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Debates
Miércoles 15 de abril de 2015 - Bruselas Edición revisada

21. Acuerdo PNR UE-México proyectado (debate)
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  Przewodniczący. – Kolejnym punktem porządku dnia jest oświadczenie Komisji w sprawie przewidywanej umowy PNR UE-Meksyk (2015/2653(RSP)).

 
  
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  Dimitris Avramopoulos, Member of the Commission. Mr President, first of all allow me to express my thanks for having given me the opportunity to make a statement on the issue of Mexico and passenger name record (PNR) data. I wish firstly to state that the Commission has always been committed to finding a legally sound European solution to the issue of transmitting PNR data for flights between the European Union and Mexico. Mexico has had legislation in force since November 2012 requiring all air carriers operating flights to and from Mexico to transmit PNR data. The competent authority in Mexico was therefore under the obligation from that date onwards to impose fines on those air carriers that do not transmit PNR data.

Mexico tells us that EU carriers are the only ones not providing PNR data to the Mexican authorities. However, the Mexican legislation has not yet been enforced with regard to EU traffic, because the Commission has asked the competent authority in Mexico to postpone the imposition of fines on several occasions. But the competent authority in Mexico made it clear earlier this year that the final deadline for transferring PNR data was 1 April 2015. At this point it is important to mention Parliament’s decision in November last year to seek the opinion of the Court of Justice on whether the draft PNR agreement with Canada is compatible with the EU treaties. This opinion is not expected before the end of the year. The Commission therefore sought a further postponement of the 1 April 2015 deadline until such time as the Court of Justice issues its opinion.

The competent authority in Mexico finally agreed to postpone the deadline until July 2015, provided that the European Union commits to start formal negotiations with a view to an agreement. I therefore, as soon as possible, intend to suggest to the College of Commissioners that the Commission request a mandate from the Council to formally open negotiations for a PNR agreement between the European Union and Mexico. It is clear that we will need to take into account the criteria and standards set out in the Court of Justice ruling on data retention of April 2014. This approach has been welcomed by Mexico and has enabled the Commission to secure the postponement of the sanctions from 1 April to 1 July of this year.

The Commission should have a Council mandate to start negotiating before 1 July 2015. I have made it clear that negotiations on a PNR agreement with Mexico cannot be finalised before the Court of Justice has issued its opinion on the draft PNR agreement with Canada. The Mexican authorities are aware that this is the case. I have kept – and will continue to keep – Parliament informed. I wrote to the Chair of the Committee on Civil Liberties, Justice and Home Affairs (LIBE), Mr Moraes, before 1 April, to inform him of the steps I intended to take to resolve the situation of conflict between the laws of Mexico and the European Union. I am thankful that today you have given the Commission the chance to update you on that matter, and I will inform you once the college has taken the decision to recommend adoption of the mandate.

 
  
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  Monika Hohlmeier, im Namen der PPE-Fraktion. Herr Präsident, Herr Kommissar, liebe Kolleginnen und Kollegen! Erst einmal vielen herzlichen Dank, Herr Kommissar, für die Stellungnahme, die klarstellt, dass die Kommission den Rat dringend darum bitten wird, dass er das Verhandlungsmandat für die Verhandlungen für ein EU-Mexiko-PNR-Abkommen freigibt. Ich hätte als Frage an den Kommissar, ob es denn schon irgendwelche Reaktionen des Rates gibt. Es wäre interessant, das zu wissen, denn es handelt sich ja nicht um eine Vorlage, die erst seit gestern da liegt, sondern um eine, die uns schon ein bisschen länger bekannt ist. Also müsste der Rat doch jetzt auch zu einer Entscheidung kommen, der Kommission ein Verhandlungsmandat zu geben, damit wir dann entsprechend — begleitend zu der Meinung, die der EuGH abgeben wird — zu einem möglichst raschen Ende im Bereich eines PNR-Abkommen mit Mexiko kommen.

Ich persönlich bedauere für die EVP, dass wir eine gewisse Verzögerung haben, weil wir dieses Problem letztendlich haben. Ich dachte, dass wir das politisch selbst entscheiden können. Aber für mich ist wesentlich, dass wir am 1. Juli nicht unsere Fluglinien in der Situation sehen, dass sie je Flug 30.000 USD bezahlen müssen, weil dies de facto die Konkurrenzfähigkeit der europäischen Fluggesellschaften, die in Richtung Mexiko fliegen, völlig unmöglich macht. Darum bitte ich die Kommission noch mal dringendst, den Rat aufzufordern, raschestmöglich das Verhandlungsmandat konkret zu erteilen.

 
  
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  Birgit Sippel, im Namen der S&D-Fraktion. Herr Präsident! Wir haben gerade gehört, dass die Gesetzgebung in Mexiko zum Erhalt von PNR-Daten nicht neu ist. Ich kann mich aber nicht erinnern, dass wir seit 2002 darauf gedrängt hätten, dass es ein entsprechendes Abkommen gibt, und ich behaupte mal: aus guten Gründen. Das europäische Datenschutzrecht ist klar: Ohne Rechtsgrundlage ist die Übermittlung europäischer Daten an Drittstaaten rechtswidrig. Ich begrüße es einerseits, dass Mexiko derzeit keine Strafzahlungen von europäischen Fluggesellschaften verlangt, die sich an dieses Recht halten. Andererseits stellt sich angesichts solcher Forderungen die Frage, worum es eigentlich geht: bessere Strafverfolgung oder schlicht ökonomische Interessen?

