Indeks 
 Poprzedni 
 Następny 
 Pełny tekst 
Procedura : 2020/2767(RSP)
Przebieg prac nad dokumentem podczas sesji
Wybrany dokument :

Teksty złożone :

O-000068/2020 (B9-0027/2020)

Debaty :

PV 15/12/2020 - 14
CRE 15/12/2020 - 14

Głosowanie :

Teksty przyjęte :


Debaty
XML 55k
Wtorek, 15 grudnia 2020 r. - Bruksela Wersja poprawiona

14. Zalecenie Rady w sprawie kształcenia i szkolenia zawodowego na rzecz zrównoważonej konkurencyjności, sprawiedliwości społecznej i odporności (debata)
zapis wideo wystąpień
PV
MPphoto
 

  Der Präsident. – Als nächster Punkt der Tagesordnung folgt die Aussprache über

– die Anfrage zur mündlichen Beantwortung an den Rat zur Empfehlung des Rates zur beruflichen Aus- und Weiterbildung für nachhaltige Wettbewerbsfähigkeit, soziale Gerechtigkeit und Resilienz von Lucia Ďuriš Nicholsonová, Maria Walsh, Marianne Vind, Ilana Cicurel, Elena Lizzi, Kim Van Sparrentak und Anna Zalewska im Namen des Ausschusses für Beschäftigung und soziale Angelegenheiten (O-000068/2020 – B9—0027/20) (2020/2767(RSP)) und

– die Anfrage zur mündlichen Beantwortung an die Kommission zur Empfehlung des Rates zur beruflichen Aus- und Weiterbildung für nachhaltige Wettbewerbsfähigkeit, soziale Gerechtigkeit und Resilienz von Lucia Ďuriš Nicholsonová, Maria Walsh, Marianne Vind, Ilana Cicurel, Elena Lizzi, Kim Van Sparrentak und Anna Zalewska im Namen des Ausschusses für Beschäftigung und soziale Angelegenheiten (O-000069/2020 – B9—0028/20) (2020/2767(RSP)).

Ich weise die Mitglieder – wie Sie das ja schon gewohnt sind – am Beginn eines Tagesordnungspunktes darauf hin, dass es bei allen Aussprachen dieser Tagung keine spontanen Wortmeldungen gibt und leider keine blauen Karten von mir akzeptiert werden können. Außerdem sind Zuschaltungen aus den Verbindungsbüros des Parlaments in den Mitgliedstaaten wiederum möglich.

 
  
MPphoto
 

  Lucia Ďuriš Nicholsonová, author. – Mr President, I have a few questions for the Council and also for the Commission, for Commissioner Schmit and for Mr Roth.

First, the COVID-19 crisis has accelerated the need to improve digital training solutions and ensure equal access to digital skills, tools and technologies for learners, teachers and trainers. Through what measures and with which financial and non—financial means, will the Member States promote digital upgrading and distance learning in vocational education and training (VET), while ensuring accessibility and acquisition of the necessary skills for all?

How does the Commission intend to support the Member States in this, and how can this be coordinated and monitored together with the Member States? How will the Member States ensure equal access to the internet and to digital schools and all the digital tools in all schools?

The Council recommendation provided for the number of quantitative objectives to be achieved by 2025. What measures will the Member States take to meet the objectives and how can the quality framework for apprenticeship and the Erasmus programme help to achieve them? How will the Commission support the Member States in achieving these objectives? How will the Commission monitor progress in achieving these aims and how will it relay this information to both Parliament and the Council? How will the Member States and the Commission improve the tracking of VET graduates?

There is a lack of coherence and discrepancy between the VET sector and the general education system, with VET often being considered as the less preferred option, despite the constant demand for more vocational professionals. What are the Member States and the Commission doing to boost the attractiveness of VET, and to ensure coherence and synergy between the two? What are the Member States doing at national level to improve the communication on VET, and what is the Commission planning at EU level to improve the communication on VET? What measures are the Member States taking to bring VET dropouts back into the system?

What measures will the Member States and the Commission take to ensure that VET programmes are of high quality, are inclusive and offer equal opportunities to all, in particular to vulnerable groups and people living in rural or remote areas? What actions will the Member States and the Commission take to make quality and inclusive VET a right for all learners, as enshrined in the European pillar of social rights?

How will the Member States and the Commission ensure that apprenticeships are of high quality and are diversified and tailor-made? What the Member States do to ensure a fair remuneration for apprenticeships and access to social protection? Does the Commission intend to review the European framework for quality and effective apprenticeship?

 
  
MPphoto
 

  Michael Roth, amtierender Ratspräsident. – Herr Präsident, Herr Kommissar, verehrte Abgeordnete! Danke für die Gelegenheit, für den Rat hier Stellung zu nehmen, zu einem Thema, das von herausragender Bedeutung ist.

Ich darf das mal als Vertreter eines Landes sagen, in dem die duale Ausbildung – eine enge Partnerschaft zwischen Staat/staatlichen Schulen einerseits, Betrieben und der Wirtschaft andererseits – der Schlüssel ist für die geringste Jugendarbeitslosigkeit in der ganzen Europäischen Union und auch der Schlüssel für gut bezahlte, menschenwürdige, fordernde, aber auch erfüllende Arbeit. Ich bin all denen dankbar, die dazu beitragen, dass wir trotz der nationalen Kompetenz auch das Prinzip „Voneinander lernen, miteinander lernen“ beherzigen, um die berufliche Ausbildung zu stärken.

