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Procedura : 2013/0074(COD)
Ciclo di vita in Aula
Ciclo del documento : A7-0379/2013

Testi presentati :

A7-0379/2013

Discussioni :

PV 11/12/2013 - 13
CRE 11/12/2013 - 13

Votazioni :

PV 12/12/2013 - 12.8
CRE 12/12/2013 - 12.8
Dichiarazioni di voto
PV 17/04/2014 - 9.5
CRE 17/04/2014 - 9.5
Dichiarazioni di voto

Testi approvati :

P7_TA(2013)0588
P7_TA(2014)0449

Discussioni
Mercoledì 11 dicembre 2013 - Strasburgo Edizione rivista

13. Pianificazione dello spazio marittimo e gestione integrata delle zone costiere (discussione)
Video degli interventi
PV
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  El Presidente. − El punto siguiente en el orden del día es el debate sobre el informe de Gesine Meissner, en nombre de la Comisión de Transportes y Turismo, sobre la propuesta de Directiva del Parlamento Europeo y del Consejo por la que se establece un marco para la ordenación del espacio marítimo y la gestión integrada de las costas (COM(2013)0133 - C7-0065/2013 - 2013/0074(COD)) (A7-0379/2013).

 
  
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  Gesine Meissner, Berichterstatterin. − Herr Präsident, meine Damen und Herren! Die EU hat eine Küstenlinie, die siebenmal länger ist als die der USA. Wenn wir überlegen, wie groß die Fläche der Meere ist, die in EU-Verantwortung sind, so ist das größer als die Landfläche. 23 der 28 Mitgliedstaaten haben eine Küste. Daran kann man auch sehen, wie wichtig die Meerespolitik insgesamt für uns ist. Vom Bruttoinlandsprodukt der EU sind 40 % an der Küste erwirtschaftet, 90 % des EU-Außenhandels gehen über die Schifffahrt.

Wir haben von den Meeren eine vielfache und steigende Nutzung: traditionell schon immer die Schifffahrt und auch die Fischerei, dazugekommen sind Energiegewinnung aus Offshore-Energieanlagen, z. B. Öl und Gas und auch Windenergie. Wir haben Tourismus an der Küste und auch Sand- und Kiesabbau, Pipelines im Meer, also sehr viele Nutzungen. Es gibt ganz viel, was im Meer und um das Meer passiert.

Gleichzeitig ist das Meer ein sehr sensibles Ökosystem, das es natürlich zu schützen gilt. Wenn wir in Zukunft noch mehr maritime Forschung und Wirtschaft betreiben und das Meer noch mehr nutzen wollen, dann müssen wir sehen, dass dieses Ökosystem geschützt bleibt. Und das ist wirklich eine ganz wichtige Sache.

Ich erwähne gerne das Buch „Der Schwarm“ von Frank Schätzing. Dort wird als Thriller beschrieben, was passiert, wenn man das Meer zu stark nutzt und das Meer zurückschlägt. Damit genau das nicht passiert, hat die EU 2007 die integrierte Meerespolitik erfunden, die dazu da ist, dass man über die verschiedenen Sektoren und Ländergrenzen hinweg gemeinsam die Aktivitäten des Meeres nachhaltig entwickelt, dass man sieht, wie wirtschaftliche, soziale und auch Umweltfaktoren zusammenspielen können.

Ich habe dies alles vorweg gesagt, weil die maritime Raumordnung eben von Anfang an ein Teil davon war. 2008 gab es eine Roadmap für die maritime Raumordnung, 2010 wurde dann die integrierte Meerespolitik weiterentwickelt, 2011 gab es dafür einen bestimmten Haushaltsposten und jetzt 2013 ist tatsächlich dieser Vorschlag gemacht worden für maritime Raumordnung und integriertes Küstenmanagement. Das ist erforderlich, weil man natürlich bei wachsender Nutzung der Meere sehen muss, welcher Teil des Meeres wofür genutzt werden darf, wie man das am besten machen kann und wie man die Interaktion zwischen Meer und Küste so beschreiben kann, dass das eben auch nachhaltig passiert.

Wir sprechen auch von einem blauen Wachstum als Teil unserer Politik, und auch dafür braucht man die maritime Raumordnung. Es sollen auch zukünftig gerade europäische Meere weiterentwickelt werden mit Aquakultur, mit blauer Biotechnologie, z. B. auch mit mehr mineraler Rohstoffgewinnung aus dem Meer, mit Energie z. B. aus Wellenenergie und anderem mehr und auch mit noch mehr Schiffen.

Die Kommission hat jetzt einen Vorschlag gemacht, der besagt: Alle die Staaten, die jetzt schon eine Raumordnung und integriertes Küstenmanagement haben, können das auch weiter möglichst so machen, wenn es erfolgreich war, und sollten nicht viel verändern. All jene, die das nicht haben, sollen eben eine Rahmenrichtlinie bekommen, wie das vernünftig entwickelt werden kann, und es soll einen Bericht zurück an die Kommission geben, jeweils über die Raumordnung und über das integrierte Küstenmanagement.

Ich habe jetzt insofern etwas entscheidend verändert, als meines Erachtens der Kommissionsvorschlag nicht ganz das berücksichtigt hat, was in der Praxis besteht. Ich komme aus Deutschland, da haben wir schon ein gut funktionierendes System, wo das integrierte Küstenmanagement – also Wechselwirkungen zwischen Land und Meer – einbezogen ist in die Raumordnung. Das habe ich dahin gehend verändert, dass man durchaus zum einen entweder maritime Raumordnung gesondert machen kann und dann außerdem das integrierte Küstenmanagement gesondert in einer Strategie beschreiben kann, oder man kann es eben auch gemeinsam entwickeln. Ich denke, das muss sein, weil genau das ja schon erfolgreich an manchen Stellen funktioniert.