Wenn nun aber die Kommission vom Rat ein Mandat für Verhandlungen mit Mexiko erhält, muss natürlich – das ist angesprochen worden – beachtet werden, dass der Europäische Gerichtshof derzeit den Entwurf eines PNR-Abkommens zwischen der EU und Kanada einem Grundrechtecheck unterzieht. Dies war notwendig, weil der Europäische Gerichtshof in seinem Urteil zur Vorratsdatenspeicherung einen neuen und besonders strengen Grundrechtecheck für Massendatenspeicherungen aufgestellt hat. Dieses Haus hat Zweifel, ob das Abkommen diesen neuen Anforderungen Rechnung tragen kann, und hat den Textentwurf deshalb nach Luxemburg verwiesen. Somit darf kein PNR-Abkommen fertig ausverhandelt werden, bevor der EuGH seine Stellungnahme zu dem Abkommen EU-Kanada abgegeben hat. Übrigens, die Verhandlungen mit Kanada haben sich über fünf Jahre hingezogen. Und – Herr Avramopoulos hat es schon angesprochen – auch ich bin sicher, dass der EuGH seine Stellungnahme sehr viel schneller fertig hat.

Darüber hinaus brauchen wir klare Prinzipien für PNR-Abkommen mit Drittstaaten. Nach den Verhandlungen über ein Abkommen mit Australien hatten einige geglaubt, das könne als Modell auch für andere dienen. Doch schon das Abkommen mit den USA enthielt weniger gute Bedingungen und erhielt hier im Europäischen Parlament auch eine geringere Zustimmung. Eine Reihe weiterer Staaten, wie Russland, die Vereinigten Arabischen Emirate und Südkorea, klopfen bereits an die Tür, und gerade wenn Drittstaaten mit schwachen Datenschutzregimen Daten haben wollen, sind einheitliche und hohe Mindeststandards unverzichtbar.

Abschließend: Der Vertrag von Lissabon gibt dem Europäischen Parlament bei internationalen Abkommen das letzte Wort. Wir haben deshalb als Abgeordnete die Verantwortung, zukünftigen PNR-Abkommen nur zuzustimmen, wenn sie im Einklang mit europäischen Grundrechten stehen und diese nicht durch die Hintertür aushöhlen.

 
  
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  Beatrix von Storch, im Namen der ECR-Fraktion. Herr Präsident, Herr Kommissar! Die USA und Kanada wollen unsere Fluggastdaten. Das sind neben den persönlichen Daten auch Telefonnummern, Kreditkartennummern, IP-Adressen — sehr viele sehr persönliche Daten. Aber wenn einer die Hände in die Keksdose steckt, dann wollen das andere auch. Nun will also Mexiko unsere Daten. Wenn Lufthansa in Mexiko-Stadt landet und meine Daten dort nicht verrät, weil sie das nicht darf, dann drohen Lufthansa jetzt große Geldbußen. Es werden also europäische Fluggesellschaften in Geiselhaft genommen, damit die EU die Weitergabe der Fluggastdaten gestattet.

Ich lehne diesen Datentransfer ab. Wir sollten die Daten der Bürger schützen und den Datenschutz großschreiben. Kundendaten haben weder die EU noch die Mitgliedstaaten etwas anzugehen, erst recht keine anderen Regierungen. Hören wir auf, Fluggastdaten überhaupt zu erfassen: Dann können wir sie gar nicht weitergeben, auch nicht an die USA und Kanada.

 
  
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  Sophia in ‘t Veld, on behalf of the ALDE Group. Mr President, I would like to thank the Commissioner for his presence here and the fact that he has taken action. I also welcome the massive presence of the Council, who are clearly very interested in the matter.

I have a lot of questions, Commissioner, and I have a lot of confidence in your contacts with the Mexicans. However, you know that legislation has been in place in Mexico since November 2012. Some of the colleagues here said that we have failed to raise the issue.

Well, I would like to give you a little selection here of the actions that I have taken. On 31 May 2013, I tabled written questions to the Commission on Russia’s demand for Passenger Name Record (PNR) data, asking the Commission also which other third countries intended to collect PNR data. We got a reply that by then Qatar, Mexico, Brazil, Argentina, Oman, United Arab Emirates, Saudi Arabia, Japan and South Korea also showed an interest in PNR systems. Somewhat later we learned of the deadline set by Mexico, which was for 1 January 2014. So, on 5 December 2013 – a month before the deadline – I put parliamentary questions to the Commission regarding the deadline and did not get any satisfactory reply. However, the deadline was postponed until 30 September 2014.

On 9 April 2014, I wrote a letter both to the Commission and the Council on the urgency of third countries asking for PNR, including Mexico and the other countries. On 18 September 2014, I wrote a letter to the Commission specifically on Mexico PNR because confusion had arisen concerning the date of the Mexico PNR deadline. I got a reply from the Commission in mid-October stating that the new deadline was set for 1 January 2015, etc., etc. The rest is history.

On 9 March 2015, I raised it in the Committee on Civil Liberties, Justice and Home Affairs. So yes, colleagues, we have raised the matter and I completely fail to understand why the Commission and the current Commissioner’s predecessors have been sitting on their hands ever since.

Two further questions: it is clear that even if the postponement of the deadline to 1 July 2015 is very welcome, we are not going to have an agreement by then. What will the Commission do in order to ensure the legal protection of citizens on the one hand and avoiding heavy fines for carriers on the other? Incidentally, I know that not only have I been asking questions but the countries concerned and the carriers have almost been imploring the European Commission to act, and the Commission has not.

We have also asked questions about Mexico passing on PNR data to the United States. We have not got an answer to that. Finally, I would like to know from the Commission: how are you going to fill the gap? How are you going to ensure protection for citizens and carriers? What action is the Commission going to take regarding the other countries that I mentioned, such as Russia, Qatar, the United Arab Emirates and other friendly nations? Then I would like to get a full report on the situation regarding those other countries.

 
  
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  Cornelia Ernst, im Namen der GUE/NGL-Fraktion. Herr Präsident! Bis heute liegt keine EU-Rechtskonformität vor, keine Evaluation dazu, inwieweit PNR da eingeordnet werden kann. Bis heute haben wir überhaupt nichts, was beweist, dass das ein notwendiges Instrument ist. Grundrechte – ich dachte, da seien wir uns einig – kann man nicht verhandeln und kann man auch nicht zur Vermeidung von Strafzahlungen verhökern.

