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Procedure : 2020/2864(RSP)
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Texts tabled :

O-000074/2020 (B9-0005/2021)

Debates :

PV 08/02/2021 - 20
CRE 08/02/2021 - 20

Votes :

Texts adopted :


Debates
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Monday, 8 February 2021 - Brussels Revised edition

20. The impact of COVID-19 on youth and on sport (debate)
Video of the speeches
PV
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  Der Präsident. – Als nächster Punkt der Tagesordnung folgt die Aussprache über die Anfrage zur mündlichen Beantwortung an die Kommission über die Auswirkungen von COVID-19 auf junge Menschen und Sport von Sabine Verheyen im Namen des Ausschusses für Kultur und Bildung (O-000074/2020 – B9-0005/21) (2020/2864(RSP)).

 
  
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  Sabine Verheyen, Verfasserin. – Sehr geehrter Herr Präsident, sehr geehrte Frau Kommissarin! Die Krise aufgrund der Covid-19-Pandemie wirkt sich auf viele Aspekte unseres Lebens aus. Aber besonders die junge Generation und der Sportsektor gehören zu den am stärksten betroffenen Bereichen.

Die anhaltende Pandemie trifft junge Menschen unverhältnismäßig stark. Besonders junge Menschen werden die schwerwiegenden negativen Folgen der Krise in Zukunft spüren, da sie vor der Herausforderung stehen, trotz Lockdown ihre Ausbildung erfolgreich fortzusetzen, den Übergang in den Arbeitsmarkt zu bewältigen und ihr soziales und wirtschaftliches Leben aufrechtzuerhalten.

Im Sport hat die monatelange Absage aller Veranstaltungen und die Wiedereröffnung der Stadien unter Ausschluss der Öffentlichkeit zu enormen finanziellen Spannungen bei den Verbänden und den Sportveranstaltern geführt. Und noch dramatischer: Der Breitensport wurde fast ein Jahr nahezu komplett zum Erliegen gebracht. Ein unwiderruflicher Verlust für kleinere Vereine und die soziale, gesellschaftliche und gesundheitliche Funktion des Sports.

In Anbetracht der verheerenden Auswirkungen der Pandemie auf den Jugendbereich sowie auf den Sport und davon abhängige Sektoren und Industrien ist dieser Entschließungsantrag ein wichtiges Signal und muss so schnell wie möglich durch das Parlament angenommen werden und die Maßnahmen durch die Kommission in Gang gesetzt werden.

Was die Jugend betrifft, so bewertet dieser Entschließungsantrag die vielfältigen Schäden, die die derzeitige Pandemie für die Jugend Europas in Bezug auf den Zugang zu Bildung, Jugendaktivitäten und die Teilnahme junger Menschen am sozialen und wirtschaftlichen Leben verursacht. Die Entschließung schlägt eine Reihe von Maßnahmen vor, um den katastrophalen Auswirkungen der Pandemie auf den Jugend- und Sportsektor zu begegnen. Insbesondere wird eine stärkere finanzielle Unterstützung für die am stärksten Gefährdeten und eine größere Flexibilität bei der Förderung der informellen Bildungssysteme in der gesamten EU gefordert. Alle Formen der Bildung, der beruflichen Ausbildung, der formellen und informellen Bildung brauchen unser besonderes Augenmerk.

Wir fordern die Kommission und die Mitgliedstaaten auf, alle verfügbaren EU-Programme und Finanzmittel zu mobilisieren, um den digitalen Wandel und die Modernisierung auch der informellen Bildungssysteme zu bewältigen, aber auch, um junge Menschen bei ihrer sozialen und beruflichen Integration in diesen schwierigen Zeiten zu begleiten.

Als eine unserer Prioritäten betonen wir die entscheidende Bedeutung des formalen und nicht formalen Lernens, der Kunst und Kultur, des Sports, der freiwilligen Arbeit und der sozialen Aktivitäten für die Förderung der Jugendbeteiligung und des sozialen Zusammenhalts als Instrumente, die einen enormen Einfluss auf lokale Gemeinschaften haben und zur Bewältigung vieler gesellschaftlicher Herausforderungen beitragen können. Die Jugendorganisationen spielen hier eine entscheidende Rolle. Gerade unter Corona-Bedingungen brauchen sie besondere Unterstützung, um unter den Einschränkungen ihren Betrieb aufrechtzuerhalten. Wir sollten in den Konjunkturprogrammen einen stärkeren Fokus auf junge Menschen legen, um einen Beitrag zur europäischen digitalen Strategie und zur Verwirklichung eines digitalen Binnenmarkts zu leisten, aber vor allem auch, um junge Menschen an diesen Prozessen besser partizipieren zu lassen.

Wir drängen daher darauf, die Investitionen in digitale Strukturen und die Kompetenzentwicklung zum Erlangen praktischer Fähigkeiten, Kompetenzen und Qualifikationen zu erhöhen und das Gesamtniveau der digitalen Fähigkeiten und Kompetenzen im Rahmen der Umsetzung des Aktionsplans für digitale Bildung zu verbessern. Und das nicht nur im formellen, sondern vor allem auch im informellen Bildungsbereich.

