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 Texte intégral 
Compte rendu in extenso des débats
Lundi 10 juin 2013 - Strasbourg

2. Déclarations de la Présidence
Vidéo des interventions
Procès-verbal
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  Der Präsident. − Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen! Ich begrüße Sie und die Damen und Herren auf den Zuschauertribünen zur Eröffnung der Juni-Plenarsitzung hier in Straßburg.

Meine Damen und Herren, seit Tagen erreichen uns bestürzende Nachrichten aus den Hochwassergebieten in verschiedenen Ländern der EU. Es hat Todesopfer gegeben. Zehntausende Menschen wurden evakuiert und mussten ihre Häuser verlassen. Die Schäden gehen in die Milliarden. Es wird sicher noch Wochen dauern, bis viele Menschen ihre Häuser wieder beziehen können. Die Lage bleibt in einigen Teilen sehr angespannt.

Ich möchte deshalb den Opfern der Hochwasserkatastrophe unsere Solidarität aussprechen. Die Not und das Elend der Betroffenen bewegen uns. Auch wir hier müssen alles in unserer Macht Stehende tun, um den Betroffenen schnelle Hilfe zukommen zu lassen und den Wiederaufbau zu unterstützen.

Ich möchte diese Gelegenheit aber auch nutzen, um den unzähligen Helferinnen und Helfern unsere Anerkennung auszusprechen, die bei den Evakuierungen helfen, die dabei helfen, Menschen in Sicherheit zu bringen, Dämme zu befestigen und Keller auszupumpen. Wer die Bilder in den Fernsehnachrichten sieht, der kann nur begeistert sein über diese Welle von Solidarität, die da zwischen den betroffenen Menschen sichtbar geworden ist.

(Beifall)

Die Hochwasserkatastrophe zeigt uns aber auch einmal mehr, wie wichtig Prävention ist. Ich hoffe, dass wir alle gemeinsam, wenn diese Flut vorbei ist, die daraus notwendigen Konsequenzen ziehen.

Liebe Kolleginnen und Kollegen, ich darf Sie auf Folgendes aufmerksam machen: Am Montag der kommenden Plenarwoche hier, am 1. Juli 2013, wird Kroatien als 28. Mitglied der Europäischen Union beitreten. Noch am gleichen Tag werden zwölf neu gewählte Abgeordnete des kroatischen Volkes hier im Europäischen Parlament als unsere Kolleginnen und Kollegen Platz nehmen.

Ich werde gemeinsam mit meinem Amtskollegen Josip Leko, dem Präsidenten des kroatischen Parlaments, dem Sabor, eine Zeremonie zur Begrüßung unserer neuen Kolleginnen und Kollegen und zum Willkommen Kroatiens als Mitglied in der EU hier auf dem Vorplatz des Parlaments leiten. Nach dem Hissen der Fahnen werden die kroatische Nationalhymne und die Europahymne gespielt. Ich wäre Ihnen dankbar, wenn Sie meine Einladung zu dieser Zeremonie annehmen und so zahlreich wie möglich an diesem Tag anwesend sind.

Bevor wir nun Protokoll und zu den angenommenen Texten der Sitzung vom 23.5. kommen, habe ich eine Angelegenheit, die ich gerne aus der Welt schaffen würde. Am 23. Mai während der Abstimmungsstunde – darüber hat mich der in dieser Abstimmung amtierende Vizepräsident Wieland unterrichtet – hat der Abgeordnete Cohn-Bendit den Kollegen Reul beschimpft in einer Art und Weise, die ich hier nicht wiederholen möchte. Ich muss als Präsident dieses Parlaments für die Einhaltung der Regeln und auch der Würde dieses Hauses Sorge tragen. Herr Kollege Cohn-Bendit, ich habe mit Ihnen darüber gesprochen. Ich wäre Ihnen dankbar, wenn Sie sich beim Kollegen Reul entschuldigen könnten. Dann wäre die Sache aus der Welt geschafft.

 
  
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  Daniel Cohn-Bendit (Verts/ALE). - Herr Präsident, natürlich entschuldige ich mich! Zwei Dinge: Ich entschuldige mich beim Kollegen Reul, weil ich ihn nicht gemeint habe. Bei dem Kollegen, den ich gemeint habe, entschuldige ich mich auch, dass ich das nicht so sagen wollte. Naja, wir kennen uns ja, so ist das Leben manchmal. Tausendmal Entschuldigung!

(Beifall)

 
  
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  Der Präsident. − Herr Kollege Cohn-Bendit! Wie ich Herrn Kollegen Reul kenne, wird er die Entschuldigung auch annehmen.

 
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