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Postupak : 2016/0282B(COD)
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Odabrani dokument : A8-0380/2017

Podneseni tekstovi :

A8-0380/2017

Rasprave :

PV 11/12/2017 - 16
CRE 11/12/2017 - 16

Glasovanja :

PV 12/12/2017 - 5.2
Objašnjenja glasovanja

Doneseni tekstovi :

P8_TA(2017)0476

Rasprave
Ponedjeljak, 11. prosinca 2017. - Strasbourg Revidirano izdanje

16. Izmjene različitih uredbi u području poljoprivrede i ruralnog razvoja (rasprava)
Videozapis govora
PV
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  Der Präsident. – Als erster Punkt der Tagesordnung folgt die Ausspracheüber den Bericht von Albert Deß im Namen des Ausschusses für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung über den Vorschlag für eine Verordnung des Europäischen Parlaments und des Rates über die Haushaltsordnung für den Gesamthaushaltsplan der Union und zur Änderung der Verordnungen (EU) Nr. 1305/2013, (EU) Nr. 1306/2013, (EU) Nr. 1307/2013, (EU) Nr. 1308/2013 und (EU) Nr. 652/2014 des Europäischen Parlaments und des Rates (COM(2016)0605 - C8-0404/2017 - 2016/0282B(COD)) (A8-0380/2017).

 
  
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  Albert Deß, Berichterstatter. – Sehr geehrter Herr Präsident, sehr geehrte Vertretung der Kommission, liebe Kolleginnen und Kollegen! In den Verhandlungen, in dem sogenannten Omnibus-Verfahren, haben wir es im Trilog erreicht, dass der Agrarausschuss gezielte Verbesserungen für die vier Verordnungen der gemeinsamen Agrarpolitik - Direktzahlungen, ländliche Entwicklung, gemeinsame Marktordnung und horizontale Verordnung – erzielt hat.

Ich freue mich umso mehr, dass es uns gelungen ist, dass diese wichtigen Verbesserungen für den Agarteil rechtzeitig zum 1. Januar 2018 in Kraft treten können. Ich bedanke mich an dieser Stelle für die gute – ja exzellente – Zusammenarbeit im Sinne der europäischen Landwirtschaft bei dem Verhandlungsteam des Europäischen Parlaments, insbesondere bei Paolo de Castro und Michel Dantin, die in diesem Arbeitsprozess von Anfang an tatkräftig mitgewirkt haben. Auch bei unserem Vorsitzenden Czesław Siekierski bedanke ich mich sehr herzlich und bei den Schadenberichterstattern, die über alle Fraktionen hinweg sehr konstruktiv mitgearbeitet haben.

Ich bedanke mich bei der Kommission und hier stellvertretend bei Michael Niejahr und Rudolf Moegele, dem Verwaltungs- und Funktionsteam, den Mitarbeitern in den Abgeordnetenbüros. Zuletzt danke ich Inge Gräßle und der Konferenz der Präsidenten, die die Aufspaltung des Kommissionsvorschlags unterstützt haben. Nur durch deren Unterstützung war die Erstellung eines gesonderten Legislativberichts über die Bestimmungen des AGRI-Mandats möglich.

Im Agrarausschuss wurden 505 Änderungsanträge eingereicht. Nach intensiven Verhandlungen wurde ein Paket von 16 Kompromissänderungsanträgen ausgearbeitet. Eine breite Übereinstimmung zwischen anderen wichtigen politischen Gruppen führte zu einer sehr erfolgreichen Abstimmung im Ausschuss im Mai, mit 34 Ja-, 10 Nein-Stimmen und einer Enthaltung. Diese Abstimmung gab uns ein eindeutiges Mandat für die Verhandlungen zwischen den drei Institutionen.

Es genügten vier Triloge, um am 12. Oktober eine politische Einigung zwischen Parlament, Rat und Kommission über die Änderungen der vier GAP-Verordnungen zu finden. Der Agrarausschuss billigte die Einigung dann mit einer eindeutigen Mehrheit von 39 zu 5 Stimmen. Der Kompromiss bedeutet für unsere Landwirte mehr Optionen beim Greening und mehr Sicherheit beim Dauergrünland. Zahlreiche Maßnahmen werden vereinfacht, beispielsweise auch die Definition „aktiver Landwirt“. Es ist uns gelungen, die Möglichkeit zu mehr Biodiversität zu schaffen. In Zukunft können im Rahmen der Ökologisierung auf Vorrangflächen sowohl Honigpflanzen, Durchwachsene Silphie wie auch Elefantengras angebaut werden. Honigpflanzen und Durchwachsene Silphie sind Blühpflanzen, worüber sich die Imker sicher freuen. Elefantengras trägt dazu bei, Bodenerosion zu verhindern, nachdem es im Winter stehen bleibt, bietet es auch dem Niederwild Schutz.

Zudem wurden die Gewichtungsfaktoren bei Eiweißpflanzen von 0,7 auf 1,0 angehoben. Dies war auch deshalb notwendig, nachdem für mich unverständlich der Kommissar das Verbot von Pflanzenschutzmitteln auf Vorrangflächen durch einen delegierten Rechtsakt ausgesprochen hat. Dadurch werden hunderttausende Hektar Eiweißpflanzen in Europa nicht mehr angebaut. Da hat der Faktor 0,7 nicht mehr gepasst.

Ebenfalls haben wir den Faktor für mehrjährige Umtriebsplantagen von 0,3 auf 0,5 angehoben. Dieses Programm ist bisher sehr wenig in Anspruch genommen worden. Durch dieses Anheben können wir davon ausgehen, dass es mehr in Anspruch genommen wird.

Einen Durchbruch gab es auch beim Dauergrünland. Nach dem unverständlichen Urteil des Europäischen Gerichtshofs zu Dauergrünland war es notwendig, eine Klarstellung zu erzielen. Durch dieses Urteil des Europäischen Gerichtshofs wurden allein in meinem Heimatland Bayern ca. hunderttausend Hektar Grünland umgepflügt, mussten umgepflügt werden, um die Fünfjahresfrist einzuhalten. Dies war ein unmöglicher Zustand.

Herr Präsident, mir ist gesagt worden, ich habe sechs Minuten Redezeit: vier plus zwei. Deshalb bitte ich noch einmal um kurze Redezeit, weil ich mich darauf eingestellt habe.

Entscheidend bei dieser Einigung ist, dass sie rückwirkend gelten wird und auch für die Zukunft Rechtssicherheit gibt. Erheblich verbessert wurden auch die Bedingungen für die Zusatzprämie für Junglandwirte. Die Mitgliedstaaten haben jetzt die Möglichkeit, die an die Junglandwirte gerichteten Fördersätze erheblich zu erhöhen und für volle fünf Jahre auszuzahlen.

Die Unterstützung junger Landwirte kann besser auf ihre Bedürfnisse abgestimmt werden. Die Instrumente des Risikomanagements im Rahmen der Entwicklung des ländlichen Raums wurden gestärkt. Es wird ein neues sektorspezifisches Instrument zur Einkommensstabilisierung eingeführt. Eine wichtige Forderung der EVP-Fraktion zur Stärkung der Position der Landwirte in der Lebensmittelkette ist in diesem Kompromiss ebenfalls verankert.

