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Procedūra : 2020/2244(INI)
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Iesniegtie teksti :

A9-0026/2021

Debates :

PV 10/03/2021 - 3
CRE 10/03/2021 - 3

Balsojumi :

PV 11/03/2021 - 4
PV 11/03/2021 - 11

Pieņemtie teksti :

P9_TA(2021)0084

Debates
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Trešdiena, 2021. gada 10. marts - Brisele Pārskatītā redakcija

3. Eiropas pusgads: 2021. gada ilgtspējīgas izaugsmes stratēģija - Eiropas pusgads: 2021. gada ilgtspējīgas izaugsmes stratēģijas nodarbinātības un sociālie aspekti (debates)
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  Il-President. – Il-punt li jmiss fuq l-aġenda huwa d-dibattitu konġunt dwar:

- ir-rapport ta' Markus Ferber, f'isem il-Kumitat għall-Impjiegi u l-Affarijiet Soċjali, dwar is-Semestru Ewropew: L-Istrateġija Annwali għat-Tkabbir Sostenibbli 2021 (2021/2004(INI)) (A9-0036/2021), u

- ir-rapport ta' Lina Gálvez Muñoz, f'isem il- Kumitat għall-Impjiegi u l-Affarijiet Soċjali, dwar Semestru Ewropew għall-koordinazzjoni tal-politika ekonomika: Aspetti Soċjali u tal-Impjieg fl-Istrateġija Annwali għat-Tkabbir Sostenibbli 2021 (2020/2244(INI)) (A9-0026/2021).

Nixtieq ninforma lill-onorevoli Membri li, għad-dibattiti kollha ta' din is-sessjoni parzjali, mhux se jkun hemm proċedura "catch-the-eye" u mhux se jiġu aċċettati karti blu.

Barra minn hekk, bħal fis-sessjonijiet parzjali preċedenti, huma previsti interventi mill-bogħod mill-Uffiċċji ta' Kollegament tal-Parlament fl-Istati Membri.

 
  
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  Markus Ferber, Berichterstatter. – Frau Präsidentin! Herr Executive Vice President, lieber Valdis! Herr Kommissar, lieber Nicolas! Frau Ratspräsidentin! Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen!

Es hat mich sehr gefreut, dass wir im Wirtschafts- und Währungsausschuss nach langen Verhandlungen einen Kompromiss gefunden hatten, für den eigentlich die Zustimmung der drei größten Fraktionen hier im Europäischen Parlament zugesagt war. Dass das dann am Ende nicht geklappt hat bei der Ausschussabstimmung, habe ich sehr bedauert, weil es wäre ja doch ein Fortschritt gewesen gegenüber den Erfahrungen, die wir in den letzten Jahren gemacht haben.

Umso mehr freut es mich, dass es jetzt gelungen ist, mit den anderen Fraktionen in noch intensiven Verhandlungen über das Wochenende – wir hatten ja die Abstimmung im ECON erst am Donnerstag – einen Kompromiss vorschlagen zu können, der dann hoffentlich auch die Mehrheit des Europäischen Parlaments findet. Weil ich würde es schon als sehr angemessen empfinden, dass auch die Stellungnahme des Wirtschafts- und Währungsausschusses für den Frühjahrsgipfel, Frau Ratspräsidentin, zur Verfügung steht und nicht nur der sicherlich auch sehr bedeutende Bericht des Beschäftigungsausschusses.

Der Kompromiss, den wir gefunden haben, ist solide und für alle Seiten, denke ich, tragfähig. Wir haben noch mal ein paar kleine Detailänderungen vorgenommen und ich hoffe, wie gesagt, dass es diesmal gelingt, diesen Bericht im Plenum anzunehmen.

Dies vorausgeschickt, lassen Sie mich nun bitte zu den wesentlichen Inhalten kommen. Ich würde gern zwei zentrale Punkte herausstellen. Der erste zur Gretchenfrage, was das Europäische Semester überhaupt ist. Weil manchmal habe ich schon das Gefühl, wir machen alle halbe Jahre einen Besinnungsaufsatz darüber, was wir gerne hätten, was das Semester sein sollte. Und das hätte in der Schule eigentlich eine Themaverfehlung bedeutet. Wir werden einen Initiativbericht darüber machen, jedenfalls auf der ECON-Seite, was wir uns wünschen, was im Semesterbericht sein soll – aber das ist nicht Thema dieses Berichts.

Der Semesterbericht ist das zentrale Instrument zur Koordinierung der Wirtschaftspolitik. Das heißt, es geht beim Europäischen Semester um die richtigen Weichenstellungen für eine stabile Haushaltspolitik, für eine wettbewerbsfähige Wirtschaft, es geht um Fiskalpolitik, es geht um Wirtschaftspolitik im Allgemeinen. Genau deswegen ist das Europäische Semester in diesem Zyklus natürlich auch eng verknüpft mit der Aufbau- und Resilienzfazilität. Das Europäische Semester ist kein Instrument für die Koordinierung der Umweltpolitik oder der klimapolitischen Maßnahmen oder der Umsetzung anderer Erwägungen. Dafür haben wir andere Instrumente und auch andere Formate, um uns damit zu beschäftigen.

Wir sollten uns über eines im Klaren sein: Wenn wir das Semester so umbauen, dass es alles können soll, dann wird es am Ende gar nichts können. Immerhin ist es bereits heute so, dass die Mitgliedstaaten bei den Reformvorschlägen, den sogenannten länderspezifischen Empfehlungen, Rosinenpickerei betreiben. Wenn wir das Maßnahmenbündel, aus dem die Mitgliedstaaten auswählen können, immer größer machen, werden wir auch das Problem der Rosinenpickerei – cherry picking heißt es auf Englisch, ich hoffe, ich helfe den Dolmetschern dabei – immer größer machen. Das sollten wir vermeiden.

Der zweite Punkt, den ich ansprechen möchte, betrifft die jüngste Mitteilung der Europäischen Kommission zur Koordinierung der Fiskalpolitik, die ja von einigen Kolleginnen und Kollegen hier im Haus bereits als Anfang vom Ende des Stabilitäts- und Wachstumspakts gefeiert wird. In den vergangenen Monaten ist die ohnehin hohe Staatsverschuldung in den Mitgliedstaaten regelrecht explodiert. All jene, denen das keine Sorgen bereitet, möchte ich nur die griechische Staatsschuldenkrise in Erinnerung rufen. Die hat die gemeinsame Währung vor nicht allzu langer Zeit immerhin in eine handfeste Krise geführt. Die Erinnerung sollte noch frisch genug sein und uns eine Warnung sein.

Viele ruhen sich auf dem derzeit niedrigen Zinsniveau aus und wähnen sich in einer neuen Phase der Stabilität, in der auch riesige Schuldenberge kein Grund zur Sorge wären. Schließlich wird ja die Notenbank mit ihren Aufkaufprogrammen schon für niedrige Zinsen sorgen. Und wieder haben wir diesmal einen Änderungsantrag vorliegen, der dann auch noch sagt, dass diese Schulden, die bei der EZB liegen, auf Null gesetzt werden sollen. Ich warne nur davor – das letzte Land, das dies gemacht hat, war Argentinien. Ich habe nicht den Eindruck, dass es den Menschen in Argentinien besonders gut ging danach. Wir sollten von solchen Überlegungen wirklich Abstand nehmen.

Es ist keineswegs gottgegeben, dass das Zinsniveau auf ewig so niedrig bleiben wird, wie es derzeit ist. In den USA sehen wir bereits heute, dass mit der wirtschaftlichen Erholung auch die Inflationserwartung steigt und die Zinskurve wieder steiler wird. Wenn das auch in Europa passiert, kann ein Verschuldungsniveau jenseits der 100 Prozent, bezogen auf die Wirtschaftsleistung, sehr schnell zum massiven Problem werden. Wir müssen also sehr aufpassen, dass die COVID-Krise nicht zur nächsten Staatsschuldenkrise wird.

Genauso wie wir eine Exit-Strategie aus dem Lockdown brauchen, brauchen wir deswegen auch eine glaubwürdige Exit-Strategie aus der Staatsverschuldung. Was die Europäische Kommission in der vergangenen Woche vorgelegt hat – darüber werden wir an geeigneter Stelle ja noch mal debattieren –, ist vielleicht hilfreich als Maßgabe für die kommenden Monate, aber sicherlich nicht für eine längerfristige Perspektive. Eine solche Langfriststrategie für den Umgang mit der enormen Staatsverschuldung in der EU ist aber dringend notwendig und sollte auch bei der Europäischen Kommission höchste Priorität genießen.

 
  
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  Lina Gálvez Muñoz, ponente. – Señora presidenta, en primer lugar, querría dar las gracias a los eurodiputados y eurodiputadas, a los grupos políticos y a los equipos técnicos por su aportación al acuerdo y al consenso en el resultado final de este informe. Gracias, porque mayoritariamente hemos hecho un esfuerzo por dejar de lado diferencias y hemos sabido poner por delante el bien común y los intereses de las personas que nos han votado.

Este expediente debe ayudar a sentar las bases de la Europa pos—COVID—19, de ese nuevo marco económico y social que tenemos que construir con urgencia para ser capaces de ofrecer soluciones que mitiguen el sufrimiento y el desánimo que padece gran parte de la población europea.

Tenemos que ser capaces de diseñar una hoja de ruta en la que los derechos y los objetivos sociales y la equidad sean parte central de nuestra gobernanza y política económica, como también lo empiezan a ser los objetivos medioambientales. Si esto era necesario antes de la COVID—19, ahora lo es aún más. No tenemos excusa: la COVID—19 nos ha puesto frente al espejo, y debemos enfrentarnos a las profundas consecuencias socioeconómicas que la pandemia nos está mostrando, ofreciendo soluciones políticas que no dejen a nadie atrás, vivan donde vivan.

Sabemos que se han perdido millones de puestos de trabajo y de horas de trabajo; que el 10 % de los trabajadores europeos estaba ya en la pobreza antes de la pandemia; que la tasa de desempleo juvenil está en un 17 % y seguramente vaya a más; que, además, estamos en mitad de una revolución tecnológica que traerá cambios muy profundos y una situación complicada.

Sabemos que las mujeres están sufriendo especialmente las consecuencias de esta pandemia, porque se nos sigue asignando el mandato social de los cuidados, y nuestra integración a los mercados de trabajo ha sido segregada y, en muchos casos, precaria.

Sabemos que, en una noche cualquiera, en la Unión Europea 700 000 personas duermen en la calle o en un albergue —un 70 % más que en los últimos diez años— y que la crisis ha empeorado la salud física y mental, especialmente de los colectivos más vulnerables.

Y, señorías, esto no es un relato, no son palabras vacías de un discurso. Esto es una realidad que todos veríamos si no fuera por unas anteojeras, por un discurso político y económico que nos ha demostrado que no vale, que ya no nos vale. El panorama que nos está dejando la pandemia recuerda en muchos lugares las consecuencias de otras guerras que hemos librado en Europa. No podemos ni debemos volver a las políticas de austeridad. No podemos repetir los mismos errores que en la anterior crisis. Nos jugamos nuestro futuro, nuestro bienestar y la consolidación del proyecto europeo, incluso la esencia misma de los valores que nos llevaron a elaborar nuestra Carta de los Derechos Fundamentales y que han creado un espacio de libertad, seguridad y justicia.

Por ello —y esto es prioritario para mi Grupo de la Alianza Progresista de Socialistas y Demócratas—, tal y como defenderemos en la Cumbre Social de Oporto, no debemos aceptar una gobernanza que limita la cantidad y calidad del empleo que generamos o la redistribución de la riqueza en un marco de creciente desigualdad, aspectos todos estos que también son negativos para el funcionamiento de nuestras empresas y la resiliencia de nuestras economías.

La OCDE mejoraba ayer sus estimaciones de crecimiento, pero eso no es suficiente si el crecimiento no se reparte bien. Por eso, en este informe insistimos en que la equidad y los derechos sociales deben tener la misma importancia que los objetivos macroeconómicos o los medioambientales. Necesitamos indicadores económicos que sean capaces de percibir los problemas sociales que plantea la economía. Para ello es necesario evaluar ex ante las consecuencias sociales de las medidas y las políticas.

El Semestre Europeo debe permitir a todos los Estados miembros aprovechar al máximo el potencial que ofrece la cláusula de escape, para, primero, apoyar a las empresas con dificultades y falta de liquidez, salvaguardando los puestos de trabajo, los salarios y las condiciones laborales de los trabajadores europeos; y, segundo, invertir en las personas y en los sistemas básicos de bienestar social, la sanidad, el cuidado o la educación.

Esta flexibilidad debe trasladarse a nuestro futuro próximo, de tal forma que las consecuencias sociales negativas de la desactivación de la cláusula general de salvaguardia estén previstas. Por el mismo motivo, planteamos que las medidas de emergencia puestas en marcha se mantengan el tiempo que sea necesario. Las previsibles reformas nacionales deben basarse en la solidaridad, la integración y la justicia social, con el objetivo de crear empleo de calidad en todos los territorios, para garantizar en lo posible un crecimiento sostenible, avanzando hacia una nueva organización social de los cuidados de modo que estos no recaigan principalmente en el trabajo no remunerado ni reconocido de las mujeres.

Creo firmemente que defender la centralidad de lo social en las políticas y la gobernanza económica es perfectamente compatible con la competitividad de la economía europea, que de esa manera será más sostenible y resiliente. El Parlamento Europeo debe revisar la transparencia de todo ese proceso, desde la definición de esos indicadores hasta la supervisión de las recomendaciones que se hagan a los Estados miembros.

Señorías, si queremos ser esa Europa próspera y social que arrastre a la ciudadanía en su proyecto político, no debemos ni podemos dejar a nadie atrás. Y tenemos que actuar con celeridad, pero también con claridad y con firmeza. La Unión Europea es una realidad construida sobre una propuesta pacifista, social y económica que perdura hasta nuestros días, una magnífica creación humana construida desde el entendimiento de los Estados y los acuerdos económicos. Pero nunca perdamos de vista que esa ecuación debe tener como resultado el bienestar social de las personas y la inquebrantable apuesta por la democracia.