Mexiko – wenn ich das mal sagen darf – gehört zu den gefährlichsten Staaten der Welt mit einer der höchsten Quoten an politischen Morden, Entführungen, nahezu offener Zusammenarbeit staatlicher Behörden mit der Mafia. Was Mexiko in der Tat braucht, das ist konsequente Strafverfolgung und Ahndung dieser Verbrechen, nicht aber die PNR-Daten von Lieschen Müller aus Berlin.

Die Androhung von Strafzahlungen ist Erpressung. Dem nachzugeben, bedeutet, die Grundrechte von europäischen Bürgern der Mafia auszuliefern. Warum liefern wir die PNR-Daten nicht gleich auch an den Südsudan, an den Kongo? Abgesehen davon, kann man die Fluggesellschaften rein rechtlich momentan gar nicht belangen, weil gar kein Gesetz dafür existiert. Flugverbote, wie sie angekündigt wurden, wären für das Land eher ein Schuss in das eigene Knie.

Ich halte das für einen Skandal, was wir hier machen, und meine schon, dass es endlich mal eine Evaluation geben muss, welchen Sinn und Zweck dieses Instrument hat.

 
  
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  Jan Philipp Albrecht, on behalf of the Verts/ALE Group. Thank you very much, Commissioner, for the outline. Mr President, I think it is very clear, and the Commissioner underlined this, that there is no way that in this Parliament we will get an agreement before we have the opinion of the European Court of Justice on the Canada agreement, because this is a matter of principle that we have to discuss not only in the context of this agreement, but also of several other agreements which are in place or remain to be negotiated, and with regard to our own laws on the retention and analysis of Passenger Name Records (PNR).

Here we come to the principle: in our constitutional framework, in our Treaty and in the Charter of Fundamental Rights it is written that there is a fundamental right to data protection and a constitutional principle which states that every intrusion into this fundamental right needs to be justified. In a democratic society, it has to be necessary. That means that we have to discuss how far the collection and analysis of Passenger Name Records, like any other personal data, is justified.

We need to discuss whether it is really justified to collect and analyse automatically all data for all passengers, or if instead we should focus on threat, risk and suspicion and demand that those principles be respected by our partners who demand from us that our citizens send data. This is because everything we agree on, and every agreement with third countries, always needs to be based on our Treaty, on our Charter of Fundamental Rights and our constitutional principles. We cannot negotiate them as if they were just something to balance things out. They are there, we have to respect them and we also have to demand that our partners respect them.

 
  
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  Laura Ferrara, a nome del gruppo EFDD. Signor Presidente, onorevoli colleghi, l'attuale assenza di un accordo bilaterale tra Unione europea e Messico sul trasferimento dei dati PNR determina attualmente la situazione che le compagnie aeree europee non possono trasferire i dati PNR alle autorità messicane senza commettere alcuna violazione della normativa europea in materia di protezione dei dati. Allo stesso tempo però a fronte di tale rifiuto abbiamo visto che rischiano di esporsi a pesanti sanzioni pecuniarie che le autorità messicane minacciano di infliggere. Noi riteniamo che il ricorso alla minaccia di onerose multe pecuniarie sia non soltanto decisamente da condannare, perché di fatto forza il potere decisionale e negoziale delle istituzioni europee, ma che possa anche rappresentare un pericoloso precedente, tenuto conto che già numerosi altri paesi terzi, come la Corea del Sud e gli Emirati Arabi, la Russia premono per la conclusione di accordi PNR con l'Unione europea.

Attualmente l'Unione europea ha concluso accordi sul trasferimento dei dati PNR con Stati Uniti, Canada e Australia. Sappiamo che prima di dare il proprio assenso alla ratifica dell'accordo il Parlamento europeo ha recentemente riferito l'accordo stesso alla Corte di giustizia per avere un parere circa la compatibilità con la legislazione europea in materia di protezione dei dati. È evidente, la questione è di estrema delicatezza: anche in questi giorni, con riguardo alla discussione relativa al PNR europeo, sono emerse diverse criticità e preoccupazioni in relazione alla tutela dei diritti fondamentali, in particolare alla tutela dei dati personali e alla libertà di circolazione.

Molti punti che meritano un approfondimento e che hanno portato a richiedere una pronuncia nel merito della Commissione circa la compatibilità con la sentenza della Corte di giustizia europea che ha dichiarato l'illegittimità della direttiva sulla ritenzione dei dati per violazione del principio di proporzionalità nel bilanciamento tra diritto alla protezione dei dati ed esigenze di pubblica sicurezza. Occorre infatti individuare in primis cosa si intenda per dati PNR, ovvero che tipo di dati si intendano includere e dunque trasferire; che siano previsti dei criteri per differenziare la durata della conservazione dei dati; che vi sia la presenza di presupposti sostanziali e procedurali cui subordinare l'accesso ai dati; e infine quali siano le autorità competenti per l'accesso e per l'elaborazione dei dati stessi. È evidente dunque che l'esame di tali criteri richieda tempo e cautela. La cautela della pubblica sicurezza in nome della quale si richiede con forza il trasferimento dei dati PNR non può certo mettere in subordine la tutela dei diritti fondamentali.

Chiediamo dunque alla Commissione quali misure intende intraprendere per garantire che il trasferimento dei dati PNR verso il Messico sia in linea con le norme europee sulla protezione dei dati; se intende intraprendere delle misure al fine di garantire che i vettori aerei non rischino multe elevate o il ritiro dei diritti di atterraggio quando la legislazione messicana entrerà in vigore. E infine, se è a conoscenza di un accordo di condivisione tra Messico, Stati Uniti e Canada e, in caso positivo, quali saranno le conseguenze che tale accordo relativamente ai dati personali trasferiti dei vettori aerei alle autorità messicane comporterà, e soprattutto quali possibili rimedi giurisdizionali avranno i cittadini europei nel caso di violazione dei propri diritti relativi al trattamento dei dati personali.

