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Menetlus : 2015/0281(COD)
Menetluse etapid istungitel
Dokumendi valik : A8-0228/2016

Esitatud tekstid :

A8-0228/2016

Arutelud :

PV 15/02/2017 - 11
CRE 15/02/2017 - 11

Hääletused :

PV 16/02/2017 - 6.4
CRE 16/02/2017 - 6.4
Selgitused hääletuse kohta

Vastuvõetud tekstid :

P8_TA(2017)0046

Arutelud
Kolmapäev, 15. veebruar 2017 - Strasbourg Uuendatud versioon

11. Terrorismivastane võitlus (arutelu)
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  Președintele. – Următorul punct de pe ordinea de zi este dezbaterea privind raportul Monikăi Hohlmeier, în numele Comisiei pentru libertăți civile, justiție și afaceri interne, referitor la propunerea de directivă a Parlamentului European și a Consiliului privind combaterea terorismului și de înlocuire a Deciziei-cadru 2002/475/JAI a Consiliului privind combaterea terorismului (COM(2015)0625 – C8–0386/2015 – 2015/0281(COD) (A8–0228/2016).

 
  
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  Monika Hohlmeier, Berichterstatterin. – Herr Präsident, Herr Kommissar, liebe Kolleginnen und Kollegen! Ich freue mich, dass wir heute hier im Europäischen Parlament die Diskussion dazu führen können, die den Kampf gegen den Terrorismus betrifft und die sich im Schwerpunkt mit der Strafrechtsrichtlinie, der Antiterrorismus-Richtlinie, auseinandersetzt.

Die Anschläge der vergangenen Monate, der vergangenen zwei Jahre, haben uns innerhalb der Europäischen Union immens aufgeschreckt. Viele Menschen wurden getötet, sie wurden verletzt, es gibt viele Betroffene. Und für uns innerhalb der Europäischen Union war es nicht ganz leicht zu verstehen, dass wir nunmehr das Ziel im Schwerpunkt des internationalen Terrorismus sind. Deshalb freue ich mich besonders, dass es gelungen ist, in dieser Richtlinie die wesentlichen Fragen der modernen und neuen internationalen Standards, die vonseiten der UN gesetzt worden sind, als auch der FATF in Fragen der Finanzierung von terroristischen Netzwerken sinnvoll einzubauen. Es dreht sich auf der einen Seite um die Überführung dessen, was wir an Rahmenbeschlüssen vonseiten der Innenminister hatten, nämlich schon bevor wir als Mitentscheider, als Europäisches Parlament, mitsprechen konnten. Dies musste überführt werden in eine Richtlinie.

Auf der anderen Seite dreht es sich aber auch darum, die neuen Herausforderungen anzugehen. Zu diesen neuen Herausforderungen gehört zum Beispiel das Thema Training von Terroristen, also entweder wenn du der Organisator, der Facilitator, bist oder der Finanzierer, oder jemand, der tatsächlich sich trainieren lässt für terroristische Anschläge. Dazu gehören die Fragen der Propaganda und auch der Rekrutierung von jungen Menschen, des Anwerbens von jungen Menschen für terroristische Zwecke.

Es gab auch hier die Diskussion: Was bedeutet Glorifizierung? Glorifizierung – man schaue sich einfach mal die Folgen von Bataclan an, wie die Darstellung im Internet durch die Propagandamaschine des IS gewesen ist. Die Glorifizierung der Täter und der Aufruf konkreter Art dazu, diesen Tätern nachzufolgen, ähnliche glorreiche Taten zu begehen. Das heißt, der Versuch, junge Menschen zu radikalisieren und für entsprechend verbrecherische und terroristische Ziele zu gewinnen.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Terrorismusfinanzierung. Ein weiterer Schwerpunkt ist auch das Thema Beihilfe und Anstiftung zu terroristischen Straftaten. Es ist uns in dieser Richtung etwas Besonderes gelungen, und da bedanke ich mich ganz herzlich auch bei meinen Mitberichterstattern, bei Dir, liebe Caterina Chinnici, genauso bei meinem Kollegen Petr Ježek. Ich bedanke mich ganz herzlich bei der Kollegin Monica Macovei und auch in kritischer Diskussion bei Cornelia Ernst und bei der Kollegin Joly, weil wir wirklich versucht haben, im Besonderen das Thema Verpflichtung zum Informationsaustausch festzulegen. Zum ersten Mal haben sich die Mitgliedstaaten verpflichten lassen, einen Informationsaustausch durchzuführen.

Wir haben aber auch gleichzeitig die Opferrechte gestärkt. Da danke ich im Besonderen meiner Kollegin Teresa Jiménez-Becerril Barrio und auch der Maite, die sich im Besonderen dafür einsetzen, dass die Rechte der Opfer gesehen werden. Sie werden nämlich Opfer, weil hier Terroristen gegen unser Wertesystem, gegen den Staat vorgehen. Und das bedeutet in der Konsequenz: Wir müssen den Opfern bessere Rechte einräumen. Dies ist in dieser Richtlinie gelungen.

Ebenfalls gelungen ist, dass wir eine gute Balance gefunden haben zwischen der Sicherheit auf der einen Seite, aber auch dem strikten Einhalten von Grundrechten, denn Sicherheit ohne Grundrechte geht nicht. Sicherheit dient den Grundrechten und muss sich an ihnen orientieren. Aus diesem Grund auch die ausdrückliche Aufführung der Grundrechtecharta in Artikel 23, die ausdrückliche Aufführung der Meinungsfreiheit, der Pressefreiheit. Auch die Klarstellung, dass man sich auch mal polemisch oder auch mal radikal äußern darf; das hat nichts mit Propaganda zu tun, das hat nichts mit Glorifizierung zu tun, das ist einfach Meinungsfreiheit und nichts anderes. Ich glaube, dass uns hier diese Balance sehr gut gelungen ist. Ich bedanke mich ausdrücklich bei allen Kolleginnen und Kollegen, die bereit waren, hier so intensiv mitzuarbeiten, konstruktiv mitzuarbeiten. Ich bedanke mich bei der Kommission für die hervorragende Zusammenarbeit und für die Bereitschaft, immer auch mit neuen Ideen und Unterstützungskraft beizutragen, und ich bedanke mich beim Rat, bei der slowakischen Präsidentschaft, für die sehr konstruktive Haltung.

 
  
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  Julian King, Member of the Commission. – Mr President, honourable Members. Terrorism creates havoc. It takes away lives and leaves those of us who live on scarred forever. In the last 18 months, in particular, we have seen too many attacks and far too many victims. At the same time, the terrorist threat has continued to change and evolve. It is more than ever present and more indiscriminate. That is why I think we should be proud that, together, we have been able to reach this point on this very important piece of legislation.

I would like to thank the Council for the work they have done, and, in particular, the Parliament and the rapporteur, Ms Hohlmeier, for their commitment and the effort made to review this counter-terrorism directive. It will contribute greatly to the effective work done by law enforcement authorities and prosecutors in countering the terrorist threat, and this will contribute to making our lives safer, without compromising our values, which are the very same values that the terrorists seek to harm. Fundamental rights are and must remain at the heart of our action.

As Ms Hohlmeier said, with this piece of legislation we are also aligning the EU definitions of terrorist offences with the standards agreed under the Council of Europe Convention on Terrorism.

Let me highlight very briefly the main elements of the text. First, it will criminalise travel for the purposes of terrorism. Not only will it be a crime to travel from the EU to conflict zones to participate in terrorist activities but also, thanks to the support of people in this House, it will cover those coming to the EU with terrorist intent, including terrorist fighters. Second, an efficient exchange of information is key to combating the terrorist threat. The new rules will strengthen the obligation to exchange information and will make the Member State receiving information responsible for taking appropriate action.

Last, but by no means least, the new law will make a real difference for victims. It builds on existing rules, reinforcing in particular the immediate and coordinated nature of the response to victims of a terrorist attack, including legal aid and medical treatment. It also strengthens the rights of cross-border victims, who will get help with information and referrals to relevant services.

I am happy to say that this piece of legislation shows that the EU is able to act in a swift and united manner. The political agreement on the directive was reached in less than a year. Now, we need to make sure that implementation follows with the same speed The Commission is ready to support the Member States in this task and will organise transposition workshops in the coming months.

Let me conclude, Mr President, by saying it is clear that an effective response to terrorism is a complex and challenging process, which includes the fight against radicalisation as well as the efficient exchange of information between all relevant parties. That is why I would like to reiterate the Commission’s support for the joint statement by the three EU institutions which accompanies the agreement on this directive, expressing commitment to take forward action in all of those fields.

I am also glad that, later this afternoon, we are going to have the opportunity to discuss in more depth the crucial issues of information exchange and interoperability.

 
  
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  Roberta Metsola, on behalf of the PPE Group. – Mr President, the terrorist attacks in Europe that we have witnessed in the last years shocked us all, but our grief and our anger gave way to a grim resolve to counter the terrorist threat and to address both the immediate danger of more attacks and the causes of radicalisation that plague our societies. The attacks on our soil were no random attacks. Paris, Nice, Brussels, Berlin, were all targeted because these cities are the very embodiment of what Europe stands for. They were planned to strike the maximum amount of panic into all of us and designed to make us feel unsafe doing the things we always do, and living the lives that we want to live. They failed because fear did not define us, but determination did. And with this report we are going some way in ensuring that our systems adapt to the reality under which we find ourselves and ensure that we remain one step ahead of criminals and terrorists while respecting the values we cherish in Europe.

We are coming down harder on those so-called foreign fighters, EU nationals who travel to conflict zones only to return radicalised and recruit more people for their murderous cause. We are pushing forward concrete plans for better cooperation between Member States, and we come down on hate preachers or anyone who incites terrorism. Crucially, the report also lays down provisions that will allow victims of terrorism to receive all and whatever assistance they may require. Finally, allow me to thank the rapporteur for her very excellent work in pushing this file through, and urge you all to vote in favour of the report tomorrow so that we can send the strongest possible signal to our citizens.

 
  
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  Caterina Chinnici, a nome del gruppo S&D. – Signor Presidente, onorevoli colleghi, signor Commissario, desidero innanzitutto ringraziare la relatrice, la collega Monika Hohlmeier, e tutti i colleghi relatori ombra per l'impegno e lo spirito costruttivo dimostrato nelle diverse fasi del negoziato interistituzionale che ha portato al testo che ci apprestiamo a votare.

La direttiva sulla lotta contro il terrorismo è un importante documento legislativo con il quale l'Europa pone la base comune per armonizzare le legislazioni nazionali degli Stati membri, alcuni dei quali, purtroppo anche di recente, hanno vissuto drammatici attentati terroristici.

Ritengo che come Parlamento siamo riusciti a dare un buon contributo al testo, introducendo nel bilanciamento fra sicurezza e rispetto dei diritti misure particolarmente significative per il contrasto al terrorismo, tra cui l'obbligatorietà dello scambio di informazioni, nell'ottica di un incremento della cooperazione e del coordinamento fra forze di polizia giudiziaria e di intelligence. Troppe volte, infatti, in quest'Aula ci siamo ritrovati a discutere del fatto che un tempestivo scambio di informazioni avrebbe forse potuto prevenire drammatici attentati.

La direttiva consegna poi agli Stati membri alcuni strumenti normativi finalizzati a contrastare il finanziamento del terrorismo, ma anche a spezzare il crescente rapporto di collaborazione fra gruppi criminali e formazioni terroristiche. Penso alla confisca o alla punibilità di alcuni reati connessi all'attività terroristica come la produzione di documenti falsi o il traffico di beni culturali. Tuttavia, dovremmo ancora lavorare per arrivare ad una rapida approvazione di ulteriori misure che contrastino il finanziamento al terrorismo, quale ad esempio la revisione della direttiva antiriciclaggio.

Last but not least, voglio citare le disposizioni dedicate alla tutela e al sostegno delle vittime del terrorismo e sono soddisfatta dell'accordo raggiunto, che pone in capo agli Stati membri l'assistenza medica e psicologica e il sostegno legale nei confronti di chi ha subito un attacco mirato a destabilizzare uno Stato o un governo.

 
  
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  Monica Macovei, în numele grupului ECR. – Domnule președinte, după șoc și lacrimi după atacuri teroriste, după moarte, am făcut ceea ce trebuia să facem: ne-am adunat și am lucrat un pachet împotriva terorismului, un pachet de mai multe legi care vor fi votate în mare parte în această sesiune.

Vrem să ne apărăm valorile, vrem să ne apărăm stilul de viață, nu vrem să-l schimbăm, dar trebuie să ne apărăm împotriva celor care vor să ne distrugă și valorile și stilul de viață și toată istoria civilizației și civilizația la care am ajuns astăzi.

Această nouă directivă, directiva pentru combaterea terorismului, îi pedepsește pe cei care finanțează, organizează sau facilitează călătorii către zonele unde operează Statul Islamic. De asemenea, îi pedepsește pe cei care organizează antrenamente pentru luptători sau finanțează acte teroriste.