Ich habe auch gesagt, dass die Länder, die keine Küste haben, natürlich so etwas nicht machen müssen, und ich habe dafür gesorgt, dass die Liste der Aktivitäten, für die man das anwenden kann, nicht geschlossen ist, sondern es den Mitgliedstaaten überlassen bleibt, wie sie jeweils ihre Meere und ihre Küsten entwickeln wollen.

Ich danke allen Schattenberichterstattern für die gute Mitarbeit. Wir haben gemeinsam einen konstruktiven Bericht entwickelt. Ich bin jetzt gespannt auf die jeweiligen Beiträge.

 
  
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  Neven Mimica, Member of the Commission. − Mr President, Europe’s maritime policy has become an essential part of the European Union’s collective work to strengthen our economies, create jobs and protect the marine environment.

A major step forward for the EU’s integrated maritime policy was made a year ago in Limassol, when the 27 Member States endorsed our Blue Growth initiative for a competitive, innovative and sustainable maritime economy. With the Directive on Maritime Spatial Planning and Integrated Coastal Management, we aim to make a new step in this direction and in this strategy. We want to provide the best possible operational conditions for businesses by addressing the currently largely uncoordinated uses of marine and coastal areas.

The constant increase in maritime activities is accelerating the competition for space and resources in our seas. Better coordination of uses and legal certainty for developments are needed. The key concepts here are the reconciliation of economic and environmental concerns and the harmonious coexistence of different activities.

This is what we propose through this directive: a light framework, building on existing national structures, a set of common principles and practices for the planning process in the seas and management process in coastal areas that lets Member States decide on the content of their plans and management strategies. It also requires the coordination of these processes with neighbouring Member States, to ensure that informed decisions are taken on the appropriate geographic scale: ecosystems, maritime activities and the issues that they face are not limited to national borders.

It is crucial that human activity at sea is not developed beyond the capacity of marine and coastal ecosystems to deliver the economic and social benefits on which our wellbeing depends. Putting the ecosystem-based approach at the heart of ocean-related decision making and the management of activities also forms an essential part of the chapter on oceans in the Rio+20 declaration of last year, to which we are all committed. Let me underline that an ecosystem-based approach is an internationally established, adaptive management approach for marine systems that inherently addresses economic and social aspects and therefore covers the three pillars of sustainability.

The Commission warmly welcomes the overall support we received in the committees involved in this proposal. It strengthens our conviction that this directive will greatly contribute to the sustainable development of activities in, and uses of, our marine and coastal areas. At the same time, it will also contribute to the sustainable use of our precious marine and coastal resources.

We also welcome the broad support to address both maritime spatial planning and integrated coastal management in a joint legislative instrument. Both policy support tools are closely interlinked and based on similar key principles already set out in the relevant acts.

It is evident that each activity at sea has a related activity on land, which requires coordination. Applied jointly, both maritime spatial planning and integrated coastal management will improve land-sea interface planning and management. Establishing a common procedural framework will contribute to coherent approaches across sea basins, while allowing Member States the flexibility to undertake maritime spatial planning and integrated coastal management according to their own priorities for their own waters.

I would like once again to thank the rapporteurs for their devoted work on this file and I look forward to the debate on the report.

 
  
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  Isabelle Thomas, rapporteure pour avis de la commission de la pêche. − Monsieur le Président, une fois n'est pas coutume, je tiens à féliciter la Commission européenne pour son ambition maritime favorisant ainsi la création d'emplois de la mer et du littoral, à travers l'objectif de croissance bleue.

Si l'ambition est accompagnée de moyens, d'ici 2020, la croissance bleue pourrait nous permettre d'atteindre 7 millions d'emplois et 600 milliards d'euros en valeur ajoutée brute au lieu des 5,4 millions d'emplois actuels et d'une valeur ajoutée brute de 500 milliards d'euros dans le secteur maritime.

Mais, ce soir, au-delà de l'ambition, je veux féliciter la Commission pour les moyens dont elle propose de nous doter pour sa concrétisation. Pour atteindre cet objectif de croissance, il est en effet nécessaire de créer des outils. Il s'agit dans cette proposition de la planification de l'espace maritime et de la gestion intégrée des zones côtières. Sans ces outils, le risque serait que l'objectif de croissance ne reste qu'un slogan ou, pire encore, que cette croissance aboutisse aux mêmes erreurs, notamment écologiques, que celles que nous payons, aujourd'hui, à terre.

La planification spatiale maritime et la gestion intégrée des zones côtières doivent ainsi permettre d'appréhender de manière stratégique les différentes activités maritimes, aussi bien les activités existantes que celles qui se dérouleront à l'avenir, comme dans le domaine de l'énergie ou de la biologie marine.

Avec l'augmentation des usages, les conflits sur les zones côtières sont déjà nombreux. Il s'agira, désormais, à la fois de les anticiper et de les encadrer afin de permettre le partage stratégique dans le temps et dans l'espace des différentes activités maritimes et l'épanouissement de tous les secteurs dans le respect de l'environnement. Le but est de construire une véritable politique maritime intégrée.

L'ambition de cette politique consiste à impulser une nouvelle façon d'appréhender la mer afin que le littoral ne soit plus considéré comme un trait de côte mais comme une interface. Cette interface ne constitue pas une rupture mais un enjeu stratégique. Alors que les zones côtières intègrent souvent les écosystèmes marins les plus vulnérables mais sont aussi les zones les plus fortement impactées par la pollution terrestre, il est crucial qu'un dialogue terre-mer puisse s'instaurer.