(L'oratore accetta di rispondere ad una domanda "cartellino blu" (articolo 162, paragrafo 8 del regolamento))

 
  
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  Karol Karski (ECR), pytanie zadane przez podniesienie niebieskiej kartki. Zgadzam się z moją przedmówczynią, że grożenie nakładaniem kar na europejskich przewoźników jest po prostu zaprzeczeniem zasady negocjacji. W związku z tym też mam pytanie do przedmówczyni: czy nie uważa Pani, że w sytuacji, gdy takie kary rzeczywiście byłyby nakładane, Unia Europejska powinna nałożyć sankcje gospodarcze i polityczne na Meksyk?

 
  
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  Laura Ferrara (EFDD), Risposta a una domanda "cartellino blu". Grazie per il suo intervento che mi permette di ribadire come sia deprecabile e da condannare assolutamente il ricorso a una minaccia che, come diceva anche Cornelia Ernst, è di fatto un ricatto che le autorità messicane impongono alle istituzioni europee. Non è il corretto modus operandi, non è il modo di agire che bisogna intraprendere in accordi bilaterali tra Unione europea, per cui da parte nostra c'è una ferma e decisa condanna.

 
  
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  Gilles Lebreton (NI). Monsieur le Président, je suis opposé sur la forme et sur le fond au projet d'accord PNR avec le Mexique.

Sur la forme, je dénonce la faiblesse avec laquelle l'Union européenne s'apprête à céder au diktat du Mexique. Le Mexique lui avait ordonné de signer l'accord le 1er avril au plus tard. Le 27 mars, le commissaire chargé de la migration, M. Avramopoulos, a honteusement cédé et obtenu un report de l'ultimatum mexicain au 1er juillet. Passé cette date, les compagnies aériennes d'aviation subiront de la part du Mexique une amende de 30 000 dollars par vol vers ce pays.

Sur le fond, je condamne cet accord PNR qui va porter gravement atteinte à la vie privée des passagers, en violation de la charte des droits fondamentaux et de l'arrêt de la Cour de justice du 8 avril 2014. L'accord PNR avec le Canada, qui pose lui aussi problème, vient d'ailleurs d'être renvoyé devant la Cour de justice par le Parlement.

Ce n'est pas en procédant au fichage mondialisé des millions d'honnêtes gens qui prennent l'avion que l'on combattra efficacement le terrorisme.

 
  
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  Agustín Díaz de Mera García Consuegra (PPE). Señor Presidente, estamos ante una decisión soberana del Gobierno de los Estados Unidos Mexicanos. Con prórroga. ¿Cuál es el camino a seguir?

Ya lo ha dicho el Comisario. El camino a seguir es pedir el mandato negociador —artículo 218—, iniciar la negociación y concluir la negociación. Así de fácil. Y así de complicado, teniendo en cuenta la sentencia. Pero es que, señor Presidente, ni siquiera hemos pedido el mandato negociador. Y el mandato negociador hay que pedirlo en el Consejo JAI del mes de junio. Solamente esa posibilidad inmediata tenemos para cumplir con nuestras obligaciones de iniciar las negociaciones antes del 1 de julio.

Un dato informativo. ¿Saben ustedes lo que hace la compañía Iberia, de mi país? Vuela dos veces al día a México. Vuela los siete días de la semana a México. Vuela todos los días del mes. Si se aplican las sanciones, cada semana le costará a la compañía Iberia 230 000 euros. ¿Se dan cuenta de lo que esto significa en el ámbito de las relaciones comerciales? Algo verdaderamente inasumible. ¿Se dan cuenta de que si no hay una respuesta comunitaria cada Estado miembro podrá utilizar su poder soberano de transmitir datos PNR a otro Estado soberano que lo solicita en el ámbito de la seguridad y teniendo en cuenta la preservación de la privacidad?

En cualquier caso, señor Presidente, lo que le pido ahora al señor Avramopoulos —y tengo aquí la nota de prensa de las autoridades mexicanas de los últimos días de marzo—, lo que le pido es que, puesto que han confiado en él, inicie cuanto antes la petición de apertura de negociaciones, es decir, en el Consejo JAI de junio.

 
  
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  Péter Niedermüller (S&D). Elnök Úr, mindannyian tudják, hogy Párizs után egész Európában az európai kormányok egyre inkább szükségét érzik annak, hogy az állampolgáraikat megvédjék. A terrorizmusveszély, mondják a kormányok, mindannyiunkat fenyeget, és ezért különböző intézkedésekre van szükség. Ezeknek az intézkedéseknek a sorában az egyik legfontosabbnak gondolják a kormányok, vagy legalábbis a kormányok közül többen, hogy ki tudják cserélni a légi forgalomban részt vevő utasokkal kapcsolatos adatokat és nyilvántartási adatokat. Azt gondolom, hogy ez egy fontos kezdeményezés, de ugyanakkor azt is gondolom, hogy ez a fontos kezdeményezés nem vezethet oda, hogy feladjuk azokat az alapvető jogokat, amelyekre az Európai Unió, az Európai Közösség épül. Tiszteletben kell tartanunk a magánéletet, a személyes adatok védelmét, és hatékony jogorvoslatot kell biztosítanunk. S legalább azóta, amióta a televízióban láttam John Olivernek azt a „Last Week Tonight” műsorát, amelyben Edward Snowdent interjúvolta meg, aki arról beszélt, hogy ezeket az adatokat hogyan mozgatják Írország és az Egyesült Államok között, azóta legalábbis szkeptikus vagyok abban a tekintetben, hogy ezek az eredmények, ezek az utas-nyilvántartási adatok ténylegesen tiszteletben tartják-e az alapvető emberi jogokat.

