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Postopek : 2016/2554(RSP)
Potek postopka na zasedanju
Potek postopka za dokument : O-000011/2016

Predložena besedila :

O-000011/2016 (B8-0108/2016)

Razprave :

PV 01/02/2016 - 14
CRE 01/02/2016 - 14

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Sprejeta besedila :


Razprave
Ponedeljek, 1. februar 2016 - Strasbourg Pregledana izdaja

14. Določbe o trajnostnem razvoju v sporazumu o gospodarskem partnerstvu EU-Zahodna Afrika (razprava)
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PV
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  La Présidente. – L'ordre du jour appelle le débat sur la question orale à la Commission sur l'accord de partenariat économique entre l'Union européenne et l'Afrique de l'Ouest: dispositions relatives au développement durable, de Bernd Lange et de Christofer Fjellner, au nom de la commission du commerce international (O-000011/2016-B8-0108/2016).

 
  
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  Bernd Lange, Vorsitzender des Ausschusses für internationalen Handel. Frau Präsidentin! Frau Kommissarin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Wir haben ja lange mit afrikanischen Staaten verhandelt, um die Partnerschaftsabkommen so auszugestalten, dass sie eben unterschriftsreif sind und auch zur Ratifizierung ins Parlament kommen. Wir wollen das, weil wir in der Tat die wirtschaftliche Entwicklung der Partnerländer in Afrika – auch gerade die regional Entwicklung – stärken wollen.

Wir wissen, gerade was Westafrika betrifft, dass viele Länder auch sehr stark vom Export abhängig sind und durchaus regionale Wertschöpfungsketten eben nicht entwickelt sind. Insofern haben wir dort viele asymmetrische Aspekte eingeführt, Safeguard-Mechanismen, wir haben bestimmte sensible Bereiche ganz aus dem Abkommen ausgenommen, und das Ziel, die regionale Wertschöpfung zu stärken ist, glaube ich, sehr klar.

Wenn man sich anschaut, dass gerade aus Westafrika etwa 80 % der Kakaobohnen kommen, die wir konsumieren, aber nur 4 % der Schokolade – dann ist klar, dass hier Wertschöpfungssteigerung notwendig ist. Wenn man sich allerdings Westafrika anschaut, tauchen natürlich auch einige Fragen der nachhaltigen Entwicklung auf. Nochmal zum Kakao – wir wissen, dass bei der Ernte der Kakaobohnen Kinderarbeit die Regel ist, und ich kann mir schlechterdings nicht vorstellen, dass wir, wenn wir Kinderschokolade konsumieren, Gefahr laufen, damit quasi Kinderarbeit zu fördern.

Und deswegen müssen wir die Frage der Nachhaltigkeit – besonders auch, was Westafrika anbelangt – in den Fokus stellen. Und da kommt dann so eine besondere Merkwürdigkeit ins Spiel. Wir haben ja schon ein Partnerschaftsabkommen abgeschlossen, das auch mehr oder minder, aber eben funktioniert, nämlich das CARIFORUM-Abkommen; David Martin ist dafür der Experte. Und dort haben wir – gerade was das Nachhaltigkeitskapitel betrifft – viele sehr positive Referenzen. Und wenn man das jetzt mit dem Westafrika-Abkommen vergleicht, Frau Kommissarin, muss man feststellen, da gibt es viele weiße Blätter.

Und deswegen auch diese vier Fragen, die wir da stellen. Also wie man eigentlich die Umsetzung der Frage der Menschenrechte und der Arbeitnehmerrechte sicherstellen will. In dem CARIFORUM-Abkommen ist ein klarer Bezug zu den ILO-Normen, insbesondere wird dort auch die erzwungene Kinderarbeit thematisiert.