C'est là, notamment, dans ces espaces que l'on recense le plus grand nombre de zones de reproduction de poissons et où une catastrophe à terre peut déséquilibrer tout un écosystème, comme on l'a vu récemment avec Fukushima.

Enfin, au-delà de la fonction que ces instruments ont vocation à remplir, je me félicite également que nos travaux au Parlement européen, avec la rapporteure Gesine Meissner – j'en profite pour la remercier également –, aient permis d'améliorer le texte initial en matière de gouvernance et de concertation.

 
  
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  Werner Kuhn, im Namen der PPE-Fraktion. – Herr Präsident, Herr Kommissar! An allererster Stelle möchte ich der Berichterstatterin, Frau Meissner, für ihren sehr exakten Bericht danken.

Danke auch für das konstruktive Miteinander aus den unterschiedlichen Ausschüssen, die natürlich von einem solchen maritimen Raumordnungsverfahren betroffen sind – der Ausschuss für Verkehr und Fremdenverkehr und auch der Fischereiausschuss.

Nur gemeinsam können wir im Prinzip diese Nutzung der Ressourcen unserer Meere voranbringen, damit wir blaues Wachstum bekommen, mehr Arbeitsplätze gerade in den Küstenregionen und davon letztendlich auch social benefit für unsere Bürgerinnen und Bürger in Europa.

Diese maritime Raumordnung, die mit dem integrierten Küstenmanagement zusammen ein Planungsinstrument bildet, soll aber keine neue Ebene sein, die nationale Planungsinstrumente außer Kraft setzt, sondern es ist ein Konsultationsprozess, der notwendig ist, um grenzübergreifend ganz bestimmte Investitionsvorhaben der Mitgliedstaaten zu koordinieren.

Ich möchte noch einmal darauf hinweisen, dass bei uns natürlich gerade in einer Hundertmeilenzone rund um unsere Küsten in Europa fast zwei Drittel aller Einwohner in urbanisierten Gebieten leben. Deshalb ist genau diese Planungsmethode von größter Wichtigkeit. Es ist notwendig, dass wir hier auch die Schifffahrtslinien ganz klar mit einzeichnen, die Fischereigründe in Karten in ihren bestimmten Gebieten abgesteckt sind, die Tourismusgebiete und natürlich auch die unter Schutz gestellten Gebiete, wie Natura 2000 oder very important bird area und andere auch, damit sie uns ökologisch auch weiter zur Verfügung stehen.

Wir müssen uns auch damit auseinandersetzen, dass der Meeresboden weiter genutzt wird und Gas und Öl dort letztendlich auch ausgebeutet wird. Die Windkraft-Offshore-Anlagen spielen bei renewable energies in zunehmendem Maße eine ganz entscheidende Rolle.

Ich möchte zum Abschluss nur sagen, dass es uns darum geht, dass wir eine optimale Flächenplanung auf unseren Meeren und in unseren Küstengebieten mit geringstmöglichem Flächenverbrauch zum Schutz unserer natürlichen Ressourcen anstreben, damit unsere Kinder und Enkel auch noch weiter in Europa gut leben können.

 
  
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  Σπύρος Δανέλλης, εξ ονόματος της ομάδας S&D. – Κύριε Πρόεδρε, κύριε Επίτροπε, θέλω να ευχαριστήσω τη συνάδελφο Meissner για την εξαιρετική συνεργασία και να τη συγχαρώ για την πολύ καλή έκθεση. Η οδηγία για τον θαλάσσιο χωροταξικό σχεδιασμό και την ολοκληρωμένη διαχείριση παράκτιων ζωνών είναι εργαλείο καταλυτικής σημασίας για την υλοποίηση και της γαλάζιας ανάπτυξης. Οι νέοι θαλάσσιοι κλάδοι που αναδεικνύονται τα τελευταία χρόνια είναι έτοιμοι να συμβάλουν στην πολυπόθητη οικονομική μεγέθυνση, να συνεισφέρουν πάνω από ενάμισι εκατομμύριο θέσεις εργασίας, και μάλιστα νέες· οι θαλάσσιες ανανεώσιμες πηγές ενέργειας, η βιοτεχνολογία, οι εξελιγμένες μορφές τουρισμού είναι μόνο μερικές εξ αυτών.

Πρέπει να υπογραμμίσουμε ότι η οδηγία θα απλοποιήσει και θα διευκολύνει τις επενδύσεις, ειδικά δε αυτές που αφορούν διασυνοριακές θαλάσσιες περιοχές. Αν δεν εφαρμόσουμε ένα συνεκτικό σύστημα χωροταξικού σχεδιασμού, ώστε να οριοθετηθούν σε κάθε ευρωπαϊκή περιφέρεια οι θαλάσσιες χρήσεις, η γαλάζια ανάπτυξη δεν μπορεί να υποστηριχθεί. Η άναρχη και ταυτόχρονη ανάπτυξη πολλών δραστηριοτήτων στη θάλασσα και τις ακτές απειλούν το ευαίσθητο θαλάσσιο περιβάλλον, ένα περιβάλλον το οποίο τουλάχιστον στη Μεσόγειο βρίσκεται ήδη υπό τεράστιες ανθρωπογενείς πιέσεις. Γι’ αυτό άλλωστε θέλουμε στους στόχους οδηγίας να διατυπωθεί ξεκάθαρα η χρήση της προσέγγισης του οικοσυστήματος αλλά και η γενικότερη πλαισίωση της θαλάσσιας χωροταξίας από μέτρα για τις παράκτιες ζώνες. Επιπλέον, από την πλευρά των σοσιαλιστών τονίσαμε την ανάγκη συνεργασίας σε επίπεδο θαλάσσιας λεκάνης.

