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Förfarande : 2013/3002(RSP)
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Dokumentgång :

Ingivna texter :

O-000016/2014 (B7-0104/2014)

Debatter :

PV 06/02/2014 - 6
CRE 06/02/2014 - 6

Omröstningar :

Antagna texter :


Fullständigt förhandlingsreferat
Torsdagen den 6 februari 2014 - Strasbourg Reviderad upplaga

6. Naiades II – ett handlingsprogram till stöd för transporter på inre vattenvägar (debatt)
Anföranden på video
Protokoll
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  La Présidente. - L'ordre du jour appelle le débat sur la question orale à la Commission sur NAIADES II: Programme d'action pour le développement du transport par voies navigables de Brian Simpson, au nom de la commission des transports et du tourisme (O-0000126/2014 - B7-0104/2014) (2013/3002(RSP)).

 
  
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  Mathieu Grosch, im Namen der PPE-Fraktion. – Frau Präsidentin, sehr geehrter Herr Kommissar, werte Kolleginnen und Kollegen! Ich gehe davon aus, dass doch die meisten, die das Thema kennen, wissen, warum wir heute zu diesem Verfahren greifen. Wir hatten neben den zwei Berichten zu NAIADES II auch eine Mitteilung der Kommission, hatten aber jetzt am Ende der Wahlperiode keine Zeit, eine Stellungnahme dazu auszuarbeiten, und deshalb hier diese Intervention direkt im Plenum.

Die Binnenschifffahrt ist ein wichtiger Transportweg, ich glaube, wir haben das hier oft unterstrichen. Dieses Transportmittel ist aber auch konfrontiert mit größeren Herausforderungen. Die Wirtschaftskrise hat auch diese Transportart sehr stark eingeholt, weil sie bereits in den letzten Jahren davor schon mit dem Problem der Überkapazität konfrontiert war. Dieser Sektor ist auch seit Jahren unterfinanziert. Das bedeutet, dass Probleme entstehen, was Unterhalt, Innovation und insbesondere auch umweltfreundliche Innovation angeht. Und der Bankensektor, der insgesamt den KMU nicht bestens gesonnen ist, ist auch diesem Sektor nicht besonders gut gesonnen, weil auch die Prognosen hier nicht die besten sind. Also all das sind Gegebenheiten für diese Transportart, die aber in unseren Augen eine sehr wichtige Rolle spielen kann und soll.

Nicht zuletzt haben wir im Weißbuch über Transport festgehalten, dass die Binnenschifffahrt in einer effizienten Ko-Modalität eine wichtige Rolle spielen kann, zum einen weil dieses Transportmittel untergenutzt ist, aber zum Zweiten auch weil es eindeutig dazu dienen kann, die überforderten Straßentransporte zu entlasten. Wenn wir davon ausgehen, dass heute über 80 % des Güterverkehrs über die Straße gehen, wissen wir, dass alle anderen Transportarten mehr als gefordert sind. Es wird im Weißbuch wiederholt, es wird in den Stellungnahmen der verschiedenen Länder wiederholt, aber es wird in unseren Augen zu wenig getan.

Wir erwarten von der Kommission neben der Mitteilung, die sie vorgelegt hat, einen viel konkreteren Aktionsplan als das, was wir haben. Wir wollen zuerst, dass die Mittel, die bestehen, besser genutzt werden – etwa die Fonds –, um doch klare Akzente zu setzen. Zum Zweiten sind wir sehr glücklich, dass u. a. im Kernnetz der Transeuropäischen Netze die Binnenschifffahrt überall aufgenommen wurde, weil die Binnenschifffahrt ja auch als solche die Verbindung u. a. zwischen Häfen und Hinterland gewährleistet – auch dort, wo heute Transportlücken bestehen. Die Binnenschifffahrt kann auch in den multimodalen Projekten, in den Plattformprojekten – u. a. in Marco-Polo-Projekten – noch stärker berücksichtigt werden. All das soll zu einer Kohärenz geführt werden und nicht nur ein Flickwerk von verschiedenen Initiativen sein. Deshalb erwarten wir von der Kommission, dass wir hier einen gemeinsamen Plan machen.

Wir brauchen bessere Forschung, wir brauchen bessere Finanzierung. Wir müssen uns auch mit der Ausbildung – Ausbildung bedeutet auch morgen Beschäftigung – auseinandersetzen. Und das bedeutet abschließend, dass nicht nur die Kommission, nicht nur wir hier im Parlament gefordert sind, sondern dass wir auch eindeutig die Partnerschaft der Länder brauchen. Sie können sich hier nicht aus der Verantwortung herausstehlen. Und deshalb wäre dieser Aktionsplan zusammen mit Parlament und Rat in unseren Augen der richtige Schritt, um hier genauer Akzente für die Zukunft zu setzen!

 
  
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  Štefan Füle, Member of the Commission. - Madam President, every year around 500 million tonnes of cargo are transported on inland waterways, particularly in Europe’s most densely populated and congested areas. This silent and energy-efficient sector makes an important contribution to the European Union’s transport system. However, the sector is undergoing difficult times and structural changes are needed to enable inland navigation to fulfil its full potential.

In September 2013, the Commission presented the NAIADES II programme to improve the quality of the sector’s operating conditions and six key areas of intervention: infrastructure, environmental performance, markets, innovation, jobs and skills and the integration of the sector into the logistical chain. For each priority area, concrete initiatives are listed in the NAIADES II Communication. For instance, under infrastructure, light bridges will be adapted to today’s vessels, particularly container transport. The parallel technical standards of the different river organisations that generate costs for the sector will become streamlined across the European Union. Training and recognition of the professions will be harmonised and adapted to today’s demands and make the professions more attractive, just to give a few examples.