Incitarea la terorism și distribuirea publică a mesajelor, inclusiv mesajele care glorifică actele teroriste, vor fi acum definite ca activități teroriste. Deci vom avea noi infracțiuni în ceea ce privește activitățile teroriste, care vor trebui transpuse în legislația statelor membre.

Amenințarea terorismului nu este o chestiune de moment, ci una pe termen lung. Este de necontestat că avem nevoie de un răspuns unit pentru a ne proteja și a rezista împreună la pericolul terorismului.

În primul rând, trebuie să vorbim despre dreptul la viață. Dreptul la viață este primul drept care trebuie protejat pe lumea aceasta pentru că fără dreptul la viață nu există nici un alt drept și, deci, amenințarea reală vine de la cei care urmăresc să distrugă dreptul la viață.

Îi mulțumesc Monikăi Holhmeier pentru cum a condus munca pe acest raport și o felicit încă o dată și eu îndemn pe toată lumea să voteze acest raport.

 
  
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  Petr Ježek, on behalf of the ALDE Group. – Mr President, while the terrorist threat in Europe remains at a critical level and as ISIS loses ground in the Middle East, this threat and the one posed by their returning foreign fighters is likely to persist. Whereas responsibility for security lies primarily with Member States, recent terrorist attacks in Europe have shown that no country can manage on its own.

We need to adapt our counterterrorism measures to this reality and add a truly European approach. 82% of Europeans want Europe to do more to combat terrorism and 69% consider its current measures to be insufficient. I believe that this new directive is part of our response to their demands. It will strengthen the EU’s arsenal against terrorism by criminalising acts such as receiving training for terrorism or travelling for terrorist purposes, while, of course, preserving fundamental rights and freedoms. Giving Member States harmonised judicial tools should also facilitate their cooperation. This is key for me and my group, and we will not give up on this.

I would like to thank the rapporteur, Monika Hohlmeier, the shadows, the Commissioner, his team and and the Slovak Presidency. Well done, well done.

 
  
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  Cornelia Ernst, im Namen der GUE/NGL-Fraktion. – Herr Präsident! In Ungarn wurde kürzlich der Syrer Ahmed zu zehn Jahren Haft verurteilt, weil er sich an Protesten gegen die Schließung der Grenze beteiligt hatte.

Als Terroristen hat man ihn verurteilt, weil es die ungarischen Antiterrorgesetze auch so hergeben. Nur, er ist kein Terrorist – er hat demonstriert. Mehrfach wurden diese Gesetze schon vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte wegen ihrer unklaren, viel zu weiten Definitionen gerügt. Ich frage Sie: Ändern wir mit der Richtlinie etwas Substanzielles daran? Nein, ich glaube es nicht.

Die Terrorismusdefinition in der Richtlinie bleibt nach wie vor verwaschen. Im Gegenteil, man muss sich fragen, wie sicher Demonstranten – Andersdenkende – noch ihre Rechte ausüben können. Auch die strafrechtliche Verfolgung der Verherrlichung von Terrorismus ist ein hehres Ziel und ich kann das nachvollziehen. Aber die Anbindung an einen wirklichen Terrorakt ist viel zu schwach.

Zum Paragraphen vom Reisen zu strafbaren Zwecken: Ich kann Sie verstehen, ich weiß was gemeint ist. Aber wir bewegen uns wirklich auf dünnem Eis, weil der Unterschied zwischen strafbarer und erlaubter Handlung allein in der Terrorabsicht liegt, und das ist schwer zu ermitteln.

Natürlich, Terror muss bekämpft werden. Auch wir sehen das so. Wir brauchen einen komplexen Umgang damit. Das fängt bei vernünftiger Ausbildung für Polizei und Justiz an. Bessere Koordinierung der Behörden, ernst zu nehmende Aussteiger- und Opferschutzprogrammatik, Prävention und Aufklärung von der Schule an. Denn weder die Probleme noch die Lösungen liegen allein im Strafrecht.

(Die Rednerin ist damit einverstanden, eine Frage nach dem Verfahren der „blauen Karte“ gemäß Artikel 162 Absatz 8 der Geschäftsordnung zu beantworten.)

 
  
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  Csaba Sógor (PPE), blue-card question. – Do you know how many passports this Ahmed had? Seven.

 
  
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  Cornelia Ernst (GUE/NGL), Antwort auf eine Frage nach dem Verfahren der „blauen Karte“. – Das ist nicht die Frage. Man muss jemanden, der beispielsweise Steine wirft, sehr wohl auch für das, was er macht, verurteilen. Das ist gar nicht mal die Frage, da kann man gerne darüber sprechen. Meine Frage war eine andere, die es zu beantworten gilt.

Ist dieser Mann ein Terrorist? Und da sage ich: Nein. Aber die ungarischen Gesetze erlauben das, weil die Definition von Terrorismus unglaublich breit ist. Das hat, wie gesagt, der Gerichtshof auch schon mehrfach kritisiert.

 
  
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  Eva Joly, au nom du groupe Verts/ALE. – Monsieur le Président, chers collègues, Ahmed, dont le cas vient d’être évoqué par ma collègue, a donc été poursuivi pour des motifs prétendument terroristes. Pourquoi? Parce qu’il essayait simplement d’apaiser les tensions entre policiers et migrants à la frontière en disant à chacun de reculer à l’aide d’un mégaphone. A-t-il cherché à contraindre indûment le gouvernement hongrois? Est-ce cela le terrorisme?

En France, un internaute qui a eu le mauvais goût de baptiser son accès wifi «Daech 21» a été condamné à trois mois de prison pour apologie du terrorisme. Est-ce vraiment cela l’apologie du terrorisme?

Ne soyons pas dupes. Les lois antiterroristes sont régulièrement utilisées de manière abusive ou à d’autres fins, en violation de nos droits et libertés. Les exemples sont déjà trop nombreux. Nous ne souhaitons pas voir la liste s’allonger encore.

L’harmonisation pénale des lois antiterroristes au niveau européen est évidemment un objectif louable et nécessaire, mais l’harmonisation doit être précise afin de limiter les interprétations pouvant porter atteinte à nos droits et libertés.

Malheureusement, cette directive contient un trop grand nombre de notions aux contours flous. Dans le climat actuel, l’Europe ne peut pas se permettre de laisser des failles dont les gouvernements pourront si facilement abuser. Cette directive criminalise la provocation indirecte au terrorisme alors que nul ne sait ce que recouvre cette notion vague et que les risques pour la liberté d’expression et d’information sont réels.

La définition d’«infraction terroriste» est également problématique car elle inclut, par exemple, les actes susceptibles de causer une perte économique majeure. Les gouvernements n’auront aucun scrupule, nous le savons bien, pour utiliser cette large définition dans le but de museler les actes de désobéissance civile et environnementale allant contre leurs intérêts.

Enfin, la valeur ajoutée de la criminalisation du voyage n’a pas été démontrée. Un individu suspecté de terrorisme peut déjà être arrêté en raison de cette suspicion. Nul besoin de criminaliser les voyages en tant que tels. Le risque que cette disposition soit détournée et abusivement utilisée de manière discriminatoire est, lui, réel.

Plutôt que de multiplier les motifs d’incriminations aux contours flous et dangereux, il faut se concentrer sur l’essentiel: l’échange d’informations automatique et obligatoire et une plus grande coopération entre États membres. Tous les récents attentats ont révélé des failles béantes dans ce domaine. Qu’attend-on pour prendre des mesures qui ont une réelle valeur ajoutée dans la lutte contre le terrorisme?

L’hypocrisie des États membres en matière de lutte antiterroriste est criante.

 
  
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  Laura Ferrara, a nome del gruppo EFDD. – Signor Presidente, onorevoli colleghi, il terrorismo che oggi combattiamo agisce con modalità operative, comunicative e di finanziamento inedite. Esso rappresenta una minaccia interna che si manifesta attraverso attori singoli o anche attraverso gruppi che con facilità si muovono tra i confini degli Stati membri. Pensare di poterlo sconfiggere con le sole politiche nazionali è illusorio.

Nell'intento di dare allora una risposta europea ad un fenomeno transnazionale e a un pericolo imminente, abbiamo cercato di conciliare l'esigenza di rafforzare le misure di contrasto al terrorismo con la tutela dei diritti e delle libertà fondamentali. Da un lato, abbiamo chiesto dunque maggiore collaborazione tra gli Stati membri, certi che un migliore scambio di informazioni e una cooperazione obbligatoria tra le autorità giudiziarie rappresentino un'efficace misura di contrasto all'attività dei gruppi terroristici.

Dall'altro lato, come Movimento 5 Stelle abbiamo presentato degli emendamenti volti a definire meglio le fattispecie di reato, tenendo fermo ad esempio il basilare principio di materialità e rispettando la locuzione latina cogitationis poenam nemo patitur. Abbiamo difeso la libertà di espressione su Internet e sui social media, chiedendo che ogni intervento repressivo sulla rete debba essere soggetto al controllo dell'autorità giudiziaria. L'equilibrio tra libertà e sicurezza di eterna discussione è dunque basilare per lo Stato di diritto. La lotta al terrorismo e in generale la tutela della sicurezza non devono rappresentare il grimaldello per limitare o peggio ancora reprimere diritti fondamentali, ma devono essere sempre funzionali alla tutela dei diritti e delle libertà individuali.

Come evidenziato poi nella relazione sulla lotta alla criminalità organizzata, di cui sono stata relatrice, è necessario infine il completamento del quadro giuridico europeo con un approccio globale, affrontando dunque anche la stretta e preoccupante interconnessione tra terrorismo e criminalità organizzata, che spesso collaborano e si fondono per trarre reciproci vantaggi, spesso di natura economica.

 
  
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  Janice Atkinson, on behalf of the ENF Group. – Mr President, I am not going to pretend to Sir Julian that it is easy, but the EU does not actually help itself. There are some simple steps that we can take. First, we close our borders and we have to abandon Schengen. Unpalatable as it is in here, that is the only way to stop the spread of terrorism. The nation states have to pay their fair share into NATO, as you have been told by Mr Trump. Nation states have to take responsibility for their own borders, not Guy Verhofstadt’s idiotic idea of a barmy EU army. Let us join Trump in banning travel from those states which are exporting hate and terrorism. We have got to build our own walls. Let us tear up the passports of those who are travelling to train as terrorists. They will not be stateless. It is not against international law. They will be citizens of ISIS. That is what they want. At home what we can do – and I suggest you do it in your own states as well – is to increase the recruitment of the police force, the armed services, prison officers; border control is essential, as are our intelligence services. Let us protect our citizens, because the EU’s policies put us in danger.

(The speaker agreed to take a blue-card question under Rule 162(8))

 
  
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  Hilde Vautmans (ALDE), "blauwe kaart"-vraag. – Ik wil de collega toch even op iets wijzen. U zegt hier: “We kunnen niet omgaan met het krankzinnig idee van Guy Verhofstadt voor een Europees leger.” Ik wil u toch zeggen dat de eurobarometer een bevraging is bij de Europarlementsleden, bij alle burgers van Europa, en dat daar heel duidelijk uit blijkt dat 80 procent van onze onderdanen willen dat Europa werk maakt van een Europese defensie. Dus zo krankzinnig is dat idee niet.

Ik wil u er ook op wijzen dat als u de uitgaven voor defensie van de 28 lidstaten bekijkt, u zal constateren dat wij de helft uitgeven van Amerika met een rendement van slechts 15 procent. Mag ik u vragen: bent u niet voor een besparing, zodat we al die middelen bundelen en de output beter is en zo onze Europese burgers beter kunnen beschermen?

 
  
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  Janice Atkinson (ENF), blue-card answer. – Well actually, as a Thatcherite and Reaganite conservative, yes, I do want to conserve money – but money is being spent, wrongly, especially the waste that goes on in this place. We should be reinforcing our borders. That is the only way we can do it, and actually investing in our own border-force people and across that. And there was a survey by the Chatham House institute back in the UK that said that 80% of your citizens do not want Muslim migration. So you’re not listening, are you? And who is it who is causing all the terrorism? It is the basis of ISIS, it is Muslim terrorism. It is Islam.

 
  
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  Diane Dodds (NI). – Mr President, my constituency has long been plagued by the scourge of terrorism. Successful attacks are now thankfully irregular and generally isolated. Nevertheless, we must maintain vigilance and remember the victims. The murderous campaign of the IRA left much hurt and devastation, many empty chairs. The people of Northern Ireland know and understand the need to stand firmly with our European neighbours against the scourge of terrorism. We must never allow terrorists to control the narrative, indulge their revisionism or glorify their deeds to radicalise a new generation. We have some in Northern Ireland who propagate such revisionism. They seek to revise history to justify their evil deeds. Instead, we must give victims a voice. They require protection, specialist support to respond to their specific needs. And as we assist victims, so too experience has taught us to guard against complacency.