Estoy convencida de que este Parlamento quiere estar a la altura en su respuesta a las necesidades históricas de una época. Y este informe es solamente una aportación más para movernos hacia esas instituciones y políticas que necesitamos, sin duda, en la Europa del futuro y en esta Europa pos—COVID—19.

 
  
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  Margarida Marques, relatora de parecer da Comissão dos Orçamentos. – Senhora Presidente, o Semestre Europeu tem sido visto como um exercício burocrático, pouco transparente e que ignora as novas realidades e desafios da União.

Os mais recentes instrumentos de resposta à crise e o resultado dos acordos com o Parlamento são um primeiro passo para, em primeiro lugar, revigorar o Semestre Europeu e, em segundo lugar, reformá-lo, tornando-o num verdadeiro instrumento de governação económica.

O Mecanismo de Recuperação e Resiliência veio mostrar a importância da coordenação das políticas económicas e sociais. O Parlamento Europeu, com responsabilidades na definição dos princípios e objetivos gerais da União, deixa aos Estados-Membros as escolhas políticas para atingir esses objetivos, com um diálogo aberto e inclusivo entre instituições europeias e instituições nacionais.

Finalmente, o Parlamento confere ao Semestre mais transparência e legitimidade democrática. Permite assegurar supervisão no cumprimento das prioridades e dos objetivos políticos da União, mas também o controlo da utilização dos fundos do Mecanismo garantidos pelo orçamento da União.

 
  
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  Nils Ušakovs, rapporteur for the opinion of the Committee on Budgets. – Madam President, the success or failure of the recovery and resilience facility (RRF) cannot be measured in the square kilometres of roads repaired, cubic metres of buildings renovated, or the number of projects packed with the words ‘digital’ or ‘environmental’, as is already done by a number of Member State governments.

It is the ultimate priority of the whole continent that the RRF is used to create the new green, circular, digital economy, targeting, in parallel, poverty reduction, gender equality, social justice, social cohesion and upward convergence. That’s why the European Semester has become more important than ever before, bringing together Next Generation EU (NGEU) with the RRF and the long—term goals of the European continent. And that’s why the European Parliament itself should be fully involved in the European Semester process, including the country—specific recommendations. It’s not about shaping the European Semester; it’s about shaping the future of our continent.

 
  
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  Ana Paula Zacarias, President-in-Office of the Council. – Madam President, honourable Members, rapporteurs, Vice-President Dombrovskis, Commissioner Schmit, thank you for this opportunity to discuss the European Semester today, a topic to which the Council attaches a great deal of importance. As the pandemic continues to pose major challenges across Member States, protecting our citizens, their health, their jobs, is essential. In this uncertain environment, policies must remain supportive of the economy. And we have a unique opportunity to work together to rebuild a better European economy, a greener, more innovative, sustainable and inclusive economy.

The European Semester remains a very useful framework to address these challenges. The Council has recognised the need to temporarily adapt the semester to the recovery and resilience facility. But we want to build up on the established semester’s governance and processes as much as possible. To obtain financing under the facility Member States are currently working on their recovery and resilience plans, which will include their reform and investment agenda, in line with the four dimensions of environmental sustainability, productivity, fairness and macroeconomic stability. And with the flagships identified in the annual sustainable growth survey. They should also centre on the green and digital transitions and also consistent with the country specific recommendations for 2019-2020.

The Portuguese Presidency is fully committed to this process. We hope to arrive at the end of our semester with the national plans duly approved, as well as with the own resources decision ratified by Member States. We would like very much to organise in Lisbon on 21 June, a recovery summit, a conference shaping Europe’s growth to discuss the outlook of the current economic and financial situation and what is the economy post-COVID.

Now it’s time to deliver. It’s time to deliver on sustainable growth, on job creation, on high quality education, social protection and inclusion and environmental sustainability. And we hope that the social summit in Porto in May will provide an opportunity to confirm at the highest level the commitment and ambition to put people first in Europe’s recovery and beyond.

There are many challenges and you have identified a number of them in this important report today. You have also done so recently in the discussions with the national parliaments, persistent and increasing inequalities remain between and within Member States and regions. In fact, they have been exacerbated by the impact of the pandemic. These widening inequalities increased poverty and social exclusion. Therefore, robust labour market and social protection measures need to be taken to mitigate the social and economic impact of the crisis. And this requires coordinated efforts.

We also need a proper balance between boosting investment and implementing sustainable structural reforms to support the recovery. Strengthening the single market is also key. Supporting growth with smart fiscal policies while paying close attention to the long-term stability of our budgets and tax is also essential. And therefore we welcome the European Commission communication adopted on 3 March, providing Member States with broad guidance on the conduct of fiscal policy in the period ahead. It is important, as suggested in the communication, to relaunch the public debate on the whole economic governance framework once the recovery takes hold.

Madam President, honourable Members, promoting recovery, cohesion and European values is a priority for the Portuguese Presidency. The cohesion policy as the EU main investment policy in social and economic and territorial development has demonstrated its effectiveness over the years, and in reducing all the inequalities and different regional differences. The recovery, combined with the digital and green transitions, need to take place in a societal, just and fair manner.

And the European pillar of social rights and the action plan that has just been presented should continue to serve as a compass towards better working and living conditions in Europe, steering the coordination of employment and social policies at Union level. And to achieve this, it is also essential to ensure a meaningful dialogue. The involvement of local and regional authorities, civil partners, civil society, social partners, youth organisations and other relevant stakeholders in the semester in designing and examining the recovery and resiliency plans and the national reform programmes. Only by working closely together to consistently push for an inclusive recovery will we be successful in creating tangible benefits for all citizens of Europe.

 
  
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  Valdis Dombrovskis, Executive Vice-President of the Commission. – Madam President, it is a pleasure to be here at today’s debate on the European Semester. It comes at a timely moment as we are working hard to prepare for Europe’s recovery, so I would like to congratulate the rapporteurs on their reports on the annual sustainable growth strategy and the social and employment aspects thereof.

It demonstrates the broad alignment of positive views for our coordinated policy response to the pandemic. These have been exceptional measures to deal with an exceptional situation. We acted with great speed so that Member States could do everything possible to mitigate the socio—economic impact of the pandemic. The unprecedented circumstances required us to adjust normal procedures – and temporarily adjust the European Semester too. It remains our primary tool for coordinating economic, fiscal and employment policies.

Our joint policy response has been successful. We estimate that fiscal and liquidity measures cushioned the GDP contraction in 2020 by around 4.5 percentage points. This was facilitated by the activation of the general escape clause early on in the crisis, as well as by applying the full flexibility of state aid rules.

As we prepare for the post—crisis phase, the EU’s massive recovery package, Next Generation EU, and its principal funding instrument, the recovery and resilience facility (RRF), will take centre stage. It is thanks in no small part to the European Parliament that these were put in place in record time.

With the RRF, the watchword for the coming months will be ‘implementation’. What is important now is to get high—quality national recovery and resilience plans prepared and rolled out quickly. These must be ambitious and contain an appropriate balance of reforms and investments. They need to address all, or a significant subset of, the challenges identified in the country—specific recommendations, and they should have a strong focus on the green and digital transitions.

As the report says, the 2021 Semester exercise offers a good opportunity to improve national ownership, since Member States are developing tailor—made plans to respond to their different needs. Here, the European Parliament will play a major role and I will be addressing the House on this issue tomorrow.

We know that we still have difficult months ahead, but there are grounds for cautious optimism. It’s still, of course, subject to high uncertainty, but growth should resume in the spring and gather pace in the second half of the year. But we should also look further ahead still in terms of our coordinated fiscal policy response.

This was the aim of the updated fiscal approach that the Commission presented last week. What is paramount is that fiscal support measures remain in place as long as needed. For this year and next, the overall fiscal stance should remain positive. Here, we can expect a substantial impulse from RRF funding – and this without adding to national debts and deficits.

Regarding the general escape clause, the decision on whether to continue or deactivate it should depend on an overall assessment of the economy. The key criterion should be whether economic output has reached its pre—crisis level of 2019. According to our current forecast, GDP should reach its 2019 level towards the middle of 2022. Based on this, the general escape clause would remain active in 2022, and no longer in 2023. Then, at the appropriate moment, Member States should resume fiscal policies aimed at achieving prudent medium—term fiscal positions. They will find it easier to do this if their current support measures are temporary and targeted, thereby avoiding a permanent burden on public finances.

Since the crisis has widened divergences and increased inequalities, we also need to improve convergence, resilience and ensure inclusive growth. Our labour market and social policies will play an important role in this respect, and Commissioner Schmit will now address these points.

 
  
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  Nicolas Schmit, Member of the Commission. – Madam President, this year’s joint debate on the European Semester comes at a very crucial moment.

I would like to thank the Committee on Employment and Social Affairs and in particular the rapporteur, Lina Gálvez Muñoz, for the very comprehensive report and her presentation.

Parliament has underlined the importance of employment and social aspects in overcoming the crisis and putting us on the path towards renewed inclusive growth. It calls to give fairness and social rights the same importance as macroeconomic objectives and the social and economic model that improves the well—being of people in the EU.

The COVID—19 crisis has significantly increased the vulnerability of our economies and societies. Its socio—economic consequences could leave deep and long—lasting scars, in particular on our young generations.

It is imperative to swiftly implement policies and measures leading to a fair, inclusive and sustainable recovery. Social Europe must be at the heart of the recovery, and without a strong social dimension, there will be no lasting and sustainable recovery.

We dispose of powerful tools – the renewed multiannual financial framework, Next Generation EU and the Recovery and Resilience Facility (RRF) – to put the European economy back on track and boost reforms and investments, while fully exploiting the potential of the green and digital transitions.

The European pillar of social rights action plan, adopted last week, embeds social progress in our recovery strategy and strengthens the social dimension across all policies of the Union.

Our efforts towards a sustainable and solid recovery need to encompass all dimensions. Social aspects must be on an equal footing with the economic, environmental and digital dimensions.

The implementation of the Recovery and Resilience Facility is embedded in the Semester, and the latter will continue to play its role as the main framework to coordinate and monitor the Member States’ economic, employment and social policies, based on the national recovery and resilience plans.

The level of ambition of reforms and investments covered by the national plans should fully match the employment, skills, education and social challenges highlighted in the country—specific recommendations.

The European pillar of social rights should guide the national recovery and resilience plans of all Member States, thereby enhancing economic, social and territorial cohesion and supporting upward convergence within the Union.

The joint employment report, which has been adopted by the Council, helps Member States identify priority areas for reforms and investment to be included in their recovery and resilience plans. It is key to invest in active labour market policies and employment services, to adapt working environments and ensure adequate working conditions, to tackle labour market segmentation and atypical contracts, to ensure quality and inclusive education, to promote skilling, upskilling and reskilling, to boost employability and guarantee gender equality through equal wages and opportunities.

The employment guidelines have been aligned to reflect the COVID—19 crisis and take into account the green and digital transitions. They remain fully relevant under the current circumstances. We need to avert an unemployment crisis and further exacerbation of poverty and inequalities.

The Commission wants to put a strong focus on quality job creation, especially for young people and women. Well—designed and coherent active labour market policies and effective and inclusive skills policies are key – not only to tackling the consequences of the COVID—19 crisis, but also in accompanying the green and digital transitions to ease job-to-job transitions.

I would like to highlight an important initiative adopted last week by the Commission, together with the pillar of social rights action plan: the Commission recommendation on effective active support to employment following the COVID—19 crisis, called EASE. This recommendation provides guidance to Member States with a view to accompanying the labour market transition from declining to expanding sectors. It is based on the policy package and covers hiring and transition incentives, upskilling and reskilling, and enhanced support by employment services. It indicates how Member States could use EU funds, including those available under the RRF, to support EASE policies. We encourage Member States to design EASE policies and include them in their national recovery and resilience plans.

We need to combine our efforts now to turn our recovery strategy into a unique opportunity to bounce back better and prepare a better future for our young generations.

 
  
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  Pascal Canfin, rapporteur pour avis de la commission de l’environnement, de la santé publique et de la sécurité alimentaire. – Madame la Présidente, Messieurs les Commissaires, Madame la Ministre, chers collègues, au nom de la commission de l’environnement, de la santé publique et de la sécurité alimentaire du Parlement européen, je voudrais saluer le travail sur le Semestre européen que nous sommes en train de faire et, je l’espère, d’adopter aujourd’hui et demain.

D’une part, l’été dernier et cet hiver, nous avons validé le plan de relance européen qui est jugé par les Nations unies comme le deuxième le plus vert au monde. Et maintenant, nous sommes en train de créer un nouveau consensus pour connecter davantage la lutte contre le dérèglement climatique et les politiques macroéconomiques. Pour la première fois, dans le rapport que nous allons, j’espère, adopter demain, nous connectons un indicateur climat dans le Semestre européen pour faire en sorte que le suivi des politiques économiques qui est parfaitement nécessaire, que le retour plus tard à un sérieux budgétaire qui est nécessaire, ne se fassent pas contre le sérieux climatique, mais au contraire, permettent à la Commission européenne de suivre en détail l’avancée du pacte vert européen, l’avancée de l’investissement massif dans les technologies vertes, dans les solutions bas carbone, dans les États membres. C’est nouveau et cela permet de ne pas faire les erreurs du passé, comme en 2009, et nous ne sommes pas en train de les reproduire. C’est une grande différence et c’est le nouveau consensus de Bruxelles que nous sommes en train de créer: ne pas fermer les vannes budgétaires trop tôt et connecter l’enjeu budgétaire avec l’enjeu climatique: c’est une grande réussite dont nous pouvons nous réjouir.