Was ich ebenso in vielen Gesprächen wahrnehme, ist, dass es nach wie vor einen sehr starken Fokus auf die akademische Ausbildung gibt. Nichts gegen akademische Ausbildung. Aber es ist wichtig, dass junge Menschen, unabhängig davon, ob sie gleich einen beruflichen Weg nach der Schule einschlagen oder dann eine akademische Karriere einschlagen wollen, die Chance haben, auf gesellschaftliche Akzeptanz zu stoßen, dass vor allem auch die berufliche Qualifizierung allen Menschen offensteht – Menschen mit Beeinträchtigungen, aber auch Menschen, die vor dem Hintergrund ihrer Herkunft oder auch der finanziellen Verhältnisse der Familien, aus denen sie kommen, auch einen chancenreichen Zugang besitzen – und dass es keine Diskriminierung und keine Ausgrenzung gibt. Und das will ich in der Empfehlung besonders hervorheben, dass Berufsbildungsprogramme eben inklusiv zu sein haben und für benachteiligte Gruppen zugänglich sein müssen.

Der Rat hat die wichtigen Empfehlungen zur Berufsbildung für nachhaltige Wettbewerbsfähigkeit, soziale Gerechtigkeit und Resilienz erst vor wenigen Wochen angenommen. Es gibt auch eine besondere Verpflichtung für uns als Europäische Union, zu handeln, weil gemäß der Charta der Grundrechte der Europäischen Union jeder Mensch das Recht auf Bildung sowie auf Zugang zur beruflichen Ausbildung und Weiterbildung hat.

Hier gibt es noch ganz viel Verbesserungsbedarf, und ich habe auch den Eindruck, dass durch die sogenannte Europäische Kompetenzagenda und diese Empfehlung wirklich Schwung in diese Debatte gekommen ist – im Interesse junger Menschen, egal wo sie in der Europäischen Union leben und welchen Hintergrund sie haben.

Wir sind davon überzeugt, dass flexible und resiliente Berufsbildungssysteme Störungen ausgleichen und Bedrohungen in Chancen umwandeln können. In unserer Erklärung haben wir Folgendes formuliert: Während Berufsbildung Bürgerinnen und Bürger einerseits in die Lage versetzt, sich an den Wandel anzupassen, sollten sie dadurch andererseits auch den Wandel mitgestalten können.

Es ist eben auch in den einführenden Worten zum Ausdruck gekommen: Der dramatische Wandel der Digitalisierung erzeugt ja auch Angst. Viele sorgen sich und fragen sich: Lohnt sich diese Ausbildung, diese Qualifizierung eigentlich noch? Oder: Habe ich die Möglichkeit, diese Qualifizierung überhaupt zu meistern? Deswegen ist es wichtig, dass wir Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, junge Menschen, zu Akteuren machen, die nicht nur darauf warten, dass ihnen etwas vorgesetzt wird. Das hat mich besonders beeindruckt bei dem, was wir als gemeinsame Erklärung auf den Weg gebracht haben.

Lassen Sie mich noch einen letzten Punkt erwähnen, weil er einer der großen Erfolgsgeschichten des vereinten Europas ist, nämlich die Mobilität von jungen Menschen. Wir haben durch Erasmus+ die Voraussetzung dafür geschaffen, dass inzwischen Hunderttausende, ja Millionen von jungen Menschen eine Chance haben, in einem anderen europäischen Land zu lernen, zu arbeiten und zu leben. Aber es ist in erster Linie ein Programm für die akademischen Eliten. Es ist zwar richtig, dass inzwischen – seit zwei Jahrzehnten – 1,5 Millionen Lernende und Mitarbeitende in der Berufsbildung vom Mobilitätsprogramm Erasmus+ profitiert haben. Aber das ist uns noch zu wenig, wir müssen stärker in die Breite gehen. Wir müssen auch jungen Menschen, die eine berufliche Ausbildung und eine Qualifizierung einschlagen wollen, Mut machen, dass es sich lohnt, Europa kennenzulernen. Das ist auch ein gutes Instrument gegen Vorurteile, Klischees und gegen Ressentiments. Deshalb haben wir uns in der Empfehlung zur Berufsausbildung auf der EU-Ebene auf ein Ziel festgelegt, wonach bis 2025 8 % der Lernenden in der Berufsbildung von einer Lernmobilität im Ausland profitieren sollen.

Ich freue mich sehr darüber, dass auch diese Debatte dazu beiträgt, die Chancen der beruflichen Ausbildung in den Vordergrund zu rücken. Ich danke all denjenigen, die dazu beitragen, dass die Rolle der Europäischen Union in dieser wichtigen Bewährungsprobe gestärkt und ausgebaut werden kann. Hier ist die enge Zusammenarbeit zwischen Regionen, Mitgliedstaaten, aber eben auch der Europäischen Union zwingender und notwendiger denn je.

 
  
MPphoto
 

  Nicolas Schmit, Member of the Commission. – Mr President, thank you very much for putting vocational education and training in the spotlight, and thank you for the support you are expressing in your resolution on the new Council recommendation on that.

