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Procedura : 2012/0060(COD)
Przebieg prac nad dokumentem podczas sesji
Dokument w ramach procedury : A7-0454/2013

Teksty złożone :

A7-0454/2013

Debaty :

PV 14/01/2014 - 10
CRE 14/01/2014 - 10

Głosowanie :

PV 15/01/2014 - 10.11
CRE 15/01/2014 - 10.11
Wyjaśnienia do głosowania

Teksty przyjęte :

P7_TA(2014)0027

Debaty
Wtorek, 14 stycznia 2014 r. - Strasburg Wersja poprawiona

10. Dostęp towarów i usług do rynku wewnętrznego zamówień publicznych (debata)
zapis wideo wystąpień
PV
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  La Présidente. - L'ordre du jour appelle le débat sur le rapport de Daniel Caspary, au nom de la commission du commerce international, sur la proposition de règlement du Parlement et du Conseil concernant l'accès des produits et services des pays tiers au marché intérieur des marchés publics de l'Union et établissant des procédures visant à faciliter les négociations relatives à l'accès des produits et services originaires de l'Union aux marchés publics des pays tiers (COM(2012)0124 - C7-0084/2012 - 2012/0060(COD)) (A7-0454/2013).

 
  
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  Daniel Caspary, Berichterstatter. − Frau Präsidentin, geschätzte Kolleginnen und Kollegen! Wir diskutieren heute über einen Verordnungsvorschlag der Europäischen Kommission, der es zum Ziel hat, ausländische Staaten dazu zu motivieren, ihre Märkte für das öffentliche Beschaffungswesen für Anbieter aus der Europäischen Union zu öffnen. Ganz wichtig ist mir hierbei: Es handelt sich nicht um einen protektionistischen Vorschlag, wir wollen nicht unseren Markt verschließen, sondern wir wollen andere Staaten motivieren, ihre Märkte auf allen Ebenen verstärkt zu öffnen, weil wir uns davon für alle Beteiligten Vorteile erhoffen. Wir wollen also Waffengleichheit. Und noch mal: Wir wollen keinen Protektionismus. Die geplante Verordnung gilt also nicht für alle Länder, die diesem GPA-Abkommen angehören, mit denen wir keine Sonderregelung haben. Sie gilt für alle nicht, mit denen wir bilaterale Verträge haben oder bilaterale Verträge aushandeln, sie gilt nicht für die am wenigsten entwickelten Länder, wobei wir uns an den Regelungen des Allgemeinen Präferenzsystems orientiert haben.

Die Handelspolitik ist spätestens seit dem Vertrag von Lissabon die exklusive Kompetenz der Europäischen Union. Deshalb stellen wir in Artikel 1 noch mal klar, dass wir das als exklusive Kompetenz haben wollen und nicht mehr wollen, dass die Mitgliedstaaten hier eigene Regelungen treffen. Mein Eindruck ist, dass manche Argumente, die in den vergangenen Wochen geäußert wurden, nur vorgeschoben sind. Es geht in Wahrheit vielen um die Kompetenzfrage. Es geht vielen immer noch darum, in Frage zu stellen, dass die Europäische Union und eben nicht mehr die Mitgliedstaaten die ausschließliche Kompetenz für die Handelspolitik haben. Auch deshalb ist Ablehnung keine Option. Denn ich habe den Eindruck, dass die Europäische Kommission will, meine aber, dass die Europäische Kommission auch kontrollieren muss, inwieweit viele bestehenden nationalen Gesetze heute eigentlich schon gegen europäisches Recht verstoßen.

Die wesentlichen vorgeschlagenen Änderungen zum Kompromissvorschlag, die morgen zur Abstimmung stehen, sind: In Artikel 1 gehen wir auf das Thema „exklusive“ Kompetenz noch mal ein. Ich bin gerade darauf eingegangen. In Artikel 2 wollen wir, um die Anwendung zu verbessern, um Missverständnissen vorzubeugen, zusätzliche Definitionen einfügen. In Artikel 6 und 8 schlagen wir eine bessere Verknüpfung dieser beiden Artikel vor. Ich bin der festen Überzeugung, was der Ausschuss in seiner Mehrheit vorgeschlagen hat, ist deutlich stringenter, es ist noch mal ein besserer Sicherheitsmechanismus gegen Protektionismus.

Die Kommunen haben jetzt neben der Kommission, neben den Mitgliedstaaten und neben der betroffenen Wirtschaft die Möglichkeit, nach Artikel 8 zu beantragen, dass ein solches Prüfverfahren eröffnet wird. Wir kommen also den Kommunen aus meiner Sicht entgegen. Wir schlagen vor, das Verfahren deutlich zu beschleunigen. Wir reduzieren in Artikel 13 die Möglichkeit von Ausnahmen, um wirklich zu erreichen, dass wir eine europäische Hebelwirkung schaffen können. In Artikel 19 schlagen wir eine Überprüfungsklausel vor. Vielleicht ist das auch eine Chance für viele, die diesen Verordnungsentwurf ablehnen, doch noch über den Stock zu springen und vielleicht doch zuzustimmen.

Zusammenfassend: Es gibt immer noch etliche Kollegen, die diesen Vorschlag komplett ablehnen, was ich auf Basis des ursprünglichen Kommissionsvorschlags auch nachvollziehen kann. Aber in allen beratenden Ausschüssen gab es eine breite Mehrheit für das Instrument. Ich bin der Meinung, wir haben einen guten Kompromiss in den Ausschussberatungen gefunden, der morgen hier zur Abstimmung steht. Ich freue mich, dass mir schon viele gesagt haben, die morgen für eine Zurückweisung des Kommissionsvorschlags stimmen möchten, dass sie aber, sollte die Zurückweisung nicht zum Tragen kommen, dann dem im Ausschuss gefundenen Kompromisspaket zustimmen können.

Deswegen herzlichen Dank an meine persönlichen Mitarbeiter, an alle im Ausschusssekretariat, in der Kommission, in den Fraktionen und bei den Kollegen, die in den vergangenen Wochen mitgearbeitet haben! Ich freue mich auf die Debatte heute, die sicher noch das eine oder andere an Erkenntnissen bringt.

 
  
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  Karel De Gucht, Member of the Commission. − Madam President, honourable Members of Parliament, I am a firm believer in open markets, and I see it as one of my main tasks as Commissioner for Trade to work towards further market openings for EU companies worldwide.

