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Plenardebatten
Mittwoch, 17. Juni 2020 - Brüssel Überprüfte Ausgabe

Vorbereitung der Tagung des Europäischen Rates am 19. Juni 2020 - Empfehlungen für die Verhandlungen über eine neue Partnerschaft mit dem Vereinigten Königreich Großbritannien und Nordirland (Aussprache)
MPphoto
 

  Bernd Lange (S&D). – Frau Präsidentin, liebe Kolleginnen und Kollegen! In der Diskussion über einen Handelsvertrag mit dem Vereinigten Königreich kommt häufig die Aussage: Lasst uns doch ein Abkommen machen wie CETA, das Abkommen mit Kanada! Auch Boris Johnson hat das ja nochmal formuliert.

Das ist die typische Wahrnehmung, die falsche Wahrnehmung, dass eine Sache immer das Gleiche bedeutet. In den Verhandlungen mit Kanada handelte es sich um zwei Partner, die weit voneinander weg waren, die sich aufeinander zubewegt und in bestimmten Bereichen Übereinstimmung erzielt haben. Das war ein großer Erfolg.

Mit dem Vereinigten Königreich haben wir eine gemeinsame Situation, einen gemeinsamen Markt, und jetzt wollen wir uns auseinanderdividieren, und wenn wir da in die Richtung des Kanada-Abkommens gehen, dann ist das ein schlechter Deal. Und wir brauchen keinen schlechten Deal, wir brauchen einen guten Deal im Interesse der wirtschaftlichen Beziehungen und im Interesse der Arbeitsplätze und der Bürgerinnen und Bürger.

Deswegen kann ich den Rat, der am 19. Juni tagen wird, nur ermuntern, keinem schlechten Deal zuzustimmen, sondern sich dafür einzusetzen, dass wir wirklich einen guten Deal bekommen. Ein schlechter Deal heißt: Wirtschaftliches Wachstum geht weg. Selbst die Briten haben gesagt: 4,6 % gehen weg, wenn wir einen CETA-Deal haben, und da sollte man Boris Johnson nicht folgen.

 
Letzte Aktualisierung: 13. Oktober 2020Rechtlicher Hinweis - Datenschutzbestimmungen