 
  
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  Ελισσάβετ Βόζεμπεργκ-Βρυωνίδη (PPE). – Κύριε πρόεδρε, η νέα ευρωπαϊκή νομοθεσία είναι πιο αναγκαία από ποτέ, όχι γιατί η τρομοκρατία ήρθε στην Ευρώπη για να μείνει αλλά γιατί η τρομοκρατία εξελίσσεται σε βάρος της ευρωπαϊκής ιδέας και των Ευρωπαίων πολιτών και κυρίως των επόμενων γενεών. Αξίζουν συγχαρητήρια στη Monika Hohlmeier και τους συνεργάτες της που εκπόνησαν ένα επικαιροποιημένο και ισορροπημένο νομοθετικό κείμενο που ποινικοποιεί τη συμμετοχική δράση, τον τρόπο οργάνωσης, τον τρόπο εκπαίδευσης, τα ταξίδια για σκοπούς τρομοκρατίας και την χρηματοδότηση των τρομοκρατών. Κυρίως πρέπει να αντιληφθούμε ότι είναι το πρώτο κείμενο στο οποίο οι δράσεις των τρομοκρατών επικαιροποιούνται ως προς την ποινική απαξία από τη μια πλευρά και από την άλλη προστατεύονται τα θύματα και οι οικογένειες των θυμάτων που μέχρι σήμερα δεν είχαν τύχει της ευρωπαϊκής ομπρέλας προστασίας. Επιπλέον, η διεθνής δικαιοδοσία, ειδικά για το αδίκημα της εκπαίδευσης έχει μεγάλη σημασία. Έχει σημασία να προωθηθεί και να διαφημιστεί αυτή η Ευρωπαϊκή νομοθεσία διότι η τρομοκρατία δεν κάνει διακρίσεις ανάμεσα στα κράτη μέλη και αφορά όλους μας.

 
  
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  Josef Weidenholzer (S&D). – Herr Präsident! Der internationale Terrorismus ist eine der größten Bedrohungen der Gegenwart, er bringt unendliches Leid über die Betroffenen. Wir konnten uns vor wenigen Wochen selbst hier in diesem Haus davon überzeugen, als wir die testimonials der jesidischen Sacharow-Preisträgerin hören konnten. Der internationale Terrorismus versucht vor allem, die Fundamente unserer freien Gesellschaft zu zerstören. Ich fürchte, dass dieses bedrohliche Szenario uns noch lange begleiten wird.

Dem internationalen Terrorismus ist mit nationalstaatlichen Methoden alleine nicht beizukommen. Etwas, was seinem Charakter nach nicht nationalstaatlich ist – der IS – versteht sich selbst als stateless actor – etwas, das er nicht ist. Er muss daher in erster Linie von der internationalen Gemeinschaft bekämpft werden

Die Resolution 2178 des Sicherheitsrates bietet einen sehr guten definitorischen Rahmen und verpflichtet die Staaten, die tatsächliche oder beabsichtigte Reise in andere Länder im Kontext terroristischer Aktivitäten zu kriminalisieren, ebenso die Propaganda und die Ausbildung. Es ist daher sehr wichtig, dass wir, die Union, mit dieser Richtlinie über Terrorismusbekämpfung endlich über einen entsprechenden Rechtsrahmen verfügt. Der bisherige Rahmenbeschluss war dazu nicht ausreichend und die Rechtslage in einzelnen Mitgliedstaaten sehr unterschiedlich.

Die Richtlinie ist ein sehr wichtiger Schritt. Sie erlaubt koordiniertes und systematisches Handeln der Polizei- und Justizbehörden. Wir sollten uns aber nicht in Sicherheit wiegen und glauben, dass damit das Problem bereits gelöst wäre. Es bedarf der zügigen Implementierung, es bedarf einer Verbesserung der begleitenden Maßnahmen, der Deradikalisierungsarbeit und der Arbeit in den Gefängnissen, und es muss vor allem auch die Strafverfolgung intensiviert werden, nicht nur unter den Zurückkehrenden. Vor allem bedarf es auch in den Herkunftsregionen, wo die Straftaten begangen werden, der Mitwirkung unabhängiger Rechtsprechung.

 
  
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  Helga Stevens (ECR). – Morgen zal het Europees Parlement normaal gezien een nieuwe anti-terrorismerichtlijn goedkeuren. De bedoeling is te komen tot gemeenschappelijke definities voor terroristische misdrijven, waaraan ook meteen minimumstraffen worden gekoppeld. Het terroristisch motief geldt voortaan als een verzwarende omstandigheid. Online haatberichten van de IS-sympathisanten bijvoorbeeld zullen nu overal in de EU moeten worden vervolgd en verplicht offline gehaald. Ook is hacking van kritische infrastructuur, reizen en rekrutering met terroristische motieven verboden.

Tegelijk is er aandacht voor de slachtoffers. De richtlijn bepaalt dat lidstaten concrete maatregelen moeten nemen om terreurslachtoffers en/of hun families beter te helpen op medisch, psychisch en juridisch vlak. Efficiënte hulp, een snelle juridische afhandeling van schadeclaims en het uit de wereld helpen van de administratieve lijdensweg om erkend worden als terreurslachtoffer, dat is het doel. Na de aanslagen in Brussel van 22 maart vorig jaar bleek dat er op dat vlak ook in mijn land nog veel ruimte voor verbetering was. Daarom is N-VA tevreden met het voorstel.

 
  
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  Angelika Mlinar (ALDE). – Herr Präsident, Herr Kommissar! Wir erleben zurzeit, wie auf nationaler Ebene Bürgerrechte angegriffen und teilweise auch demontiert werden, in dem panischen Versuch, die Bedrohung durch Terroristen in den Griff zu bekommen.

Mir scheint fast, dass genau dasselbe nun auch auf EU-Ebene passiert. Wir sind dabei, ein Gesetz zu verabschieden, ohne dessen langfristige Auswirkungen auf die Grundrechte zu berücksichtigen. Ein Gesetz, das Handlungen, die meist überhaupt keinen direkten Zusammenhang mit dem Terrorismus haben, bereits im Vorhinein kriminalisiert. Damit schaffen wir die Grundlage für präventive Gesetzgebung im Strafrecht und die Gefährdung der Unschuldsvermutung.

Das Beispiel von Ahmed H. vom November 2016, eines Bewohners Zyperns, der aufgrund eines angeblichen Terroraktes zu zehn Jahren Gefängnis in Ungarn verurteilt wurde, ist schon erwähnt worden. Es beweist, dass der Begriff Terror hier definitiv falsch und viel zu weit ausgelegt wird. Unser Ziel muss es sein, ein Gleichgewicht zu schaffen zwischen dem berechtigten Wunsch nach Sicherheit und dem Wunsch, Grundrechte und Freiheit zu schützen. Im Zweifel für die Sicherheit kann sicher nicht die Lösung sein.

Als Gesetzgeberinnen haben wir die moralische Verpflichtung, Gesetze nicht auf Basis von Panikmache zu verabschieden, denn das schafft sicher kein Vertrauen.

 
  
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  Martina Anderson (GUE/NGL). – Mr President, as someone who has spent decades involved in conflict resolution, I am disappointed at the security-driven approach that is contained in this directive. In order to deal with conflict we have to address the causes of conflict. What is the political context? What is the social and economic context? What avenues exist to address grievances and pursue legitimate political objectives? Not all situations are the same and the right to assist is valid in certain circumstances. But let us be clear. IS murder indiscriminately. They oppress and abuse people of all faiths and none. So processes of conflict resolution will not apply in all situations. However, increased repression is more likely to fuel further acts of violence than to reduce them. And limiting civil rights and freedom of expression will not make society safer. According to the European Parliament’s research services, all of the stakeholders that followed this legislative file have expressed serious concerns about this directive, and they should be listened to.

(The speaker agreed to take a blue-card question under Rule 162(8))

 
  
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  Diane Dodds (NI), blue-card question. – Thank you for accepting the blue card. You talk about IS murdering indiscriminately. Would you agree with me that the IRA also murdered indiscriminately? To the families of those who died at Kingsmill and the family of Edgar Graham, who is today in the news in a controversy because the law lecturer in Queens University refused to condemn that murder, would you also agree that those were indiscriminate acts?

 
  
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  Martina Anderson (GUE/NGL), blue-card answer. – Thank you, Diane, for that question. I think what is important for all of us who have come from a situation where we are emerging from conflict is to show and demonstrate in a parliament like this that building peace is more important than fighting a war.

We, you and I, could trade statistics of incidents and tragedies, and that, of course, would keep us all looking backwards. There are lots of families, and you have mentioned some here today, who, without doubt, deserve the kind of justice that they are seeking. This week I had three families over here in this Parliament – the brother of Pat Finucane and the daughter of a woman who was murdered by the British state, by British soldiers, and a son whose father had been killed, respectively 42 and 46 years ago. These people are just looking for a basic inquest. They are looking for the Stormont House agreement to be taken forward.

I know the Commissioner is very aware of the work that we have done thus far, and we would hope that he and others would support the kind of conflict resolution that we are involved in.

 
  
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  Jan Philipp Albrecht (Verts/ALE). – Herr Präsident, Herr Kommissar, sehr geehrte Damen und Herren Kollegen! Was gut ist an dieser Richtlinie, das liegt auf der Hand.

Wir harmonisieren die Straftatbestände im Bereich der Terrorismusbekämpfung, wir schaffen einen besseren Schutz für die Opfer von Anschlägen und wir sorgen dafür, dass der Informationsaustausch – und auch vor allen Dingen die Bekämpfung der Finanzierung des Terrorismus – verbessert werden. Aber diese Richtlinie schießt im Ergebnis über das Ziel hinaus. Problematisch wird es da, wo wir neue Straftatbestände schaffen, die es so in vielen EU-Ländern bisher nicht gibt. Die unklar sind, etwa, wenn es um Reisen innerhalb der Europäischen Union geht oder wenn es darum geht, dass die Möglichkeit eines erheblichen wirtschaftlichen Schadens bereits die Definition des Terrorismus eröffnet.

Das eigentliche Problem ist doch, dass wir die schon bestehenden terroristischen Straftaten nicht wirklich verfolgen. Statt also neue Tatbestände zu schaffen, sollten wir uns darauf konzentrieren, die bessere Zusammenarbeit in Europa, zum Beispiel durch Ermittlungsteams bei Europol und durch eine bessere Ausstattung von Polizisten zur Verfolgung dieser Straftaten zu verbessern.

(Der Redner ist damit einverstanden, eine Frage nach dem Verfahren der „blauen Karte“ gemäß Artikel 162 Absatz 8 der Geschäftsordnung zu beantworten.)

 
  
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  Monika Hohlmeier (PPE), Frage nach dem Verfahren der „blauen Karte“. – Ich wollte den Kollegen schlicht und einfach fragen: Was heißt hier neue Straftatbestände?

Möchtest du in der Tat, dass sich jemand in Syrien in einem Terrorcamp ausbilden lassen kann, dort Straftaten begehen kann, hierher zurückkehren kann und eine Attacke vorbereiten kann, ohne dass wir vor dem Attentat die Person festnehmen, entsprechend vor Gericht bringen und die Richter dann darüber richten können, wie diese Person zu verurteilen ist?

 
  
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  Jan Philipp Albrecht (Verts/ALE), Antwort auf eine Frage nach dem Verfahren der „blauen Karte“. – Vielen Dank für die Frage, Monika! Das Problem liegt ja nicht darin, dass wir nicht heute schon Straftaten im Bereich der Vorbereitung terroristischer Anschläge verfolgen, etwa wenn jemand in ein Terrorcamp reist und wieder zurückkehrt mit der Intention, einen Anschlag zu begehen. Das wird heute schon unter Strafe gestellt. Das Problem hier ist, dass selbst Reisen innerhalb der Europäischen Union unter Strafe gestellt werden, und meiner Kenntnis nach gibt es innerhalb der Europäischen Union solche Terrorcamps noch nicht. Ich finde, da muss man einfach entsprechend der Verhältnismäßigkeit sagen: Die Reisefreiheit innerhalb der Europäischen Union sollte nicht derart hinterfragt werden.

 
  
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  Kristina Winberg (EFDD). – Herr talman! Terrorattackerna har blivit så många att vi knappt reflekterar över dem längre och media har köpt bilden av att varje dåd är helt fristående och har inget med det andra att göra. Man tror att det är ensamma galningar som utför dessa dåd.

Det förslag vi debatterar idag är bra på det sättet att det sätter press på länder att angripa problem med jihadresor och delar av samhället som blir radikaliserade med mera. Detta är bra i en tid där vi kommer att få se mer attacker på europeisk mark, särskilt nu när Islamiska staten tappar mark i Syrien och Irak.

Ett annat förslag som påstår sig bekämpa terrorism men som i själva verket bara berör laglydiga medborgare är de föreslagna ändringarna av EU:s vapendirektiv. På ett desperat sätt angriper EU hederliga jägare, sportskyttar och vapensamlare. Hela civilförsvaret sätts i gungning eftersom möjligheten att äga och transportera vissa vapen blir indirekt olagligt.

Förslaget är dessutom så idiotiskt skrivet att även de främsta experterna på området inte kan förklara hur EU-kommissionen har tänkt i det här fallet. Kommissionen inför nya termer och visar att de inte ens har en basal förståelse kring hur dessa vapen fungerar och vad ett magasin är och så vidare.

