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Plenardebatten
Dienstag, 12. März 2013 - Straßburg Überprüfte Ausgabe

Beschluss zur Erteilung eines Mandats für die Aufnahme von interinstitutionellen Verhandlungen über Direktzahlungen an Inhaber landwirtschaftlicher Betriebe im Rahmen von Stützungsregelungen der Gemeinsamen Agrarpolitik – 2011/0280(COD) - Beschluss zur Erteilung eines Mandats für die Aufnahme von interinstitutionellen Verhandlungen über eine gemeinsame Marktorganisation für landwirtschaftliche Erzeugnisse (Verordnung „Einheitliche GMO“) - 2011/0281(COD) - Beschluss zur Erteilung eines Mandats für die Aufnahme von interinstitutionellen Verhandlungen über die Förderung der Entwicklung des ländlichen Raums durch den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) - 2011/0282(COD) - Beschluss zur Erteilung eines Mandats für die Aufnahme von interinstitutionellen Verhandlungen über die Finanzierung, die Verwaltung und das Kontrollsystem der GAP - 2011/0288(COD) (Aussprache)
MPphoto
 

  Herbert Dorfmann (PPE). - Herr Präsident, geschätzter Herr Kommissar, liebe Kolleginnen und Kollegen! Wir haben im Ausschuss für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung viele gute Lösungen gefunden. In einem Punkt haben wir sie nicht gefunden, und zwar in der Frage der internen Konvergenz. Tatsache ist, dass in den letzten Jahren einige Mitgliedstaaten, z. B. Deutschland, ihre Hausaufgaben gemacht haben und von der historischen Prämie weggegangen sind hin zu einem regionalen Ansatz.

In den meisten Staaten, auch in dem Staat, aus dem ich komme – in Italien –, ist das nicht passiert. Dort ist die durchschnittliche Prämie in Regionen, in denen Landwirtschaft am schwierigsten ist, nämlich am Berg, 50 Euro pro Hektar, und nur 100 Kilometer entfernt, dort, wo Landwirtschaft in der Ebene einfacher ist, beträgt sie 500 Euro. Das ist ein Verhältnis von 1:10 auf engstem Raum. Noch schlimmer ist, dass dort, wo die Prämien am höchsten sind, sich viele Landwirte de facto aus der Landwirtschaft zurückgezogen haben und davon leben, dass sie gute Prämien empfangen und damit Einkommen generieren. Ich sage oft, während wir früher Sofamelker hatten – das waren Bauern, die Milchquoten hatten, diese dann verleast und davon gelebt haben –, haben wir jetzt Sofa-Prämienempfänger. Das heißt, das sind Prämienempfänger, die davon leben, dass sie historische Prämienrechte haben und wenig Landwirtschaft dahinter ist. In diesem Punkt müssen wir nachbessern.

Herr Kommissar, ich ersuche auch Sie, alles daranzusetzen, dass die Laufzeit des Finanzrahmens, das heißt die nächsten sieben Jahre, genutzt wird, um hier endlich Gleichheit unter Bauern zu schaffen.

 
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