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Plenardebatten
Donnerstag, 13. Dezember 2018 - Straßburg Überprüfte Ausgabe

Lage der Migranten an der EU-Außengrenze in Bosnien und Herzegowina (Aussprache)
MPphoto
 

  Josef Weidenholzer (S&D). – Herr Präsident! Mit dieser Anfrage an die Kommission wollen wir Licht in die Vorgänge in Bosnien-Herzegowina bringen, die in der Tat besorgniserregend sind.

Seit der symbolischen Schließung der Balkanroute befinden sich in dieser Region nach wie vor Tausende Menschen auf der Flucht. Von der europäischen Öffentlichkeit vergessen leben sie unter katastrophalen Lebensumständen. Immer wieder kommt es zu verzweifelten Versuchen, dieser Situation zu entkommen. Das gibt vor allem den kriminellen Menschenschmugglern Auftrieb. An den Außengrenzen kommt es immer wieder zu aufklärungsbedürftigen Vorfällen. Den Tod eines Mädchens, Medina Hussiny habe ich zum Gegenstand einer Anfrage gemacht.

Wir brauchen Klarheit, was wirklich vorgeht, wie groß die Zahl der Betroffenen ist, welche Mittel eingesetzt werden und wie sie eingesetzt werden und vor allem, wie man die Probleme lösen will. Es wäre falsch zu glauben, die Probleme ließen sich lösen, indem man wegschaut. Eine solche äußerst kurzfristige Vorgangsweise hat 2015 schon einmal zu verhängnisvollen Konsequenzen geführt. Die Kommission ist aufgefordert, aus ihren damaligen Fehlern zu lernen.

 
Letzte Aktualisierung: 5. April 2019Rechtlicher Hinweis - Datenschutzbestimmungen