Kommissionen visar tydligt här att man avser att bekämpa lagliga vapen, som nästan aldrig används i masskjutningar, istället för att angripa ett problem kring smuggling av illegala vapen, särskilt från Slovakien, som har varit källan till flera av dessa. Ska svenska laglydiga medborgare få lida bara för att EU till varje pris vill ha öppna gränser? Vad har Anders Ygeman egentligen sagt i rådet när detta förslag har diskuterats? Frågorna är många och jag börjar söka svaren.

Jag kommer från och med nästa vecka att besöka berörda jägare och vapensamlare för att ta reda på hur det ligger till.

 
  
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  Gilles Lebreton (ENF). – Monsieur le Président, le terrorisme islamiste est une barbarie qu’il faut combattre sans faiblesse. C’est pourquoi j’approuve le rapport Hohlmeier, qui s’efforce de lutter contre celui-ci, malgré toutes ses insuffisances rappelées à l’instant par Mme Winberg. J’exprime toutefois deux regrets.

Le premier, c’est que le terrorisme islamiste a profité de la porosité des frontières extérieures de l’Union européenne, c’est-à-dire de l’échec terrible du système Schengen. Les Français sont bien placés pour le savoir, car les terroristes du Bataclan sont presque tous venus de l’étranger. Or, le rapport refuse de reconnaître cette évidence.

Le second regret, c’est que le rapport n’utilise jamais le mot «islamiste». Il parle du terrorisme en général, alors que c’est bel et bien du terrorisme islamiste dont il est question. Je condamne cette lâcheté car, comme le disait Albert Camus, «mal nommer les choses, c’est ajouter au malheur du monde».

 
  
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  Γεώργιος Επιτήδειος (NI). – Κύριε πρόεδρε, οι διάφορες μορφές τρομοκρατίας, γενικότερα και η ισλαμική τρομοκρατία, ειδικότερα, αποτελούν αυτή τη στιγμή την μεγαλύτερη πραγματική απειλή εναντίον της ασφάλειας των λαών των χωρών της Ευρωπαϊκής Ενώσεως. Αν και η ευθύνη για την αντιμετώπιση της τρομοκρατίας ανήκει στα κράτη, η αποτελεσματική καταπολέμηση της επιτυγχάνεται εντούτοις με μία ολοκληρωμένη συνεργασία όλων των χωρών του κόσμου και της Ευρώπης σε όλους τους τομείς αλλά ιδίως στο νομικό, στο κοινωνικό και στο διωκτικό πεδίο. Όμως όση συνεργασία κι αν επιτευχθεί μεταξύ των αστυνομικών και των υπηρεσιών πληροφοριών των χωρών, όσες πληροφορίες κι αν ανταλλαγούν μεταξύ τους, όση νομική κάλυψη και αν παρασχεθεί στις κατασταλτικές τους δραστηριότητες, αυτά είναι μεταγενέστερα βήματα. Πρέπει να προηγηθούν η σωστή διαπαιδαγώγηση των νέων, ούτως ώστε να μην είναι ευάλωτοι στην προπαγάνδα της τρομοκρατίας και κυρίως της ισλαμικής, πρέπει να εκλείψουν από τα κράτη της Ευρώπης οι περιπτώσεις αποκλεισμού και περιθωριοποιήσεως κοινωνικών ομάδων που ενισχύουν την τρομοκρατία και, τέλος, πρέπει να γίνεται σωστός έλεγχος των εξωτερικών συνόρων. Αυτή η αποστολή πρέπει να ανατεθεί στις δυνάμεις ασφαλείας και τις ένοπλες δυνάμεις κάθε χώρας ...

(Ο Πρόεδρος διακόπτει τον ομιλητή)

 
  
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  Frank Engel (PPE). – Monsieur le Président, je voulais commencer par exprimer mon doute qu’Albert Camus se réjouirait de l’appropriation qui est abusivement faite de lui par le Front national dans cette enceinte.

J’aurais tout de même envie de dire au représentant du Front national et à la collègue de je ne sais quel parti britannique, sans doute un peu à côté de la plaque, vers la droite, qui a parlé avant, que ce ne sont pas les frontières le problème car ceux qui commettent des attentats en plein milieu de l’Europe sont nés ici, ont été radicalisés ici, ont peut-être fait un voyage en dehors de l’Europe et en sont revenus. En fin de compte, ce sont nos citoyens qui ont fait une erreur dans leur parcours. Je ne les en excuse pas et je voudrais qu’ils soient condamnés pour cela, une fois appréhendés. Mais je refuse et je dénonce cette attitude bête, foncièrement bête, qui consiste à dire aux Européens que la misère vient de l’extérieur. La misère, c’est dans nos banlieues mal gouvernées qu’elle est produite, que ce soit en France, en Belgique, aux Pays-Bas ou au Royaume-Uni. La misère, la radicalisation en Europe, c’est une réalité. La radicalisation dans nos prisons, c’est une réalité. La radicalisation dans nos structures sociales défaillantes est une réalité.

Notre problème, c’est que nous prêchons souvent les bonnes choses mais nous peinons à les appliquer. Dès lors, je salue tous les nouveaux éléments contenus dans la législation présentée par Mme Hohlmeier, mais je souhaiterais également que nous insistions beaucoup plus encore sur le renforcement rigoureux de ce qui existe déjà.

(L’orateur refuse une question «carton bleu» de Georgios Epitideios)

 
  
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  Péter Niedermüller (S&D). – Elnök Úr! Az elmúlt évek terrortámadásai nyomán a polgárok Európában – azt gondolom mindenütt – joggal féltik a biztonságukat és joggal várják el a kormányaiktól, hogy megvédjék őket a terroristáktól. Ezt azonban csak akkor tudjuk megtenni, akkor lehetséges, ha hajlandók vagyunk szembenézni a tényekkel. Éppen ezért egyértelműen el kell határolódnunk az európai szélsőjobboldal aljas politikai kampányától, amely közvetlen összefüggéseket tételez fel a menekültek, a migráció és a terrorizmus között. Félelmet keltenek és gyűlöletet keltenek. Tudjuk, hogy az elmúlt évek borzalmas merényleteit – erre utalt éppen Engel úr előttem – itt Európában született, itt szocializálódott fiatalok követték el, akik a társadalom peremére szorultak, akik nem találták meg a boldogulásukat az európai társadalomban. A mi feladatunk az, hogy megtaláljuk a radikalizációnak az ellenszerét.

És ebben az egyre súlyosabb büntetések, az értelmetlen szigor, mindenki megfigyelése és lehallgatása, be- és elzárkózás nem fog segíteni! Sokkal inkább arra van szükség, hogy határozott lépéseket tegyünk a titkosszolgálatok együttműködése tekintetében. Hogy világos és célzott megfigyelésekkel próbáljuk megzavarni és megszüntetni a radikális iszlám köröknek a szervezkedéseit. De ami mindennél fontosabb: határozott és egyértelmű lépéseket kell tennünk a társadalmi integráció és a befogadó társadalom irányában, hogy a második és harmadik generációs bevándorlók itt, ezekben a liberális demokráciákban találják meg a jövőjüket, ne pedig a radikális iszlámban.

 
  
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  James Nicholson (ECR). – Mr President, when we are talking about combating terrorism, we must pay tribute to the men and women of the armed forces and the police, who have given service and made sacrifices in tackling the terrorist threats. During the decades of terrorism in Northern Ireland, the police and the army sought to prevent terrorists from plunging my region into anarchy and civil war, and now we have a witch—hunt against elderly former soldiers who are being questioned and brought before the courts in connection with events that happened more than 40 years ago. Meanwhile, the 200 IRA terrorist suspects have been getting letters of comfort and others have received royal pardons. There are some people, including in this Parliament, who are trying to rewrite the history of Northern Ireland’s past. I sincerely hope we do not let them do it. We have had many atrocities and I could go on and deliver them at great length from Warrenpoint to Tullyvallen to Harrods to Warrington and all over the United Kingdom.

Let me make it very clear: all terrorism is wrong and cannot be condoned, nor can it ever be justified by anyone. We must keep a sense of proportion and ensure that, in investigating the past, we do not focus disproportionately on the actions of those who sought to keep our community safe and who suffered grievously in the process. I would urge all Members not to be taken in by the cynical self-serving attempts to whitewash the crimes of history. And yes, Mrs Hohlmeier, you are so right. The victims are the most important, not the victim—makers.

 
  
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  Maite Pagazaurtundúa Ruiz (ALDE). – Señor presidente, en efecto, las víctimas son lo más importante, y Albert Camus dijo: «Ante el mal, ante la muerte, el hombre pide justicia desde lo más profundo de sí mismo.». De eso va también esta Directiva.

La actualización de la Directiva era necesaria porque el terrorismo globalizado exige una armonización, al menos europea, de los tipos penales, con justicia, sin excesos. No hay otra manera de evitar la impunidad, y no todos los países estaban preparados.

Hay dos «pero», sin embargo, al resultado tras el diálogo tripartito —aunque debo agradecer a la ponente y a los colaboradores el esfuerzo que han hecho—: uno, el intercambio de información, que ha quedado limitado al intercambio judicial, y no policial; y dos, los inocentes, las víctimas del terrorismo, que seguirán teniendo derechos y tratamientos muy dispares —en muchos casos, muy deficientes— según su nacionalidad, incluso ante el mismo atentado.

Hay quien considera que las víctimas no necesitan una directiva propia y específica; yo creo que sí. No porque sean más graves los delitos, sino porque los terroristas utilizan nuestra vida para condicionar a la sociedad entera, y cada nuevo atentado abre las heridas de las víctimas anteriores. Las dos cosas tendrán que modificarse en algún momento.

 
  
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  Nathan Gill (EFDD). – Mr President, I believe it is important that we stress the importance of education, and engagement with those vulnerable to radicalisation, in combating terrorism. Nothing can justify extremism, but we must acknowledge that it does not arise in a vacuum. Narratives of grievances, actual or perceived injustice, promised empowerment and sweeping change become attractive where human rights are being violated, good governance is being ignored and aspirations are being crushed.

Violent extremists have been able to recruit over 30 000 foreign fighters from over 100 nations to travel to Syria, Iraq, Libya, Yemen and Afghanistan, according to the UN Secretary-General. Some of them will no doubt be horrified by what they see and will be anxious to put those experiences behind them, but others have already returned to their home countries to spread hatred, intolerance and violence in their own communities.

We will not be successful in combating terrorism unless we can harness the idealism, creativity and energy of young people and others who feel disenfranchised. Young people must be viewed as an asset and must be empowered to make a constructive contribution to the political and economic development of their societies and nations. We must offer them a positive vision in their future, together with a genuine chance to realise their aspirations and their potential.

The same applies to those states we have neglected, whether economically or politically.

Our security services can only do so much to protect us, and as we are constantly told, the terrorists only have to get lucky once. We need to change hearts and minds, and while strengthening legal definitions and formalising cooperation might help, ultimately we need to successfully challenge the whole ideology behind the extremist narrative.

 
  
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  Mario Borghezio (ENF). – Signor Presidente, onorevoli colleghi, questa direttiva scopre l'acqua calda, ci parla di terrorismo e non osa chiamarlo col suo nome: terrorismo islamista! Che coraggio ci vuole? Manco quello avete! Qualcuno dice che non bisogna parlare di frontiere e attacca il collega, che ne ha parlato molto bene, giustamente. È vero, vengono dalle banlieue, ma poi scappano in Italia dalla Germania o dopo il Bataclan, tranquilli come turisti tranquilli che nessuno controlla visto che non ci sono più le frontiere. Ha ragione Lebreton allora!

Libera circolazione per tutti, anche per quelli che fanno propaganda, come i signori Fratelli musulmani che si infiltrano addirittura nei governi e fanno i consulenti dei nostri governi. Volete libera circolazione per tutti, ma non per i cacciatori. Le armi dei cacciatori sono pericolosissime, non quelle dei lupi solitari, non quelle dei jihadisti. Non ci sono misure concrete contro i jihadisti. Come li si cerca? Non c'è la proposta di sezioni specializzate di magistratura che siano in rapporto diretto con le polizie e coi servizi per fare delle sentenze efficaci.

Mi lasci concludere, caro Presidente, bisogna avere il coraggio di prendere misure serie. Ricordiamoci delle vittime, alle quali voi non pensate, che oggi soffrono negli ospedali e nei centri di rieducazione. Nessuno li aiuta. Anche le vittime italiane di Nizza, abbandonate dall’Europa e dall’Italia, una vergona!

 
  
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  Janusz Korwin-Mikke (NI). – Mr President, your methods of fighting terrorism are like putting oil on fire. Listen: first, we must introduce the death penalty. We cannot win when they can kill us and we cannot kill them. Some terrorists are not ready to die, for example those who killed at Charlie Hebdo. Second, every man should have a gun. It will not help in most cases, but in some it will.