What is more, the first steps towards implementation of these measures are already under way. The Commission proposals for making available the reserve fund will provide much-needed financing for modernising vessels and upgrading professional qualifications. The proposal for technical requirements for inland waterway vessels will eliminate the fragmentation of technical standards for inland waterway vessels by creating a single set of standards across Europe. Both proposals are under debate in Parliament and Council. Together with the rapporteur, the Commission is hoping that they will be adopted as quickly as possible.

Let me take this opportunity to thank you, Ms Wortmann-Kool, for your very ambitious schedule and the good cooperation on those files.

For each of the six key areas mentioned, the Commission has already, in its Communication, specified operational outputs with target dates and identified the actors responsible for their implementation. It is regularly following up the implementation with all actors in the NAIADES implementation group. I will keep this House informed of progress.

In that context it is important that the private sector fully assume its prime role for improving inland navigation. Much more can be done by the sector to improve cooperation, share information and foster integration of inland waterway operators into logistic chains. We will of course support the sector in its endeavours.

Your second question asked how to stimulate innovation to increase the environmental performances of the inland waterway fleet and, in particular, to help the SMEs to access finance. The Commission has programmed a financial contribution of EUR 20 to 40 million for waterborne vessels for the period 2014-2015 in the Horizon 2020 work programme. Overall, EUR 6.3 billion are available in the programme for transport and, of course, support for improving the environmental performance of the fleet will continue after 2015.

The Connecting Europe Facility (CEF) contains EUR 26.25 billion for transport to be used, inter alia, to remove bottlenecks and create missing links in the inland waterways network and provide financing for new technologies such as LNG. The Connecting Europe Facility instrument will be used in conjunction with the cohesion funds, under which another EUR 6 billion is available for transport.

The Commission is also investigating how to facilitate access to support the inland waterways sector in its future investments and green technologies. Helping the inland navigation sector also means strengthening its SMEs, which represent 80% of the companies in the sector. Stronger and well-functioning associations and cooperation structures are needed to strengthen the position of these SMEs and to help them make better use of the available funding from the European Union and Member States.

There too, the Commission will provide support, for instance by proposing to open the reserve fund to fund associations representing the sector or by identifying the best practice in cooperation.

To conclude, the Commission has put in place an ambitious programme containing concrete measures with a lasting effect on the sector. NAIADES II will be implemented with money from the European Union budget but NAIADES II can only succeed if all actors join forces. The Commission therefore calls upon all stakeholders including the European Parliament to take an active part in the implementation of NAIADES II.

 
  
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  Ismail Ertug, im Namen der S&D-Fraktion. – Frau Präsidentin, sehr geehrter Herr Kommissar! Dieses Paket trägt schon auch positive Züge. Zum einen gelingt es uns dadurch – so hoffen wir –, eine Harmonisierung der technischen Erfordernisse zu bekommen, auf der anderen Seite gibt es uns nun auch den lang ersehnten Zugang zu dem Europäischen Reservefonds, der derzeit mit 35 Millionen Euro ausgestattet ist. Dennoch ist das nur ein kleiner Schritt. Wir müssen es tatsächlich noch schaffen, die Binnenschifffahrt zukunftsfähig und nachhaltig zu stärken.

Wir haben im Weißbuch Verkehr auch seinerzeit das Ziel vereinbart, die Güter weg von der Straße hin auf die umweltfreundlichen Verkehrsträger, nämlich Schiene und auch Binnenschifffahrtswege, zu verlagern. Dieses Ziel haben wir konsequenterweise auch in den Transeuropäischen Verkehrsnetzen verankert. Jetzt ist die Frage: Was passiert mit der Umsetzung im Fall des Aktionsprogramms?

Klar ist, dass der Reservefonds nicht ausreichen wird und auch nicht dafür gedacht ist, dass wir letztendlich den Binnenschifffahrtssektor allein dadurch auf Vordermann bringen. Diese Gelder sind bereits für die Aus- und Fortbildung von Beschäftigten verplant.

Es gibt aber noch viele Baustellen im Fall der Binnenschifffahrt: Zum Beispiel brauchen wir erstens eine bessere Verzahnung zwischen diesen verschiedenen Verkehrsträgern – Straße, Schiene und den Wasserwegen –, um die Kapazitäten der Binnenschifffahrtswege auszunutzen. Vor allem brauchen wir eine zügige Umrüstung auf die abgasarmen Motoren. Wir dürfen auch nicht vergessen, dass wir es hier nicht mit vom Menschen geschaffenen Verkehrswegen zu tun haben, sondern mit einem Stück Natur, das ein komplexes Ökosystem ist, welches nicht nur uns dient, sondern auch der Flora und Fauna, und dass wir die Eingriffe, die wir vollziehen, nicht einfach wieder rückgängig machen können.

Daher meine drei Fragen an die Kommission: Wie können wir europaweite Anreize für Mitgliedstaaten schaffen, in die Binnenschifffahrt zu investieren? Welche Mittel, zum Beispiel im Rahmen der Fazilität Connecting Europe, können wir dafür einsetzen? Wird die Kommission eine gesamtheitliche Strategie diesbezüglich vorschlagen?