Der zweite Teil der Entschließung befasst sich mit den verheerenden Folgen, die die Pandemie nach wie vor sowohl für den Profi- als vor allem auch für den Breitensport hat.

Wir müssen uns darauf konzentrieren, den Schaden für den Sportsektor zu mindern, nicht nur in Bezug auf Wirtschaft und Beschäftigung, sondern auch auf die Gesellschaft als Ganzes. Wir müssen uns die zahlreichen Vorteile des Sports für die Gesellschaft in Bezug auf die öffentliche Gesundheit, die soziale Eingliederung, die Integration und den Zusammenhalt bewusst machen. Und um eine dauerhafte Schädigung des Sektors zu vermeiden, ist eine erhebliche Unterstützung erforderlich. Die Kommission und die Mitgliedstaaten müssen die verfügbaren EU-Programme nutzen und darüber hinaus den vollen Zugang des Sports zur Aufbau- und Resilienzfazilität, zum Europäischen Fonds für regionale Entwicklung und zu den Fonds der Kohäsionspolitik und auch zum Europäischen Sozialfonds Plus und zu EU4Health sicherstellen. Außerdem brauchen wir eine gründliche Bewertung der wirtschaftlichen und sozialen Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf den Sport- und Jugendbereich und einen europäischen Ansatz zur Bewältigung der mittel- und langfristigen Herausforderungen. Dies muss einen strukturierten und systematischen Austausch bewährter Praktiken zwischen den Mitgliedstaaten sowie einen verstärkten Dialog und eine Zusammenarbeit mit den Betroffenen beinhalten.

Wir fordern die Kommission auf, alle Maßnahmen zur Bewältigung der Folgen der Covid-19-Pandemie für den Sport in einem eigenen EU-Aktionsplan zu koordinieren. Die allgemeinen Wiederaufbauinstrumente, die von der EU als Reaktion auf die Krise angenommen wurden, müssen dazu beitragen, auch den Sportsektor kurzfristig zu unterstützen und für unsere junge Generation mehr zu tun.

 
  
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  Mariya Gabriel, membre de la Commission. – Monsieur le Président, Mesdames et Messieurs les députés, merci à la rapporteure et présidente de la commission CULT, Sabine Verheyen, ainsi qu’à vous tous pour cette importante résolution qui envoie un signal très fort, un signal de soutien pour notre jeunesse et pour le sport.

Tout d’abord, en ce qui concerne la jeunesse, partons d’un constat: les jeunes sont les plus frappés par la crise que nous vivons. Cependant, même durement touchés par cette crise, les jeunes ont réussi aussi à faire preuve d’une grande résilience et ont présenté des initiatives de solidarité d’une ampleur impressionnante.

Face à ce constat, que faire? Que faire pour éviter une génération lockdown? Au cours des derniers mois, nous avons ajusté nos instruments Erasmus+ et le corps européen de solidarité pour répondre à ces perturbations, en offrant des solutions alternatives, notamment numériques, à leurs activités.

Premièrement, le dialogue permanent avec la jeunesse et nos agences nationales. Fin avril, nous avons lancé une enquête sur la manière dont l’épidémie a affecté le cours normal des activités de mobilité Erasmus+ ou du corps européen de solidarité. Les résultats de l’enquête indiquent que dans l’enseignement supérieur, la grande majorité des étudiants ont réussi à poursuivre leur mobilité. Certes, parmi ceux-ci, la majorité a poursuivi sa mobilité avec des activités d’apprentissage virtuel et en ligne, que ce soit dans leur pays d’origine ou d’accueil. 75 % des participants sont rentrés chez eux, tandis qu’environ 25 % sont restés à l’étranger.

Pour continuer ce travail, nous avons l’intention de présenter un rapport européen sur la jeunesse au cours du troisième trimestre de cette année, en accordant une attention particulière à l’impact de la pandémie. Celui-ci alimentera la préparation des futures priorités politiques dans le cadre du plan de travail de l’Union pour la jeunesse 2022-2024.

Deuxièmement, sur le front de l’emploi, en juillet, nous avons renforcé notre soutien à l’emploi des jeunes avec l’initiative YES (Youth Employment Support). En octobre, le Conseil a adopté notre proposition pour une garantie jeunesse renforcée et plus inclusive, avec un âge limite passé de 25 à 30 ans.

Troisièmement, sur le front de l’éducation, nous avons mis l’accent, à travers le plan d’action d’éducation numérique, sur la nécessité aussi de développer des compétences numériques. Et aussi, Madame Verheyen, que ce ne soit pas seulement la formation formelle, mais aussi informelle. C’est pour cela que je cite en exemple l’initiative de stages sur les opportunités numériques qui, au cours de cette année, va se voir élargie et étendue pour inclure des stages pour les apprenants et les apprentis du secteur de la formation et de l’éducation professionnelle.

