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Procédure : 2012/0175(COD)
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Cycle relatif au document : A8-0315/2015

Textes déposés :

A8-0315/2015

Débats :

PV 24/11/2015 - 4
CRE 24/11/2015 - 4

Votes :

PV 24/11/2015 - 5.5
Explications de votes

Textes adoptés :

P8_TA(2015)0400

Débats
Mardi 24 novembre 2015 - Strasbourg Edition révisée

4. Intermédiation en assurance (débat)
Vidéo des interventions
PV
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  Der Präsident. – Als nächster Punkt der Tagesordnung folgt die Aussprache über den ergänzenden Bericht von Werner Langen im Namen des Ausschusses für Wirtschaft und Währung über den Vorschlag für eine Richtlinie des Europäischen Parlaments und des Rates über Versicherungsvermittlung (Neufassung) (COM(2012)0360 - C7-0180/2012 - 2012/0175(COD)) (A8-0315/2015).

 
  
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  Werner Langen, Berichterstatter. Herr Präsident! Ich bedanke mich sehr herzlich bei allen Beteiligten, die mitgeholfen haben, dieses größere und länger dauernde Projekt zu Ende zu bringen. Das sind einmal die Kollegen im Parlament, das ist der Rat, das ist aber auch die Kommission, die sich in den Verhandlungen zwischen Rat und Parlament zur Versicherungsvermittlung sehr konstruktiv verhalten hat. Wir haben immerhin dreieinhalb Jahre gebraucht, und wenn dann nach der heutigen Verabschiedung in 24 Monaten die Richtlinie in allen Mitgliedstaaten umgesetzt ist, dann haben wir diesen Punkt der Finanzmarktregulierung auch erfolgreich abgeschlossen.

Ich möchte aber nicht nur danken, sondern die zehn wichtigsten Punkte nennen. Das ist erstens der Anwendungsbereich, der Ausnahmen vorsieht für Kleinversicherungen und für nebenberufliche Vermittlung. Darüber haben wir lange diskutiert, uns lange gestritten. Wir haben einen Pro-rata-Ansatz gewählt und eine Flatrate. Das ist, glaube ich, ein vernünftiger Weg im Anwendungsbereich.

Zweitens, die Registrierung. Die Versicherungen sind dafür verantwortlich, dass sich deren Versicherungsvertreiber ordnungsgemäß registrieren. Es wird eine Anlaufstelle bei EIOPA geben, insbesondere im Hinblick auf die Dienstleistungs- und Niederlassungsfreiheit, die für eine bessere Transparenz der Registrierungsstellen in der EU sorgt.

Hinzu kommt der dritte Punkt: die Qualifikationsanforderungen. Im Gegensatz zu dem, was einige Mitgliedstaaten bis zuletzt verfochten haben, ist bei erster Registrierung die Qualifikation im Heimatmitgliedstaat entscheidend und nicht die in dem, in den man gehen muss. Aber bei der Weiterbildung hat der Mitgliedstaat, in dem man tätig ist, ein gewisses Mitspracherecht. Das war heftig umstritten. Die Fortbildungsverpflichtung ist nur gering ausgefallen, aber besser als gar nichts. Und die Mitgliedstaaten haben die Möglichkeit, das auch abzuprüfen.

Der vierte Bereich sind die Provisionsverbote, die angestrebt wurden, auch hier aus Teilen des Parlaments. Es besteht kein generelles Provisionsverbot oder die Pflicht, den Betrag der Vergütung offenzulegen. Wegen der sehr unterschiedlichen Strukturen der Versicherungsmärkte wurden deshalb den Mitgliedstaaten mehrere Möglichkeiten geschaffen, strengere Informationspflichten festzulegen, bis zur Öffnung, dass auch Provisionsverbote erteilt werden können. Das war eine Forderung des Rates, die wir nicht abwehren konnten.

Der fünfte Punkt ist das Produktinformationsblatt, das Teil unseres Maßnahmenkatalogs zur Verbesserung des Verbraucherschutzes ist. Hier gab es lange Widerstand. Wir haben ein kurz gefasstes Produktinformationsblatt besprochen und beschlossen, für dessen Grundformat EIOPA Vorschläge machen muss.

Der sechste Punkt ist die Produktübersicht und -verwaltung. Hier sind in Anlehnung an die Richtlinie über Märkte und Finanzinstrumente Regeln für die Produktaufsicht und -verwaltung für alle Versicherungsprodukte eingeführt worden. Hier besteht die Gefahr, dass am Ende ein bürokratisches Instrument herauskommt, wenn man EIOPA in dieser Frage nicht bremsen wird.

Siebtens, anlagebasierte Versicherungsprodukte. Hier wurde kein Provisionsverbot und keine Verpflichtung zur unabhängigen Beratung festgelegt, aber die Mitgliedstaaten haben die Möglichkeit, das einzuführen.

Im Übrigen wurden vergleichbare Regelungen getroffen wie in der Richtlinie über Märkte für Finanzinstrumente.