Mindettől függetlenül azt gondolom, nagyon fontos, hogy Mexikó is csatlakozni kíván ehhez az egyezményhez, azt gondolom, fontos, hogy ezt mi komolyan vegyük, minél előbb elkezdjük a tárgyalásokat, minél előbb eredményeket érjünk el. Ugyanakkor nem szabad olyan egyezményeket kötnünk, nem szabad semmilyen esetben sem olyan egyezményeket aláírnunk, amelyek nem felelnek meg az európai jogoknak, az európai törvényeknek és az európai előírásoknak. Ezért azt gondolom, hogy nagyon fontos megvárni az Európai Unió és a Kanada közötti egyezménnyel kapcsolatos jogi eljárást, hogy az lezáródjon, hogy ott legyen egy megbízható eredmény, egy jogilag tiszta, világos, egyértelmű állásfoglalás, és akkor tudjuk majd megkötni az egyezményt más Európán kívüli országokkal. Nem szabad elfeledkeznünk arról, hogy sem politikailag, sem morálisan nem engedhetjük meg magunknak, hogy az emberek félelmét kijátszva, az emberek félelmeit arra használjuk föl, hogy megfosszuk őket alapvető emberi jogaiktól.

 
  
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  Martina Anderson (GUE/NGL). Mr President, the EU authorities should not hand over passenger name records to Mexico. Last November, the EU referred the proposed EU—Canada PNR agreement to the Court of Justice for a preliminary ruling on its compliance with EU charters, agreements and treaties and we are still awaiting that ruling. It makes no sense to adopt similar data retention measures while a real possibility remains that the Court of Justice may rule against the EU-Canada PNR agreement.

Furthermore, an invasive blanket retention measure such as an EU-Mexico PNR would collect all data from travellers flying between the EU and Mexico, the vast majority of whom have no links whatsoever to any formal criminal suspicion. Targeted law enforcement focusing on suspects already known to the relevant authorities respects the rule of law and is, after all, more effective.

 
  
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  Michał Boni (PPE). Mr President, Mexico is only one example of countries that are introducing legislation regulating PNR collection. Like other Members of this Parliament, I also asked the Commission what the plans to deal with each situation are, so I know that Mexico, Russia, South Korea, Japan, Brazil, Qatar, Saudi Arabia, United Arab Emirates, Israel, Indonesia and Argentina at least have asked, or intend to ask, for PNR data. The Commission answered that while waiting for the Court of Justice decision on the agreement with Canada, it is up to Member States and national data protection authorities to assess the conditions and decide on what passenger data their air carriers can lawfully transfer to a third country.

I understand that you are waiting, and I believe that the EU solution is very necessary. Without the EU solution we risk that EU citizens will either have no appropriate guarantees for their personal data, or we risk that fines will negatively influence ticket prices and airlines. We need this solution first of all because of security reasons, so we need the agreement with Mexico, but not only with Mexico – it is important to have a much broader solution due to law, due to decisions of the court, oriented on security goals and the rules for data protection. That is why I believe that the EU solution is needed and I wanted to ask the Commission what, apart from the solution with Mexico, are the different possibilities for such an EU solution?

 
  
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  Josef Weidenholzer (S&D). Herr Präsident! Ich bin sehr froh, dass der Herr Kommissar so häufig in diesem Haus ist, weil es auch zeigt, dass es eine Wertschätzung unserer Arbeit gibt.

Bei diesen ganzen Diskussionen taucht in verschiedensten Zusammenhängen immer wieder der Begriff PNR auf. Wir haben uns in der Entschließung zur Terrorismusbekämpfung intensiv damit beschäftigt. Natürlich ist PNR ein Eingriff in die Grundrechte. Grundrechteeingriffe sind unter gewissen Bedingungen im Kampf gegen Terrorismus zu akzeptieren, aber sie müssen im Einklang mit der Rechtsprechung stehen, sie müssen anlassbezogen und verhältnismäßig sein. Ich habe den Eindruck, dass man manches Mal auch unter einem gewissen Druck sehr leichtfertig und schnell Abkommen abschließt und sich nicht so sehr auf die Qualität dieser Abkommen konzentriert. Das hat zur Folge, dass diese verschiedenen Rechtsakte dann kritisch gesehen, aufgehoben werden, wie wir das bei der Vorratsdatenspeicherung gesehen haben.

Deshalb haben wir im November 2014 in diesem Haus beschlossen, dass wir das Passagierdaten-Abkommen mit Kanada dem EuGH vorlegen wollen, weil wir gerade im Datenschutzbereich gravierende Bedenken gehabt haben. Ich schließe mich meiner Kollegin Sippel an, dass es eigentlich sinnvoll ist, abzuwarten, und also nicht gleich wieder einen nächsten Schnellschuss abzugeben.

Wenn wir uns überlegen, dass diese Diskussion jetzt auch unter dem Gesichtspunkt stattfindet, dass wir eigentlich von außen unter Druck gesetzt werden, dann haben wir quasi ein Moment der Fremdbestimmtheit in unseren eigenen Diskussionen über Fragen, die wir selber entscheiden müssen.

Mich stört der zeitliche Druck. Was ist für ein Unterschied zwischen Juli und Dezember? Mich stört der Charakter dieser Erpressung. Nicht einmal die USA haben uns gedroht. Das ist jetzt das erste Mal, dass uns jemand droht. Mich stört auch die Tatsache – und ich bin für meine Fraktion auch für die dringlichen Anfragen zu Menschenrechtsverletzungen zuständig –, dass wir in diesem Katalog, dieser Pipeline der Länder, die jetzt da auf uns zukommen, alles Länder haben, bei denen wir uns in diesem Haus bereits einmal mit Menschenrechtsverletzungen beschäftigt haben.

Ich weiß nicht, ob das eine sehr gute Voraussetzung ist. Deswegen glaube ich, es wäre sinnvoll, sich diese kurze Zeit noch zu gewähren und eine sinnvolle Maßnahme zu beschließen.

