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Procedure : 2011/0308(COD)
Document stages in plenary
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Texts tabled :

A7-0278/2012

Debates :

PV 11/06/2013 - 18
CRE 11/06/2013 - 18

Votes :

PV 12/06/2013 - 8.12
Explanations of votes

Texts adopted :

P7_TA(2013)0261

Debates
Tuesday, 11 June 2013 - Strasbourg Revised edition

18. Financial statements and related reports of certain types of undertakings - Transparency requirements in relation to information about issuers whose securities are admitted to trading on a regulated market (debate)
Video of the speeches
PV
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  El Presidente. − El punto siguiente en el orden del día es el debate conjunto sobre:

- el informe de Klaus-Heiner Lehne, en nombre de la Comisión de de Asuntos Jurídicos, sobre la propuesta de Directiva del Parlamento Europeo y del Consejo sobre los estados financieros anuales, los estados financieros consolidados y otros informes afines de ciertos tipos de empresas (COM(2011)0684 - C7-0393/2011 - 2011/0308(COD)) (A7-0278/2012), y

- el informe de Arlene McCarthy, en nombre de la Comisión de Asuntos Jurídicos, sobre la propuesta de Directiva del Parlamento Europeo y del Consejo por la que se modifican la Directiva 2004/109/CE, sobre la armonización de los requisitos de transparencia relativos a la información sobre los emisores cuyos valores se admiten a negociación en un mercado regulado, y la Directiva 2007/14/CE de la Comisión (COM(2011)0683 - C7-0380/2011 - 2011/0307(COD)) (A7-0292/2012).

 
  
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  Klaus-Heiner Lehne, Berichterstatter. − Herr Präsident, meine sehr verehrten Damen und Herren Kollegen! Dieses Dossier, was wir jetzt hier zu beraten haben, ist ein außerordentlich wichtiges Dossier. Seit langer Zeit hat die Europäische Kommission Vorarbeiten dafür gestartet, die vierte und siebte gesellschaftsrechtliche Richtlinie, die sich mit dem Bilanzrecht befasst und die Grundlage des europäischen Bilanzrechtes darstellt, zu überarbeiten in Gestalt der hier vorgelegten Accounting-Richtlinie. Das entscheidende Ziel dieses Vorhabens ist es gewesen, dafür Sorge zu tragen, dass zum einen eine stärkere Harmonisierung erfolgte, denn wir haben nach dem bisherigen Bilanzrecht, das es in der Europäischen Union gibt, nach wie vor eine Vielzahl von Mitgliedstaatenoptionen, die natürlich ganz zwangsläufig dazu führen, dass Mitgliedstaaten von unterschiedlichen Möglichkeiten Gebrauch gemacht haben und es infolgedessen eigentlich nicht wirklich ein einheitliches Bilanzrecht in der Europäischen Union gibt. Der Zweck ist also der, zunächst einmal dafür zu sorgen, dass wir hier einen größeren Grad an Gemeinsamkeit erreichen, einen größeren Grad an Harmonisierung bekommen. Das ist ein ganz entscheidender Aspekt.

Der zweite Aspekt ist, dass es eine ganze Reihe von Bilanzierungsverpflichtungen gibt, die in alten Richtlinien enthalten sind, die zu überflüssigen bürokratischen Belastungen, insbesondere für kleine und mittelständische Unternehmen, geführt haben. Es hat in der Vergangenheit schon verschiedene kleinere Novellen – etwa die Novelle der vierten Richtlinie zu den micro-enterprises – gegeben, die genau das Ziel hatten, diese Bürokratie abzubauen und sozusagen Erleichterungen für KMU im Binnenmarkt zu schaffen. Deswegen hat die Kommission sich hier auch klar fokussiert auf das Ziel eines sogenannten small regimes, also eine spezifische Regelung insbesondere für kleine und mittelständische Unternehmen. Ich denke, auch das ist ein ganz entscheidender Punkt, um den es hier geht und der von großer Bedeutung ist.

In der politischen Debatte hat aber neben diesen beiden zentralen Anliegen des richtigen Entwurfes noch ein weiteres Thema eine erhebliche Rolle gespielt. Das war die Forderung nach mehr Transparenz. Insbesondere die Forderung nach mehr Transparenz im Hinblick auf Zahlungen, die an Staaten und staatliche Stellen erfolgen, vor dem Hintergrund der Zielsetzung der Korruptions- und Missbrauchsbekämpfung in vielen Staaten auf diesem Planeten.

Wir haben im Parlament und auch im Rechtsausschuss darüber eine intensive Diskussion geführt. Ich will überhaupt nicht verhehlen, dass nach meiner persönlichen Ansicht diese Fragen des project by project reporting oder country by country reporting eigentlich überhaupt nicht in das Bilanzrecht hineingehören. Nach meiner persönlichen Meinung wäre es vielmehr richtig, diese Fragen woanders zu regeln. Dass sie geregelt gehören, ist korrekt. Aber sie wären eher in einer Art Compliance-Richtlinie zu regeln, weil sie eigentlich mit dem Bilanzrecht nichts zu tun haben. Das war aber nicht die Mehrheitsmeinung im Ausschuss. Die Mehrheitsmeinung im Ausschuss war die, dass man die Gelegenheit der Accounting-Richtlinie nutzen sollte, um auch diesen Aspekt zu lösen. Es ist die Aufgabe des Berichterstatters, auch Mehrheiten zusammenzuführen. Deswegen habe ich mich im Ergebnis hinterher dieser Ansicht der Mehrheit trotz meiner prinzipiellen Bedenken angeschlossen. Wir haben dann eine Position entwickelt, von der ich glaube, dass sie angemessen ist, dass sie dem Ziel von mehr Transparenz Rechnung trägt, dass sie aber eben nicht zu einer übertriebenen Belastung führt und dass sie nebenbei vielleicht demgegenüber, worüber wir hier reden, systemwidrig ist, aber trotzdem sich das noch in einem akzeptablen Rahmen befindet.

Wir hatten schwierige Verhandlungen mit dem Rat. Im Rat gab es viel Widerstand von Seiten der Regierungen, insbesondere zu diesem Thema des project by project und country by country. Am Ende ist hier ein tragfähiger Kompromiss gefunden worden und gleichzeitig auch eine review clause, in der genau festgelegt worden ist, was die nächsten Schritte sein sollen, dass nämlich die Frage der Anwendung und der Ausweitung dieser Transparenzregeln zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal von der Kommission untersucht werden soll und dann gegebenenfalls Gegenstand weiterer Gesetzgebung werden soll.

Ich möchte mich bei allen Kolleginnen und Kollegen Schattenberichterstattern bedanken und denke, dass das ein gutes Ergebnis der Verhandlungen ist, was wir heute präsentieren können. Ich bitte das Plenum später um Zustimmung.