Dann haben wir die Übergangszeiten, Umsetzungsverpflichtung in 24 Monaten. Da gibt es einen neuen Anhang, der die Qualifikationsanforderungen, Kenntnisse für die Vermittlung von Versicherungen vorsieht. Und wir haben außergerichtliche Streitbeilegung übernommen, wie vom Parlament beschlossen.

Insgesamt ist es uns gelungen, den Verbraucherschutz zu stärken. Es ist uns gelungen, einheitliche Regeln im Versicherungsmarkt für den Vertrieb von Versicherungen festzulegen.

Ich möchte nochmals sehr herzlich allen danken, die die Mühe auf sich genommen haben, über drei Jahre mit dem Rat zu verhandeln. Letztendlich ist es uns am letzten Tag der lettischen Ratspräsidentschaft gelungen, insgesamt einen Kompromiss zustande zu bekommen. Vielen Dank!

 
  
  

IN THE CHAIR: ANTONIO TAJANI
Vice-President

 
  
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  President. – I want to inform you that during this debate we will not have blue cards. We also need to respect timing because at midday we have the LUX Prize.

 
  
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  Jonathan Hill, Member of the Commission. Mr President, this directive is very much part of our overall drive to increase transparency and to improve consumer protection. It is going to give citizens more choice; it will make sure that those selling insurance understand the products that they are selling, and that those buying insurance better understand what they are buying. So I am very pleased that we have reached this point today and that I have got the chance to congratulate Werner Langen and the shadow rapporteurs for all their hard work over many months, indeed over many years, as we have heard, in getting this proposal into shape.

The directive builds on national regimes of insurance distribution. It sets out a number of minimum standards for insurance distributors to follow, and it broadens the scope of distributors covered, to include companies that sell insurance as an add-on to their core business, like travel companies or car dealers. It also gives legal certainty to insurance companies that sell their products directly to consumers by clarifying how they can register their distributors and the information that they need to give to customers. As we have heard, there are stronger requirements around training and development, and when a product is packaged with an insurance policy as part of a special offer, it will in future be possible to separate the elements of the package so that you can buy the car or the holiday you want, with or without the extra insurance.

We want people to be clearer about what they are paying for when they buy or invest in an insurance product. So the directive requires greater transparency on fee structures and on any financial incentives that the distributors may have. The requirement for non-life insurance to produce a simple and standardised product information document, which was added by Parliament, is a further strengthening of consumer protection.

The directive also includes stronger requirements for the sale of life insurance products with investment elements. It requires suitability tests to be run to help determine whether a product fits a consumer’s profile, and because products covered by MiFID II and the IDD are often interchangeable, these rules have, as far as possible, been aligned.

There is one small technical point I need to mention for the record. The view of our legal service is that recital 69 of the text is not fully in line with the Common Understanding on Delegated Acts. That said, in the context of a general compromise, the Commission can accept this wording because generally it does adhere to the Common Understanding, in accordance with which the Commission will, of course, continue to act.

This directive ensures a level playing field between different insurance sellers and a more consistent level of consumer protection, in particular by increasing transparency. For me, transparency is essential if we are to legislate in a manner that is proportionate and that avoids unnecessary burdens. By making the right information available, we can help consumers make the right decisions and also encourage responsible behaviour in the sector. The insurance distribution directive is, I believe, an important step in that direction, and that is why I am very pleased today to have the chance to support it.

COMMISSION’S WRITTEN STATEMENT

The wording of the second sentence of recital 69 of the text is not fully in line with the Common Understanding on Delegated Acts because it refers to the need for appropriate contacts with Parliament and Council ahead of the adoption of the delegated act.

In the context of a general compromise, the Commission can nevertheless accept this wording because it generally adheres to the Common Understanding that we remain committed to upholding. The Commission considers transparency in preparation of delegated acts of paramount importance. The Commission will continue to act in accordance with the Common Understanding and particularly declaration 39 in the area of financial services.

 
  
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  Burkhard Balz, im Namen der PPE-Fraktion. Herr Präsident, Herr Kommissar! Ich möchte zunächst Berichterstatter Werner Langen sehr herzlich für seine wirklich tolle Arbeit danken, ebenso herzlichen Dank auch an die Schattenberichterstatter.

Die Richtlinie stärkt, so finde ich, über alle Vertriebskanäle hinweg den Verbraucherschutz bei Versicherungsprodukten in den Mitgliedstaaten. Die Verbraucher erhalten nun europaweit vor dem Produktkauf eine standardisierte Kurzinformation, und damit wird auch das Wirrwarr unterschiedlicher Informationsblätter in den Mitgliedstaaten endlich beseitigt. Damit werden die Verbraucher in die Lage versetzt, Versicherungsprodukte grenzüberschreitend zu vergleichen. Nicht die reine Masse, nicht die Überfrachtung mit Hunderten Seiten, sondern die Qualität der Information und der Informationsgeber ist entscheidend.

Wir sehen es als sehr positiv an, dass die Qualitätsanforderungen an die Vermittler festgeschrieben werden. Es sollen substanzielle Fortbildungs- und Weiterbildungsstandards für Versicherungsvermittler in allen Mitgliedstaaten greifen. Das ist sicherlich ein wesentlicher Fortschritt.