The European public procurement sector is one of the most open in the world and should remain so. Non-EU companies are welcome to compete on our market, subject to the same conditions as European companies. This stands in sharp contrast to the situation in many third countries.

The value of the procurement market in emerging economies is estimated at 20 % of GDP. For China alone, this means more than USD 900 billion; for Russia, USD 250 billion; for Brazil, USD 246 billion; and for India, USD 182 billion. Yet we have no legally-secured market access to these procurement markets at all.

The proposal for an international procurement initiative is aimed at ensuring further opportunities and greater fairness for EU businesses competing internationally, to the benefit of growth and jobs. The proposal strikes a careful balance between keeping the EU procurement markets open while providing the EU with additional leverage to try to open foreign procurement markets for EU companies.

One should take a long-term view regarding the initiative. Procurement policies in major emerging economies are evolving quickly. Even companies with long records of fruitful cooperation and joint ventures in third-country markets can be threatened by upcoming protectionist measures. This is not a theoretical threat: India, Indonesia, Brazil and Russia have all recently introduced such protectionist measures.

The rather lengthy revision of the Government Procurement Agreement (GPA) has shown how difficult it was to reduce the gap in market access commitments. In bilateral free trade agreements (FTAs) there is rather more room for manoeuvre because of possible trade-offs between various sectors. But cross sectoral trade-offs remain difficult in practice, and our trading partners should not take our openness for granted and should look for concessions elsewhere in return for opening their procurement markets. Moreover, certain important countries are covered neither by the GPA nor by an FTA at all.

We are currently involved in very important trade negotiations, and we need to be fully equipped to handle these. The proposed instrument would be an important addition to our toolbox. We seem to agree on the need for the adoption of such an instrument, and this is very good. I remain persuaded of the usefulness of the Commission’s proposal, but this does not mean that it is written in stone. On the contrary, there is a need to engage fully in a process where the merit of the different tools we proposed is examined and where amendments could be introduced.

I remain fully committed to such efforts to make the procurement initiative as well-balanced and efficient as possible, and I therefore warmly welcome Parliament’s support. I am also fully open to consider the suggestions the Council may have, and I am confident that we can reach a solution acceptable to all and create the tool for leverage in the negotiations that we really need.

 
  
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  Judith Sargentini, Rapporteur voor advies van de Commissie ontwikkelingssamenwerking. − Dank u, Voorzitter, en dank u, commissaris De Gucht. Mijn voorstel aan de Commissie ontwikkelingssamenwerking was dit voorstel in zijn geheel terug te sturen naar de Commissie. Mijn voorstel heeft het niet gehaald, maar ik ga hier wel beargumenteren waarom ik vind dat het terug moest.

U kunt zeggen dat openbaar aanbesteden onderdeel is van vrij handelen. Ik zou willen beargumenteren dat openbaar aanbesteden ook een manier is voor een land om zijn eigen bedrijvigheid te stimuleren. En als ik kijk naar verdragen die de landen in de wereld gesloten hebben op het gebied van effectiviteit van ontwikkelingssamenwerking (Parijs, Accra, Busan), dan wordt openbaar aanbesteden ook gebruikt als een gereedschap om de eigen markt te helpen.

Dat u de markt in China, Brazilië en India wil openbreken voor aanbod van Europese bedrijven, dat snap ik, daar heb ik ook geen enkel probleem mee. Maar je zou ook andersom kunnen argumenteren. Het is de Europese Unie die eigenhandig haar eigen openbareaanbestedingsmarkt heeft opengezet voor bedrijven van buiten de Unie. En het lijkt er nu op dat hier in dit Parlement een coalitie gesloten wordt tussen de mensen die graag op de Chinese markt willen aanbesteden – waar ik geen probleem mee heb – en de mensen die denken: dit is een mooie manier om de Europese markt weer te sluiten.

Maar wie tussen de wal en het schip vallen zijn de ontwikkelingslanden. Want de definitie die gebruikt wordt in dit voorstel, gaat uit van ontwikkelingslanden. China en Brazilië en India zijn nog steeds, volgens de definitie van de OESO, ontwikkelingslanden. Maar Kameroen, Fiji-eilanden, Ivoorkust, Guatemala en de Gazastrook zijn dat ook. Die vallen onder dezelfde definitie. Zij kunnen dus in de toekomst niet meer zeggen 'nee dank u wel, ik help eerst mijn eigen bedrijven', terwijl het slecht een theoretische mogelijkheid is dat zij op onze markt offertes zouden uitbrengen. Dàt moet worden opgelost voordat hier een voorstel ligt dat bruikbaar is.

 
  
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  Tamás Deutsch, A Foglalkoztatási és Szociális Bizottság véleményének előadója. − Tisztelt elnök asszony! A közbeszerzési piacok gazdasági jelentősége hatalmas súlyú. Az éves GDP százalékában kifejezve az Unión belül 16%-ot, az Egyesült Államok gazdaságában 11%-ot, Japán gazdaságában 18%-ot képvisel, de hasonlóan magas a feltörekvő országok esetében is. E piacok nyitottsága ugyanakkor rendkívül eltérő, ezért támogatandó, hogy az Unió rendelkezzen olyan eszközökkel, amely ösztönözheti a kereskedelmi partnereket saját közbeszerzési piacaiknak az Unióhoz hasonló mérvű megnyitására. A Foglalkoztatási Bizottság néppárti árnyék-jelentéstevőjeként fontosnak tartom, hogy a társadalmilag fenntartható közbeszerzés szempontjai a közbeszerzési folyamat minden fázisában figyelembe legyenek véve. Lényeges, hogy a nemzeti és uniós munkajogi normáknak való megfelelés következetesen biztosítva legyen.

 
  
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  Frank Engel, rapporteur pour avis de la commission du marché intérieur et de la protection des consommateurs. − Madame la Présidente, Monsieur le Commissaire, très brièvement, au nom de la commission du marché intérieur et de la protection des consommateurs, je voudrais évoquer deux points concernant ce dossier.

Premièrement, nous avons essayé, avec les collègues de la commission du commerce international, de faire en sorte que ce texte soit conforme, autant que possible, aux nouvelles dispositions que nous nous apprêtons à adopter en matière de marchés publics et de concessions. Nous y sommes parvenus et la cohésion de l'arsenal législatif dont nous disposons en est renforcée.