Die zweite Frage bezieht sich auf das konsultative Gremium, das eingerichtet werden soll. Auch hier fehlt in dem Abkommen eine klare Aufgabenbeschreibung – auch ein großer Unterschied zu dem CARIFORUM-Abkommen. Also die Fragen: Wie werden die Aufgaben definiert? Welche Ressourcen hat eigentlich dieses Gremium? Wie sind die Prozeduren? Werden auch Dritte einbezogen? In dem CARIFORUM-Abkommen zum Beispiel wird die ILO einbezogen und auch die Frage, wie es mit einer Streitschlichtung aussieht: Welche Mechanismen wirken da?

Auch das steckt hier hinter der zweiten Frage, und in der dritten Frage geht es nochmal einmal grundsätzlich darum, wie eigentlich die Kommission insgesamt, DGTRADE aber auch der Auswärtige Dienst sicherstellen will, dass zivilgesellschaftliche Organisationen und ihre Stellungnahmen adäquat einbezogen werden. Und natürlich möchten wir wissen, wie diese drei Elemente dann auch zeitlich eingebettet werden, so dass wir, wenn wir eine Ratifizierung des EPA mit Westafrika durchführen, auch sicher sind, dass die Nachhaltigkeit adäquat gewährleistet wird.

 
  
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  Cecilia Malmström, Member of the Commission. Madam President, the ‘Trade for All’ communication that the Commission and I presented to you last year stresses our commitment to ensuring that trade agreements deliver concrete results, including on sustainable development, and that our values are always promoted in our trade relations. This is the case for the Economic Partnership Agreements. They are anchored in the principles and the provisions of the Cotonou Agreement. That means the overarching sustainable development objective, including its social, economic and environmental components. It also means the essential elements of the Cotonou Agreement, including human rights, and thirdly, it means specific provisions on trade and labour standards and environment. These objectives and principles will shape the implementation of the West Africa—EU EPA, from the entry into force and throughout its existence.

To make sure that the EPA lives up to its ambition, the Commission will pay particular attention to monitoring it – including as regards sustainable development aspects. A jointly-agreed competitiveness observatory will monitor and assess the overall impact of the EPA, including the way in which the sustainable development objectives are achieved. As for the agreed time frame for the EPA implementation, it is a long-term agreement under which a joint review will take place every five years. This will allow the parties to regularly evaluate progress and address outstanding challenges. Let me insist that, from the Commission side, we will pay particular attention to human rights, labour standards and environmental protection in those reviews.

Depending on the results of the monitoring and review, specific measures can be taken. Those measures should consist of adjudging EPA implementation or even proposing amendments to the text in close cooperation with our West African partners. In the case of issues regarding the respective commitments defined as essential elements of the partnership, including human rights and core labour rights, the Commission will use the instruments and the mechanisms that are provided for in the Cotonou Agreement. That starts with political dialogue and ends with appropriate measures, including the last-resort option of suspension of market access preferences.

The EPA stakeholders and institutions have a role here in monitoring. The Commission has already started preparations with West Africa for the early constitution of a Joint Consultative Committee, foreseen under the EPA, which shall have broad civil society representation. The EPA also foresees financial support to the institution, including the Consultative Committee. The Commission has earmarked funding possibilities in this respect under the European Development Fund and the partnership instrument.

The EPA clearly provides that the Consultative Committee will work in consultation with the EPA Council, or on its own initiative, and make recommendations on all issues falling under the scope and objectives of the EPA. Within the EPA Council and the implementation committee, the parties will carefully consider any EPA—related issue brought to their attention, be they concerns regarding a possible infringement or other issues. The Commission will take careful account of the civil society contribution within this institutional context and seek policy change when appropriate.

The objective is to promote sustainable development consideration in all relevant areas of the EPA. Achieving the outcomes we are striving for will, of course, require partnership, cooperation, effectiveness and policy coherence and a central role for domestic actors and policies in West Africa.

It would be very good if Parliament started now to engage in preparations with West Africa in order to set up the Joint Parliamentary Committee as soon as the EPA enters into force. This would be a key organ to monitor the impact and effectiveness of the EPA. It is very important to make the link with domestic reforms and to engage in a policy dialogue. It will also be a valuable tool for us in the Commission to make sure that the dialogue on the implementation is monitored.