 
  
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  Victor Negrescu, rapporteur for the opinion of the Committee on Culture and Education. – Madam President, the European Semester process should be seen as a key EU policy tool and should be expanded to integrate better education, youth, culture and digital policies. Therefore, the Committee on Culture and Education (CULT) urges the Commission and Member States to deliver on the European pillar of social rights by offering inclusive, accessible and high quality education and comprehensive lifelong learning and training for all. In this context, the CULT Committee called for a 10% ear marking for education in the recovery and resilience plans.

We believe that the European Semester format should also integrate digital education as severe discrepancies still exist across Europe. Macroeconomic efforts should also address the risk of poverty, especially for young people and Member States should dedicate at least 2% of the recovery funds to the cultural and creative sectors, 25% for social investment and 20% for digital transformation. We also ask the Commission to closely monitor the Member States’ progress report on the implementation of the recovery plans within the European Semester exercise to make sure they respect all these objectives.

 
  
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  Gheorghe Falcă, în numele grupului PPE. – Doamnă Președintă, sunt onorat că am lucrat la acest raport - Semestrul European - și mulțumesc raportorilor pentru coordonare și colaborare.

Criza COVID-19 a pus capăt trendului ascendent al pieței muncii, creând provocări economice și efecte sociale în întreaga lume. De aceea, aș vrea să salut răspunsul economico-social al Uniunii Europene, care, prin instrumentul SURE, ajută statele membre să vină în sprijinul lucrătorilor ajunși în șomaj tehnic și, prin mecanismul de redresare și reziliență, dă speranță economiei europene într-o redresare rapidă.

Așadar, putem spune că Uniunea Europeană și-a învățat lecția după criza economică din 2008 și a acționat la timp și concret, astfel că Semestrul European din acest an are o importanță deosebită pentru corelarea agendelor de reforme ale statelor membre, pentru a contribui în mod eficient la dubla tranziție ecologică și digitală cu efecte pentru ocuparea forței de muncă, pentru formarea continuă și pentru îmbunătățirea accesului la serviciile sociale de securitate.

Prin acest raport, am solicitat statelor membre să-și maximizeze eforturile de a investi în educație, în creșterea calității serviciilor de sănătate și pentru a pregăti lucrătorii pentru noile provocări. Tot statele membre, prin reforme interne, trebuie să asigure un climat de investiții favorabil, să sprijine IMM-urile în această tranziție și să asigure accesul IMM-urilor la finanțare publică și privată. Printr-un efort comun al instituțiilor europene și al statelor membre, aducem speranță cetățenilor europeni.

 
  
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  Joachim Schuster, im Namen der S&D-Fraktion. – Frau Präsidentin, liebe Kolleginnen und Kollegen! Die Verhandlungen zu dem Bericht des Wirtschaftsausschusses waren recht zäh. Das ist kein Wunder. Die politischen Parteien verfolgen unterschiedliche bis gegensätzliche wirtschaftspolitische Konzeptionen. Dennoch ist es uns gelungen, einen gemeinsamen Bericht vorzulegen. Das ist wichtig, denn wir brauchen eine Stimme des Parlaments in den Auseinandersetzungen um die zukünftige Ausrichtung der Wirtschafts- und Finanzpolitik. Diese Fragen sind viel zu wichtig, als dass man sie der Kommission und dem Rat alleine überlassen kann. Ich will vor allem auf drei gemeinsame Punkte hinweisen.

Erstens sind wir uns einig, dass eine Überprüfung des Stabilitäts- und Wachstumspaktes erforderlich ist. Und abhängig vom Ergebnis der Überprüfung sind wir zur Anpassung des Regelwerks bereit. Das wird dringend erforderlich sein, denn nach der Pandemie werden wir eine neue Realität bei der Verschuldung haben und das bisherige Ziel für den tolerierten Schuldenstand von 60 % des BIP wird nicht mehr zu halten sein. Aber eine Anpassung kann natürlich nur im Rahmen einer nachhaltigen Finanzpolitik erfolgen, die dafür sorgt, dass Staatsschulden weiterhin tragfähig bleiben.

Zweitens sind wir uns einig, dass öffentliche und private Investitionen gesteigert werden müssen, insbesondere um die klimaneutrale und digitale Transformation erfolgreich zu gestalten. Um dies zu ermöglichen, werden wir gegebenenfalls auch unser finanzpolitisches Regelwerk verändern müssen.

Und drittens machen wir gemeinsam deutlich, dass Wirtschaftspolitik natürlich dazu beitragen muss, unsere sozialen und ökologischen Ziele zu erreichen. Und sie darf diesen Zielen keinesfalls entgegenstehen.

Die Liste gemeinsamer Einigungen ließe sich verlängern. Insgesamt bin ich davon überzeugt, dass der Bericht eine gute Basis für die weiteren Diskussionen um die zukünftige Wirtschaftspolitik der EU darstellt.

 
  
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  Ivars Ijabs, on behalf of the Renew Group. – Madam President, the European Semester is the most important coordination mechanism of the European economic policies, born out of necessity in 2011. It must now be developed and fine-tuned to meet the challenges of the future. The COVID crisis has clearly shown that there is an increased demand for such coordination, particularly in moments that clearly go beyond business as usual.

Therefore, the Semester has to be adapted. It has to keep its macroeconomic core, fiscal discipline, macroeconomic stability and healthy public debt levels, but also address other challenges - social, environmental and technological. Our work in the European Parliament must be part of that development to make the Semester move forwards and not backwards.

Therefore, our priorities in this year’s report were, first of all, to make the European economy more resilient. That is why we emphasised the link between the recovery and resilience facility and this year’s European Semester cycle. Socially and environmentally balanced reforms, facilitated by the RRF, in all Member States have to make European economies fit for dealing with future challenges. Second, this is to enable the green transition as our new growth strategy. Climate policy and economic policies have to be integrated in order to achieve the goals of the European Green Deal. Third, is a promotion of research and innovation to boost European competitiveness in the global world. Macroeconomic policies in all Member States must be designed in order to facilitate both private and public investment in future technologies, digital, artificial intelligence, quantum computing and so forth.

The current report is, of course, the result of a broad compromise so some issues have been covered more and some less. For some, it might seem too much to the left, and for some too much to the right. However, it is necessary for the European Parliament to be capable of speaking with one voice on such important issues as macroeconomic governance and reforms in the Member State. Our citizens in all the European countries clearly expect that from us and we can’t let them down.

 
  
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  Antonio Maria Rinaldi, a nome del gruppo ID. – Signora Presidente, onorevoli colleghi, signor Vicepresidente Dombrovskis, signor Commissario Schmit, sono stupito ma anche compiaciuto che finalmente le istituzioni europee abbiano ammesso la necessità di rivedere la governance economica dell'Unione e in particolare il patto di stabilità e crescita.

Questi temi sono da sempre stati alla base dell'azione politica del mio partito, la Lega, attirandoci feroci critiche al limite della ghettizzazione, con un pretestuoso e antidemocratico cordone sanitario da parte proprio di coloro i quali oggi, senza coerenza, condividono le nostre stesse richieste di revisione.

I nostri economisti, il senatore Alberto Bagnai, l'onorevole Claudio Borghi Aquilini e gli indipendenti, il professor Paolo Savona e il presidente Luciano Barra Caracciolo, si sono sempre spesi a supporto della revisione di queste regole obsolete e controproducenti.

Era necessaria una pandemia per arrivare a queste conclusioni, visto che le stesse regole del patto di stabilità, del Six Pack, del Two Pack e del Fiscal Compact hanno, in un crescendo rossiniano, condizionato negativamente ancor di più la ripresa degli Stati dell'eurozona dopo la crisi del 2008? Cosa sarebbe successo se non ci fossero stati gli stimoli monetari intrapresi dalla BCE, come il QE e il successivo PEPP, che attirarono iniziali critiche nei confronti di Draghi, ma che hanno sopperito almeno in parte a una governance economica errata?

In ultimo, il fascicolo che ci accingiamo a votare ci troverebbe d'accordo sull'introduzione di un indicatore climatico solo nel caso in cui venissero scorporati gli investimenti green dal computo del deficit.

 
  
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  Kira Marie Peter-Hansen, on behalf of the Verts/ALE Group. – Madam President, I’ve had the pleasure to work on both the Committee on Economic and Monetary Affairs (ECON) and the Committee on Employment and Social Affairs (EMPL) side of this file, and I would like to thank the rapporteurs and the different colleagues for the work that they’ve done on this file. As we see, the scale of social damage resulting from the corona crisis is unprecedented, and now more than ever we need to show Europeans the importance of strong cooperation and solidarity to face collective economic, social and environmental threats that we are facing.

We need a just and a green restart and recovery after the corona crisis. And this green and just transition will be supported by the funds of the recovery facilities. But it can only happen if we have the right mechanisms to support it. And the semester process is one very important mechanism, an important focus in the report we are voting on today. The current crisis revealed once again the interdependence between human health, the well-being of our societies and of the natural systems on which they depend. For Europeans to live well within the limits of the planet, our modes of production and consumption need a radical change.

A green energy transition should boost this radical change and prepare us for the world that is coming. And to make sure that future generations will have opportunities after this crisis, we need to be in line with the Green Deal. This means, and we’ve discussed it so much, that the economic support the recovery facilities would give to the Member States should do no harm on our planet. When we are adding resources to the Member States they should be green and we have to use the funds to prioritise green reforms and reforms supporting a just and green transition, and the national recovery plans are an important part of this.

And it has to go hand-in-hand also with a just social recovery, contributing to not only tackling unemployment, but also making sure it leads to the creation of high quality and stable jobs for young people especially. We need to focus on the inclusion of integrating disadvantaged groups and to fight poverty. I am very much looking forward to the future work on this with the Commissioners and with you guys in Parliament.

 
  
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  Beata Szydło, w imieniu grupy ECR. – Pani Przewodnicząca! Szanowni Panowie Komisarze! Szanowni Państwo Komisarze! Europejski semestr w tym roku ma szczególny wymiar i szczególne znaczenie, są też wobec niego bardzo duże oczekiwania. Dlatego że nie ma nic istotniejszego teraz, w czasie kryzysu, w czasie pandemii, niż budowanie trwałych dobrych miejsc pracy, niż danie ludziom perspektyw na przyszłość, perspektywy odbudowy swoich biznesów, pokazanie młodym ludziom szans na zdobycie dobrego i trwałego zatrudnienia. I to jest na pewno wyzwanie bardzo istotne dla nas wszystkich.

W związku z tym należy docenić europejski semestr poruszający te kwestie, odnoszący się na przykład do kwestii mocnego podkreślenia roli cyfryzacji. I mogę zgodzić się z tą częścią sprawozdania. Natomiast oczywiście, jak zawsze, problemy tkwią w szczegółach i nie uchroniliśmy się przed wpisaniem do tego sprawozdania również kwestii, które są dla mnie problematyczne, z którymi się nie zgadzam, które narzucają państwom członkowskim kolejne wskaźniki czy miary i tym samym naruszają zasadę pomocniczości i proporcjonalności. Jeżeli zatem mówimy o wspieraniu polityk społecznych w europejskim semestrze, to powinniśmy przede wszystkim wystrzegać się takich zapisów, które burzą porządek i wchodzą w kompetencje państw członkowskich.

 
  
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  Manon Aubry, au nom du groupe The Left. – Madame la Présidente, des jeunes qui galèrent pour manger, des premières de corvées exploitées, des salariés licenciés, des services publics asséchés, mais non, l’Union européenne n’en a rien à faire. La priorité pour vous est de ne rien changer à vos vieilles recettes. Faut dire qu’elles ont tellement bien marché face à la pandémie. Les soignants, dans les hôpitaux publics débordés, remercient vos recommandations de couper toujours plus dans les dépenses de santé.

J’ai eu beau chercher: votre texte ne mentionne pas une seule fois les mots santé, service public ou cohésion. En revanche, j’ai trouvé 34 fois la croissance, 9 fois la compétitivité et surtout 9 fois les «réformes structurelles». Comprendre derrière ce jargon le cocktail européen classique de mesures libérales affaiblissant l’État pour tout transformer en marché. Bref, vous ne tirez donc aucune leçon des erreurs passées. Pire, les pyromanes que vous êtes continuent à souffler sur les braises. En liant le plan de relance européen et ses réformes, vous creusez la tombe de l’État social. Le prétexte rêvé pour les dirigeants européens de justifier leurs réformes injustes. Emmanuel Macron en profite d’ailleurs pour ressortir du placard ses réformes de l’assurance chômage et des retraites.

Pendant que les plus riches planquent leur argent en toute impunité dans les paradis fiscaux, les plus pauvres trinquent. Si vous courriez aussi vite après les évadés fiscaux que derrière les chômeurs et les retraités, les avocats fiscalistes pointeraient déjà à Pôle emploi. Pour vous, la planète peut bien brûler, les gens peuvent bien crever de faim tant que la dette et les déficits n’augmentent pas, ce n’est pas votre problème. Mais les gens n’oublieront pas. Vous qui êtes obsédés par les chiffres, ne soyez pas surpris qu’un jour les peuples viennent vous faire payer l’addition.

 
  
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  Enikő Győri (NI). – Tisztelt Elnök Asszony! Tisztelt Képviselőtársaim! Ez a ház több mint két éve képtelen megegyezésre jutni a gazdaságpolitikai koordináció témájában, ami komoly szegénységi bizonyítvány ilyen súlyos gazdasági válság idején. A gazdasági bizottság témafelelőseként arra törekedtem, hogy minden értelmes gondolatot beépítsek, jöjjön balról vagy jobbról, illetve gátat szabtam azoknak a törekvéseknek, amelyek – hűen az EP dokumentumainak többségéhez – mindig mindenről szólni akarnak. Meggyőződésem, hogy a mostani szöveg elfogadásra méltó, s remélem, mindenki betartja az ígéretét, ha már a bizottsági szavazásnál nem is volt ez így. Ugye kedves szocialisták?

