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Plenardebatten
Donnerstag, 14. Mai 2020 - Brüssel Überprüfte Ausgabe

Impfstoffe und Medikamente im Zusammenhang mit COVID-19 (Aussprache)
MPphoto
 

  Andreas Glück (Renew). – Sehr geehrte Frau Präsidentin, werte Kolleginnen und Kollegen! Die Europäische Union nimmt eine führende Rolle bei der Erforschung von Impfstoffen und Therapeutika wahr.

Erstens: Diese Anstrengungen müssen auch in Zukunft fortgesetzt werden.

Zweitens: Die Zulassung von Medikamenten muss schneller passieren können. Wir wollen hier keine Kompromisse bei der Patientensicherheit, aber wir müssen dafür sorgen, dass Medikamente schneller beim Patienten ankommen.

Drittens: Selbst bei gängigen Medikamenten ist es so, dass wir weltweit nur zwei, vielleicht drei Produktionslinien haben. Hier ist es unrealistisch, dass wir die ganze Produktion wieder nach Europa bekommen, aber wir brauchen zumindest eine Diversifizierung in der Produktion.

Die Tatsache übrigens – und jetzt möchte ich noch kurz auf den Kollegen der PPE, Herrn Liese, eingehen –, dass unsere Grundfreiheiten eingeschränkt werden, zeigt, dass das Gute, das die Europäische Union mit sich bringt, nicht für selbstverständlich gelten kann. Wir müssen jeden Tag dafür arbeiten. Wichtig ist mir dabei nur, dass diejenigen argumentieren müssen, die Grundfreiheiten einschränken, und die Beweislast nicht bei denen liegt, die Grundfreiheiten leben möchten.

Jeder Mitgliedstaat der EU ist zu klein, um eine wirtschaftlich wichtige Rolle in der Welt zu spielen. Und jeder EU-Mitgliedsstaat ist zu klein, um auch einen richtigen Beitrag zur Lösung des Corona-Problems leisten zu können.

 
Letzte Aktualisierung: 9. September 2020Rechtlicher Hinweis - Datenschutzbestimmungen