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Procedura : 2020/2028(INI)
Ciclo di vita in Aula
Ciclo del documento : A9-0012/2021

Testi presentati :

A9-0012/2021

Discussioni :

PV 08/03/2021 - 23
CRE 08/03/2021 - 23

Votazioni :

PV 10/03/2021 - 14

Testi approvati :

P9_TA(2021)0074

Discussioni
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Lunedì 8 marzo 2021 - Bruxelles Edizione rivista

23. Attuazione del regolamento sui prodotti da costruzione (discussione)
Video degli interventi
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  Die Präsidentin. – Als nächster Punkt der Tagesordnung folgt die Aussprache über den Bericht von Christian Doleschal im Namen des Ausschusses für Binnenmarkt und Verbraucherschutz über die Umsetzung der Verordnung (EU) Nr. 305/2011 zur Festlegung harmonisierter Bedingungen für die Vermarktung von Bauprodukten (Bauprodukteverordnung) (2020/2028(INI)) (A9-0012/20219).

Ich darf noch einmal kurz daran erinnern, dass keine spontanen Wortmeldungen und auch keine blauen Karten akzeptiert werden.

Außerdem sind wie jetzt schon auch in der vorangegangenen Debatte wieder Zuschaltungen aus den Verbindungsbüros des Parlaments vorgesehen.

 
  
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  Christian Doleschal, Berichterstatter. – Frau Präsidentin, sehr geehrter Vertreter der Kommission, sehr verehrte Abgeordnete! Der Binnenmarkt ist unumstritten eine der wichtigsten Errungenschaften unserer europäischen Integration. Er ist tragende Säule der Europäischen Union. Eine Branche, die im Besonderen davon profitiert, ist sicherlich der Bausektor. Über 18 Millionen Menschen sind europaweit darin beschäftigt, größtenteils grenzüberschreitend.

Umso wichtiger sind dabei einheitliche Regeln und Anforderungen für einen reibungslosen Warenverkehr. Seit Juli 2013 gelten die Spielregeln der Bauprodukteverordnung. Harmonisierte Normen für die CE-Kennzeichnungen von Bauprodukten und die Vorgehensweise bei der Erstellung einer Leistungserklärung in Bezug auf ihre wesentlichen Merkmale werden dort festgelegt. Dieses System der technischen Regulierung und Normung hat sich als großer Katalysator für die Wettbewerbsfähigkeit und Innovation bewiesen.

Doch seit einigen Jahren kommt dieses System ins Stocken. Von 444 Normen sind gerade einmal zwölf in den letzten vier Jahren im Europäischen Amtsblatt veröffentlicht worden. Seit Dezember 2018 wurde keine einzige harmonisierte Norm mehr veröffentlicht. Dieser Stillstand ist unter anderem auf die formalen Anforderungen zurückzuführen, im Besonderen durch die Interpretation des EuGH-Urteils in der Rechtssache „James Elliot“. Die Folgen der fehlenden Veröffentlichungen von Normen sind fatal. Die fehlende Veröffentlichung von Normen hält nicht mit den Entwicklungen im Bausektor Schritt. Technologien entwickeln sich weiter. Der Regelungsbedarf steigt. Die Rechtsunsicherheit für Unternehmen, Bauherren, Planer und Architekten wächst stetig. Gerade vor diesem Hintergrund müssen wir den Unternehmen Planungs- und Rechtssicherheit zurückgeben.

In unserem Bericht schlagen wir deshalb vor: Neben kurzfristigen Lösungen sollte man auch auf langfristige Lösungen zur Überarbeitung der Bauprodukteverordnung setzen. Wir schlagen eine Kombination aus Maßnahmen zur Beseitigung des Rückstaus der nicht veröffentlichten Normen und langfristigen Lösungen vor. Gerade für die Überarbeitungszeit benötigen wir sofortige Lösungen, um die dringenden rechtlichen und technischen Herausforderungen in den Griff zu bekommen.