 
  
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  Gesine Meissner, im Namen der ALDE-Fraktion. – Frau Präsidentin! Ich kann nahtlos an dem, was mein Kollege Ertug gerade eben gesagt hat, anknüpfen. Ich fange mal hinten an. Natürlich wollen wir gerne eine Strategie. Bei dem, was vorgeschlagen worden ist bei NAIADES II, was wir jetzt auch begrüßen, da geht es darum, wie man in der Förderperiode 2014-2020 jetzt auch Mittel generieren kann, um die Binnenschifffahrt nach vorne zu bringen, aber in einem viel zu kleinen Umfang. Es geht darum, den Reservefonds eben wirklich für kleine und mittelständische Unternehmen zugänglich zu machen. Die sind es nämlich – großenteils ziemlich kleine Unternehmen –, die die Binnenschifffahrt betreiben. Bis jetzt wurden teilweise die geringen Mittel noch nicht mal ausgeschöpft, weil der Zugang zu schwierig war.

Das ist aber nur die eine Seite der Medaille. Es geht tatsächlich eben auch darum, den großen Wurf zu schaffen oder eben generell weiter voranzukommen im Sinne des Weißbuchs. Wir wollen einen umweltfreundlicheren Verkehr. Wir sind damit konfrontiert, dass wir auf jeden Fall einen ansteigenden Verkehr haben werden. In Europa werden wir zwar weniger Menschen, aber weltweit werden es mehr. Wir werden mehr internationalen Handel haben, wir wollen ja als Europäer immer auch am Ball bleiben. Es wird mehr Verkehr geben, und der kann natürlich nicht ganz auf der Straße bleiben, viel Fracht, der größte Teil ist ohnehin auf der Straße. Und wir wollen eine Verlagerung auf Schiene und Wasserstraßen, weil das umweltfreundlicher ist.

Jetzt geht es eben darum, dass man natürlich gerade bei den Wasserstraßen sehen muss, dass nicht alle Potenziale, die ausschöpfbar sind, sind ausgeschöpft. Es ist aber auch die Frage, ob wir alle Potenziale, die bei den Binnenwasserstraßen möglich sind, immer ausschöpfen wollen. Dort müssen wir vieles eben auch berücksichtigen, was Tourismus, Natur und ähnliches angeht. Aber es geht darum, z. B. Brücken anzuheben: Das kostet Geld. Es geht darum, die Binnenhäfen zu erschließen: Das kostet Geld. Es geht darum, auch intermodalen Verkehr zu ermöglichen, dass die Binnenhäfen also auch angeschlossen sind an die anderen Verkehrsnetze. Es ist schon sehr gut, dass wir bei den TEN-T-Guidelines jetzt in sechs von neun europaweiten Korridoren Binnenwasserstraßen integriert haben. Das ist das erste Mal, und ich finde das sehr gut. Nicht überall in Europa haben wir Binnenwasserstraßen, aber gerade im Norden sind sie sehr stark da und können eben aktiv miteingebunden werden.

Wir müssen jetzt in allen Programmen, nicht nur bei HORIZON 2020, sehen: Wie können wir das verbessern? Wie kann man also wissenschaftliche Erkenntnisse für Innovation reinbringen? Wie können wir bei der Strategie für die Infrastruktur für alternative Energien besonders dafür sorgen, dass auch LNG-Flüssiggas für Schiffe möglich ist, damit die Binnenschifffahrt noch umweltfreundlicher wird? Und wie können wir generell Projekte zum Ausbau der Binnenwasserstraßen in die Connecting Europe Facility – dieses Finanzierungsmodell für unsere Korridore – miteinbeziehen?

All das sind Fragen, die wir uns natürlich stellen. Wir wissen, der Kommissar hat auch gesagt, die Kommission will sich darum kümmern. Aber wir möchten halt gerne konkrete Strategien auf dem Tisch haben.

 
  
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  Eva Lichtenberger, im Namen der Verts/ALE-Fraktion. – Frau Präsidentin! Herr Kommissar, die Debatte um die Binnenschifffahrt ist von zwei Elementen geprägt: Auf der einen Seite erwartet man sich viel höhere Wachstumsraten, weil man nach wie vor der Ansicht ist, dass das ein umweltschonenderer Verkehr ist. Auf der anderen Seite sagt man, es wäre günstig, den Warenverkehr von der Straße auf die Binnenschifffahrt zu verlagern, um in erster Linie einen ökologischen Aspekt zu erfüllen, aber auch, um die Straßen zu entlasten.

Dabei haben wir jetzt nur ein ganz kleines Problem: Der Zugang zum Geld ist die eine Sache. Die Frage ist aber für mich in erster Linie: Wofür wird das Geld denn eingesetzt? Sie haben von dem Anheben der Brücken oder vom Eintiefen der Flussläufe gesprochen. Ich sehe – und vor allem an der Donau muss man das konstatieren – ein ganz großes Defizit, und das besteht zum Beispiel darin, dass die Waren gar nicht zu den Häfen, zum Fluss kommen, weil es keine hinreichende Vernetzung der Verkehrswege untereinander gibt – zwischen Straßen, zwischen Bahnen und zwischen dem Fluss. Da liegen die Hauptdefizite.

Dann kommt noch ein zweiter Punkt dazu: Wenn wir immer nur die Herrichtung der Flüsse für die großen Container fördern, nicht jedoch die Diversifizierung oder den Zugang zum Fluss, dann setzen wir das wenige Geld, das ohnehin schon schwer zugänglich ist, noch einmal falsch ein. Hier muss es ein Konzept geben, das viel weiter geht. Das muss also erstens die Naturräume an den Flüssen erhalten, das ist ein Zweck an sich. Aber es hat auch Relevanz für den lokalen Tourismus, das muss man auch dazusagen.