Fontos, hogy az EP kimondja: e rendkívüli időkben sem mondunk le a felelős költségvetési gazdálkodásról, hanem kihasználjuk, amíg szükséges a lazább szabályokat. Hogy a munkahelyteremtéshez és növekedéshez egyaránt szükség van köz- és magánberuházásokra, de strukturális reformokra is, mert a fenntarthatóság ugyancsak, kedves baloldali zöldek, nemcsak környezeti, hanem gazdasági kérdés is. Hogy a versenyképességet és az egységes piacot meg kell erősíteni, mert ezek nem szitokszavak, hanem az európai szociális modell fennmaradásának zálogai. Azt kérem a Bizottságtól, hogy ismerje fel: 27 féle módon mély a válság, és a nemzeti helyreállítási tervek sem készülhetnek egy kaptafára.

 
  
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  Dennis Radtke (PPE). – Frau Präsidentin, Herr Kommissar, liebe Kolleginnen und Kollegen! Man soll ja immer mit dem Positiven anfangen. Deswegen möchte ich zunächst einmal hervorheben, dass ich mich sehr darüber freue, dass es uns stabil gelingt, als Sozialausschuss unsere Berichte zum Europäischen Semester vorzulegen. Wer sich das politische Minenfeld im ECON-Ausschuss ansieht, der wird feststellen, das ist keine Selbstverständlichkeit, liebe Kolleginnen und Kollegen.

Kritisch muss man natürlich auch anmerken, wir müssen uns mit der Wirksamkeit des Semester-Prozesses auseinandersetzen. Es gibt einige Stimmen – es sind ja Anträge gestellt worden, die man aber nur ablehnen kann –, den Prozess ganz abzubrechen, den Prozess ganz zu löschen. Das halte ich für einen schweren Fehler. Wir sollten sehen, wie können wir den Prozess wirksamer gestalten? Setzen wir die richtigen Indikatoren? Ich bin ganz fest überzeugt, dass wir mit der Konferenz zur Zukunft Europas eine riesige Chance haben, zu schauen, wie können wir auch den Semester-Prozess stärken? Wie können wir den Semester-Prozess neu ausrichten – und das in Kombination mit dem, worüber wir auch nachher noch diskutieren, den Sozialgipfel in Göteborg und die Umsetzung der europäischen Säule der sozialen Rechte? Damit haben wir wirklich eine echte Chance, Europa sozialpolitisch nach vorne zu bringen.

Und noch ein Wort an den Kollegen Rinaldi. Sie sprechen hier von einem Crescendo à la Rossini und beklagen den Cordon sanitaire. Ich kann nur sagen, wenn Sie hier nur dissonante Katzenmusik zur politischen Arbeit beitragen, dürfen Sie sich darüber auch nicht beklagen.

 
  
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  Agnes Jongerius (S&D). – Voorzitter, het is wel duidelijk dat nog niet iedereen de lessen van de vorige crisis geleerd heeft. Als ik sommige christendemocraten hier in dit huis hoor zeggen dat het eigenlijk alleen maar over begrotingsregels gaat, dan denk ik: ze hebben het nog niet helemaal goed begrepen. We moeten ons uit de coronacrisis investeren, zodat iedereen straks zeker kan zijn van goed werk en van goede zorg. Europa is immers meer dan munt en markt en de economie bestaat niet in een vacuüm. Het mag niet draaien om de belangen van multinationals terwijl mensen worden vergeten.

Daarom moet het Europese semester met die afspraken die landen met elkaar maken om hun economieën te coördineren, ook bijdragen aan meer zekere banen, aan het bestrijden van armoede, aan het halen van de klimaatdoelen. Dat moet zeker geen sprintje worden om weer zo snel mogelijk te bezuinigen en de verzorgingsstaat af te breken, want als we na 2022 onmiddellijk weer teruggrijpen op de oude begrotingsdoelstellingen, dan betalen de burgers van Europa daarvoor een heel hoge prijs.

Vandaar dat ik blij ben met de verslagen die op tafel liggen, dat ik ook blij ben met het voornemen van het Portugese voorzitterschap om in Porto ook over sociale doelstellingen te spreken, want wat mij betreft is het helder. Sociale doelstellingen moeten even veel gewicht krijgen als de economische en de klimaatdoelstellingen.

 
  
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  Dragoș Pîslaru (Renew). – Madam President, as a direct contributor from both the Committee on Employment and Social Affairs and the Committee on Economic and Monetary Affairs, I can tell you there is a reason why the European Semester is now at the crossroads of our political beliefs here in the European Parliament. It is because we disregarded its honesty and dismantled its credibility. We have seen this instrument frequently becoming a source of discord, and even an object of ridicule for national politicians. The degree of implementation of the country-specific recommendations is low. The national and regional parliaments do not debate openly about country reports and CSRs. And look where all this has brought us: failing to create a European value added, lacking resilience and uncoordinated in our responses against the COVID-19 pandemic.

The annual sustainable growth strategy 2021 points us in the right direction, relying on the key role of the recovery resilience facility for our recovery, and by reinforcing the commitment to implement the European pillar of social rights through a clear action plan.

Dear colleagues, the time is upon us to restore the honesty and credibility of the European Semester. We need a renewed European Semester – one that is comprehensive, sustainable and innovative. Instead of trying to outlaw bad policies, the new Semester should nurture ownership of good policies within the Member States, and should be a visible voice of reason that supports an informed debate and gradually builds up popular support for sound policies.

Fixing these deep-seated dysfunctionalities of the national political systems is not going to happen fast, but democracies mature and learn to control these tendencies. With time and perseverance, this Semester can be a valuable component in facilitating this process. Let’s start working together, from now, for a renewed European Semester. Yes, we can do it.

(Applause)

 
  
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  Peter Kofod (ID). – Fru formand! Når man læser betænkningen her, så bliver jeg virkelig bekymret, særligt over den del, der handler om beskæftigelse og indblanding i sociale aspekter. Jeg frygter ganske enkelt, at EU kommer til at gå alt, alt for langt. Jeg vil gerne advare om, at større EU-indblanding på dette område ikke nødvendigvis kommer til at løse de problemer, som Europa måtte have. Måske snarere tværtimod. For det første fordi det rent principielt –synes jeg – er det forkerte at gøre. Social- og beskæftigelsespolitik er en hjertesag for vores nationalstater. Det er vores egne lande, der skal passe på vores egne særegne modeller. De fortjener ganske enkelt bedre end én model, som man tror kan passe alle. For det tror jeg ikke på, findes i et mangfoldigt Europa. Jeg tror, vi skal skræddersy de forskellige modeller til vores forskellige lande, og det må landene klare selv. For det andet tror jeg ikke på, at det vil virke. En social Union vil undergrave vores nationale politikker og i øvrigt være voldsomt indgribende i vores forskellige måde at leve vores liv på. Og så kan jeg forstå, at man kræver en fælles europæisk arbejdsløshedsordning. I mine ører lyder det ekstremt negativt. Forestiller man sig virkelig, at skatteborgere – for eksempel i Danmark – skal betale for arbejdsløshed andre steder i Europa? I andre lande, som har nægtet at udvise økonomisk mådehold, reformere deres økonomi og passe på sig selv? Det kommer ikke til at ske! Det vil forudsætte et helt andet samarbejde, der vil savne enhver form for sund fornuft.

 
  
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  Ernest Urtasun (Verts/ALE). – Señora presidenta, señor vicepresidente ejecutivo, ustedes han anunciado esta semana que prorrogaban la cláusula de escape del Pacto de Estabilidad y Crecimiento un año más: es una buena noticia. Haber empezado el año ya con procedimientos de déficit excesivo en pleno Fondo Europeo de Recuperación hubiera sido un sinsentido, y desde luego yo creo que la noticia —y el anuncio que hicieron— es de celebrar.

Sin embargo, es evidente que las normas actuales que tenemos no van a poder reintroducirse tal y como las tenemos; todo el mundo lo sabe y, por ello, hoy yo me atrevo a sugerirle, señor vicepresidente ejecutivo, cinco líneas de actuación en ese debate sobre las reformas que vamos a tener.

En primer lugar, debemos seguir profundizando en la capacidad presupuestaria europea, como hemos hecho con el Mecanismo de Recuperación y Resiliencia.

En segundo lugar, necesitamos una regla de oro para determinadas inversiones: no va a haber transición ecológica y lucha contra el cambio climático sin determinadas inversiones, y esa regla de oro la necesitamos.

En tercer lugar, deberíamos sustituir los límites de déficit por una regla de gasto que de alguna forma estableciera cómo crece el gasto nominal en los Estados miembros: sería una variable observable, mucho más objetiva que no las que utilizamos ahora, como la brecha de producción o el saldo estructural, que, de alguna manera, son totalmente ineficaces.

En cuarto lugar, necesitamos un tratamiento diferente de la deuda: los niveles de endeudamiento que tenemos no los podemos tratar con las normas que tenemos, y las condiciones monetarias actuales son muy distintas a cuando establecimos estas normas; necesitamos cambiar eso.

Y, en quinto lugar, hemos de reforzar el diálogo macroeconómico entre los países, incluidas sus balanzas comerciales.

Creo que son cinco líneas de actuación que nos permitirían tener unas normas presupuestarias mucho más serias y razonables; desde luego, la flexibilidad que tenemos no nos va a servir para el periodo que vamos a iniciar después de 2023.

 
  
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  Eugen Jurzyca (ECR). – Vážená pani predsedajúca, Európsky semester je dôležitým mechanizmom na koordináciu rozpočtových a hospodárskych politík členských štátov. Všeobecná úniková doložka Paktu stability a rastu je aktivovaná už rok a podľa Komisie bude aktívna aspoň do konca budúceho roka. Niektorí toto rozhodnutie interpretujú ako zlyhanie fiškálnych pravidiel, ktoré treba prispôsobiť realite nových vysokých dlhov. Pravidlá však nezlyhali, podľa mňa, zlyhalo najmä dlhodobé nedodržiavanie a nevymáhanie týchto pravidiel. Členské štáty, ktoré si v dobrých časoch spravili svoje domáce úlohy, robili štrukturálne reformy a konsolidovali verejné financie, dnes majú rezervy na pomoc svojej ekonomike. Členské štáty bez reforiem a bez dostatočnej konsolidácie ostali aj bez fiškálnych rezerv odkázané na európske záchranné balíky. Ak by sa rezervy sporivých štátov rozdelili rovnomerne medzi všetky štáty, mohlo by sa stať, že si ich v dobrých časoch prestanú robiť - teda tie sporivé štáty a v budúcej kríze už jednoducho nebude čo prerozdeľovať. Pamätajme, že socializmus skončil aj preto, lebo už nebolo komu brať.

 
  
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  José Gusmão (The Left). – Senhora Presidente, até há dois anos atrás, a Comissão Europeia recomendava a Estados-Membros como o meu que cortasse nos seus sistemas públicos de saúde, sistemas esses que estão hoje a salvar a vida dos seus cidadãos.

Parabéns aos governos que ignoraram essa, como outras recomendações. Hoje, a direita não quer que se incluam indicadores sociais e ambientais no Semestre Europeu. Diz que vão prejudicar o crescimento e a criação de emprego. Lamento informar que o modelo de governação económica europeu já falhou nesses objetivos. Falhou no desempenho miserável da zona euro desde a sua criação. Falhou nos programas de ajustamento que provocaram recessões, um aumento do desemprego e um aumento da dívida pública.

Os objetivos sociais e ambientais são objetivos da política económica. Se não o forem, são conversa. O investimento e emprego necessário para estes desafios são o melhor caminho para a recuperação económica e, se querem fazer um balanço do Semestre Europeu, façamos um balanço de como ele tem falhado sistematicamente à União Europeia ....

(A Presidente retira a palavra ao orador.)

 
  
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  Daniela Rondinelli (NI). – Signora Presidente, onorevoli colleghi, è stata necessaria una pandemia per affermare due principi cari al Movimento5Stelle: "nessuno si salva da solo" e "non lasciare indietro nessuno". Questi hanno portato al recovery fund e al congelamento del patto di stabilità.

Pensiamo che ora però serva un terzo principio, "l'Europa di tutti". Per fare questo manca un tassello, ossia cambiare radicalmente il semestre europeo e tutti i meccanismi di governance vigenti, mettendo gli obiettivi ambientali e sociali allo stesso livello di quelli macroeconomici.

Non dobbiamo inventarci nulla: è già tutto scritto. Gli obiettivi di sviluppo sostenibile e il pilastro europeo dei diritti sociali sono noti da anni, con la differenza che passeranno dall'essere delle semplici enunciazioni di principio a obiettivi da perseguire concretamente dagli Stati membri.

Ne conseguirà una governance diversa, basata su una golden rule in base alla quale gli Stati non saranno più ammoniti se si rifiutano di tagliare la spesa sociale e che prevede invece lo scorporo degli investimenti green e sociali dal computo del deficit.

Una rivoluzione gentile è alle porte e con essa il futuro dell'Europa.

 
  
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  José Manuel Fernandes (PPE). – Senhora Presidente, caros Comissários, Senhora Secretária de Estado, caras e caros Colegas, o emprego, e nomeadamente o emprego jovem, que tem sido esquecido, deve ser a prioridade. É preciso recuperar empregos perdidos, manter os postos de trabalho, mas, em simultâneo, também criar novos empregos.

Para isso é necessário investimento público e privado, modernizar a nossa economia, eliminar a burocracia. É para isto que serve o Mecanismo de Recuperação e Resiliência. E os Estados-Membros deveriam utilizar os planos nacionais de recuperação e resiliência para estes objetivos, para também promover a coesão territorial, económica e social.

Não há só pobreza, infelizmente, nas grandes áreas metropolitanas e muitos Estados—Membros pregam aqui bem a solidariedade e depois esquecem-se de praticar essa mesma solidariedade internamente.