Anders als in der Vergangenheit können nun alle anerkannten Erzeugerorganisationen ihre Produktion und ihre Lieferverträge im Namen ihrer Mitglieder aushandeln. Wichtig war hier, eine Ausnahmeregelung für die Genossenschaften zu schaffen, damit es zu keinem Verstoß gegen die Wettbewerbsregeln kommt.

Ich darf am Schluss die Kommission bitten, dass sie die ganzen Beschlüsse sehr unbürokratisch umsetzt. Damit erreichen wir mehr für die Ökologie in Europa und mehr Rechtssicherheit für die Landwirte in Europa. Ich freue mich, dass alles so gut gelaufen ist und bedanke mich bei allen, die mitgewirkt haben.

 
  
  

PŘEDSEDNICTVÍ: PAN PAVEL TELIČKA
místopředseda

 
  
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  Corina Crețu, Member of the Commission. – Mr President, I am here this afternoon on behalf of Commissioner Hogan, who is in Buenos Aires for the ministerial meeting of the World Trade Organization. But, as you know very well, rural development is something which for me, as the Commissioner for Regional Policy, is very close to my heart.

I would like to thank the rapporteur, Mr Deß, for this report and for his work in getting us to this point. We have been waiting a long time for this debate, both in agriculture and cohesion policy, in order to make the lives of beneficiaries in both fields much easier. Indeed, the text to be voted on tomorrow is the result of complex negotiations which started in the summer. I am glad that preliminary agreement was reached in October between all three institutions. As you know, this agreement covers a very wide range of issues in all four basic acts of the common agricultural policy. It contains many changes, which come from amendments proposed by both the Council and Parliament. Some of them go beyond the original Commission proposal.

The text on which you will vote tomorrow is the result of a compromise. It was achieved through a constructive approach by all parties. However, as you know and as was outlined during the conclusion of the trialogue process, the Commission has some misgivings about the end results. This is particularly the case regarding the new provisions in favour of producer organisations and their possible consequences for effective competition. We also have reservations about the limited role that the Commission and the national competition authorities will play in safeguarding competition.

Having said that, we are nevertheless very happy to see that many of the important simplification proposals put forward by the Commission are in the final text. I am thinking of, for example, the simplification of rules for financial instruments, the improvement of risk management tools, and the possibility for greater flexibility for active farmer provisions. Commissioner Hogan has been taking this simplification agenda forward for the last two years. Member States and farmers are now anxious to see these important simplification measures and other improvements to the common agricultural policy rules enter into force as soon as possible.

These measures will reduce the administrative burden on Member States and farmers. It was with this in mind that the Council and Parliament agreed to have the agriculture provisions separated from the rest of the Omnibus proposals. The original objective was to have them adopted as a stand-alone legal instrument to enter into force on 1 January 2018. Well, I would like to assure you that the Commission also wants to see these simplification measures coming into effect as early as possible for the benefit of farmers in all Member States. The Commission’s Omnibus proposal is a single proposal. It covers diverse, but interconnected, provisions, and the Commission would like to see them all enter into force as soon as possible. For this to happen, we need to progress swiftly on the remaining parts of the Omnibus proposals, which also contain significant simplification provisions.

Quick implementation of these provisions will benefit everyone. With a view to achieving tangible results as soon as possible, I can tell you that the Commission will not oppose the agreement reached on the new stand-alone text introducing changes to the basic regulations of the common agricultural policy. Therefore, the Commission will continue its constructive and cooperative approach in order to move further forward in this important area so that efforts can rapidly bear fruit.

 
  
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  Czesław Adam Siekierski, w imieniu grupy PPE. – Prace nad przeglądem śródokresowym WPR w ramach rozporządzenia zbiorczego zakończyły się sukcesem w wyniku zgodnej współpracy trzech zaangażowanych instytucji: Komisji, Rady i Parlamentu. Zmiany, które zostały przeprowadzone, można bez wahania nazwać małą reformą, chodzi tu bowiem o istotne zmiany niektórych kluczowych instrumentów WPR. Szczególnie ważne są wprowadzone elementy upraszczające i dające większą elastyczność państwom członkowskim. Na zmianach zyskają młodzi rolnicy, których tak bardzo potrzebujemy na obszarach wiejskich. Będą oni mogli uzyskać nawet podwojenie dotychczasowych płatności i otrzymywać je przez pięć lat bez względu na to, kiedy o taką płatność wnioskowali.

Podjęto kolejne kroki na rzecz wzmocnienia pozycji rolnika w łańcuchu żywności, m.in. dzięki rozszerzeniu możliwości kolektywnego negocjowania cen przez organizacje producentów i wyłączenie rolników spod zasad unijnego prawa konkurencji. Zapewniliśmy również lepsze narzędzia zarządzania ryzykiem w przypadku trudności rynkowych, anomalii pogodowych czy epidemii chorób roślin lub zwierząt. Prace nad rozporządzeniem zbiorczym były także dobrą rozgrzewką, cennym doświadczeniem przed zbliżającą się reformą WPR na okres po 2020 roku.

Jeszcze raz dziękuję wszystkim stronom za wytężoną, a co najważniejsze, owocną pracę. Szczególne podziękowania kieruję pod adresem naszych wspaniałych sprawozdawców, pana posła Dessa i pana posła De Castro...

(Przewodniczący odebrał mówcy głos.)

 
  
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  Paolo De Castro, a nome del gruppo S&D. – Signor Presidente, signor Commissario, onorevoli colleghi, a soli 15 mesi dalla pubblicazione della proposta di regolamento omnibus, ci troviamo a esprimere il voto finale sul pezzo forte di questa legislatura europea per quanto riguarda il settore agricolo. L'omnibus ci ha infatti offerto l'opportunità di intervenire sull'attuale struttura della PAC, opportunità che si è concretizzata soprattutto grazie al determinato e determinante contributo del Parlamento europeo.

I piccoli aggiustamenti e le timide aperture presentati nella proposta iniziale della Commissione andavano sicuramente nella giusta direzione, ma non apparivano all'altezza delle sfide che i sistemi agroalimentari stanno affrontando. Proprio per questo abbiamo sentito la responsabilità di dare ai cittadini e agli agricoltori europei risposte che fossero qualcosa di più di un semplice ritocco, con un'iniziativa ambiziosa, attraverso la quale siamo riusciti a potenziare e integrare gli spunti offerti dalla Commissione.

La portata delle innovazioni introdotte nell'ambito della semplificazione, della gestione dei rischi e delle misure di mercato fa sì che questo lavoro si configuri come una vera e propria riforma di medio termine della politica agricola comune.

Una riforma di metà percorso con un duplice valore: da un lato, è la risposta all'ormai certa posticipazione della riforma della PAC alla prossima legislatura europea e al prossimo Commissario; dall'altro, ha potuto fissare un punto di partenza per le riflessioni sul futuro delle politiche agricole, indirizzando in modo significativo anche la recente comunicazione della Commissione sulla PAC post-2020.

La corposa mole di proposte di modifica del Parlamento ha generato un intenso dibattito, ma il punto di equilibrio trovato è accolto con grande soddisfazione da tutti gli agricoltori europei, e ci restituisce un ottimo esempio del lavoro svolto dalle nostre tre istituzioni, rispettando in pieno gli ambiziosi obiettivi temporali inizialmente definiti dalle commissioni competenti.