Στην τελική της μορφή λοιπόν η έκθεση ζητά από γειτονικά κράτη να στοχεύουν σ' ένα κοινό όραμα για τον καταμερισμό των θαλάσσιων χρήσεων στην κοινή μας θάλασσα για λόγους οικονομικής απόδοσης αλλά και περιβαλλοντικής προστασίας. Τέλος, με πρότασή μας διασφαλίζεται η δημόσια χρήση παράκτιων και θαλάσσιων περιοχών για το κοινό για ψυχαγωγικές και άλλες δραστηριότητες. Συνολικά, τα μέτρα που έχουμε μπροστά μας λοιπόν είναι αναγκαία, ώστε να εξαλειφθούν σημαντικά εμπόδια που βρίσκει ήδη ή που θα βρει μπροστά του το όραμα για μια βιώσιμη γαλάζια ανάπτυξη, για τη βιωσιμότητα της θαλάσσιας οικονομίας.

 
  
  

IN THE CHAIR: EDWARD McMILLAN-SCOTT
Vice-President

 
  
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  Izaskun Bilbao Barandica, en nombre del Grupo ALDE. – Señor Presidente, quiero felicitar a la señora Meissner y al resto de los ponentes alternativos por su trabajo, imprescindible para poner las bases de una gestión integrada de todas las políticas de desarrollo económico que adoptemos en las zonas costeras que acumulan un gran potencial.

Yo defiendo una gobernanza realmente abierta y participativa en este proceso, en el que debe contarse con todos los agentes relevantes, incluidas las autoridades locales y regionales, y pido también que se señalen unas prioridades claras.

Entre las muchas áreas de coordinación que se sugieren apuesto por empezar con tres temas: con la energía, con la ordenación de los recursos naturales y con el transporte. Los tres son imprescindibles para poder construir un desarrollo 2020 inteligente, integrador y sostenible.

Energía, porque debemos liberarnos de la dependencia de los combustibles fósiles y el mar es energía eólica y maremotriz que debemos aprender a transformar y transportar de una forma rentable.

Ordenación de los recursos naturales, porque la gestión de la pesca —con planes a largo plazo—, de la acuicultura sostenible y de las actividades de transformación vinculadas, es básica para fijar la población en un litoral que se desertiza.

Y transporte, porque mejorar la movilidad de personas y mercancías nos hará más innovadores y más competitivos y, si empezamos por ahí, con concreción, los efectos se verán pronto y volveremos a demostrar que Europa sirve para mucho y que es útil para la ciudadanía, para el crecimiento y para el empleo.

 
  
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  Julie Girling, on behalf of the ECR Group. – Mr President, I would like to say thank you to everyone for the cooperation on this file.

I am fully supportive of the implementation of maritime spatial planning and integrated coastal management. The mapping of existing and planned human activities, plus dialogue between relevant stakeholders, is necessary to ensure the growth and development of our coastal communities. There is no reason to find fault with these objectives, but the proposed directive was intended to be a framework directive offering guidelines for Member States to follow.

On close examination it goes into far too much prescriptive detail. Many Member States, including my own, have already taken extensive action in this field, so it is important that existing processes are not affected. In addition, Member States should be fully free to determine the content of their plans and identify their own priorities for their coastal regions.

I have significant concerns with the Commission proposal, which included, in my view, too much prescriptive detail for a framework directive and as such looked likely to interfere with existing processes and limit scope for future prioritisation at national level.

The report which we will vote on this week has made some improvements to the Commission text, and I am grateful to the rapporteur for her efforts. There is now explicit text outlining Member States’ competence for the content of plans, and existing processes in the area of integrated coastal management are now taken into account – although I do have to question how realistic it is to think that all these marine plans will be in place within 36 months. It seems very ambitious.

These improvements to the Commission’s report still do not go far enough, and there is still too much detail in the articles on minimum requirements for MSP and ICM. In addition, the time frame really needs to be examined in much more detail. So, despite efforts from the Committee on Transport and Tourism, reluctantly my group will be voting against.

 
  
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  Juozas Imbrasas, EFD frakcijos vardu. – Aš taip pat noriu padėkoti poniai Meissner už šį svarbų dokumentą. Europos Sąjungos jūrų ekonomika yra labai svarbi siekiant strategijos „Europa 2020“ tikslų ir turi didžiulį potencialą, kuris gali padėti užtikrinti Europos konkurencingumą globaliame pasaulyje, todėl Europos Sąjunga turėtų užimti pirmaujančią poziciją stiprinant jūrų ir jūrininkystės mokslinius tyrimus, inovacijas, skatinti augimą jūrų sektoriuose. Taip pat jūrų energija gali padėti sumažinti šiltnamio efektą sukeliančių dujų išmetimą ir Europos Sąjungos priklausomybę nuo energijos importo. Svarbu skatinti ir jūrų akvakultūrą bei jos apsaugą. Europos uostai, jūrų laivybos maršrutai, laivybos pramonė atlieka svarbų vaidmenį užtikrinant tiekimo grandinę ir Europos bendrovių bei Europos rinkos ryšį su kitomis pasaulio šalimis.

 
  
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  Patricia van der Kammen (NI). - Voorzitter, we behandelen hier een kader voor maritieme ruimtelijke ordening en geïntegreerd kustbeheer. Het gaat om een richtlijn die we helemaal niet zouden moeten behandelen. Er zijn maar liefst elf subsidiariteitsbezwaren ingediend op dit voorstel en die zijn allemaal terecht. De EU gaat namelijk niet over ruimtelijke ordening en deze richtlijn is dus simpelweg in strijd met het Verdrag.