Und wir haben eine Bedrohung – und dazu möchte ich Sie auch noch einmal in aller Deutlichkeit befragen –, die aus meiner Sicht noch viel zu wenig berücksichtigt worden ist: Es gab ein europäisches Forschungsprojekt von Wissenschaftlern aus Deutschland, aus Italien, aus der Schweiz und aus Frankreich, in dessen Rahmen unter anderem untersucht wurde, wie zum Beispiel der Klimawandel in den Alpen und das Schwinden der Gletscher sich auf die Wasserführung der beiden großen schiffbaren Flüsse in Europa – Rhein und Donau – auswirken.

Bei diesen Forschungen – das war ein europäisches Projekt – wurde festgestellt, dass mit dem Verschwinden der Gletscher auch eine Speicherfläche verschwindet, die die Wassertiefen halbwegs harmonisch oder gleichförmig hält. Wenn die Gletscher als Speicher wegfallen, dann haben wir viel mehr Hochwasser und Niedrigwasser in diesen beiden Flüssen. Was bedeutet das für uns? Es gibt einen europäischen Forschungsbericht – der wurde übrigens hier im Hause präsentiert von meiner Kollegin Toia aus Italien –, dessen Ergebnisse offensichtlich nach wie vor ignoriert werden.

Müssen wir nicht den Weg gehen, dass wir nun auf an den Fluss angepasste Schiffe setzen, die weniger Sensibilität gegen Hoch- und Niedrigwasser haben, anstatt sich auf Ozeanriesen oder gigantische Containertürme einzustellen? Wenn wir überhaupt bei geringerer Schiffbarkeit in den Flüssen diese Wasserstraßen noch fördern und erhalten wollen, dann müssen wir hier genauer hinschauen. Ich frage Sie: Haben Sie das getan, oder werden Sie das tun?

 
  
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  Peter van Dalen, namens de ECR-Fractie. – Voorzitter, de resolutie die het Parlement heeft opgesteld, is volkomen duidelijk. Wij hebben in de resolutie duidelijk gemaakt dat de binnenvaart in de problemen is door de economische crisis, de schulden die velen hebben. Daar komt dan nog de enorme overcapaciteit bij.

Onze resolutie geeft ook een hele duidelijke boodschap af. Door een gebrek aan ambitie en financiële steun gaat NAIADES II de problemen voor de binnenvaart zeker niet oplossen, want in feite zegt de Europese Commissie met NAIADES II zoals dat nu op tafel ligt: sector binnenvaart, u moet vooral zelf uw problemen oplossen.

Dat betreur ik, want zoals NAIADES er nu uitziet, is het voor de binnenvaart niet voldoende. De Commissie moet echt in de komende jaren met aanvullende voorstellen komen, zodat de sector werkelijk vooruit kan worden geholpen, ook in financiële zin. De mooie woorden van het Witboek Transport moeten concreet in daden worden omgezet.

Tegelijk, Voorzitter, merk ik op: de sector zelf is ook aan zet. Meer samenwerking is noodzakelijk om te overleven. Schippers en organisaties moeten de handen ineenslaan, stoppen met het gekibbel over competenties en eigen koninkrijkjes. Gebeurt dat niet, dan zullen steeds meer schippers werkloos aan de wal komen te staan. Dan ziet de toekomst van deze prachtige sector er somber uit.

 
  
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  Jaroslav Paška, za skupinu EFD Obnovenie programu na podporu vnútrozemskej dopravy dáva subjektom pôsobiacim v tomto odvetví nádej na získanie potrebnej podpory Európskej únie určenej na zvýšenie konkurencieschopnosti prepravy tovaru po vodných cestách. Lodná preprava tovaru je energeticky efektívna, a preto je dôležité vytvárať podmienky na to, aby ostala integrovanou súčasťou podporovaného dopravného systému Únie. Pokračovanie programu vnútornej vodnej dopravy NAIADES musí byť zamerané tak na zdokonalenie infraštruktúry vnútrozemských riečnych ciest, ako aj na technickú modernizáciu plavidiel poskytujúcich dopravné služby. Vnútrozemské vodné cesty sú súčasťou šiestich z deviatich koridorov základnej siete TEN-T, a preto v rámci budovania multimodálnej dopravy treba vytvárať chýbajúce prepojenia a pri riešení kolíznych miest sa musia využiť aj kapacity nástroja na prepájanie Európy. Dôležité tiež bude podporiť začlenenie informačných systémov vodnej dopravy do informačných tokov ostatných druhov dopravy kvôli efektívnemu zapojeniu lodnej dopravy do integrovaného vnútrozemského multimodálneho dopravného systému. Rovnako ako v oblasti automobilového priemyslu musíme aj v lodiarstve podporiť zavádzanie moderných technológií s cieľom zvýšiť ekologickú výkonnosť lodnej dopravy. Program NAIADES, podľa môjho názoru, môže byť výrazne nápomocný pri revitalizácii vodnej prepravy tovaru v rámci Európskej únie.