Per questo – concludo – voglio ringraziare la Presidenza estone, il Commissario Hogan e i suoi servizi, e tutti i colleghi e i relatori ombra per il lavoro straordinario, anche dal punto di vista procedurale, essendo riusciti a questa estrapolazione, e ringrazio il Commissario anche per la non opposizione.

 
  
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  Bas Belder, namens de ECR-Fractie. – Ook ik wil alle betrokkenen bedanken voor het bereikte resultaat. Dit is een goede stap naar vereenvoudiging en, naar ik hoop, een vermindering van de administratieve lasten voor boeren. Ik ben er bijzonder mee ingenomen dat mijn amendementen ook in de tekst zijn opgenomen.

Ten eerste, de steun voor jonge boeren. Jonge boeren krijgen straks de top-upsteun voor de volledige vijf jaar. Iedere jonge boer kan daar optimaal gebruik van maken op het moment dat de steun het hardst nodig is. Ten tweede, mijn amendement over spelt. Ik ben er blij mee dat spelt zo dadelijk in alle gevallen meetelt voor gewasdiversificatie. Voor sommige boeren is dit een belangrijke optie, bijvoorbeeld voor boeren op zware kleigrond.

Daar gaat het ten slotte om: goed werkend beleid, daar heeft iedereen baat bij. Nogmaals dank dus aan alle betrokkenen voor dit bereikte resultaat.

 
  
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  Ulrike Müller, im Namen der ALDE-Fraktion. – Herr Präsident, Frau Kommissarin, liebe Kolleginnen und Kollegen! Auch ich möchte mich herzlich bei den Berichterstattern Albert Deß und Paolo De Castro bedanken. Am 14.  September 2016 hat die Kommission den Vorschlag zur Überprüfung des mehrjährigen Finanzrahmens vorgelegt. Wir vom Agrarbereich waren mit vier Basisrechtsakten betroffen. Oft werden ja die europäischen Institutionen belächelt und beschimpft, dass die Dauer der Prozesse zu lang ist. Hier ist das allerdings unbegründet. Wir haben tatsächlich bewiesen, dass, wenn man zusammenarbeitet, es sehr, sehr schnell gehen kann.

Umso wichtiger ist es für uns jetzt, dass wir morgen über den Agrarteil der Omnibus-Verordnung abstimmen. Wir wollten alle Vereinfachungen erreichen, und die Vereinfachungen müssen am 1. Januar 2018 in Kraft treten. Die wichtigsten Bereiche wurden bereits genannt: Es geht um den aktiven Landwirt, es geht um die Junglandwirte. Für mich war auch wichtig, dass wir den Ackerstatus klar definieren und diese Grünlanddefinition jetzt endlich ordentlich niedergeschrieben ist. Die wichtigsten Punkte allerdings sind natürlich das Greening gewesen und die Ausweitung der Pflanzen bei den ökologischen Vorrangflächen. Hier sind ganz explizit zu nennen die Durchwachsene Silphie und auch die Honigpflanzen für die Bienen.

Kritisch sieht die ALDE-Fraktion allerdings Änderungen an der gemeinsamen Marktordnung, weil wir der Überzeugung sind, dass die gemeinsame Marktordnung, so wie sie jetzt besteht, tatsächlich zum Erfolg führen kann, wenn sie in allen anderen Mitgliedstaaten auch so angewendet wird. Hier waren wir etwas unterschiedlicher Meinung. Trotzdem ist für uns wichtig, dass wir hier positiv abstimmen, dass wir eine Verbesserung für die Landwirte erreichen. Denn wir wissen nicht, ob der nächste gemeinsame Finanzrahmen und die Gemeinsame Agrarpolitik rechtzeitig kommen.

(Der Redner ist damit einverstanden, eine Frage nach dem Verfahren der „blauen Karte“ gemäß Artikel 162 Absatz 8 der Geschäftsordnung zu beantworten.)

 
  
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  Ivari Padar (S&D). – Mina kui põllumeeste organisatsiooni liige sooviksin omalt poolt samuti tänada kõiki osapooli, kes selle suurepärase töövõidu on teinud. See annab usku põllumeestele, et keerulise Euroopa Liidu bürokraatiaga on võimalik muutusi teha. Nii et suur tänu kõikidele nendele, kes on selle suure töö ära teinud!

(Sõnavõtja andis mõista, et soovib esitada sinise kaardi küsimust.)

 
  
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  President. – Colleague, I regret to underline that this was not a question. You have made a statement and I am afraid that this will go down against you. Next time I will hesitate over whether to give you the opportunity because you have clearly misused the instrument. So, Ms Müller, I’m afraid there was no question.

We can now proceed with Mr Flanagan for one minute and a half for the GUE/NGL Group.

 
  
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  Luke Ming Flanagan, on behalf of the GUE/NGL Group. – Mr President, generational renewal is the oft-used buzz phrase in the Committee on Agriculture, and I think that what we have done here does something to help generational renewal. Young farmers now will be able to get five years of payment irrespective of when they apply, as long as it is within the first five years of their taking over the farm. Although I say that they can get it, the Council has unfortunately made a change concerning my country, the Republic of Ireland. As ‘shall’ has become ‘may’, we fear in our country that the generational renewal will end up getting nothing and ‘may’ will be never, but you’ve done your bit and congratulations on that.

One thing, though, that young farmers don’t necessarily need is a crutch. What they need is to have the blocks taken off their back and to do that – and there is something done here – we need to strengthen farmers’ position in the food chain and their way to make money. Whatever the profession, whether it’s hairdressing, carpentry, or anything else, you don’t ask why we can’t get people to go into it if there is no money: we know the answer. We need more money to come to farmers, and it worries me when I hear the Commission say that it has misgivings about the whole idea of competition in this area, whereas there are no misgivings about supermarkets having a massive market share. There are very few misgivings about meat processors merging or the case in Ireland that happened recently, when we were told, well it’s not European-wide. That needs to change if you want more young farmers. Farmers are no different from anyone else. They want a fair price, and that’s how we get them interested.

 
  
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  Martin Häusling, im Namen der Verts/ALE-Fraktion. – Herr Präsident, liebe Kolleginnen und Kollegen. Ich finde, die Bilanz ist zumindest durchwachsen. Nicht alles ist gelungen, und nicht alles kann man jetzt als wirklichen Fortschritt bezeichnen.

Ich finde, es wurden einige überfällige Entbürokratisierungen verwirklicht, die wir auch begrüßen. Eine bessere Definition von Grünland, oder dass nicht mehr nach fünf Jahren umgebrochen werden muss – das sind, glaube ich, Selbstverständlichkeiten. Aber andererseits sind ja die Gewichtungsfaktoren beim Greening jetzt schwächer geworden.

Liebe Kollegin Müller, ich habe da eine andere Definition: Warum man Elefantengras und die durchwachsene Silphie jetzt als Bereicherung der europäischen Agrarlandschaft betrachtet, das erschließt sich nur denen, die Biogas machen. Also tatsächlich würde ich da ein großes Fragezeichen dranmachen.

