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Plenardebatten
Dienstag, 10. September 2013 - Straßburg Überprüfte Ausgabe

Wohnimmobilienkreditverträge (Aussprache)
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  Alexandra Thein, Verfasserin der Stellungnahme des mitberatenden Rechtsausschusses. − Herr Präsident, sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen! Der JURI-Ausschuss hat eine Stellungnahme verfasst, die mit sehr großer Mehrheit verabschiedet wurde.

Wir sind der Auffassung, dass sich durch diese Richtlinie an Zwangsversteigerungen selbstverständlich überhaupt nichts ändern wird, und auch nicht an den tragischen Schicksalen, die sich insbesondere in Südeuropa ereignet haben. Wir sind ansonsten der Auffassung, dass die Richtlinie nicht das regelt, was sie eigentlich regeln sollte.

Tatsache ist, man hätte sich hier am Kreditzweck orientieren und erst einmal versuchen sollen, einen Binnenmarkt für Kredite für Gewerbeimmobilien zu schaffen, bevor man anfängt, hier „die junge Familie mit kleinen Kindern" mit solchen Regelungen zu überziehen.

Gut ist sicherlich das Vorblatt, dass das einheitlich geregelt wird, aber andererseits – und das sage ich auch als Notarin –, die junge Familie mit kleinen Kindern, die sich ihr erstes Grundstück kauft, ist nur dann geschützt, wenn sie tatsächlich mündlich in personam beraten werden kann. Und das geht nicht, indem sie online irgendwelche angeblich günstigen Kredite abschließt, womöglich noch mit einem Währungsrisiko, das sie überhaupt nicht überschauen kann. Ich halte gar nichts davon, hier einen einheitlichen Markt für Wohnraumkredite zu schaffen – soweit sind wir hier in Europa einfach noch nicht. Wir sind hier über das Ziel hinausgeschossen.

 
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