Wir wollen die Weiterführung von vorhandenen Beratungsmodellen in den Mitgliedstaaten ermöglichen. So sollen der Zugang zur Beratung zu unterschiedlichen Produkten und Produktmodellen und die Transparenz der Vermittler wesentlich sein. Dies ist mit der Richtlinie ebenfalls gelungen. Gleichzeitig haben wir sichergestellt, dass die Verhältnismäßigkeit gewahrt wird. Kleinstversicherungen und die nebenberufliche Vermittlung werden von der Richtlinie ausgenommen. Das ist sachgerecht, denn kein Verbraucher wird vor einer Reise für eine Auslandsversicherung über wenige Euro im Jahr ein langes umfassendes Vermittlungsgespräch führen wollen.

Als Mitgesetzgeber haben wir die Anforderungen festgelegt. Unser Blick geht nun zur europäischen Versicherungsaufsicht EIOPA. EIOPA wollte wieder selbständig tätig werden, doch wird EIOPA hier realisieren müssen, dass der Gesetzgeber die Vorgaben macht. Der ECON-Ausschuss wird sicherlich genau verfolgen, wie die Kommission und EIOPA nun Konkretisierung im Sinne der Mitgesetzgeber umsetzen.

 
  
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  Catherine Stihler on behalf of the S&D Group. Mr President, I would like to thank the rapporteur and shadows. The European insurance sector has trillions of euros worth of assets under its management, making it the backbone of our financial industry and an important contributor to GDP. The insurance distribution directive (IDD) is, along with Solvency II, just one piece of the puzzle of updated regulations aimed at strengthening European standards and encouraging cross-border purchases.

A patchwork of national regulations, with some governments gold-plating the measures and others implementing the bare minimum necessary for compliance, has been the case across Europe for some years now. However, the agreement reached on IDD includes substantial achievements in consumer protection, notably on information for consumers, a ban on time practices and the prevention of conflicts of interest.

This agreement includes substantial achievements in consumer protection, which was my priority and my group’s from the get-go. The implementation of this updated regulation will ensure consumers understand the risks, costs and features of all insurance products and that those selling them possess the relevant professionalism and competence.

Part of a review by the Commission in 2008 found that a lack of transparency around remuneration was resulting in too many Commission-driven conflicts of interest in the market. The new directive requires Member States to lay down rules ensuring the intermediaries, insurers and reinsurers do not remunerate or assess the performance of employees in a way that conflicts with their duty to act in the best interests of consumers. Also, before a contract is concluded, an intermediary must disclose to customers the nature and basis – such as a fee, commission, or combination thereof – of the remuneration. This is a huge increase in transparency for the consumer. Insurance and reinsurance distribution can be carried out by insurers and reinsurers as well as intermediaries. So the scope of this regulation has been widened to reflect that. But in specified circumstances, such as ancillary insurance intermediaries, those whose principal activities are not insurance related are excluded from the scope.

Another important achievement of IDD is ensuring that sellers’ professional qualifications match the complexity of the products they sell. Included in the directive is a requirement for at least 15 hours of professional training or development per year, although as part of our compromise with the Council, Member States may allow evidence of continuous training and development through successful completion of an exam.

Under the existing directive, there will be requirements to disclose information to customers before a contract is concluded. So to remain competitive, there is a need for innovation – particularly digital innovation – and this will ultimately lead to huge potential for the provision of cross-border insurance sales. The adoption of IDD is an important step towards this, and I look forward to Parliament endorsing it during the plenary session.

 
  
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  Ashley Fox, on behalf of the ECR Group. Mr President, the Insurance Distribution Directive will enhance consumer protection, increase competition and create a more level playing field between insurance and investment products. I am pleased that we have agreed upon a principle-based approach giving Member States flexibility to implement tougher rules where they see fit to do so.

This is the most sensible way to go about legislating: allowing companies room to ensure they give consumers the best outcomes rather than worrying about tick-box style exercises. The product information document is a good example of this. We have been able to strip out many of the over-prescriptive one-size-fits-all requirements, instead focusing on the information that can actually benefit the consumer.

It was vital to protect consumers’ interest in the wide variety of tied insurance products that currently save them time and money. I am pleased that consumers in my country, for example, will still be able to choose a bank account that includes travel insurance, should they wish to do so. Consumers will also benefit from a move towards aligning insurance distribution more closely with the rules laid out in MiFID II in order to create a level playing field between insurance and investment products. Overall, I am pleased at the final outcome of this report, and I look forward to seeing a positive outcome from its implementation.

 
  
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  Miguel Urbán Crespo, en nombre del Grupo GUE/NGL. Señor Presidente, Señorías, cuando se inició la refundición de la Directiva sobre la mediación de los seguros, la Comisión nos vendió varios objetivos que podrían haber sido de interés para acabar con un mercado, el de los corredores de seguros, lleno de abusos y tremendamente opaco.

Asegurar una legislación común sobre los distintos tipos de seguros y garantizar una información completa y transparente para los consumidores son objetivos absolutamente necesarios. Sin embargo, nos tememos que una vez más se favorezca a la gran banca, que es la que centraliza y concentra, cada vez más, las actividades de distribución de seguros.