Enfin, nous devons aussi utiliser les possibilités offertes par l’Institut européen d’innovation et de technologie, qui prévoit de former d’ici la fin de l’année plus de 12 000 jeunes filles aux compétences numériques et entrepreneuriales afin d’accroître leur employabilité, notamment dans les secteurs digitaux.

Évidemment, il y a aussi la mobilité mixte (blended mobility). Cette mobilité mixte, elle sera et fera partie de la solution, mais que ce soit très clair: l’idée n’est pas de remplacer la mobilité physique, qui restera une expérience unique et irremplaçable. Mais les participants peuvent commencer par une mobilité virtuelle pour la poursuivre ensuite par une mobilité physique.

Maintenant, pour ce qui est des nouveaux programmes Erasmus+ et du corps européen de solidarité, grâce aussi à vos efforts et à l’enveloppe budgétaire conséquente, il y aura plus de possibilités pour nos jeunes. Nous devons les inclure davantage dans des initiatives telles que la Conférence sur l’avenir de l’Europe ou encore la nouvelle initiative sur le Bauhaus.

Je voudrais faire également un point sur le sport: la crise du COVID-19 a mis en lumière encore une fois combien le sport est essentiel comme source d’activité économique et d’emploi, mais aussi pour notre bien-être physique et mental. Si les grands clubs disposent probablement d’une certaine marge pour absorber les pertes de revenus temporaires, l’existence même de nombreuses ligues amateurs ou de sports moins populaires est menacée. Cela met donc en risque notre modèle européen du sport.

Dès le début, nous nous sommes engagés à soutenir les États par un ensemble de mesures économiques sans précédent pour soutenir à la fois le sport de masse et l’économie du sport, notamment à travers les trois initiatives horizontales que sont l’initiative d’investissement dans la lutte contre le coronavirus, l’instrument SURE, mais aussi la flexibilité accordée dans l’application des règles d’aides d’État. Et, bien sûr, la flexibilité du chapitre Erasmus+ sport. Grâce à vos efforts, le chapitre «sport» du programme Erasmus+, qui reste notre source de soutien spécifique au sport, bénéficiera d’une augmentation significative. N’oublions pas aussi que les fonds régionaux ont leur rôle à jouer. À ce titre, laissez-moi citer l’initiative SHARE, qui sensibilise aux possibilités de financement pour soutenir le sport et l’activité physique dans le contexte de développement local et régional.

Dans ce contexte, le plan d’action conjoint avec le Comité des régions prend tout son sens, car il vise à maximiser l’impact de nos politiques sur le territoire. Et afin d’y voir plus clair, nous avons réalisé une étude sur l’impact économique de la crise de COVID-19 sur le secteur du sport. Les résultats ont été publiés en novembre et ses conclusions ne laissent aucun doute sur le fait que le secteur du sport a été gravement touché par cette crise.

Toutefois, comme je l’ai dit au début, le sport a démontré une fois encore qu’il était essentiel à notre vie. Et malgré toutes les difficultés, notre sixième édition de la Semaine européenne du sport a réussi à toucher plus de 15 millions de citoyens européens à travers plus de 32 000 événements.

Dans le cadre du plan de travail de l’Union européenne pour le sport 2021-2024, adopté en décembre, nous avons l’intention de créer un groupe d’experts pour soutenir la reprise et la résilience du secteur.

La semaine prochaine, j’organise également la première réunion du groupe de haut niveau sur l’égalité des genres dans le sport. Enfin, je m’engage à assurer un suivi de l’appel de Tartu pour un mode de vie sain lancé en 2017. Cette nouvelle initiative, intitulée Healthy Lifestyle For All, aura au cœur la coopération intersectorielle. Aujourd’hui plus que jamais, on doit aussi lier le sport avec la santé, l’environnement, l’innovation, la jeunesse, les compétences. Et c’est aussi ce qui est au cœur de nos actions. Je me réjouis de poursuivre le dialogue avec vous sur ce sujet.

 
  
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  Michaela Šojdrová, za skupinu PPE. – Pane předsedající, všichni si uvědomujeme, jak těžký dopad, destruktivní dopad mají zavřené školy, zavřená sportoviště, stadiony, umělecké školy, zkrátka všechny volnočasové aktivity, na které mladí lidé jsou zvyklí a které nyní je nemohou využívat. Jaký dopad to má na jejich tělesné i psychické zdraví? Vážné jsou také ekonomické dopady na rodiny s dětmi a na rušení pracovních míst. Přesto mladí lidé zůstávají aktivní a víme dokonce, že 30 % mladých lidí se zapojilo do dobrovolnických aktivit v boji proti dopadům pandemie COVID-19. Proto se jeví velmi důležité podpořit mladé lidi v tom, co je dokáže podržet v krizích a buduje jejich odolnost. K tomu bude také sloužit Evropský sbor solidarity, který bude moci v příštích sedmi letech využít až 350 tisíc mladých lidí. A možná právě jim tato iniciativa pomůže překlenout toto tíživé období a bude startem pro jejich další studium nebo profesní život. Samozřejmě, že hlavní břemeno tíže leží na členských státech, a proto také jim má pomoci nástroj na podporu oživení a odolnosti, o kterém dnes a zítra budeme hlasovat.

