassa, kuten hyvin tiedämme, se on ollut mukana, mutta edelleen asiaa voisi kehittää.

Toinen asia koskee maataloutta ja raportointia maatalouden aiheuttamista maankäytön muutoksista ja maankäytöstä. Mikä on komission jäsenen mielestä maatalouden rooli globaalissa ilmastosopimuksessa?

 
  
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  Carl Schlyter (Verts/ALE). - Tack! Det är mycket tal om att vi ska tala med en röst, men om priset för det är att vi ständigt sitter och pratar med varandra i stället för att hitta lösningar med omvärlden så hjälper inte den enade rösten. Jag tycker att ministerrådet ska komma överens i förväg och ha alternativa planer för alla möjliga utfall och sedan, när vi kommer till de här mötena, så ska alla ministrar sprida budskapet om ett aktivt globalt klimatarbete.

Vi ska heller inte komma till dessa möten med tomma fickor, utan vi ska ha finansiering till de länder som behöver det och vi ska ha intressanta handelspolitiska lösningar så att vi kan sprida grön teknik. Då kanske vi kan nå framgång. För ärligt talat är det globala klimatarbetet ett totalt misslyckande, och jag tror inte att en enkel teknofix räcker. Vi måste också tala om livsstilsförändringar. En ensidig tro på tillväxt, finansierad med ständigt höjda lån, kommer att leda till ständigt ökad resursförbrukning.

Vi behöver ta ut effektiviseringsvinster i form av mer tid, livskvalitet och icke-materiella värden för att ha en chans att lösa klimatutmaningen. Rent ekonomiskt behöver vi tänka nytt.

 
  
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  Martina Anderson (GUE/NGL). - Madam President, the economic crisis currently being experienced in developed countries such as Ireland must not be used as an excuse to ignore or to divert attention away from the extremely important issue of climate change. I would urge the junior minister that it be prioritised in Ireland.

As Bairbre de Brún, my predecessor, who did sterling work on this matter, would have done, I urge countries to move towards a sustainable and low-carbon economy where jobs can be created, whilst protecting the economy.

At Conference of the Parties (COP) 19 in Warsaw the EU must set out an ambitious, strong and effective stance in seeking a deal on climate change. I urge the Irish Government to use the opportunity afforded to it during its Presidency to demonstrate strong leadership in preparing for this and to outline its strategy, which unfortunately I do not think we heard in the opening address from the minister.

 
  
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  Sophie Auconie (PPE). - Madame la Présidente, Madame la Commissaire, Madame la représentante du Conseil, chers collègues, comme vous le savez, la prochaine conférence sur le climat, dénommée COP-19, se tiendra à Varsovie, en Pologne, en novembre et décembre 2013. Cette conférence sera essentielle. La dernière conférence climatique, celle de Doha, en décembre 2012, n'a permis d'atteindre que des résultats modestes, alors même que les enjeux sont majeurs. Nous n'avons obtenu que le minimum, ni plus ni moins.

À défaut d'une réforme profonde, le protocole de Kyoto a été prolongé. L'Union européenne, grâce à une position claire et unie, a pu poser les prémices d'un accord global qui devrait débuter durant la période 2015-2020. La prochaine COP à Varsovie devra transformer l'essai et, enfin, obtenir cet accord mondial.

Nous devons être ambitieux. Nous ne pouvons nous satisfaire de ne chercher que le plus petit dénominateur commun entre les pays. Rares sont ceux qui osent contredire l'urgence de lutter contre le changement climatique. Humainement, économiquement et écologiquement, les conséquences sont nombreuses et dangereuses.

Certes, l'Union européenne conserve un leadership environnemental au niveau mondial et n'a pas attendu ses partenaires pour agir. États-Unis, Chine, Russie, Inde et tant d'autres doivent impérativement s'investir davantage. Cette responsabilité incombe à tous mais ces efforts nécessitent des financements car ils sont très coûteux. Ils représentent un poids pour nos entreprises. Le risque de brider notre compétitivité et donc notre reprise économique existe.

Pour autant, il est clair qu'en investissant aujourd'hui, nous garantissons également notre avantage compétitif pour demain. Ne nous voilons pas la face, tôt ou tard, tous sans exception devront lutter contre le changement climatique, qui est une réalité inéluctable des prochaines décennies.