Al die subsidiariteitsbezwaren heeft de Europese Commissie gemakshalve maar naast zich neergelegd. Het lijkt er wel op dat alles geoorloofd is voor de verdergaande federalisering en de oprukkende macht van niet-gekozen Brusselse bureaucraten. De Commissie gaat haar boekje te buiten en bemoeit zich via deze invasieve richtlijn met nationale aangelegenheden door het beleid te verpakken als noodzakelijke EU-coördinatie. Vervolgens strooit de Commissie met kreten als 'gecoördineerde actie' en 'duurzame ontwikkeling' en door haar bemoeienis te legitimeren met onzinargumenten over erosie, klimaatverandering en natuurrampen sust zij de boel in slaap.

Namens de vele Nederlanders die de steeds schaamtelozere EU-regeldrift helemaal zat zijn, zeg ik tegen de Commissie: "Bemoei u niet met onze ruimtelijke ordening, pak uw koffers en ga naar huis!"

 
  
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  Dubravka Šuica (PPE). - Gospodine predsjedniče, pozdravljam povjerenika Mimicu. Želim reći da u potpunosti podržavam ovu inicijativu jer smatram da bi Europska unija trebala igrati vodeću ulogu u razvoju plave ekonomije, ali i očuvanju obalnih i morskih ekosustava. To je jedino moguće provesti integriranim i koherentnim upravljanjem pomorskim prostorom. S obzirom da u pomorskim područjima Europske unije radi oko 88 milijuna ljudi, potrebno je osigurati održivi rast i smatram da će se na ovaj način ta brojka sigurno i povećavati. Pomorski prostor još uvijek nije dovoljno istražen i ulaganjem u pomorsko gospodarstvo, kao što je eksploatacija nafte, plina i drugih sirovina i ostalih resursa, pomorski i obalni turizam i druge slične sektore, Unija ima potencijal za osiguranje konkurentnosti i u globalnom svijetu.

No, budući da sam predstavnica zemlje koja ima, usudila bih se reći, jednu od najljepših obala u Europskoj uniji, a to je hrvatska obala, i mnoga prirodna bogatstva, a, osim toga, članica sam Odbora za zaštitu okoliša i javno zdravlje, moram istaknuti važnost očuvanja ekosustava, što znači da je nužno pronaći ravnotežu između ekonomskih, socijalnih i prirodnih okolišnih faktora te očuvati obalni i morski sustav za buduće generacije. Kada govorimo o Jadranu, želim samo jedno pitanje ili jedno promišljanje: govorimo o zemljama članicama i ova se Direktiva odnosi na zemlje članice. Međutim, Jadran je jedno prilično zatvoreno more i tu imamo dvije zemlje koje još uvijek nisu članice Europske unije, a koristimo isto more, isti prostor.

Zalažem se za integrirani pristup, ali na koji način ćemo osigurati da se i te druge zemlje ponašaju u skladu s ovim principima jer je more relativno zatvoreno i vrlo je važno da njime integrirano upravljamo. Imamo primjere raznog smeća koje dolazi s obala, konkretno, Albanije, na jadransku obalu, na naše područje itd. Mislim da bi na neki način ovu Direktivu trebalo promisliti i proširiti, a od svega je najvažnija implementacija i plan aktivnosti.

 
  
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  Bogusław Liberadzki (S&D). - Mr President, Commissioner, the Directive on Maritime Spatial Planning and Integrated Coastal Management is a landmark development for the EU’s maritime policy. It sets up, for the first time, a framework for coordinated and systematic management of maritime space in all Member States. Its usefulness derives primarily from the certainty that it provides for projects and new industrial transport investments. Usefulness comes also from the capabilities it offers for environmental protection. Maritime activity spills across national borders and, as a result, cannot be managed effectively without EU action.

In this respect really we need community methodology. The position of the Parliament was formed through close cooperation between members of the Committee on Transport and Tourism and the Committee on the Environment, Public Health and Food Safety. It will, without doubt, help to make maritime spatial planning the driving force for many new investment projects concerning sustaining growth in our seas and land around. Madam rapporteur Meissner: congratulations!

 
  
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  Ruža Tomašić (ECR). - Gospodine predsjedniče, kako i sama dolazim iz priobalnog područja, svjesna sam izazova s kojima se suočavamo u usklađivanju morskih i obalnih aktivnosti te osiguravanju održivog razvoja. Držim kako je integrirano upravljanje obalnim područjem ključ opstanka priobalnih područja u Hrvatskoj jer ne smijemo dozvoliti da daljnji razvoj turizma poremeti ostale djelatnosti od kojih stanovništvo živi van ljetne sezone.

Postizanje nekih od glavnih ciljeva Unije po ovom pitanju, kao što su poticanje razvoja morskih izvora energije, promicanje dostupnosti luka te jačanje održivog razvoja sektora ribarstva i akvakulture donijelo bi veliku korist ovoj Zajednici, a time i Republici Hrvatskoj. Koordinacija nadležnih tijela država članica potrebna je kako bi upravljanje obalnim područjem bilo istinski integrirano. No naglašavam kako bi ovo pitanje trebalo ostati u potpunosti u nadležnosti država članica bez i najmanje mogućnosti da Unija s centralne razine utječe na prostorno planiranje u zemljama članicama.

Također smatram kako ćemo integrirano upravljanje Sredozemljem postići samo proglašenjem isključivih gospodarskih pojaseva u mediteranskim članicama jer trenutno stanje smanjene kontrole ostavlja previše prostora onima kojima održivi razvoj nije na prvome mjestu. Takvima moramo konačno stati na kraj, a državama članicama dati mogućnost da proglašenjem isključivih gospodarskih pojaseva u međusobnoj koordinaciji zaštite naše resurse i osiguraju budućnost obalnim područjima.