Es cierto que en algunos aspectos se ha avanzado y esperamos especialmente que, en caso de aplicarse, la nueva Directiva ayude a acabar con los paquetes engañosos o fraudulentos.

Sin embargo, en lo que respecta a los objetivos iniciales, es inaceptable que, si se busca la transparencia en el mercado de cara al consumidor, los corredores puedan seguir cobrando comisiones de forma opaca. Es difícil que un corredor aporte una información objetiva sobre los distintos productos si, a la vez, está recibiendo comisiones de las propias aseguradoras. Además, una vez más, las exigencias de transparencia quedan restringidas a ciertos productos, sin alcanzar al conjunto del mercado.

Está claro que hay actores que temen la transparencia como los vampiros la luz. No amparemos a esos vampiros del mercado de seguros.

 
  
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  Sven Giegold, im Namen der Verts/ALE-Fraktion. Herr Präsident, liebe Kolleginnen und Kollegen! Herr Berichterstatter Langen, das war ja eine schwere Geburt, diese ganze Richtlinie; so etwas Zähes habe ich hier selten erlebt. Man muss schon sagen, die Positionen waren weit auseinander. Die Kommission hatte einen vergleichsweise ambitionierten Vorschlag vorgelegt. Im Parlament gab es sehr unterschiedliche Sichtweisen auf diesen Bericht – genauso im Rat.

Die Versicherungswirtschaft hat die ganze Zeit über darauf bestanden, dass ihre Produkte anders sind als bankbasierte Produkte, obwohl zum Teil die Anbieter und auch die Vertreiber eigentlich identisch sind. So ist es eben jetzt leider so, dass wir mit Abschluss dieser Richtlinie zwar einen Schritt nach vorne machen für mehr Verbraucherschutz im Bereich des Versicherungsvertriebs, für mehr Transparenz und auch für mehr Wettbewerb, dass wir aber trotzdem unterschiedliche Regeln behalten, auch für Produkte, die im direkten Wettbewerb zueinander stehen.

Also wird zum Beispiel eine formgebundene Lebensversicherung unter anderen Vertriebsregeln verkauft als ein Investmentfonds oder ein Bündel von Investmentfonds. Im Sinne fairen Wettbewerbs macht das keinen Sinn. So ist es zum Beispiel so, dass bei den Investmentfonds in Zukunft die Provisionen gegenüber den Verbrauchern offengelegt werden müssen, während es eben im Bereich der Kapitallebensversicherung bei einer Offenlegung der Gesamtkosten bleib, obwohl die gleichen Produkte zum Teil von den gleichen Vertrieblern verkauft werden.

Immerhin konnten wir erreichen, dass jetzt ein delegierter Rechtsakt dafür sorgen wird, dass es zumindest ähnliche Standards geben wird. Es ist wichtig, dass wir darauf achten, dass hier Gleichmäßigkeit in die Regeln hineinkommt. Also ein Fortschritt für mehr Europa und stärkeren Verbraucherschutz. Aber das Parlament war nicht geeint in seinem Eintreten für gleichmäßige Regeln, sodass der Rat hier sehr stark die Feder geführt hat. Aber ein Fortschritt ist es allemal.

 
  
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  Steven Woolfe, on behalf of the EFDD Group. Mr President, within this Chamber and within the Commission there are people who have genuinely good intentions in trying to create a framework where there is positive transparency in regulations and decency in relation to the protection of consumers in insurance products.

They all come together around a philosophy that there should be a single market with a single rule book and with a single idea that every one thing is exactly the same. Unfortunately, that was a philosophy of the 1940s and the 1950s, and nowadays it is fully recognised that, when you put rules together in one bundle, it only helps the large institutions – the major corporates who have the funding of the large compliance offices and regulators. You always put at depth and in problems the smaller and medium-sized businesses, and this directive will do that again.

 
  
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  Edouard Ferrand, au nom du groupe ENF. Monsieur le Président, mes chers collègues, une fois n'est pas coutume, nous nous félicitons de ce rapport qui ne reproduit pas les erreurs commises avec la directive MIF II.

Aujourd'hui, ce rapport est très important parce qu'il va permettre le plein exercice des activités des conseillers indépendants en gestion de patrimoine et en intermédiation d'assurance et qu'il donne donc pleine satisfaction à une profession qui était inquiète de son avenir.

Ce rapport conforte l'idée selon laquelle l'intermédiaire indépendant pourra exercer ses activités sans que les banques et les compagnies d'assurance ne puissent l'étouffer et le vassaliser. Ce rapport nous paraît très favorable, mais je pense qu'il faut également mettre l'accent sur le fait que, demain, les grands établissements financiers comme les banques et les compagnies d'assurance devront se soumettre également aux mêmes directives que les intermédiaires en assurance.

Il était temps que le Parlement européen donne justement tous les pouvoirs pour qu'on puisse faire en sorte que cette profession soit largement autorisée, non seulement par les banques et les compagnies d'assurance, mais aussi par les intermédiaires financiers.

Je pense que l'intérêt de ce rapport est de mettre justement en difficulté le lobby des banques et des compagnies d'assurance qui pensait être le seul à pouvoir gérer et organiser cette profession.