J'ai beaucoup d'autres choses à vous dire mais ce que je tiens à dire, Madame la Commissaire, c'est que l'Union européenne doit réformer son système ETS pour avoir une politique climatique efficace.

 
  
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  Marita Ulvskog (S&D). - Fru talman! Jag valde att se det positiva med Doha-mötet. Det var ändå så att Kyoto-processen fortsatte och det var ändå så att tåget rullade vidare trots att vi befinner oss i en svår ekonomisk kris, inte bara i Europa utan också i en del andra delar av världen. Jag väljer också att se det positiva med kommissionär Hedegaards inledning: hon kommer att lägga fram en grönbok och hon tycker att vi ska undersöka och fördjupa oss i USA-spåret.

Samtidigt är det naturligtvis så att vi befinner oss vid ett vägskäl, och framtiden ser mörk ut. Som flera talare redan påpekat måste vi lägga väldigt mycket mer press på rådet. Polen måste få hjälpen och trycket på sig att faktiskt vara en enande kraft som också är beredd att ta ansvar – kanske inte att gå före men ändå ta en ledande roll under den tid vi har framför oss. Också andra länder måste få pressen på sig, inklusive andra EU-medlemsländer.

Det är inte okej att kommissionären ska tvingas stå i Doha och säga att det är okej när medlemsländer fuskar med klimatbiståndet, dvs. döper om ett gammalt ordinarie bistånd till klimatbistånd. Kommissionären måste få hjälp av oss andra med att se till att få ett utsläppshandelssystem som fungerar och inte brakar samman samtidigt som vi har fått en förlängning av Kyoto-protokollet.

Vi har alldeles för låga ambitioner för att kunna tala med USA och Kina. Vi måste faktiskt se till att rådet levererar och jag tror inte, som kommissionären föreslog, att det är en kommunikationsfråga om vi ska klara det här. Det är en fråga om att leverera, inte att kommunicera, och där måste vi hjälpas åt.

Det är faktiskt så att det här parlamentet har sin absolut viktigaste uppgift i klimatfrågan. Den är inte en fråga för eliterna, utan den är en fråga som handlar om långsiktig överlevnad. Det är tillväxtpolitik, det är industripolitik, det är energipolitik, det är familjepolitik – det är allt detta som är avgörande för samhällsbyggandet.

 
  
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  Jolanta Emilia Hibner (PPE). - Pani Przewodnicząca! To nie Polska jest hamulcowym w realizacji celów w skali globalnej ochrony klimatu, ale najwięksi emitenci. Polska podpisała protokół z Kioto i za polskiej prezydencji negocjacje klimatyczne w Durbanie poszły najdalej naprzód. Po prostu nasz kraj jest realistą.

Jeśli chodzi o efekty, to można o nich mówić, jeżeli będziemy mieli podpisane porozumienie, ale globalne, nie z wyjątkami, nie tylko dla jednego obszaru. Powietrze na całej kuli ziemskiej dotyczy nas wszystkich, nie tylko Polski, Chin czy Stanów Zjednoczonych. Dlatego my powinniśmy przede wszystkim skupić się na tym, jaką drogą mamy iść (cele już określiliśmy), jaką drogą i w jakim czasie. Czy ten czas, który sobie założyliśmy, jest czasem realnym? Następne pokolenie nie chce niczego innego: chce mieć czyste środowisko, zdrowe życie, ale też pracę i godne życie, ale w Europie.

Kolejny szczyt ma się odbyć w Warszawie. Będzie to bardzo trudny szczyt i trudne negocjacje. Przede wszystkim przyjęliśmy sobie za cel podpisanie zobowiązania, ale w skali globalnej. Nie wiem, czy wszystkie gospodarki świata pójdą za nami. A to jest przede wszystkim warunek.

Druga sprawa – mamy podjąć wiążące decyzje w sprawie wsparcia finansowego dla najbiedniejszych, czyli tych, którzy cierpią z powodu zmiany klimatu, ale też tych, którzy muszą w jakiś sposób dostosować swój przemysł. Europa podejmuje wiele ambitnych wyzwań w dziedzinie polityki klimatycznej. Warto i trzeba iść do przodu, ale wysiłki spełzną na niczym, gdy do tych celów nie dołączą inni. Mądrość Europy to wypracowanie konsensusu i rozwiązań, które poprą inni.