Let me also thank the German Presidency for their continued support during the negotiations on this recommendation, and particularly also for the adoption of the Osnabrück Declaration, which really identifies vocational education and training (VET) as an enabler, and I quote, ‘an enabler of recovery and just transitions to a digital and green economy’.

Already before the pandemic our workers, young and older alike, needed massive up- and re-skilling opportunities to tackle skills mismatches. The pandemic and the accelerated shift towards a digital and green future demand this even more, because workers need to acquire digital skills and those skills needed for the green transition. We can only achieve this if education and training systems keep up the pace and meet the needs of our economy of the 21st century.

The VET recommendation puts this vision into action, and the Commission provides concrete measures and instruments to support Member States in modernising their VET systems, which the 27 Member States wish to do.

Enhancing the digital shift in VET is at the core of our policy, because most professions are directly affected by digital transformations. Digital has become the engine of modernisation, flexibility and the attractiveness of the VET systems, and it contributes to their inclusiveness by opening up new digital learning opportunities for all.

The Commission has developed EU-level tools for schools to reflect their own progress and the pathway towards digitalisation. We have established quality standards. We are enhancing and promoting exchanges of good practices between Member States in all these areas.

Vocational education and training also mean apprenticeships; they are a particularly appropriate answer to tackling the rising youth unemployment and they facilitate precisely the transition between education and the labour markets. The Commission will reinforce support to good quality, diversified and tailor-made apprenticeships thanks to the new initiatives such as the renewed European Alliance for Apprenticeships and the recently launched pact for skills, which precisely brings together companies, Member States, governments, regional authorities, providers of skills and social partners.

I am particularly grateful for increased European funding for all these policies. The increase in the Erasmus+ budget will significantly increase the number of learners and teachers and trainers benefiting from VET mobility – and mobility was pointed out just now. What is the rule for university students should also become the norm for VET learners and this is also an aspect: how to restore the value of VET to the same level as other educational forms.

Moreover, Erasmus will also invest in VET excellence, because lifting quality and making education systems more inclusive are fundamental dimensions of the Erasmus+ programme, and the platforms of centres of vocational excellence financed through this programme.

Modernising VET systems can in particular be financed through the European Social Fund Plus, and through REACT and the Recovery and Resilience Facility. The Commission’s strategic guidance for the Recovery and Resilience Facility laid out in the annual sustainable growth strategy proposes upskilling and re-skilling as one of the flagship initiatives of the Facility.

Unprecedented funds are available thanks to the good outcome of the MFF negotiations, and I urge Member States now to use them to invest in people. It’s a matter of Europe’s competitiveness and social cohesion alike.

Vocational education and training is also based on the cooperation of schools, learners, parents, employers, social partners, government authorities, regional innovation agencies, researchers and many more players.

We all know that, in principle, education is a national competence, but we need this European cooperation, and by the way, professional education was already in the Treaty of Rome. It was also initially an objective of the European Community, because it was understood that we need a good professional education to have a well-functioning common market.

 
  
MPphoto
 

  Rosa Estaràs Ferragut, en nombre del Grupo PPE. – Señor presidente, qué duda cabe de que la educación y formación profesional es un elemento clave del sistema educativo y también del aprendizaje permanente europeo. Es una pieza fundamental para la inclusión, para el desarrollo de sociedades activas y cohesionadas, refuerza la ciudadanía democrática y también activa. Y, por supuesto, es fundamental para alcanzar los objetivos de empleo, de competitividad y los objetivos del pilar social de la Unión Europea.

Pero, efectivamente, después de la pandemia se enfrenta a retos. Uno de los retos es el reto digital, el reto ecológico y también demográfico. Tendremos que trabajar de manera coordinada para que ningún sector vulnerable se quede fuera de esos retos y podamos tener todos acceso a esa tecnología. También la pandemia ha supuesto un golpe muy duro para todos, pero especialmente para la juventud, y especialmente para los sectores vulnerables. El aprendizaje a distancia ha aumentado el abandono escolar, sobre todo para el colectivo de las personas más vulnerables, como las personas con discapacidad.

La Unión Europea debe hacer que el empleo juvenil sea una de sus principales prioridades. Por eso, solicito una estrategia coordinada europea para hacer una formación profesional accesible, visible, atractiva y eficaz, y para que deje de ser la cenicienta de la educación.

 
  
MPphoto
 

  Marianne Vind, for S&D-Gruppen. – Hr. formand! Når forandringens vinde blæser, bygger nogle læhegn, mens andre bygger vindmøller, og vindene blæser i den grad i Europa lige nu. Digitalisering og den grønne omstilling stiller høje krav til vores arbejdsmarked, der er i konstant forandring. Digitaliseringen skaber ikke kun udfordringer. Det er også en mulighed for at skabe en bæredygtig grøn fremtid. Men for at bygge denne grønne digitale fremtid skal vi i langt højere grad satse på de kloge hænder og sikre en europæisk arbejdsstyrke, der har stærke faglige kompetencer og højteknologisk viden. Derfor skal vi investere i vores erhvervsuddannelser. Europas erhvervsuddannelser skal være et attraktivt valg for alle, hvor alle sikres en uddannelse af høj kvalitet. Vi skal i langt højere grad sikre et fælles kvalitetsniveau på tværs af Europa og dermed fuldt inkludere eleverne fra erhvervsskolerne i Erasmus Plus.