 
  
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  Νικόλαος Σαλαβράκος (EFD). - Κύριε Πρόεδρε, η ολοκληρωμένη θαλάσσια πολιτική και ο θαλάσσιος χωροταξικός σχεδιασμός μπορεί και πρέπει ν’ αποτελέσουν εργαλεία για την ανάπτυξη, τη δημιουργία θέσεων εργασίας και την εκπλήρωση των στόχων της στρατηγικής «Ευρώπη 2020». Η Ένωση, ιδιαίτερα σ’ αυτές τις δύσκολες εποχές της κρίσης, χρειάζεται να δώσει έμφαση στην ανάπτυξη των δραστηριοτήτων της θάλασσας, που απασχολούν πέντε εκατομμύρια άτομα και αποφέρουν στην Ευρωπαϊκή Ένωση προστιθέμενη αξία της τάξης των 500 δισ. ευρώ.

Είναι πολύ σημαντικό να υπάρξει συντονισμός των διαφορετικών δράσεων της θαλάσσιας πολιτικής σε πολιτικό επίπεδο, ώστε να βελτιστοποιήσουμε τα οφέλη που απορρέουν για τα κράτη μέλη και τους Ευρωπαίους πολίτες. Σ’ αυτό το πλαίσιο χαιρετίζω την έκθεση της εισηγήτριας κ. Meissner για τον θαλάσσιο χωροταξικό σχεδιασμό και τη θεωρώ μια πολύ σημαντική πρωτοβουλία. Για την ύπαρξη ενός ευρωπαϊκού θαλάσσιου χωροταξικού σχεδιασμού είναι απαραίτητο η Ένωση να κινηθεί προς την κατεύθυνση του ελέγχου, της σταθερότητας και της ασφάλειας των παράκτιων και χωρικών υδάτων, των αποκλειστικών οικονομικών ζωνών, των υφαλοκρηπίδων, των ναυτιλιακών υποδομών και των θαλάσσιων πόρων των κρατών μελών της Ένωσης.

 
  
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  Seán Kelly (PPE). - A Uachtaráin, ba mhaith liom óráid dhá nóiméad a thabhairt ar an ábhar seo go háirithe ós rud é go dtagaim ó oileán – Éire – Iathghlas Oileánach, mar a thug ár bhfilí air blianta ó shin. Agus i ndáiríre tá áthas orm go bhfuil níos mó béime á chur againn sa Pharlaimint agus san Eoraip i gcoitinne faoin acmhainn atá againn sna farraigí agus rinne mé féin tuairim do mo choiste ar fhás gorm. Gan dabht ar bith mar a dúradh tá seans againn iascaireacht a fhorbairt agus tá an polasaí sin leagtha amach againn don chéad seacht mbliana eile chomh maith le fuinneamh mar a dúradh a athnuachan amhail an ghaoth agus na taoidí. Tá fuinneamh ann freisin ar féidir linn a fháil faoi bhun na bhfarraigí chomh maith le hola agus gáis agus anois ós rud é go bhfuil cúrsaí teicneolaíochta ag dul ar aghaidh chomh tapa agus chomh maith agus atá siad is féidir linn úsáid a bhaint as na hacmhainní sin chun ola agus gás a sholáthar dúinn féin gan bheith ag brath ar ola agus gás a bheith ag teacht ó áiteanna cosúil leis an Rúis agus an Meánoirthear. Freisin, tá mianraí faoi bhun na bhfarraigí ar féidir linn úsáid a bhaint astu chomh maith agus má dhéanaimid é seo go ciallmhar agus mar a dúirt an Coimisinéir trí phlean cinnte a bheith againn tabharfaidh sé sin gríosadh don infheistíocht a bheidh ag tarlú agus teastáil mar sa tslí sin is féidir linn jabanna a chruthú agus fás agus forbairt a bheith againn san Eoraip trí úsáid chiallmhar agus plean maith a bheith againn don fharraige. Ba mhaith liom críochnú leis seo – ba cheart féachaint freisin ar chalafoirt mar shampla calafoirt i m’áit dúchais féin Faing ar an tSionainn. Má dhéanaimid forbairt cheart ar na calafoirt beidh sé sin an-tábhachtach chomh maith chun úsáid a bhaint as an bhfarraige.

 
  
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  Andrej Plenković (PPE). - Gospodine predsjedniče, poštovani povjereniče Mimica, drago mi je da također kao netko tko podrijetlom dolazi sa obala Jadranskog mora i djelomično i sa otoka mogu govoriti danas o upravo ovoj direktivi koja se odnosi na pomorsko prostorno planiranje i integrirano upravljanje obalnim područjem.

Prije svega čestitam našoj kolegici izvjestiteljici Meißner na kvalitetnom izvješću. Činjenica da čak 50% stanovništva Europske unije živi u obalnim područjima govori koliko je bitno da države članice uz potporu europske razine, potporu Europske unije, planiraju prostorno planiranje u pomorskom području i upravljaju pomorskim područjima.

Također, važno je da ta suradnja bude primjereno decentralizirana po načelu supsidijarnosti, gdje države članice imaju ključnu ulogu u donošenju odluka.

Također, bitno je da se u strategijama upravljanja priobalnim područjima uzme u obzir i korištenje prirodnih resursa, posebno energetici, razvoj infrastrukture, energija, luke, pomorski radovi, da se uzme u obzir ribarstvo, da se uzme u obzir akvakultura i upravljanje ekosustavima, te njihova zaštita na priobalnim lokalitetima koji su ponekad ugroženi i sa klimatskim promjenama.

Za Hrvatsku koja ima čak 1244 otoka, od kojih je 50 naseljeno, upravo ova direktiva mogla bi nam pomoći da se fokusiramo i na razvoj naših otoka i na razvoj luka, osobito stoga što smo temeljem zadnjeg popisa ustanovili da je čak zabilježen i trend povećanja stanovništva na otocima, gdje imamo čak 344 naselja i mislim da je važno da ova direktiva bude u sklopu širih napora za gospodarski rast i razvoj članica Europske unije.