Připomínám, že to je právě Evropský parlament, který jasně vymezuje financování tak, aby jednou ze šesti základních sfér byla i politika pro příští generaci, děti a mládež, včetně jejich dovedností. To znamená, že členské státy by měly jednoznačně uchopit tuto krizi jako příležitost. Příležitost investovat do zlepšení podmínek pro vše, co mladí lidé dnes ztrácejí. To znamená, především kvalitní vzdělání, ale také příležitost pro sportování a volnočasové aktivity, a především také pracovní příležitosti. Já bych chtěla v této chvíli poděkovat paní komisařce a také všem kolegům, kteří myslí na mladé lidi. My tady ukazujeme, jaké problémy mají, ale také navrhujeme konkrétní řešení.

 
  
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  Petra Kammerevert, im Namen der S&D-Fraktion. – Herr Präsident! Kinder und Jugendliche sind mit die Hauptleidtragenden der Pandemie. Nicht nur, dass sie nicht zur Schule oder in die Kita können, auch offene Kinder- und Jugendarbeit findet nicht statt, Sportvereine sind geschlossen.

Die Kinder- und Jugendarbeit sowie der organisierte Breitensport sind in der gesamten EU schon lange durch prekäre Personalausstattung, Fachkräftemangel und unangemessen niedrige Entlohnung gekennzeichnet. Die Pandemie schlug in deren fragilen Strukturen entsprechend hart zu und droht, sie dauerhaft zu zerstören. Das ist eine Katastrophe, mit der wir noch lange zu kämpfen haben werden, wenn wir hier nicht schnell gegensteuern.

Wir müssen garantieren, dass Kindern und Jugendlichen in Zeiten drohender Isolation ein außerfamiliäres Netzwerk zur Verfügung steht, um Kontakt- und Bewegungsmangel, Aggression oder Depression, Verlust der Tagesstruktur oder fehlenden emotionalen Korrektiven durch andere Menschen entgegenzuwirken. Ohne dieses Netz bleibt z. B. häusliche Gewalt viel zu oft unerkannt.

Hier versagt sozialer Schutz, den alle EU-Staaten – auch in schwierigen Situationen – jungen Menschen bieten müssen. Die morgige Abstimmung will einen Beitrag dazu leisten, Kinder und Jugendliche wieder ins Zentrum unserer politischen Debatte zu rücken.

 
  
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  Laurence Farreng, au nom du groupe Renew. – Monsieur le Président, Madame la Commissaire, chers collègues, ils et elles méritent toute notre attention et surtout des actes.

Eux, ce sont nos jeunes, tous les jeunes d’Europe. Non seulement ils vivent la pandémie, qui touche leurs familles souvent gravement, mais ils vivent aussi l’isolement à l’âge des rencontres, de l’insouciance, de la joie de vivre, à l’âge où, normalement, on commence sa vie sociale.

Ils vivent aussi la difficulté de suivre leurs études normalement et, surtout, de trouver un emploi. Le chômage des jeunes a explosé pendant cette période de confinement et nous devons les aider. Chacun de nos 27 États doit s’engager à consacrer des moyens pour les jeunes.

Nous demandons des mesures pour l’éducation à hauteur de 10 % des plans de relance nationaux, des mesures pour faciliter l’accès des jeunes à des emplois durables et justement rémunérés. Nous demandons aussi aux États de lutter contre les discriminations qui touchent les plus vulnérables, les jeunes LGBT et les jeunes femmes, et une aide attentive aux jeunes migrants, encore plus injustement touchés par cette crise.

Enfin, j’ajoute mon souhait de voir les jeunes accéder le plus vite possible à la vaccination, pour qu’ils puissent enfin, au plus vite et sans inquiétude, construire leur avenir.

 
  
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  Alessandra Basso, a nome del gruppo ID. – Signor Presidente, onorevoli colleghi, signora Commissaria, la pandemia di COVID e le misure messe in atto dai governi, a cominciare dai lunghi lockdown e dalle restrizioni delle libertà personali, stanno avendo effetti devastanti sulla salute fisica e non solo.

Tra i più colpiti i giovani. Togliere loro lo sport significa anche privarli di buona parte delle loro relazioni sociali con danni di carattere psicologico. Secondo alcune ricerche, il 31 % dei ragazzi manifesta disturbi da stress post traumatico grave e il 40 % soffre di depressione, per non parlare degli episodi di violenza e aggressività fra i giovani.

La noia e l'impossibilità di sfogare trova le energie giovanili hanno portato all'incremento delle baby gang. Questi dati sono allarmanti e non possono lasciarci indifferenti. Sulle spalle dei giovani poggia il nostro futuro. Sono stati privati della scuola, lasciandoli dietro ad uno schermo, ed è stato tolto loro anche lo sport.