Os Estados-Membros não podem usar os planos nacionais de recuperação para financiar o Estado, para fazer mais do mesmo, para financiar despesa corrente. Não se pode perder esta oportunidade. Temos aqui um precedente que devemos utilizar para o futuro. Caso seja necessário, o Mecanismo de Recuperação e Resiliência, o Semestre Europeu, tem de ser uma mais-valia.

 
  
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  Pedro Marques (S&D). – Madam President, allow me to be completely clear. The European Semester is old. Really old. In spite of the objectives of the Stability and Growth Pact, our experience from a decade ago shows that its rules are not fit for purpose. The extension of the general escape clause for one more year is, of course, good news, but it’s only a first step. The escape clause must not be withdrawn before the economy returns to its pre—crisis level. But before the Stability and Growth Pact is in place again, it must be deeply revised. The economic landscape has changed and Europe’s priorities have evolved. The European Semester must do the same.

The pandemic has resulted in a dramatic increase in public debt for every country. However, as interest rates are estimated to continue to be low for several years, its impact will be watered down. As such, the pace of reduction of public debt can, and must, be reduced, not forcing Member States into a decade of austerity and economic depression. Furthermore, we must also implement the so long—discussed golden rule for sustainable investment, and we need a more inclusive Semester and macroeconomic rules, not just about numbers, but also about the people and the environment.

We know what has to be done. Let’s just do it together.

 
  
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  Luis Garicano (Renew). – Señora presidenta, señor Dombrovskis, cuando miramos la situación económica a la que nos enfrentamos, vemos dos problemas. Por un lado, tenemos la pandemia, que se está alargando y está creando una situación económica de crisis mucho más prolongada que la que imaginábamos cuando aprobamos el Plan de Recuperación y las propuestas del Parlamento esta primavera.

Por otro lado, tenemos un incremento muy importante de la deuda que hace que muchos se preocupen de cómo la vamos a pagar. Las respuestas ante estos dos problemas difieren entre el lado izquierdo y el lado derecho de la cámara. En el lado izquierdo dicen: «Bueno, lo importante es la pandemia; gastemos y gastemos y gastemos ahora, y luego, si acaso, ya pediremos que nos perdone la deuda el Banco Central Europeo». En el lado derecho de la cámara se empieza ya a oír «consolidación fiscal», se empieza ya a oír hablar de preocupación por la deuda y que hay que echar el freno.

Creo que ninguna de las respuestas es correcta. Cuando vemos las economías europeas, lo que hacen falta son las dos cosas: hoy, gastar; hoy tenemos que gastar mucho más. Miremos lo que están gastando los Estados Unidos; el estímulo fiscal del que están hablando, comparado con el nuestro, es verdaderamente muchísimo mayor: estamos hablando de cuatro billones —con doce ceros—, frente al que aprobamos aquí. Pero, a la vez, hay que asegurar la sostenibilidad de las finanzas a medio plazo y hay que hacerlas sostenibles. Parece obvio, pero no lo es.

Mi Gobierno, el Gobierno de nuestro país, está haciendo lo contrario: está gastando a largo plazo, introduciendo programas estructurales, y está escamoteando la ayuda que necesitan ahora mismo los autónomos. Hagamos lo que tenemos que hacer para salir de esta crisis.

 
  
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  Jordan Bardella (ID). – Madame la Présidente, voilà maintenant une décennie que le Semestre européen aura été instauré, il est temps d’en tirer le bilan.

Jamais les divergences entre les économies de la zone européenne n’auront été aussi profondes. En revanche, ce Semestre aura rempli avec grand succès son objectif de lier un peu plus les mains des États, de confisquer leurs choix économiques au profit de la Commission européenne. Durant cette crise, l’Union européenne aura été la désunion européenne. En ce moment même, votre Waterloo vaccinal, l’incompétence de l’Union européenne dans la commande de vaccins et son approvisionnement dans les États, aura conduit de plus en plus de pays européens à prendre les choses en main par eux-mêmes, à l’image de l’Autriche, de la Hongrie ou de la Pologne.

Si vous souhaitez davantage de coordination au sein de l’Union européenne, cessez donc de chercher à tout prix à forcer la main des États et consacrez plutôt votre énergie à faire la preuve de votre efficacité.

La Commission européenne exige, pour pouvoir bénéficier des fonds du plan de relance européen qui va suivre, que les États mettent en œuvre ces réformes structurelles édictées dans le cadre du Semestre européen. Ce chantage pour les États membres signifie notamment pour mon pays, la France, la réforme de l’assurance chômage, la libéralisation des services publics et, bien sûr, la réforme du système des retraites, à l’heure où la précarité va exploser. Qu’obtiendra la France en échange du respect de toutes ces exigences? Dans le meilleur des cas, une aumône de 4 milliards d’euros d’ici l’été, soit 4 % dérisoires dont nous avons besoin pour financer un plan de relance déjà sous-dimensionné.

L’Union européenne aura décidément raté une occasion de se réconcilier avec les peuples.

 
  
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  Bas Eickhout (Verts/ALE). – Madam President, first of all, I would like to thank and compliment the Commission. We don’t do that that often, I do realise, but I see that the Commission is learning from the previous crisis and seeing that the Semester needs an improvement and that we need to change the rules.

I have to compliment the Commission because on the Right side of this Parliament, they don’t seem to have learned that yet, so I really wish the Commission to put that forward. I also hope that in the Council we will see a bit of a learning curve. Let’s see what Porto will bring.

We are talking about economic governance here and economic governance is there to achieve targets. Economic governance is not a target in itself. We do that to deliver on the targets of social and environmental development within Europe. That’s why we have economic governance. That’s why we need to discuss how to change the rules to have more space for investments, how to be more countercyclical. These are the questions that need to be addressed, and that’s why we need a reform of the Semester. I’m happy that the Commission is going down that path, hopefully the Council too, and then in the end, who knows, maybe the EPP?

 
  
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  Raffaele Fitto (ECR). – Signora Presidente, onorevoli colleghi, due fattori condizionano questa nostra discussione.

Il primo è l'imperdonabile ritardo del piano dei vaccini e il secondo è il fatto che le prime risorse arriveranno realmente non prima dell'estate e questo condiziona pesantemente l'azione, il ruolo e le difficoltà dei cittadini e delle imprese.

È stato molto positivo sospendere il patto di stabilità e crescita fino alla fine del 2022, ma questo non basta. Occorre accelerare l'attuazione dello strumento di ripresa e di resilienza: ad oggi solo un terzo degli Stati membri ha ratificato la decisione sulle risorse proprie, con il rischio che l'attuazione dei piani slitti ulteriormente e qui bisognerà anche comprendere come trasformare il malvezzo della spesa corrente in spesa per gli investimenti.

Favorire più investimenti in particolare per le piccole e medie imprese; evitare che il processo di transizione ambientale possa penalizzare la competitività del nostro sistema economico e produttivo; coinvolgere infine le regioni e le autorità locali per creare una sinergia tra i piani nazionali di ripresa e quelli della politica di coesione, soprattutto nei territori che già prima della pandemia pagavano dei ritardi strutturali.

Non bisogna ripetere gli errori del passato e bisogna fare tutto ciò che è utile per proteggere le nostre economie, guardando a una prospettiva seria di cambiamento profondo di cui c'è fortemente bisogno.

 
  
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  Younous Omarjee (The Left). – Madame la Présidente, à présent, je pense qu’il faut poser la question de la sortie définitive du pacte de stabilité budgétaire. Ces règles étaient absurdes hier, elles sont devenues dangereuses aujourd’hui avec la crise qui va se prolonger, les divergences entre les économies se renforcer, la cohésion reculer et devant nous ce risque d’explosion même de la zone euro.

En réalité, ce pacte de stabilité budgétaire, qui bridera les capacités des États pour la relance à long terme, devient celui du désordre social et de l’accroissement des inégalités et seul un aveuglement idéologique pourrait conduire à son maintien.

Il est donc temps d’en sortir et d’inventer une nouvelle forme de gouvernance économique adossée sur des critères de cohésion, sur des critères sociaux et climatiques et c’est un temps nouveau, une occasion inespérée qui peut s’ouvrir pour une réforme du Semestre européen.

 
  
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  Isabel Benjumea Benjumea (PPE). – Señora presidenta, el Parlamento Europeo lleva dos años sin pronunciarse sobre la Estrategia Anual de Crecimiento Sostenible de la Unión, dos años sin ponerse de acuerdo sobre el importante instrumento de coordinación de las políticas económicas y presupuestarias que es el Semestre Europeo.

Para aquellos ciudadanos que hoy nos están siguiendo, el Semestre Europeo lo que hace es dar recomendaciones a los Estados miembros para que adopten las políticas económicas que ayuden a que haya estabilidad financiera y a que seamos más competitivos.

En este sentido, acabamos de aprobar un paquete inmenso, con un desembolso inmenso, para hacer frente a la terrible crisis social y financiera que sigue a la pandemia, y los ciudadanos europeos tienen que entender que esas recomendaciones no se pueden diluir, porque hoy son más importantes que nunca: necesitamos que haya un control sobre el gasto para que ese gasto se haga de la manera más eficiente.

Como española sé muy bien de lo que hablo: tenemos que evitar que en esta crisis tengamos más planes E encima de la mesa, que sirven para gastar y gastar, pero no son inversiones que nos hacen salir más fuertes y competitivos y, si quieren ustedes, resilientes, que es de lo que se trata.

Por eso es tan importante que el Semestre Europeo se ciña a sus objetivos, a esas recomendaciones, y que no pretendamos hacer, como han dicho otros compañeros míos del Partido Popular Europeo, un árbol de Navidad en el que se incluyan demasiados temas que diluyan ese objetivo.

Es fundamental que se establezca un control sobre el gasto y es fundamental establecer las recomendaciones para las reformas —reformas laborales, reformas estructurales— que permitan que los europeos, las generaciones que vengan, tengan más oportunidades.

 
  
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  Heléne Fritzon (S&D). – Fru talman! Kommissionen och rådet! För att vi ska få en positiv återhämtning efter den pågående krisen och när vi ska möta den gröna omställningen och den digitala utvecklingen krävs både investeringar och reformer. Principerna för den europeiska pelaren för sociala rättigheter och målen för hållbar utveckling måste vara den kompass som styr investeringar och reformer. Det är bara så som vi kan skapa sysselsättning och en hållbar tillväxt där vi säkerställer lika möjligheter och ett socialt skydd för alla. Levnadsstandarden för EU:s alla medlemsstater och EU:s alla medborgare måste förbättras.

En annan minst lika viktig fråga handlar om jämställdhet. Skillnaderna mellan kvinnor och män är oerhört stora när vi kommer till sysselsättning, lön och pension. Det är helt oacceptabelt, och därför måste återhämtningen också styras av ett jämställdhetsperspektiv som mer konsekvent integreras i den årliga tillväxtstrategin.

Vi ska bygga den nya ekonomin för Europa. Den nya ekonomin måste bli en grön ekonomi där kampen för klimat och jämställdhet går hand i hand.

 
  
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  Marie-Pierre Vedrenne (Renew). – Madame la Présidente, Messieurs les Commissaires, Madame la Ministre, 2021 sera l’année de la relance et le Semestre européen l’instrument de coordination de nos politiques de relance.

Les trois priorités que j’avais identifiées en octobre, lors de notre précédent débat sur les aspects sociaux du Semestre européen restent d’actualité: l’urgence des politiques de soutien, le maintien du cap des transitions, l’accélération de l’agenda social européen. Les plans de relance nationaux accompagnés des fonds européens devront contribuer à assurer justice sociale, lutte contre la pauvreté et convergence vers le haut. Monsieur le Commissaire Schmitt, vous avez publié votre plan d’action pour la mise en œuvre du socle européen des droits sociaux. Vous y proposez le renforcement du Semestre européen, notamment la dimension sociale ainsi que la révision des indicateurs de suivi. Ces annonces sont plus que bienvenues. Car aujourd’hui, plus que jamais, un nouveau pacte budgétaire au service du progrès social et de la lutte contre le changement climatique doit voir le jour.

Tirons les enseignements de cette crise, ne reproduisons pas les erreurs de la crise financière de 2008. Aujourd’hui, plus que jamais, la priorité n’est pas à la rigueur budgétaire, mais bien à l’investissement et au soutien des plus vulnérables, de nos entreprises, de nos travailleurs et ce, quoi qu’il en coûte. Inclusion, convergence, progrès social, voilà les maîtres mots pour guider la refonte du Semestre européen au service des Européens et de l’Europe de la justice sociale.

 
  
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  Guido Reil (ID). – Frau Präsidentin, liebe Kolleginnen und Kollegen! Wir reden heute über das Europäische Semester für die wirtschaftspolitische Koordinierung. Und da gibt es erst einmal Positives zu berichten. Denn die europäische Arbeitslosenrückversicherung ist tatsächlich vom Tisch. Es hat sich die Einsicht durchgesetzt, dass wir nicht Arbeitslosigkeit finanzieren sollten, sondern lieber die Schaffung von Arbeitsplätzen. Dafür soll auch ein neues Instrument geschaffen werden, die effektive, aktive Unterstützung für Beschäftigung. Das hört sich erst einmal gut an.

Nur leider gibt es bei der EU immer einen großen Unterschied zwischen Theorie und Praxis. Die Schaffung von Arbeitsplätzen mit Geld hat in der Vergangenheit ganz schlecht funktioniert. Seit zehn Jahren versuchen wir, die Jugendarbeitslosigkeit zu bekämpfen – mit viel Geld aus dem Europäischen Sozialfonds. Aber die Jugendarbeitslosigkeit in Griechenland, in Italien und Spanien ist schlimmer und schlimmer geworden. Ganz aktuell ist Spanien Spitzenreiter mit 40,2 % Jugendarbeitslosigkeit – 40,2 %.

Also mit Geld Arbeitsplätze zu schaffen, hat in der Vergangenheit nicht funktioniert. Das sind strukturelle Probleme. Diese strukturellen Probleme müssen national gelöst werden. Selbst mein eigenes Land, das vermeintlich starke Deutschland, hat da massive Probleme.