Aujourd'hui, les intermédiaires d'assurance ont la possibilité d'exister. Ce sont des professionnels bien formés avec une bonne expérience et qui, je pense, seront tout aussi compétents que les salariés des banques et des compagnies d'assurance.

 
  
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  Othmar Karas (PPE). Herr Präsident, Herr Kommissar, meine Damen und Herren! Zum Ersten einmal ein aufrichtiges Danke an den Berichterstatter Werner Langen, weil er im Laufe des gesamten Prozesses versucht hat, nicht nur sozusagen von außen ein Thema zu behandeln, sondern im intensiven Dialog mit den Verbraucherschützern, mit den Vermittlern und den unterschiedlichen Kulturen in den Mitgliedstaaten bei der Versicherungsvermittlung in diesem Dialog zu stehen, und daher die Richtlinie praxisnah geworden ist.

Sie hat drei große Vorteile: Auf der einen Seite führt sie zu einem verbesserten Konsumentenschutz, auf der anderen Seite zu mehr Transparenz und auf der dritten Seite berücksichtigt sie die unterschiedlichen Kulturen in den Mitgliedstaaten. Ich habe mich immer für einen verbesserten Konsumentenschutz eingesetzt, auch aus der Sicht der Administrierbarkeit und des fairen Wettbewerbs und des Vertrauensverhältnisses zwischen Vermittler und Kunden.

Zum Zweiten: Die erhöhte Transparenz ist deshalb wichtig, weil wir dafür Sorge tragen müssen, dass es Informationspflichten gibt, damit Kunden unabhängige Entscheidungen treffen und die angebotenen Produkte miteinander vergleichbar sind. Ich bin froh, dass es nicht zu einem generellen, allgemeinen Provisionsverbot kommt, weil das den Wettbewerb verzerrt, den Kulturen widersprochen, dem Konsumenten nichts gebracht, sondern wahrscheinlich sogar den Wettbewerb erschwert und den Preis in die Höhe getrieben hätte. In dem Sinne ein gutes Produkt!

 
  
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  Olle Ludvigsson (S&D). Herr talman! Jag ser positivt på att detta regelverk nu till slut kommer på plats. Konsumenten har länge haft en svag ställning på försäkringsmarknaden. Missförhållandena har varit uppenbara. Det har varit alltför vanligt att konsumenten blivit stående med fel försäkringsprodukt till ett alldeles för högt pris.

De nya reglerna kommer att medföra markanta förbättringar. Konsumenten kommer att ges tydligare information, en mer gedigen rådgivning och generellt ett starkare skydd. En särskilt viktig bestämmelse är att konsumenten inte ska tvingas köpa sådana försäkringar som erbjuds i paket med en annan vara eller tjänst. Varan eller tjänsten måste kunna köpas utan försäkring. Allt detta är ett värdefullt steg i rätt riktning.

Vad som nu är av avgörande betydelse är att direktivet implementeras ordentligt på den nationella nivån. Regelförändringen måste åtföljas av en genomgripande kulturförändringar på marknaden: Konsumenten måste på allvar börja sättas i centrum.

 
  
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  Stanisław Ożóg (ECR). Panie Przewodniczący! Cieszy mnie, że w toku negocjacji nad przedmiotowym sprawozdaniem zaszło tak wiele pozytywnych zmian i grupa ECR gotowa jest poprzeć obecny kształt tego projektu. Nowa dyrektywa w sprawie pośrednictwa ubezpieczeniowego ma na celu dokonanie skutecznej poprawy regulacji na rynku detalicznych produktów ubezpieczeniowych, zapewnienie niezakłóconej konkurencji oraz ochrony konsumentów i integrację rynku. Uważam, że rozszerzenie zakresu stosowania pierwotnej dyrektywy oraz szereg praktycznych udogodnień przyczyni się do zwiększenia poziomu ochrony ubezpieczających się oraz doprowadzi do zbliżenia systemów prawnych z obszaru całej Unii Europejskiej.

 
  
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  Markus Ferber (PPE). Herr Präsident, sehr geehrter Herr Kommissar, liebe Kolleginnen und liebe Kollegen! Es ging im Prinzip darum, zum einen bei der Versicherungsvermittlerrichtlinie die Lücke zu schließen, die sich aus Gesetzgebung in Finanzprodukten ergeben hat, zum anderen aber auch die Konsequenzen aus der Zersplitterung der Versicherungsmärkte durch die IMD1 zu überwinden.

Ich denke, das Zweite wurde hervorragend erreicht. Ein europäisches level playing field – wie das mittlerweile genannt wird –, ein europäisches Regelwerk zu schaffen, das zu einer Einheit des Marktes beiträgt. Bei der Frage des Verbraucherschutzes haben wir als Parlament – und da will ich mich beim Berichterstatter ausdrücklich bedanken – einen sehr ambitionierten Ansatz vertreten. Es war eigentlich mein Interesse, auch als Berichterstatter für die Finanzmarktregulierung, dass wir Kohärenz im Verbraucherschutz bei Finanz- und Versicherungsprodukten haben.