Der er brug for mange flere faglærte, og så skal vi også have engageret de talentfulde unge kvinder. Og det giver oven i købet bonus, for der opstår et bedre arbejdsklima, når begge køn er repræsenteret på arbejdspladsen. Alle, der vil have en læreplads, skal kunne få en læreplads. En der både er med løn og klæder en godt på til mange år på arbejdsmarkedet. Det er nu, vi skal have visionerne for et grønnere Europa. For kun med en stærk faglært arbejdsstyrke kan vi bygge morgendagens fremtid. Det er nu, vi skal bygge på grundstenene til morgendagens samfund. Vi byder derfor Rådsindstillingen meget kærkommen. Den opfordrer nemlig klart alle medlemslandene til at tage dette vigtige spadestik og investere videre i vores erhvervsuddannelser. Lad os komme i gang. Det her er vigtigt.

 
  
MPphoto
 

  Ilana Cicurel, au nom du groupe Renew. – Monsieur le Président, Monsieur le Commissaire Schmit, chers collègues, je voudrais vous parler de Kevin, élève en filière électricité en région parisienne, que j’ai eu la chance de rencontrer entre les deux vagues de COVID. Il revenait d’une mobilité professionnelle en Roumanie et, quand je l’ai interrogé sur ce qu’il en avait retiré, il m’a répondu avec des étincelles dans les yeux: «Ne jamais se décourager.»

Kevin est revenu fort de cet esprit de conquête, dont nous souhaitons que chaque jeune Européen soit doté. Et ce qui lui a donné cette force, c’est la confiance qu’on lui a accordée, peut-être pour la première fois, à travers Erasmus. Nous voulons des milliers de Kevin, des millions de Kevin qui parcourent l’Europe, venant de nos villages, de nos bourgs, de nos villes.

Et pourtant, vous le savez: la mobilité Erasmus ne bénéficie que trop peu aux apprenants de la voie professionnelle. Parmi nos propositions, nous encourageons l’élaboration d’un véritable statut de l’apprenti en Europe. Il est clair que nous devons aller plus loin si nous voulons faire de l’Europe une puissance éducative, un véritable espace d’éducation pour toute notre jeunesse. Il y a urgence. Comme pour l’université, nous devons engager un processus de Bologne pour la voie professionnelle.

Jamais la formation n’a été placée aussi haut dans l’agenda européen. Faire de la voie professionnelle une véritable voie d’excellence et d’avenir doit être l’une des priorités de notre législature. Je veux aujourd’hui adresser un message fort à l’ensemble de notre jeunesse: l’Europe est là pour vous et vous êtes là pour l’Europe, car, armés de cet esprit de conquête, vous serez notre fierté.

 
  
MPphoto
 

  Anna Zalewska, w imieniu grupy ECR. – Panie Przewodniczący! Panie Komisarzu! Koleżanki i Koledzy! To, że dzisiaj dyskutujemy o szkolnictwie zawodowym, jest ważne i kluczowe. Kluczowe dlatego, by gospodarka podniosła się z kryzysu. Wszystkie kwestie tutaj poruszane są strategiczne. Od tego, żeby szkoła zawodowa była dualna, to znaczy żeby pracodawca był w szkole, a szkoła i uczniowie u pracodawcy, by w szkole uczono nie tylko kompetencji zawodowych, ale również kompetencji miękkich, tak aby młody człowiek mógł cały czas i przez całe życie dostosowywać się do zmieniającej się cyfrowej rzeczywistości.

Rewolucja 4.0 jest faktem. W związku z tym cieszę się, że komisarz mówi tutaj o cyfrowości. Tak, ona jest tutaj bardzo ważna. Cyfrowość dla uczniów, cyfrowość dla nauczycieli i cyfrowość dla symulacji różnego rodzaju urządzeń po to, żeby ta nauka była praktyczna. Oczywiście ważny jest język branżowy, język obcy branżowy, który zagwarantuje, że mobilność stanie się faktem i nie będzie żadnych barier.

 
  
MPphoto
 

  Nikolaj Villumsen, for GUE/NGL-Gruppen. – Hr. Formand! Vi har brug for dygtige håndværkere til at energirenovere vores huse i kampen mod klimaforandringerne. Vi har brug for et dygtigt plejepersonale til at hjælpe vores ældre og vores syge. Efter længere tids nedlukning her under corona-pandemien, så tror jeg, at vi alle har lært at værdsætte en veluddannet frisør eller barber. Dygtige faglærte er afgørende for at få vores samfund til at fungere, og vi har brug for, at flere unge tager en faglig uddannelse. Alt for ofte løber unge desværre hovedet mod en mur under deres faglige uddannelse. Nedskæringerne på erhvervsuddannelserne, manglen på praktikpladser er et kæmpestort problem. Vi skal styrke de faglige uddannelser. Det kræver, at medlemslandene investerer i erhvervsuddannelserne. Det kræver, at der stilles krav til arbejdsgiverne om oprettelse af praktikpladser, og det kræver et tæt samarbejde med arbejdsmarkedets parter. Kære kolleger, lad os se at komme i gang.