Deuxièmement, et mon collègue Caspary y a fait référence, il y avait des réticences quant à la nécessité d'un tel texte, notamment au sein de la commission du marché intérieur et de la protection des consommateurs. Je crois que les réticences dont nous sommes actuellement témoins au Conseil, sont la meilleure preuve qui confirme, que, pour asseoir la compétence désormais exclusive de l'Union européenne en matière de politique du commerce, il nous faut également un instrument comme celui-ci par lequel nous pouvons inciter d'autres à reconsidérer leurs barrières pour autant que nous ne leur en opposions pas dans ce domaine.

 
  
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  Raffaele Baldassarre, relatore per parere della commissione giuridica. − Signor Presidente, onorevoli colleghi, non mi dilungherò sul contenuto degli emendamenti, i quali saranno modificati sostanzialmente durante i triloghi. Voglio invece rilevare una questione politica. Gli oppositori di questa proposta, sia tra gli Stati membri sia tra alcuni colleghi in Parlamento, ritengono che le disposizioni di questo regolamento siano protezioniste e contrarie agli accordi internazionali di libero scambio. Francamente, non so a quale testo queste voci critiche facciano riferimento.

A fronte di una grave asimmetria e disparità di accesso ai rispettivi mercati, il regolamento in questione conferisce alla Commissione la possibilità di escludere le offerte con una quota estera significativa se il paese terzo applica misure restrittive nel proprio mercato degli appalti. L'obiettivo di questo regolamento è quindi solo quello di rafforzare il peso negoziale dell'Unione europea a livello internazionale. Pertanto se alcuni Stati preferiscono anteporre e privilegiare agli interessi del mercato interno i propri rapporti privilegiati con altri paesi terzi,lo facciano pure, ma non diano la responsabilità all'Unione europea.

 
  
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  Paweł Zalewski, w imieniu grupy PPE. – ... należy poprzeć inicjatywę prawodawczą Unii Europejskiej zmierzającą do zapewnienia większej symetrii w dostępie do rynków zamówień publicznych między Unią Europejską i jej partnerami handlowymi. Istnieje przy tym potrzeba pełnego stosowania zasady wzajemności oraz większego otwarcia rynków zamówień publicznych państw, z którymi Unia Europejska prowadzi obecnie negocjacje nad umowami o wolnym handlu. Ponieważ znaczna część państw trzecich szerzej stosuje środki ograniczające dostęp do krajowych rynków zamówień publicznych, w rezultacie wykonawcy, towary i usługi z Unii Europejskiej mają mniejszy dostęp do rynków zamówień publicznych państw trzecich niż towary, usługi i wykonawcy z państw trzecich do rynków zamówień publicznych Unii Europejskiej.

Dodatkowo wiele państw trzecich nie wykazuje woli szerszego otwarcia swoich rynków na konkurencję międzynarodową. Na poziomie unijnym brak jest natomiast odpowiednich mechanizmów, które byłyby w stanie skutecznie skłonić państwa trzecie do otwarcia ich krajowych rynków. Z tego względu konieczne jest wprowadzenie instrumentu umożliwiającego wyegzekwowanie wzajemnych zobowiązań podjętych w ramach zawartych porozumień oraz wpływanie na państwa, z którymi Unia Europejska prowadzi negocjacje.

Należy zadać pytanie, czy proponowane w projekcie rozporządzenia rozwiązania zapewnią realizację powyższych celów. Mam tutaj szereg wątpliwości, jest szereg kwestii kontrowersyjnych. W tym momencie chciałem podziękować panu Casparemu, sprawozdawcy, za to, że starał się uwzględnić w tym niezwykle trudnym, ważnym dossier szereg punktów sprzecznych. Myślę, że w wielu kwestiach nie było to możliwe. Mam nadzieję, że negocjacje z Radą i Komisją doprowadzą do utworzenia dokumentu, którego Unia Europejska potrzebuje.

 
  
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  Bernd Lange, im Namen der S&D-Fraktion. – Frau Präsidentin, Herr Kommissar! In der Tat, der Kompromiss, der jetzt auf dem Tisch liegt, ist ein ausgewogener Kompromiss, der sicherstellt, dass die Beschaffungsmärkte nach fairen Regeln ablaufen, und das ist doch ganz entscheidend! Wir haben gerade vorhin die Debatte über die Regeln für den Beschaffungsmarkt innerhalb der Europäischen Union geführt und sichergestellt, dass wir klare Gesichtspunkte zur Bewertung haben, was ein faires Angebot ist und was nicht.

Das müssen wir natürlich auch im Zusammenhang mit Angeboten aus den Drittstaaten machen. Ich möchte, dass zum Beispiel ökologische Produkte und Dienstleistungen aus Europa, die nachhaltig die Welt verbessern können, auch in Drittstaaten angeboten und angenommen werden können. Insofern müssen wir hier klare Regeln schaffen. Da brauchen wir auch europäische Regeln, weil es nicht angehen kann, dass wir einen Flickenteppich innerhalb der Europäischen Union haben, wo die Nationalstaaten ganz unterschiedlich bewerten, ja bis hin zu einer unterschiedlichen Bewertung von Kommunen in den einzelnen Mitgliedstaaten. Also richtig: klare, faire Regeln aufstellen, und zwar auch europaweit!

Unter diesen Gesichtspunkten ist es dann auch legitim zu bewerten, ob man bestimmte Angebote ausschließt oder eine Untersuchung für einen Ausschluss auf den Weg bringt. Ich glaube, wir haben in dem Kompromiss eine gute Balance zwischen dem Recht der einzelnen Auftraggeber und der Kommission geschaffen, um eine Machtbalance innerhalb der Europäischen Union zu gewährleisten. Insofern stehe ich auch zu diesem Kompromiss.

Wichtig war uns Sozialdemokraten natürlich, noch mal genau klarzumachen, unter welchen Gesichtspunkten wir einen Mangel an Reziprozität feststellen. Dazu gehört natürlich nicht nur die Transparenz oder die Frage des Dumpings, sondern insbesondere die Frage der Einhaltung von sozialen und Umweltstandards und natürlich der Kernarbeitsnormen. Genau das haben wir ja vorhin in der Frage der Beschaffung innerhalb der Europäischen Union auch festgelegt. Insofern muss das auch als Kriterium zur Bewertung von Mangel an Reziprozität benutzt werden.