 
  
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  Arlene McCarthy, rapporteur. − Mr President, I agree with my co-rapporteur, Mr Lehne, that these reports and this new legislation promote greater transparency and reduce the burden for SME issuers at a time of economic recession. We know that reporting requirements are essential for transparency and for investor confidence. We have been able to strike a very good balance here between reducing the administrative burden and more transparency for investors and civil society.

The European Parliament has always stressed the need for country-by-country reporting for the extractive industries. In these tough negotiations with the Council and the Commission, spanning three presidencies in all, we stressed that reporting had to be meaningful and significant and had to deliver genuine transparency.

Therefore we insisted on some very tough rules. Why? Because communities in resource-rich countries have over decades seen billions of their wealth generated from oil, gas, minerals or logging robbed and squandered by corrupt governments.

They have an abundance of resources but that does not lead to wealth and prosperity. Niger has lost between EUR 14.5 billion and 21 billion of potential revenue since 1960 because of unfair extractive industry deals. In 2008 alone, African oil, gas and mineral exports were worth nine times the value of international aid: EUR 260 billion versus EUR 33 billion.

Only tough transparency rules and reporting will allow communities to follow the link between individual payments and projects. The European Parliament’s team therefore rejected the Council’s initial weak, UK Government-Rio Tinto inspired proposal. So companies now will have to report payments at country level and project level.

What does that mean? That we require companies to publish the payments they make to governments for each lease or licence that they obtain to access resources. This creates a link between a project, a mine or an oilfield and the payment.

All levels of government are defined within the rules, so payments to federal, national, regional or local governments will have to be reported. We rejected the Council’s demand that there should be exemptions from reporting rules in those countries which make it a criminal offence to disclose payments to their governments, a demand which would have rendered the entire legislation meaningless and ineffective, as corrupt countries would have used new secrecy rules to prevent disclosure.

So the new rules will enable us, to give a practical example, to deal with the kind of corruption we saw in May 2012 involving Shell and Eni in Nigeria. In May 2012 documents came to light detailing how Nigerian subsidiaries of Shell and Eni agreed to pay over one billion dollars to the Nigerian Government to acquire an oil block. On the same day, the Nigerian Government paid the exact same amount of money to Malibu Oil and Gas, owned by convicted money launderer and former oil minister, Dan Etete, who had given himself the oil block in the first place.

Shell and Eni deny paying any money to Malibu Oil and Gas, and maintain that they only had dealings with the Nigerian Government. But if Shell and Eni had been forced to disclose their payments to the Nigerian Government at project level, both companies would have been required to disclose the USD one billion payment at that time and attribute it to the oil block in question.

That is the difference that this legislation will now make. Citizens can use this data to identify payments, follow the passage into government and challenge their governments as to where the money went and what it was used for.

This is a wake-up call for legislators and businesses. This vote is history in the making. The new law will be a major new weapon in the fight against corruption, ensuring that citizens of resource-rich countries can hold their governments to account for the exploitation of natural resources.

 
  
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  Michel Barnier, membre de la Commission. − Monsieur le Président, Mesdames et Messieurs les députés, avec les textes dont vous débattez aujourd'hui et que viennent d'évoquer le président Lehne et Arlene McCarthy, je pense que l'Union européenne franchit une étape importante.

En octobre 2011, je vous avais présenté, au nom de la Commission, un ensemble de mesures visant à soutenir l'entrepreneuriat, mais aussi à responsabiliser davantage les entreprises européennes sur les plans social, environnemental, économique et financier. C'est comme cela que nous construirons ensemble une croissance plus durable. Dans ce cadre, nous avons proposé de moderniser la directive Comptable et de modifier profondément la directive Transparence sur plusieurs points.

À ce stade, je voudrais remercier très sincèrement pour leur engagement vos deux rapporteurs, le président Lehne et Arlene McCarthy, mais aussi l'ensemble des autres coordinateurs et rapporteurs fictifs qui, par ce travail collectif du Parlement – je le dis parce que c'est la vérité – ont permis d'améliorer sensiblement les textes initiaux de la Commission.

Avec la révision des directives sur les normes comptables, vous allez alléger considérablement, comme le président Lehne l'a dit tout à l'heure, les obligations qui pèsent actuellement sur les petites ou moyennes entreprises. Pour chaque État membre, il faudra distinguer les petites entreprises de moins de cinquante salariés sur la base de critères ambitieux.

En ce qui concerne la directive Transparence, il vous est proposé de supprimer l'obligation pour les émetteurs de valeurs mobilières de publier des rapports trimestriels. C'est une simplification administrative importante qui va favoriser l'accès au capital et qui ne dénature pas la protection offerte aux investisseurs. C'est aussi, Mesdames et Messieurs les députés, une mesure qui, je l'espère, réorientera les entreprises cotées vers une vision à plus long terme.

Je voudrais également souligner la contribution fondamentale du Parlement à l'amélioration de l'accès à l'information financière sur les marchés de capitaux au niveau européen. Vous avez proposé de créer un point d'accès électronique à l'information financière pour les investisseurs qui est centralisé au niveau européen, ainsi que de faire en sorte que tous les rapports financiers annuels soient établis dans un format électronique harmonisé pour faciliter la transmission et la comparaison des informations financières pour les investisseurs et les autorités compétentes. Voilà deux grands progrès: une attention particulière aux moyennes et petites entreprises, qui constituent la très grande partie du tissu économique européen, et la simplification avec des preuves concrètes.

Pour finir, je voudrais dire quelques mots sur le reporting et la transparence. Nous espérons, par les dispositions qui sont dans ces textes, contribuer à rendre les gouvernements et les entreprises qui exploitent des ressources naturelles, y compris des forêts primaires, plus responsables de la manière dont cette exploitation est menée. En exigeant, pays par pays, et également projet par projet, une information à laquelle ont droit les communautés locales sur les sommes que les multinationales paient pour exploiter les ressources naturelles sur le territoire de ces pays, nous donnons des outils à ces communautés pour interroger leurs autorités sur ce qui est fait de ces revenus.

Je pense que c'est une avancée très importante et audacieuse pour l'avenir et qu'il est essentiel d'avoir cette approche multilatérale car, sans cela, des pays tiers pourraient obtenir un avantage concurrentiel au détriment de notre industrie. Voilà pourquoi je suis attentif au fait que les États-Unis d'Amérique se sont dotés d'une législation comparable et que, il y a deux ans, les membres du G8 se sont engagés à davantage de transparence. J'ai noté que la présidence britannique du G8 prend actuellement des mesures pour améliorer les normes mondiales dans ce domaine.

Mesdames et Messieurs les députés, je crois qu'il faut aller plus loin, au-delà de cette première étape que nous franchissons et que vous franchirez demain. Il faut une plus grande transparence, en particulier concernant les bénéfices réalisés, les impôts payés et les subventions reçues, en tant qu'élément important de la responsabilité sociale des entreprises vis-à-vis de leurs partenaires, de leurs salariés et de la société dans son ensemble. Ces mesures de transparence sont aussi une étape vers la restauration de la confiance des citoyens.