 
  
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  Gilles Pargneaux (S&D). - Madame la Présidente, Madame la Commissaire, Madame la Ministre, chers collègues, il y a urgence. Le temps presse et l'Europe doit, d'ici à 2015, renforcer son rôle moteur pour convaincre, comme l'a précisé tout à l'heure dans son intervention notre président de la commission, Matthias Groote.

Comme vous l'avez rappelé, Madame la Commissaire, à Lille la semaine dernière, où nous étions ensemble dans le cadre d'un débat sur l'adaptation au changement climatique, seuls quatorze États membres disposent d'une stratégie nationale d'adaptation au changement climatique. Si nous voulons être crédibles sur la scène internationale, les treize autres doivent rapidement avancer. Il y va de notre crédibilité. Je vous fais confiance, Madame la Commissaire, je fais confiance à votre détermination telle que vous l'avez déjà prouvée depuis que vous êtes en poste.

Pour plus d'efficacité, toutes les initiatives concernant changement climatique doivent ainsi adopter une perspective transnationale permettant de mieux identifier les besoins de financement de chaque État, spécialement dans la perspective de la mise en place d'un fonds vert, dont l'apport financier des États contributeurs devra être précisé.

Oui, il y a urgence. Le temps presse, comme en témoignent, par exemple, les nombreuses inondations qui touchent régulièrement ma circonscription du nord-ouest de la France. Nous commençons à vivre dans un climat modifié. C'est pour cela qu'il y a urgence. Je vous fais confiance, Madame la Commissaire, pour que, ensemble, nous puissions convaincre.

 
  
  

VORSITZ: ALEXANDER ALVARO
Vizepräsident

 
  
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  Maria Da Graça Carvalho (PPE). - Senhor Presidente, Senhora Ministra, Senhora Comissária, congratulo-me com o acordo alcançado em Doha de prolongar a vigência do Protocolo de Quioto. Apesar dos países incluídos no segundo período do cumprimento de Quioto representarem apenas 15% das emissões globais, esta é uma decisão importante pois o Protocolo de Quioto constitui o único acordo legal vinculativo de combate às alterações climáticas.

Quanto à Plataforma de Durban os avanços registados em Doha limitaram-se praticamente à discussão de calendário e de questões processuais e menos de conteúdo e de substância. Esta é uma oportunidade que a UE deve aproveitar para manter a sua posição de liderança através da elaboração de uma proposta sólida que contemple não só as preocupações ambientais mas também a competitividade industrial e a segurança no abastecimento da energia.

Gostaria, pois, de colocar a seguinte pergunta à Comissão: na opinião da Sra. Comissária, quais são os princípios, em termos de substância, que deverão estar incluídos na Plataforma de Durban? Está já a Comissão a preparar tal proposta? Irá a Comissão apresentar na próxima COP em Varsóvia a sua posição sobre o que quer ver incluído na Plataforma de Durban para um futuro sustentável, a compatibilizar a parte ambiental, a competitividade da economia e a segurança do abastecimento de energia?

 
  
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  Kinga Göncz (S&D). - Az Unió számára stratégiai kérdés a klímaváltozás megelőzése és a globális felmelegedés elleni küzdelem. A zöld technológiákba való beruházásoktól azt várjuk, hogy erősítsék Európa versenyképességét és munkahelyeket teremtsenek. Ahhoz, hogy az európai elkötelezettség globális eredményekhez vezessen Európának szüksége van szövetségesekre, minden, az egyezményhez csatlakozni kívánó országra. Tajvan a föld huszadik legnagyobb szén-dioxid-kibocsátója, éppen ezért önként vállalta, hogy bár eddig nem lehetett tagja az ENSZ éghajlat-változási keretegyezményének, csökkenti károsanyag-kibocsátását és csatlakozik a megállapodásban vállalt globális célokhoz. Tajvan, amely a világ legnagyobb led-gyártója, második legnagyobb napelem előállítója, és a világ egyik legjelentősebb szélturbina-generátor készítője, vállalta, hogy fejleszti nap- és szélenergia termelését is. Kérem a Bizottságot és tagállamokat is, hogy törekedjenek arra, hogy Tajvan is, ahogy minden elkötelezett szövetséges részt vehessen ebben a munkában, csatlakozhasson az egyezményhez, hogy 2020-ra illetve 2050-re elérhessük kitűzött céljainak a klímaváltozás kapcsán.