Three, no social benefits to immigrants. They must work, and work hard, like the American immigrants in the nineteenth century, for small money. They must not have strange thoughts in their minds: they must work and not think about something. Four, no wall will stop terrorists: we must agree that there will be terrorism and live with it. Far more people die in car accidents than through terrorism and we do not care, or we do not get hysterical about it.

And the last thing: stop the journalists. What the terrorists want is to be famous and to spread hysteria in society. The journalists should cut off the terrorists: no photographs; no interviews with terrorists. The terrorists should be hanged the next day, there should be no names and they should be buried under the pigsty. This will minimise terrorism.

(The speaker agreed to take a blue-card question under Rule 162(8))

 
  
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  Beatriz Becerra Basterrechea (ALDE), pregunta de «tarjeta azul». – No sé si darle más tiempo al señor Korwin-Mikke, pero yo sí le quiero recordar una cosa. Para combatir el terrorismo, como para combatir cualquier tipo de crimen, hay que basarse en cuatro acciones, en cuatro «P»: hay que prevenir, hay que perseguir, hay que proteger y hay que penalizar —no a los periodistas, por cierto, no a los periodistas—.

Hay que prevenir a través de la inteligencia, de la cooperación, y tenemos un Centro Europeo de Lucha contra el Terrorismo que es clave, es una plataforma esencial para desarrollar una inteligencia europea.

¿No cree usted que para perseguir hace falta una fuerza policial y judicial conjunta? ¿No cree que para proteger a las víctimas, a las personas vulnerables, hace falta la cooperación de las instituciones? ¿Y que, para penalizar, hacen falta directivas que verdaderamente castiguen a los que cometen crímenes?

 
  
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  Janusz Korwin-Mikke (NI), blue-card answer. – One justice and one hangman is enough.

 
  
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  Alessandra Mussolini (PPE). – Signor Presidente, mi scusi, ma noi qui stiamo discutendo di diritti umani e di una direttiva ottima che li tutela. È possibile che lei non blocchi un oratore che sta parlando in continua violazione dei diritti umani? Almeno una parola la dica!

 
  
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  President. – As I understand it, this was a blue card to me, not to Mr Korwin—Mikke. Mr Korwin-Mikke, do you consider that you answered Ms Becerra Basterrechea?

 
  
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  Janusz Korwin-Mikke (NI). – I have one right: to be protected by the state and not by the inefficient bureaucracy that cannot help.

 
  
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  Tomáš Zdechovský (PPE). – Pane předsedající, nejdříve mi dovolte, abych poděkoval paní Hohlmeierové a jejímu týmu za výbornou práci. Ta směrnice opravdu nepokrývá všechno, ale myslím si, že je stále více aktuální a že hodně témat, která jsme chtěli ve směrnici mít, je v ní zmíněno. I když směrnice svým způsobem reaguje na útoky v Paříži, tak si myslím, že se stala po útocích v Berlíně stále více aktuální. A proto jsem rád, že i řada z vás, milí kolegové, zde zmiňujete práva obětí trestných činů. Protože na oběti trestných činů a oběti terorismu se často zapomínalo.

Minulý rok se potvrdila obava Europolu, který došel k závěru, že je velmi opodstatněné očekávat, že náboženstvím inspirovaná teroristická skupina opět podnikne teroristický útok někde v Evropě. A tato obava trvá i nadále. Je tedy nutné, abychom intenzivně bojovali proti terorismu a předcházeli podobným útokům. V Evropě je nyní několik tisíc občanů Evropské unie, neříkám mimo Evropskou unii, kteří jsou podezřelí ze zapojení do bojů v Iráku a Sýrii. Nikdo však není schopen určit přesný počet. Ať už se jedná o zahraniční vracející se bojovníky nebo o osamělé vlky, Evropská unie musí být schopna se s těmito lidmi adekvátně vypořádat. A vypořádá se s nimi pouze tak, když budeme mít sjednocené trestní právo v těchto věcech.

 
  
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  Sylvie Guillaume (S&D). – Monsieur le Président, les attentats que nous avons connus ces dernières années ont apporté l’horreur, mais ils ont aussi permis de réaffirmer la fermeté de nos condamnations. Avec cette nouvelle directive, nous montrons une nouvelle fois notre détermination à lutter contre le terrorisme. Ce texte définit les actes qui doivent être criminalisés, améliore la protection des victimes et renforce l’échange d’informations sur les enquêtes pénales. Ces trois axes sont fondamentaux et – je l’espère – partagés.

Au sein du Parlement européen, la commission des libertés civiles, de la justice et des affaires intérieures (LIBE) prend une part active à la lutte contre le terrorisme. Dans son action, on notera le renforcement de la protection de nos frontières extérieures, l’harmonisation de la criminalisation entre les États membres, la lutte contre le financement du terrorisme et la criminalité organisée, ou encore la coopération entre les États et avec les agences européennes. Le Parlement européen fournit ce travail avec le souci de garantir l’équilibre entre la sécurité et la protection des libertés fondamentales.

Si je tiens, aujourd’hui, à souligner la réalité de ce travail, c’est parce que j’ai été surprise d’apprendre que nous aurions besoin d’une nouvelle commission spécifique à la lutte contre le terrorisme. Ses objectifs sont, certes, encore flous: il s’agirait de mettre en lumière des manquements des autorités nationales dont les pays ont été touchés par les attentats. Soit! Mais que cherchons-nous à faire? Que voulons-nous prouver? Pointer les responsables? Évaluer si c’est la faute de l’Europe, celle de Schengen ou celle du voisin? S’agit-il de faire le même travail d’enquête que les députés nationaux en France, en Belgique, voire en Allemagne? S’agit-il de prendre d’autres positions que celles dégagées par LIBE, qui est une commission parlementaire compétente et expérimentée, ou bien de laisser prospérer l’exploitation des attentats à des fins politiques en cette année électorale dans plusieurs États européens?

Vous l’aurez compris, cette hypothèse de commission spéciale ou de commission d’enquête m’apparaît comme une polémique dans un champ qui mérite surtout qu’on les évite.

 
  
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  Ryszard Czarnecki (ECR). – Panie Przewodniczący! Proponuję debatę poważną – powaga sytuacji jest naprawdę rzeczą istotną. Nasi wyborcy oczekują od nas poważnych debat, poważnych rozwiązań, a nie dyskusji, które myślę, że wręcz urągają powadze naszego Parlamentu. Te proponowane rozwiązania są krokiem naprzód. Ale to też nie jest tak, że nie podlegają krytyce. Myślę, że w tej chwili z punktu widzenia przeciętnego Polaka, Niemca, Francuza, Brytyjczyka, Czecha czy Duńczyka kwestia bezpieczeństwa w kontekście terroryzmu jest kwestią absolutnie podstawową i wyborca, którego tutaj reprezentuję, jest gotów na zwiększenie uprawnień różnych instytucji, które się bezpieczeństwem zajmują, kosztem jego właśnie bezpieczeństwa. Musimy o tym pamiętać. Starajmy się wychodzić naprzeciw tym oczekiwaniom.

 
  
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  Nathalie Griesbeck (ALDE). – Monsieur le Président, je me réjouis que demain, après le vote, nous puissions avoir un arsenal consolidé pour lutter ensemble et de façon aussi harmonisée que possible contre le terrorisme.

À travers ce texte, les États membres vont enfin adapter leur législation nationale relative aux infractions terroristes puisqu’en la matière, comme chacun l’a dit plus ou moins positivement, il n’y a pas de frontières alors qu’il existe des freins entre les différents codes de droit pénal des États membres.

Ce texte est un vrai progrès qui prend en compte les nouvelles formes de terrorisme, les nouveaux modus operandi, le phénomène des combattants étrangers, les voyages à but terroriste, la propagande, la provocation, le recrutement sur internet, ainsi que les familles des victimes.

C’est un progrès qui va permettre à toutes les autorités judiciaires d’appréhender avec plus d’efficacité ce fléau et de livrer à la justice les auteurs.

Je salue aussi le renforcement du dispositif d’échange d’informations entre les autorités judiciaires, même si je regrette, pour conclure, que les États membres n’aient pas suffisamment soutenu notre proposition d’échange obligatoire entre les autorités. Quand les États vont-ils comprendre que ce n’est pas en gardant précieusement ce type de données que nous réussirons demain à répondre, ensemble, aux défis mondiaux et colossaux auxquels nous sommes confrontés?

 
  
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  Nicolas Bay (ENF). – Monsieur le Président, chers collègues, vous abattez les digues et vous vous étonnez qu’il y ait des inondations. Comment être surpris par la multiplication des actes terroristes lorsque vous encouragez sans cesse la libre circulation des biens et des personnes, et donc des armes et des terroristes? Vous ne cessez en fait d’illustrer le fameux proverbe chinois: «lorsque le sage désigne la lune, l’idiot regarde le doigt».

Non seulement vous restez focalisés sur les conséquences mais, de surcroît, vous vous acharnez contre ceux qui, comme nous, désignent les vraies causes du terrorisme en Europe. Vous ne les voyez pas parce que vous ne voulez pas les voir, sinon il vous faudrait reconnaître les terribles erreurs que vos amis, vos prédécesseurs et vous-mêmes avez commises en ouvrant grand les vannes de l’immigration.

Les bien-pensants s’entêtent, en effet, à nier le lien évident entre immigration et terrorisme. Pourtant, je l’ai dit il y a quelques jours, et je le répète aujourd’hui, dans cet hémicycle: tous les terroristes qui ont frappé la France ces vingt dernières années sont immigrés ou issus de l’immigration. Il y a bien sûr d’autres facteurs, mais si vous continuez à refuser de considérer cette cause première fondamentale qu’est l’immigration massive et incontrôlée, alors vous condamnez nos peuples à subir toujours plus d’attentats islamistes sur notre sol.

 
  
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  Csaba Sógor (PPE). – Elnök Úr! Személyes biztonságuk a legfontosabb. Amennyiben kétségek merülnek fel azzal kapcsolatban, hogy a legitim erőszak birtokosa – az állam – képtelen fenntartani a rendet és a biztonságot, akkor az az élet egyéb területein is bizonytalanságot és káoszt szül. A terrorizmus és a szervezett bűnözés egyre fokozódó összefonódása azt jelenti, hogy rendszerszintű fenyegetésekkel nézünk szembe: régi igazság, hogy a bűnüldözésnek tartania kell a lépést a bűnözéssel. Ezért minden lehetséges eszközzel, ugyanolyan szervezettséggel kell fellépnünk a terrorizmus ellen, amilyen eszközökkel a terroristák és az őket támogató hálózatok a polgáraink életére törnek. Nem tűrhetjük el, hogy területünkön kiképzik ezeket az embereket, radikalizálják, majd konfliktusos területre utaztatják őket, ahonnan könnyedén visszatérhetnek.

A bűnsegédletről és felbujtásról szóló fogalmainkat újra kell gondolnunk és a kibertérben elkövetett cselekményeket kiemelt figyelemmel kell követnünk. A hírszerzési értesülések széleskörű megosztása nagyfokú bizalmat feltételez a tagállamok között, ám mindenképpen szükséges lépés. Egyazon fenyegetésekkel nézünk szembe, ezért a fellépésünk is csak összehangolt lehet. A mai Európában az az egyik legjobb dolog, hogy tulajdonképpen akadályok nélkül utazhatunk a tagállamok között. Ezt persze a terroristák kihasználják, de a helyes reakció a hatékony megelőzés és a kemény fellépés, nem pedig a határok visszaállítása és a bezárkózás. Ha ezt választjuk, akkor máris nyertek.

 
  
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  Ana Gomes (S&D). – Esta diretiva, suscitada pelos ataques terroristas de novembro de 2015, em Paris, visa harmonizar a legislação penal, melhorar a troca de informação e impedir mais ataques terroristas. O Parlamento conseguiu melhorar várias disposições, alertando para o perigo de respostas a quente, desenquadradas de uma estratégia global de combate à radicalização.

A diretiva tem três principais problemas. Primeiro: ofensas criminais não adequadamente definidas, deixando a porta aberta a interpretações que podem restringir, desproporcionadamente, direitos fundamentais. O combate ao terrorismo em plataformas como a Internet tem de se fazer de forma inteligente e tecnicamente eficaz, o que é muito diferente de criminalizar o próprio uso da Internet. Grave é também a Comissão, que promete melhor legislação, ter mais uma vez dispensado a avaliação de impacto. Terceiro: a terminologia foreign fighters está errada. A esmagadora maioria dos terroristas que atacaram na Europa são europeus, desintegrados mas aqui nascidos e criados; não precisaram de viajar para o estrangeiro.

Fundamental para combater o terrorismo não está nesta nem em nenhuma diretiva. Exige que os governos, os nossos governos, abandonem políticas autoritárias neoliberais, que sonegam fontes para equipar e treinar polícias e forças da lei, que criam guetos e segregação nas nossas cidades, que transformam as prisões em centros de radicalização em vez de reabilitação. E é preciso que esses mesmos governos parem a importação para mesquitas europeias de propagandistas do fundamentalismo wahabita.