Ein Fragezeichen würde ich auch an die Sache mit dem „aktiven Landwirt“ machen. Die Kommission wollte die Definition ja ganz abschaffen. Jetzt überlassen wir es den Mitgliedstaaten. Aber wir müssen da eine Regelung finden, denn es ist wichtig, dass die Zahlungen der Europäischen Union tatsächlich an die gehen, die sie brauchen. Nämlich die, die aktiv im Geschäft sind, und nicht an irgendwelche Investoren, die im Hintergrund vielleicht das Geld aus der Europäischen Union abziehen. Deshalb ist das noch ein Punkt, über den wir mit Sicherheit noch weitere Diskussionen brauchen.

Wir haben jetzt einen Reformvorschlag vom Herrn Kommissar gehört. Da hat sich für uns noch mehr Unklarheit aufgetan. Einen Punkt müssen wir auf jeden Fall besprechen, und das ist leider nicht gelungen: Die Vorschläge, die Herr Dantin, der immerhin der PPE-Fraktion angehört, immer wieder einbringt, dass wir aktiv ins Marktgeschehen eingreifen können. Dass wir es wieder nicht geschafft haben, uns zum Beispiel bei Milch darauf zu einigen, dass wir freiwillige Mengenreduzierungen in Zukunft auch als Möglichkeit in Betracht ziehen können. ES tut mir wirklich leid, dass wir das nicht geschafft haben. Bei der nächsten Milchkrise werden wir wieder da stehen und keine Antworten für die Bauern haben. Ich denke, darauf müssen wir als Parlament noch mal Gewicht legen.

Wir brauchen eine funktionierende Marktordnung und wir brauchen auch ein schnelles Eingreifen der Kommission. Das haben wir in diesen Punkten nicht erreicht.

 
  
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  John Stuart Agnew, on behalf of the EFDD Group. – Mr President, in the last Parliament, with much fanfare, the EU claimed to be reforming the agricultural policy. It told us that it would make it fit for purpose. It told us that it would simplify it. It told us that it would cut red tape and ease the regulatory burden. Well it hasn’t worked, has it? That’s why we’re having this debate on something called Omnibus. So now, almost sneakily and by the back door, begins the process of trying to undo what we were doing in the last term. If the last reform was working, then Omnibus would be totally unnecessary, certainly on this size and scale. Moreover, we know that it is only the first step.

Commissioner Hogan has already announced that 2018 will bring more change, further agricultural reform to try to undo some of the many mistakes of the last reform. Furthermore, we already see scope for new mistakes to be made to replace the old ones. Is allowing collusion and price-fixing really a solution, or will this turn out to be yet another case of further regulation reinforcing earlier failure with ever more complexity?

 
  
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  Philippe Loiseau, au nom du groupe ENF. – Monsieur le Président, chers collègues, en France, un vieux proverbe dit que «le mieux est l’ennemi du bien». La position de mon groupe, dans cette assemblée, est plus souvent «le mieux est l’ennemi du moins pire».

Mes homologues des autres groupes en commission de l’agriculture savent, en effet, que je ne porte pas la politique agricole commune dans mon cœur, loin s’en faut. Néanmoins, je tiens à souligner quand même les efforts faits sur ce texte, dans le but de corriger le tir sur les dysfonctionnements à la mi-parcours de la PAC. Tout le monde a été concerné, oui, tout le monde, même notre groupe, ce qui n’est pas toujours le cas, il faut le dire. Je tiens donc à remercier l’ensemble de mes collègues, et tout particulièrement M. De Castro, qui ont écouté notre voix, qui est celle des agriculteurs que nous défendons.

Sur le fond, je dois dire que l’on sent poindre des petites remises en cause justement de la politique européenne en matière agricole. C’est donc une bonne nouvelle que la définition de l’agriculteur actif – qui conditionne le paiement des aides, comme vous le savez – soit laissée à l’appréciation des États membres.

C’est aussi une bonne nouvelle que les producteurs, qu’ils soient seuls ou regroupés en organisations, soient plus écoutés. Cela est important également. Ou encore que les mesures d’écologisation et de verdissement soient moins punitives pour les agriculteurs. C’est rare, mais rassurant, quand l’Union européenne va dans le bon sens. Cela l’est d’autant plus quand elle avoue à demi-mot ses propres erreurs en revenant sur ses propres réglementations.

Qui sait, d’ailleurs, peut-être qu’un jour l’Union acceptera aussi de revenir sur ses propres fondations.

 
  
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  Esther Herranz García (PPE). – Señor presidente, señora comisaria. En primer lugar quisiera expresar mi agradecimiento a todos quienes han trabajado duro para conseguir que la tramitación de este informe entre en vigor el próximo día 1 de enero.

Esperemos que todas estas modificaciones de la política agrícola común sirvan para mejorar el día a día de los agricultores y ganaderos, porque corrigen defectos de la reforma de la PAC de 2013. Para España, uno de los principales problemas era que se había corregido la definición de pastos permanentes. Es un placer decir que, a partir del 1 de enero, los pastos mediterráneos, como la dehesa, quedan reconocidos en el Reglamento, y esto implica el fin de las penalizaciones impuestas a las ayudas destinadas a los ganaderos españoles.

Otro de los grandes logros de este Reglamento es la posibilidad de incrementar sustancialmente el apoyo a los jóvenes agricultores: medida muy necesaria para mejorar el relevo generacional, que es el principal problema que aqueja al sector agrícola europeo.

Y, por último, como riojana, celebro también las modificaciones que se han introducido para la concesión de autorizaciones de nuevas plantaciones de viñedo. Con ellas se va a conseguir un reparto más equitativo, más justo y que favorece la permanencia de los jóvenes en el sector agrícola.

 
  
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  Clara Eugenia Aguilera García (S&D). – Señor presidente, quería felicitar a los dos ponentes, a Paolo De Castro y a Albert Deß, y a los ponentes alternativos, por el buen trabajo realizado. Creo que el Parlamento ha apostado mucho en esta reforma intermedia. Que no se atreven a llamarla así, pero es eso, es algo más que eso. Las propuestas de simplificación de la Comisión son interesantes, pero este Reglamento Ómnibus queda mucho mejor con las aportaciones de todos los grupos de este Parlamento. No es casual esta unanimidad de todos los grupos y que todos estemos de acuerdo en que se ha hecho un buen trabajo. A ver si sirve para la próxima reforma a partir de 2020.

Hay mejoras interesantes para los jóvenes agricultores, las organizaciones de productores de frutas y hortalizas, el pago acoplado o las ayudas asociadas. Pero especialmente —como ha dicho la señora Herranz— para el problema que había en mi país con la dehesa y los bosques mediterráneos. Esto y además la excepcionalidad del derecho a la competencia son cuestiones muy importantes para los agricultores europeos.

 
  
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  Maria Lidia Senra Rodríguez (GUE/NGL). – Senhor Presidente, a negociação do Omnibus foi pouco transparente e podemos dizer que acabou numa reforma intercalar da PAC. Aprofunda o desmantelamento da organização comum dos mercados, a desregulamentação das produções agrícolas, prima a concorrência e a vocação exportadora da agricultura europeia, aprofunda também a introdução de seguros de estabilização de rendas e a aplicação geral de instrumentos financeiros em vez de subsídios. Desmantela o atingido com a introdução da figura do agricultor ou agricultora ativa.

O fortalecimento da posição dos agricultores na cadeia de valor não é real porque os mecanismos propostos não funcionam, como é o caso das organizações de produtores. Quando se fala na simplificação da Política Agrícola Comum, aguardo que não seja como sempre, que acaba por complicar-se ainda mais.