Thank you very much. I hope this answered Mr Lange’s questions.

 
  
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  Daniel Caspary, im Namen der PPE-Fraktion.Frau Präsidentin! Wenn man sich anschaut, wo in den letzten Wochen und Monaten ein Großteil der Wirtschaftsflüchtlinge herkommt, die im Moment nach Europa kommen, dann fällt der Blick immer wieder nach Afrika, und spätestens dann wird deutlich, dass wir alles daran setzen müssen, die Lebenswirklichkeit der Menschen in Afrika zu verbessern. Und da kann Handel nicht alles tun. Da werden auch unsere Wirtschaftspartnerschaftsabkommen nicht alles lösen können, aber sie können zumindest einen kleinen bescheidenen Beitrag leisten, und in dem Sinne wünsche ich mir, dass wir dieses Abkommen möglichst schnell in möglichst vielen Ländern in Kraft setzen.

Ich möchte aber gern mehrere Dinge hervorheben, die Kollege Lange bereits angesprochen hat. Es sind vor allem die Dinge, die eben in diesem Abkommen anders sind als in einem Wirtschaftspartnerschaftsabkommen, das schon in Kraft ist. Ich glaube, das ist schon ein Punkt: Warum sind da manche Dinge anders? Wer hat das angeregt? Ich glaube, das ist schon die Frage: War das die europäische Verhandlungsposition, dort Dinge eher weicher und unverbindlicher reinzuschreiben – dann würde ich manche Dinge eher auch kritisch sehen – oder waren es unsere Verhandlungspartner in Afrika, die vielleicht andere Vorstellungen in diesen Ländern hatten, auf die wir dann natürlich auch Rücksicht nehmen müssen?

Denn am Ende gilt, dass solche Abkommen ja nur in Kraft treten können, wenn beide Seiten zustimmen und entsprechend nicht eine Seite über die andere dominiert. Frau Kommissarin – nutzen Sie diese Woche die Gelegenheit! Wir haben diese Woche am Mittwoch den nigerianischen Präsidenten hier im Haus; das wäre doch ein tolles Zeichen, wenn wir vielleicht diese Woche noch den nächsten Beitritt eines Landes zu diesem Abkommen oder die nächste Unterstützung eines Landes zu diesem Abkommen signalisiert bekommen könnten.

 
  
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  Jude Kirton-Darling, on behalf of the S&D Group. Madam President, in autumn last year, Commissioner ,you unveiled the EU’s new trade policy: Trade for All. We were told that sustainable development and human rights would be strengthened in the EU trade deals. And yet, here we are tonight debating a trade deal with West Africa in which sustainable development has undoubtedly been sidelined. When it comes to human rights, labour and the environment, implementation is absolutely key. The systematic involvement of civil society is crucial.

In this agreement, we wholly lack the tools needed to make any of these rights a reality in practice rather than just rights on paper. This must be bolstered. This is what the EU has delivered in all of its trade deals over the last ten years. Our African partners want a balanced relationship with the EU, based on mutual respect. That entails holding them to the same standards and monitoring to which we hold the rest of the world. We need some improvements, please.

 
  
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  Arne Gericke, im Namen der ECR-Fraktion. Frau Präsidentin! Ich danke dem Handelsausschuss für die Initiative zu dieser Anfrage und kann mich als Entwicklungspolitiker, Menschenrechtspolitiker und Koordinator für die AKP-Staaten nur anschließen. Knallharte Handelspolitiker – und die gibt es wahrscheinlich in fast allen Fraktionen – hören das nicht gern, aber Fairplay ist kein Begriff, den es nur auf dem Fußballplatz gibt, auch Wirtschaft und Handel brauchen Fairplay. Wir in Europa bezeichnen uns gern als Wertegemeinschaft. Als Familienvater und Christ ist mir das sehr wichtig, und ich freue mich, dass Sie, Frau Kommissarin Malmström, darauf hingewiesen haben.