Ich bedauere es sehr, dass die Mitgliedstaaten dazu nicht bereit waren. Sie hatten uns bei der MiFID mehr zugestanden, als sie dann bei der IMD oder IDD, wie sie jetzt heißt, zu geben gewillt waren. Ich hätte mich auch gefreut, wenn die Kommission hier einen etwas engagierteren Beitrag geleistet hätte.

Meine Sorge ist, dass wir jetzt zu Verwässerungseffekten und Substitutionseffekten kommen zwischen Finanzprodukten und Versicherungsprodukten. Ich glaube, das war nicht im Sinne des Gesetzgebers. Ich habe wirklich Sorge, dass wir hier zu einer regulatorischen Arbitrage kommen, und das bedauere ich sehr.

 
  
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  Roberto Gualtieri (S&D). Signor Presidente, onorevoli colleghi, io credo che con questa nuova direttiva sulla distribuzione assicurativa noi compiamo un piccolo ma importante passo avanti per il rafforzamento del mercato unico e l'approfondimento dell'integrazione finanziaria nell'Unione.

È stato naturalmente un parto difficile – si è lavorato tanto e desidero congratularmi con il relatore e con tutto il team negoziale, nonché ringraziare la Commissione per il suo contributo – ma questa difficoltà è anche comprensibile se si tiene conto la specificità e la delicatezza del tema trattato dalla direttiva. E quindi penso che il risultato finale sia positivo e che ci consenta di muoverci verso la creazione di un vero mercato unico dei prodotti assicurativi e ridurre gli oneri di accesso transfrontaliero, allo stesso tempo, individuando principi comuni per rafforzare la trasparenza dei prodotti e la tutela dei consumatori.

La decisione, in primo luogo estende, come è noto, l'applicazione della direttiva, anche la distribuzione diretta, e questo è importante per garantire una coerenza normativa per tutti i canali di vendita e, allo stesso tempo, credo che venga mantenuto un giusto equilibrio tra applicazione delle regole e proporzionalità per i prodotti assicurativi di minore entità, se venduti in via accessoria.

Credo inoltre che siano importanti alcuni risultati conseguiti dal Parlamento: il documento unico standardizzato, che consente al consumatore di ricevere tutte le informazioni rilevanti sul prodotto che si appresta ad acquistare e, soprattutto, vorrei aggiungere questo elemento positivo che riguarda il cross-selling, cioè la possibilità di garantire un'effettiva possibilità di scelta per il consumatore, mettendo fine alle pratiche di tying presenti in alcuni settori assicurativi.

Quindi, complessivamente, si tratta di un risultato importante di cui dobbiamo essere giustamente fieri.

 
  
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  Ildikó Gáll-Pelcz (PPE). Elnök Úr, mára a fogyasztóvédelem az EU tevékenységének a központi elemévé vált. Nem volt ez mind így, 5-6 évvel ezelőtt, amikor ezek a piacok éppen az összeomlás szélén voltak a legtöbb fogyasztó védelem nélkül állt. Éppen ezért fontos Langen képviselő úrnak a munkája – amit köszönök –, hogy három év hosszú munka után ezen mérföldkővel sikerül ezt a kérdést megnyugtatóan rendezni. Jelentős lépést teszünk annak érdekében, hogy az átláthatóságot növeljük, a bizalmat fokozzuk, az öngondoskodást is emeljük. A tagállamok is természetesen tették a magukét, újabb és újabb jogszabályok születtek. Most éppen ott tartunk, hogy van 28 különböző jogszabályunk, és én azt gondolom, hogy szükség lenne egy harmonizációs lépésre. Természetesen ennek a harmonizációs lépésnek nem lehet újabb akadályt jelenteni éppen ezen a piacon, hanem támogatólag kell megnyilvánulni.

Vannak az irányelv-módosításnak olyan lépései, ami abszolút egységes támogatás mellett tud megvalósulni, ilyen például a képzés, ilyen például a tájékoztatási követelmények tekintetében az egyetértés. Vannak olyanok is, ahol nem volt meg ez a nagy egyetértés: az átláthatóság, különösen a biztosításközvetítők javadalmazását illető átláthatóság kérdésében. Én nem tudom támogatni azt az elképzelést, ami arról szól, hogy az Európai Bizottság mondja meg, hogy mennyi ez a díj. Azt gondolom, hogy ez nagyon függ a tagállamok kultúrájától, és függ attól, hogy milyen a gazdaságnak a teherbíró képessége. Az átláthatóságot azonban igen, és a jelentést is.

 
  
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  Romana Tomc (PPE). Najprej seveda iskrene čestitke kolegu Langnu za to zakonodajno poročilo.

Vsak izmed nas je že kdaj imel kakšno slabo izkušnjo z zavarovalnicami. Ko smo iskali primerljive ponudbe, so bile te tako različne kot pri ponudbah različnih avtomobilskih znamk. Recimo, kot primer, ena ponudba vsebuje nekaj, kar druga izključuje.

Prav je, da se bo evropska direktiva dotaknila vseh, ki sodelujejo v zavarovalniškem poslu, od zavarovalnic, ki imajo direktno prodajo, do posrednikov, bank in mediatorjev. Posebej me veseli, da je kolega Langen v tem namenil veliko pozornost tudi malim in srednjim subjektom.