 
  
MPphoto
 

  Daniela Rondinelli (NI). – Signor Presidente, gentile Commissario, gentile Ministro, onorevoli colleghi, trovo sconcertante ostinarsi a voler raccontare ai nostri giovani quanto sia bello ed attraente un sistema educativo e formativo che in realtà non lo è, rispetto al loro futuro nel lavoro e nella società, perché è un sistema sacrificato in questi anni anche a causa dell'austerità.

Questa proposta del Consiglio rischia di rimanere un libro dei sogni se non affrontiamo alcune questioni cruciali: sostituire le "raccomandazioni" con atti giuridicamente vincolanti; creare un meccanismo europeo di riconoscimento delle competenze, superando gli accordi bilaterali per garantire maggiori opportunità di impiego; digitalizzare l'intero sistema della formazione professionale, che non significa soltanto dare un tablet ad ogni studente, ma accompagnarlo nella didattica digitalizzata; riconoscere la formazione professionale permanente come un diritto, per affrontare la transizione digitale e ambientale con upskilling e reskilling.

Infine, il più importante, restituire dignità lavorativa e sociale ai giovani che intraprendono gli studi professionali, partendo da una vera riforma europea dei sistemi di apprendistato, troppo spesso infatti questi giovani sono mal pagati e privi delle tutele minime.

 
  
MPphoto
 

  Ádám Kósa (PPE). – Elnök Úr! A szakképzésre egy olyan alapvető eszközként kell tekintenünk, amely előmozdítja az integrációt és a társadalmi befogadást. Ennek erősítésére kiváló eszköz a nyelvtanulás, mivel a nyelvek ismeretének hiányában a mobilitás jelentős akadályokat szenved. Ugyanakkor pedig több nyelvnek az ismerete nagy hozzáadott értéket jelent a munkaerőpiacon.

A befogadás és a nyelvtanulás összekapcsolására szeretném felhívni az önök figyelmét. Egy kiváló tény, hogy Európában elsőként saját hazámban, Magyarországon egy jelenleg elfogadott törvénymódosítás értelmében magyar jelnyelvből államilag elismert nyelvvizsgát lehet tenni 2021 július elsejétől. Ezenkívül törvényi szinten lett szabályozva a siket jelnyelvi tolmács fogalma, és ezzel lehetővé vált egy új szakmának a megszületése is.

Biztatom Önöket, hogy saját tagállamaikban is szorgalmazzák ezt a nagyon fontos lépést. Különösen fontos a fiatalok számára, hiszen a szakképzés nagyobb szerepet kap az ifjúsági garanciában a jövőben is, és az ifjúsági garancia egy nagyon jó, eredményes eszköz a munkanélküliség, a társadalmi kirekesztettségnek kitett fiatalok munkaerőpiacra való belépésének megkönnyítése terén is.

 
  
MPphoto
 

  Elżbieta Rafalska (ECR). – Panie Przewodniczący! Kształcenie ustawiczne i zawodowe jest wyzwaniem nie tylko ambitnym, ale też koniecznym. Ma ono kluczowe znaczenie dla osiągnięcia celów społecznych i gospodarczych. 60 mln dorosłych w Unii Europejskiej to osoby o niskich kwalifikacjach, 128 mln ma niski poziom wykształcenia. Dlatego bardzo ważne jest zwiększenie udziału osób dorosłych w uczeniu się przez całe życie. To zwiększa ich szanse na zatrudnienie, na odpowiednią obecność na rynku pracy.

Coraz ważniejsze są umiejętności cyfrowe, jednak starzeją się one szybciej niż my. Musimy je aktualizować, nadążać za nimi, a to nie jest łatwe. Powinniśmy odpowiedzieć sobie na następujące pytania. Z jakich powodów kształcenie ustawiczne dotyczy tylko nielicznych? Jak je wspieramy finansowo? Jaka jest dostępność terytorialna form kształcenia? Jaka jest atrakcyjność tych form? Jak zwiększyć kompetencje uczących się, żeby lepiej odnaleźli się na rynku pracy?

 
  
MPphoto
 

  Στέλιος Κυμπουρόπουλος (PPE). – Κύριε Πρόεδρε, κύριε Roth, κύριε Schmit, σύμφωνα με τις εκτιμήσεις του Cedefop, οι θέσεις εργασίας που απαιτούν προσόντα μεσαίου επιπέδου θα συνεχίσουν να αντιπροσωπεύουν το μεγαλύτερο μερίδιο όλων των θέσεων εργασίας και στη νέα εποχή του Green Deal και του ψηφιακού μετασχηματισμού. Υπό αυτό το πρίσμα το σχέδιο ψηφίσματος για την επαγγελματική εκπαίδευση και κατάρτιση πολύ εύλογα θέτει ως επιτακτική ανάγκη την ποιοτική αναβάθμιση και τον εκσυγχρονισμό της, ώστε να μπορέσει να ανταποκριθεί στις νέες προκλήσεις.