 
  
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  Róża Gräfin von Thun und Hohenstein (PPE). - Panie Przewodniczący! Bardzo dobrze, że takie pytanie zostało zadane Radzie i Komisji. A to pytanie dotyczy wspólnego głosu Unii Europejskiej podczas konferencji klimatycznej COP 19, konferencji klimatycznej ONZ, która odbędzie się w Warszawie, z czego jestem niezwykle zadowolona i chyba mogę powiedzieć, że jestem z tego dumna. Na tę konferencję pod koniec tego roku solidnie się przygotowujemy, bo zdajemy sobie sprawę z tego – i tu w zupełności zgadzam się z panią komisarz – że najważniejsze jest to, żeby Europa mówiła jednym głosem. Ale trzeba też sobie zdawać sprawę z tego, że musimy do tego tematu podchodzić globalnie, tzn. nawet ponadeuropejsko, prawda? Żeby osiągnąć ten wynik, musimy więcej rozmawiać z obywatelami, potrzebujemy więcej konsultacji, więcej kontaktów, lepszej debaty. To też powinniśmy przygotować i o tym także powinniśmy mówić pod koniec roku w Warszawie.

Tak, Pani Komisarz, to wspólne stanowisko jest konieczne, ale muszę też przyłączyć się do innych głosów, które padały już dzisiaj na tej sali. Wspólne stanowisko będzie możliwe, kiedy weźmiemy pod uwagę różniące się polityki państw członkowskich. Ograniczamy emisje, wspieramy odnawialne źródła energii, ale musimy tak samo korzystać np. z gazu łupkowego. Europa posiada bardzo znaczne złoża tego surowca. Za zmiany klimatyczne muszą odpowiadać wszyscy emitenci, więc nie będzie globalnego porozumienia bez takich krajów jak Chiny, Brazylia czy Indie, ale musimy do tego podjąć skuteczne działania. Musimy się zastanowić, jak Europa może przekonać tych partnerów do większego zaangażowania. Może powinniśmy poruszyć te kontrowersyjne tematy, jak np. zawieranie umów o wolnym handlu a redukcja gazów cieplarnianych czy udzielanie pomocy rozwojowych a stosunek do nowego porozumienia klimatycznego. Jeżeli tego nie zrobimy, to pośrednio też jesteśmy emitentami.

 
  
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  Romana Jordan (PPE). - Danes smo na glasovanjih glasovali o resoluciji o konferenci CITES, ki je po mojem ena izmed zelo uspešnih konferenc, kjer je bil dosežen mednarodni dogovor, iz katerega se lahko tudi mi veliko naučimo.

Pomembna sporočila s teh pogajanj so predvsem tri, in sicer, prvič, na tej konferenci je bilo jasno, kaj je tisto zlo, ki ga želimo preprečiti. Drugič, resnična želja, motiv in volja velike večine držav, da ukrepajo. In tretjič, pravična porazdelitev odgovornosti.

Petkrat sem že sodelovala na konferencah za podnebne spremembe in zdi se mi, da nobeden od teh treh pogojev ni uresničen. Prvič, mislim, da večina držav si resnično ne želi ukrepanja. Drugič, da tudi pravične porazdelitve odgovornosti ni, saj se je za nadaljevanje Kjotskega protokola odločila le peščica držav, med njimi predvsem evropske države in Avstralija, ki skupaj predstavljajo samo 15 procentov izpustov. In tretjič, tudi jasne definicije zla nimamo, saj izhajamo od spodaj navzgor in tako izgubljamo tisto rdečo nit, ki pa je, da se moramo dogovoriti, za koliko bodo države znižale izpuste, da bodo bremena za zmanjšanje globalnega segrevanja pravično porazdeljena.