Voilà pourquoi je suis aussi très heureux, Arlene McCarthy, de l'accord intervenu avec l'impulsion du Parlement européen dans le cadre de la directive sur les exigences de fonds propres – la CRD IV – sur les institutions bancaires. Toutefois, comme je l'ai mentionné à plusieurs reprises, la CRD IV n'est pas l'instrument le plus approprié pour introduire de telles mesures de transparence, notamment puisqu'elle ne vise qu'un certain nombre d'acteurs dans le secteur financier. Je soutiens donc entièrement l'extension de ces exigences de transparence, que nous avons mises dans la CRD IV pour les banques, et de publication ciblée par juridiction vers tous les autres secteurs de l'économie.

De plus, je prends acte des conclusions, comme vous les avez notées, du Conseil européen du 22 mai sur la nécessité de prendre des mesures effectives afin de garantir la confiance du public dans l'équité et l'efficacité des systèmes fiscaux, et de lutter contre l'évasion fiscale, en particulier en s'assurant qu'il y aura un reporting pays par pays de la part des grandes sociétés et des grands groupes, afin qu'on sache ce que ces grandes sociétés européennes paient comme impôt, à qui, combien et où elles les paient.

Je soutiens entièrement ces conclusions et, comme je l'ai déjà évoqué, en ce qui me concerne, je n'ai pas de préférence particulière sur l'instrument par le biais duquel nous allons introduire ces mesures importantes. Ce qui est essentiel, c'est que nous agissions de manière efficace, le plus vite possible et avec la plus grande sécurité juridique possible, sans reporter à l'infini l'adoption finale des textes qui ont déjà fait l'objet d'un accord politique.

Il me paraît possible, Mesdames et Messieurs les députés, et nécessaire d'introduire des règles de publication d'informations pays par pays, comme nous l'avons fait pour les banques dans la CRD IV. Je pense, par exemple, à la proposition de la Commission, qui est maintenant sur votre table, concernant l'amélioration de la transparence de certaines grandes entreprises en matière non financière, adoptée en avril dernier. Et si le Parlement jugeait opportun d'introduire un amendement dans ce sens sur ma proposition, alors la Commission soutiendra celui-ci.

L'avantage de cette approche est qu'on ne reviendrait pas sur les négociations de la directive Comptable et de la directive Transparence pour lesquelles nous avons déjà trouvé un accord, au terme de longues discussions.

Je voudrais, dans cet esprit, inviter le Parlement à travailler étroitement avec le Conseil et je contribuerai à ce dialogue afin de nous mettre d'accord rapidement avant, si possible, la fin de l'année ou, au plus tard, avant la fin de cette législature, sur la base de la proposition que j'ai faite en avril dernier concernant la responsabilité sociale et environnementale des entreprises.

Je pense que c'est une étape très importante que d'imposer ces règles de transparence à toutes les grandes entreprises, comme nous l'avons fait dans la CRD IV pour les banques et comme vous le faites, ici, pour les entreprises extractives et celles opérant dans le secteur de l'exploitation forestière.

Je vous remercie infiniment du soutien très constructif et très important que le Parlement, sous votre impulsion, a apporté à ces deux textes et aussi aux prochaines étapes en faveur de la transparence.

 
  
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  Wolf Klinz, Verfasser der Stellungnahme des mitberatenden Ausschusses für Wirtschaft und Währung. − Herr Präsident, Herr Kommissar, liebe Kolleginnen und Kollegen! Bestechung, Korruption und Steuerbetrug haben solche Ausmaße erreicht, dass die Politik unbedingt handeln muss. Wir finden diese Vergehen vor allem in den Bereichen Rohstofferschließung und Holzgewinnung. Die Novellierung der Bilanzierungs- und der Transparenzrichtlinie soll die Verfolgung dieser Vergehen durch Einführung einer Berichterstattung nach Ländern erleichtern und ermöglichen.

Wir bewegen uns aber auf einem schmalen Grat. Mehr Transparenz darf nicht zu unverhältnismäßig mehr bürokratischer Belastung für die Unternehmen führen. Und das sehe ich gerade bei der Art und Weise, wie wir definiert haben, in welchem Bereich diese neuen Regeln zum Tragen kommen. Börsennotierte Unternehmen sind selbstverständlich. Aber das, was wir als Großunternehmen bezeichnen, sind meiner Meinung nach kleine. 20 Millionen Bilanzsumme, 40 Millionen Umsatz und 250 Mitarbeiter sind noch keine großen Unternehmen. Hier hoffe ich, dass die Revision in drei Jahren vielleicht zu einer Korrektur der meiner Meinung nach falsch gewählten Definition führt.

Ich freue mich über die administrativen Erleichterungen. Wegfall der Quartalsberichterstattungspflicht: gut. Ich freue mich über die Möglichkeiten der KMU: gut. Und ich freue mich auch darüber, dass mein Vorschlag einer elektronischen Berichterstattung ab 2020 aufgenommen worden ist.

 
  
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  Fiona Hall, rapporteur for the opinion of the Committee on Development. − Mr President, as we have just heard, oil, gas and mineral exports from Africa are worth nearly USD 400 billion a year, nine times as much as the continent receives in development aid, yet extreme poverty remains endemic. The transparency and accounting legislation is a historic step forward because, for the first time, international companies in the extractive and logging industries will have to publish what they pay to government authorities for every single project over EUR 100 000, without loopholes or exemptions.

Public information means public empowerment. If you know just how much income your government has received, then you can question where it has been spent. But this legislation is just a first step. Reporting needs to be extended to all sectors, and I welcome what I take to be an assurance from the Commissioner that this will be part of the review that is forthcoming, or indeed part of the non-financial reporting framework.

 
  
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  Helmut Scholz, Verfasser der Stellungnahme des mitberatenden Ausschusses für internationalen Handel. − Herr Präsident, Herr Kommissar, liebe Kolleginnen und Kollegen! Mit der Einführung einer Transparenzpflicht für Zahlungen an Regierungen insbesondere für die Rohstoff- und Holzindustrie wird die Europäische Union heute endlich einmal zum Vorreiter. Meine Fraktion begrüßt diesen historischen Schritt eindeutig, denn zur Korruption gehören immer zwei. Einer, der nimmt, und einer, der zahlt. Mit der neuen Regelung bringen wir nach jahrelangem Kampf endlich mehr Licht in die dunklen Geschäfte. Mit einer INTA-Stellungnahme wären wir gerne noch weitergegangen. Aber einige Fraktionen waren noch nicht soweit, wirklich ein globales Transparenzstandardwerk herzustellen.