So hat das anerkannte Wirtschaftsforschungsinstitut, das Mannheimer Wirtschaftsforschungsinstitut, erst im Februar festgestellt, dass der deutsche Arbeitsmarkt sehr unattraktiv geworden ist. Bei der Digitalisierung und bei der Bildung sind wir noch auf einem Niveau von einem Entwicklungshilfeland. Gleichzeitig gönnen wir uns die höchste Steuerlast, die höchste Abgabenlast und ganz on top auch noch die höchsten Energiepreise der Welt.

So funktioniert Arbeitsmarktpolitik nicht.

 
  
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  Claude Gruffat (Verts/ALE). – Madame la Présidente, Messieurs les Commissaires, Monsieur Dombrovskis, Monsieur Schmit, Madame la Ministre, chers collègues, engluée depuis un an dans la crise sanitaire et économique, l’Union doit anticiper les défis à venir comme celui du climat. Préparer ce terrible futur exige beaucoup d’humilité. Cela demande notamment de comprendre ce que l’on peut continuer comme avant ou pas.

Les règles budgétaires, jusqu’ici considérées comme immuables, ont été largement bousculées, qu’on le veuille ou non. Après des mois sans position claire du Parlement, je me réjouis évidemment d’un accord et du soutien par ce rapport à l’élargissement de la portée du Semestre aux objectifs climatiques, environnementaux et sociaux de l’Union. Mais certains dogmes, comme les 3 % du déficit, la réduction du déficit structurel de 0,5 % du PIB par an ou encore les 60 % de dette ne trouvent plus écho aujourd’hui au sein de l’Union, étant rendus inopérants dans le contexte. Ces règles ne font plus sens ni pour les citoyens et citoyennes.

Tout le monde d’après veut se reconstruire en ne laissant personne sur le bord de la route: il nous faut d’urgence une révision profonde des règles pour notre planète et pour une justice sociale.

 
  
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  Elżbieta Rafalska (ECR). – Pani Przewodnicząca! Szanowni Komisarze! Pani Minister! Funkcjonujemy w warunkach kryzysu epidemicznego, a jednak za niewystarczające uważam odniesienie się w dokumencie do wsparcia gotowości i odporności krajowych systemów ochrony zdrowia, a to może zaskakiwać. Obszar ten jest oczywiście wyszczególniony w wyzwaniach, przed jakimi stoją państwa członkowskie, w części odnoszącej się do priorytetów, jednak nie ma odzwierciedlenia w części dotyczącej pobudzenia reform i inwestycji w celu wsparcia trwałej odbudowy.

Jeśli chodzi o część społeczną, a głównie kwestie zatrudnienia, pragnę wspomnieć o kluczowym znaczeniu przeciwdziałania bezrobociu oraz przyspieszonych procesów cyfryzacyjnych, które są istotne na rynku pracy. Chciałabym także zwrócić uwagę na wszystkie słabości systemu i modelu opiekuńczego oraz wyzwania, które stoją przed usługami opiekuńczymi.

 
  
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  Ivan Vilibor Sinčić (NI). – Poštovana predsjedavajuća, dokumenti koji su iscurili iz njemačke vlade jasno su pokazali da je strah od korone namjerno generiran, a slično je i s europskim dugom. Vrijeme je da stavimo ljude na prvo mjesto. Narodi Europe u dužničkom su ropstvu, a korona-kriza samo je dodatno produbila to dužničko ropstvo. Monetarni sustav u kojem živimo, koji imamo u Europi, počiva na stvaranju novca iz ničega, ex nihilo ili printanjem ili elektronički, dakle pritiskom tipke na računalu, često bez pokrića. Jedini način da građani dođu do tog novca je da ulaze u kredite, skupe i dugogodišnje. Vrijeme je da se slome okovi dužničkog ropstva. Vrijeme je da centralne banke uplaćuju, dakle, određen mjesečni iznos direktno na račun građanima, bez duga, bespovratno, slobodan, pozitivan, nekreditni novac. Vidimo ovaj način kao jedan od načina financiranja programa bezuvjetnog, univerzalnog temeljnog dohotka. Bogatstvo može, kolegice i kolege, doći samo iz slobode. Samo oslobođeni straha stresa i duga naši sugrađani mogu ostvariti svoj puni životni potencijal. Tek tada ćemo moći govoriti o pravom razvoju.

 
  
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  Στέλιος Κυμπουρόπουλος (PPE). – Κυρία Πρόεδρε, κύριοι Επίτροποι, σύμφωνα με την Eurostat μόνο το 50,6% των ανάπηρων ατόμων βρίσκονται σε απασχόληση. Το 2019 δε 28,4% των Ευρωπαίων συμπολιτών μας με κινητική βλάβη αντιμετώπισαν το φάσμα της φτώχειας και του κοινωνικού αποκλεισμού. Αυτά τα συγκλονιστικά στοιχεία μάς φέρνουν αντιμέτωπους με την ανάγκη να επικεντρωθούν τα Ευρωπαϊκά Εξάμηνα περισσότερο στην έννοια της κοινωνικής βιωσιμότητας, αλλά και την ανάγκη να υιοθετήσουμε κοινωνικές πολιτικές οι οποίες να συμβάλλουν στη μείωση της φτώχειας, των ανισοτήτων, στην πρόσβαση σε υπηρεσίες καθώς και την παροχή ίσων ευκαιριών εργασίας, εκπαίδευσης και κατάρτισης, οι οποίες με τη σειρά τους θα μας επιτρέψουν να αδράξουμε τις μοναδικές ευκαιρίες που συνεπάγεται ο ψηφιακός μετασχηματισμός της οικονομίας μας αλλά και να αντιμετωπίσουμε ενδεχόμενες βραχυπρόθεσμες ή μακροπρόθεσμες συνέπειες της κοινωνίας μας. Αυτός είναι ο δρόμος για να επιτύχουμε τη βιώσιμη ανάπτυξη της Ευρώπης, όπως αυτή περιλαμβάνεται στις Συνθήκες της Ευρωπαϊκής Ένωσης με στόχο την πλήρη απασχόληση και την κοινωνική πρόοδο. Γιατί όταν εγώ, ως ευρωβουλευτής, δεν μπορώ να μιλήσω από το κεντρικό πόντιουμ λόγω αναπηρίας, μπορείτε να φανταστείτε τι προσκόμματα και εμπόδια αντιμετωπίζουν άλλοι ανάπηροι συμπολίτες μας στους χώρους εργασίας, αλλά και εν γένει στη ζωή τους.

 
  
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  Jonás Fernández (S&D). – Señora presidenta, señor vicepresidente ejecutivo, señora presidenta en ejercicio del Consejo, este Parlamento debate —y espero que apruebe hoy— dos informes importantes, claves en estos momentos de incertidumbre, de dudas también, sobre la evolución económica del conjunto de la Unión.

Y quiero, en primer lugar, agradecer el trabajo de mis compañeros Lina Gálvez, en la Comisión de Empleo y Asuntos Sociales, y Joachim Schuster, en la Comisión de Asuntos Económicos y Monetarios, que han hecho un trabajo excelente para alcanzar un consenso amplio que permita que esta cámara tenga una voz clara en el debate que la Comisión y el Consejo están celebrando sobre la aplicación del Semestre Europeo y también sobre las normas presupuestarias. Y quería agradecer también, por supuesto, el esfuerzo de mi compañero Markus Ferber para alcanzar a última hora enmiendas de transacción para apoyar el informe sobre el Semestre Europeo.

Llega en un momento clave donde la Unión, de alguna manera, ha roto viejas concepciones. Por primera vez en la historia, la Unión va a emitir deuda comunitaria, deuda común, para financiar la recuperación. Por primera vez también, la Comisión ha propuesto no aplicar las normas presupuestarias durante estos momentos de crisis. Damos la bienvenida al mantenimiento de esta regla durante al menos el próximo año y hasta que la recuperación sea firme, y creemos que debemos aprovechar estos meses para revisar a fondo las normas presupuestarias, porque nadie cree ya que podamos volver a los guarismos marcados en las normativas previas y necesitamos dotar al conjunto de la Unión de una política presupuestaria anticíclica que sea sostenible.

 
  
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  Caroline Nagtegaal (Renew). – Voorzitter, in Europa wordt momenteel volop gevaccineerd tegen het coronavirus. En zoals premier Rutte deze week zei: we zijn op weg naar de eindstreep, naar een normaler leven waarin iedereen weer meer ademruimte krijgt, de ademruimte waar we zo naar snakken zodat ook onze economie zich weer kan herstellen.

We spreken vandaag over het Europees semester. Dit is wat mij betreft een belangrijke cyclus van coördinatie van economisch en begrotingsbeleid binnen de Europese Unie. En dat moet zo blijven, juist nu in deze economische zware en moeilijke tijden. De vraag is eigenlijk: hoe kunnen we de Europese economie zo snel mogelijk weer laten herstellen zodat we tegelijkertijd de uitgaven beheersbaar houden? Hierin moeten we een goede balans vinden. Dat betekent dat we na moeten denken over het hoe en op welke termijn en dat we de begrotingsregels dan ook weer kunnen aanscherpen. Want juist deze regels zorgen voor een verstandig begrotingsbeleid zodat landen bij nieuwe economische schokken dit zelfstandig kunnen opvangen.

Het afgelopen jaar heeft de Europese Unie, terecht wat mij betreft, haar solidariteit getoond naar landen die zwaar getroffen zijn door de coronacrisis. Als de economie zich weer voldoende herstelt, moeten we ook weer terug naar de normale begrotingsregels, simpelweg om landen weerbaarder te maken. We moeten mensen vaccineren, de economie herstellen. Zo gaan we naar de eindstreep, zo gaan we naar een normaler leven.

 
  
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  Maximilian Krah (ID). – Frau Präsidentin, liebe Kollegen! Das Gegenteil von gut ist gut gemeint. Und niemand bestreitet hier, dass die europaweite Koordinierung der Haushaltspolitiken gut gemeint ist.

Aber die Ergebnisse, die wir erleben, sind eben, dass die Europäische Union der große globale Wirtschaftsraum mit der niedrigsten Investitionskraft und seit Jahren mit dem niedrigsten Wirtschaftswachstum ist. Und wir lösen das Problem nicht, wenn wir, wie hier teilweise gefordert, nun auch noch diese Koordination mit dem Gedanken des Klimaschutzes oder der Gleichberechtigung der Geschlechter aufladen, sondern Innovation und Wirtschaftswachstum kommen aus Freiheit und aus weniger staatlicher Koordination.

Und deshalb stellt sich die Frage, ob die Forderung nach immer mehr europäischer Zentralisierung, Regulierung und Kooperation richtig ist oder ob wir nicht Wettbewerb zwischen verschiedenen nationalstaatlichen Ansätzen und mehr Freiheit für die Akteure der Wirtschaft brauchen. So schaffen wir eher Vollbeschäftigung und Wirtschaftswachstum als durch immer mehr Staat, immer mehr Konferenzen und immer mehr Koordination.

 
  
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  Beata Mazurek (ECR). – Pani Przewodnicząca! Szanowni Państwo! Polityka społeczna i polityka zatrudnienia to kwestie, które leżą głównie w kompetencji państw członkowskich. Jednakże w czasie trwania pandemii i po jej zakończeniu potrzebne będzie ustanowienie wspólnych celów i działań skoncentrowanych na walce z jej negatywnymi skutkami. Głównym problemem jest duże bezrobocie szczególnie dotykające ludzi młodych, których aktywizacja będzie niezbędna do odbudowy gospodarczej po COVID–19.

Ważnym czynnikiem pobudzającym ożywienie gospodarcze może okazać się przyspieszona transformacja cyfrowa, która już dziś wspiera gospodarkę i generuje nowe miejsca pracy. Unia Europejska powinna zagwarantować każdemu obywatelowi równy dostęp do szkoleń i narzędzi cyfrowych. Jednakże nie możemy zapomnieć o osobach starszych i o trudnej sytuacji w systemie opieki społecznej. Tu również potrzebne są działania w celu zapewnienia stabilności systemów emerytalnych oraz zapewnienie opieki długoterminowej, profilaktyki i leczenia.

 
  
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  Радан Кънев (PPE). – Госпожо Председател, на първо място приветствам този доклад и идеята за координация и по-близко наблюдение на икономическите и социалните политики в Съюза, за по-строг контрол на разходите, свързани със Зеления пакт, възстановителните планове и постигане на целите на Европейския социален стълб. Това наблюдение е необходимо, то е дори задължително.

Не можем да постигнем социалните цели за по-високи доходи, за преодоляване на бедността и за зелена икономика, ако изсипваме парите на данъкоплатците в корупционни схеми и нереформирани сектори. Напротив, ако европейските средства са погрешно използвани, ако са обект на политическа злоупотреба, те могат да се превърнат в риск, в проблем. Те могат да захранват олигархията и да увеличават по този начин неравенствата, те могат да бъдат използвани за изкуствено дишане на фалирали енергийни предприятия и така, вместо да подпомогнат технологичния напредък и реформите, да ги спират. Могат да бъдат насочвани за предизборно купуване на гласове и така да задълбочават социалната маргинализация и зависимостите.

Европейската комисия трябва да гарантира, че всяка стотинка на данъкоплатеца е насочена именно за модернизация на икономиките и за адаптация на социалните системи към новите демографски и технологични реалности.