(A oradora aceita responder a uma pergunta segundo o procedimento “cartão azul”, nos termos do artigo 162.°, n.º 8, do Regimento)

 
  
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  Petras Auštrevičius (ALDE), blue-card question. – Nobody doubts the necessity to fight terrorism. Terrorism is like a disease, it spreads around, but it overcomes and oversteps the boundaries of the European Union. The European Union is bound to cooperate with neighbouring countries, but the diverse descriptions of terrorism sometimes from third countries is used as a pretext for political prosecution. Colleague, would you agree that the European Union as such and Member States have to be very vigorous, even selective, in cooperating with some neighbouring countries when it comes to the fight against terrorism in order to protect the political freedoms of citizens and respect freedoms as such?

 
  
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  Ana Gomes (S&D), blue-card answer. – I know that several anti-democratic, autocratic governments are using the excuse of terrorism, and the obsession with the fight against terrorism, to actually suppress basic freedoms and suppress legitimate criticism and dissent. We cannot align ourselves with that and that is also why we need to be very critical about what is happening inside the EU and that is why I am also critical about some of the solutions that are in this Directive that, in my view, put in question disproportionately, or may put in question disproportionately, the fundamental rights of the European citizens themselves.

 
  
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  Mirosław Piotrowski (ECR). – Panie Przewodniczący! W proponowanym przez Komisję tekście w sprawie zwalczania terroryzmu znajduje się zapis, że zagrożenie terrorystyczne w ostatnich latach narasta i szybko się zmienia, a w jednej z poprawek dodaje się, że walka z terroryzmem pozostaje głównie w gestii państw członkowskich. Proponuje się też, aby w obliczu ataków terrorystycznych, które odnotowano w Europie w roku 2015 i 2016, koordynować działania przeciw terrorystom na płaszczyźnie unijnej. Przypomnę, że do tej pory Unia Europejska pozostawała bierna, a piętnowała współpracę państw członkowskich ze Stanami Zjednoczonymi w obszarze zwalczania terroryzmu. Przykładem jest chociażby kuriozalna komisja do spraw więzień CIA, która funkcjonowała w szóstej kadencji Parlamentu Europejskiego. Jak widać, dopiero bezpośrednie zagrożenie życia naszych obywateli atakami terrorystycznymi skłania do zmiany. Lepiej późno niż wcale. Zgadzam się z koordynatorem Unii Europejskiej do spraw zwalczania terroryzmu, który stwierdza, że skuteczna reakcja wymaga całościowego podejścia i długofalowych starań.

 
  
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  Heinz K. Becker (PPE). – Herr Präsident, Herr Kommissar! Ich werde hier mit Stolz darüber sprechen, was hier jetzt zur Beschlusslage vorliegt. Ich erkenne, dass die Antiterrorrichtlinie ein Herzstück dessen ist, was die Sicherheit Europas in Zukunft gestalten kann. Ich bin froh, dass Kommission und Parlament hier auch eindeutig an einem Strang ziehen. Ich gratuliere allen Mitgliedern im LIBE-Ausschuss, allen voran der Berichterstatterin Monika Hohlmeier und den Schattenberichterstattern, zu dieser Leistung.

Wir können Terrorvorbereitungen und Propaganda über das Internet den Stecker herausziehen. Wir können der Terrorfinanzierung den Hahn abdrehen. Wir können effektiv gegen foreign fighters – ja, das sind europäische Staatsbürger – und islamistische Radikalisten vorgehen, auch wenn die Terrorakte gar nicht stattgefunden haben. Wir haben neue strafrechtliche Rahmen zu einer wirksamen Verfolgung, und erstmals werden die Mitgliedstaaten zu einem Datenaustausch verpflichtet – eine längst fällige Maßnahme, denn kein Mitgliedstaat in der EU kann nur eine der Herausforderungen alleine meistern.

Bei terroristischen Straftaten inkludiert sind Cyber-Angriffe, Attacken gegen Wasser- und Stromversorgung. Wir gehen sehr weit. Und ich erkenne, dass die Internetplattformanbieter von uns noch mehr verpflichtet werden müssen, Inhalte zu löschen. Bei Gewinnen von Milliarden Dollar ist kein Aufwand zu hoch.

 
  
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  Christine Revault D’Allonnes Bonnefoy (S&D). – Monsieur le Président, face à la menace terroriste, les États membres ne peuvent pas agir seuls. Nous avons besoin d’une Europe unie, forte et cohérente pour répondre à cette menace globale.

Ce rapport affirme l’exigence de coopération pour permettre à l’Union européenne de renforcer son arsenal de lutte contre le terrorisme. C’est grâce à une meilleure coopération et à une mutualisation de nos capacités que nous pourrons mieux nous prémunir face aux attaques.

Je me félicite des dispositions sur l’obligation d’échanger les informations pertinentes sur les enquêtes pénales entre les États membres, ainsi que sur la confiscation des actifs et des fonds utilisés dans le cadre d’activités terroristes. Les sociaux-démocrates ont toujours exigé un meilleur partage des informations et une politique offensive contre le financement du terrorisme.

Je salue aussi les propositions pour l’amélioration des droits des victimes du terrorisme, mais la bataille est loin d’être terminée, car l’expérience nous a appris que le texte n’aura de réelle portée que si tous les États membres se conforment aux engagements de transposition.

Nous, députés européens, avons encore un rôle à jouer. Je serai très attentive à l’évaluation de la Commission sur la mise en œuvre du texte afin de vérifier sa valeur ajoutée. Elle me permettra également de m’assurer du respect total des droits fondamentaux, des libertés et de l’état de droit. Les politiques de sécurité mises en œuvre par les États ne peuvent en aucun cas déroger à ces valeurs fondamentales.

 
  
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  Teresa Jiménez-Becerril Barrio (PPE). – Señor presidente, comisario, gracias Mónica por tu compromiso con las víctimas. A ellas les dedico este informe.

Señorías, cuando hablo de terrorismo, de cómo combatirlo y prevenirlo, puedo decir que me va la vida, porque la vida es lo que arrebataron unos terroristas de ETA a mi hermano y a su mujer.

No importa de dónde venga el terrorismo —si es nacionalista, si es islamista—, el objetivo es el mismo: el exterminio de quienes no piensan como ellos.

He oído en esta Cámara que no hay que tener prisa, que no hay que exagerar. Con todos mis respetos: contra el terrorismo, la buena voluntad no basta. Lo que nos sirve contra el terrorismo es la inteligencia, la firmeza y la unidad, y este informe responde a lo que nos piden los ciudadanos: poder vivir en paz sin que una bomba o un tiro en la nuca viole el más sagrado de sus derechos, el derecho a la vida.

Celebro que se haya dado un paso de gigante en la asistencia a las víctimas europeas, pero necesitamos una directiva específica para víctimas del terrorismo, porque los crímenes del terrorismo son crímenes de lesa humanidad y es la sociedad al completo, señoras y señores, la verdadera y última víctima del terrorismo.

 
  
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  Jeroen Lenaers (PPE). – De afgelopen maanden en jaren is de wereld getuige geweest van de barbaarsheid van terrorisme en de weerzinwekkende daden van terroristen. Het is dan ook terecht dat veiligheid en het bestrijden van terreur de allereerste prioriteit van de Europese Unie is. Er is al veel gebeurd. We hebben de PNR-richtlijn aangenomen. We hebben een nieuw mandaat van Europol met meer ruimte om online radicalisering tegen te gaan. We stemmen morgen ook over betere controle aan de buitengrenzen. We hebben ingezet op betere bescherming van de buitengrenzen.

Dit verslag is een andere belangrijke stap en ik feliciteer collega Hohlmeier en de schaduwrapporteurs met het goede resultaat, want het is belangrijk. De mensen die kwaad in de zin hadden wisten de afgelopen tijd de zwakke plekken in Europa maar al te goed te vinden. 28 verschillende landen met 28 verschillende aanpakken, dat was te versnipperd om effectief te zijn. Deze richtlijn zet een hele goede stap in de juiste richting door één lijn te trekken waar het gaat om het strafbaar stellen van het uitreizen voor terreur, het deelnemen aan een terroristische organisatie, het ronselen van terroristen, het financieren van terroristen en ook het verheerlijken van terroristen - want daar is vandaag al veel over gezegd.

En ja, wij koesteren de vrijheid van meningsuiting. Wij koesteren dat als één van de belangrijkste fundamenten onder onze samenleving. Maar er bestaat ook zoiets als een collectieve verantwoordelijkheid, een niveau van minimale beschaving dat wij van iedereen in de Europese Unie mogen verwachten. En het verheerlijken van terreur hoort daar niet bij en moet keihard aangepakt worden.

 
  
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  Alessandra Mussolini (PPE). – Signor Presidente, onorevoli colleghi, io volevo iniziare diversamente, ma devo fare una precisazione, perché alcuni colleghi volevano, in modo colpevole, trasformare questa direttiva che, come ha detto bene la collega Hohlmeier, è una direttiva contro il terrorismo, in una direttiva contro la comunità musulmana. È esattamente l'opposto. Noi dobbiamo invece collaborare con la comunità musulmana e trarre vantaggio dall'integrazione, non dobbiamo isolare la comunità musulmana.

Quindi, sentendo delle affermazioni che parlano di terrorismo islamista, mi chiedo cosa significa. Significa che esiste un terrorismo islamista e che poi ci sono altre forme di atti terroristici di serie B e di serie A? Questa è una cosa molto grave, è un principio molto grave. Quindi ottima è la direttiva, ottimo è lo scambio di informazioni, perché non solo armonizza e serve proprio per coordinare all'interno degli Stati membri, ma perché lo scambio di informazioni propedeutiche è fondamentale perché cambiano purtroppo le modalità degli atti del terrore. Una volta l'autobus che si va a schiantare a Berlino, un'altra volta quello che è accaduto negli aeroporti. Quindi, molto bene le nuove fattispecie di reato, che non vengono inventate dal Parlamento, ma che si attagliano alle nuove forme di atti criminali di Internet. Ho finito, signor Presidente. Ottima la direttiva, bisogna votarla.

 
  
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  Arnaud Danjean (PPE). – Monsieur le Président, Monsieur le Commissaire, le terrorisme, nous le savons bien, est une guerre asymétrique qui cherche non seulement à détruire des vies, à faire des victimes, mais plus encore, à fracturer nos sociétés, à jouer sur les ressorts émotionnels, parfois les plus sinistres, et à faire sa propre publicité idéologique.

Alors, face à ce défi extrêmement complexe, qui est mutant, plastique, tout autant sécuritaire que sociologique, éducatif ou politique, nous devons avoir une réponse adaptée. Celle-ci ne peut pas passer uniquement par l’émotion, qui est légitime, mais qui souvent nous conduit à prendre des mesures spectaculaires mais pas forcément efficaces.

De ce point de vue, je me réjouis que la directive qui est discutée aujourd’hui, enrichie par le travail de Monika Hohlmeier, apporte des réponses concrètes, professionnelles et concourt véritablement à l’amélioration de ce qui est fondamental, c’est-à-dire notre arsenal législatif, harmonisé à travers toute l’Europe. Il est tout à fait essentiel d’avoir ce socle commun.

Il faut aussi articuler beaucoup mieux les dimensions de renseignement, de police et de justice, et ne pas les confondre. J’entends beaucoup trop de collègues, ici, faire une confusion entre l’échange d’informations et de renseignements de différentes natures. Je ne sais que trop bien que, avant de se coordonner et de partager l’information, il faut la collecter, et quand on regarde ce qui s’est passé dans nos différents pays, on voit que bien souvent, les dysfonctionnements touchent d’abord la collecte d’informations avant même l’échange d’informations.

Oui, donc, à des plateformes européennes améliorées, renforcées aux niveaux judiciaire et policier, mais attention à ne pas créer de confusion ni de superstructure inutile qui vienne compliquer le travail opérationnel plus qu’elle ne l’améliore.

 
  
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  Axel Voss (PPE). – Herr Präsident, sehr geehrter Herr Kommissar! Die Sicherheitslage hat sich in den letzten Jahren extrem verschlechtert und deshalb dürfen wir auch nicht bei Straftatbeständen stehen bleiben.

Die permanente Bedrohung zwingt uns eigentlich dazu, zu überlegen, wie wir das besser machen können, auch die Polizei und die Sicherheitsdienste besser ins Zentrum zu rücken. Die innere Sicherheit wird sonst aus dem inneren Gleichgewicht der Europäischen Union verdrängt. Deshalb muss Terrorbekämpfung eine der Prioritäten sein. Deshalb ist auch der Bericht, den Monika Hohlmeier hier ausgehandelt hat, ein wichtiges Instrument dazu.

Unser Anspruch sollte doch sein, hier die Anschläge von Paris, Brüssel, Nizza und Berlin entsprechend auch zu verhindern. Deshalb sollten wir die terroristischen Netzwerke – foreigndFighters, Einzeltäter besser herausfiltern können. Die Datenanalysen bieten hier auch immer bessere Lösungen, ohne immer gleich den Abbau der Grundrechte durch den bösen Staat zu beschwören. Aber Datenschutz muss eben auch über den Lebensschutz gehen.