Komisarka, jaz spoštujem vašo energijo, ki jo imate, da vztrajate na teh pogajanjih. Vendar pa vas zdaj pozivam, da se v nadaljnjih pogajanjih osredotočite na en problem, to pa je na pravično zmanjšanje emisij v državah in da se ne zgubljamo na ostalih področjih, ki niso tako pomembna.

In drugo vprašanje je, ki ga želim zastaviti Komisiji in Svetu: kaj je plan B, kaj je načrt B poleg načrta A? V mednarodnih pogajanjih moramo biti fleksibilni in moramo računati na to, da nam ne bo uspelo izkoristiti oziroma doseči do popolnosti vsega, za kar si prizadevamo. In zato vas sprašujem, kako fleksibilni smo.

 
  
 

Catch-the-eye-Verfahren

 
  
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  Bogusław Sonik (PPE). - Panie Przewodniczący! Zgadzamy się co do tego, że trzeba walczyć ze zmianami klimatycznymi i wprowadzać różnego rodzaju przepisy i artykuły, które będą powodowały, że będziemy mogli po prostu powiedzieć, że rzeczywiście jesteśmy skuteczni. Natomiast problemem jest niestety ideologiczne podejście, które skazuje z góry węgiel kamienny oraz gaz łupkowy jako te źródła energii, które są niepotrzebne Europie. I tutaj bym chciał Panią Komisarz poprosić, aby odeszła od takiego ideologicznego podejścia, aby skupiła się na tym, że możemy również i w tej materii dojść do porozumienia po prostu. Zachęcam do tego podejścia...

Przewodniczący odebrał mówcy głos.

 
  
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  Elena Băsescu (PPE). - Conferinţa de la Doha a marcat un pas important în adoptarea unui cadru global privind schimbările climatice. Acest cadru reprezintă un obiectiv major, care va defini un nou mod de dezvoltare sustenabilă la nivel global. În condiţiile în care Protocolul de la Kyoto nu a reuşit să reducă emisiile la nivel global, este clar că avem nevoie de un instrument mai puternic.

Pe lângă sursele de energie regenerabilă, consider că şi gazele de şist ar putea contribui la reducerea emisiilor de carbon. Dau exemplul Statelor Unite, unde exploatarea gazelor de şist a redus emisiile de carbon, determinând producătorii de electricitate să înlocuiască centralele pe cărbuni cu cele pe gaze. De aceea şi ţara mea urmăreşte diversificarea surselor de aprovizionare cu energie, în vederea asigurării independenţei energetice şi reducerii emisiilor.

 
  
 

(Ende des Catch-the-eye-Verfahrens)

 
  
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  Lucinda Creighton, President-in-Office of the Council. − Mr President, I would like to thank the Honourable Members for their contribution to this very important debate.

I agree with the many contributions which said that this is an urgent matter and that we have to address it as such, and in a coherent and effective manner. That is one of the biggest global challenges that we face, but it is one that the EU and our Member States can take the lead on in shaping a new legally binding agreement for all. That is our clear objective. That is the objective of the Irish Presidency and it is the objective of all of the European institutions.

Listening to the comments here, all our institutions share that ambition to take real action which can embrace, and indeed champion, the move to a low-carbon and more sustainable economy. That is what we have to work towards.

Each of us has opportunities to actively engage and to promote more concerted and ambitious action by other countries besides the European Union. I would encourage all of you to continue to speak to your counterparts and to try to build momentum towards 2015, which is what we will be doing.

I will address a number of points that were specifically made and the questions asked. Mr Eickhout asked what the Irish Presidency is doing about leading on the development of a 2030 target. As I said in my introduction, as the Presidency we are working closely with the Commission. We are facilitating a debate at ministerial level at the forthcoming informal Council meeting in April, which will involve both energy and environment ministers. This will make an important contribution to driving the debate forward.

On the issue of climate finance, which was raised by a number of contributors, the Irish Presidency intends to move forward the analysis, and indeed the debate, on climate finance, especially in relation to future finance flows. The EU has fully met its fast-start finance contribution of over EUR 7 billion, and in Doha countries have made pledges over EUR 5 billion for 2013 and beyond. We want to make further progress and to ensure that we deliver effective financial assistance to the least-developed countries. That work is ongoing and we will continue it.