 
  
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  Marina Albiol Guzmán (GUE/NGL). Señor Presidente, yo creo que hay que ser claros y aquí, al final, de lo que estamos hablando es de ceder, de rebajar nuestros estándares de protección de datos porque lo están pidiendo las aerolíneas, porque lo están pidiendo estas grandes empresas. Yo creo que es importante recordar que, en 2013, la Comisión de Libertades de este Parlamento Europeo ya rechazó la propuesta de Directiva relativa a la utilización de datos de los viajeros. Y entiendo que esto está, o debería estar, por encima de los deseos y de las exigencias de las compañías aéreas.

Ni las compañías aéreas deberían marcarnos nuestra política sobre protección de datos ni tampoco es aceptable el chantaje del Gobierno de México. Nos preocupa, evidentemente, que nuestros datos puedan estar en manos de un Estado con instituciones penetradas por el narcotráfico, de un Estado donde se vulneran los derechos humanos y con altos índices de impunidad.

Y, por cierto, una pregunta: ¿qué va a pasar con nuestros datos personales si, finalmente, este acuerdo se firma? ¿Se va a comerciar con nuestros datos? Porque, sin duda, el de los datos es ahora un gran negocio. ¿Acabarán también nuestros datos en manos de multinacionales de los Estados Unidos y de Canadá para que los utilicen en su beneficio?

 
  
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  Teresa Jiménez-Becerril Barrio (PPE). Señor Presidente, México, socio prioritario de la Unión Europea, tiene un sistema de PNR muy avanzado y lleva un tiempo más que razonable pidiendo los datos PNR a los ciudadanos europeos. A falta de acuerdo, se estableció una moratoria. Posteriormente, otra. Y otra, que expiró el 1 de abril, momento en el que México decidió sancionar a compañías aéreas por no facilitar estos datos.

Gracias a la actitud constructiva de las autoridades mexicanas en las negociaciones con la Comisión se ha llegado a un acuerdo para demorar al 1 de julio esta obligatoriedad de entrega de datos. Esos son los hechos. Lo que nos han dado es un respiro, pero el problema no se ha resuelto, y todos en esta Cámara sabemos cuál es. Necesitamos con urgencia un PNR europeo, porque este es un instrumento necesario para la protección de nuestros ciudadanos ante ataques terroristas. Prueba de ello es que lo tienen muchos otros países.

Como presidenta de la Delegación en la Comisión Parlamentaria Mixta UE-México, este tema me preocupa particularmente. Y me dirijo a quienes se opusieron y se oponen al PNR, que deben saber que los actos tienen consecuencias. Y cuando, hace un año, aplaudieron que este válido instrumento no fuese aprobado, no pensaron que hoy estaríamos poniendo en riesgo no solo la protección de nuestros ciudadanos, sino también el normal funcionamiento de nuestras compañías aéreas.

Señoras y señores, la irresponsabilidad se paga. Y creo que en Europa hemos tenido tiempo. Lo que no todos tienen es voluntad de tener un PNR europeo.

(La oradora acepta responder a una pregunta formulada con arreglo al procedimiento de la «tarjeta azul» (artículo 162, apartado 8, del Reglamento))

 
  
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  Tibor Szanyi (S&D), Kékkártyás kérdés. Önhöz mint az Parlament EU–Mexikó Parlamenti Vegyes Bizottságba delegált küldöttségének vezetőjéhez intézném ezt a kérdést. Én értem, hogy mindenki, aki hasonló küldöttségeket vezet, elkötelezett az adott reláció dolgait illetően, de biztos-e, Képviselő Asszony, hogy jelen pillanatban ez az egyezmény kellően körül van bástyázva?

 
  
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  Teresa Jiménez-Becerril Barrio (PPE), respuesta de «tarjeta azul». Sí, estoy de acuerdo en que este acuerdo, como usted dice, plantea problemas. Y, de hecho, llevan las autoridades mexicanas advirtiéndolo durante mucho tiempo y haciendo moratorias, y, precisamente, en aras de esa buena voluntad es cuando han dicho que volveremos a tener otra moratoria. Pero ¿por qué? Porque se ha dicho que se va a negociar, que se va a hacer. Si ni siquiera ven nada de nuestra parte...

Porque, si no se quiere hacer este PNR, lo que deberíamos es decirles que no lo vamos a hacer. Pero hay mucha gente en esta Cámara y muchos ciudadanos que nos votan que sí lo quieren. Por lo tanto, yo no estoy tan de acuerdo en que les tengamos que decir eso. Tendremos que decirles que lo vamos a hacer, pero que todavía no lo estamos consiguiendo. Y por eso, ellos nos han vuelto a dar otra moratoria.

(La oradora acepta responder a una pregunta formulada con arreglo al procedimiento de la «tarjeta azul» (artículo 162, apartado 8, del Reglamento))

 
  
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  Sophia in ‘t Veld (ALDE), blue-card question. Ms Jiménez-Becerril Barrio, I was a bit surprised to hear your warm endorsement of transferring data to the Mexican authorities because, quite frankly – I only read the newspapers about Mexico, I have not been there – but the Mexican police do not give me a lot of reasons to have trust in their ability to protect our fundamental rights. I would really like to know whether you feel that the Mexican authorities are able to uphold our standards, whether you have that level of trust in the Mexican authorities, and in the Mexican police in particular.

 
  
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  Teresa Jiménez-Becerril Barrio (PPE), respuesta de «tarjeta azul». Sí, le tengo que decir que sí, que la deposito. Que deposito tanta confianza porque conozco México, como usted ha dicho. Conozco cómo ellos miran y cómo atienden a todas las relaciones que tienen con la policía y estoy de acuerdo en que tienen un gran punto de impunidad, como también se ha mencionado, y están en vías de resolverlo.

Ya quisieran muchos otros países tener la apertura que tienen las autoridades cuando vamos allí y cuando les solicitamos cualquier información u otra cosa. Algo que otros países, también en esas regiones, no tienen, y que aquí jamás se denuncia.