Mein Appell daher: Tun wir alles, um im Abkommen mit Westafrika und allen anderen Wirtschaftsabkommen ein Fairplay zu garantieren, schaffen wir eine neue Generation der Fair-trade-Abkommen! In Deutschland sagen wir gerne „Wir schaffen das“. Ich sage in Bezug auf fair trade: Bitte, wenn wir das gemeinsam wollen, dann schaffen wir das!

 
  
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  João Ferreira, em nome do Grupo GUE/NGL. Senhora Presidente, Senhora Comissária, vamos ser claros: as negociações em torno destes acordos, chamados de parceria económica, na verdade acordos de livre comércio, só se arrastaram durante mais de dez anos porque os países africanos resistiram quanto puderam a assiná-los. E resistiram porque estes acordos não promovem o desenvolvimento, pelo contrário, comprometem-no. E comprometem-no porque privam os países africanos de receitas fiscais fundamentais ao mesmo tempo que os obrigam a escancarar os seus mercados aos produtos e serviços europeus, a abrir portas, no fundo, a uma nova vaga colonizadora.

Fossem estes acordos bons para os países africanos e eles tê-los-iam recebido de braços abertos desde a primeira hora, o que não aconteceu. A verdade é que só perante a inominável chantagem da União Europeia e ao fim de vários anos estes países se viram na contingência de ter de ceder.

O que esta pergunta revela é, antes de mais, a má consciência de alguns. Como fica bem à vista, com este debate, os seus efeitos práticos foram poucos ou nenhuns.

 
  
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  Ska Keller, on behalf of the Verts/ALE Group. Madam President, I would like to thank the Commissioner for outlining again that human rights should be at the core of the European Union trade strategy, and that is something I very much agree with. But the question is: how do we do that? I think that in this economic partnership agreement we have not managed to have a successful inclusion of human rights with teeth. The ‘essential elements’ clause that you mentioned has hardly ever been used in the past, so how are we going to make sure that this is a possibility that will really be used?

Monitoring has often not held anyone to account and has not worked towards ensuring human rights. So how are we going to make sure that we actually have a human rights clause here in this agreement that also has teeth, that can be applied, that leads to the sanctions that you are pointing out? I think there are a couple of shortcomings there still; we do not have a sustainable development chapter. I do think that this is a problem, but I am very happy to hear your suggestions about how we are really giving these human rights teeth and possibilities for sanctions.

 
  
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  Christofer Fjellner (PPE). Fru talman! Vänstern och frihandelsmotståndare brukar ofta beskriva de här förhandlingarna som om Europa tvingar och pressar fattiga länder till att acceptera vår syn på handeln. Tänk om det vore så enkelt att vi kom med vår position, och så gick vi fram och sa ”signera på sista sidan”, och så blev det bara så.

Det fascinerande nu i det här rummet är att samma vänster ofta samma frihandelsmotståndare nu är upprörda över att de afrikanska länderna inte ville skriva under på precis de krav som de själva nu framför. Faktum är att handel nog är det viktigaste sättet att bekämpa fattigdom och få fram hållbar utveckling.

Och därför kvarstår, när debatten är färdig, bara en fråga: Tror vi att Afrika blir rikare av att förhandla med oss eller tror vi att de blir fattigare? Tror vi att de blir rikare om vi låter dem få det här avtalet, som de vill ha, eller tror vi att de blir fattigare? Jag tror på frihandelns välgörande effekt. Det hoppas jag att mina kollegor också gör.

 
  
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  David Martin (S&D). Madam President, as Bernd Lange rightly says, I had the privilege of being the rapporteur for the CARIFORUM Economic Partnership Agreement, and so I hope I am forgiven for seeing that as a bit of a benchmark for other EPAs. If that is the benchmark, then – as others have said and as the Commissioner herself has said – ECOWAS fails this comparison. Instead of a detailed chapter on social and environmental standards such as we have in CARIFORUM, the West Africa Agreement makes heavy reference back to Cotonou. But as we know, the upcoming expiry of Cotonou leaves us wondering exactly how this EPA will be enforceable in the future. I would like to hear more about how the Commissioner sees the expiry of Cotonou in relation to the West African EPA.

