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Plenardebatten
Dienstag, 26. November 2019 - Straßburg Überprüfte Ausgabe

Öffentliche Diskriminierung von und Hetze gegen LGBTI-Personen sowie LGBTI-freie Zonen (Aussprache)
MPphoto
 

  Moritz Körner (Renew).(Beginn des Redebeitrags bei ausgeschaltetem Mikro.) Es ist einfach nur traurig, dass wir heute Abend hier darüber diskutieren müssen, dass in Polen schwulenfeindliche Propaganda betrieben wird. Es ist traurig, was wir auch eben in diesem Haus hier hören mussten.

Homosexuelle Liebe nimmt niemandem, der heterosexuell ist, etwas weg. Liebe wird nämlich immer nur größer, wenn alle Menschen sie entsprechend frei leben können. Liebe Abgeordnete der PIS: Es gibt auch keine LGBTI-Ideologie, wie Sie das immer wieder behaupten. Es gibt nur zwei Menschen, die einander lieben. Wenn das jemanden stört, dann sollte er sich vielleicht fragen, ob er selber eine Störung hat.

Wie übel gesinnt muss man sein, um Hass gegen andere Menschen zu säen, die sich lieben? Wie unsicher muss man seiner eigenen Sexualität sein, wenn man es nicht erträgt, Schwule und Lesben zu sehen, und sich deshalb schwulenfeindliche Zonen wünscht? Vor allem ist es besonders feige, sich eine Minderheit – vermeintlich Schwache – als Ziel zu suchen. Sie sind diejenigen, die schwach sind, weil Sie offensichtlich nicht erkennen oder wissen, was aufrichtige Liebe ist. Deswegen können Sie mir nur leidtun.

 
Letzte Aktualisierung: 4. März 2020Rechtlicher Hinweis - Datenschutzbestimmungen