Gerade mit Blick auf Steuervermeidungspraktiken wollten wir noch weitere Daten veröffentlicht sehen. Es ist unverständlich, warum die Transparenzpflicht für Zahlungen nicht für alle Sektoren gelten soll. Denken Sie an das dringende Problem des Landraubs oder auch an die Rolle von Banken in diesen dubiosen Geschäften. Frankreich ist gerade einen Schritt weitergegangen und ich fordere andere Mitgliedstaaten auf, diesem Beispiel zu folgen. An die Kommission und die vielen Mitstreiter in der publish what you pay-Kampagne gerichtet verspreche ich, dass wir auch im INTA-Ausschuss in der nächsten Legislatur dafür kämpfen werden, eine umfassende Transparenzpflicht für alle Wirtschaftssektoren einzuführen.

 
  
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  Sirpa Pietikäinen, rapporteur for the opinion of the Committee on Economic and Monetary Affairs. − Mr President, first of all I would like to thank the Commission and the Commissioner for bringing this important dossier to Parliament.

We are opening up regulation for better control of tax evasion, better control of corruption and for better protection for our companies that bear their responsibility in Europe and globally, and so levelling out the competition situation, and these business opportunities also, in a fair and just way. This is an important step for consumers and for citizens to know how their businesses are acting.

All the sectors were included in the report by the Committee on Economic and Monetary Affairs (ECON) and in the future these reports should be audited to make companies liable for what they publish in their reports.

So I am looking forward to the Commission taking the next steps and broadening the review both so that it includes all sectors of business and industry, and so that it should be part of the audited reports.

 
  
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  Tadeusz Zwiefka, w imieniu grupy PPE. – Panie Przewodniczący! Panie Komisarzu! To była trudna, skomplikowana praca, z tym większym uznaniem musimy podziękować naszym sprawozdawcom: Arlene McCarthy oraz Klausowi-Heinerowi Lehnemu. Zmiany, które zajdą po wejściu w życie nowych przepisów, przede wszystkim – i to jest szalenie ważne – pozwolą małym i średnim przedsiębiorcom oraz mikroprzedsiębiorcom odetchnąć nieco od zbyt dużych wymagań sprawozdawczości i tym samym zmniejszą ich obciążenia administracyjne. Okazuje się, że jest możliwe wypracowanie takiego kompromisu, który z jednej strony zapewni konieczność wykonywania niezbędnej, obowiązkowej sprawozdawczości małych firm, a jednocześnie nie będzie wymagał nadmiernych obciążeń biurokratycznych.

Jeśli idzie o drugą kwestię, dotyczącą tzw. dyrektywy o przejrzystości, to emocje były zdecydowanie większe i tutaj mieliśmy sporo kłopotów z wypracowaniem kompromisu. Nowe zasady raportowania przez przedsiębiorstwa branży wydobywczej i leśnej, płatności na rzecz rządów państw rozwijających się, które przekroczą sumę 100 tysięcy euro, wydają się być do zaakceptowania. Pomysłów w obszarze tej dyrektywy było wiele, ale wydaje mi się, że uzyskane w rozmowach trójstronnych przez naszych sprawozdawców teksty kompromisowe są na tym etapie najlepsze z możliwych do wynegocjowania.

Być może niektórym wyda się to zbyt mało ambitne, ale musimy pamiętać o tym, że europejskie przedsiębiorstwa muszą mieć szanse konkurowania z przemysłem Chin czy Stanów Zjednoczonych, czy innych krajów, które nie przykładają do tego aż tak wielkiej wagi.

Zgadzam się, że przejrzystość i społeczna odpowiedzialność za działania są niezwykle ważne. Muszą one jednak stać w zgodzie z podstawowymi zasadami konkurencji na rynku, tak aby w przyszłości przedsiębiorstwa Unii miały szansę rozwoju swojej działalności poza Unią i mogły przyczyniać się także do rozwoju państw trzecich. Grupa PPE będzie popierać oba sprawozdania.

 
  
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  Evelyn Regner, im Namen der S&D-Fraktion. – Herr Präsident! Ich möchte vielfach Dank aussprechen, und zwar erstens an die beiden Berichterstatter dafür, dass sie wirklich ein so passables Ergebnis vorgelegt haben, aber auch an den Kommissar, dass er diese Vorschläge eben so unterbreitet hat. Nicht zuletzt, aber vor allem auch an die NRO, die sich so sehr dafür eingesetzt haben, dass wir überhaupt jetzt über diese Themen diskutiert haben und bereit sind, darüber abzustimmen.

Mit dem Kompromisspaket schafft es die Europäische Union, mehr Licht in bislang dunkle Wege von Zahlungen für Abbaurechte der Öl-, Gas- und Mineralstoffunternehmen an Regierungen von Drittstaaten zu bringen. Es geht um den Kampf gegen Korruption, Bestechung – Regime, die nehmen, Unternehmen, die zahlen.

Ich begrüße diese Änderungen aus zwei wesentlichen Gründen. Einerseits werden europäische Konzerne dazu angehalten, ihre Zahlungen offenzulegen, was den finanziellen Einfluss von Konzernen auf Regierungen von meist ärmeren, aber rohstoffreichen Drittstaaten aufzeigt. Andererseits können so Veruntreuungen von Geldern durch Regierungsmitglieder von Drittstaaten aufgedeckt werden. Das ist wiederum wichtig, um in der Folge auch entwicklungspolitische Ziele zu verwirklichen. Die Zahlungen ab einer Höhe von 100.000 EUR müssen nun offengelegt werden. Die Streichung der Ausnahme der Offenlegung, wenn Drittstaaten es durch nationales Strafrecht verbieten, sehe ich nun wirklich als einen riesigen Erfolg an. Multinationale Konzerne haben oftmals so einen großen Einfluss auf weniger demokratisch organisierte Regierungen, dass eine solche Ausnahme allenfalls aufgrund deren Druck geschaffen werden könnte. Den größten Mehrwert allerdings sehe ich insbesondere darin, dass durch diese Regelungen die Wahrscheinlichkeit steigt, dass die Regierungen das Geld sinnvoller, nämlich zugunsten von Bürgerinnen und Bürgern einsetzen.

 
  
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  Alexandra Thein, im Namen der ALDE-Fraktion. – Herr Präsident, ich habe schon viele Trilogverhandlungen für unsere liberale Fraktion verhandelt und ich kann sagen, dies waren die schwierigsten, aber auch politisch erfolgreichsten für unser Parlament. Die erste gute Nachricht: Was die Transparenz angeht, wird die EU bei der sogenannten Länderberichterstattung zukünftig in der Welt eine führende Rolle einnehmen. Wir sind weiter gegangen als die USA. Künftig wird unsere Rohstoffindustrie, wenn sie zum Beispiel Erze auf dem afrikanischen Kontinent abbaut, Zahlungen an jedwede staatliche Stelle detailliert offenlegen müssen. Das ist Europas Beitrag zur Korruptionsbekämpfung.