Nova direktiva med drugim določa konec navzkrižni prodaji; to seveda tudi podpiram in zdi se mi prav, da neko posojilo, ki ga sklenemo za osebno zavarovanje, ne sme biti vezano na kakšno drugo zavarovalno polico. Standardni obrazec, ki bo v veljavi od konca leta 2017 naprej, pa bo zagotovil glavne lastnosti in cene zavarovalnega produkta in zagotovil ustrezno primerjavo.

Zavarovalni produkti so skrb vsakega posameznika in pomembno je, da imamo konkurenčen in pregleden trg teh storitev.

 
  
 

Procedura catch-the eye.

 
  
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  Isabella De Monte (S&D). Signor Presidente, onorevoli colleghi, signor Commissario, la relazione sulla proposta di direttiva sull'intermediazione assicurativa si inserisce nel più ampio spettro di revisione di tutti i mercati finanziari a seguito della crisi. Due sono gli elementi da evidenziare: la costruzione di un mercato unico più coeso e integrato e una maggiore protezione dei consumatori.

Questa direttiva armonizza il mercato assicurativo, permettendo però al legislatore nazionale di applicare dei livelli di tutela superiori. Con questo duplice apporto il cittadino europeo potrà beneficiare di norme comparabili tra i vari paesi ma che riflettono anche la peculiarità del mercato assicurativo dello Stato membro. È altrettanto importante sottolineare che gli intermediari assicurativi hanno già molte incombenze burocratiche che comportano oneri per l'attività d'impresa, senza che in questi anni si si avuto un maggior reddito. Tutela dei consumatori e sostenibilità d'impresa sono due elementi che vanno quindi bilanciati, anche per consentire un'adeguata gestione dei sinistri.

 
  
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  Νότης Μαριάς ( ECR). Κύριε πρόεδρε, οι καταναλωτές θα πρέπει να απολαύουν το ίδιο επίπεδο προστασίας και να υπάρχουν ισότιμοι όροι ανεξάρτητα από τις διαφορές μεταξύ των διαύλων διανομής. Είναι επίσης αναγκαία η κατάλληλη και επαρκής ενημέρωση των καταναλωτών για οποιοδήποτε ασφαλιστικό προϊόν, ώστε να ενισχυθεί η εσωτερική αγορά. Επιπλέον, θα πρέπει να υπάρχει ενημέρωση προκειμένου να αποφευχθεί η παραπληροφόρηση που μπορεί να προκληθεί από κάποια παραπλανητική διαφήμιση, για παράδειγμα των καταναλωτών, και για το λόγο αυτό χρειάζεται ο ασφαλιστικός διαμεσολαβητής.

Θα πρέπει ακόμα να υπάρχει μέριμνα σε περίπτωση ζημίας των ασφαλισμένων και εμπιστοσύνη για τους καταναλωτές. Γενικότερα, στην ασφαλιστική διαμεσολάβηση οι διατάξεις για την προστασία των καταναλωτών θα πρέπει να είναι σύμφωνες με το δίκιο της Ένωσης, ώστε να καλυφθεί το ενδεχόμενο παραπληροφόρησης ή ζημιάς. Εξάλλου, σε περιόδους χρηματοοικονομικής κρίσης που διανύουμε ο ασφαλιστικός τομέας πλήττεται.

Τέλος, στην Ελλάδα χιλιάδες ασφαλισμένοι του δημοσίου και του ιδιωτικού τομέα κινδυνεύουν με αύξηση του ορίου ηλικίας συνταξιοδότησης, ενώ η τρόικα απαιτεί επανασχεδιασμό του ασφαλιστικού συστήματος.

 
  
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  Nicola Caputo (S&D). Signor Presidente, onorevoli colleghi, ho più volte affermato, anche in questa sede, che il principio della difesa dei consumatori è un valore cardine. I recenti squilibri dei mercati finanziari hanno evidenziato che le divergenze dei sistemi economici occidentali sono fonte di vulnerabilità. Molto spesso gli eventi indotti riescono a destabilizzare il sistema economico europeo, ingenerando panico nei mercati e perdita di fiducia nei consumatori. Concordo quindi con la proposta di direttiva che armonizza la regolamentazione assicurativa, rendendo più coerente il legame con la disciplina bancaria e rafforzando la resilienza del sistema finanziario europeo, rispetto ad eventi autoindotti ed eteroindotti.

Mi associo nell'intento di aumentare il livello di tutela dei consumatori, con riferimento alle direttive 92 del 2002 e 65 del 2014 sui prodotti d'investimento, cui la presente regolamentazione va assolutamente allineata. Se penso infatti al settore R.C. Auto Italia e Sud Italia, i cui prezzi sono di gran lunga superiori agli altri Paesi, in media 45% in più, mi rafforzo nella convinzione che l'obiettivo di un risparmio sulla polizza, unito alla mitigazione dei fattori distorsivi sulla concorrenza per il settore assicurativo, passi necessariamente per un rafforzamento europeo della protezione dei consumatori nel settore assicurativo, con la creazione di standard comuni in tutta Europa.

 
  
 

(Fine della procedura catch-the-eye).