Os aspetos destacados como positivos e as mudanças na definição de pastagens, pasto ou pasto permanente, ou o aumento das ajudas para jovens são uma decisão do Estado—Membro, de modo que a flexibilidade e a subsidiariedade também são introduzidas no primeiro pilar da PAC.

 
  
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  Marco Zullo (EFDD). – Signor Presidente, onorevoli colleghi, ringrazio i relatori. Personalmente sono molto soddisfatto per i risultati positivi che abbiamo ottenuto con il regolamento omnibus.

Il primo è che siamo riusciti ad accelerare la procedura di approvazione per avere il regolamento operativo già dal 1o gennaio, e questa è la dimostrazione che quando c'è la volontà politica si può davvero semplificare la burocrazia, e io spero che questo approccio diventi sempre più frequente.

Il secondo risultato positivo è che con il regolamento omnibus attuiamo una piccola riforma della PAC in corso d'opera: andiamo a correggere, ad aggiustare, quelle regole che hanno dimostrato di essere lacunose, complesse e non efficienti, andando così verso il sostegno agli agricoltori, il miglioramento del sistema di produzione agroalimentare e la tutela dell'ambiente.

Il terzo risultato positivo è che il quadro normativo è stato migliorato dopo aver ascoltato le critiche e i suggerimenti degli agricoltori europei, coloro che lo applicano e lo vivono quotidianamente, e questo è importante perché le istituzioni hanno bisogno di ascoltare di più i cittadini e chi opera nel settore specifico. Abbiamo già visto che le decisioni semplicemente calate dall'alto non funzionano, e vogliamo lo stesso approccio condiviso per la definizione della nuova PAC.

 
  
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  Daniel Buda (PPE). – Domnule președinte, doamnă comisar, doamnelor și domnilor colegi, aș dori în primul rând să salut și să apreciez munca colegilor mei Albert Dess și De Castro, dar, în același timp, și munca tuturor celor care au lucrat la acest raport. Prin prezentul document, s-a încercat rezolvarea unei părți din problemele sectorului agricol, câteva dintre acestea fiind combaterea fenomenului de îmbătrânire accentuată în spațiul rural, dar și dificultățile de negociere pe care fermierii le aveau în circuitul agroalimentar. În acest context, apreciez faptul că statele membre vor putea să sporească plățile către tinerii agricultori în primul pilon cu până la 50 % din plafon.

Extrem de important este instrumentul general de stabilizare a veniturilor, care poate fi folosit în ipoteza în care veniturile agricultorilor scad cu mai mult de 30 % din venitul mediu anual comparativ cu anul precedent. Acest instrument, împreună cu contractele de asigurare, trebuie să devină însă instrumente apropiabile fermierilor în toate statele membre, iar, sub acest aspect, apreciez că rolul autorităților naționale este unul hotărâtor în implementarea acestora.

Totodată, relevante sunt modificările care permit întărirea poziției de negociere a fermierilor, cu respectarea normelor antitrust și a condițiilor de concurență echitabilă în lanțul de aprovizionare agroalimentară. Astfel, nevoile fermierilor sunt satisfăcute, iar consumatorii au posibilitatea de a beneficia de o hrană ieftină și de calitate. Regret însă faptul că sectoarele cărnii de porc și de pasăre nu se regăsesc între sectoarele care pot beneficia de sprijinul cuplat, deși acestea se află în dificultate în multe state ale Uniunii Europene.

 
  
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  Ricardo Serrão Santos (S&D). – Senhor Presidente, congratulo-me com a evolução deste processo que permitiu fazer os ajustes possíveis com o objetivo de responder prontamente à realidade das pastagens mediterrânicas e aos desafios do emprego jovem na agricultura e das oscilações bruscas de preços.

No entanto, o pacote do leite, com medidas agora alargadas a todos os setores, não impediu a mais recente crise de preços no setor do leite, da qual muitos agricultores, aqueles que persistiram, estão ainda a recuperar.

Medidas como a concertação pontual da oferta são difíceis de implementar por todos. Por exemplo, em zonas de montanha ou nas regiões ultraperiféricas, dadas as condicionantes geográficas, é difícil atingir um volume negocial relevante face aos outros elos da cadeia de valor.

São positivas as alterações no âmbito dos seguros e dos instrumentos de estabilização de riscos, mas não podemos pretender que estes se substituam a uma política pública forte na agricultura, sob pena do abandono da produção e da sua concentração em apenas algumas zonas do território europeu.

 
  
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  Peter Jahr (PPE). – Herr Präsident! Erstens könnte man sagen: Agrarpolitiker können liefern. Wir hatten ein gemeinsames Ziel: Wir wollten bis Dezember fertig werden, und wir haben es geschafft. Vielen Dank an die Berichterstatter, an die Schattenberichterstatter, an die Kommission und an den Rat dafür, dass wir gemeinsam hier fertig geworden sind.

Zweitens: Damit haben die Landwirte Planungssicherheit. Landwirte sind belastbar, sie sind innovativ, aber sie wollen natürlich wissen, was auf sie zukommt. Auch hier haben wir Wort gehalten. Die guten Dinge, die wir aufnehmen konnten, haben meine Vorredner schon alle erwähnt.

Drittens: Es bleiben natürlich auch noch Wünsche offen. Zwei Dinge waren für mich wichtig, die das Europäische Parlament auch beschlossen hat, die aber leider nicht in der Omnibus-Verordnung widergespiegelt wurden. Erstens hätte ich mir gewünscht, dass der Omnibus prolongiert wird, also dass wir ihn quasi bis 2024 hätten fahren lassen. Das hätte noch mehr Planungssicherheit gerade für die Förderprogramme im ländlichen Raum bedeutet. Hier bitte ich einfach die Kommission, falls wir nicht rechtzeitig mit der neuen Reform in die Spur kommen, dass wir diese Idee noch mal aufgreifen und ganz einfach prolongieren. Und zweitens hätte ich mir gewünscht, dass das Entbürokratisierungsprogramm – Stichwort ELER RESET – deutlicher in der Omnibus-Verordnung widergespiegelt worden wäre. Aber es ist nicht aller Tage Abend.

 
  
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  Tibor Szanyi (S&D). – Elnök Úr! Ez a munka több mint egy évvel ezelőtt kezdődött, s akkor tiszta üzenetet fogalmaztunk meg: Tehát üdvözlendő a KAP egyszerűsítését célzó minden lépés, bár eleinte aggodalomra adott okot, hogy vajon képes lesz-e az ún. „omnibus” eszköz kezelni a közös agrárpolitika szakpolitikai specifikusságát. Az intézményközi egyeztetések során ezek a félelmek azonban eloszlottak, a jelentést kimagasló többséggel támogatta az AGRI szakbizottság. Ezúton is szeretnék tehát gratulálni a jelentés kidolgozásában részt vevő kollégáknak, különösen Dess, de Castro uraknak, valamint Andrieu és Dantin uraknak egyaránt. Bízom abban, hogy ezek az egyszerűsítések tényleges könnyebbséget jelentenek a termelők felé.