Gerade die rohstoffreichsten Länder der Dritten Welt gehören oft zu den ärmsten Ländern der Welt überhaupt, weil die hohen Einkünfte nicht beim Bürger landen oder zum Bau von Schulen oder Straßen verwendet werden, sondern irgendwo versickern. Wir konnten uns mit den folgenden unserer liberalen Forderungen durchsetzen: In den Rechnungsabschlüssen der Unternehmen muss auf Projektbasis berechnet werden und nicht allgemein auf Länderebene. Das wird helfen, Zahlungen einfacher zu identifizieren. Weiter muss bereits über Zahlungen ab einer Höhe von 100 000 Euro berichtet werden und nicht erst ab 500 000 Euro, wie von den Mitgliedstaaten ursprünglich gewünscht. Und es wird auch keine Ausnahmeklausel für Länder geben, in denen eine solche Berichterstattung angeblich mit Strafe bedroht wäre. Auf mehrmaliges Nachfragen konnten weder die Kommission noch die Mitgliedstaaten Staaten benennen, in denen ein derartiges Strafrecht existiert.

Nur in einem Punkt konnten wir uns nicht durchsetzen. Der Anwendungsbereich der Länderberichterstattung wird nicht ausgeweitet auf andere Industrien außer der Rohstoff- und Holzindustrie. Die Kommission wird allerdings in drei Jahren untersuchen, ob eine Ausweitung insbesondere auf dem Banken-, Bau- und Telekommunikationssektor zweckmäßig erscheint.

Die zweite gute Nachricht: Wir haben die Buchführungs- und Jahresabschlusspflichten für kleine und Kleinstunternehmen wesentlich vereinfacht, entbürokratisiert und damit kostengünstiger gemacht. Dies war als Hilfe für die Unternehmen in den Krisenstaaten Südeuropas gedacht. Umso bedauerlicher ist es, dass diese von den angedachten optionalen Maßnahmen erst einmal keinen Gebrauch machen wollen. Denn KMU können künftig mit erheblichem Einsparungspotential rechnen, weil diese Regelungen ihnen viel unnötigen Bürokratieaufwand abnehmen werden.

 
  
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  Eva Lichtenberger, im Namen der Verts/ALE-Fraktion. – Herr Präsident, Herr Kommissar, liebe Kolleginnen und Kollegen! Das war wirklich eine schwere Geburt! Erst ganz am Ende konnten wir Licht am Ende des Tunnels erblicken, denn der Widerstand des Rates gegen unsere Forderungen zu Transparenz war am Beginn nicht enden wollend.

Meine Kolleginnen und Kollegen, denen ich für ihre konstruktive Arbeit herzlich danke, haben es bereits gesagt: Wir wollten europäische, aber auch US-Unternehmen – dazu komme ich noch – dazu veranlassen, deutlich und klar zu belegen, wofür Zahlungen ergehen. Das hat Präventionscharakter. Denn uns muss es heute um die Verhinderung von Korruption und Steuerflucht gehen. Das sind ganz große Aufgaben, vor denen wir stehen. Die Kollegin hat mit den US-Abgeordneten, die das gleiche Thema im Parlament verhandelt haben, engen Kontakt gepflegt, wir haben vergleichbare Regelungen erreicht. Das ist für uns ein ganz wichtiger Schritt vorwärts, weil wir eben damit einen großen Teil der Unternehmen erfassen können, die weltweit tätig sind und die vor allem in außereuropäischen Staaten, die noch nicht so auf der Weltbühne entwickelt und präsent sind, großen Schaden angerichtet haben.

Dass diese Transparenz beinhaltet, klarer darzulegen, wo Zahlungen hingehen und welche Regierung wie viel bekommt, ist ein erster Schritt. Natürlich wären im Parlament auch noch andere Themen auf der Tagesordnung gestanden, etwa zum Beispiel ein Bericht darüber, wie Sicherheitskräfte bezahlt werden, wie Transportwege, wie Transporte finanziert werden, denn das ist ja auch ein Riesenschlupfloch für Korruption. Dass diese Berichte trennscharf nach Projekten erfolgen müssen, macht auch einmal deutlich, dass nicht mehr so leicht verschleiert werden kann, wo Geld hingeht. Auf die Tyrannenklausel, die der Rat als große Hintertür einbauen wollte, sind schon meine Kolleginnen eingegangen. Die großen Bergbauunternehmen und extracting industries haben extrem lobbyiert, um zu verhindern, dass dieser Bericht in dieser Form kommt. Hier hat sich das Parlament klar durchgesetzt. Darüber bin ich sehr froh.

Wir haben einen ersten Schritt gemacht, wir sollten aber auch weiter gehen. Ich stimme hier mit Kommissar Barnier überein, dass ökologische und soziale Verantwortung nicht nur in diesen Industriezweigen, sondern in allen großen Wirtschaftsbetrieben gelten sollen, denn nur so können wir auf Dauer aktiv Steuerflucht und Korruption bekämpfen.

Ohne Wissen keine Macht! Wir schaffen Wissen, lasst uns die Macht nützen!

 
  
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  Syed Kamall, on behalf of the ECR Group. – Mr President, of course a number of speakers have spoken about the country-by-country reporting element of these two directives. However, having worked on this in the Committee on Economic and Monetary Affairs (ECON) and in another committee at the time, it is quite clear that a number of other issues were involved.

One of the things that we tried to do in the ECR was to highlight the role that accounting standards play in the whole debate, to make sure that there is more transparency when it comes to accounting standards, and to highlight some of the concerns around IFRS accounting standards. When they look at the balance sheets of banks and financial institutions, investors can be quite unclear about what is actually on those statements. When they are handling financial instruments, for example, they can book the profits up-front without making sufficient provision for losses. If we can get that right, then perhaps investors will have more confidence in the financial statements not just of financial organisations, but others too. Hopefully that is something we can work on, on a cross-party basis, in this Parliament.

 
  
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  Helmut Scholz, on behalf of the GUE/NGL Group. – Mr President, Mr Commissioner, thank you. I want to thank all participating colleagues, in particular the rapporteurs and the team involved in negotiating the result.

I also want specially to thank the NGOs and civil society which have ensured that pressure from outside Parliament encouraged us to take up the responsibility in this directive, in particular the NGO Publish What You Pay, because of their struggle for the items included in our directive.

But they have achieved only the first step. Ecological and employment criteria form part of the responsibility we have to take into account.

We also want to recognise that the requirement of country-by-country reporting of taxes and other financial data by companies in all sectors has to be included, and I guess that the discussion is just now under way among Member States and the Commission about extending financial transparency to all sectors, as I have already said earlier, especially to tackle the widespread tax evasion and aggressive tax avoidance that costs governments billions of euros each year and which belongs to the theme we have been discussing here.