 
  
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  Γεώργιος Κουμουτσάκος (PPE). - Κύριε Πρόεδρε, κύριε Επίτροπε, κάθε χρόνο περίπου 500 εκατομμύρια τόνοι φορτίου μεταφέρονται δια των εσωτερικών πλωτών οδών. Ο όγκος αυτός ισοδυναμεί με τη μεταφορά φορτίων από 25 εκατομμύρια φορτηγά και με 140 δισεκατομμύρια τονοχιλιόμετρα μεταφοράς φορτίου. Αυτή είναι η μεγάλη προσφορά των ποτάμιων μεταφορών. Προσφέρουν μεγάλα πλεονεκτήματα σε μεταφορικές επιδόσεις, σε βιωσιμότητα και σε εξωτερικό κόστος. Ένα καλά συντηρημένο δίκτυο πλωτών οδών, χωρίς σημεία συμφόρησης και ελλείπουσες ζεύξεις, είναι συνεπώς απαραίτητο προκειμένου να ολοκληρωθεί η ολοκλήρωση της εσωτερικής ναυσιπλοΐας και να διασφαλιστεί η αξιοπιστία της. Κατά τη διάρκεια του προγράμματος NAIADES I, το δίκτυο των πλωτών οδών δεν συντηρήθηκε επαρκώς, ούτε ολοκληρώθηκαν οι ελλείπουσες ζεύξεις, σε πολλές περιπτώσεις λόγω εθνικών δημοσιονομικών περικοπών. Καλωσορίζουμε λοιπόν τη νέα δέσμη μέτρων NAIADES II που παρουσιάζει η Επιτροπή για την καλύτερη αξιοποίηση των δυνατοτήτων των εσωτερικών πλωτών οδών. Η Επιτροπή προτείνει να πραγματοποιηθούν διαρθρωτικές αλλαγές στον κλάδο της εσωτερικής ναυσιπλοΐας, με βελτιώσεις στους τομείς της ποιότητας, των συνθηκών λειτουργίας των επί μέρους κλάδων και των υποδομών καθώς και με την ένταξη του κλάδου στην αλυσίδα της εφοδιαστικής διαχείρισης. Ωστόσο, η Επιτροπή δεν προτείνει καινοτόμα συγκεκριμένα μέτρα, όπως κατάλληλη και ειδική χρηματοδότηση, με τα οποία θα διασφαλίζονταν η πλήρης υλοποίηση του προγράμματος δράσης. Το NAIADES II φαίνεται να αποτελεί μια άτακτη σύνθεση υφιστάμενων μέτρων χωρίς πραγματικές προτεραιότητες και χωρίς πραγματικές ιεραρχήσεις. Έχοντας επίγνωση της σπουδαιότητας του κλάδου της εσωτερικής ναυσιπλοΐας και της διασφάλισης της βιώσιμης αλυσίδας μεταφορών, εκφράζω την ανησυχία μου για την απουσία σταθερής και συγκεκριμένης στρατηγικής για τον κλάδο εσωτερικής ναυσιπλοΐας, συνοδευόμενης από επαρκή χρηματοδότηση. Για τον λόγο αυτό, προσβλέπουμε εν συνεχεία σε μια νέα, πιο φιλόδοξη πρόταση και αναμένουμε πάντως να αξιοποιηθούν οι δυνατότητες που παρέχουν τα νέα διευρωπαϊκά δίκτυα με τον προϋπολογισμό του μηχανισμού "Διευκολύνοντας την Ευρώπη" και με το πρόγραμμα "Ορίζων 2020".

 
  
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  Silvia-Adriana Ţicău (S&D). - Doamnă președinte, domnule comisar, sunt întru totul de acord cu cele spuse de colegul Koumoutsakos. Aș vrea să subliniez faptul că obiectivul declarat al NAIADES II este crearea condițiilor necesare pentru ca transportul pe căile navigabile interne să devină un mod de transport de bună calitate, bine gestionat, eficient, sigur, integrat în lanțul intermodal, cu locuri de muncă de bună calitate, ocupate de lucrători calificați și respectând standardele de mediu ridicate.

Atragem atenția că aceste obiective nu vor putea fi îndeplinite fără o strategie a Uniunii Europene pe căile navigabile interioare și fără o finanțare adecvată din partea Uniunii și mai ales fără implicarea tuturor actorilor din domeniu. De asemenea, susțin că aspectele privind transportul și mediul din strategia Uniunii Europene pentru regiunea Dunării să fie integrate în viitoarea strategie a Uniunii Europene pentru căile navigabile interioare. Subliniez aici faptul că armatorii de pe Dunăre consideră că sunt prea greoaie condițiile de a utiliza programul NAIADES, drept pentru care, până acum, programul NAIADES nu a fost suficient utilizat.

În legătură cu modernizarea și reorganizarea flotelor, subliniez că ar trebui prevăzute măsuri sociale și în special de natură financiară, care să sprijine sectorul. De asemenea, ar trebui să se recurgă la observarea detaliată și armonizată a pieței în domeniul transporturilor pe căile navigabile interioare și al porturilor interioare, cu scopul de a ajuta Comisia să consolideze cercetarea în sectorul transporturilor pe căi navigabile interioare.

În final, Comisia și statele membre ar trebui să revizuiască foaia de parcurs pentru cercetare, dezvoltare și inovare în sectorul căilor navigabile pentru a include echipamentele și infrastructurile portuare.

 
  
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  Phil Bennion (ALDE). - Madam President, the use of canals in the UK for transporting goods has almost died out, with the exception – of course – of the Manchester Ship Canal. Today, our waterways are mainly used for leisure. I am always defending regional, national and European freight transport strategies that encourage a modal shift from road to more sustainable modes of transport, such as rail and inland waterways. Clearly, the NAIADES II Package has not delivered on that so far.