Wir wollen eine stärkere Einbindung der Interessensvertreter in alle Schritte der Ausarbeitung der Normen. Wir brauchen praktikable Lösungen und müssen sicherstellen, dass die von der Kommission erteilten Normungsaufträge klaren und pragmatischen Leitlinien folgen. Auch müssen wir sicherstellen, dass es zumindest für den Moment der Übergangsphase alternative Normungsmethoden, wie z. B. die der EOTA, gibt.

Wir brauchen eine klare Definition des CE-Zeichens. Leider wird das CE-Zeichen für Bauprodukte weiterhin oftmals als Qualitätssiegel verstanden, obwohl es nicht angibt, ob ein Bauprodukt sicher ist oder bei jedem Bauwerk verwendet werden kann. Wir sollten hier Klarheit für den Endnutzer schaffen.

Eine Überarbeitung der Bauprodukteverordnung birgt aber auch eine große Chance: Gerade digitale Technologien wie Smart Declaration of Performance haben ein immenses Potenzial, schnell transparente und zuverlässige Informationen bereitzustellen. Der Bausektor ist einer der am wenigsten digitalisierten Bereiche – und das trotz seines großen Potenzials. So könnten wir zum Beispiel durch digitale Tools Überschneidungen oder doppelte Informationen auf Bauprodukten vermeiden. Die überarbeitete Bauprodukteverordnung könnte genau dafür den geeigneten Rechtsrahmen bieten.

Wir wollen eine stärkere Überwachung von Bauprodukten. Eine möglichst einheitliche Durchsetzung der Harmonisierungsvorschriften durch die nationalen Marktüberwachungsbehörden ist erforderlich. Wir fordern die Kommission daher auf, zügig Durchführungsrechtsakte gemäß der Verordnung zur Marktüberwachung zu erlassen. Wir müssen sicherstellen, dass im gesamten Bausektor die gleichen Wettbewerbsbedingungen gelten, und das auch für Bauprodukte, die online angeboten werden oder aus Drittstaaten zu uns kommen. Wir dürfen keine Kompromisse eingehen: Es geht nicht nur um Produktsicherheit, sondern auch um einen fairen Wettbewerb!

Zuletzt müssen wir sicherstellen, dass die Bauprodukteverordnung fit für die Zukunft gemacht wird. Gebäude und Infrastruktur sind ein bedeutendes menschengemachtes Rohstofflager. Wir begrüßen es daher, dass die Kommission bereits in verschiedenen Initiativen und Aktionsplänen angekündigt hat, das Bauwesen insgesamt nachhaltiger zu machen. Bei der Beschaffung und Herstellung von Bauprodukten und ihrer Verwendung bei Bauwerken muss insgesamt ein nachhaltiger Übergang vollzogen werden. Das sollte unter Berücksichtigung der jeweiligen Produktkategorie individuell bewertet werden. Wir sollten einen Anstieg der Preise bei Bauprodukten vermeiden.

Sehr geehrte Damen und Herren, ich könnte noch viel länger über die Bauprodukteverordnung sprechen. Vielleicht kann das in der Diskussion noch erfolgen. Ich bitte um Unterstützung dieses sehr wichtigen Berichts.

 
  
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  Didier Reynders, membre de la Commission. – Madame la Présidente, Mesdames et Messieurs les députés, permettez-moi tout d’abord de saluer la démarche de ce rapport d’initiative. Je prends la parole ce soir en remplacement de mon collègue Thierry Breton, qui n’est pas en mesure d’être présent au moment où nous intervenons. Je tiens à remercier M. Doleschal et ses collègues de la commission du marché intérieur et de la protection des consommateurs pour la qualité de leur analyse au sujet de la mise en œuvre du règlement des produits de la construction.

Comme vous, la Commission juge qu’il est temps d’assurer le bon fonctionnement du marché intérieur des produits de la construction et d’en maximiser enfin le potentiel. Le contexte actuel de crise sanitaire démontre plus que jamais l’importance d’un marché unique, plus intégré et plus compétitif. Le marché unique conditionne la résilience et la reprise de notre économie. Le marché unique est également l’atout indispensable qui nous permettra de réussir la double transition vers une économie plus verte et plus numérique.