 
  
  

VORSITZ: RAINER WIELAND
Vizepräsident

 
  
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  Raffaele Baldassarre (PPE). - Signor Presidente, signor Commissario, onorevoli colleghi, voglio innanzitutto esprimere le mie più sincere congratulazioni alla collega McCarthy e al collega Lehne per il lavoro svolto e l'alta qualità del risultato ottenuto. È superfluo sottolineare le difficoltà che hanno accompagnato due dossier di tale importanza e rilevanza per gli esperti del settore e per le imprese in generale.

Infatti, da un lato, stiamo creando un unico atto legislativo per la normativa europea in ambito di contabilità; dall'altro, ci accingiamo, in linea con le numerose altre iniziative favorite dal Commissario Barnier, ad accrescere la trasparenza delle informazioni dei mercati regolati. Condivisibili i compromessi raggiunti nella direttiva sulla contabilità, in particolare quelli sulla creazione di un regime specifico per le piccole imprese e sulle eccezioni da taluni obblighi per le micro entità. Si tratta di disposizioni che intervengono concretamente a favore di un alleggerimento degli oneri amministrativi per le piccole e medie imprese e applicano tangibilmente il principio del "pensare prima in piccolo" nella legislazione europea.

Per quanto concerne l'informativa cosiddetta “paese per paese”, sostengo il compromesso raggiunto che limita l'obbligo di indicare i pagamenti concessi ai vari paesi terzi, ai settori dell'industria estrattiva e della deforestazione, purtroppo più facilmente soggetti a pratiche commerciali sleali o corruttive. Uguale apprezzamento esprimo per l'accordo sull'esenzione e per l'importante allineamento giuridico dei due testi sulla questione.

Sicuramente l'argomento e l'informativa “paese per paese” continueranno a essere oggetto di discussione nei prossimi mesi, soprattutto alla luce delle conclusioni del Consiglio europeo dello scorso 22 maggio. Credo in ogni caso che con le direttive che ci accingiamo ad adottare sia stato fatto un importante passo avanti nella giusta direzione.

 
  
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  Lidia Joanna Geringer de Oedenberg (S&D). - Panie Przewodniczący! Przedstawiony przez Komisję wniosek dotyczący dyrektywy w sprawie rocznych sprawozdań finansowych jest kolejnym krokiem do realizacji strategii „Europa 2020” mającej stworzyć w Unii zrównoważoną i bardziej przyjazną przedsiębiorcom gospodarkę. Projekt ten jest szczególnie ważny dla małych i średnich przedsiębiorstw, które stanowią ponad 90% europejskich firm i które dzięki uproszczeniom warunków ich działalności będą miały większe możliwości rozwoju oraz dostępu do finansowania. Popieram również zaproponowany przez Komisję system ujawniania płatności na rzecz administracji umożliwiający dostęp do informacji o przepływie dochodów, co pomoże podmiotom społeczeństwa obywatelskiego na skuteczniejsze rozliczanie administracji rządowej. Zaproponowane we wniosku rozwiązania prawne zmierzają do znacznych uproszczeń proceduralnych i administracyjnych, które w kolejnych latach mają doprowadzić do zmniejszenia obciążeń administracyjnych o 25% oraz pomogą oszczędzić ok. półtora miliarda euro wszystkim objętym zakresem tej dyrektywy przedsiębiorstwom. To dobra inicjatywa prowadząca do zmniejszenia biurokracji, wprowadzająca ujednoliconą legislację zapewniającą dobre sprawdzone standardy w europejskim obszarze prawa spółek.

 
  
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  Cecilia Wikström (ALDE). - Herr talman! Tillåt mig först att tacka kommissionär Barnier och de båda föredragandena för den flexibilitet och lyhördhet som de har visat under arbetsprocessen.

Den lagstiftning som vi nu är på väg att anta representerar hopp om att miljardintäkter från råvaruindustrin kan komma vanliga människor i utvecklingsländer till del, i stället för att falla i fickorna på korrupta ledare, och hopp om att transparens och ansvarsutkrävande kan ersätta korruption och nepotism. Också i USA har man antagit liknande regler. Kanske blir detta början på goda internationella standarder.

Detta lagstiftningspaket är också ett bevis på framgångsrik lobbyism. Det handlar inte om hur mycket pengar man har, utan om vilka argument man har och med vilken glöd och trovärdighet man för fram dessa argument.

Jag minns med glädje och tacksamhet själv ett möte som jag hade med biskop Munga från Tanzania om detta. Det var ett möte präglat av respekt för och varsamhet om de allra mest utsatta, nämligen människor i utvecklingsländer som har farit illa på grund av att vi inte har haft transparens i våra processer när europeiska företag har agerat i just utvecklingsländer.

Jag är mycket glad och tycker att vi alla ska vara stolta om detta nu antas. Det blir ett föredöme för kommande, liknande betänkanden.

 
  
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  Sergio Gaetano Cofferati (S&D). - Signor Presidente, onorevoli colleghi, anch'io credo che il risultato al quale è giunta questa discussione sia molto importante, ne va dato atto in primo luogo ai due relatori. Vorrei sottolineare peraltro un punto specifico, che è quello che porta le industrie estrattive e forestali a riportare ogni loro pagamento fatto ai governi. Questo consentirà alle comunità dove queste attività sono robuste di poter pretendere che questi pagamenti si traducano in azioni per lo sviluppo e per la crescita.

Vorrei dire però al Commissario una cosa specifica per quanto concerne le ipotetiche nuove leggi di trasparenza per le imprese: trovo il tema importantissimo da sviluppare, da rendere finalmente disponibile, ma credo che non sia questo l'ambito nel quale cercare di introdurre l'argomento. Come lei ha detto prima, penso che nel completamento della discussione sulla responsabilità sociale delle imprese, tutte le informazioni non direttamente economiche debbano comprendere anche questo punto. Si tratterebbe così di rafforzare provvedimenti già decisi dal Parlamento e in ogni caso di renderli coerenti.

 
  
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  Michael Cashman (S&D). - Mr President, as a member of the Committee on Development, I would like to start by congratulating my colleague, Arlene McCarthy, for the brilliant work that she has done on ensuring that there is more transparency in the activities of EU extractive and logging companies in developing countries. Why? Because corruption is the single most important reason why the poorest people in the world cannot be lifted out of their poverty. Corruption and impunity, and at all levels.

This also addresses the issues within the EU because this legislation is a start. It will force EU companies who extract in developing countries to disclose the payments they make to governments for such access. I have witnessed myself the disastrous consequences of resource curse, in countries such as Botswana and Angola, resulting in bad governance and inequality. I have been advocating for years for worldwide action on this issue, together with NGOs such as Global Witness and others.

I congratulate Arlene on this excellent work, which has placed the issue at the top of the political agenda.

 
  
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  Olle Ludvigsson (S&D). - Herr talman! Vi vet att vissa europeiska företag beter sig illa, särskilt i den fattiga delen av världen. De underblåser korruption, ägnar sig åt skatteflykt eller hanterar naturresurser på ett ansvarslöst sätt. Därför är det positivt att de nya reglerna om land-för-land-rapportering nu kommer på plats. De ökade transparenskraven kommer att tvinga företag med tveksamma verksamheter att sköta sig bättre.