A jövővel kapcsolatban viszont szeretném megerősíteni a közös agrárpolitika közös jellegével kapcsolatos elkötelezettségemet. Nem támogatok semmilyen renacionalizálást ezen a fronton, nem leszünk partnerek az idő kerekének visszaforgatásában. Közös, konzisztens politikával egy sikeres fejlődést elérni, és olyan projekteket kell megvalósítani, mint például az „okos falvak”. Vizünk, földünk, tudásunk, szorgalmunk van bőségesen, ezért nem kéne a különböző kormányzati, akaratvezérelt torz...

(Az elnök megvonta a szót a képviselőtől)

 
  
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  Tom Vandenkendelaere (PPE). – De maatregelen waarover we morgen stemmen zullen echt wel een verschil maken voor de boeren vandaag.

Ten eerste - en dat is heel belangrijk - krijgen de lidstaten de kans om jonge landbouwers een duwtje in de rug te geven. En dat is nodig. Het aantal actieve landbouwers daalt. Er is geen toekomst voor de landbouwer zonder jonge landbouwers. Meer centen voor beginnende boeren kan dus echt wel een verschil maken.

Tweede belangrijk punt: de positie van de landbouwer in de voedselketen. Geen eerlijke prijs zonder een sterkere positie voor de boer. Met dit akkoord kunnen nu producentenorganisaties in alle sectoren opgericht worden. In de groente- en fruitsector zien we dat die aanpak echt wel werkt.

Om af te sluiten, ten derde, nog dit punt van zorg: er moet controle zijn over de uitbetaling van Europese steun. Indien het facultatief maken van de definitie "actieve landbouwer" opnieuw de deuren open zet voor een oneigenlijk gebruik van de Europese landbouwcenten, dan zou dat het landbouwbeleid ondermijnen. Landbouwgrond die wordt gebruikt als recreatiegebied verdient geen cent steun. Jonge, actieve landbouwers verdienen die wel.

 
  
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  Maria Noichl (S&D). – Herr Präsident! Ich möchte mich ganz herzlich bei denjenigen im Haus bedanken, die mit zahlreichen Änderungsanträgen dazu beigetragen haben, dass keine Reform entstanden ist. Denn einige hier im Haus dachten, das wäre die Hintertür für eine neue Agrarreform, ohne die Gesellschaft mit einzubeziehen. Einige dachten, wir machen hier auf dem ganz schnellen Durchmarsch neue Reformschritte in eine Richtung, die ich nicht mittragen hätte können, ohne die Gesellschaft, ohne die NGOs, ohne die Verbraucherverbände mit einzubeziehen. Unsere Aufgabe war es, Vereinfachungen und Nachbesserungen vorzunehmen, und nur durch die zahlreichen Änderungsanträge ist es zu Vereinfachungen und zu Nachbesserungen gekommen. Somit kann ich diesem Omnibus-Verfahren jetzt auch zustimmen. Doch der Anfang war holprig, und der Anfang war dieses Hauses nicht würdig.

Eine Agrarreform ist keine Reform, die in einer Nische stattzufinden hat, und es ist keine Reform, die ausschließlich im Agrarausschuss stattzufinden hat. Eine Agrarreform ist ein Gesellschaftsvertrag, ein Vertrag, bei dem viele, viele Gesellschaftsgruppen mitsprechen sollen und wollen. Das müssen wir tun: Eine Agrarreform in Europa anstoßen in Zukunft in der Gemeinschaft, mit der Bevölkerung, nicht nur im Agrarausschuss.

 
  
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  Michel Dantin (PPE). – Monsieur le Président, Madame la Commissaire, vous me permettrez d'abord de remercier mes collègues, Albert Deß et Paolo De Castro, pour le climat de confiance dans lequel nous avons pu travailler tous les trois ensemble.

Dans cette affaire, le Parlement est une véritable force de proposition. D'un texte qui se voulait simplement correcteur, nous avons fait un bilan de santé de la PAC. Nous avons été les seuls – me semble-t-il – à mesurer l'importance des crises qui viennent de se succéder sur les exploitations agricoles, l'attente des agriculteurs sur le terrain. Nous avons fait un premier pas, avec une évolution – cela a été dit, il y a quelques instants – en matière de droits conférés aux organisations de producteurs.

Néanmoins, Madame la Commissaire, nous attendons d'autres pas et des propositions de la Commission. Nous attendons d'abord des propositions sur le fonctionnement de la chaîne alimentaire. Le commissaire Hogan nous les a promis pour le mois de mai. Nous espérons que cette échéance sera tenue.

Lors des discussions en trilogue, nous avons aussi buté sur les outils de gestion de crise et sur la réserve de crise. Il faut absolument que, dans le cadre de la préparation de la réforme à venir, nous travaillions tous ensemble pour mettre en place une réserve flottante à partir des sommes non dépensées sur le budget de l'agriculture, qui, si au bout de deux ou trois ans, n'était pas consommée, serait rendue aux États, comme aujourd'hui. Mais nous ne pouvons pas vivre sans une cagnotte financière qui nous permette de gérer les crises.

Trop de gens, trop d'agriculteurs, dans nos différents pays, sont restés sur le bord du chemin au cours de ces derniers mois. Trop d'exploitations ont mis la clé sous la porte. Nous ne pouvons pas être fiers du résultat.

 
  
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  Jean-Paul Denanot (S&D). – Monsieur le Président, l’objectif initial de ce règlement était de favoriser une simplification de la politique agricole commune (PAC), mais le Parlement européen a souhaité aller plus loin et tracer ainsi un certain nombre d’orientations pour la future politique agricole commune.

Je salue dans ce texte l’extension des dérogations des règles de la concurrence à tous les secteurs agricoles, le renforcement du rôle des organisations de producteurs dans les contrats, la généralisation des mesures exceptionnelles de crise à tous les secteurs et, enfin, la meilleure répartition de la valeur ajoutée dans la chaîne alimentaire. Ces mesures sont nécessaires mais seront très insuffisantes pour lutter contre la volatilité des prix en cas de crise de marché. Le secteur a besoin de davantage de régulation.

Je me félicite, par ailleurs, que l’«Omnibus» ait permis de rendre éligibles des surfaces de pâturage extensif dans les zones méditerranéennes. En outre, je tiens à saluer dans ces textes l’adoption de deux de nos amendements importants pour la viticulture: l’un sur la méthode soustractive des vins liquoreux, l’autre sur le contrôle des plantations dans le Cognac.

Enfin, je voudrais souligner ici – et vous le savez, Madame le Commissaire – que ces adaptations ne remplaceront jamais une vraie réforme de la PAC, que nous attendons de nos vœux le plus rapidement possible.

 
  
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  Franc Bogovič (PPE). – Čestitke kolegoma Dessu in De Castru za ta omnibus. S tem smo kmetijsko področje dali pred ostala področja in začenjamo te spremembe izvajati v naslednjem letu.

Pomembni so napredki na tem področju, da najprej določimo, kaj je pravzaprav aktivni kmet, kako dati ta kmetijski denar dejansko v roke tistim, ki kmetujejo in ustvarjajo tudi poseljenost podeželja. Pomembno je področje mladega kmeta, da lahko to ponovno oživitev podeželja pomagamo urediti tudi s tem, da damo mladim kmetom večji dodatek k subvencijam in na ta način jih privabimo, da ostanejo na podeželju.