Dadurch, dass wir die L-, die C- und die GSP-Länder ausgeschlossen haben, trifft auch die Kritik der entwicklungspolitischen Seite an diesem Instrument nicht. Nein, es ist in erster Linie ein Instrument, das die fairen Regeln zwischen weiterentwickelten Ländern sicherstellen soll. Ich glaube, es ist mehr als recht und billig, wenn wir das von der europäischen Seite aus fordern.

Ich appelliere auch an den Rat, hier ähnlich kompromissbereit zu sein, wie wir es im Europäischen Parlament waren, damit wir möglichst zügig so eine Gesetzgebung umsetzen können!

 
  
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  Метин Казак, от името на групата ALDE. – Г-жо Председател, уважаеми г-н Комисар, уважаеми колеги, искам да поздравя Даниел Каспари за постигнатия компромис по един ключов регламент от външнотърговската политика на Европейския съюз.

Този инструмент е от съществено значение за либерализацията и достъпа до външни пазари, имайки предвид настоящите предизвикателства, произтичащи от променящите се баланси в глобалната пазарна среда.

С оглед на това за нас, либералите, основен приоритет е да се разработи инструмент, който да защитава целостта на единния пазар и на общата търговска политика на Съюза, като на Комисията се предоставят повече правомощия, с които да се гарантира равнопоставеност и справедливи условия за достъп както на фирмите от държавите членки на Европейския съюз до пазара на обществени поръчки на трети държави, така и на фирмите от тези трети държави до пазарите в Съюза.

Когато говорим за реципрочност, тя не трябва да бъде възприемана като начин за ответно затваряне на пазарите в Европейския съюз и в трети страни. Основната цел трябва да бъде насърчаването на взаимното отваряне на пазарите, ето защо опцията за ограничаване достъпа до пазара следва да бъде като последна инстанция и да бъде прилагана само в случаите, когато са изчерпани всички други мерки, свързани с разследване от страна на Комисията на ситуацията и са проведени съответните преговори.

Смятам, че възможността за ограничаване на достъпа до целия пазар на Европейския съюз, а не само на определени региони в Съюза, трябва да бъде принцип, но и съм убеден, че е стратегически важно Комисията да има необходимия инструментариум, с който да гарантира установяването на справедлива система от общи правила, които да се прилагат и в международните търговски споразумения.

Приемам факта, че темата е деликатна, но тя е свързана с прилагането на различни инструменти за защита на търговията, което я и политизира, но въпреки това съм убеден, че Съюзът има нужда от такава единна система.

Накрая бих искал да подчертая, че ние, либералите, изцяло заставаме зад усилията за намиране на компромисен подход в Парламента, който да помогне за преодоляване на разногласията сред държавите членки в рамките на Съвета.

 
  
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  Yannick Jadot, au nom du groupe Verts/ALE. – Madame la Présidente, Monsieur le Commissaire, chers collègues, mon groupe n'approuvera pas ce texte.

Il ne l'approuvera pas parce que ce que nous sommes véritablement en train de définir, ce sont les marges de manœuvre en matière de restrictions sur les marchés publics européens. Allons-nous réduire ou restreindre l'accès aux marchés européens pour défendre une politique industrielle, pour défendre une politique économique alors que, pour la première fois, les institutions européennes ont réduit le budget européen et notre capacité d'investissement? Le fait-on sur des critères sociaux environnementaux? Non, on veut le faire pour pouvoir libéraliser les marchés publics partout dans le monde.

L'Europe est une exception mondiale puisqu'elle a défini l'ouverture des marchés publics par défaut. Restreindre les marchés publics, c'est une exception. Aucun de nos partenaires économiques dans le monde ne fonctionne de cette façon. Tous les partenaires économiques fonctionnent par la fermeture par défaut parce que les marchés publics sont un outil au service des politiques économiques, au service de la réindustrialisation, au service des petites et moyennes entreprises. En réduisant les marchés publics au-delà de cinq millions, ceux qui pourront avoir des restrictions, nous ne défendrons même pas les petites et moyennes entreprises.

Nous voterons donc contre ce texte.

 
  
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  Emma McClarkin, on behalf of the ECR Group. – Madam President, colleagues, I wish today to express my complete rejection of the Commission’s proposal, and as such I, alongside a number of colleagues from across the Chamber, have tabled an amendment to do just that.

While the rapporteur has been open to a number of discussions surrounding the proposal and has understood our concerns, I cannot join him in voting through this very dangerous piece of legislation. Throughout this process I have given my reasons why the EU should not pursue what I see to be a protectionist trade measure.

Firstly, the proposal itself is based on the view that the EU currently offers unrestricted access to its own procurement markets, while EU Member States struggle for reciprocal access. But this has been identified as at best completely over-exaggerated, with evidence showing that Chinese and US markets have gradually become more open and have remained more open than both the German and French markets since 1995.

One cannot but help feel that the Commission’s argument is an attempt to wrestle control of public procurement policy from Member States, including the British citizens that I represent. I believe that would be taking a major risk, and it is fair to say that the Commission also has no idea as to how third countries will react to being left out of the EU’s public procurement market. China’s retaliatory reaction to the EU’s anti-dumping levies on Chinese solar panel imports is a case in point. The damage to our international trade relationships across the world could take years to repair, while those countries build relationships elsewhere – not to mention the risk to our own single market and increased public procurement costs for our taxpayers.

By supporting the Commission proposal, I have the distinct feeling that we are shooting ourselves in the foot. If our aim is to open up procurement markets across the world, we should continue to support the government procurement agreement, which we ratified amendments to last year. Instead of pursuing this protectionist policy, we must keep our markets open.

 
  
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  Helmut Scholz, im Namen der GUE/NGL-Fraktion. – Frau Präsidentin, Herr Kommissar! Herr Caspary, Sie haben in diesem Fall als Berichterstatter einen undankbaren Job. Sie mussten viel Energie in die Verbesserung eines Gesetzentwurfes investieren, den eigentlich keiner braucht. Zwei Drittel der von der Kommission befragten öffentlichen Auftraggeber haben sich für den Erhalt des Status quo ausgesprochen. Was sagt denn eigentlich Herr Stoiber zu diesem Vorschlag? Er sollte doch überflüssige Vorschriften und Gesetze aufspüren und entfernen. Und nun kommt schon wieder so ein Text, der den kommunalen Entscheidern das Leben schwerer macht.