Given the name of this strategy ‘Making better use of Europe’s waterways’, I would also like to ask the European Commission: what is its action plan to improve the connection between waterways that are mainly used for leisure and tourism and their connections to other forms of transport, as well as to ensure that these waterways are also used in the most environmentally friendly way?

 
  
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  Dominique Riquet (PPE). - Madame la Présidente, mes chers collègues, la part modale du transport fluvial ne décolle pas alors que ses atouts sont nombreux: faibles émissions de CO2, niveau de sécurité élevé, nuisances sonores modestes, absence de congestion. Or le fait de ne pas exploiter tout ce potentiel et ce mode de transport n'est pas sans conséquence pour l'efficacité et la durabilité de notre système de transport.

L'analyse de la situation faite par la Commission dans sa proposition Naïades II semble juste. Au-delà d'un problème conjoncturel, il y a des problèmes structurels indéniables: infrastructures en mauvais état, flotte vieillissante, manque de formation des personnels et manque d'ambition des programmes. Cependant, les mesures à prendre pour corriger cette situation ont un coût, et c'est là que la stratégie de la Commission n'apparaît pas clairement.

Je salue la mesure visant à élargir le champ d'application du fonds de réserve. Elle permettra aux organisations représentatives de le mobiliser plus facilement pour stimuler les programmes des groupements d'entreprises, améliorer la qualification des bateliers et promouvoir l'adaptation technique des bateaux. Or, si l'on veut que les choses progressent, il faut un plan d'ensemble et beaucoup de mes collègues avant moi ont regretté son absence.

Il s'agira au moins de mieux coordonner les fonds disponibles, le nouveau fonds pour les infrastructures, à savoir le mécanisme pour l'interconnexion en Europe, axé sur les transports verts, qui prévoit pour le secteur fluvial un cofinancement important, notamment pour la résorption des goulets d'étranglement, "Horizon 2020" et le programme Platina, plate-forme permettant la mise en œuvre de Naïades sur le plan de l'innovation technologique – là encore il ne faut pas sous-estimer cet aspect –, COSME, qui est également un programme utile, puisque le transport fluvial se compose en grande partie de petites et moyennes entreprises, les fonds FEDER, les fonds de cohésion, les interventions de la BEI et les instruments financiers.

Nous demandons à la Commission de mettre en musique un plan d'ensemble avec tous ces dispositifs, faute de pouvoir bénéficier d'un dispositif spécifique. De façon plus générale, cette coordination, y compris avec les États membres et les acteurs privés, nous permettrait de fixer des objectifs quantitatifs dans le temps qui soient un peu plus ambitieux.

Pour conclure, Madame la Présidente, il faut mieux contrôler l'usage des prélèvements sur les modes de transport – je ne ferai pas d'allusion au earmarking, fait par les États membres – et renforcer la stratégie européenne en matière d'internalisation des coûts externes, ce qui ne pourrait que profiter à ce transport si vertueux qu'est le transport fluvial.

 
  
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  Franco Frigo (S&D). - Signor Presidente, onorevoli colleghi, signor Commissario, mi pare che l'aver posto all'attenzione del Parlamento la questione del trasporto fluviale sia un elemento per non farlo morire, come veniva ricordato.

Gli oltre 37 000 chilometri interessati a questa modalità di trasporto vedono l'Italia interessata marginalmente, anche se però si tratta di una marginalità molto significativa, perché riguarda l'area più industrializzata del paese e parte del corridoio mediterraneo, il già corridoio 5, e quindi rappresenta sicuramente un contributo alla modalità di trasporto per quanto riguarda il sistema delle merci, ma soprattutto anche alla valorizzazione del sistema portuale dell'alto Adriatico.

Però io vorrei ricordare che la navigazione interna, oltre che per questioni di natura turistica, ha anche altre opportunità che qui venivano ricordate, non tanto la navigazione, ma i canali e i fiumi navigabili. Ed è, il tema, se vogliamo, idraulico. Le modifiche, diciamo, del clima, hanno determinato situazioni particolari, esondazioni di fiumi, questioni di allagamenti, per cui alcuni canali navigabili potrebbero essere utili come invaso idraulico, oltre che come approvvigionamento idrico per il sistema complessivo agricolo, quindi occorre vedere il tema delle vie navigabili non solo dal punto di vista del trasporto, ma per un sistema integrato di migliore utilizzazione del territorio.

 
  
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  Hubert Pirker (PPE). - Frau Präsidentin, Herr Kommissar! Wir haben soeben beschlossen, dass wir neun Kernnetzkorridore in Europa einrichten, damit die wichtigen Wirtschaftsräume optimal zu verbinden versuchen und somit einen wesentlichen Beitrag leisten, dass die Europäische Union auch in Zukunft im Wettbewerb mit den anderen großen Wirtschaftsräumen wird bestehen können. Das ist eine entscheidende Weichenstellung.

Wir wissen, dass diese Korridore dann besonders effektiv arbeiten werden können, wenn die Knotenpunkte, die Verbindungsterminals, die Schnittstellen zwischen den einzelnen Korridoren auch mit der notwendigen Infrastruktur und mit der notwendigen Logistik ausgestattet werden. Das Zweite ist, dass wir zweifelsohne die jeweils optimalen Verkehrsmittel/Verkehrsträger für die einzelnen Korridore zur Verfügung werden stellen müssen. Und das Dritte ist, dass auch die Zubringersysteme von den kleinen und mittelständischen Unternehmen zu den Korridoren, zu den Knotenpunkten funktionstüchtig sein müssen.

