Zum Portal des Europäischen Parlaments zurückkehren

Choisissez la langue de votre document :

  • bg - български
  • es - español
  • cs - čeština
  • da - dansk
  • de - Deutsch (ausgewählt)
  • et - eesti keel
  • el - ελληνικά
  • en - English
  • fr - français
  • ga - Gaeilge
  • hr - hrvatski
  • it - italiano
  • lv - latviešu valoda
  • lt - lietuvių kalba
  • hu - magyar
  • mt - Malti
  • nl - Nederlands
  • pl - polski
  • pt - português
  • ro - română
  • sk - slovenčina
  • sl - slovenščina
  • fi - suomi
  • sv - svenska
 Index 
 Vollständiger Text 
Plenardebatten
Dienstag, 16. Juli 2019 - Straßburg Überprüfte Ausgabe

Erklärung der Kandidatin für das Amt der Präsidentin der Kommission (Aussprache)
MPphoto
 

  Daniel Caspary (PPE). – Herr Präsident! Wir als Europäische Volkspartei und wir als deutsche Christdemokraten sind mit Manfred Weber als Spitzenkandidat in diese Europawahl gezogen und wir wollten, dass er Präsident der Europäischen Kommission wird. Aber nachdem nach der Wahl im Europäischen Rat einige Staats- und Regierungschefs den Wählerwillen mit Füßen getreten haben, nachdem hier im Europäischen Parlament leider einige Fraktionen nicht wie vor fünf Jahren den Mut hatten, auch den Spitzenkandidaten der siegreichen Fraktion zum Präsidenten der Europäischen Kommission zu machen, sind wir glücklich und froh, Sie, Frau von der Leyen, heute als Kandidatin hier im Plenarsaal zu haben, und wir werden bis 18 Uhr alles tun, was wir können, damit Sie auch eine Mehrheit für dieses Amt bekommen und Präsidentin der Europäischen Kommission werden.

Zweitens: Wir stehen hier in der Europäischen Union in schwierigen Situationen, und Sie haben ein Riesenaufgabenpaket vor sich. Wann immer wir in den letzten Jahren vor schwierigen Themen standen, waren wir hier im Europäischen Parlament dazu in der Lage, fraktionsübergreifend – nicht mit allen Fraktionen, weil es leider Extremisten und Populisten gibt, die Europa nicht weiterentwickeln, sondern zerstören wollen – zwischen vielen proeuropäischen Fraktionen Kompromisse zu schließen und diesen Kontinent im Interesse der Bürgerinnen und Bürger weiterzuentwickeln. Deswegen meine Bitte: Nehmen Sie dieses Europäische Parlament – es haben mehr als die Hälfte der Bürgerinnen und Bürger bei der Europawahl mitgemacht – immer als Partner, wenn es darum geht, Europa voranzubringen und gegen Blockadehaltung im Europäischen Rat anzugehen. Die Europäische Kommission und wir im Parlament waren immer an der Speerspitze der Weiterentwicklung der Europäischen Union. Ich wünsche mir, dass Sie auch in Zukunft genau diese Speerspitze mit uns gemeinsam bilden.

Sehr geehrter Herr Meuthen, wir haben uns Ihre Schimpf-, Verleumdungs- und Hasstiraden gegenüber Frau von der Leyen angehört. Und da Sie gestern Abend als Bundesvorsitzender Ihrer Partei im eigenen Kreisverband nicht mal eine Mehrheit gefunden haben, Bundesparteitagsdelegierter zu werden, können wir Ihren Frust verstehen, aber dafür kann Frau von der Leyen nichts. Und deswegen: Suchen Sie sich bitte einen anderen Ort, um Ihren Frust abzuladen.

(Beifall)

 
Letzte Aktualisierung: 12. September 2019Rechtlicher Hinweis