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Plenardebatten
Donnerstag, 8. Oktober 2020 - Brüssel Überprüfte Ausgabe

Bekämpfung von Geldwäsche aufgrund der FinCEN-Files (Fortsetzung der Aussprache)
MPphoto
 

  Evelyn Regner (S&D). – Frau Präsidentin! Schon wieder ein neuer Finanzskandal. So langsam verlieren wir den Überblick.

Damit wir diesem ganzen Geldwäsche-Finanzsteuer-Skandal endlich den Garaus machen können, brauchen wir trotz der Liberalisierungswelle zwei Dinge: zentralisierte starke Kontrollen und starke einheitliche Regulierungen.

Denn dass die Geldwäschetransaktionen überhaupt stattfinden können, liegt unter anderem daran, dass die Banken ja selbst entscheiden, welche Geldüberweisungen sie für verdächtig halten und welche nicht. Tatsächlich müssen Banken die Überweisungen, die sie selbst für verdächtig halten, ja nicht einmal stoppen. Die FinCEN-Files haben auch gezeigt, dass die Verdachtsmeldungen häufig so spät abgegeben werden, dass die Strafverfolgungsbehörden letztlich ja gar nicht wirklich was tun können, denn 166 Tage waren der Durchschnitt. 166 Tage – da ist das Geld schon weg.

Deshalb brauchen wir starke Aufsichtsbehörden, am besten ein europäisches FBI, gut geschultes Personal in den nationalen Banken selbst und eine Harmonisierung der nationalen Anti-Geldwäsche-Gesetze.

 
Letzte Aktualisierung: 24. November 2020Rechtlicher Hinweis - Datenschutzbestimmungen