Wir wissen, dass große Investitionsvorhaben, insbesondere im Bereich der Schiene, aber auch im Bereich der Straße vorgesehen sind. Wir haben aber in der Diskussion gemerkt – und das ist die kritische Anmerkung –, dass gerade im Zusammenhang mit der Schifffahrt und mit der Binnenschifffahrt zu wenig Investitionen getätigt werden. Dabei lägen im Transport mit dem Schiff große Chancen aus ökonomischen Gründen. Aus ökologischen Gründen wäre es sehr oft das optimale Transportmittel.

Ich sehe in der Zielstellung von NAIADES etwas Positives. Die Binnenschifffahrt sollte ausgebaut werden. Das wäre z. B. eine Riesenchance für die Weiterentwicklung des Donauraums, die wirtschaftliche Stärkung dieses Raums. NAIADES hat als Zielstellung, Triebkraft für die Binnenschifffahrt zu sein. Das ist die Zielstellung. Die Frage ist aber: Wie kann tatsächlich eine Umsetzungsstrategie so effektiv auf die Beine gestellt werden, dass dann tatsächlich all diese Effekte, die man sich bei NAIADES wünscht, in der Praxis auch tatsächlich wirksam werden?

 
  
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  Zita Gurmai (S&D). - Madam President, while we need more sustainable and diversified means of transport, improving the development of European inland waterway transport is crucial, especially for freight. In this respect, the NAIADES II Programme is essential. We know that this sector has largely suffered from the crisis and that the navigability of European waterways, as well as the development of efficient intermodal systems, can and needs to be improved. I share the views of my colleagues that, despite the interesting proposals included in the Communication, a clearer and more comprehensive global strategy is still needed. Bottlenecks along the inland waterway network need to be resolved. Integration into a genuine intermodal system and access to finance and sufficient funding for projects from the Connecting Europe Facility (CEF) and Horizon 2020 are also essential.

Dear Commissioner, I strongly believe that an ambitious strategy for inland waterways transport can be a strong lever for green growth, innovation and development that would also boost regional and cross-border cooperation. Let us work together to improve this programme and make sure it is fully implemented.

 
  
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  Seán Kelly (PPE). - A Uachtaráin, tá áthas orm páirt a ghlacadh sa díospóireacht thábhachtach seo agus ba mhaith liom cúpla pointe a rá.

Firstly, as the Commission document points out, this is largely about 20 Member States who between them have 37 000 kilometres of inland waterways carrying 500 million tonnes of cargo per annum. These are obviously mainly on continental Europe, and it is only right that because they have suffered due to the economic recession there is now an opportunity to develop. Therefore, we should be helping them to connect and develop in every way. Most of these are either privately owned or owned by SMEs, and often they are not in a position to be aware of the resources that the European Union can offer. I think it is right that this should be pointed out in terms, particularly, in relation to the ERDF, the ESF, the Cohesion Fund, etc. and particularly to focus on RDI for this area. That is a very important point and I agree with it.

One other area which I think is very important, and which the Commission points to, is that of LNG. It says, for instance, that based on the current state of technology, LNG fuel ships would considerably contribute to achieving emission limits for the more ambitious approach. However, the uptake of LNG by the sector is currently hampered by regulatory, financial, technical and infrastructural barriers. Urgent action is therefore needed to overcome these barriers, so that LNG can be used by 2016 at the latest. I agree completely with that, and there is actually a proposal in my country to have an LNG terminal. Certainly that needs to be encouraged.

Finally, I would like to make the point that Mr Bennion made, which is that in places like Ireland we should be focusing on the tourism and leisure side, because areas like the Shannon have a huge potential to develop the whole inland waterways sector from a leisure point of view. I would like to see an overall package incorporating cargo and leisure as the final result here. It says the work has started; let it be as comprehensive as possible.

 
  
 

Interventions à la demande

 
  
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  Ivana Maletić (PPE). - Gopođo predsjednice, gospodine povjereniče, podržavam Akcijski plan za potporu prijevozu unutarnjim plovnim putovima. Predložene mjere su važne i doprinijet će poboljšanju prometnog povezivanja Europske unije.

Međutim, nekoliko je nedostataka koje moramo pokušati riješiti. Prvo, povezanost Akcijkog plana sa strategijama u kojima su plovni putovi okosnica postizanja ciljeva poput Dunavske strategije. Drugo, jasnija povezanost s proračunom te utvrđivanje izvora financiranja, što će se financirati iz proračuna Europske unije, što iz proračuna država čalnica, a zašto možemo osigurati povoljne izvore financiranja preko Europske investicijske banke, EBRD-a i drugih izvora.

Isto tako nedostaje jasna vremenska dinamika provedbe mjera i jasna uloga svake države članice. Ne možemo svugdje u Uniji financirati različite prioritete i ciljeve.

U Republici Hrvatskoj je isto tako prepoznata važnost plovnih puteva, pripremamo projekte Dunav – Sava, Vukovar – Sisak – Osijek – Slavonski brod i znamo da je to važna okosnica za gospodarski razvoj.

 
  
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  Marino Baldini (S&D). - Poštovana predsjedateljice, poštovani povjereniče Štefane Füle, istina je da na kraju legislature baš i nema vremena analizirati i dohvatiti sve ono što bi trebalo, ali se slažem sa sadržajem Bijele knjige, odnosno prijedlogom NAIADES II, u smislu poticanja transporta rijekama.