The Irish Presidency is working collaboratively with all Member States, including Poland, and with our other partners through the UNFCCC groupings, in order to further clarify and to better understand our respective positions and to find ways to move closer to an agreed solution.

That is the process. It is a process of achieving consensus and of moving together and finding ways in which we can move forward. That is precisely the role of us as Presidency and it is precisely what we are trying to do in the Council.

In response to Mr Gerbrandy’s question, the Irish Presidency will do its utmost to engage with Parliament. We will also ensure that the key messages which have been sent here this evening will be communicated back to Council and to Member States.

There are a just a few other points which were raised and which I would like to address. Ms Anderson suggested that the Irish Presidency should work to identify clear milestones and targets. We will do that, but it is not just the Irish Presidency. It is important that we do this in a coherent fashion. It is the reason why we have trio Presidencies now. We are working very closely with the Lithuanian and the Greek Presidencies – the future Presidencies – in order to identify those milestones. We are doing that with the very important assistance of, and stimulation from, the European Commission. It is our common objective to get an agreement by 2015.

I agree with Mr Arsenis that we need to accelerate our work and develop clear targets and milestones, not just for the EU and its Member States but in partnership with our allies. It is very important that we build alliances and that we reach out to other groupings, regions and countries to build partnerships and to ensure that our position is most effective.

The Irish Presidency, and the entire Council, recognises that we cannot simply wait for a 2020 climate-effective world. Under the ADP we are prioritising actions to improve emissions mitigation now. A number of those steps have already been highlighted by the Commissioner, and I do not propose to go over them again.

I would simply say in conclusion that I understand that there are very strong feelings here in the Chamber and very strong views right across the European Parliament and in the other institutions urging us to drive forward with our climate negotiation process and do it by showing leadership, both within Council and within the other European institutions, and to make every effort to maintain positive dialogue between the institutions. This is why this process here in the European Parliament is so valuable and why we, as the Presidency and on behalf of the Council, will continue our positive engagement with you as we move forward over the weeks and months ahead.

 
  
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  Connie Hedegaard, Member of the Commission. − Mr President, first we should acknowledge the fact that since Doha the world has been negotiating on only one track; not in the old two-track system. That is a major accomplishment for the European Union, and we should acknowledge that. We should also realise that that is the first step, but to go where we need to go will be extremely challenging.

So that is why I greatly value both the discussion here today and the reflections and input from Parliament. Mr Florens, Mr Carvalho and Mr Seeber, and other Members have asked what is on the European to-do list. That is why we are preparing a paper to stimulate that discussion with Member States, with the European Parliament and with different stakeholders.

What should be the focus? What is the priority? This paper cannot exist in a vacuum. We have to define these things both in the light of where we ideally would like to go and, of course, in the light of to where it is possible to get our partners to move. It is a very much on purpose that we want to start that discussion now, because if we do not start it by 2014 or 2015 very valuable time will be lost.

Dan Jørgensen asked me why the Commission does not tell the Council to use majority voting. One of the answers is that we know that many Member States are against such a thing. I would say to Mr Jørgensen – who has gone now – that more Member States are against that than one would think. So that is not an easy thing. In our discussions today it is very important to send a strong message from Parliament: the very strong wish that Europe can find its common denominator.

But that common denominator should not be a low one. Bas Eickhout was very right to emphasise the need for Europe to get its policies ready for 2030 very soon, because that will be part of discussions up to 2015. That is why the discussion has already started in the Commission. Our work programme for this year includes presenting what could be a way forward, moving beyond our 2020 targets to 2030. I really, really hope that we can have a strong cooperation with this Parliament. Mr Seeber implicitly asked me whether the European Union had delivered what we pledged in Kyoto and what we pledged financially. Yes we have; that should be said loud and clear: yes we have.

It is also clear that we have delivered more than most. But it is also clear, unfortunately, that we have not delivered enough, according to what science tells us. That is why we in Europe have to speed up efforts.

Many in this room today said that we should do more, and with urgency, on energy efficiency and with renewables. I would say, yes, of course. As you know, I agree with all of that. But therefore it is also essential to get the tools right. One of the key tools we have is the emissions trading scheme; the idea of putting a price on carbon.