Χρειαζόμαστε καλύτερο συντονισμό με τα παραδοσιακά συστήματα επαγγελματικής εκπαίδευσης, καλύτερη διασύνδεση με τα αντίστοιχα συστήματα των άλλων χωρών της Ευρωπαϊκής Ένωσης, μεγαλύτερη έμφαση στις απαραίτητες οριζόντιες δεξιότητες, αλλά και ενεργό συμμετοχή των κοινωνικών εταίρων στη διαμόρφωση των προγραμμάτων. Οι ξεκάθαροι προσωπικοί στόχοι ως προς το ποσοστό των απασχολουμένων αποφοίτων είναι επίσης απαραίτητοι, σε συνδυασμό με τη συστηματική παρακολούθηση των αποτελεσμάτων τους.

Κλείνοντας θέλω να τονίσω την ανάγκη να καταστήσουμε την επαγγελματική εκπαίδευση και κατάρτιση περισσότερο ελκυστική για τους νέους. Στην Ελλάδα π.χ. μόλις 29% των νέων ηλικίας 16 έως 18 ετών είναι εγγεγραμμένοι σε προγράμματα ανώτερης δευτεροβάθμιας επαγγελματικής εκπαίδευσης έναντι 49% του μέσου όρου της Ευρωπαϊκής Ένωσης. Προς αυτή την κατεύθυνση η αξιοποίηση καινοτόμων πρακτικών, αλλά και η βέλτιστη αξιοποίηση προγραμμάτων μαθητείας, κινητικότητας και ανταλλαγής, όπως το Εrasmus Pro, είναι ιδιαίτερα σημαντικές.

 
  
MPphoto
 

  Helmut Geuking (ECR). – Herr Präsident! Ja, Ausbildung und Weiterbildung – das sind die zentralen Themen, wie sich unsere Gesellschaft weiter fortentwickeln kann und fortentwickeln muss. Ausbildung und Weiterbildung bedürfen allerdings nicht nur Erasmus+. Erasmus+ ist wichtig, keine Frage, und ist auch richtig – auch gut. Aber wir brauchen auch niederschwellige Angebote – niederschwellige Angebote, wo wir auch junge Menschen mitnehmen können, die halt dieses Know-how nicht mitbringen für Erasmus+. Ansonsten hängen wir Millionen von jungen Menschen ab, und wir schaffen uns soziale Nöte im Alter, weil diese Menschen nicht mehr mitkommen in unserer Gesellschaft.

Wir haben die Problematik jetzt schon, dass eine grenzübergreifende Annahme von verschiedenen Ausbildungskriterien einfach nicht gegeben ist. Auch hier muss nachgebessert werden. Wir haben die Problematik, dass Weiterbildungen teilweise verlangt werden in Berufen, aber nicht erbracht werden können – entweder, weil sie zu teuer sind oder weil das geistige Know-how auch ein bisschen fehlt. Das heißt, niederschwellige Angebote müssen dringend her, und wir müssen hier – weil die Arbeit immer komplexer, immer mannigfaltiger, immer schwieriger wird – die Arbeitsverdichtung durch Weiterbildung kompensieren.

 
  
MPphoto
 

  Радан Кънев (PPE). – Г-н Председател, колеги, професионалното образование и обучение са ключът към преодоляване на последиците от икономическата криза, свързана с пандемията от Ковид-19. Те са ключът към преодоляване на изоставането на европейската икономика от нейните основни конкуренти.

Без съмнение инвестициите в професионално обучение са пътят към укрепване на малкия бизнес, на средната класа, на иновативните предприятия, но трябва да си дадем сметка за нещо друго. Малкият бизнес, самонаетите лица, средната класа трябва да преживеят кризата. Помощта към тях трябва да бъде дадена така, че те да могат да се възползват от тези инвестиции в професионално обучение и образование в близко бъдеще. Но ето, три европейски държави, сред тях и България, не предвиждат никаква помощ за малките и средните предприятия, за самонаетите лица, за средната си класа по програмата SURE, основният инструмент за преживяване на тежката зима, която сега едва започва.

Ние в Европейския парламент, Съветът, европейските институции като цяло трябва да дадем много ясни гаранции, че помощта срещу Ковид-19 стига до тези, които имат най-много нужда от нея, до тези, които най-тежко страдат от кризата, а в цяла Европа това са средната класа, самонаетите лица, семейният бизнес.

 
  
MPphoto
 

  Miriam Lexmann (PPE). – Pán predsedajúci, odborná príprava je žiaľ často vnímaná ako akási druhoradá možnosť pre mladých ľudí, ktorí sa pre ňu rozhodnú na základe nie najlepších školských výsledkov. A pritom to tak nemusí byť.

Odborná príprava sa môže pri správnom uchopení, napríklad ako duálne vzdelávanie, stať žiadanou možnosťou uplatnenia sa na trhu práce. Práve preto je potrebné zvyšovať jej atraktívnosť, zavádzať inovatívne metódy učenia a zlepšovať vybavenie škôl. Veľmi dôležité je aj postupne formovať vnímanie spoločnosti o prínosoch odbornej prípravy.

V druhom rade je kľúčové nájsť spôsoby ako sa odborná príprava dokáže rýchlo a flexibilne prispôsobiť zmenám na trhu práce, či už ide o tie náhle, ako napríklad počas súčasnej pandémie, alebo vychádzajúce z technologického či spoločenského vývoja.