Invece di prepararli e allenarli al domani, stiamo costruendo una bomba sociale pericolosa che esploderà quando i nostri figli dovranno entrare nel mondo del lavoro e si troveranno minati da una forte fragilità psicologica. Dobbiamo trovare una soluzione che sia in grado di combinare cure, sicurezza e vita sociale.

È urgentissimo dare delle risposte e permettere alle nuove generazioni di tornare a vivere. I latini dicevano mens sana in corpore sano. Ho l'impressione che stiamo rischiando di mancare entrambi gli obiettivi.

 
  
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  Diana Riba i Giner, en nombre del Grupo Verts/ALE. – Señor presidente, señora Gabriel, la COVID-19 ha disparado los índices de paro juvenil en Europa. Según Eurostat, España supera el 40 % de paro juvenil, Italia roza el 30 % y Francia y Portugal están por encima del 20 %.

El fenómeno del paro juvenil, además, va más allá de los menores de 25 años que recogen las estadísticas. Este alto índice de paro juvenil, sumado a la temporalidad y las malas condiciones laborales, ha provocado una precariedad estructural en la juventud, que también afecta a su salud física y mental. Sin capacidad de emancipación, los jóvenes de Europa han visto truncados todos sus proyectos vitales.

Por eso, comisaria Gabriel, la Comisión y los Estados deben impulsar con urgencia un salario mínimo garantizado que no discrimine según edad, poner fin también a los falsos autónomos, especialmente en el caso de los riders, asegurar que las prácticas siempre sean remuneradas y evitar que se conviertan en un bucle sin fin.

 
  
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  Elżbieta Rafalska, w imieniu grupy ECR. – Panie Przewodniczący! Pani Komisarz! Pandemia wpłynęła na wszystkie obszary życia społeczno-gospodarczego, wywarła również negatywny wpływ na sport, w tym sport wyczynowy. Ale w szczególnie trudnej sytuacji znajdują się dzieci i młodzież w wieku szkolnym. To wszystko może znacząco wpłynąć na sprawność fizyczną, wydolność fizjologiczną i zdrowie dzieci i młodzieży.

Niezależnie od pandemii w wyniku zmian cywilizacyjnych znacząco obniżył się poziom cech motorycznych takich jak siła, sprawność, wytrzymałość czy koordynacja ruchowa. Uważam, że powinniśmy przeprowadzić przekrojowe badania poziomu cech motorycznych z zastosowaniem europejskich testów sprawności fizycznej, żeby uzyskać porównywalne dane.

W sporcie – mówimy – gramy tak, jak nam przeciwnik pozwala, a więc musimy tego przeciwnika, czyli pandemię wyprzedzić. Musimy zastosować nowe rozwiązania, nowe formy aktywności, żeby przyszłe pokolenie było zdrowe i aktywne.

 
  
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  Niyazi Kizilyürek, on behalf of The Left Group. – Mr President, it is well known that both youth and the sports sector have been badly hit by the COVID pandemic, and we must show immediate support in practice. It is unacceptable that there are still young people that are deprived of their right to education because of a lack of technical infrastructure. It is also a sad situation that unemployment and low-paid jobs in the labour market are much higher among youngsters. It should be a matter of priority to stop these negative trends, which are having serious psychological effects on our young people. We need to provide young people with high-quality education, but also secure jobs with all labour rights and safeguards. In addition, I would like to underline that sport is one of the most important sectors that promote social inclusion, health and well-being. The EU must show solidarity also with grassroots sports and amateur clubs.

 
  
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  Tomasz Frankowski (PPE). – Szanowni Państwo! Rezolucja przygotowana przez naszą Komisję Edukacji i Kultury to bardzo ważny sygnał dla wsparcia dla młodzieży oraz dla sektora sportu ze strony Parlamentu Europejskiego. Pandemia wywarła ogromny wpływ na młodych ludzi, ich przyszłość, edukację, możliwości zatrudnienia czy ich samopoczucie. Ma również niszczycielski wpływ na sektor sportu, nie tylko zawodowy, ale również amatorski, gdyż małe kluby sportowe w znacznym stopniu przyczyniają się do rozwoju młodych talentów i w większości działają na zasadzie wolontariatu.

Sektor sportowy stanowi ponad 2% europejskiego PKB, dając prawie 6 mln miejsc pracy w Europie. Tym bardziej teraz musimy zachować i promować europejski model sportu, ponieważ solidarność, sprawiedliwość i podejście oparte na wartościach są ważniejsze niż kiedykolwiek wcześniej dla ożywienia sportu i przetrwania sportu na szczeblu lokalnym. Dlatego też wzywamy państwa członkowskie do wspierania sportu z funduszy krajowych, funduszy strukturalnych oraz planów odbudowy i odporności, a także z unijnego programu zdrowotnego.