 
  
 

Catch-the-eye procedure

 
  
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  Erik Bánki (PPE). - Elnök Úr, Tisztelt Képviselőtársaim! Az Európai Uniót óceánok és tengerek övezik. Több tenger tartozik tagországaihoz, mint szárazföld, partvonala pedig hétszer olyan hosszú, mint az Egyesült Államoké. Azt gondolom, ezek a számok önmagukban is alátámasztják, hogy milyen fontos irányelvről beszélünk most. A kérdés: vajon nekem, Magyarország képviselőjének miért fontos, hogy hozzászóljak ehhez a vitához? Nos, a válasz egyszerű, hiszen a part menti övezetben 200 millió ember él, ez a térség 88 millió munkahelyet ad, és állítja elő az Európai Unió GDP-jének 40%-át. Éppen ezért nagyon fontos, hogy tudatos, fenntartható fejlesztés valósuljon meg a későbbiekben. Azt gondolom, hogy miután az Európa 2020 stratégia céljainak megvalósításában is nagyon fontos szerepet játszik ez a térség – hiszen hétmillió munkahely teremtését és több száz millió eurós beruházást terveznek –, nagyon fontos, hogy a későbbiekben az integráció, a környezetvédelem szempontjainak kiemelt figyelembevétele és a fenntarthatóság lebegjen a szemünk előtt.

 
  
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  Tonino Picula (S&D). - Gospodine predsjedniče, čestitke izvjestiteljici Meißner i pozdrav povjereniku Mimici.

Potražnja za pomorskim i obalnim prostorom raste, ali taj se prostor često koristi nekoordinirano. Zato podržavam inicijativu da raspravljamo o pomorskom prostornom planiranju i integriranom upravljanju obalnim područjem, iznimno važnoj temi za Hrvatsku čija je obala duga preko 5000 km sa više od 1000 otoka.

Većina zemalja Europske unije nema zakonodavstvo koje definira integralno upravljanje pomorskim područjem, već se oslanjaju na regionalne i sektorske strategije. Tako ni Hrvatsko zakonodavstvo ne sadrži politike integriranog upravljanja obalnim područjima, ali unatoč tome prostor Hrvatske često je obuhvaćen europrojektima, poput plavog rasta, koji promiču integrirano upravljanje.

Važan korak prema ostvarivanju integriranog upravljanja u Hrvatskoj je donošenje makroregionalne Jadransko–jonske strategije u 2014. godini koja će dijelom činiti okosnicu našeg pomorskog integriranog upravljanja. Usvajanje Jadransko–jonske strategije osigurati će temelje održivog razvoja pomorskih i obalnih gospodarskih aktivnosti na Jadranskom moru. Riječ je o pomorskom prijevozu, turizmu i ribarstvu, a tu su i mogućnosti za privlačenje stranih investicija poput izgradnje LNG terminala na sjevernom Jadranu.

 
  
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  Маруся Любчева (S&D). - Г-н Комисар, директивата, която обсъждаме, демонстрира последователността на Европейския съюз в усилията за интегрирано управление и опазване на европейските водни ресурси и крайбрежни зони.

Разширяването на морските дейности в крайбрежните зони, засилването на експлоатацията на водните ресурси и засилената индустриализация създават редица предизвикателства пред опазването на околната среда и развитието на морските територии. Свидетели сме на свлачища и на генериране на огромни количества отпадъци, а всъщност голяма част от жителите на Европейския съюз живеят в крайбрежните зони и трябва да осигурим висок стандарт и чиста околна среда за всички.

Докладът е балансиран поздравления г-жо Майснер и запазва правата на националните държави по отношение регулирането на крайбрежните територии. Приветствам създаването на интегрирана електронна платформа, чрез която процесите, свързани с регулирането на морските територии, ще бъдат наблюдавани, както и включването на обектите по Натура 2000 в обхвата на директивата.

В основата на морското пространствено планиране следва да поставим отварянето на урбанизираните територии към морето и премахване на тенденцията към създаване на крайбрежни зони с ограничен или платен достъп. Водните и крайбрежни ресурси следва да бъдат третирани като общоевропейско благо, а процесите на тяхното планиране да доведат до пълноценно използване в интерес на хората.

 
  
 

(End of catch-the-eye procedure)

 
  
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  Neven Mimica, Member of the Commission. − Mr President, the Commission considers that the implementation of maritime spatial planning and integrated coastal management across the EU’s sea basins is key to facilitating the sustainable growth of the European maritime economy.

The European Parliament has been very supportive of the Commission’s proposal and approach and has made constructive contributions. Let me just highlight some aspects of the Commission’s position on this subsidiarity issue that have been raised during today’s debate. In the Commission’s view, EU action in this area is justified given that, to a large extent, maritime and coastal activities and related policies have cross-border, regional, and often EU-wide impacts. Risks related to natural hazards and climate change go beyond national borders. As tools, maritime spatial planning and integrated coastal management, when established in a harmonised procedural framework, could significantly contribute to coherent approaches across sea basins.

I would also say that the provisions of the proposed directive do not affect town or county planning for integrated coastal management provisions but only impose obligations in relation to the appropriate coordination of relevant policies affecting the coastal area. They do not interfere with Member States’ prerogative as regards policy choices related to town and county matters.

Let me conclude by reiterating the Commission’s thanks for the work done on these proposals by the rapporteur, Ms Meissner, and the shadow rapporteurs, Mr Pirillo and Ms Thomas. The Commission looks forward to the launch of trialogue negotiations on this file and we are ready to facilitate rapid agreement.