In Wahrheit geht es, Herr Kommissar De Gucht, doch nur darum, ein Instrument für unsinnige Drohgebärden gegenüber China oder anderen BRIC-Staaten in die Hände zu bekommen. Damit kommt der Text jedoch völlig zur Unzeit. Durch die falsche Austeritätspolitik bricht in vielen Mitgliedstaaten der Markt für Aufträge der öffentlichen Hand weg. Portugiesische Unternehmen müssen stattdessen hoffen, Aufträge in Brasilien oder China oder in anderen Ländern zu erhalten. Und in einer solchen Situation provozieren Sie mit Ihrem Vorschlag, dass Partnerländer mit ähnlichen Gesetzen reagieren und ihren Markt für europäische Unternehmen schwieriger machen.

Meine Fraktion fordert daher gemeinsam mit vielen Abgeordneten aus anderen Fraktionen – das ist ja jetzt hier in der Diskussion auch schon angeklungen –, dieses Musterbeispiel für unnötige und ungewünschte Gesetzgebung zurückzuweisen!

 
  
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  Claudio Morganti, a nome del gruppo EFD. – Signor Presidente, onorevoli colleghi, sono molto stupito dal fatto che l'Unione europea voglia difendere i propri interessi. Mi sembra un'assoluta novità, un evento da sottolineare! In tutti gli accordi commerciali siamo infatti soliti tirarci la zappa sui piedi, pensando più ai nostri partner che a noi stessi. Per una volta finalmente sentiamo parlare di reciprocità, una parola semplice ma fondamentale per tutti i tipi di rapporti, compresi ovviamente quelli commerciali.

I dati sono chiari e inconfutabili e dimostrano come oggi vi sia un enorme squilibrio nelle aperture dei mercati degli appalti tra l'Unione europea e i suoi principali competitori, che giustamente difendono le loro imprese per le gare interne. Abbiamo quindi due strade percorribili: o ci adeguiamo anche noi, privilegiando di fatto le nostre aziende, oppure chiediamo anche a loro di aprirsi maggiormente. Io sono per la prima ipotesi, perché temo che a trarre vantaggio da una maggior apertura siano sempre e solo le grandi imprese del Nord Europa, mentre nei fatti noi subiamo già oggi una pesante sleale concorrenza esterna anche nel settore degli appalti pubblici interni.

 
  
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  Christofer Fjellner (PPE). - Fru talman! Först av allt vill jag tacka Daniel Caspary för hans betänkande. Han har gjort ett dåligt förslag bättre, eller jag kanske ska säga mindre dåligt för jag tillhör ju trots allt den minoritet – om än stora minoritet – i utskottet som ville att vi skulle förkasta det här förslaget. Jag har tre skäl till det.

Huvudskälet är att jag inte ställer upp på själva grundprincipen bakom det. Idén om att stänga eller hota om att stänga våra marknader som en strategi för att öppna andra länders marknader, det känns som en gammal merkantilistisk handelspolitik som jag tror har tjänat ut sitt syfte. Det här var ju också ett av de exempel som WTO tog upp häromåret när de varnade för protektionismen runt om i världen. Då nämnde Pascal Lamy specifikt just det här förslaget.

Det andra skälet är att vi ju pratar om offentlig upphandling. Offentlig upphandling som syftar till att ge valuta för skattepengar, och att i det sammanhanget utesluta särskilt låga bud är både dumt och dyrt – särskilt i kristider när vi har så dåligt med skattepengar. Undrar vad finansministrarna tycker om det här förslaget?

Det tredje skälet är att jag tror att det här riskerar att fragmentisera den inre marknaden. Att låta regioner ha så stort ansvar och ha möjlighet att ta initiativ som kan leda till att man utesluter bud och till att man stänger delar av marknader, det tror jag riskerar att skada den inre marknaden. Sammantaget tycker jag att det här förslaget borde förkastas, även om det förslag som vi nu behandlar i Europaparlamentet är långt mycket mindre skadligt än det som kommissionen ursprungligen föreslog.

 
  
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  Vital Moreira (S&D). - Antes de mais, felicitações ao relator da INTA por este equilibrado compromisso que é proposto ao plenário.

O acesso aos mercados públicos externos é fundamental para as empresas europeias, em especial no atual quadro de crise económica. Todavia, o mercado das compras públicas na União é muito aberto para as empresas estrangeiras, mas o acesso das empresas europeias aos mercados internacionais de contratos públicos não é semelhante, longe disso. A maneira de resolver esta assimetria não é fechar o nosso mercado, como propõe a esquerda radical, mas sim procurar abrir os mercados externos.

O objetivo desta iniciativa não é fechar o acesso a empresas estrangeiras ao mercado europeu, mas sim abrir os mercados externos às empresas europeias. Não é uma medida restritiva do comércio internacional, mas sim uma medida de incentivo à abertura do comércio internacional.

O interesse da União em proteger o objetivo do crescimento económico e da criação de emprego por parte das empresas europeias não deve ser sacrificado pelo eventual interesse nacional em beneficiar de ofertas mais baratas provenientes de países que não oferecem as mesmas possibilidades às nossas empresas, seja na China, ou no Brasil, na Índia ou na Rússia. Um ponto muito importante que gostaria de ressaltar no relatório Caspari, e que é comum aos relatórios Tarabella e Juvan discutidos esta tarde sobre a legislação das compras públicas, é o cumprimento obrigatório dos direitos laborais e das normas sociais e ambientais tanto a nível nacional como da União, ou seja, os operadores económicos externos devem respeitar as obrigações aplicáveis em matéria ambiental, social e laboral na execução dos contratos públicos, o que contribuirá para estabelecer condições mais equitativas no mercado de contratos públicos da União.

Concluindo, o que se procura com esta iniciativa é garantir a abertura e a reciprocidade no comércio internacional e, por isso, tem o nosso apoio.

 
  
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  Marietje Schaake (ALDE). - Madam President, although we are not obliged to do so through the WTO GPA agreements, the EU chooses openness to our markets, including public procurement, and that makes sense. Other countries are, sadly, not always acting in the spirit of reciprocity towards us, and this impacts on our businesses, whether large or small.

It may be tempting to some to answer protectionist measures such as ‘buy American’ with ‘buy French’ or ‘buy European’, but we must resist such a race to the bottom, where one protectionist measure leads to another. Instead of being reactive, together we must be proactive. This means we have to act strongly together and leverage the European single market while seeking free trade and access, also for our businesses, to public procurement globally.

