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Plenardebatten
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Dienstag, 18. Mai 2021 - Brüssel Überprüfte Ausgabe

Erasmus+, das Programm der Union für allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport (Aussprache)
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  Niklas Nienaß (Verts/ALE). – Herr Präsident! Europa kann man nicht lernen, man muss es erleben. Aus diesem Grund haben wir mittlerweile zwei Programme, die jungen Menschen ein europäisches Erlebnis ermöglichen: das European Solidarity Corps und Erasmus+.

Erasmus ist das wohl berühmteste europäische Programm und auch das erfolgreichste, um Menschen zusammenzubringen. Eine ganze Generation Erasmus-Babys gibt es bereits. Trotz der Notwendigkeit für das europäische Projekt und obwohl wir ein 750 Mrd. EUR schweres Budget mit dem Namen NextGenerationEU verabschiedet haben, wird gerade hier noch ein bisschen gespart. Die Kommissionspräsidentin hat das erste Versprechen, was sie in ihrem neuen Amt gegeben hat, nicht gehalten: Erasmus wurde nicht verdreifacht – das ist einfach enttäuschend. Dafür bin ich aber extrem froh, dass wir als Parlament über die Fraktionsgrenzen hinweg für dieses Jugendprogramm gestritten haben. Wir haben es geschafft, die Programme so inklusiv und zugänglich wie noch nie zu gestalten, und immerhin eine Verdoppelung des Budgets erreicht.

Mein ganz besonderer Dank gilt dabei auch der Ausschussvorsitzenden: Liebe Sabine, Deine Sturheit hat im Rat wirklich dafür gesorgt, dass wir bei den horizontalen Prinzipien bei allen drei Dossiers etwas erreicht haben. Wir müssen dieses Programm jedoch auch weiterentwickeln und ergänzen. Wir müssen Chancengleichheit in ganz Europa herstellen und Menschen jeden Alters eine europäische Erfahrung ermöglichen. Dabei benötigen wir neben Erasmus und ESC einen gemeinsamen Bildungsraum, und wir brauchen auch ein European Sabbatical, welches einen Austausch im Berufsleben ermöglicht.

 
Letzte Aktualisierung: 21. Juli 2021Rechtlicher Hinweis - Datenschutzbestimmungen