Zwracamy się również do Komisji Europejskiej o opracowanie konkretnych środków w perspektywie krótko i długoterminowej mających na celu pomoc sektorowi w ramach nowego planu prac Unii Europejskiej w dziedzinie sportu na lata 2021–2024 oraz w ramach nowej edycji programu Erasmus+. Kluczowy jest równie skoordynowany dialog państw członkowskich, Komisji Europejskiej oraz europejskich i międzynarodowych federacji sportowych w celu omówienia możliwości ponownego otwarcia obiektów sportowych i bezpiecznego kontynuowania wydarzeń sportowych. Te konkretne rozwiązania i wsparcie mają zasadnicze znaczenie nie tylko dla zdrowia i dobrego samopoczucia naszych młodych obywateli, ale również (Przewodniczący odebrał mówcy głos).

 
  
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  Victor Negrescu (S&D). – Domnule președinte, doamnă comisară, Uniunea Europeană trebuie să acționeze pentru a face față provocărilor generate de pandemie. Situația pe care o traversăm de mai bine de un an arată nevoia unor acțiuni comune pentru pregătirea generațiilor următoare, dar și pentru adaptarea la noile realități a sectoarelor celor mai afectate, precum sectorul de tineret, cel cultural și creativ, sau cel sportiv. Planul de relansare și instrumentele de finanțare europene reprezintă cheia.

În rezoluția Parlamentului European, oferim soluții precise: alocarea a 10 % din plan pentru educație, finanțarea sectoarelor și categoriilor grav afectate de pandemie, alocarea a 20 % din plan pentru transformarea digitală, implementarea Garanției pentru tineri, a Garanției pentru copii și a unui plan de acțiune pentru sprijinirea sportului.

Din păcate, o simplă analiză arată că prea multe guverne nu au înțeles importanța momentului și au ales să ignore problemele tinerilor. Tinerii și reprezentanții lor nu au fost ascultați. Ne îndreptăm către o generație „lockdown”. Mesajul nostru este clar: viitoarea generație europeană trebuie să fie mai mult decât un simplu slogan.

 
  
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  Vlad-Marius Botoş (Renew). – Sehr geehrter Herr Präsident, sehr geehrte Frau Kommissarin, vielen Dank für diese Debatte! Unser aller Leben hat sich im letzten Jahr aufgrund der Pandemie und der Maßnahmen, die wir respektieren müssen, bis wir diesen Kampf gewinnen, drastisch verändert.

Wir dürfen jedoch nicht vergessen, dass die Jugendlichen, auch wenn sie diesem Virus etwas weniger ausgesetzt sind, aufgrund der vorgeschriebenen Isolation und aufgrund der Tatsache, dass sie ihren Lebensstil und die für ihr Alter typische Sozialisierung aufgeben mussten, sehr viel gelitten haben. Hinzu kommt, dass ein sehr wichtiger Teil ihres Lebens, der eng mit einem gesunden Leben verbunden ist, für eine lange Zeit stillgelegt wurde, und zwar der Sport. Kinder und Jugendliche mussten mit jeglichem Training aufhören, insbesondere mit dem Hallensport, und dies wird langwierige Auswirkungen auf die Gesundheit der jungen Generation im Allgemeinen haben.

Genau aus diesem Grund müssen wir uns eine Strategie ausdenken, einen Aktionsplan, um den Sport wieder auf ein Niveau wie vor der Pandemie zu bringen. Wir fordern die Kommission dazu auf, einen Dialog mit den Vertretern dieser Zweige zu identifizieren, um die Jugendlichen und den Sport in Zeiten wirtschaftlichen Aufschwungs auf bestmögliche Weise zu unterstützen, und das Programm Next Generation beizubehalten.

 
  
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  Hannes Heide (S&D). – Sehr geehrter Herr Präsident, geschätzte Frau Kommissarin! Perspektivlosigkeit, Arbeitslosigkeit: Die Auswirkungen der Pandemie auf das Leben Jugendlicher sind verheerend. Schulschließungen, homeschooling, das die Schwächen der Digitalisierung schonungslos aufzeigt, wenig Möglichkeit für Zeit mit Freundinnen und Freunden.

Gemeinsamer Sport ist eingeschränkt. Das bedeutet für viele Vereine, die einen unverzichtbaren gesellschaftlichen Beitrag leisten und engagiert mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, seit einem Jahr so gut wie keine Aktivitäten und keine Einnahmen. Im Sportsektor arbeiten 5,7 Millionen Menschen. Das sind beachtliche 2,72 % der Gesamtbeschäftigung der EU.

Die Europäische Union muss ihren jungen Bürgerinnen und Bürgern mehr bieten als Erasmus+. Sie müssen Aufmerksamkeit in allen Förderprogrammen bekommen. Junge Menschen müssen in allen Wiederaufbauplänen berücksichtigt werden. Geben wir jungen Menschen in der Europäischen Union Perspektiven. Sie sind überzeugt von der Idee der europäischen Einigung. Deshalb sind sie die Zukunft Europas.

 
  
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  Marcos Ros Sempere (S&D). – Señor presidente, señora comisaria, los jóvenes y el deporte son dos de los sectores más castigados por la pandemia, ya se ha dicho aquí esta noche.