The amendments before us are the start of a process in which we must think broadly about the appropriate trade defence instruments while striving for global growth and development and trade. We are, of course, particularly aware of the importance of public procurement and reciprocity in our dealings and negotiations with the United States over the Transatlantic Trade and Investment Partnership.

 
  
  

PRESIDENZA DELL'ON. ROBERTA ANGELILLI
Vicepresidente

 
  
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  Ria Oomen-Ruijten (PPE). - Geachte meneer De Gucht, collega Caspary en alle collega's, wij hebben te maken met een reëel probleem. De overheidsaanbestedingenmarkt willen wij open hebben. In Europa is die ook open, maar er is geen sprake van wederkerigheid overal. In een aantal landen zit hij gewoon potdicht. Dat betekent dus dat we, waar ons de toegang wordt geweigerd, naar oplossingen moeten zoeken.

Dat is heel creatief gebeurd door de Commissie, vind ik. Maar ik heb twijfels. Waarom? Als de Commissie op basis van de oorsprong van goederen ertoe gaat beslissen een toeleverancier uit te sluiten, vraag ik me af of we dan ook niet onze eigen bedrijven zouden kunnen benadelen, want ons eigen bedrijfsleven is toch met het bedrijfsleven elders verbonden door de global value change. En ik heb het gevoel dat wat we nu hebben afgesproken, wat ook in de amendementen zit, mogelijkerwijs niet kan werken.

Ik heb bovendien wat vragen ten aanzien van de administratieve last die er zou kunnen komen. Want als je de verplichting moet aangeven van die toegevoegde waarde, dan zou je ook kunnen zeggen dat het tot protectionisme kan gaan leiden.

Ik heb bovendien nog een vraag ten aanzien van artikel 6. Als je toelaat dat de decentrale overheden bij de Commissie kunnen aangeven of iemand al dan niet uitgesloten moet worden, dan ben je eigenlijk bezig met het decentraliseren van een stukje van je buitenlands beleid.

Ik geef alles het voordeel van de twijfel, maar ik heb wel veel vragen.

 
  
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  Barbara Weiler (S&D). - Frau Präsidentin, liebe Kolleginnen und Kollegen! Mit dieser Initiative betreten wir Neuland – trotz WTO-Abkommen über GPA. Darum ist es umso wichtiger, dass wir sorgfältig vorgehen. Als Mitglieder im Binnenmarktausschuss waren uns zwei Punkte besonders wichtig. Der eine wurde schon von Herrn Lange genannt: Diese Initiative muss kohärent sein mit den Vergabepaketen, die wir heute Nachmittag diskutiert haben, also auch soziale und ökologische Kriterien einbeziehen. Und besonders wichtig war uns, die Probleme der besonders niedrigen Angebote in den Griff zu bekommen und geeignete Lösungen zu finden und auch die soziale Verantwortung von Unternehmen einzubeziehen.

Mir persönlich ist es noch wichtig, dass es vergleichbare Industriestaaten sind und es nicht Entwicklungsländer betrifft. Es ist natürlich verführerisch, Länder mit zweistelligen Zuwachsraten hineinzunehmen. Aber das ist nicht Sinn der Initiative, sondern fairer Marktzugang für alle Beteiligten.

Ich wünsche vor allen Dingen den Kolleginnen und Kollegen in der nächsten Legislaturperiode, die dieses Dossier ja beenden werden, Zeit für eine seriöse Beratung und einen klugen Beschluss.

 
  
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  Nora Berra (PPE). - Madame la Présidente, même si le texte suscite de nombreuses divergences parmi les membres de notre Assemblée et aussi parmi les États membres, en tout cas l'initiative de la Commission a le mérite de poser certaines questions qui me paraissent essentielles sur l'équilibre des échanges internationaux, la cohésion, l'unité que veut et peut afficher l'Europe face à ses partenaires.

Nous avons entendu de nombreuses critiques, encore aujourd'hui lors des débats, notamment sur sa légitimité et sur son objectif mais il paraît essentiel de rappeler que les consultations qui ont été menées ont démontré qu'une majorité de répondants partagent le constat de la Commission sur les degrés d'ouverture et le manque de réciprocité et, plus précisément, que 75 % des représentants du monde de l'entreprise sont en faveur d'une action de l'Union au moyen d'un instrument législatif.

Il ne s'agit en aucun cas d'un instrument de protectionnisme pour préserver nos marchés comme certains voudraient le présenter, il s'agit de répondre au vrai problème, à savoir que 50 % des marchés publics dans le monde sont, aujourd'hui, fermés aux entreprises européennes du fait même de mesures protectionnistes.

Il est donc légitime de tenter d'obtenir une vraie transparence et un traitement équivalent chez nos partenaires et de réfléchir aux outils pour y parvenir. Avec ce règlement, nous nous donnons simplement les moyens d'agir. Nous envoyons un message clair à nos partenaires: les mêmes droits impliqueront ainsi à l'avenir les mêmes obligations.

Je voudrais, pour terminer, remercier et féliciter Daniel Caspary, qui a fait un excellent travail pour concilier tous les points de vue sur ce texte. J'invite donc le Conseil à entendre la voix des citoyens.

 
  
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  David Martin (S&D). - Madam President, I see this proposal as being about fairness. I entirely reject my Conservative colleague’s rather naive view of rampant unbridled liberalisation and the idea that, simply by virtue of the European Union doing the right thing, our foreign competitors will also do the right thing.

As others have said, this is not a report about protectionist measures. We are not encouraging the closure of public procurement markets in the European Union, and we do not see this as an over-aggressive tool to force market liberalisation abroad. It is simply about rebalancing our trading relationships where they have tilted too far from the European Union towards our competitors. Indeed, under these proposals, the Commission is required to investigate and support claims of a substantial lack of reciprocity before Member States can act. So this is not a tool which can be used on the whim of protectionists.

I should also like to add that there are important measures in this which balance what we have just done in the previous debate and bring our foreign trade rules into line with the internal market rules. Of course, as others have said, it is important to add that this does not apply to the least-developed countries. This is not a tool attacking the poorest in the world.