Comme le souligne votre rapport, en Europe, 18 millions de personnes sont employées dans le secteur de la construction, lequel contribue à 9 % du produit intérieur brut. Ainsi qu’il ressort du rapport de mise en œuvre de 2015 et de l’évaluation de 2019, le règlement sur les produits de construction traverse une crise profonde. Nous nous trouvons dans une impasse en matière de normalisation technique pour les produits de construction, car les normes qui nous sont proposées par le Comité européen de normalisation (le CEN) pour citation au Journal officiel ne peuvent l’être pour des raisons majoritairement juridiques. En outre, les normes existantes ne répondent, pour la plupart, plus aux attentes des États membres, de l’industrie et des professionnels de la construction. Quant à la surveillance du marché, elle est inégale et insuffisante. Les interprétations par les États membres du règlement varient considérablement, ce qui fausse les règles du jeu. Le principal problème est certes l’impasse de la normalisation. Comme notre partenaire, le CEN, nous avons fait de notre côté tout ce que nous pouvions pour résoudre les problèmes liés au règlement «produits de la construction» dans sa forme actuelle. L’initiative conjointe sur la normalisation consistant en un dialogue de trois ans avec le CEN, qui s’est achevé en décembre 2019, n’a pas produit de résultats tangibles et la Commission européenne n’a aucun pouvoir juridique pour corriger les lacunes des normes techniques dans le cadre réglementaire actuel. Nous le savons, toutes les parties prenantes attendent désespérément une lueur d’espoir. Nous en sommes parfaitement conscients, ainsi que de l’impact de la situation actuelle sur le secteur. Une solution doit dès lors être trouvée. Or, au vu des échecs à répétition de ces dernières années, rien ne garantit malheureusement qu’avec le CEN, nous finissions par dégager enfin une solution dans le cadre réglementaire actuel. Rien ne garantit non plus que si nous parvenions à une telle solution, elle puisse empêcher à l’avenir que nous nous retrouvions de nouveau dans le type de situation que nous connaissons à l’heure actuelle. Bien qu’il serait sans doute plus simple de conserver le processus de normalisation tel que nous le connaissons aujourd’hui, nous devons également envisager d’autres pistes, notamment des voies de secours qui donnent à la Commission la possibilité d’intervenir en cas de normes techniques défaillantes. De telles voies devraient bien sûr aussi intégrer le savoir de l’industrie et des autres parties prenantes concernées dans l’élaboration de futures spécifications techniques. Réparer c’est une chose et le règlement sur les produits de construction mérite certes d’être réparé à de multiples égards. Rendre le règlement apte à répondre aux enjeux du futur est une autre chose et c’est un défi de taille: les produits de construction représentent plus de 40 % des matières premières consommées par l’industrie. Si nous prenons au sérieux l’objectif du pacte vert pour l’Europe, le green deal, il est donc impératif de nous atteler à la tâche de rendre le secteur plus écologique et plus circulaire. La position du Parlement européen sur la question de l’adaptation du règlement des produits de construction aux besoins futurs sera évidemment précieuse pour le travail de la Commission et je vous remercie pour vos contributions au débat de ce soir. Je me réjouis bien entendu de les entendre, comme vos questions et vos observations.

 
  
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  Antonius Manders, namens de PPE-Fractie. – Voorzitter, mijn collega Christian Doleschal heeft precies de puntjes op de i gezet waar die ontbraken en ik wil niet zo ver ingaan op de details zoals hij dat deed, want hij is de expert en ik niet. Maar ik wil wel een aantal zaken noemen. Ik ben altijd een pleitbezorger geweest van verordeningen, dus direct werkende wetgeving voor de hele interne markt om een level playing field te creëren voor het midden- en kleinbedrijf en grote bedrijven, maar ook voor de burgers geeft dat helderheid. Nu blijkt uit deze verordening dat er behalve de bouwproductenverordening ook nog standaarden zijn die kennelijk niet op elkaar zijn afgestemd, waardoor er toch nog per lidstaat drempels worden ingevoerd waardoor de interne markt niet functioneert.