 
  
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  Jonathan Hill, Member of the Commission. Mr President, as we have heard, it has been a long gestation, but I think the sense of this debate is that it was worth waiting for. I think there is very broad support for this package of measures. In terms of the themes that were raised, there is a great deal of consistency around the themes of transparency and the importance of proportionality. Here the regime does allow a graduated approach, with a lighter regime for some kinds of business and some businesses in ancillary services excluded altogether.

In terms of the consistency between different pieces of legislation, I think we have made good progress. For instance, all the risks on sale standards are a hundred percent aligned with the Markets in Financial Instruments Directive (MiFID), so that is a step forward. We talked about the importance, obviously, of consumer protection and of citizens being better able to understand risks. Here again, I think we have made big steps forward.

We have also talked about the necessity of making it possible for there to be innovation, particularly in the field of digital services. In that respect, later this year we will be publishing a Green Paper on retail financial services that will look, in particular, at the question of digital financial services and how we can make further progress there. One of the aspects on insurance that I am keen to look at as well is this question of insurance in the car rental market, where again I think we can make progress in making that market more transparent.

So I think this directive will improve transparency. I am very much committed, as we go forward, to striking this right balance between protecting consumers and supporting insurance distribution. Putting in place the level 2 rules for the directive is now the priority. We will work closely with the European Insurance and Occupational Pensions Authority (EIOPA) to develop clear and workable implementing rules in line with the directive, and I know that colleagues in the Parliament will help make that work a success.

But for today, I really would just like to thank everyone for their contributions to this debate, and particularly Mr Langen and the shadow rapporteurs for all their hard work over three and a half years. It has been worth it and I think we have made some good progress here with this directive.

 
  
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  Werner Langen, Berichterstatter. Herr Präsident! Ich möchte die Kommission in Schutz nehmen. Der Kollege Ferber ist jetzt nicht mehr da; er hat gesagt, die Kommission hat nicht in allen Punkten konstruktiv gearbeitet. Ich bin da anderer Meinung und möchte mich ausdrücklich bedanken. Natürlich sind die Märkte zersplittert gewesen, und dort eine einheitliche Regulierung zu finden, das ist nicht so einfach. Wir haben das Optimale dort erreicht, und deshalb herzlichen Dank an die Kommission.

Das Zweite: Der Kollege Giegold hat gesagt, der Rat hat sich durchgesetzt. Herr Kollege, aber nur in den Punkten, bei denen Sie weiter gehen wollten, in den anderen nicht. Dass der Titel verändert wurde, das haben wir ja gemeinsam mitgetragen.

Ich glaube, insgesamt ist es eine vernünftige Regulierung, und sie kommt auch den unterschiedlichen Bedürfnissen der unterschiedlich entwickelten Märkte entgegen. Zum Beispiel haben wir in der Linie der Regelungen in den nordeuropäischen Staaten den Staaten die Möglichkeit eines Provisionsverbots und einer verpflichtenden Beratung gegeben. Aber Herr Giegold war ja neben mir der Einzige, der den Wechsel des Mandats überstanden hat von den früheren Schattenberichterstattern, sodass wir die Kontinuität besser beobachten können.

Herr Woolfe hat gesagt, man muss an die Versicherungsvermittler, die kleinen und mittleren Unternehmen denken. Er hat offensichtlich den Text nicht gelesen. Das war die Ausgangslage für alle unsere Bemühungen: nicht nur die großen Versicherungen zu stärken und deren Willen zu erfüllen, sondern die insgesamt eine Million selbständigen kleinen und mittleren Versicherungsvermittler in der Europäischen Union.

Und zuletzt möchte ich dem Herrn Kommissar in einem Punkt widersprechen, nämlich in der Anmerkung Nummer 69. Sie haben gesagt, Herr Kommissar Hill, dass die Juristischen Dienste Bedenken haben. Ich möchte an die Märzsitzung 2014 erinnern, als es darum ging, delegierte Rechtsakte rechtzeitig zu erhalten. Herr Barnier hat eine Mitteilung von Kommissionspräsident Barroso vorgelesen, wonach die Kommission in Zukunft unabhängig von der Rechtslage delegierte Rechtsakte so frühzeitig übermittelt, dass das Parlament sie prüfen kann und nicht überfahren wird. Ich nehme an, Herr Kommissar, diese Regelung gilt auch für die neue Kommission.

 
  
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  Presidente. – La discussione è chiusa.

La votazione si svolgerà oggi, martedì 24 novembre 2015.

Passiamo ora all'annuncio del vincitore del Premio LUX e alla sua assegnazione. Come responsabile del premio ringrazio tutti i parlamentari che hanno contribuito alla decisione e tutti i cittadini che hanno partecipato alla votazione per la menzione speciale, che verrà fatta sulla base del consenso espresso dai cittadini.

La votazione si svolgerà al termine dell'assegnazione del Premio LUX.

(La seduta è sospesa alle 12.00)

(dalle 12.00 alle 12.30 il Parlamento sin riunisce in occasione della consegna del Premio LUX)

(La seduta è ripresa alle 12.30)

 
  
  

PRESIDENZA DELL'ON. ANTONIO TAJANI
Vicepresidente

 
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