Entre los jóvenes, aquellos con discapacidad han sido todavía más castigados, pues sus interacciones sociales se han visto aún más limitadas con las medidas restrictivas. ¿Qué acciones de apoyo se van a adoptar para prestar especial atención a los jóvenes con discapacidad, señora comisaria?

En el ámbito escolar, hemos derivado los esfuerzos a la educación en línea, pero debemos asegurar, especialmente en edades tempranas e incluso en el contexto de la COVID-19, que se mantenga el aprendizaje presencial, el único que garantiza la adquisición de habilidades personales: estudio, empatía, cooperación. ¿Qué planes hay para garantizarlo?

Por último, el deporte de base ha sufrido especialmente, debido a la dependencia económica de pequeños patrocinadores o de las propias cuotas de los deportistas. ¿Han previsto un plan específico de apoyo a los deportes de base para que puedan mantener su actividad?

Nuestros jóvenes son el futuro de Europa, y debemos poner todo nuestro esfuerzo en no dejar a ninguno atrás.

 
  
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  Mariya Gabriel, membre de la Commission. – Monsieur le Président, Mesdames et Messieurs les députés, tout d’abord merci. Merci de cette résolution qui non seulement pose des questions pertinentes, mais qui aussi, et surtout, donne des solutions et suggère des actions.

Il est clair qu’aujourd’hui, il faut agir à plusieurs niveaux. Évidemment, d’abord dans le cadre du programme Erasmus+ et du corps européen de solidarité. Ici, Madame Šojdrová, vous avez à juste titre souligné qu’il existe encore des obstacles à la mobilité transfrontalière du volontariat, notamment la reconnaissance des acquis d’apprentissage parmi les employeurs. Et c’est pourquoi cette année, sur la base de l’examen de la recommandation du Conseil de 2008 sur la mobilité des jeunes volontaires, je fournirai une orientation politique actualisée pour éliminer les obstacles juridiques, financiers et administratifs qui entravent encore le volontariat et la solidarité transfrontalière des jeunes.

Oui, aujourd’hui, nous devons aussi travailler davantage avec le Fonds de cohésion, pour assurer des synergies. Il est clair qu’aujourd’hui, nos jeunes font face à un triple choc. Les emplois baissent, l’éducation et la formation sont confrontées à des perturbations massives et de nombreux obstacles s’opposent à ceux qui souhaitent entrer sur le marché du travail ou changer de carrière. C’est pour cela que nous restons pleinement mobilisés dans le cadre du programme Erasmus+ et du corps européen de solidarité. Nous devons veiller à ce qu’il y ait plus de synergies avec le Fonds de cohésion.

Nous devons aussi continuer à discuter, à soulever la question avec les États membres pour savoir utiliser toutes les opportunités qui s’offrent aujourd’hui dans le cadre de la facilité pour la reprise et la résilience et de «Next Generation EU».

C’est pour cela, Mesdames et Messieurs les députés, que je porterai une attention particulière aux enfants, aux plus vulnérables, au volontariat, à l’impact sur le mental. Le dialogue avec le secteur, comme je l’ai dit, est là depuis le tout début. Aujourd’hui, nous devons non seulement continuer à identifier des problèmes et des obstacles, mais nous devons aussi mettre en œuvre, ensemble, des solutions.

Ces solutions ne passent pas seulement par l’utilisation d’un seul chapitre de notre programme Erasmus+. Cela ne passe pas par une seule solution miracle. Cela passe par l’inclusion du sport dans un grand nombre de politiques et par plus de connexions avec l’innovation, avec l’environnement, avec la santé, avec le système de l’éducation – je prêterai une attention particulière à cela.

Il faut aussi réinventer de nouvelles formes de sport. Nous l’avons vu avec notre campagne Be active at home, cela a du succès. Nous devons continuer à chaque fois à veiller à avoir cet équilibre entre l’activité physique en présentiel et l’utilisation de ce que les nouvelles technologies nous offrent. Et ce que je peux dire, c’est que le secteur nous a montré une incroyable capacité tant de résilience que d’innovation.

Mesdames et Messieurs les députés, encore une fois, merci beaucoup de toutes vos remarques. Votre résolution est pleine d’idées précieuses qui peuvent compléter utilement notre travail en tant que Commission. Je vous remercie de votre précieux travail et je me réjouis de poursuivre le dialogue avec vous sur ce sujet.

 
  
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  Der Präsident. – Die Aussprache ist geschlossen.

Die Abstimmung findet am Dienstag, 9. Februar 2021, statt.

Schriftliche Erklärungen (Artikel 171)

 
  
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  Elżbieta Kruk (ECR), na piśmie. – Restrykcje związane z koronawirusem wywarły bezprecedensowy wpływ na pracę szkół, uniwersytetów oraz na sport zawodowy i amatorski. Naukowcy zauważyli, że grupą szczególnie wrażliwą na obostrzenia są dzieci i młodzież. Eksperci nie mają wątpliwości, że zamknięcie szkół dotkliwie odbija się na edukacji. Skutkiem braku bezpośredniego kontaktu z nauczycielami i innymi uczniami będzie znaczące ograniczenie kompetencji społecznych. Izolacja negatywnie wpływa na psychikę dzieci, a ciągłe przebywanie przed ekranem komputera prowadzi do wzrostu uzależnienia od internetu. Zamykanie szkół wywołało więc szkodliwe skutki dla zdrowia psychicznego i edukacji dzieci i młodzieży, a jednocześnie jest najmniej skuteczną strategią zapobiegawczą.