Was wir meines Erachtens brauchen, ist einmal – wir haben das schon auf den Weg gebracht –, Frontex personell und sachlich zu stärken und auszustatten. Wir brauchen die intelligenten Grenzen, um die Ein- und Ausreise zu regulieren, wir müssen PNR umsetzen, wir brauchen die Vernetzung der nachrichtendienstlichen polizeilichen Datenbanken aller EU-Staaten, den Zugriff auf Eurodac, das Umsetzen von Prüm hinsichtlich auch der Datenbanken zu DNA, Fingerabdruck etc., Kraftfahrzeug, Registerabgleich, ECRIS und die Stärkung des Antiterrorsystems, sowie auch hohe Standards für Waffenschutz.

 
  
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  Agnieszka Kozłowska-Rajewicz (PPE). – Panie Przewodniczący! Przede wszystkim gratuluję Monice Hohlmeier tego wyważonego sprawozdania. Terroryzm jest jednym z najważniejszych zagrożeń europejskiej jedności, jednym z argumentów w dyskusji o kształcie Europy, ale tak naprawdę argumentem przeciwko Europie otwartej i wspólnej, i dlatego bardzo ważne jest, byśmy go skutecznie zwalczali. Nie ma żadnych wątpliwości, że bezpieczeństwo jest teraz naszym priorytetem, że potrzebujemy w tym celu zacieśnienia współpracy, wymiany informacji, wzmocnienia kontroli, szczególnie w obrębie granic zewnętrznych. Potrzebujemy bardziej efektywnych służb wywiadowczych i zdecydowanych działań wobec osób i grup, które stanowią zagrożenie, ale również potrzebujemy skutecznych mechanizmów społecznej i ekonomicznej integracji w Europie, bowiem rozwarstwienie społeczne, izolacja kulturowa, społeczne getta to wylęgarnie radykalizmów. Tego powinniśmy unikać i dlatego bardzo popieram zaproponowane rozwiązania, które przedstawiają całościowe i wyważone propozycje.

 
  
  

PRÉSIDENCE: Sylvie GUILLAUME
Vice-présidente

 
  
 

Interventions à la demande

 
  
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  Juan Fernando López Aguilar (S&D). – Señora presidenta, comisario, los socialistas españoles en el Parlamento Europeo tenemos las mejores razones para apostar por una actualización de la Directiva relativa a la lucha contra el terrorismo, y aportar toda la experiencia dolorosa de muchos años de combate contra el terrorismo. Para empezar, contra el terrorismo de ETA, ciertamente no islamista, pero que sí nos enseñó la importancia de la cooperación europea y de la lucha de alcance europeo.

En primer lugar, la tipificación de la glorificación, lo que llamamos en España la apología y el enaltecimiento del delito. En segundo lugar, el refuerzo de la agravante del reclutamiento de menores, personas especialmente vulnerables. Tercero, el reforzamiento del bloqueo de webs, de la prevención de ataques informáticos a los sistemas de inteligencia antiterrorista y del decomiso de bienes procedentes de la actividad terrorista, pero, muy importante, seguramente lo más importante, el refuerzo de la protección de las víctimas con apoyo psicológico, emocional, jurídico especializado y económico y financiero, porque esta es una clara enseñanza de la lucha española contra el terrorismo.

Queda perfeccionar el viaje de ida y de vuelta del reclutamiento de terroristas y, también, la protección de las víctimas.

 
  
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  Ruža Tomašić (ECR). – Gospođo predsjednice, Europska se unija svakodnevno suočava s rastućom terorističkom prijetnjom, a tome je kumovao prvenstveno ekstremno liberalan pristup migracijskoj politici i politici azila.

Kada otvorite granice milijunima ljudi iz drugog kulturno-civilizacijskog kruga koji ne pokazuju želju integrirati se, a pritom ni vi sami ne činite previše da ih integrirate već pokušavate svoju kulturu prilagoditi njima, onda ne čudi da u tom trenju između dva strana tijela dođe do iskrenja i nastane požar. Sada taj požar moramo gasiti, a prvi korak je kvalitetno definiranje kaznenih djela terorizma i djela povezanih s terorizmom na europskoj razini.

Očekujem i da se razmjena informacija među nadležnim tijelima država članica učini još bržom i učinkovitijom, a reforma NATO-a, koju možemo iščitati između redova od pobjede Donalda Trumpa na predsjedničkim izborima u Americi, također otvara mogućnost da se NATO konkretnije pozabavi borbom protiv terorizma.

 
  
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  Izaskun Bilbao Barandica (ALDE). – Señora presidenta, en la lucha antiterrorista es urgente pasar de las palabras a los hechos, y la clave es el intercambio leal, inmediato y con todas las garantías legales de los datos relevantes para poder detectar y prevenir posibles actos terroristas y aprovechar en este empeño todos los recursos disponibles.

Tipificar nuevos delitos para castigar la instrucción y reclutamiento de terroristas es interesante, pero sin datos compartidos no sirve para nada.

En varios Estados, algunos cuerpos compiten; en otros, por razones exclusivamente políticas, se prescinde de experiencia, conocimiento y presencia en el territorio como los que tienen, por ejemplo, las policías de Euskadi o Cataluña, a las que se sigue discutiendo si deben o no integrarse en esta dinámica europea de intercambio, mientras los diez millones de europeos a los que protegen asisten atónitos al ninguneo.

Mejorar es tan fácil en esta cuestión como querer hacerlo.

 
  
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  Τάκης Χατζηγεωργίου (GUE/NGL). – Κυρία πρόεδρε, καταρχάς θέλω να καταδικάσω με τον πιο έντονο τρόπο όλες τις τρομοκρατικές επιθέσεις που έλαβαν χώρα στην Ευρώπη αλλά και στην Τουρκία. Καμιά δικαιολογία δεν μπορεί να υπάρξει για αυτές. Ταυτόχρονα όμως πιστεύω πως πρέπει να δούμε, εδώ στο Κοινοβούλιο, και τις αιτίες που προκαλούν αυτές τις τρομοκρατικές επιθέσεις, αιτίες που δεν είναι άλλες από τους πολέμους και τη φτώχεια. Μέσα σε αυτό το Κοινοβούλιο υπάρχουν ευρωβουλευτές που εκπροσωπούν κράτη που συνέβαλαν στους πολέμους, που γέννησαν αυτό το πνεύμα του κακού. Αναφέρομαι, αν θέλετε, και στον κύριο Tony Blair, ο οποίος έσπευσε στο Ιράκ προς αναζήτηση μίας μπουκάλας χημικών, από την οποία μπουκάλα χημικών έβγαλε προς τα έξω αυτό το μεγάλο πνεύμα του κακού. Οι παρεμβάσεις σε άλλα κράτη πρέπει να σχετίζονται με την παιδεία και να μην εκλαμβάνονται από τους πολίτες αυτών των κρατών ως επεμβάσεις στην πολιτική τους. Κλείνω με το εξής: μπορούμε να συμβάλουμε στην ανάπτυξη των κρατών που μας περιβάλλουν αλλά όχι με τρόπο που να εκλαμβάνεται ως επέμβαση στην πολιτική των κρατών αυτών, γιατί η Αραβική Άνοιξη στο τέλος κατάντησε Αραβικός Χειμώνας.

 
  
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  Igor Šoltes (Verts/ALE). – Vsi smo lahko žrtve terorizma in tudi predvsem žrtve strahu pred terorizmom. In naša dolžnost, kot odgovornih ljudi in posameznikov, je, da ne širimo strahu pred terorizmom na način, ki seveda lahko zbudi kontrareakcije.

Pozdravljam seveda direktivo, ki bo povečala izmenjavo podatkov in sodelovanje, tudi varnostnih služb. Imam pa seveda določene pomisleke pri definiciji novih kaznivih dejanj, ker gre za občutljivo temo, ki dejansko posega na človekove pravice, in je dostikrat v zgodovini različna in nejasna interpretacija kaznivih dejanj povrzočila tudi zlorabe. Zato moramo biti tukaj izrecno jasni in pa seveda izjemno precizni.

Krepijo se tudi pristojnosti različnih represivnih organov in opozarjam samo na to, da varnost in človekove pravice ne stojita en nasproti drugemu, ampak sta zaveznika, zato pa moramo poskrbeti z zakonskim okvirjem.

 
  
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  Ελευθέριος Συναδινός (NI). – Κυρία πρόεδρε, είναι παράλογο το γεγονός ότι κάνουμε περισσότερες συζητήσεις και εκδηλώσεις στο Κοινοβούλιο για την ισλαμοφοβία, την ξενοφοβία και τα ανθρώπινα δικαιώματα των λαθρομεταναστών, παρά για τον αυξανόμενο κίνδυνο και τα θύματα της ισλαμικής τρομοκρατίας. Οι εθνικιστές, ασκώντας το θεμελιώδες δικαίωμα της έκφρασης της άποψης τους, αποτελούν τις μόνες φωνές λογικής και αντίστασης αλλά κατηγορούνται συστηματικά ως λαϊκιστές. Ας σταματήσει επιτέλους η ρητορική μίσους και το πογκρόμ πολιτικών και μη διώξεων κατά των εθνικιστών. Εμείς πιστεύουμε στις παραδόσεις των πατέρων μας και απαιτούμε την εδραίωση της τάξης, της ασφάλειας και της κοινωνικής ειρήνης. Κάποιοι έχουν επιβάλει μια ρητορική κατά των χριστιανών και υπέρ των ισλαμιστών, στο όνομα της πολυπολιτισμικότητος, της ανεκτικότητος και του σεβασμού των ανθρωπίνων δικαιωμάτων. Η ισλαμική τρομοκρατία δεν αντιμετωπίζεται με εκθέσεις του Κοινοβουλίου και ευχολόγια. Πολεμάται με κάθε διαθέσιμο μέσο στη ρίζα του, δηλαδή στις ισλαμικές χώρες που την παράγουν, όπως είναι η Τουρκία, η Σαουδική Αραβία και το Κατάρ. Σε αντίθετη περίπτωση, η Ευρώπη θα αντιμετωπίσει μελλοντικά τα αποτελέσματα των αποφάσεών της.

 
  
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  Marlene Mizzi (S&D). – Illum id-dinja qed tiffaċċja organizzazzjonijiet terroristiċi aggressivi ħafna li l-mira tagħhom hija li joqtlu, idgħajfu s-soċjetajiet moderni u demokratiċi, jheddu l-ħajja, il-libertà, l-ugwaljanza u l-fraternità, imma fuq kollox li jxerrdu il-biża’. L-organizzazzjonijiet terroristiċi qed isiru transnazzjonali, organizzati tajjeb loġistikament, bl-iskop li jfixklu l-funzjoni normali tas-soċjetà tagħna. Ikolli ngħid li, sa ċertu punt, irnexxielhom!

Wara l-attakki terroristiċi tas-sena li għaddiet, f’għadd ta’ pajjiżi Ewropej, in-nies huma mwerwrin u m’għadhomx iħossuhom żguri f’pajjiżhom. Għaldaqstant, ma ħadthiex b’sorpriża li aktar minn 80% taċ-ċittadini Ewropej iħossu li l-ġlieda kontra t-terroriżmu u r-radikalizzazzjoni għandhom ikunu l-ewwel prijorità għall-Ewropa, u jemmnu li hemm bżonn azzjoni komuni mill-Unjoni Ewropea fil-ġlieda kontra t-terroriżmu. Wasal iż-żmien li nintebħu li għandna wisq x’nitilfu – u n-nuqqas ta’ azzjoni mhix għażla!

Għalhekk irridu nsaħħu mill-ġdid l-azzjonijiet biex inkopru kull aspett ta’ terroriżmu, minn prevenzjoni għal protezzjoni u għal prosekuzzjoni.

 
  
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  Νότης Μαριάς (ECR). – Κυρία Πρόεδρε, η καταπολέμηση της τρομοκρατίας απαιτεί μια συνολική προσέγγιση, μια προσέγγιση η οποία άπτεται διαφόρων τομέων, της πολιτικής, της οικονομίας, της κοινωνίας και της εκπαίδευσης. Καταρχάς πρέπει να υπάρξει πρόληψη και καταπολέμηση της ριζοσπαστικοποίησης, η οποία επιτυγχάνει ακριβώς διότι διάφορες μουσουλμανικές χώρες ασκούν σημαντική επιρροή και στους δικούς τους πληθυσμούς αλλά και στους πληθυσμούς της ίδιας της Ευρώπης. Δεύτερον, υπάρχει ένα πολιτικό πεδίο που πυροδοτεί τη ριζοσπαστικοποίηση των μουσουλμανικών πληθυσμών και αυτό είναι οι επεμβάσεις της Δύσης στον αραβικό κόσμο. Ένα επόμενο θέμα που πρέπει να κοιτάξουμε, είναι η τεράστια αποτυχία των πολιτικών που άσκησαν διάφορες χώρες της Ευρωπαϊκής Ένωσης στην προσπάθεια να εντάξουν τους διάφορους μουσουλμανικούς πληθυσμούς. Αν απέτυχαν, ήταν ακριβώς διότι τους περιθωριοποίησαν σε επίπεδο κοινωνίας και οικονομίας. Το συμπέρασμα είναι ότι χρειάζονται συνολικές προσεγγίσεις για να αντιμετωπίσουμε την τρομοκρατία.