Wellicht, en de commissaris noemde dat al, zou er een versnelde procedure moeten komen zodat niet alleen overheden via de rechterlijke macht naar het Europese Hof van Justitie kunnen stappen, maar dat het midden- en kleinbedrijf in het kader van een bindende arbitrageprocedure binnen vier maanden een uitspraak kan verwachten van het Europese Hof. Stel wat mij betreft speciale juridische kamers daarvoor in. Collega Lebreton was het daar al mee eens overigens. Dus het zou heel goed zijn, want daarmee geef je met name kleinere bedrijven heel snel duidelijkheid, rechtszekerheid en zorgt dat ervoor dat zij over de grens kunnen ondernemen. We hebben zojuist gesproken over de due diligence. Ik denk dat het heel belangrijk is om aan te geven dat het niet kan dat bedrijven van buiten de Europese Unie met staatssteun onze bedrijven beconcurreren. En ik denk dat het goed is dat we due diligence ook op deze verordening toepassen.

 
  
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  Maria Grapini, în numele grupului S&D. – Stimați colegi, raportul pe care îl dezbatem în această seară, referitor la libera circulație a materialelor de construcție, din punctul meu de vedere este extrem de important și, așa cum l-am discutat și în grupul politic din care fac parte, și cu raportorul, cred că a plecat de la o situație reală. În primul rând, IMM-urile s-au plâns de faptul că metodele actuale de supraveghere a pieței privind materialele de construcție sunt insuficiente, dar mai ales ineficiente și este nevoie într-adevăr de stabilirea unor condiții armonizate pentru comercializarea produselor de construcții în piața internă. Sigur că avem nevoie de armonizarea normelor pentru evaluarea performanțelor produselor, în funcție de principalele caracteristici.

Este nevoie și de asigurarea unor condiții echitabile pentru operatorii economici și, dacă vom face aceste evaluări, evident vom avea această condiție. În evaluarea regulamentului pentru produsele de construcții trebuie să se țină seama de costurile pe care le vor avea întreprinderile, mai ales IMM-urile. Marcajele naționale fragmentează foarte mult piața internă și creează și incertitudini juridice pentru întreprinderi, constructori. De aceea, cred că este bine să insistăm pe un limbaj comun tehnic în piața internă și autoritățile naționale de supraveghere a pieței materialelor de construcție să colaboreze strâns cu autoritățile naționale de control al construcțiilor. Vă mulțumesc.

 
  
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  Sandro Gozi, au nom du groupe Renew. – Madame la Présidente, pour construire une Europe plus résiliente et tournée vers la transition écologique et numérique, nous avons un atout fondamental: un marché intérieur équilibré, performant et consolidé, en phase avec les objectifs du pacte vert pour l’Europe et de l’économie circulaire.

Repenser le marché intérieur doit nous permettre d’évoluer avec les avancées technologiques, mieux utiliser les innovations actuelles et mettre en place une nouvelle protection des consommateurs. Ceci vaut aussi pour un secteur essentiel comme celui de la construction.

C’est pourquoi, nous demandons à la Commission une révision ambitieuse du règlement sur les produits de construction et la mise en place de règles efficaces, facilement applicables et harmonisées. Certains pays pensent pouvoir s’affranchir de certaines règles communes. Établir un cadre précis pour toute l’Europe, c’est donc nous assurer de maintenir la libre circulation des produits de construction. Ce que nous demandons est donc simple. Tout d’abord, trouver des solutions efficaces pour améliorer la gouvernance de ces acteurs. Et ensuite, des solutions rapides pour améliorer les processus de normalisation. Pour ce faire, nous avons besoin d’un calendrier précis ainsi qu’une participation accrue de l’industrie des États membres et de toutes les parties prenantes.

Le secteur de la construction souffre aussi du manque de numérisation. L’augmentation des ventes en ligne doit donc également nous pousser à réguler aussi les plateformes. Nous devons assurer une meilleure information des consommateurs sur la durabilité des produits et travailler davantage sur la réutilisation et le recyclage des produits de construction. Ce domaine est une partie essentielle de la mosaïque d’un marché intérieur durable et doit faire partie de la future révision législative.

Cher Commissaire, cher Didier, notre mandat à la Commission est donc clair: travaillons ensemble à des solutions pour la durabilité, la résilience et l’efficacité industrielle.

