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Plenardebatten
Mittwoch, 28. Oktober 2015 - Straßburg Überprüfte Ausgabe

Verwendung genetisch veränderter Lebens- und Futtermittel (A8-0305/2015 - Giovanni La Via)
MPphoto
 
 

  Renate Sommer (PPE), schriftlich. ‒ Ich habe für den Bericht von Giovanni La Via gestimmt, der die Kommission dazu auffordert, Ihren Vorschlag über nationale Importverbote der Mitgliedstaaten für GVO-Futtermittel zurückzuziehen. Der Kommissionsvorschlag wäre der Anfang vom Ende unseres gemeinsamen Binnenmarktes. Zwischen den Mitgliedstaaten müssten wieder Grenzkontrollen eingeführt werden, um zu verhindern, dass gentechnisch veränderte Futtermittel in ein Land gelangen, das ein Importverbot verhängt hat. Es gäbe massive Wettbewerbsverzerrungen in der EU-Landwirtschaft und ein nicht mehr handhabbares Chaos. Die Möglichkeit von Importverboten ist auch deswegen völlig unrealistisch, weil die europäische Landwirtschaft existentiell auf den Import von Eiweißfuttermitteln angewiesen ist. Nur 5 % unseres Bedarfs an Soja, das in der Tierproduktion als Futtermittel verwendet wird, wird in der EU hergestellt. Der Rest stammt aus Ländern wie den USA, Kanada und Brasilien, in denen vornehmlich gentechnisch veränderte Pflanzen angebaut werden. In jedem Fall würden tierische Erzeugnisse für den Verbraucher wesentlich teurer und die Fleischproduktion, die auch eines der größten Exportgeschäfte der EU darstellt, würde in Drittstaaten abwandern. Der Vorschlag ist also gefährlicher Unsinn. Der Import von GVO-Lebens- und Futtermitteln ist in der EU streng gesetzlich geregelt. Diese Regeln garantieren eine sichere Handhabung von GVO, und dabei soll es auch bleiben.

 
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