 
  
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  Laima Liucija Andrikienė (PPE). - Madam President, we fully acknowledge that there is an increasing mismatch between the legal openness of the EU’s public procurement markets, the EU’s ambitions and interests in this area and, on the other hand, restrictive practices by major trading partners. The EU’s on-going efforts to open up public procurement markets for EU companies in third countries are to be welcomed, and that is exactly what the Commission is trying to do. The Commission’s proposal aims to create a new instrument which seeks to redress the lack of leverage in the EU’s international trade negotiations and to gain substantial market access commitments for the benefit of EU business.

The amended proposal, suggested by our rapporteur Daniel Caspary and voted in the Committee on International Trade (INTA), is a further step in improving the original text of the Commission, which gives the Commission a major role in determining the exclusion of foreign bidders and introducing more legal certainties. At the same time, the amended proposal is a real alternative to the original one. I will vote in favour of the amended proposal and I suggest to my colleagues that they also support it.

 
  
 

Procedura catch-the-eye.

 
  
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  Erik Bánki (PPE). - Tisztelt elnök asszony, tisztelt képviselőtársaim! Az Európai Bizottság javaslata az Európai Unió tagállamaiban gyártott áruk, illetve az uniós országokban működő cégek által nyújtott szolgáltatások és szállítók harmadik országok közbeszerzési piacaira történő bejutását igyekszik elősegíteni. Helyes a Bizottság azon álláspontja, mely szerint korlátozzuk azon országok uniós piacra történő bejutását, akik nem kínálnak számunkra viszonosságot ezen a téren. Meg kell nyitni azon országok piacait, akik szeretnének részt venni az uniós közbeszerzések piacának ellátásában. Meggyőződésem, hogy a Bizottság javaslatai nem protekcionista intézkedések, hiszen a viszonosság elve alapján kínálnak együttműködést a piacok megnyitásában, illetve elérhetőségében. Remélem, hogy a Parlament támogatását követően azon tagállamok is módosítják álláspontjukat, akik pillanatnyilag nem támogatják ezen szabályozás bevezetését.

 
  
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  George Sabin Cutaş (S&D). - Doamnă președinte, potrivit estimărilor Comisiei Europene, în Uniunea Europeană achizițiile constituie între 15% și 20% din PIB, 85% din piețele europene fiind deschise, ceea ce reprezintă 352 de miliarde de euro. În egală măsură, achizițiile publice ocupă un rol important în negocierile comerciale cu țările terțe, deoarece societățile europene dețin un grad mai mare de competitivitate în mai multe domenii.

Este regretabil faptul că multe din țările terțe preferă să adopte măsuri protecționiste, de tipul impunerii transferurilor tehnologice ca o condiție preliminară pentru acordarea de contracte publice, lucru care restricționează accesul la piața achizițiilor publice. Propunerea comună a comisarilor Barnier și De Gucht își propune să răspundă acestor provocări, prin intermediul unui mecanism de reciprocitate. Astfel, Uniunea Europeană ar putea să dispună de posibilitatea de a restricționa, la rândul său, accesul pe piață pentru țările terțe care nu își deschid piața pentru societățile europene.

Salut această propunere, sub rezerva că anumite țări în curs de dezvoltare, a căror situație economică nu le permite o deschidere completă a pieței, trebuie să fie protejate.

 
  
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  Andrew Henry William Brons (NI). - Madam President, I am not reassured that this proposal is not protectionist, because that is exactly what it ought to be. The countries of Europe, individually or collectively, ought to protect their jobs and their businesses. The question which has not been asked is whether it is in the interests of any country or trading bloc, if you will, to open its public procurement market to other countries or blocs. Public expenditure is ultimately funded by domestic taxes, but if it generates economic activity – and it does – it should be for the benefit of that country or those countries’ own peoples.


The report confirms that market access by companies from third countries is part of the common commercial policy which falls under the exclusive competence of the Union. The EU’s wish to maximise international access to these markets shows that the EU is not so much a European Union as a global union in waiting.

 
  
 

(Fine della procedura catch-the-eye).

 
  
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  Karel De Gucht, Member of the Commission. − Madam President, generally speaking, I believe there is broad support among a number of political groups for what we have proposed, and also for the line that has been taken by the rapporteur. I welcome most of the amendments that he has proposed and which were voted for in the Committee on International Trade.

We all know where the problem lies, namely with the Council. It seems clear at this stage that we are not going to have a quick solution there. I will come back to that in a moment.

Let me first give an answer to a couple of remarks that have been made.

Eerst en vooral wat mevrouw Sargentini heeft gezegd, namelijk het probleem met ontwikkelingssamenwerking. Ik denk eerlijk gezegd dat dit niet juist is, in die zin dat het instrument zich niet richt tot de least developed countries, of de landen die GSP genieten. Het probleem doet zich enkel voor als GSP-landen niet langer in het systeem zitten. Dus de tegenstelling tussen ontwikkelingssamenwerking en opening van openbare aanbestedingsmarkten is er naar mijn bescheiden mening niet. Je leert ook altijd iets in zo'n debat. You always learn something in such a debate. For example, I learnt from Ms McClarkin that the Chinese market for public procurement is more open than the European one. You always learn something.

En dan mevrouw Oomen-Ruijten, die een aantal vragen heeft gesteld. Ja, ik begrijp de bezorgdheid. Maar ik denk ook dat we daaraan tegemoet gekomen zijn, want het instrument is alleen van toepassing wanneer een meerderheid, meer dan 50 procent van de diensten en de goederen die in het bod vervat zitten, niet gedekt is door de openheid van de markt. Met andere woorden pas als meer dan de helft van de diensten of de goederen komt van een land of van landen waartoe het instrument zich richt, dan kan er op Europees niveau opgetreden worden. Maar alleen dan.

De administratieve complicatie van de toegevoegde waarde is een andere aangelegenheid. Dat zal werk geven. Ik twijfel daar niet aan, dat dat inderdaad, als we dat serieus willen doen, enige workload zal geven. Maar ik denk ook dat het onze internationale standing ten goede zal komen.

Dan de decentralisatie van het buitenlands beleid. Ik denk dat het instrument er juist op gericht is dat dit níet zou gebeuren, dat met andere woorden de locale overheden wel voorstellen kunnen formuleren, maar dat het uiteindelijk de Europese Commissie is die op basis van de criteria beslist. Dat lijkt mij een essentieel element in dit debat. Wat we juist niet willen, is dat er een heleboel verschillende benaderingen komen in de lidstaten.