One lesson learnt from Europe by Korea, China, California, Australia and many other parts of the world where they are starting to make climate policies concerns carbon and emissions trading, and I agree with what Mr Arsenis said. When they start to define their targets they ask how to do this in a cost-efficient way, and then they come to the solution of having some kind of pricing of carbon and emissions trading. That is why it is very important, not only that the Member States get their act together but – I very much hope – that this Parliament gets its act together on this very crucial thing.

Ms Wils, Mr Liese and others said it is very important to continue the work with developing countries, small island states, and the most vulnerable countries, and of course we are doing that. We are about to send out invitations for new consultations with them, continuing the good work. It is not a coalition, it is not an alliance. It is very important to understand that it is not something very formal because that would make a lot of people wonder whether a new group in the UN was being formed. It is not a formal group, but we are simply working with other ambitious countries. This is absolutely key to what we can achieve in 2015.

The final two points. Shale gas has been mentioned several times. I just want to make it clear that nobody at the European Union or the European Commission is preventing any Member State from going into shale gas. The energy mix in the future, as now, will be up to each individual Member State. So those who want to move forward on that can do so.

There is one thing we need to understand, and that is that everyone who knows this business, this area, tells us that you can make shale gas in Europe, but do not believe it will be as cheap as the energy they have in the United States because, unfortunately, we do not have areas like North Dakota where there are almost no people living there.

We do have shale gas deposits in other kinds of geological formations and so on and so forth. No matter how we put it, shale gas and gas can be fine as a bridging technology, but it does not change the fact that if we want to go to a low-carbon society by 2050 and follow what science tells us is necessary in climate, then that will not be enough.

My last point: several Members have mentioned creating alliances. Mr Liese said that we should reach out to Mr Kerry; this is already being done. I will go to Washington later this month to meet with the new people in Washington. We should now listen to Present Obama, who in his inauguration speech claimed that he wants to do more in climate in his second term than in the first.

That sounds good to many of us, to Europeans it sounds very good, but we also have to make sure that that also means that we will see a stronger involvement from the US in the international negotiations. But I agree with those who say that if there is any American politician who really understands this, that is Mr Kerry.

Finally, there was the point that we should remember what others are doing. That is good advice. Almost 100 countries now have climate targets. Brazil, China, many big economies, many of our competitors are actually starting work. They are not doing enough, they should do even more, and that is what the difficult talks up to 2015 will be about for all of us. It would be a pity now to stand idly by when other big economies get the message and actually start to move forward, and when the World Bank, and the IMF leaders can stand in Davos and say you ‘cannot address the economic challenges of this century unless you understand climate change and do something about it’.

We should take that message in Europe not as a bad sign but as a very good sign that some of the things we have been advocating are starting to be listened to in other headquarters. Therefore, we should not give in to short-term thinking. Our strength in Europe has normally been that we can think beyond the short term. If there is anything that we need in climate change it is the ability to do that, and to incorporate our economic issues, growth needs and our job needs into our intelligent climate policies. That is the trinity that we need to address in Europe and we need to be better at handling it so that we can improve in all three areas at once.

 
  
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  Der Präsident. − Die Aussprache ist geschlossen.

Schriftliche Erklärungen (Artikel 149 GO)

 
  
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  Cristian Silviu Buşoi (ALDE), în scris. Când vine vorba de schimbarea climatică, statele membre trebuie să menţină şi la Varşovia o poziţie comună şi o perspectivă pe termen lung, la fel cum s-a întâmplat şi la ultima conferinţă UNFCC care a avut loc la finele anului trecut în Doha. UE trebuie să-şi asume rolul de lider global în combaterea efectelor schimbării climatice şi să promoveze în continuare o agendă ambiţioasă pe acest subiect. Europa trebuie să conducă prin exemplu şi să îşi onoreze angajamentele luate privind reducerea emisiilor de CO2 şi a reducerii temperaturii globale. De aceea, UE trebuie să continue să investească în energiile alternative. În acelaşi timp, UE trebuie să aibă un rol activ şi hotărâtor în privinţa noilor politici climatice stabilite pentru perioada post 2020, iar acest lucru poate fi facilitat în special prin faptul că anul acesta şi în 2015 conferinţele UNFCC vor avea loc în Polonia şi respectiv Franţa.

 
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