Ďalej som presvedčená, že takáto príprava by mala byť skutočne pre každého. Na to však musíme nielen deklarovať odstránenie prekážok vzdelávania, ale myslieť aj na lepšiu dostupnosť digitálnych nástrojov, posilnenie digitálnych zručností, debariérizáciu prostredia a zlepšiť celkové vnímanie verejnosti o možnostiach odborného uplatnenia sa zraniteľných osôb, či sú to už osoby so zdravotným postihnutím, alebo osoby zo znevýhodneného prostredia.

Na záver ešte spomeniem jeden aspekt, ktorý mi v odporúčaniach chýba a ktorý sa týka získavania zručností mimo oficiálnych vzdelávacích štruktúr. Množstvo ľudí napríklad počas opatrovania blízkej osoby získava neoceniteľné zručnosti, ktoré nie sú však formálne uznané. Preto by nový systém odborného vzdelávania mal flexibilne reagovať aj na takéto situácie a prepájať aj neformálne nadobudnuté zručnosti s ich formálnym uznaním.

 
  
MPphoto
 

  Antonius Manders (PPE). – Voorzitter, het is goed dat we over het beroepsonderwijs spreken vanavond en dat we weer de arts-and-craftsman terugkrijgen die we kennen van vroeger.

Te lang heeft het beroepsonderwijs een slecht imago gehad omdat - en ik ben er een van - de ouders wilden dat hun kinderen gingen studeren, academisch opgeleid werden en een kantoorbaan kregen, en vervolgens werden er geen jonge mensen meer opgeleid met een echt beroep, tenminste een echt beroep met de handen en met de geest, om onze economie te versterken. Het imago van vaklieden was dat ze altijd hard moesten werken in weer en wind en eigenlijk te weinig betaald kregen. Ik denk dat wij daardoor steeds minder vaklieden hebben gekregen en dat onze economie daar problemen door krijgt, want de economie in West-Europa kan zonder arbeidsmigranten al niet meer vooruit.

Ik ben van mening dat wij een campagne moeten inzetten om beroepsopleidingen weer aantrekkelijk te maken voor de jeugd. En dat we hen ook beter moeten gaan betalen, waardoor het imago beter wordt. Ik stel voor om het meester-en-gezelsysteem weer in te voeren - wat vroeger de gilden deden -, waardoor jong van oud leert en oud van jong, en waardoor we eigenlijk weer een samenleving hebben die we ons wensen.

 
  
MPphoto
 

  Nicolas Schmit, membre de la Commission.Herr Präsident, je voudrais d’abord remercier tous les intervenants pour leurs idées et leur contribution à effectivement promouvoir la formation professionnelle. Je salue également l’adoption par votre Parlement d’une résolution promouvant cette forme de formation.

Nous sommes tous d’accord que, surtout après cette crise, la formation professionnelle deviendra encore plus importante. Elle devra s’ouvrir aux nouvelles technologies, comme le numérique, comme la digitalisation. Elle doit suivre l’évolution de notre économie, puisque l’évolution de notre économie verra éclore de nouvelles professions, mais aussi des besoins de nouvelles compétences. Et je crois que, précisément, ce que la Commission entend promouvoir, c’est la flexibilité inhérente à la formation professionnelle. Je crois que c’est un des points importants.

Le deuxième point que je voudrais souligner, c’est l’extension de cette forme de formation, l’extension vers beaucoup de professions. Il n’y a plus – il ne devrait plus y avoir – cette opposition entre la formation académique et la formation professionnelle. Il faut des systèmes ouverts, où on peut passer de l’une à l’autre. Je crois que c’est un aspect très important pour valoriser la formation professionnelle.

Vous avez souligné aussi l’attractivité qu’il faut donner à la formation professionnelle, et les salaires sont effectivement un des éléments de cette attractivité. D’où, d’ailleurs, l’intérêt d’avoir un cadre pour les salaires minimum, parce que si les jeunes ont l’impression qu’ils ne peuvent pas gagner leur vie en suivant un cursus de formation professionnelle, l’attractivité ne sera pas assurée.

Oui, la garantie pour la jeunesse doit être un instrument pour guider, pour orienter des jeunes vers la formation professionnelle, et c’est son objectif. Je crois d’ailleurs qu’en Europe, nous faisons face à beaucoup de jeunes qui n’ont pas de diplôme, qui n’ont pas de formation et qui risquent d’être les perdants de l’évolution économique future, les fameux NEET. Je crois que là, la formation professionnelle peut être une voie absolument valable pour donner à ces jeunes une chance nouvelle.

Et finalement, sur Erasmus+ et le chiffre de 8 % qui a été relevé concernant les jeunes en formation professionnelle qui devraient avoir la chance d’avoir une mobilité professionnelle: 8 %, ce n’est pas assez. Je crois qu’il y a encore trop de barrières qui empêchent des jeunes en formation professionnelle d’accéder à cette mobilité professionnelle. Je m’engage ici même à travailler sur la disparition de ces barrières pour atteindre plus que 8 % et pour que chaque jeune en formation professionnelle ait les mêmes droits, exactement les mêmes droits, que ceux qui suivent des études universitaires et peuvent profiter de cette mobilité.