I slightly disagree with Ska Keller on monitoring. I accept her point that monitoring has not been successful so far, but I do welcome the Commissioner’s commitment to ensuring that the monitoring groups are properly financed, that they are able to operate and that you will act on any reports that come from them. And that is true. It has not been the history so far, but if we do have active monitoring groups, this could be progress.

 
  
 

Interventions à la demande

 
  
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  Maria Arena (S&D). Madame la Présidente, j'aurai trois questions. La première a d'ailleurs déjà été posée par David Martin: elle concerne la référence à l'accord de Cotonou. Cette référence dans l'accord avec l'Afrique de l'Ouest dit: "Nous allons faire référence à des dispositions pertinentes de Cotonou". Je pense que le fait de parler de dispositions pertinentes introduit une interprétation juridique particulière. Par ailleurs, lorsque l'accord de Cotonou sera arrivé à échéance, quelle sera la base juridique pour pouvoir réaliser les dispositions sur le dialogue et les sanctions?

La deuxième question porte sur le bénéfice pour les pays africains. Parmi les pays de l'Afrique de l'Ouest, 12 sur 16 États sont des PMA, c'est-à-dire non touchés par les APE, et seuls 3 pays sont en SPG. En janvier 2012, le South Centre a calculé la différence entre le régime APE et le SPG, et cette étude conclut que pour la plupart des pays d'Afrique de l'Ouest, les pertes fiscales sont plus grandes que les gains. D'où vient donc l'intérêt de ces pays africains?

La troisième question concerne la situation et la position du Nigeria, farouche opposant actuellement. On comprend sa position, parce qu'il enregistre une diminution de son PIB et une diminution de 7 milliards de ses recettes budgétaires. Que répondez-vous au Nigeria?

 
  
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  Νότης Μαριάς (ECR). – Κυρία Πρόεδρε, θεωρούμε σημαντική τη διαπραγμάτευση της εταιρικής σχέσης Ευρωπαϊκής Ένωσης με τις χώρες της Δυτικής Αφρικής, αλλά βεβαίως πρέπει να υπάρξουν ορισμένες προϋποθέσεις. Πιστεύω ότι πρέπει να υπάρξει πρώτα απ’ όλα βιώσιμη ανάπτυξη και να ενισχυθεί η συνεργασία των χωρών της περιοχής, διότι μόνο έτσι θα υπάρξει ανάπτυξη και έχοντας ανάπτυξη δεν θα έχουμε μεγάλα κύματα οικονομικών μεταναστών, οι οποίοι πλέον έρχονται στην Ευρώπη.

Ταυτόχρονα, με την περιφερειακή συνεργασία θα έχουμε και εμπέδωση της ειρήνης και έτσι θα μειωθούν οι συγκρούσεις ώστε να έχουμε ένα δεύτερο θετικό αποτέλεσμα, να περιοριστούν οι προσφυγικές ροές οι οποίες ξεκινούν και από αυτή την περιοχή και έρχονται στην Ευρώπη.

Από την άλλη πλευρά, όμως, πρέπει να αντιμετωπίσουμε σοβαρά το θέμα της παραβίασης των ανθρωπίνων δικαιωμάτων, διότι η παιδική εργασία, όπως αναπτύχθηκε, είναι κάτι το οποίο συμβαίνει πλέον συνεχώς και νομίζω ότι σε αυτό πρέπει να είμαστε κάθετα αντίθετοι.

 
  
 

(Fin des interventions à la demande)

 
  
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  Cecilia Malmström, Member of the Commission. Madam President, trade is indeed a very important tool to fight poverty. Combined with development assistance and other foreign policy tools, it can really contribute to improving living conditions, creating jobs and possibilities for people. The economic partnership agreements (EPAs) are, as you know, asymmetrical free trade agreements. We open up for them but we do not ask the African countries or the ACP countries to open up to the same extent, because we know that some sectors are very vulnerable. They are included in very long phasing-out sections in order to help them to diversify their economy.