 
  
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  Virginie Joron, au nom du groupe ID. – Madame la Présidente, Monsieur le Commissaire, chers collègues, chaque année, on construit en France 100 000 logements sociaux. Chaque année, la France subit 100 000 demandes d’asile et 200 000 migrants légaux, sans compter les 40 000 mineurs isolés qui ne sont pour la plupart ni mineurs ni isolés, soit l’équivalent d’une ville comme Strasbourg qui arrive chaque année. Alors, on construit toujours plus et surtout n’importe comment. On ne peut pas s’en réjouir. L’Europe des cathédrales et des belles pierres est devenue l’Europe du béton et des mosquées. Nos villes sont défigurées et nos églises détruites pour laisser place à des parkings ou des supermarchés low-cost. Il faut avoir le courage de dire que certaines banlieues en France sont surpeuplées et que l’on n’a pas besoin de l’arrivée de populations supplémentaires extra-européennes. Aujourd’hui, ces déplacements de population transforment l’environnement, à l’instar du déplacement des campagnes vers les villes, par exemple.

Cependant, ce rapport sur les produits de construction, puisqu’il faut en parler, je le voterai parce que je suis pour la fiabilité des produits et la sécurité surtout. Il y a beaucoup trop de produits faussement marqués CE sur le marché européen. Nous sommes pour des normes claires contre le bruit, pour la protection de l’environnement et surtout pour la sécurité des 18 millions de travailleurs de la construction de l’Europe.

Quant au premier producteur mondial de matériaux de construction, le français Lafarge, il a été vendu aux Suisses. Un mauvais point de plus au passif d’Emmanuel Macron.

 
  
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  Claude Gruffat, au nom du groupe Verts/ALE. – Madame la Présidente, Monsieur Reynders, chers collègues, en France, on dit «quand le bâtiment va, tout va». Et c’est vrai, le secteur de la construction est souvent la locomotive de nos économies. C’est pourquoi il est plus que temps de faire de ce levier un atout pour le social, le climat et l’environnement.

Le texte proposé comporte de nombreuses avancées pour un secteur de la construction à la hauteur des urgences du moment. Une information claire, plus transparente, des nouvelles exigences de performance des produits liées à la santé, à la sécurité et aux aspects environnementaux. Ces exigences de performance sont la clé pour un secteur propre et plus respectueux.

Le soutien à la circularité des produits de construction, et Dieu sait si dans ce domaine, il y a beaucoup à faire, de vraies garanties pour la sécurité des travailleurs qui manipulent les produits et bien sûr, pour celle des consommateurs.

Monsieur Reynders, la Commission doit mettre le secteur de la construction au service de la transition. Inspirez-vous de ce rapport qui répond au manque de cadre actuel. Ne manquons pas à nos obligations envers les générations futures.

 
  
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  Carlo Fidanza, a nome del gruppo ECR. – Signora Presidente, onorevoli colleghi, Signor Commissario, il settore edilizio rappresenta anch'esso uno dei comparti produttivi duramente colpiti dalla pandemia, a causa della carenza di approvvigionamento dei materiali e del calo degli investimenti e del blocco temporaneo dei lavoratori. A ciò si aggiungono anche migliaia di attività che sono state costrette a chiudere i battenti con gravi ripercussioni a livello occupazionale.

Consapevoli della necessità di misure immediate ed efficaci, capaci di coinvolgere l'intero indotto, abbiamo ritenuto, insieme al collega Doleschal che ringrazio e ai colleghi relatori ombra, necessario sfruttare questo momento di grande difficoltà per focalizzarsi su una pronta ripresa, con obiettivi quali lo snellimento della burocrazia, la digitalizzazione e la parità di condizioni tra operatori economici e la vigilanza del mercato, soprattutto nei confronti di tutti quei prodotti venduti online da paesi terzi, che al momento non garantiscono né il rispetto dei nostri standard né la concorrenza leale nel mercato interno.

Ci auguriamo che la Commissione possa colmare in tempi brevi una serie di lacune che nel frattempo hanno comportato la nascita di ulteriori requisiti nazionali e di ostacoli ingiustificati, oltre che una frammentazione e un indebolimento del mercato interno.