Als we, collega's, niet optreden in dit dossier, dan is het juist dát wat in de komende jaren staat te gebeuren. U zult zien dat dan een aantal landen optreden volgens criteria die ze voor zichzelf uitmaken, en dat daaruit juist problemen zullen voortvloeien voor de interne markt. De bedoeling is juist op een gedecentraliseerde manier ertoe te komen dat er één, zeg maar jurisprudentie, één rechtspraak ontstaat met betrekking tot dit dossier.

To sum up, I am most grateful for the approach that Parliament has been taking to this file, and I hope that we can have, as soon as possible, discussions with the Council on this very important topic. I also hope that, now that Parliament and the Commission have teamed up on this and have made very clear that we want something to happen, this will influence the decision taken in the Council.

 
  
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  Daniel Caspary, Berichterstatter. − Frau Präsidentin, geschätzte Kolleginnen und Kollegen! Vielen Dank für die kontroverse Debatte! Ich glaube, es wurde deutlich, was das Problem in den letzten anderthalb Jahren war: nämlich bei diesen extrem unterschiedlichen Meinungen einen Kompromiss zu finden. Ich bin noch mal allen Kollegen und allen Mitarbeitern dafür sehr dankbar.

Ich möchte aber auch noch mal in aller Kürze drei Punkte herausgreifen. Der erste: Von der Rednerin der ECR wurde angesprochen, dass diese Regulierung Protektionismus sei. Ich habe gerade in Großbritannien manchmal den Eindruck, wenn ich mir die bestehende Gesetzgebung zu diesem Thema in Großbritannien anschaue, dass vielleicht gerade in Großbritannien, das nämlich heute schon eigene nationale Regelungen hat, um ausländische Anbieter aus dem Markt auszuschließen, das Thema Protektionismus oben auf der Agenda steht und da vielleicht ein Missverständnis vorliegt.

Das Zweite: Auf das Thema der Entwicklungsländer ist, glaube ich, Kommissar De Gucht dankenswerterweise noch einmal eingegangen. Ich glaube, dass wir auch da den Kommissionsvorschlag wirklich noch mal verbessert haben.

Und drittens – Kommissar De Gucht hat es auch angesprochen, aber ich möchte es auch ausdrücklich noch einmal herausstellen: Wir haben mit der Änderung des Artikels 6 den Kommissionsvorschlag wesentlich geändert. Es ist nämlich nur die Europäische Kommission, die über den möglichen Ausschluss eines Anbieters aus dem Ausland entscheiden kann, und es sind eben nicht mehr einzelne Kommunen vor Ort. Ich glaube, dass das zu einer besseren Stringenz und auch zu einer größeren Hebelwirkung beiträgt.

Ich bin sehr dankbar, dass wir morgen abstimmen können. Wir haben uns mit den Schattenberichterstattern der anderen Fraktionen darauf geeinigt, dass wir über die Änderungsanträge abstimmen, aber dann beantragen, die Schlussabstimmung zu verschieben. Das stellt auf der einen Seite sicher, dass das Gesamtplenum seine Stellungnahme abgeben kann, aber wir auf der anderen Seite dem Rat die Hand reichen, in erster Lesung eine Vereinbarung zu finden. Ich rufe wirklich den Rat und die Mitgliedstaaten auf: Bitte beenden Sie die Sprachlosigkeit und treten Sie schnell in Verhandlungen mit uns ein!

 
  
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  Presidente. − La discussione è chiusa.

La votazione si svolgerà mercoledì 15 gennaio 2014 alle 12.00.

Dichiarazioni scritte (articolo 149)

 
  
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  Tokia Saïfi (PPE), par écrit. – La Commission européenne répond enfin aux critiques, maintes fois entendues, selon laquelle l'Union européenne ouvre bien plus ses marchés publics que ses autres partenaires commerciaux. Elle a longtemps pensé que l'Accord sur les marchés publics, outil relevant de l'Organisation mondiale du commerce et récemment révisé, pourrait suffire à notre défense. Mais ce n'est pas le cas, et cet instrument de réciprocité a été conçu non seulement pour mieux défendre les marchés publics européens contre des offres étrangères injustes; mais aussi pour pouvoir enquêter sur les pays qui n'appliquent pas des conditions d'ouverture réciproque, et prendre des sanctions à leur égard. Ainsi, la Commission européenne aura également le droit, de sa propre initiative ou sur demande, d’enquêter sur les pratiques de passation de marchés restrictives appliquées par des pays tiers. Cet instrument est, dans le contexte actuel, d'une absolue nécessité et je souhaite que les travaux portant sur le texte puissent aboutir rapidement, afin que le règlement entre en vigueur au plus tôt.

 
  
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  Joanna Katarzyna Skrzydlewska (PPE), na piśmie. Omawiane dziś zmiany dyrektywy w sprawie zamówień publicznych wyznaczają dobry kierunek nowelizacji tych przepisów. Na szczególne poparcie zasługuje propozycja wprowadzenia kryterium najkorzystniejszej ekonomicznie oferty zamiast kryterium najniższej ceny. Ta zmiana spowoduje, że z postępowania przetargowego będą wykluczone te oferty, w których drastycznie zaniżano koszty przeprowadzenia inwestycji po to, by zdobyć w wyniku przetargu zlecenie za najniższą cenę. Kryterium najniższej ceny nie dość, że ograniczało konkurencję na rynku, to w wielu przypadkach powodowało, iż finalne wykonanie inwestycji, właśnie z powodu nienaturalnie niskich kosztów, okazywało się wręcz niemożliwe. Dlatego wprowadzenie kryterium najkorzystniejszej ekonomicznie oferty, znaczne uproszczenie procedur przetargowych oraz umożliwienie składania ofert drogą elektroniczną ograniczą koszty przygotowania oferty i ułatwią wielu przedsiębiorcom, szczególnie tym małym i średnim, dostęp do zamówień publicznych.

Popierając te zmiany, jednocześnie apeluję do Komisji, by dołożyła wszelkich starań w celu szybkiego wprowadzenia proponowanych rozwiązań we wszystkich państwach członkowskich po to, by na wspólnotowym rynku obowiązywały takie same zasady regulujące sferę zamówień publicznych i by wszystkie przedsiębiorstwa, bez względu na ich wielkość, miały te same warunki udziału w przetargach.

 
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