Zum Portal des Europäischen Parlaments zurückkehren

Choisissez la langue de votre document :

  • bg - български
  • es - español
  • cs - čeština
  • da - dansk
  • de - Deutsch (ausgewählt)
  • et - eesti keel
  • el - ελληνικά
  • en - English
  • fr - français
  • ga - Gaeilge
  • hr - hrvatski
  • it - italiano
  • lv - latviešu valoda
  • lt - lietuvių kalba
  • hu - magyar
  • mt - Malti
  • nl - Nederlands
  • pl - polski
  • pt - português
  • ro - română
  • sk - slovenčina
  • sl - slovenščina
  • fi - suomi
  • sv - svenska
 Index 
 Vollständiger Text 
Plenardebatten
Freitag, 19. Juni 2020 - Brüssel Überprüfte Ausgabe

Landraub und Abholzung im Amazonasgebiet (Aussprache)
MPphoto
 
 

  Christine Anderson (ID), schriftlich. – Landraub und Abholzung, zwei Vergehen an Mutter Natur, ausgeübt von einer kleinen Zahl profitorientierter Menschen, die sich nicht darum scheren, welche Folgen ihr Handeln für den Rest der Gesellschaft hat. Sie fällen Bäume, zerstören Lebensräume für eine Vielzahl von Tieren und verdichten ehemals fruchtbare Böden so nachhaltig, dass nur noch eine öde Steppe anstelle einer vormals prächtigen grünen Landschaft zurückbleibt. Mit solchem Raubbau an Mutter Natur nimmt sich der Mensch, nur des kurzfristigen, finanziellen Erfolgs wegen, Stück für Stück den Raum zum eigenen Leben und sägt damit buchstäblich am Ast, auf dem er selbst sitzt.

Die Abgeordneten in diesem Haus richten ihr Augenmerk auf den Amazonas. Wie in vielen anderen Debatten überschätzt dieses sogenannte Parlament aber auch hier nachhaltig seine Kompetenz, denn solange der Amazonas nicht Teil der EU ist, sollten wir eher den Blick auf unsere Mitgliedstaaten werfen, wo nichts anderes regelmäßig passiert und Landraub und Abholzung unternommen werden, um eine angebliche Energiewende, die keine ist, zu befördern.

 
Letzte Aktualisierung: 6. August 2020Rechtlicher Hinweis - Datenschutzbestimmungen