 
  
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  Gabriele Bischoff (S&D). – Frau Präsidentin, verehrte Frau Ministerin, verehrte Kommissare, liebe Kolleginnen und Kollegen! Die Debatte, die wir hier über das Europäische Semester führen, die ist doch ganz eng damit verknüpft, wie uns der Wiederaufbau in Europa nach dieser Pandemie gelingt und wie wir Europa hier nachhaltiger, digitaler und sozialer machen können. Aber um das zu erreichen, müssen wir diese Ziele auch stärker im Europäischen Semester verankern, und mit unserem Bericht hier aus dem Beschäftigungsausschuss machen wir ganz deutlich, dass mehr Aufwärtskonvergenz, stärkere soziale Sicherungssysteme, ein guter, funktionierender Sozialdialog und eine gute Gesundheitsversorgung essenziell sind, um aus so einer Krise zu kommen. Und das hat die vergangene Wirtschafts- und Sozialkrise ganz deutlich gezeigt. Denn Länder, die über diese Eigenschaften verfügen, sind schneller und besser durch die Krise gekommen.

Es ist deshalb an der Zeit, es ist überfällig, dass wir jetzt in den nationalen Reformprogrammen im gesamten Semester-Prozess die soziale Resilienz stärken. Und ich bin sehr froh, dass die Kommission das erkannt hat und auch voranbringt. Denn es kann nicht sein, dass nur die glimpflich aus der Krise kommen, denen es sowieso schon gut geht, oder dass diese eben dann auch tatsächlich unterstützt werden.

 
  
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  Fabienne Keller (Renew). – Madame la Présidente, Monsieur le Commissaire, nos concitoyens européens viennent de vivre une année de crises sanitaire, sociale, économique. C’est évident que nous ne pouvons pas mener le Semestre européen et appliquer les règles de stabilité comme nous le faisions avant. Cette position a été défendue et adoptée à une très large majorité dans l’avis de la commission des budgets sur le Semestre européen.

Ce Semestre européen est bien sûr essentiel à la convergence des politiques économiques nécessaires au fonctionnement du marché intérieur mais depuis sa création, de nombreux défis ont émergé. C’est pour cela que nous appelons en commission des budgets, à une meilleure prise en compte des questions sociales en lien avec la reprise de l’emploi, de la priorité environnementale, d’une plus grande coordination fiscale, de la réduction de la pauvreté et de l’égalité des sexes. À cet égard, je voudrais dire avec ma collègue Sylvie Brunet qu’il est prioritaire de réduire significativement les écarts qui existent en matière d’emploi entre les femmes et les hommes, ainsi que d’améliorer la situation des jeunes qui ne sont ni en études ni en emploi. Il est prioritaire également de lutter contre la pauvreté et l’exclusion sociale, d’en traiter les causes profondes. Nous devons aussi porter une attention aux conditions de travail de certains travailleurs mis à rude épreuve et qui nous ont été indispensables pendant la crise.

Ce rebond, cette nouvelle impulsion, pourra s’appuyer sur un budget pluriannuel et un plan de relance européen ambitieux, offrant aux États membres des possibilités de financement en faveur de la dimension environnementale et sociale de l’Union européenne.

 
  
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  Nicolas Bay (ID). – Madame la Présidente, si nous voulons retrouver la croissance, que nous avions d’ailleurs perdue bien avant la crise sanitaire, et si vous souhaitez que cette croissance soit durable: libérer et protéger, sont alors les deux conditions à réunir.

Il faut libérer notre économie et permettre à nos entreprises de donner leur plein potentiel sans les écraser par la fiscalité et la surrèglementation. Les décisions récentes sur le budget européen ont montré une véritable fuite en avant: hausse systématique des budgets, instauration de ressources propres, non pas pour alléger d’autant la contribution des États, mais pour alourdir encore le millefeuille fiscal.

Par ailleurs, votre surenchère de contraintes et de normes toujours plus exigeantes, environnementales notamment, avec un pacte vert pour l’Europe aux objectifs irréalisables, pèse évidemment comme un boulet sur nos entreprises, sur nos industries et nos agriculteurs et nos producteurs. Si encore vous parveniez à imposer ces normes à nos concurrents, et pour cela, il faudrait justement accepter de protéger notre économie, de s’affranchir du libre-échange mondialisé qui crée la concurrence déloyale et freine notre croissance. Il ne s’agirait d’ailleurs pas de surtaxer tous les produits entrants, mais simplement de mettre en place des barrières douanières lorsque c’est nécessaire, comme la plupart des pays du monde savent le faire, pour défendre enfin nos productions locales.

L’actuelle présidence portugaise de l’Union européenne, ainsi que certains dans cet hémicycle, réclament pourtant encore la conclusion rapide de l’accord commercial avec les pays du Mercosur. J’espère évidemment pour nos agriculteurs qu’il sera définitivement enterré.

S’obstiner à être les meilleurs élèves de la classe écolo n’aura pour seul effet que de nous rendre impotents et faibles à la merci des stratégies agressives de pays qui n’ont ni nos complexes ni nos pudeurs et à qui vous avez ouvert grand notre marché.

 
  
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  Andżelika Anna Możdżanowska (ECR). – Pani Przewodnicząca! Pani Minister! Przebieg prac nad sprawozdaniem w komisji ECON to kliniczny przykład ścierania się dwóch podejść: zdrowo konserwatywnego podejścia postrzegającego semestr europejski zgodnie z jego pierwotną funkcją jako proces koordynacji polityki budżetowej i gospodarczej oraz podejścia kreatywnego, a w gruncie rzeczy życzeniowego, usiłującego uczynić z semestru narzędzie realizacji wielu politycznych celów i idei.

Podejście, które słuszną troskę o środowisko czyni absolutnym priorytetem i jej podporządkowuje cele ekonomiczne takie jak troska o zrównoważone finanse i rozwój gospodarczy, powinno zwłaszcza teraz w sytuacji bezprecedensowego kryzysu być potraktowane jako skrajnie nieodpowiedzialne. Tymczasem ze strony marzycieli padają wobec twardo stąpających po ziemi realistów zarzuty mało ambitnego podejścia do sprawy.

Po kryzysie spowodowanym pandemią COVID-19 ważny jest przede wszystkim jednolity rynek. Tylko on może zapewnić wzrost wydajności i konkurencyjności europejskiej gospodarki. Kluczowe znaczenie ma budowanie strategicznej autonomii Unii Europejskiej. Jaki będzie wynik tego starcia, pokaże głosowanie. Mam jednak obawy, że wygrają nieodpowiedzialni marzyciele.

 
  
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  Maria Walsh (PPE). – Madam President, one of the very first benefits of Ireland joining the European Union in 1973 was the abolishment of a law restricting the employment of married women. Forty—eight years later, we are still struggling to address the issue of gender gaps in our labour market.

Today, the gender pay gap stands at 14% and the gender pension gap at 30%. Successive lockdowns have widened the existing gender divide in unpaid care work that was already keeping more women than men out of our labour market.

Women in Ireland and all over Europe, I salute you on the week of International Women’s Day, with many of you having no choice but to step back from your paid work to care for and educate family members during this pandemic.

There was never a more important time to use the European Semester process to focus on addressing the barriers to women’s full and equal participation in the workplace and to reduce the long—term impact COVID is having on women’s employment, women’s pay and women’s career development.

 
  
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  Alfred Sant (S&D). – Madam President, during this legislature this House has not yet managed to pass a single resolution regarding the economic aspect of the European semester.

The reason is simple. The rules binding the semester are not accepted by all as economically and socially effective. Regions, economic agents and political factions experience the process as an arbitrary system of governance. In the meantime, many believe that the draconian approach to semester rules has been the cause of increased poverty and dwindling public spending in crucial areas like health and education.

The root of the problem has been a ‘one size fits all’ methodology supposedly designed to promote a level playing field. It suits major EU regions and economic models to the disadvantage of others. Even now, assistance programmes and allowed exceptions are favouring regions which economically are most resilient to crisis. So, for instance, the handicaps carried by insular peripheral regions of the EU are still being underestimated.

We need a socially charged reform of the semester process, based on a tailor-made approach that reflects the separate needs of the different regions and communities of the Union.

 
  
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  Bogdan Rzońca (ECR). – Pani Przewodnicząca! Szanowni Państwo! Trzeba podziękować sprawozdawcom oraz pani Gálvez za zbudowanie dobrego kompromisu i za przygotowanie dobrego materiału, nad którym debatujemy. Później było już niestety gorzej, w trakcie pracy nad sensownym sprawozdaniem dołączono bardzo ideologiczne treści związane z ekologizmem, związane z ekocentryzmem. To bardzo dużo kosztuje, to jest niewyliczalne, a my mamy dzisiaj inne realne problemy tuż za naszym oknem. Dlatego uważamy, że tylko dobre inwestycje, dobrze obliczone, tylko dobre przeznaczanie funduszy strukturalnych i wszystkich dostępnych dziś instrumentów na gospodarkę, a konkretnie – pomoc przedsiębiorcom, pomoc pracodawcom, pomoc pracobiorcom, kwestie w dziedzinie polityki społecznej, to jest obecnie wyzwanie, które jest niezbędne, gdy mówimy o przygotowaniu i realizacji budżetu w Unii Europejskiej w następnych latach. Bądźmy więc mądrzy, przeznaczajmy te środki, które mamy dzisiaj, na obszary wymagające szybkiej i dobrej interwencji. I wtedy Unia Europejska będzie bardziej konkurencyjna. Wszystko można policzyć, a idee niepoliczalne to po prostu strata czasu.

 
  
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  Miriam Lexmann (PPE). – Vážená pani predsedajúca, už dlhodobo upozorňujeme na to, že napriek mnohým stratégiám i iniciatívam ešte stále pretrváva nerovnosť v odmeňovaní mužov a žien. V Európskej únii to predstavuje 14 percent. Na ňu následne nadväzuje nerovnosť v dôchodkoch. Ženy sú tak znevýhodnené nielen počas aktívneho života, ale neskôr počas dôchodkov, dôchodkového obdobia sa stávajú ohrozené chudobou. Samozrejme, táto situácia má komplexné príčiny, a to väčšieho zastúpenia žien v nižšie platených odvetviach, ako aj väčšieho množstva času stráveného neplatenou prácou v domácnosti či opatrovateľskými povinnosťami. Z týchto dôvodov ženy často akceptujú nižšie platenú prácu a prácu na kratší úväzok. Napriek tomu, že už roky systematicky upozorňujeme na tento fenomén, zatiaľ sme neurobili opatrenia, aby sa starostlivosť o deti alebo odkázaných príbuzných neodrážala v znížení dôchodkových nárokov v dôsledku vynechania rokov v kariére. Investícia do výchovy detí alebo opatrovanie rodinného príslušníka je hodnota sama osebe, ale má aj svoju vyčísliteľnú hodnotu pre naše hospodárstvo a udržateľnosť sociálneho systému. Preto sa treba zamyslieť nad tým, ako spravodlivejšie ohodnotiť obdobia starostlivosti a pretaviť ich do férovejších dôchodkov. Chcem sa poďakovať kolegom, že môj pozmeňovací návrh v tomto zmysle podporili, a apelovať na členské štáty, aby nasledovali toto odporúčanie pri úprave svojich dôchodkových reforiem.

 
  
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  Lukas Mandl (PPE). – Frau Präsidentin, sehr geehrter Herr Kommissar, liebe Kolleginnen und Kollegen! Wir erleben in unseren europäischen Gesellschaften eine Gleichzeitigkeit ganz unterschiedlicher Wahrnehmungen dieser Krise. Jene, die krank sind oder krank waren, die kranke Angehörige, Freundinnen und Freunde haben, haben besonders die Gesundheitskrise im Blick und wissen, wie gefährlich diese Krankheit ist. Jene, die Sorge um ihren Arbeitsplatz haben oder ihren Arbeitsplatz tatsächlich verloren haben, haben echte, ernste, existenzielle Sorgen. Und dann gibt es viele, die nehmen die notwendigen Maßnahmen wahr, folgen auch diesen notwendigen Maßnahmen, wissen aber: Ja, es ist nicht alles einfach im Alltag.

Wir konzentrieren uns auf die Bewältigung der Gesundheitskrise. Die Impfungen und alles, was damit zusammenhängt, stehen an erster Stelle. Aber dann sofort steht der Arbeitsmarkt auf unserer Arbeitsagenda. Deshalb ist es so wichtig, dass wir im Zuge der Debatte über das Europäische Semester darüber sprechen, wie jeder einzelne Arbeitsplatz erhalten und neue Arbeitsplätze geschaffen werden können.

Dass das Beihilfenregime für die Dauer der Gesundheitskrise ausgesetzt ist, war wichtig und ist auch ein Erfolg Österreichs und anderer Mitgliedstaaten, damit direkt, unmittelbar, schnell und mit voller Kraft geholfen werden kann, solange diese Gesundheitskrise andauert.

Und für danach brauchen wir zum Durchstarten Ausbildung, Weiterbildung, Chancen für Junge und mehr unternehmerische Freiheit, mehr Chancen für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, damit Europa gut aus der Krise kommt.

 
  
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  Massimiliano Salini (PPE). – Signora Presidente, onorevoli colleghi, signor Commissario, l'Europa al tempo del Covid ha cambiato le proprie parole d'ordine e ha deciso di mettere al centro della propria agenda politica pilastri come la crescita e le riforme e il connubio tra crescita e riforme, finalmente.

È un nuovo paradigma, è un paradigma che tiene conto del fatto che il rigore a volte è necessario, ma favorisce solo alcuni, mentre la crescita favorisce tutti. Non possiamo non considerare che chiedere riforme ai singoli paesi non può essere fatto da una Unione europea che a tratti invece sembra trincerarsi dietro l'illusione della propria infallibilità.

Le riforme le devono attuare tutti, altrimenti non si capirebbe per quale motivo normalmente su questo semestre, di cui ogni primo semestre discutiamo, non si trova mai un accordo, nemmeno qui in Parlamento. Il motivo qual è? Il motivo è che troppo spesso quello che noi chiamiamo "coordinamento dei paesi membri" si trasforma in una pretesa di "condizionamento": questo non favorisce la crescita.

Il lungo periodo, per scomodare Keynes, non è quello in cui saremo tutti morti, il lungo periodo è quello in cui cresciamo i nostri figli e i nostri nipoti. Bene, NextGenerationEU è la novità che mette al centro la nostra passione per il futuro dei cittadini, pieghiamoci a questa novità nel paradigma politico europeo.