Na unutarnjim plovnim putovima može se mnogo toga učiniti, ne samo u podizanju njegove kvalitete. Posebno od Europske komisije očekujemo da se napravi plan kojim bi se povećale mogućnosti obnove jednog od najučinkovitijih i povijesno najpraktičnijih prometa, potvrđenog od davnina.

Vrlo je važno veće povezivanje i plovidba rijekama posebno u istočnoj Hrvatskoj, primjerice, glavni je grad Zagreb nekada bio plovan rijekom Savom te bi danas opet trebalo uspostaviti plovnost prema Sisku i dalje. Treba uspostaviti sve veze i komunikacije koje su nekada postojale, a sada su zapuštene ili ne postoje.

Primjerice u Istri, iz koje ja dolazim, nekada je bila plovna rijeka Mirna, što bi trebalo opet uspostaviti, barem u turističke svrhe. Naravno, riječnim lukama osim plovnosti treba sva infrastruktura – treba posebno povezati s europskim koridorima te riječne putove, ali i sa svim infrastrukturama koje su s tim povezane.

 
  
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  Miloslav Ransdorf (GUE/NGL). - Paní předsedající, já bych se chtěl zeptat pana komisaře Füleho, zda mezinárodní dohody, které se týkají splavňování řek, jsou závazné nebo pouze doporučující. Ptám se proto, že od roku 2006 české vlády nepokračují v tom splavňování řek a místo toho se spíše stavějí mosty. Mě by zajímalo, zda tedy opravdu jsou prostředky poskytované za tímto účelem správně využívány.

 
  
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  Zbigniew Zaleski (PPE). - Pani Przewodnicząca! Panie Komisarzu! Rozumiem, że propozycje i wysiłki, które Komisja podejmuje, są związane z rozwiązaniami technicznymi jeżeli chodzi o transport śródlądowy. Chciałbym, żeby mnie Pan posłuchał przez jeden moment. Do tego dochodzi turystyka, ale z literatury wiem, że pojawia się problem związany z edukacją dzieci tych rodzin, które często żyją prawie całe życie na łodziach. Nazywam ich marynarzami. Teraz sprawa nie jest tak trudna, ponieważ mamy dobre sieci internetowe. Niemniej jednak na to Komisja musi zwrócić uwagą, bo to jest bardzo ważny ludzki czynnik: dzieci, które wychowują się na łodziach. Dlatego chciałem, żeby Pan Komisarz tego nie zagubił wśród różnych spraw technicznych.

 
  
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  Mairead McGuinness (PPE). - Madam President, thank you for allowing me to take the floor late, and my apologies to all of those who participated in the debate. There are just two points I want to make.

In Ireland, there is huge interest in the inland waterway sector and in the idea of it both as an enterprising industry and also as a tourist attraction. There is a great need to fund local communities which want to redevelop walkways and pathways associated with inland waters. That is one key point in this debate.

Secondly, it would be remiss of me today – having come from Ireland – not to mention my concern about Ireland. We have had terrible rainfall there. The river Shannon has been mentioned, and we are concerned today that there will be incredible flooding because of the tremendous rain. My thoughts are with the citizens in Ireland, particularly because of the difficult weather they have experienced. We will be calling on the Commission to take account of this and to provide as much support as possible to a weather-stricken country.

 
  
 

(Fin des interventions à la demande)

 
  
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  Štefan Füle, Member of the Commission. - Madam President, I would like to thank the honourable Members for their valuable comments. Together with my colleagues, I have taken note of your concern and we will make sure that these are taken into account by the Commission for the implementation of NAIADES II.

Many of you stressed the word ‘implementation’ and have a good strategy for implementation. Let me recall, again, that NAIADES II is based on the lessons learned during the previous programme and was adopted only very recently, in September of last year. The target date for many programmes has actually been pushed forward to 2016-17.

I tried to present to you the six fields. I could present it in much greater detail, so as to underline the efforts to put forward a comprehensive programme to create conditions for the much greater effectiveness of inland water transport. Some of the initiatives we have been talking about will lead to profound changes aimed at adapting the inland waterways sector to today’s requirements for an efficient and integrated transport system, but these changes are unavoidable. The Commission is convinced that the inland waterways sector is an important element of a well-functioning, safe and green transport system. With NAIADES II, we are creating the conditions to fully realise this potential and thus to contribute to growth and employment in the European Union.

The Commission takes the task to revitalise this sector seriously. It will play an important role in stimulating the sector to take the measures needed to overcome the structural weaknesses from which it is suffering. NAIADES II – and let me underline this again – provides for many concrete initiatives to this effect.

The key factors responsible for the crisis, such as its fragmentation or its lack of integration into the logistic chains, require structural change. Any action taken by the Commission cannot be a substitute for action taken by the sector itself to bring about this change. NAIADES II therefore passes a clear message to the sector about its responsibility to take action to make the necessary structural improvements which, together with the implementation of NAIADES II, create the platform for the continuing dialogue between the various stakeholders in the European Union – primarily the Commission, the Parliament and the Council – on the follow-up to NAIADES II, addressing the many calls I heard during this debate for that strategy to be both comprehensive and ambitious.

 
  
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  La Présidente. - J'ai reçu, conformément à l'article 115, paragraphe 1, du règlement une proposition de résolution.

Le débat est clos.

Le vote aura lieu jeudi, le 6 février 2014, à 12 heures.

 
  
 

(La séance, suspendue à 10 h 40, est reprise à 11 heures)

 
  
  

VORSITZ: MARTIN SCHULZ
Präsident

 
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