 
  
MPphoto
 

  Michael Roth, amtierender Ratspräsident. – Herr Präsident, Herr Kommissar, liebe verehrte Abgeordnete! Die Aussprache hat mir doch gezeigt, dass die Institutionen auch in dieser zentralen Frage an einem Strang ziehen. Ich will Ihnen auch noch einmal versichern – auch angesichts der zentralen bildungspolitischen Kompetenzen, die in den Händen der Mitgliedstaaten oder der Regionen liegen –, dass wir die Empfehlungen sehr, sehr ernst nehmen und dass wir gerade auch um die europäische Dimension der beruflichen Ausbildung wissen. Wir haben das ja auch anhand von einigen sehr konkreten Beispielen zu beleuchten versucht, und auch dafür möchte ich mich bedanken.

Was nehme ich nun mit aus dieser Debatte? Erstens: Berufliche Ausbildung braucht mehr Wertschätzung. Eben ist auch die zentrale Bedeutung des Handwerks angesprochen worden, das ja im Bereich der beruflichen Ausbildung eine unersetzliche Säule ist, in ganz, ganz vielen Mitgliedstaaten – unabhängig von der jeweiligen Ausgestaltung der dualen Ausbildung.

Eine zweite Botschaft nehme ich mit: Inklusivität und Chancengerechtigkeit. Die duale Ausbildung muss wirklich allen offenstehen, und sie muss auch dazu beitragen, dass Menschen eine zweite, eine dritte Chance bekommen und dass diejenigen, die gescheitert sind oder die erhebliche Schwierigkeiten haben, ihren Weg gehen können als freie Mitglieder unserer europäischen Gesellschaften. Ja, und ich will auch anerkennen, dass die Europäische Union schon jetzt in erheblichem Maße beispielsweise auch über den Europäischen Sozialfonds dazu beiträgt, dass Ausbildung, Qualifizierung gerade auch für Benachteiligte verbessert wurden. Also es geht immer auch um eine angemessene finanzielle, organisatorische Förderung.

Eine weitere Botschaft, die ich von der heutigen Aussprache mitnehme, ist, dass wir neue Entwicklungen auch als Chance sehen und dass wir auch Menschen ihre Ängste vor Veränderung nehmen. Dabei spielen natürlich derzeit die Digitalisierung, aber auch Umweltfragen, eine ganz zentrale Rolle. Natürlich haben die Abgeordneten recht, die darauf hingewiesen haben: Es reicht nicht, einem jungen Menschen, einem Auszubildenden, einfach einen Laptop oder auch ein iPad in die Hand zu geben. Das wird nicht ausreichen.

Und das Allerletzte, für das ich ausdrücklich noch einmal werben möchte, ist das Prinzip „Voneinander und miteinander lernen“ – ganz vorurteilsfrei. Es gibt hervorragende Beispiele in der Europäischen Union, die zeigen, dass es möglich ist und dass das, was wir jetzt in der Empfehlung auch verabredet haben, auch überall realisiert werden kann. Best Practice ist ein hervorragendes Instrument.

Noch einmal Danke schön für diese Debatte, die noch mal unterstrichen hat, welchen Stellenwert die beruflichen Ausbildungen, die Qualifizierung von jungen Menschen, hier in der Europäischen Union genießen.

 
  
MPphoto
 

  Der Präsident. – Gemäß Artikel 136 Absatz 5 der Geschäftsordnung wurde ein Entschließungsantrag eingereicht*.

______________

* Siehe Protokoll.

Die Aussprache ist geschlossen.

Die Abstimmung über die Änderungsanträge findet am Mittwoch, 16. Dezember 2020, statt, die Schlussabstimmung am Donnerstag, 17. Dezember 2020.

Schriftliche Erklärungen (Artikel 171)

 
  
MPphoto
 
 

  Michaela Šojdrová (PPE), písemně. – Víme, že dopad pandemie na odborné vzdělávání a přípravu (VET) byl masivní. V rámci VET je digitální výuka ještě obtížnější než u klasického vzdělávání. Přitom odborné vzdělávání a příprava jsou klíčové pro udržení klasických evropských výrobních odvětví, která dlouhodobě trpí nedostatkem kvalifikované pracovní síly. VET si zaslouží naši plnou podporu a tato ústní otázka s usnesením výboru EMPL je tedy velmi na místě. Minulý pátek došlo k uzavření trialogové dohody o programu Erasmus po roce 2021. Je to vynikající zpráva pro mladé lidi v EU, studenty, žáky v odborném vzdělávání a přípravě, učitele a pracovníky v oboru. Mobilita žáků a pracovníků v odborném vzdělávání a přípravě bude nadále v EU masivně podpořena. Může na to být věnována až pětina z rozpočtu programu Erasmu, který bude celkem činit 26 miliard EUR. V rámci programu Erasmus bude také možné systematicky podporovat spolupráci středisek pro špičkovou úroveň odborného vzdělávání a přípravy. Ze zpětné vazby, kterou dostávám od naší národní agentury, vyplývá, že evropské peníze investované do VET patří mezi nejefektivněji investované prostředky z pohledu konkrétních dopadů. To musíme udržet a nadále podporovat.

 
Ostatnia aktualizacja: 19 lutego 2021Informacja prawna - Polityka ochrony prywatności