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Plenardebatten
Montag, 12. Juni 2017 - Straßburg Überprüfte Ausgabe

Zustand der Fischbestände und sozioökonomische Lage der Fischerei im Mittelmeerraum (Aussprache)
MPphoto
 

  Werner Kuhn (PPE). – Herr Präsident! Ich danke auch Marco Affronte für seinen Bericht, denn es ist ganz wichtig, dass wir uns in der Fischerei auch mit dem mediterranen Becken auseinandersetzen. Wir haben die basic regulation, die kann nicht überall in dem vollen Umfang angewendet werden, so wie wir sie bestimmt haben. Für den mediterranen Bereich ist es notwendig, dass wir uns speziell darum kümmern. Da sind Wiederauffüllungspläne ganz wichtig, da ist die Einbeziehung der Freizeitfischerei ganz wichtig.

Alles wird geschützt, überall, ob das nun Robben sind, ob das Kormorane sind oder sonst was. Aber wer schützt eigentlich den Fischer? Das ist immer die zentrale Frage, wenn wir auf solche Veranstaltungen gehen, wo die kleine und handwerkliche Fischerei, die Kutter- und Küstenfischer dann ihre Fragen stellen: Welche Zukunft haben wir?

Wir haben heute eine interessante Debatte über die Kohäsionspolitik – eine Solidarpolitik, die es in der Europäischen Union gibt, das heißt, die Verbesserung der wirtschaftsnahen Infrastruktur. Auch für Fischereien sind da viele Dinge möglich: dass man auch die Flotte in gewisser Weise erneuern kann über den EMFF, dass man Fischereihäfen wieder attraktiver macht auch für den Tourismus. Gerade dieses Zusammenspiel spielt natürlich eine enorme Rolle.

Und wenn wir diese Dinge dann nachher in Angriff genommen haben, dann muss man einfach schauen, wie wir auch die Datenlage über die einzelnen stocks verbessern können, mit wissenschaftlicher Begleitung, so wie wir das in vielen anderen Bereichen auch machen, und die Fischer mit einbeziehen. Das ist die absolut wichtigste Frage. Wir können nicht über ihre Köpfe hinweg Entscheidungen fällen. Die kleine und handwerkliche Fischerei in der mediterranen See muss eine Zukunft haben!

 
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