 
  
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  Tomislav Sokol (PPE). – Poštovana predsjedavajuća, gospodine povjereniče, kolegice i kolege, Uredbom o građevnim proizvodima osigurava se slobodno kretanje građevnih proizvoda na unutarnjem tržištu. Njezina je ispravna provedba od iznimne važnosti imajući na umu da građevinski sektor stvara 18 milijuna radnih mjesta u Europi i generira 9 posto njezina BDP-a, a pri tome je upravo standardizacija jedan od temelja zajedničkog tržišta i ovom Uredbom se ona želi postići.

Izravnom provedbom ove Uredbe osigurava se da građevni proizvodi postižu svoju deklariranu učinkovitost uzimajući u obzir zdravstvene, sigurnosne i ekološke aspekte povezane s njihovom uporabom, a ja zbog toga naglasak stavljam upravo na sigurnost građevnih proizvoda.

Nedavna serija potresa koja je pogodila Europsku uniju nažalost nije zaobišla niti moju domovinu Hrvatsku. Razorni potres je ostavio za sobom razrušene domove, kulturne, obrazovne i zdravstvene ustanove, vjerske objekte i javnu infrastrukturu, a nažalost izgubljeni su ljudski životi. Saniranje posljedica potresa trajat će godinama i zahtijevat će ogromna financijska ulaganja. Međutim, građevine ćemo obnoviti, ali izgubljene ljudske živote nažalost ne možemo vratiti.

Kolegice i kolege, ovim želim ukazati na važnost ove Uredbe i čitavog sektorskog zakonodavstva u području građevine, osiguravanje manje temeljnih zahtjeva za građevine iz aneksa 1 Uredbe među kojima i mehaničke otpornosti i stabilnosti znači i očuvanje ljudskih života. Stoga pozdravljam donošenje ovog izvješća i pozivam na još odlučnije korake s ciljem ispravne provedbe europskog zakonodavstva koje jamče lakše poslovanje na zajedničkom tržištu, ali i sigurnost naših građana.

 
  
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  Christel Schaldemose (S&D). – Fru formand! Byggeriet i Europa skal være grønt, det skal være sikkert, og det skal være fornuftigt. Det er en af de beskeder, vi i dag sender til EU-Kommissionen om byggevareforordningen. New Green Deal, og cirkulær økonomi skal være en del af det europæiske byggeri. Det bæredygtige valg skal være førstevalg, når man vælger byggematerialer. Dermed gør vi byggeriet grønnere. De nye regler skal håndhæves med større styrke af de nationale myndigheder. Man skal kunne stole på, at byggematerialer lever op til EU's regler, uanset om der bygges i Billund eller i Bukarest, sådan gør vi byggeriet mere sikkert. Og specifikke minimumskrav skal bruges klogt og forsigtigt. Vejret er forskelligt i Europa, og det skal reglerne afspejle. Minimumskravet til, hvor meget sne et tag skal kunne bære, skal ikke være det samme i Nordsverige som i Nice. Det er sund fornuft. Så hvis Kommissionen tager vores opfordringer om byggevareforordningen med sig, så kan vi tage et stort skridt frem imod at få et mere bæredygtigt byggeri i Europa.

 
  
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  Vlad-Marius Botoş (Renew). – Doamna președintă, domnule comisar, suntem într-un moment în care toate domeniile economice trebuie să se adapteze, pentru a putea respecta angajamentele ecologice și digitale pe care Uniunea Europeană și le-a asumat. Aceasta implică însă inovație, mai ales în domeniul materialelor de construcție, unde accentul trebuie să cadă pe materiale ecologice, reciclabile, cu grad mare de izolare termică. Avem nevoie ca aceste materiale inovative să poată ajunge rapid în toată piața comună europeană, în toate cele 27 de state membre. Tocmai de aceea este important ca procesul de standardizare să fie grăbit, iar inovația să fie la îndemâna tuturor actorilor implicați pe piața materialelor, de la giganții domeniului, la întreprinderile mici și mijlocii.