 
  
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  Rosa Estaràs Ferragut (PPE). – Señora presidenta, señorías, qué duda cabe de que la pandemia, el confinamiento y la interrupción de las cadenas de suministro han agravado las desigualdades. El mercado laboral tiene cara de desempleo. Las brechas salariales, de pensiones y digitales alcanzan cifras inaceptables, como inaceptable es la situación del acceso a la educación, sobre todo para los colectivos más vulnerables. También se ha acelerado la digitalización y se ha producido y se está produciendo una profunda reestructuración.

Los Estados miembros y la Unión Europea intentan combatir la pandemia, reconstruir la economía, acelerar la recuperación y preparar a nuestras sociedades para esta transición digital y económica, pero la respuesta en esta transición tiene que ser una respuesta justa, una respuesta que no deje a nadie atrás, que no deje a ningún territorio, pero también que no comprometa el patrimonio de generaciones futuras.

Estamos en un momento de desafección hacia el proyecto europeo y hacia la democracia. Hay una desafección también hacia los partidos políticos consolidados y, desgraciadamente, hay algunos ciudadanos más abiertos a interpretaciones autoritarias de la democracia. Ante esto tenemos que dar una respuesta que tiene que tener transparencia: los fondos europeos, la respuesta de Europa, ha sido histórica, pero ahora es el momento de los Estados miembros: que esos fondos vayan donde tienen que ir, donde más se necesitan, con transparencia y sentido común, nunca para proyectos ideológicos.

Es el momento del liderazgo político con visión europea; es el momento de una Europa más social, pero también más transparente y con sentido común.

 
  
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  Eugen Tomac (PPE). – Doamnă Președintă, pandemia generată de COVID-19 ne-a zdruncinat puternic, dar nu ne-a învins. Cifrele însă sunt îngrijorătoare: 6,1 milioane de cetățeni europeni au rămas fără un loc de muncă în anul 2020. Șomajul în rândul tinerilor este din ce în ce mai alarmant. 17 % din tinerii europeni sunt șomeri. Însă instrumentele și mecanismele europene luptă în continuare pentru combaterea pandemiei și redresarea economiilor noastre, iar acum este momentul schimbărilor structurale profunde și a politicilor publice mature și responsabile.

Ce soluții sunt necesare pentru o Europă sănătoasă din punct de vedere economic, democratic și, în primul rând, pentru a trece cu bine această criză? În primul rând avem nevoie de locuri de muncă stabile și de calitate, de condiții de muncă decente, de inegalități reduse pe piața forței de muncă, un venit minim garantat, tineri activi și implicați, copii care își pot atinge întregul potențial.

Cred cu tărie, domnilor comisari, că trebuie să facem mai mult pentru că, din nefericire, această pandemie va aduce un val de nemulțumire și populismul și extremismul vânează toate aceste nemulțumiri pentru a șubrezi proiectul european.

 
  
  

VORSITZ: KATARINA BARLEY
Vizepräsidentin

 
  
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  Nicolas Schmit, Member of the Commission. – Madam President, this debate has shown once again that we are striving for the same goal: a sustainable and inclusive recovery today and economic and social upward convergence today and tomorrow. The legal framework is in place, we have the necessary tools at our disposal and it is important to proceed with further concrete measures without delay. Member States are submitting their recovery and resilience plans formally. And we need to move fast now and ensure quality in these plans and in their implementation.

As I said at the beginning, and has been reinforced in the course of this debate, social Europe must be at the heart of a sustainable recovery. Through the action plan on the European pillar of social rights we are committing to further measures, to building a stronger social Europe for just transitions and the recovery. Yes, we need a new social rulebook, as expressed by President von der Leyen here in Parliament. An effective and coherent economic, budgetary and social governance has to lead us out of this crisis and prepare the path towards sustainable growth.

That’s what we are working for, together with national parliaments. Both green and digital investments are crucial, as is combating inequalities and poverty. And this starts with fair wages that allow a decent standard of living and restore the value of work. I have listened carefully to many of the speakers asking for more equality and especially more gender equality on the labour market. For more equality at the level of wages, because it is women – a majority of women – who are at the lower end of the pay scale and who have very often been on the front line during this crisis. That’s why this Commission is very committed to changing this, and to changing it now.

The directive proposal on a framework for adequate minimum wages, as well as the wage transparency directive, aim precisely at this. We also need concrete steps towards quality job creation, as has been underlined by many speakers: preventing unemployment; bringing back the long—term unemployed in particular to work; and offering strong and good prospects for young people. This is what European citizens expect now and what they also expect from our policies.

 
  
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  Valdis Dombrovskis, Executive Vice-President of the Commission. – Madam President, I would like to thank the European Parliament for holding this timely debate. In circumstances such as these, it’s perhaps useful to recall that the European Semester came into existence a decade ago and in the wake of the last crisis. One lesson that we learned at that time is that economic policy coordination and surveillance can only be effective if it takes an integrated approach and covers all relevant aspects, and takes into account how they interact.

Over the years, the European Semester has evolved and adapted according to changing circumstances. It has assumed its central role for coordinating economic and employment policies. It has also inspired domestic policy debates. Its focus has expanded to include social and employment objectives, and it pays increasing attention to investment challenges. The European Semester now integrates the United Nations Sustainable Development Goals, adding environmental and climate aspects into this analysis. It has repeatedly proved its value by its flexibility alone. It remains our main tool for coordinating economic, fiscal and employment policies.

In the wake of the COVID-19 crisis, we will need a functioning European Semester more than ever to coordinate these policies across the European Union. It will be vital for an inclusive and lasting recovery, especially from social and employment perspectives, and a recovery that is as uniform as we can make it across the Member States.

By the same token, it is important to include all parties in this process, particularly within Member States. This means continuous, closed engagement with social partners, civil society, local and regional authorities, as well as with national parliaments, and of course with the European Parliament. I look forward to continued engagement and to update you on the European Semester implementation.

 
  
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  Ana Paula Zacarias, Presidente em exercício do Conselho. – Senhora Presidente, Senhoras e Senhores Deputados, gostaria, em primeiro lugar, de agradecer os dois relatórios que foram hoje apresentados e agradecer também os comentários que foram feitos, que constituem valiosas contribuições para os debates que estão em curso neste momento no Conselho, quer no que se reporta aos planos de recuperação e resiliência, à recuperação económica, às políticas sociais e de emprego, às políticas da saúde, ao fortalecimento do mercado único, tão importante, e à dupla transição digital e climática.

Precisamos de dar respostas imediatas à crise. Mas temos de fazê-lo sempre com uma visão de futuro, assegurando o equilíbrio entre os investimentos e as reformas e, para isso, é preciso reforçar, como já aqui foi dito, o diálogo nas capitais europeias, a consulta com as partes interessadas, a consulta com a sociedade civil e os parceiros sociais, assegurando a transparência na gestão do Semestre Europeu e dos planos de recuperação e resiliência.

O Semestre soube adaptar-se ao longo destes últimos 10 anos. O Semestre soube adaptar-se às circunstâncias e os debates realizados na semana parlamentar, que teve lugar há pouco tempo, ilustram bem isso.

A preparação dos planos é feita em muitos países de forma participativa e o Parlamento irá acompanhar o trabalho da Comissão ao longo da implementação dos planos. O Semestre adaptou-se às circunstâncias excecionais que vivemos. Também as regras orçamentais foram sendo ajustadas ao momento de crise. A ativação da cláusula de derrogação de âmbito geral em 2021 é disso uma evidência.

Existe também um consenso em torno de que a cláusula deve manter-se ativa até 2022. Para além disso acreditamos que medidas apropriadas de apoio às pessoas devem manter-se enquanto for necessário, promovendo a coesão e a convergência, promovendo políticas sociais e de igualdade, ao lado da sustentabilidade e da inovação digital.

O Semestre Europeu deve, por isso, continuar a adaptar-se. Estou certa de que o Parlamento Europeu desempenhará o seu papel na dinamização do debate mais amplo que temos que fazer sobre as regras orçamentais e o seu lugar na reconstrução de uma Europa pós-pandémica.

O debate de hoje mostrou que, embora existam muitas diferenças, há também muitos pontos em comum que nos fornecem uma base de trabalho conjunta. Confio, por isso, na nossa contínua cooperação, olhando para os desafios que temos pela frente e identificando soluções adequadas para os enfrentar.

Agradeço, uma vez mais, a vossa atenção.

 
  
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  Die Präsidentin. – Die Aussprache ist geschlossen.

Die Abstimmung findet morgen, Donnerstag, 11. März 2021 statt.

Schriftliche Erklärungen (Artikel 171)

 
  
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  Vilija Blinkevičiūtė (S&D), raštu. – COVID-19 pandemija, nors tebesitęsia, jau pareikalavo daug gyvybių, smarkiai pakenkė sveikatos ir priežiūros sistemoms ir mūsų ekonomikai, padarydama milžinišką poveikį žmonių gyvenimo būdui ir darbui. Iš didelį nerimą keliančių ekonomikos skaičių matyti, kad bus sunkių socialinių ir politinių padarinių, dar labiau apsukinsiančių jau ir anksčiau susirūpinimą kėlusią padėtį ir vykstančias esmines struktūrines permainas dėl žaliosios ir skaitmeninės pertvarkos, kuri turi įtakos mūsų gamybos ir vartojimo būdams ir ypač paveiks darbo pasaulį. Pagal COVID-19 sveikatos, ekonomikos, socialinį ir politinį scenarijų labai svarbu užtikrinti, kad dėtume visas įmanomas pastangas ir įgyvendinsime tinkamą politiką, kad įveiktume pandemiją ir atkurtume savo ekonomiką bei užtikrintume, kad mūsų sistemos bus atsparios. Atsigavimas po pandemijos negali būti sutelktas vien tik į ekonominį aspektą, tačiau privalo stiprinti Europos socialinį modelį. Pandemija ypatingai skaudžiai palietė moteris, nes labiausiai nukentėjo tie sektoriai, kuriuose tradiciškai dominuoja moterys. Todėl labai tikiuosi, jog socialinis aspektas taps dominuojančia tema semestre ir kad socialinė politika taps prioritetu kovojant su šios krizės padariniais.

 
  
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  Marc Botenga (The Left), par écrit. – Je n’y crois pas. Franchement. Après avoir vu les dégâts causés par ce dit Semestre européen, qui n’est rien d’autre qu’un carcan austéritaire, après avoir vu les dégâts que l’austérité a causé dans nos services publics, et notamment dans nos hôpitaux et nos systèmes de soins, vous voulez continuer comme avant. Comme si de rien n’était. Mais des gens sont morts à cause de votre austérité. Rappelez-vous les 63 fois que la Commission européenne a demandé aux gouvernements nationaux de couper dans leurs systèmes publics de santé. Avez-vous oublié les manques de matériel médical dans les hôpitaux? Économiquement, l’impact de ce Semestre européen était tellement désastreux que vous avez même dû suspendre un de ces piliers, le pacte de stabilité. Et maintenant, vous voulez reprendre comme avant. Détruire les services publics par l’austérité. Détruire les pensions des travailleurs. Faire baisser les salaires tandis que les dividendes explosent. Si nous ne changeons pas de base, toute dépense publique risque de passer à la trappe. Vous voulez tout offrir au marché, au secteur privé à but lucratif. Et quand tout sera privé, nous serons privés de tout. Nous ne laisserons pas faire. Il faut en finir avec cette logique.

 
  
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  Tudor Ciuhodaru (S&D), în scris. – Vreau o nouă strategie de creștere durabilă la nivel european. În contextul pandemiei, cu noi și noi valuri, e nevoie de măsuri concrete pentru a aborda și elimina inegalitățile în materie de sănătate și a proteja sănătatea fiecărui român pe perioada recesiunii economice actuale.

Motivațiile acestui demers sunt clare: 1. 10 % dintre europenii care lucrează sunt expuși riscului de sărăcie iar per total 90 de milioane de cetățeni se confruntă în prezent cu riscul sărăciei în UE. 2. 6,1 milioane de locuri de muncă au fost pierdute doar în al doilea trimestru al anului 2020. 3. Previziunile privind rata șomajului în UE sunt sumbre - o creștere de la 7,7 % în 2020 la 8,6 % în 2021. 4. Constatăm agravarea inegalității salariale în întreaga lume, compensată doar parțial de subvențiile de stat și de politicile privind salariul minim. 5. Cei mai afectați sunt cei cu salarii mici - în special tineri - iar rata șomajului la această categorie de vârstă s-a dublat (17,1 % în septembrie 2020) și se preconizează că va crește în 2021.

 
  
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  Julie Lechanteux (ID), par écrit. – La période de récession économique que nous traversons en raison de la pandémie de Covid-19 nécessite des mesures sans précédent pour protéger la santé des citoyens et lutter contre le chômage, conséquence directe de la crise sanitaire. Selon Eurostat, en dépit de la reprise économique prévue, de manière optimiste, pour 2022, le taux de chômage à l’intérieur de l’Union européenne devrait encore augmenter, passant de 7,7 % en 2020, à 8,6 % en 2021. Pourtant, Ursula von der Leyen et la Commission européenne s’acharnent, contre vents et marées, à promouvoir une politique immigrationniste de masse, notamment par le biais du Nouveau Pacte pour la Migration et l’Asile. Selon la Commission, «Une politique crédible en matière de migration légale et d'intégration sera bénéfique aux sociétés et économies européennes. La Commission lancera des partenariats destinés à attirer les talents avec des pays tiers clés, qui assureront une adéquation entre main-d'œuvre et besoins de compétences dans l'UE». Voilà les mesures miraculeuses préconisées par la Commission européenne! Un aveuglement idéologique qui empêche de voir clair… Car, face au nombre toujours croissant de chômeurs européens, nous n’avons pas les moyens d’accueillir ces millions de migrants économiques!

 
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