 
  
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  Axel Voss (PPE). Herr Präsident, sehr geehrter Herr Kommissar! Die relevanten Fragen zu diesem ganzen Thema haben die Kolleginnen Hohlmeier und in’t Veld schon gestellt. Die Verschiebung der Frist durch Mexiko auf den 1. Juli begrüße ich natürlich sehr, möchte aber auch die Kommission und auch Sie insbesondere ermuntern, hier weiter im Gespräch mit den mexikanischen Behörden zu bleiben. In zweieinhalb Monaten ist diese Zeit schon wieder um. Dies erscheint mir nicht ausreichend. Wir haben mittlerweile im Laufe der Jahre alle diese Erfahrungen gesammelt, wie mit PNR und mit diesen Verträgen umzugehen ist. Ich meine, der politische Wille sollte auch hier vorhanden sein.

Die relevante Frage aus meiner Sicht lautet: Wie können wir verhindern, dass unsere europäischen Airlines letztlich durch Strafzahlungen zusätzlich belastet werden, weil wir es bislang versäumt haben, auf Anfragen Mexikos entsprechend zu reagieren? Das hat wettbewerbsrechtliche und wirtschaftliche Folgen. Mexiko ist ein souveräner Staat und möchte einfach wissen, wer in sein Land kommt – ein meines Erachtens legitimes Verlangen. Es ist auch der Versuch, dadurch Kriminelle herauszufiltern. Natürlich brauchen wir da den Ausgleich bezüglich der Datenschutzfragen. Aber da haben wir Erfahrungen gesammelt.

 
  
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  Tomáš Zdechovský (PPE). Vážený pane předsedající, prvně mi dovolte poděkovat předsednictví, že s tak velkým zájmem sleduje naši debatu. Jestliže se totiž bavíme o PNR datech, tak se bavíme o velice citlivých datech našich občanů, a proto jsem velice rád, že se o to tak zajímají.

Při současném vyjednávání EU PNR na to klademe velký důraz. Nejen že mexické rozhodnutí může ohrožovat základní práva našich občanů, ale jeho dopad na evropské aerolinky může být katastrofální.

Proto se na tomto místě snažím naléhavě vyzvat Evropskou komisi a především Vás, pane komisaři, abyste udělali vše, co je ve vašich silách, a nastolili s Mexikem dialog. Aby současný dialog byl o spolupráci a Mexiko ještě zvážilo zavedení EU PNR ve vztahu k evropským zemím. Protože si myslím, že je důležité, aby na sebe evropské PNR a mexické PNR v zásadě navazovalo a aby tyto systémy spolu spolupracovaly.

 
  
 

Uwagi z sali

 
  
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  Doru-Claudian Frunzulică (S&D). Mr President, I believe that a partnership with Mexico and other countries on the matter of PNR is compatible with European Union data protection rules and, with guarantees from both parties, is essential in order to address today’s global security challenges. The collection of personal data with detailed safeguards is a measure that we need to adopt in order to counter the threat of terrorism and to ensure the effective implementation of the European Security Strategy. This is why I believe that we need to move towards a European passenger name record system as well. Therefore, I strongly support the Commission’s agreement with Mexico on the transfer of PNR data, and with other countries as well. We have to take any measure in order to assure the security and the protection of our citizens.

 
  
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  Νότης Μαριάς ( ECR). Κύριε Πρόεδρε, κύριε Επίτροπε, όπως και εσείς επισημάνατε, η συμφωνία PNR Ευρωπαϊκής Ένωσης - Μεξικού, σύμφωνα με την οποία θα γίνεται ανταλλαγή προσωπικών δεδομένων των επιβατών αεροπορικών εταιρειών που θα ταξιδεύουν από την Ευρωπαϊκή Ένωση προς το Μεξικό και αντιστρόφως, πρέπει να εδράζεται στις προδιαγραφές του δικαίου της Ευρωπαϊκής Ένωσης.

Πρέπει δηλαδή, πρώτον, να γίνονται σεβαστά τα δικαιώματα των πολιτών της Ευρωπαϊκής Ένωσης που προστατεύονται από τον Χάρτη των Θεμελιωδών Δικαιωμάτων, πρέπει να τηρείται η αρχή της αναλογικότητας και πρέπει να τηρείται και η νομολογία του Δικαστηρίου της Ευρωπαϊκής Ένωσης σε σχέση με τη διατήρηση προσωπικών δεδομένων. Τέλος, πρέπει να αναμείνουμε τη γνωμοδότηση του Δικαστηρίου της Ευρωπαϊκής Ένωσης για τη συμφωνία PNR Ευρωπαϊκής Ένωσης-Καναδά. Επομένως, πριν εκδοθεί η παραπάνω γνωμοδότηση, δεν μπορεί να υπάρξει μια επαρκής νομική βάση για να ξεκινήσουν οι διαπραγματεύσεις με το Μεξικό.

Τέλος, διερωτώμαι εάν το Μεξικό αποτελεί μια ασφαλή χώρα που θα μπορέσει να εγγυηθεί την προστασία των προσωπικών δεδομένων που θα περιέλθουν στα χέρια των αρχών του Μεξικού. Πρόκειται για χώρα στην οποία κυριαρχούν η διαφθορά, το οργανωμένο έγκλημα, οι εκβιασμοί, οι απαγωγές. Διερωτώμαι που θα καταλήξουν τελικά τα προσωπικά δεδομένα των επιβατών των αεροπορικών εταιρειών εάν περιέλθουν στα χέρια των αρχών και της αστυνομίας στο Μεξικό.

 
  
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  Ivan Jakovčić (ALDE). Gospodine predsjedniče, poštovani gospodine povjereniče, tražimo zaštitu privatnosti građana Europske unije. O tome ne može nitko drugi odlučivati nego u ovom slučaju će odlučiti sud. Tražimo i zaštitu našeg gospodarstva.