Barierele financiare între marii și micii producători nu fac decât să prelungească perioada de tranziție în domeniul materialelor de construcție. Pentru ca acest domeniu care reprezintă 9 % din produsul intern brut al Uniunii Europene – cum bine ați spus – să țină pasul cu dezvoltarea necesară pentru a respecta Green Deal, trebuie accelerat procesul de armonizare a materialelor. Este nevoie, așadar, de o cooperare sporită între Comisia Europeană și statele membre, pentru a grăbi implementarea regulamentelor existente, dar și pentru îmbunătățirea lor și pentru supravegherea pieței. Doar așa ne putem asigura că toți consumatorii Uniunii au acces la materiale de bună calitate în domeniul construcțiilor. Mulțumesc.

 
  
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  Alessandra Basso (ID). – Signora Presidente, Commissario, onorevoli colleghe e colleghi, il buon testo è frutto di un dibattito che si è concentrato su molti temi da noi sollevati. Sono soddisfatta e ringrazio il relatore per questo importante risultato raggiunto.

La nostra priorità è sempre stata quella di raggiungere una reale parità di condizioni nel mercato interno, eliminando gli ostacoli che in passato hanno impedito la libera circolazione di merci nell'Unione creando barriere ingiustificate ed arbitrarie. Questi ostacoli derivanti da modifiche unilaterali hanno causato danni alle aziende italiane.

L'eliminazione delle barriere che si sono create nel tempo alla libera circolazione è la direzione nella quale volevamo andare per avere davvero un'Unione che sia al servizio delle imprese.

 
  
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  Beata Mazurek (ECR). – Pani Przewodnicząca! Przepisy dotyczące prawa budowlanego powinny być formułowane i egzekwowane w taki sposób, by zapewniały najwyższy poziom bezpieczeństwa dla pracowników i konsumentów. Powinny być przyjazne dla środowiska naturalnego i, gdzie to możliwe, zbieżne z celami gospodarki o obiegu zamkniętym. W dobie pandemii i spowolnienia gospodarczego, biorąc pod uwagę rosnące ceny nieruchomości, priorytetem powinno zostać upewnienie się, by zmiany te nie wpłynęły negatywnie na cenę produktów i usług, co w ostateczności odbije się na portfelach konsumentów.

Bariery techniczne w handlu wyrobami budowlanymi, które w dalszym ciągu występują na wspólnym rynku, muszą być ograniczone, by zapewnić swobodny przepływ tych wyrobów. Jednocześnie należy się zastanowić, czy nadmierne znakowanie produktów budowlanych to dobry kierunek i czy nie będzie on kolejnym wymogiem utrudniającym sprawne funkcjonowanie przedsiębiorstw budowlanych. Należy wziąć pod uwagę aspekt cyfrowy tej branży, mianowicie jego znikomą obecność, przynajmniej z punktu widzenia nabywcy, na etapie sprzedaży. Wprowadzenie nowych rozwiązań cyfrowych przyczyni się do ulepszenia branży, pozwoli na sprawniejsze przekazywanie informacji o produkcie oraz zwiększy przejrzystość rynku wyrobów budowlanych.

 
  
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  Didier Reynders, membre de la Commission. – Madame la Présidente, Mesdames et Messieurs les députés, les débats se suivent et nous restons dans le même cadre de gouvernance et d’économie durable. Une fois de plus, je voudrais saluer votre rapport d’initiative. Il souligne l’importance majeure du marché unique des produits de la construction. Mais il reste, vous le savez, encore beaucoup à faire pour rendre ce marché pleinement opérationnel. Et la Commission compte sur le soutien du Parlement européen à cet égard et se réjouit de la poursuite de notre coopération en vue de cet objectif commun.

Je vous remercie à nouveau pour l’ensemble des contributions que vous avez apportées dans l’élaboration de ce rapport et à l’occasion du débat ce soir. J’espère que nous pourrons effectivement progresser dans la voie décrite par le rapport d’initiative.

 
  
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  Die Präsidentin. – Die Aussprache ist geschlossen.

Die Abstimmung findet am Mittwoch, 10. März 2021 statt.

 
Ultimo aggiornamento: 1 giugno 2021Note legali - Informativa sulla privacy