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Plenardebatten
Mittwoch, 17. Juni 2020 - Brüssel Vorläufige Ausgabe

Vorbereitung der Tagung des Europäischen Rates am 19. Juni 2020 - Empfehlungen für die Verhandlungen über eine neue Partnerschaft mit dem Vereinigten Königreich Großbritannien und Nordirland (Aussprache)
MPphoto
 

  Pascal Arimont, Verfasser der Stellungnahme des mitberatenden Ausschusses für regionale Entwicklung. – Herr Präsident, cher Monsieur Barnier, cher Michel! Machen wir uns nichts vor: Dieser Brexit ist und bleibt ein gewaltiger historischer Fehler – er wird nur Verlierer kennen.

Wie so oft in der Geschichte wird sich zeigen, dass Trennung und Abspaltung nur Verlust bringen können. Nur die Zusammenarbeit über die Grenzen hinweg kann wirklichen Mehrwert für die Menschen in Europa bringen. Das haben uns die letzten 70 Jahre eindrucksvoll gezeigt.

Nun steht aber sogar ein ungeordneter Brexit ins Haus. Dieser ist sogar sehr wahrscheinlich geworden. Für diesen Fall möchte ich unsere kleinen und mittleren Unternehmen geschützt sehen, denn sie und ihre Beschäftigten können für diese Situation rein gar nichts. Diese kleinen Unternehmen können auch nicht so einfach – so wie die großen Player – schnell und flexibel auf sich verändernde Handelsbeziehungen reagieren. Wir brauchen also schnelle Hilfsmittel für kleine und mittlere Unternehmen im Falle eines harten Brexits, den niemand wünscht.

Im Dezember haben wir im Ausschuss für regionale Entwicklung für diesen Fall den Rückgriff auf den Solidaritätsfonds vorgeschlagen und auch befürwortet. Ich rufe daher die Mitgliedstaaten dringend dazu auf, unseren kleinen und mittleren Unternehmen diesen Rückgriff auf den Solidaritätsfonds zu ermöglichen und ihnen zur Seite zu stehen, falls der harte Brexit tatsächlich bittere Realität wird.

 
Letzte Aktualisierung: 27. Juli 2020Rechtlicher Hinweis - Datenschutzbestimmungen