 
  
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  Gesine Meissner, Berichterstatterin. − Herr Präsident! Ich fange mal hinten an bei der Bereitschaft, schnell einen Trilog mit zu befördern. Das würde ich auch sehr gerne machen, weil ich denke, wir brauchen tatsächlich diese maritime Raumordnung und das integrierte Küstenmanagement. Ich bedanke mich bei allen, die gesprochen haben. Das waren ja viele sehr konstruktive Beiträge, auch schon in der Zusammenarbeit mit den Schattenberichterstattern.

Ich muss sagen, ich habe mich besonders gefreut, dass auch kroatische Kolleginnen und Kollegen, die relativ neu sind, gesprochen haben und sogar ein Ungar, dessen Land gar keine Küste hat, der aber trotzdem anscheinend für das Meer brennt, und das ist doch eine gute Sache. Dies ist wirklich ein Thema, wo ich mir gewünscht hätte, dass die Publikumsränge hier voll sind, weil das einfach ein Zukunftsthema ist.

Viele haben noch einmal betont: Es geht um Arbeitsplätze, es geht um Zusammenarbeit in Küstenregionen, auch mit benachbarten Ländern, auch Drittstaaten im Mittelmeer. Im Mittelmeer gibt es viele Probleme, hat Spyros Danellis gesagt, das ist schon sehr stark belastet, deswegen brauchen wir das.

Jetzt noch einmal zu den Kritikern: Herr Kommissar Mimica hat schon einiges angesprochen. Eine Subsidiaritätsrüge ist abgewehrt worden, weil tatsächlich in diesem Fall das Meer keine Grenzen hat und es dort sinnvoll ist, eine maritime Raumordnung zu machen. Ich bin auch gefragt worden, auch von meinem eigenen Mitgliedstaat, von Deutschland: Ist das jetzt so, dass die Kommission sich durch die Hintertür eine Kompetenz für Raumordnung anmaßt? Ich denke, das kann man nicht vergleichen, die Raumordnung an Land und hier diese maritime Raumordnung in einem Rahmen, wo die Mitgliedstaaten flexibel sehen können, wie sie ihre Aktivität in ihrer Region entwickeln wollen. Es ist wirklich sinnvoll, dies hier einzubringen, davon bin ich fest überzeugt, und das sind ja auch die meisten anderen.

Wir haben hier auch die Möglichkeit, tatsächlich den maritimen Raum optimal zu nutzen, wie es zum Beispiel Werner Kuhn gesagt hat, indem man zum Beispiel Offshore-Anlagen mit Aquakultur verbindet. Es gibt vieles, was noch möglich sein wird. Wir haben schon viele Produkte aus dem Meer für Kosmetik und Medizin, und das wird noch wesentlich zunehmen.

Als Letztes: Ich komme aus Niedersachsen, und dort haben wir mit dem Wattenmeer eine einzigartige Schutzzone, ein Weltnaturerbe der Unesco. Dort gibt es nachhaltigen Tourismus, dort gibt es Schifffahrt, dort gibt es Fischerei. Es gibt dort wirklich ein vernünftiges Zusammenspiel aller Aktivitäten, und trotzdem wird die Zone geschützt. So etwas wünsche ich mir überall, und das können wir damit erreichen.

 
  
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  President. − The debate is closed.

The vote will take place on Thursday, 12 December 2013.

Written statements (Rule 149)

 
  
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  Νικος Χρυσόγελος (Verts/ALE), γραπτώς. Τόσο ο θαλάσσιος χωροταξικός σχεδιασμός όσο και η ολοκληρωμένη διαχείριση των παράκτιων ζωνών είναι εξίσου σημαντικά εργαλεία, αν θέλουμε να συνδυαστεί ο θαλάσσιος με τον χερσαίο σχεδιασμό και να επιτύχουμε τη βιώσιμη και συνεκτική χρήση των θαλασσών και των ακτών. Παρά το γεγονός ότι ορισμένα κράτη μέλη έχουν υποδειγματική προσέγγιση, οι διαφορές μεταξύ των κρατών μελών είναι μεγάλες και μια ευρωπαϊκή οδηγία πλαίσιο είναι απαραίτητη, για να διασφαλιστεί ότι οι θαλάσσιες δραστηριότητες υποστηρίζονται από κατάλληλες παράκτιες υποδομές, ότι το εύθραυστο παράκτιο περιβάλλον προστατεύεται και ότι οι πολίτες και οι ομάδες συμφερόντων συμμετέχουν αντιπροσωπευτικά και ουσιαστικά στη διαδικασία λήψης αποφάσεων.

Υπάρχει μια προσπάθεια να αποδυναμωθούν σημαντικά οι διατάξεις της οδηγίας που αφορούν την ολοκληρωμένη διαχείριση των παράκτιων ζωνών λόγω αβάσιμων ανησυχιών για απρόβλεπτες συνέπειες στις διαδικασίες σχεδιασμού χρήσεων γης των κρατών μελών. Ωστόσο, η Ολοκληρωμένη Διαχείριση των Παράκτιων Ζωνών υποστηρίζει την αρχή της επικουρικότητας και χωρίς τη συμπερίληψη της ΟΔΠΖ στην παρούσα οδηγία οι διατάξεις για τον Θαλάσσιο Χωροταξικό Σχεδιασμό θα είναι πολύ ασθενέστερες. Ως εκ τούτου, σας καλώ να καταψηφίσετε την τροπολογία 21 στο άρθρο 1 ή να υποστηρίξετε τη ξεχωριστή ψηφοφορία για τη διαγραφή της φράσης "κατά περίπτωση" που καθιστά μη υποχρεωτική την ΟΔΠΖ.

 
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