 
  
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  Илхан Кючюк (ALDE). – Уважаеми г-н Комисар, уважаеми колеги, безспорно тероризмът се явява най-голямата глобална заплаха за 21-ви век. Под варварските терористични атаки попадат невинни жертви по цял свят без значение на тяхната етническа и религиозна принадлежност. Европейският съюз не прави изключение, а проблемът с т.н. „чуждестранни бойци“ и евентуалното им връщане в Европейския съюз е съвсем реален. Ето защо ние се нуждаем от всеобхватен подход и дългосрочен ангажимент, за да гарантираме сигурността и мира на нашите демократични и свободни общества.

В тази връзка напълно подкрепям предложението за директива относно борбата с тероризма. Тя има добавена стойност за Европейския съюз, тъй като с нея се създава хармонизирана основа за наказателното право. Държавите членки следва да продължават да полагат усилия за предотвратяване на тероризма чрез координиране на своите стратегии и обмен на информация. Необходимо е да прилагат добри практики както на равнището на Съюза, така и на национално равнище. Но и да актуализират националните си политики за превенция в съответствие със стратегията на Съюза за борба с радикализацията и набирането на терористи.

 
  
 

(Fin des interventions à la demande)

 
  
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  Julian King, Member of the Commission. – Madam President, thank you for this debate. I would like to say first that I agree with all of those who have underlined the importance of working on the causes of terrorism and, in particular, the need to tackle radicalisation in our communities.

Second, I agree that we need a range of measures to tackle terrorism, some of which fall outside the scope of this Directive. But I do hope, and I urge you, to support this directive because it transposes the provisions that were set out in the recently-passed UNSCR, provisions of the Council of Europe and the provisions of the Financial Action Task Force based at the OECD. It reinforces information exchange and it strengthens victim support.

Third, I think we have all agreed that terrorists do not just target one Member State or another, they target our way of life and our values, and the Commission stands second to no-one in its support for fundamental rights, including the freedom of expression, which is an essential foundation of our society. Those rights are enshrined in the Charter and the Charter will steer the implementation of this directive. We, the Commission, will report on the implementation of the directive and that report will in particular assess the directive’s impact on fundamental rights.

Lastly, our response, as many speakers have underlined, needs to be comprehensive and sustainable. It needs to build on trust and effective cooperation between these institutions and our Member States. From the Commission’s side we will continue to focus on strengthening the fight against terrorism by depriving terrorists of the means they use to commit their attacks and by enhancing our defences and building our resilience, and we shall continue to maintain the closest possible engagement with you, with this House, as we take that work forward.

 
  
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  Monika Hohlmeier, Berichterstatterin. – Frau Präsidentin, Herr Kommissar, liebe Kolleginnen und Kollegen! Zunächst einmal möchte ich mich sehr, sehr herzlich für die vielen sehr konstruktiven und hervorragenden Beiträge der Kolleginnen und Kollegen bedanken, die die Richtlinie unterstützen. An die Adresse der Kritikerinnen und Kritiker habe ich eine Bitte: Ich bitte wirklich, den Text genau durchzulesen. Denn manche Behauptung, die hier aufgestellt worden ist, lässt sich nicht mit dieser Richtlinie begründen. Die Richtlinie sieht ausdrücklich eine genaue Definition terroristischer Taten vor, wie zum Beispiel die Entführung eines Flugzeugs, wie zum Beispiel die Vergiftung von Wasseranlagen, wie zum Beispiel den Besitz von nuklearem oder radiologischem Material mit dem Ziel, ein terroristisches Attentat zu begehen. Also, die Definitionen sind ganz, ganz klar und nicht schwammig. Sie müssen entsprechend in nationales Recht umgesetzt werden.

Als Zweites: Bei den Reisen innerhalb der EU muss vonseiten der Ermittlungsbehörden der Beweis erbracht werden, dass jemand konkret eine terroristische Tat plant. Nur dann kann entsprechend gegen die Person ermittelt werden. Und es ist dann egal, ob er von Syrien kommt oder ob er von Brüssel nach Paris oder von Düsseldorf nach Paris reist. Wir müssen die Täter aufhalten, bevor sie ein Attentat begehen, und nicht anschließend die Toten und Verletzten beklagen. Wir müssen verhindern, dass es überhaupt erst entsteht.

Des Weiteren: Die Unschuldsvermutung und die Garantien für die Grundrechte sind in Artikel 23 ganz präzise ausgeführt. Die Unschuldsvermutung darf nicht eingeschränkt werden, Verfahrensrechte sind zu gewährleisten, Grundrechte sind einzuhalten, Meinungs- und Pressefreiheit ist ein Grundrecht und ist ausdrücklich erwähnt. Aus diesem Grund: Wir geben keine Grundrechte auf, sondern wir schützen diese Grundrechte auch vor Terroristen, die gar nicht wünschen, dass man solche Grundrechte hat. Sie kämpfen gegen unsere westlichen Werte, sie kämpfen gegen unsere europäischen Werte. Wir kämpfen dafür, dass wir diese europäischen Werte einhalten können und dass sie nicht durch Terroristen zerstört werden. Dafür dient diese Richtlinie als rechtmäßiges Instrument.

 
  
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  La Présidente. – Le débat est clos.

Le vote aura lieu jeudi 16 février 2017.

Déclarations écrites (article 162)

 
  
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  Ivo Belet (PPE), schriftelijk. – De versterking van de Europese samenwerking in de strijd tegen de terreur is een topprioriteit. Met deze nieuwe EU-richtlijn wordt de gezamenlijke aanpak van de terreur en de Syriëstrijders in de lidstaten opgevoerd. Met deze maatregelen zetten we een cruciale stap in de richting van een veel nauwere en efficiëntere samenwerking tussen de nationale inlichtingendiensten. Ze zullen onderling automatisch informatie uitwisselen bij het opsporen van terroristische activiteiten en informatie over verdachte en veroordeelde terroristen met Europol delen. Dat is de enige goede manier om terreuracties te voorkomen en de terreurdreiging te tackelen.

Voortaan moeten alle lidstaten ook systematisch controles uitvoeren aan de buitengrenzen van de Unie. Dat is uiteraard in het belang van alle Europeanen. Het is een cruciale ingreep om onze open binnengrenzen, om Schengen te beschermen. Het is een hoofdopdracht voor de EU, die we nu in de praktijk ook moeten en zullen waarmaken.

 
  
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  Tamás Deutsch (PPE), írásban. – Párizs, Brüsszel, Nizza, Berlin – ártatlan polgári áldozatok százai haltak meg az ezen városokban a közelmúltban elkövetett terrorcselekményekben. Az európai polgárok biztonságának garantálása a nemzeti kormányok és az Európai Unió első számú prioritása kell hogy legyen. A veszély, hogy további terrorcselekmények történnek, valós. Több mint ötezer uniós állampolgár hagyta el Európát, hogy részt vegyen a Szíriában és Irakban folyó harcokban, és a visszatérők száma folyamatosan nő. A harcedzett, erősen radikalizálódott visszatérő állampolgárok hatalmas veszélyt jelentenek. Rendkívül fontos ezért a ma tárgyalt irányelv, hiszen büntethetővé teszi a toborzás és kiképzés kísérletét, a terrorista kiképzésben való részvételt, a terrorizmus céljából történő külföldre utazást, illetve ennek szervezését, elősegítését, a terrorista bűncselekmények finanszírozását. Az Europol 2016-ban figyelmeztetett, hogy nagy valószínűséggel újabb terrorcselekmény várható Európában. A magyar kormány elkötelezett Európa biztonságának növelése, az állampolgárok védelme mellett, Magyarország támogat minden olyan intézkedést, mely előmozdítja az európai polgárok biztonságának szavatolását.

 
  
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  Ангел Джамбазки (ECR), в писмена форма. – Борба с тероризма не означава да се притаяваме и да се молим той да ни отмине, затваряйки си очите. Мултикултурната политика на Европа вкара тези терористи в нашите земи. Превърна квартали от иначе изконни европейски градове в ислямски анклави и територии, в които полицията не може дори да си помисли да влезе.

Това изключително отвратително явление, което се пренесе в рамките на нашия Съюз, може да се пребори само с общи усилия на всички страни членки и изобщо на всички държави на континента ни. Още повече че освен младите джихадисти от редиците на ИД, които се връщат в Европа и се превръщат в самотни вълци, вече наблюдаваме и сливане на организираната престъпност с терористични организации. Затова приканвам всички страни членки, в това число и България, да осъвременят законовите си рамки за борба с тероризма и организираната престъпност така, че да можем по-лесно да се борим с явлението „тероризъм“, което се е превърна в бич на днешна Европа!

 
  
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  Kinga Gál (PPE), írásban. – A párizsi terrorcselekmények rámutattak arra, hogy a hatályos európai terrorellenes szabályozás számos hiányosságot hordoz magában. Az irányelv célja, hogy kiküszöbölje ezeket és naprakésszé tegye a terrorista bűncselekményekre adott büntetőjogi választ az Európai Unióban, integrálja az új nemzetközi jogi jogforrások releváns előírásait, biztosítsa az Unió területén a terrorista cselekmények egységes értelmezését. Az ún. „külföldi harcos” viszonylag új keletű jelenségére való válaszként új tényállásokat is tartalmaz az irányelv, mégpedig a toborzás és kiképzés kísérletét, a terrorista kiképzésben való részvételt, a terrorizmus céljából történő külföldre utazást, a terrorizmus céljából külföldre utazás szervezését vagy egyéb módon történő elősegítését és különböző terrorista bűncselekmények finanszírozását is.

Azáltal, hogy ezek a cselekmények büntethetőek lesznek, lehetővé válik a potenciális elkövetők kiszűrése és ezáltal újabb terrorcselekmények megelőzése. Üdvözlendő, hogy az új tényállások mellett az irányelv kiemelten foglalkozik a terrorizmus áldozatainak nyújtott védelem és segítségnyújtás kérdésével is. A magyar kormány a kezdetektől támogat minden olyan intézkedést, amely kézzelfoghatóan növeli Európa biztonságát, így az uniós terrorellenes keret korszerűsítését is. Az európai polgárok biztonságának garantálása első számú prioritás kell, hogy legyen mindnyájunk számára, hiszen nem létezik szabadság biztonság nélkül.

 
  
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  João Pimenta Lopes (GUE/NGL), por escrito. – O argumentário não é novo. É necessário «responder» aos atentados em solo europeu e «dar combate» aos chamados «combatentes estrangeiros». Do terrorismo e destes ditos combatentes, das suas origens e causas, nem uma palavra de enquadramento e de responsabilização da UE no fenómeno. A proposta legislativa visa a criminalização de «atividades relacionadas com práticas terroristas». A ausência de uma definição de «terrorismo», e o âmbito lato e pouco enquadrado com que as medidas e pessoas jurídicas suscetíveis de serem acusadas são propostas, levarão à generalização da criminalização por «práticas ligadas ao terrorismo», com questionável causalidade. A simples prática de visitar um website, ou de viajar para determinadas regiões poderá constituir base legal para detenção e criminalização. Os EM passarão a dispor de livre arbítrio para o encerramento de websites, sem necessidade de autorização judicial. Num momento em que as instituições da UE tanto falam da pretensa «radicalização», contribuem para esticar a corda da marginalização e exclusão, acirrando estigmas e sentimentos de repulsa de parte a parte. Trata-se de uma perigosa iniciativa legislativa que prossegue a deriva securitária da UE, consolidando uma Europa Fortaleza que faz tábua rasa dos mais basilares direitos e liberdades, impondo o controlo, o registo, a criação de perfis, a censura.

 
  
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  Janusz Zemke (S&D), na piśmie. – To dobrze, że Parlament Europejski po raz kolejny zajmuje się postępami w zwalczaniu terroryzmu. Niestety, w ostatnich latach wzrosły w Europie zagrożenia terrorystyczne, czego widomym przejawem były w ostatnim czasie zamachy w Nicei i Berlinie. Terroryści działają bez żadnych skrupułów, a ich celem jest sianie strachu i walka z zachodnią cywilizacją. Zaproponowana dyrektywa moim zdaniem słusznie rozszerza definicję przestępstw terrorystycznych. W myśl nowej propozycji, za przestępstwa terrorystyczne będzie się uważało nie tylko zamachy na ludzi i obiekty, ale także ataki na systemy informatyczne i bazy danych, infrastrukturę krytyczną, jak np. elektrownie, czy systemy bankowe. Za słuszny uważam obowiązek wprowadzenia przez państwa unijne karalności publicznego pochwalania terroryzmu, udziału w szkoleniu terrorystycznym oraz podróżowania w celach terrorystycznych.

Jeżeli wprowadzimy konsekwentnie w prawie europejskim proponowane zmiany, to bez wątpienia utrudni to działalność terrorystów.

 
Õigusteave - Privaatsuspoliitika