Zavarovanje rizikov tako vremenskih kakor tudi rizikov trga so zelo pomembni, kakor tudi status v pogajalskem procesu, da preko organizacij proizvajalcem kmetijstvu dajemo večjo težo v neenakopravnih pogajanjih, ki jih ima danes v trgovinski verigi.

Pomembno pa je tudi to, da medovite rastline dobijo mesto v ozelenitvi in da bo tudi na tem področju napredek narejen v naslednjih letih.

 
  
 

Catch-the-eye procedure

 
  
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  Nicola Caputo (S&D). – Signor Presidente, onorevoli colleghi, l'intesa raggiunta offre la prospettiva di una vera e propria riforma di medio termine: la definizione di agricoltore attivo è stata mantenuta, il ruolo dei giovani agricoltori è stato valorizzato, sono stati semplificati i regimi dei pagamenti diretti ed il greening. Viene anche migliorato l'accesso degli agricoltori a strumenti assicurativi, fondi di mutualità e meccanismi di stabilizzazione dei redditi.

L'accordo raggiunto sull'omnibus costituisce quindi un risultato importante per l'agricoltura europea, e mi congratulo con i relatori Dess e De Castro per il lavoro fatto. Relativamente al grande capitolo delle misure di mercato è stata data maggiore forza contrattuale alle formule organizzative degli agricoltori OP e AOP.

Tuttavia ciò non è sufficiente: vanno individuate soluzioni per assicurare una condivisione più equa dei rischi lungo l'intera filiera agroalimentare, al fine di contrastare le pratiche sleali. Ad oggi non abbiamo una normativa europea, ed è fondamentale che il diritto europeo della concorrenza tenga conto delle caratteristiche specifiche dell'agricoltura per garantire benessere ai produttori europei.

 
  
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  Sofia Ribeiro (PPE). – Senhor Presidente, a defesa da agricultura não é uma questão setorial. Ela visa garantir que todos os europeus tenham acesso a produtos agrícolas de alta qualidade a baixo preço. E, por isso, é muito importante que olhemos para a cadeia de valor de uma forma diferente. E, por isso, é muito importante que, neste documento, tenhamos reforçado as organizações de produtores e a criação de organizações de negociação, garantindo a existência de mecanismos de partilha de lucros e de perdas na fileira, de modo a que quando baixam os preços no mercado todos se portem de igual forma, quer aquando da queda como da subida.

Queria também ressalvar a importância de termos criado um novo instrumento de gestão de riscos, nomeadamente o seguro de rendimentos, e permitirmos aos Estados-Membros fazerem contribuições financeiras para estes prémios.

Oxalá a Comissão tenha estas normas em consideração, na medida em que são essenciais para as regiões ultra periféricas, nas quais também é muito importante darmos um apoio à renovação geracional, prestando um maior apoio aos jovens agricultores para as novas instalações agrícolas e criando mecanismos de renovação geracional e de transmissão de conhecimentos.

 
  
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  Monika Beňová (S&D). – Vážená pani komisárka a vážení spravodajcovia. Minulý týždeň som mala stretnutie so zástupcami slovenskej a českej poľnohospodárskej komory. Dovoľte mi, aby som tlmočila niektoré ich obavy a otázky, ktoré majú v oblasti poľnohospodárskej politiky. Napriek tomu, že sa nám darí riešiť rozdiely v priamych platbách a v rôznych európskych dotáciách, stále nám jednotný trh zásadným spôsobom deformuje rôzna forma štátnej pomoci a štátnych dotácií na úrovni členských štátov. A teda bolo by dobré, aby, keď hovoríme o jednotnom trhu, sme rozmýšľali o tom, ako zjednotiť aj tieto opatrenia. Ďalším obrovským problémom pre našich poľnohospodárov je aj to, že v neposlednom rade viac ako klimatické zmeny ich ohrozuje politika obchodných reťazcov. Obchodné reťazce skutočne pristupujú práve k malým farmárom a k poľnohospodárom veľmi zlým spôsobom, a takisto majú obrovský podiel na tom, že mnohé firmy zanikajú. A posledná téma, ktorú by som chcela spomenúť je, aby nám tie jednotlivé pomoci európske nenarážali na seba a aby to, že podporujeme biomasu a pestovanie bioplodín do biomasy, neničilo pôdu.

 
  
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  Νότης Μαριάς (ECR). – Κύριε Πρόεδρε, στην πενταετία 2005-2010 εξαφανίστηκαν 2,4 εκατομμύρια γεωργικές εκμεταλλεύσεις, ενώ η οικονομική κρίση που ακολούθησε δημιούργησε ακόμη μεγαλύτερα προβλήματα. Οι αγρότες του ευρωπαϊκού Νότου, που παράγουν το 50% του αγροτικού προϊόντος της Ένωσης, έχουν κυριολεκτικά γονατίσει λόγω της λιτότητας και της βίαιης δημοσιονομικής προσαρμογής. Το ρωσικό εμπάργκο επέτεινε τα αδιέξοδα στον αγροτικό κόσμο της Ένωσης, γι’ αυτό χρειάζονται δραστικά μέτρα στήριξης των νέων αγροτών και των ομάδων παραγωγών. Η στήριξη πρέπει να προέλθει και από την Ευρωπαϊκή Ένωση και από τα κράτη μέλη.

Στην Ελλάδα οι αγρότες έχουν φτωχοποιηθεί από το μνημονιακό φορολογικό ρεσάλτο στις τσέπες τους, καθώς επίσης και από τις κατασχέσεις των κοινοτικών επιδοτήσεων. Κυρία Crețu, με ενδιαφέρον έλαβα την γραπτή απάντηση του κυρίου Hogan, ότι για το 2017 χορηγούνται εκτάκτως 9,3 εκατομμύρια ευρώ στους έλληνες αγρότες που καλλιεργούν ροδάκινα και νεκταρίνια και οι οποίοι ζημιώθηκαν από το ρωσικό εμπάργκο. Χρειάζονται όμως και άλλα μέτρα στήριξης των ελλήνων αγροτών και κτηνοτρόφων, ιδίως των νέων και των γυναικών.

 
  
 

(End of catch-the-eye procedure)

 
  
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  Corina Crețu, Member of the Commission. – Mr President, I would like to thank the Members once again for their participation in this evening’s debate. I know very well that Mr Deß, Mr De Castro and all of you have been the soul of this initiative, which is very important, as it will enable you, with your vote tomorrow, to make the lives of farmers much easier all over Europe.

I am particularly happy – together with Commissioner Hogan, of course – about the change in the relationship with young farmers. The payment will always be granted per farmer for a period of five years, as long as a young farmer applies for the payment within five years of setting up for the first time. This goes hand in hand with our work together.

Mr Hogan, as the Commissioner for Agriculture and Rural Development, and myself, as the Commissioner for Regional Development, are both in favour of doing something for villages in order to keep young people there: otherwise we shall be in danger of having food agglomerations and empty countryside. Regarding this proposal you have, I think, given us very good results. So, hand in hand, we have to work for rural development, and of course we have more support for farmers, not least in Greece, and more activities in villages.

This Omnibus is a very important next step in the Commission’s simplification agenda, an agenda on which, with Parliament’s support, much progress has been made. Indeed, the Commission produced the Omnibus proposal precisely because we believe that there is significant potential for simplification across a range of policy areas, including the area for which I am responsible.