Samtidigt är det en klar brist att reglerna bara gäller olja-, gas-, gruv- och skogsbranschen. Problemet är ju inte enbart begränsat till några få branscher, utan finns på de flesta håll. Därför är det nu viktigt att direkt gå vidare och utvidga reglerna, så att de omfattar alla branscher. Regelverket bör göras heltäckande. Här i parlamentet bör vi vara mycket aktiva i att driva den processen framåt.

Självklart också ett tack till föredragandena och alla dem som har jobbat med detta.

 
  
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  Mojca Kleva Kekuš (S&D). - Računovodska direktiva, ki jo imamo danes na mizi, odpira pomembno točko glede izmikanja plačila davkov. Zahteva namreč, da v primeru industrije, kot je rudarstvo ali pa črpanje nafte in plina, uvede poročanje po državah, o katerem smo danes že kar nekaj povedali.

Takšna pravila bi v bistvu prisilila multinacionalke, ki delujejo v teh industrijskih panogah, da del svojih računovodskih izkazov javno objavljajo. V boju proti davčnim goljufom je to definitivno korak naprej.

Pred mesecem dni smo tu v Parlamentu sprejeli moje poročilo o boju proti davčnim goljufijam in davčnim oazam in prav tam smo se zavzeli, da se za multinacionalke uvede poročanje po državah na popolnoma vseh sektorjih. Zato bi v bistvu želela Komisijo pozvati, naj čim prej pripravi nov zakonodajni dokument, ki bo preglednost poročanja po vseh državah članicah, torej country by country reporting, ki posluje preko meja, v bistvu uzakonila za vse sektorje.

 
  
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  Frédéric Daerden (S&D). - Monsieur le Président, les atouts de cet accord, notamment pour les comptes annuels, ont été largement évoqués par mes collègues, et je me concentrerai pour ma part sur un aspect tout à fait spécifique: les informations sociales et les informations sur l'emploi pour les micro-entreprises et les PME. Je me réjouis évidemment des simplifications administratives pour ce type d'entreprises, qui sont le moteur principal de notre économie et dont nous avons plus que jamais besoin aujourd'hui.

Cette simplification est salutaire, mais elle ne doit pas aboutir à un défaut d'information sociale et d'information sur l'emploi, tant pour les partenaires sociaux que pour les autorités publiques. Ces dernières ont besoin d'informations agrégées à partir des situations d'entreprises prises isolément pour mener à bien des politiques de relance de l'emploi, notamment dans la situation de chômage des jeunes que nous connaissons aujourd'hui. Dans certains pays, comme vous le savez, à l'heure actuelle, ces informations relatives au bilan social sont incluses dans les documents financiers annuels et je me demandais si l'accord permettait encore aux États membres de demander que ces informations fondamentales pour le pilotage de la politique de l'emploi soient toujours disponibles et fiables.

 
  
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  Alexander Mirsky (S&D). - Es esmu pateicīgs Arlene McCarthy par profesionālu darbu. Bet es vēlos atzīmēt — vajag nebaidīties runāt precīzi. Es nomainītu vārdu „sankcija” ar vārdu „kriminālatbildība” gan par mēģinājumiem slēpt informāciju par pārkāpumiem vērtspapīru tirgū, gan par pašiem pārkāpumiem. Ja mēs sasniegsim rezultātus šajā jomā, tad varēsim izvairīties no situācijas atkārtošanās gan Grieķijā, gan Latvijā, gan Ungārijā, kad valdību klusēšana noveda pie nopietnas finanšu un ekonomikas problēmas, bet samaksāja par to paši Eiropas Savienības iedzīvotāji. Ir vajadzīga kriminālatbildība. Paldies!

 
  
 

Catch-the-eye-Verfahren

 
  
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  Theodor Dumitru Stolojan (PPE). - Criza financiară şi economică ne-a atras atenţia şi asupra sistemului de raportare financiară şi nu mă voi referi la acele companii sau guverne care, cu bună ştiinţă, au manipulat raportările financiare. Mă refer la slăbiciunile care există în sistemul de standarde internaţionale de raportare financiară. Doresc aici să salut iniţiativa comisarului Barnier, care a numit un consilier special pentru a examina calitatea procesului de adaptare, de adoptare în Uniunea Europeană a standardelor internaţionale de raportare financiară şi aşteptăm cu interes rezultatele muncii acestui consilier.

 
  
 

(Ende des Catch-the-eye-Verfahrens)

 
  
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  Michel Barnier, membre de la Commission. − Monsieur le Président, d'abord je voudrais remercier celles et ceux qui se sont exprimés sur ce texte pour lui apporter demain le soutien le plus large, et comme beaucoup d'entre vous l'ont dit, je ne vais pas citer tout le monde, je trouve que c'est un signal très important qui est fait vis-à-vis de l'opinion publique, qui demande qu'on tire les leçons de tout ce qui s'est passé, de toutes ces crises.

Une des premières leçons, c'est qu'on sache qui fait quoi, que l'on mette de la lumière parfois sur des gens qui n'aiment pas beaucoup la lumière, qu'on se dirige vers ce devoir de transparence. Et en même temps, comme l'a dit le président Lehne tout à l'heure, dans les textes que nous faisons – et je vous prie de croire que c'est un souci que j'ai jour et nuit –, sans présenter beaucoup de textes de régulation financière, on accorde une attention particulière aux petites et moyennes entreprises, afin qu'elles aient le sentiment – comme je l'avais dit devant votre Assemblée au tout début de mon mandat – que ce marché intérieur n'est pas seulement fait pour les grands et les gros, mais qu'il est fait aussi pour les petites entreprises et pour les consommateurs. Voilà pourquoi je trouve que les deux textes que vous allez, je l'espère, adopter demain sont extrêmement importants.

Wolf Klinz et M. Zwiefka ont évoqué cet équilibre entre le besoin de transparence et les exigences pour les entreprises. Je pense, en effet, qu'il est nécessaire de trouver ce bon équilibre et encore une fois, je m'efforce de le chercher, avec le soutien du Parlement, sur beaucoup de textes. Je discutais tout à l'heure avec Othmar Karas, votre rapporteur sur ce texte majeur, de Bâle III, de recapitalisation des 8 300 banques de la zone euro et de l'ensemble de l'Union européenne. Nous avons trouvé, pour les petites et moyennes entreprises, des dispositions particulières et je m'efforce de les chercher dans tous nos textes.

Voilà, je pense que la Commission a bien montré cette conscience qu'elle a. Nous l'avons notamment démontré, M. le président Lehne, dans notre proposition de texte – qui va faire l'objet d'une discussion et qui est très importante pour la transparence aussi –, sur le reporting non financier, puisque nous avons proposé que ces exigences environnementales et sociales de transparence soient appliquées au-dessus de 500 salariés pour les entreprises.