Ms Arena, I was in Nigeria just before Christmas and I spoke to many people from Nigeria, and I think this would indeed benefit Nigeria enormously – precisely because of its economic problems – to help diversify its economy, to make sure that it can rise in the value chains, if we can help them to develop assistance so that that they can have standards and qualifications on their products, for instance in agriculture, and also to support regional integration, because that is a very important part of the EPAs: regional integration and the development dimension. Together with my colleague Neven Mimica, we are working very closely to make sure that there is a lot of development assistance in the EPAs.

Sustainability and human rights are indeed key to all our trade agreements. I agree with Ms Keller that we could have done even more in this area. It is not always easy, but we are trying to find ways. You know that the way for the European Union is to start with dialogue, not with sanctions, because if you start with sanctions, those who will suffer are not the regime – the authorities; it is the ordinary people who benefit from the contacts. The EU model is to start with dialogue, try to set up different forums, engage with civil society. Then, of course, there is the sanction possibility in the end, but there are lots of steps that can be taken.

Our African partners in the West African Agreement were not ready to go as far as we would have wanted them when it comes to sustainable development formulas: this is under negotiation. That is why there is a rendez-vous clause where we have agreed to see if we can pursue that even further. But anyway we will, as I said in my introduction, pay specific attention to implementing, monitoring and making sure that we follow up on labour, environmental and human rights in the different forums that we are creating here, and the European Parliament has a very important role to play here.

Cotonou indeed expires, Mr Martin, and we are engaged to see what will come after Cotonou. But whatever happens to Cotonou, the provisions there are still valuable, and the principles will not be changed, whatever happens to Cotonou. Also in Cotonou we have monitoring possibilities with human rights dialogue, etc. We firmly believe, in the contacts we have had with the ACP countries – today we are talking about West Africa, but we have other ongoing or almost-closed negotiations – that this is something that has been done in partnership. There you take and give, but this is something that will be truly beneficial for, in this case, West Africa, but also for the other ACP countries in order to help them to develop, to create new possibilities, growth, jobs, and indeed possibilities to sustain their families in these countries, and also to promote a bigger impact on regional integration, which is something that is really lacking in this part of the world.

 
  
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  La Présidente. – Le débat est clos.

Déclarations écrites (article 162)

 
  
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  Alessia Maria Mosca (S&D), per iscritto. Dopo dieci anni di trattative, sosteniamo con forza il raggiungimento dell'accordo di partenariato economico con la comunità degli Stati dell'Africa occidentale. Il trattato costituisce una congiunzione coerente fra la politica commerciale e quella estera dell'Unione europea. Gli EPA, se correttamente implementati, sono infatti un'ottima opportunità per promuovere crescita sostenibile e rispetto dei diritti umani attraverso gli strumenti tipici degli accordi commerciali. La fase più delicata è proprio quella di applicazione. L'esperienza in materia di aiuto allo sviluppo e implementazione di trattati commerciali ha, infatti, dimostrato che le promesse vengono troppo spesso disilluse.

Pur riconoscendo il fondamentale apporto della Convenzione di Cotonou alla cooperazione e alla promozione attiva del rispetto dei diritti fondamentali, la mancanza di previsioni specifiche nel testo desta qualche preoccupazione. Per favorire un reale sviluppo e progresso sociale in Africa Occidentale ritengo che la dimensione politica dell'accordo debba prevalere su quella commerciale. Chiedo, quindi, alla Commissione di quali meccanismi si doterà in materia di coinvolgimento della società civile e per stabilire un dialogo permanente e risolutivo con i partner dell’area. Considero, infatti, che il confronto regolare possa garantire risultati tangibili e scongiurare le condizioni che, tramite l'applicazione dell’articolo 96 della Convenzione, comporterebbero la sospensione dell'accordo.

 
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