But we are a bit behind. Tomorrow morning we will have the last trialogue about cohesion policy. The Commission hopes that those who are negotiating other aspects of the Omnibus proposal can take a lead from all of the agriculture negotiations, for we are setting an example.

As I said, I want to acknowledge the role played by the rapporteur and all his colleagues in the progress that you have managed to make in such a short time. I would also like to thank the Estonian Presidency for its leadership in the Council and for its collaboration with the other institutions in the trialogues.

Let me reiterate that the Commission will not stand in the way of the agreement when it is put to the vote tomorrow. Although, as I said, we had reservations from the point of view of competition, you, the European Parliament, have agreed this, so the Commission will stand by you. This is because of the progress that you have made and the benefits that will arise for millions of farmers and other common agriculture policy beneficiaries. Thank you once again and congratulations.

 
  
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  Albert Deß, Berichterstatter. – Frau Kommissarin! Ich mache es ganz kurz, nachdem ich ja die Redezeit in Anspruch genommen habe.

Ich bedanke mich für alle Wortmeldungen, die ja fast alle zustimmend waren. Ich hoffe, dass wir jetzt das Ganze morgen mit einem guten Ergebnis gut über die Runden bekommen, damit wird das abschließen können und zum 1. Januar alles in Kraft treten kann.

Das Thema Junglandwirte ist nochmals angesprochen worden. Hier möchte ich darauf hinweisen, dass heuer unsere Delegationsreise nach Kroatienstattgefunden hat. Dort haben gerade die Junglandwirte darauf gedrängt, auch Esther Herranz aus Spanien hat sich hier stark dafür eingesetzt. Wir haben hier jetzt ein sehr flexibles Instrument – je nach Bedarf. Es gibt Länder, wo wenig junge Landwirte sind, dort kann man es erhöhen. Wo genügend Junglandwirte sind, muss man es nicht erhöhen. So stelle ich mir europäische Agrarpolitik vor.

Ich glaube, Frau Kommissarin, dass wir am Ende dieser Verhandlungen ein Musterbeispiel dafür geliefert haben, dass in der Europäischen Union sehr schnell Union gearbeitet werden kann, wenn der Wille da ist.

Ich habe in meiner Eingangsrede vergessen, mich bei Staatssekretär Marco Gorban aus Estland zu bedanken, der sehr fachkundig und konstruktiv für den Rat verhandelt hat. Sonst wären auch diese schnellen Ergebnisse nicht möglich gewesen.

Ich hoffe, dass die Gesellschaft entsprechend mitwirkt, wie in einem Kommentar gesagt worden ist. Ich würde mir aber manchmal wünschen, dass sich die Gesellschaft mehr für die Probleme der Landwirtschaft interessiert. Wir haben so viele Landwirte, die ihre Betriebe aufgeben. Da werden viele Betriebe freiwerden, wo NGOs uns dann zeigen können, wie man bäuerliche Landwirtschaft betreibt. Aber da ist der Andrang sehr gering: Die harte Arbeit auf den Bauernhöfen wollen halt viele nicht verrichten.

Vielen Dank für das ganze Verfahren, und vielen Dank, dass wir so schnell fertig geworden sind.

 
  
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  President. – The debate is closed.

The vote will take place on Tuesday, 12 December 2017.

Written statements (Rule 162)

 
  
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  Ignazio Corrao (EFDD), per iscritto. – Finalmente siamo giunti a conseguire misure positive di semplificazione e di tutela dei nostri agricoltori. La politica agricola comune, adesso, dovrebbe essere più vicina alle esigenze delle aziende. Sono veramente soddisfatto del lavoro svolto dal nostro gruppo, specialmente dal collega Marco Zullo, e dal fatto che i nostri emendamenti alla proposta originaria siano stati recepiti con un voto favorevole. Un punto fortemente voluto anche dalla nostra delegazione, ad esempio, sono le novità introdotte alla misura della consulenza aziendale che, pur se inserita negli attuali PSR, risulta praticamente inapplicata a causa di limiti oggettivi previsti nella regolamentazione di base. Si è ottenuto che le organizzazioni di produttori e Associazioni di OP potranno al proprio interno derogare alle regole sulla concorrenza che riguardano la produzione, la vendita e la trasformazione dei prodotti agricoli, affinché vi sia maggiore autonomia di gestione. Un importantissimo traguardo per noi, perché rappresenta una novità importante per la nostra agricoltura, è quello di aver ottenuto l'accessibilità alle tradizionali assicurazioni contro le avversità atmosferiche.

 
  
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  Norbert Erdős (PPE), írásban. – Felkérem a Tisztelt Képviselőtársakat, hogy szavazatukkal támogassák a mezőgazdaság és a vidékfejlesztés területén érvényben lévő rendeletekhez fűzött módosításokról szóló szöveget. Ez az elfogadott szöveg kiemelt jelentőséggel bír a gazdáink részére. Minden területen - termelői szerveződések, zöldítés, termeléshez kötött és első pilléres fiatal gazda támogatások, uniós pénzek elszámolása - sikerült jelentős könnyítéseket elérni az európai gazdák és a tagállami hatóságok számára. Példaként itt most két dolgot emelnék ki. Egyrészt sikerült megerősítenünk a termelői alkupozícióját az erőfölényükkel gyakran visszaélő kereskedőkkel és feldolgozókkal szemben. A 2010-es ún. Tejcsomag rendelkezéseihez hasonlóan ugyanis az elismert termelői szervezet a jövőben a tejágazaton túl a többi mezőgazdasági ágazatban is megtervezheti a termelést és tagjai nevében tárgyalhat a kereskedőkkel a beszállítói szerződésekről, így egy erősebb kivétel lesz az uniós versenyjog szabályai alól.

Másrészt, a túlságosan bürokratikus és a gyakorlatban nehezen végrehajtható zöldítési szabályok számos ponton egyszerűsödtek. Például a jövőben az elefántfű, a csészekóró és főleg a mézelő növények – melyek számunkra kiemelten fontosak a beporzás biztosítása és méhek megtartása miatt – is elszámolhatóak lesznek a gazdálkodásból kivett ún. ökológiai jelentőségű területeken.

 
  
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  Laurenţiu Rebega (ENF), în scris. – Salut și subscriu la „mică reformă a PAC”, care prevede, în ansamblu, o politică pentru agricultori mai simplă și mai echilibrată. Dar nu mă pot abține să nu critic faptul că actuala PAC, la care am ajuns astăzi, nu și-a atins unul dintre obiectivele cele mai importante: volatilitatea prețurilor. Acesta rămâne o consecință catastrofică pentru țara mea. Toate prevederile din acest nou regulament deschid ușa către noi acorduri cu țări terțe, cu care aș fi de acord dacă agricultorii europeni, și mai ales cei dezavantajați, nu ar fi folosiți ca valoare de schimb pentru alte politici.

Am afirmat de mai multe ori, din 2014, că nu ar fi o idee rea crearea unei noi forme a PAC, care să pună accent pe un protagonism național, dar am fost mereu acuzat că doresc o renaționalizare. Astăzi, citesc cu surpriză că unul din obiectivele acestui regulament este acela de a acorda un rol central statelor membre.

 
Pravna obavijest - Politika zaštite privatnosti