M. Kamall et, à l'instant, M. Stolojan ont évoqué un point particulier concernant les normes comptables. Il y a des évolutions – nous en reparlerons, si vous le voulez – au sein de l'IASB, institution mondiale qui est située à Londres et qui s'occupe de cette convergence. J'ai beaucoup travaillé et je participe très régulièrement à toutes les réunions de l'IASB, et nous avons fait évoluer cette institution, pour mettre plus de focus sur les études d'impact, sur la consultation de toutes les parties prenantes, dont nous faisons partie, et nous avons eu une discussion d'ailleurs assez ouverte sur cette question des normes comptables au Conseil ECOFIN de novembre 2012.

J'ai, en effet, confié, M. Stolojan, une mission à Philippe Maystadt – que vous connaissez, qui est un sage et qui est un homme compétent –, qui est celle de travailler à mes côtés à une évolution plus globale des normes IFRS, à une vraie convergence et à un souci de mieux défendre les préoccupations européennes, et je suis très heureux que M. Maystadt ait accepté cette mission.

Enfin, beaucoup d'entre vous, Sirpa Pietikäinen, Fiona Hall, Alexandra Thein, Helmut Scholz, Eva Lichtenberger, M. Ludvigsson et d'autres encore – que je m'excuse de ne pas citer – ont évoqué la nécessité d'aller plus loin. Cela a été indiqué dans les conclusions du Conseil. Je me suis immédiatement exprimé pour soutenir cette position très forte du Conseil européen, qui veut que toutes les grandes sociétés européennes, quelles qu'elles soient, soient conduites à dire combien elles paient d'impôt, où elles les paient et à qui elles les paient. J'ai exprimé tout à l'heure dans mon premier propos une préférence pour utiliser, afin de ne pas compromettre d'autres textes qui arrivent au moment d'être votés, la proposition que je vous ai présentée au mois d'avril sur le reporting non financier.

C'est aussi un texte qui concerne la transparence, la responsabilité sociale et environnementale des entreprises, et je remercie beaucoup votre rapporteur, M. Baldassarre, qui était là tout à l'heure et qui s'est exprimé, de son ouverture sur ce texte pour y introduire un amendement qui reprendra les conclusions du Conseil européen. Je confirme officiellement que la Commission soutiendra cet amendement si votre rapporteur et votre Parlement sont d'accord.

Je voudrais également conclure en évoquant le fait que cette exigence supplémentaire de transparence, dont l'objectif est de lutter contre l'évasion fiscale et les paradis fiscaux et de disposer des bonnes informations, viendra en complément de tous les travaux que conduit, avec beaucoup de courage et de détermination, mon collègue Algirdas Šemeta, le commissaire chargé de la fiscalité, sur les échanges d'informations automatiques, sur la lutte contre les paradis fiscaux et sur les accords avec des pays comme la Suisse. C'est un travail très déterminé que conduit la Commission européenne sous son impulsion et nous allons le compléter, le renforcer, si vous le voulez bien, ensemble, le plus tôt possible dans notre texte concernant le reporting non financier avec cette obligation pour toutes les grandes entreprises européennes de faire preuve de transparence en matière fiscale.

En tout cas, je vous remercie par avance du soutien que vous apporterez demain à ces deux textes très importants, tant pour les PME que pour la transparence, et qui sont une preuve que nous pouvons, quand nous le voulons, aboutir à des simplifications administratives pour encourager la compétitivité et l'économie européenne.

 
  
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  Klaus-Heiner Lehne, Berichterstatter. − Herr Präsident, meine Damen und Herren! Zunächst einmal an die Kolleginnen und Kollegen vielen Dank für diese wertvolle und interessante Debatte. Ich möchte nur noch einmal die wesentlichen Ziele zusammenfassen, die wir mit diesen Vorschlägen erreichen.

Erstens: Wir erreichen einen signifikanten Bürokratieabbau für kleine und mittelständische Unternehmen. Das ist schon mal gut!

Zweitens: Wir erhöhen den Grad an Harmonisierung innerhalb der Europäischen Union. Das ist auch gut!

Drittens: Wir beschließen, und das ist sehr wichtig für mich, dass die IFRS eben kein Standard in Europa werden für Unternehmen, die nicht börsennotiert sind. Ich hielte es für eine Katastrophe, wenn das passieren würde, weil die IFRS Standards sind, die die Volatilität an den Märkten fördern und mit erheblichen Mehrkosten und Mehrbelastungen gerade für kleine und mittelständische Unternehmen verbunden sind. Wir schaffen die verpflichtende Quartalsberichterstattung ab. Ich denke, das ist von ebenfalls ganz entscheidender Bedeutung, weil diese Quartalsberichterstattung Mitursache für die Volatilität der Märkte in Europa gewesen ist.

Wir verbessern die Transparenz- und Korruptionsbekämpfung. Das ist eine ehrenwerte Sache. Wir bewegen uns in diesem Bereich auf dem Standard der SEC in Amerika, also der amerikanischen Aufsichtsbehörde. Das ist auch gut! Nur will ich nicht verhehlen, dass ich relativ skeptisch bin, dass wir durch diese Regelungen, die wir beschlossen haben, wirklich das Problem der Korruption in der Welt lösen.

Wir machen ja eine Regulierung für die Guten und nicht für die Bösen. Die Bösen werden weiter über Dritte und über schwarze Kassen korrumpieren und bestechen. Wir erhöhen allerdings hier den Aufwand für die Guten. Das mag ein Stück mehr Transparenz sein, aber das Verbrechen werden wir damit nicht aus der Welt kriegen. Die, die bestechen wollen, werden auch trotz dieser Richtlinie problemlos weiter bestechen können.

 
  
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  Arlene McCarthy, rapporteur. − Mr President, I particularly want to thank the Commissioner for his commitment to continuing country-by-country reporting and extending it. I never doubted that commitment, knowing Commissioner Barnier as I do, and I think that I can inform him that he has a public mandate for this role. A survey that I read yesterday said that four in five people say that multinationals which avoid tax make them angry. Three in four people want companies to pay the proper amount of tax. 85% say that it is currently too easy for multinational corporations to avoid tax, and eight in 10 want to see multinational accounts made more transparent and publicly available. We have a mandate, and I think – in the wake of the Starbucks, Google and Amazon tax avoidance scandals – that we do need to act on this mandate.

However, colleagues, I do not want to take away from the victory that we have achieved here today for civil society and for greater transparency, and that is why I would like to introduce Mr Ali Idrissa, who is here from Niger. He is here to watch us take through this historic legislation tomorrow, because it matters. It matters to people in Africa. It matters to people in his country, and I think that we are leading the way globally in making that change.

 
  
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  Der Präsident. − Die gemeinsame Aussprache ist geschlossen.

Die Abstimmung findet am 12. Juni um 11.30 Uhr statt.

 
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