Ucierpiał także sektor sportowy. Lockdown wywarł ogromny wpływ zarówno na sport profesjonalny, jak i amatorski. Sport zawodowy odczuł natychmiastowe skutki finansowe spowodowane brakiem kibiców oglądających zawody na żywo. Sport amatorski, lokalne kluby, organizacje sportowe i ośrodki rekreacyjne, w tym siłownie, baseny, korty tenisowe itp., również ucierpiały finansowo. Zwracam też uwagę na sytuację młodych ludzi, którzy otrzymują niskie wynagrodzenie i w tym okresie stracili możliwość szkolenia, wolontariatu i pracy. Wzywam do zwiększenia inwestycji w sektorach, które mogą zapewnić młodym ludziom miejsca pracy. Takie programy jak Erasmus+, Europejski Korpus Solidarności czy gwarancja dla młodzieży i gwarancja dla dzieci, muszą w pełni wykorzystać swój potencjał.

 
  
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  Urmas Paet (Renew), kirjalikult. – Toetasin. COVID-19 pandeemia levik maailmas on oluliselt mõjutanud noorte elu kogu Euroopa Liidus. Kahjustada on saanud nii nende tööhõive olukord kui ka hariduse omandamine. See omakorda on toonud kaasa noorte vaimse ja füüsilise tervise tugeva halvenemise. On oluline, et kõik liikmesriigid tunnistaksid olukorra tõsidust ning võtaksid kasutusele vajalikud meetmed, et tekkinud olukorraga võidelda. Tugevalt on kannatada saanud ka spordisektor. Sport ning füüsiline treening on pandeemia tekitatud olukorras eriti olulised, sest aitavad toetada ka vaimset vastupidavust. On oluline, et Euroopa senist spordimudelit säilitataks ja edendataks – spordil on oluline roll mitte ainult tervislikust aspektist, vaid sport aitab samuti edendada ühiseid väärtusi, koostööd ja kodanikuaktiivsust. Praegune rahaline toetus spordisektorile ei ole piisav, mistõttu on oluline analüüsida võimalike lahendusi toetuste suurendamiseks.

 
  
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  Θεόδωρος Ζαγοράκης (PPE), γραπτώς. – Προφανώς, η κατάσταση που βιώνουμε με την τρέχουσα πανδημία είναι πρωτοφανής. Ο αθλητισμός, όμως, πληρώνει βαρύ τίμημα όλο αυτό το διάστημα και οι συνέπειες τόσο για τον ίδιο τον κλάδο όσο και για την κοινωνία γενικότερα είναι ήδη καταστροφικές. Ο οικονομικός αντίκτυπος στον επαγγελματικό αθλητισμό υπήρξε τεράστιος. Τα έσοδα έχουν σημειώσει κατακόρυφη πτώση, ενώ πολλές εκδηλώσεις όλων των κατηγοριών χρειάστηκε να ακυρωθούν ή να πραγματοποιηθούν χωρίς θεατές. Στον ημιεπαγγελματικό και τον μαζικό αθλητισμό η κατάσταση είναι ακόμη χειρότερη. Παράλληλα, χιλιάδες εργαζόμενοι σε αθλητικούς χώρους, γυμναστήρια και κέντρα ευεξίας βρίσκονται κυριολεκτικά σε πλήρες οικονομικό αδιέξοδο.

Χρειαζόμαστε άμεσα μέτρα στήριξης και χρειαζόμαστε άμεσα επιπλέον χρηματοδότηση στον τομέα του αθλητισμού τόσο για τους αθλητές και τα σωματεία όσο και για τους εργαζομένους, που παραμένουν εδώ και μήνες παροπλισμένοι και περιθωριοποιημένοι. Οι περιορισμοί που επιβλήθηκαν για λόγους υγείας είναι δικαιολογημένοι. Η μεταχείριση, όμως, των ανθρώπων του αθλητισμού σε ολόκληρη την Ευρώπη όλο αυτό το διάστημα είναι πέρα για πέρα άδικη. Η επαναλειτουργία των χώρων αθλητισμού, πάντα με σεβασμό στα απαραίτητα υγειονομικά πρωτόκολλα, είναι ουσιαστικής σημασίας για την υγεία και την ευημερία των πολιτών μας, αλλά και για την εξέλιξη και την πορεία χιλιάδων αθλητών. Οφείλουμε να σταθούμε δίπλα στους ανθρώπους αυτούς και να αναγνωρίσουμε επιτέλους τη σημαντική προσφορά τους στις κοινωνίες μας.

 
Last updated: 2 June 2021Legal notice - Privacy policy