Pitam se gospodine povjereniče, da li Europa zaista ima neke poluge i neke mogućnosti da se na takve ucjene i odgovori? Možda treba nešto drugo reći. Možda se i svijet mijenja. Možda treba baš Europska unija, koja je spojila 28 zemalja zajedno, biti ta koja će pokrenuti nove procese kad govorimo o ovim pitanjima i o ovim vrijednostima. Ja mislim da je baš vaša uloga i uloga Komisije i uloga Europske unije u tom kontekstu iznimno velika u ovom svijetu koji se svakodnevno očito mijenja.

 
  
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  Karol Karski (ECR). Panie Przewodniczący! Panie Komisarzu, chciałbym zwrócić uwagę na jedną okoliczność. Oczywiście będziemy czekać na orzeczenie Europejskiego Trybunału Sprawiedliwości, ale kwestia poszanowania naszych standardów to nie tylko kwestia tego, jakiego rodzaju dane mogą być przekazywane na zewnątrz, ale także komu mogą być przekazywane? Nie ulega przecież żadnej wątpliwości, że skoro mamy 200 państw na świecie, nie każde jest w stanie sprostać tego typu standardom, jakie my chcemy tutaj zachować. Przekazywanie tego samego rodzaju danych do różnych państw może więc być w jednym przypadku uzasadnione, w innym nieuzasadnione. W tym przypadku mamy do czynienia z Meksykiem, co do którego możemy mieć poważne wątpliwości, jak te dane będą wykorzystywane. Dlatego jeśli Europejski Trybunał Sprawiedliwości stwierdzi na przykład, że pewnego rodzaju dane mogą być przekazywane do Kanady, wcale nie oznacza, że tego samego rodzaju dane powinny być przekazywane do Meksyku lub podobnych państw.

 
  
 

(Koniec uwag z sali)

 
  
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  Δημήτρης Αβραμόπουλος, Μέλος της Επιτροπής. Κύριε Πρόεδρε, θα ήθελα να ξεκινήσω λέγοντας ότι η Επιτροπή είναι θεματοφύλακας των Συνθηκών, των θεμελιωδών αρχών και των θεμελιωδών δικαιωμάτων και ότι όλη της η προσπάθεια εδράζεται σε αυτά που πριν από λίγο επισήμανα και στον σεβασμό της νομολογίας, εν αναμονή βεβαίως της γνωμοδότησης του Ευρωπαϊκού Δικαστηρίου για να προχωρήσει πιο πέρα.

Speaking in English again, I would first of all once again like to express my thanks for this exchange of views. For me it was very useful and I am grateful to all those who took the floor. Given the remarks you made and the questions you asked, I would like once again to make it clear that the concerns and the role of Parliament are respected. The negotiations on a PNR agreement with Mexico cannot be finalised before the Court of Justice has issued its opinion on the draft PNR agreement with Canada.

I would like also to comment on what Ms in tʼVeld said. As I explained, provided that we formally start negotiations with Mexico, they will suspend the fines. It was very clear on their side. My intention is to launch them myself at the end of June. There is goodwill from the Mexican authorities and mutual commitment to reach a legally sound agreement. Since I was the one who negotiated with the Mexican authorities, I can tell you – and I can assure you – that I did not feel that I was being blackmailed. On the contrary, I found interlocutors of good faith.

Ms Hohlmeier also made a point which I would like to make reference to. As you know, I discussed my strategy with the Ministers of the Interior in the Justice and Home Affairs Council and the Ministers who spoke welcomed this approach. I am receiving positive signals from Member States in all my contacts.

As I said at the beginning, this is a firm choice to work towards a European solution, a European approach which guarantees more efficiently both the security and the protection of the fundamental rights of citizens. We are already working towards a consistent approach, Ms in tʼ Veld, for all future PNR requests. We will discuss this in the framework of the EU agenda on security.

Finally, it is important to engage with our partners on security issues, and Mexico is one of them. I listened to your comments about Mexico. Let me tell you that, as I said at the beginning, the Mexican authorities are determined to work very closely with us and they have given the necessary assurances on the protection of all this data. Anyway, we shall come back very soon and I look forward to an official discussion on the matter.

Mr Weidenholzer also made a remark which I would like to comment on. It is true that I come to the European Parliament very often – not just because of the nature of my dossier, and the fact that I really need to discuss matters with you, but also because deep down inside me I have never stopped feeling a parliamentarian myself.

 
  
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  Przewodniczący. – Dziękuję bardzo Panie Komisarzu za tę ważną wypowiedź w niesłychanie istotnej sprawie, która bulwersuje wielu z nas, i cieszymy się, że Pan do nas ponownie przybył.

Zamykam debatę.

Oświadczenia pisemne (art. 162)

 
  
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  Carlos Coelho (PPE), por escrito. Diversos países do mundo dispõem, ou estão a desenvolver, PNR. Infelizmente, a União e os seus Estados-Membros deixaram que um processo desta importância atingisse uma situação limite. Mas que fique claro: não por culpa deste Parlamento. Compete-nos zelar pelos Direitos dos cidadãos europeus, seja a segurança, seja a privacidade.

Vejo, por isso, com agrado o compromisso alcançado pelo Comissário Avramopoulos com as autoridades mexicanas, mas agora é tempo de agir. A Comissão deve obter rapidamente um mandato para negociar o Acordo.

É urgente evitar que as companhias aéreas europeias sejam sancionadas, mas não é menos urgente evitar acordos bilaterais entre Estados-Membros e o México. Seria um precedente perigoso para futuros acordos.

Uma abordagem horizontal para os acordos PNR, como já defendeu a Comissão, é também imperativa. Os dados pessoais dos nossos cidadãos devem beneficiar de um elevado nível de proteção em qualquer parte do mundo e temos de evitar situações de incerteza e vazio jurídico que coloquem em causa a economia e milhares de trabalhadores.

Reitero o meu ceticismo perante os sistemas PNR mas, havendo países que os querem impor, é obrigação da União garantir que os níveis de proteção de que beneficiam os seus cidadãos sejam a referência universal.

 
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