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Postup : 2020/2260(INI)
Průběh na zasedání
Stadia projednávání dokumentu : A9-0271/2021

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A9-0271/2021

Rozpravy :

PV 18/10/2021 - 14
CRE 18/10/2021 - 14

Hlasování :

PV 19/10/2021 - 11
PV 20/10/2021 - 2

Přijaté texty :

P9_TA(2021)0425

Rozpravy
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Pondělí, 18. října 2021 - Štrasburk Revidované vydání

14. Strategie „od zemědělce ke spotřebiteli“ (rozprava)
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  President. – The next item is the debate on the report of by Anja Hazekamp, on behalf of the Committee on the Environment, Public Health and Food Safety, and Herbert Dorfmann, on behalf of the Committee on Agriculture and Rural Development, on a farm to fork strategy for a fair, healthy and environmentally friendly food system (2020/2260(INI)) (A9-0271/2021).

 
  
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  Anja Hazekamp, rapporteur. – Madam President, today we are talking about food, about the vital energy source that fuels us. Much like the fuels that feed our factories and cars, our food system must undergo a transition because the way we are feeding ourselves today is undermining our future. We have already far exceeded the carrying capacity of the Earth. Our current food production and consumption is responsible for about a third of all our greenhouse gas emissions and an even greater proportion of biodiversity loss.

I am grateful to the Commission for delivering the farm to fork strategy. This prelude to crucial changes in our legislation and policy did not come a day too soon. Its goals and ambitions are necessary to transform our thinking and our actions with regard to food. I am also grateful to my colleagues in the Committee on the Environment, Public Health and Food Safety and the Committee on Agriculture and Rural Development and, in particular, Mr Herbert Dorfmann, my fellow rapporteur, for their dedication to working on our response to this strategy. We have discussed our positions, our ideas and proposals for the future development of the strategy in an open and inclusive process. And I am proud of the result.

It is no secret that I believe that our joint response could, and should, have been far more ambitious on many issues, but our report offers hope. Hope for a liveable future in which the foods that we consume will no longer be produced at the expense of future generations. They too will need food security.

By setting targets for the use of pesticides and promoting the development of environmentally friendly alternatives, we can halt the decline of crucial pollinators, such as bees. By strengthening the animal welfare legislation, we can reduce the worst suffering that goes on behind the closed doors of barns, trucks, ships and slaughterhouses. By investing in a transition to a more plant—based diet, we can spare animals the suffering, fight food—related disease, save precious farmland and biodiversity, and limit the climate impact of what is on our plates. By providing food with clear labels and a fair and true price, we can enable consumers to make more informed choices for the environment, animals and their own health. The sustainable choice must be the most affordable one.

Crucially, the EU’s farm to fork strategy must create a path for a common food policy which achieves policy coherence. For example, we cannot truly restore biodiversity or successfully achieve a protein transition while we are still heavily subsidising the intensive animal agriculture industry and signing free trade agreements (FTAs) that directly contradict these goals.

By extending the rules we set for food to imported products, we protect our farmers from unfair competition. By investing in and sharing knowledge, we enable farmers to produce more sustainably and by redirecting the very significant agricultural funds to support truly sustainable agricultural practices, we will encourage the preservation of small farms that work with nature.

With these proposals, I am convinced that our report offers a good starting point for the Commission to shape the legislative proposals that it has announced. I look forward to our continued work on aligning our food system with the planetary boundaries.

 
  
  

VORSITZ: KATARINA BARLEY
Vizepräsidentin

 
  
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  Herbert Dorfmann, Berichterstatter. – Frau Präsidentin, Frau Kommissarin, geschätzte Kolleginnen und Kollegen! Die Kommission hat bereits vor fast eineinhalb Jahren ihre Strategie „Vom Hof auf den Tisch“ vorgelegt, und wir haben hier in diesem Haus in den vergangenen Monaten sehr intensiv gearbeitet, um einen Bericht, eine Antwort auf diese Strategie zu finden.

Und ich möchte eingangs meiner Mitberichterstatterin Anja Hazekamp und den Schattenberichterstattern aller Fraktionen für die sehr intensive Arbeit und auch für die konstruktive Zusammenarbeit, die wir in den letzten Monaten hier hatten, herzlich danken.

Ich denke, wenn es darum geht und wenn es das Ziel ist, die Lebensmittelkette in Europa insgesamt hochwertiger zu machen und Ernährung ausgeglichener und auch gesünder zu machen, dann finden wir hier eine große Einigung.

Aber leider bleibt die von der Kommission vorgelegte Strategie – obwohl sie sich zum Ziel setzt, die gesamte Lebensmittelkette vom Bauern bis hin auf den Tisch anzuschauen – sehr oft in der Landwirtschaft hängen. Alle numerischen Reduktionsziele – überall dort, wo man sich wirklich numerische Ziele gesetzt hat – betreffen die Landwirtschaft, und fürwahr gäbe es in der gesamten Kette – ich denke an den Handel, ich denke auch an den Konsumenten – viele Dinge, wo man sich auch sehr viel konkretere Ziele setzen könnte. Ich denke zum Beispiel an die Verteilung der Wertschöpfung entlang der Kette, wo sehr deutlich ist, dass die Landwirtschaft zunehmend unter Druck kommt und der Handel den zunehmend größeren Teil herausschneidet.

Aber trotzdem: Selbstverständlich sind auch in der Landwirtschaft Reduktionsziele wichtig und richtig – wenn es um Pflanzenschutzmittel geht, wenn es um Düngemittel geht, wenn es um Antibiotika geht. Aber es braucht Alternativen zu dem, was heute passiert. Damit wir Alternativen haben, braucht es Forschung und Entwicklung. Und diese Alternativen müssen in der Landwirtschaft auch zur Verfügung stehen.

Es braucht eine Balance zwischen Lebensmittelsicherheit, Versorgungssicherheit auf der einen Seite und dem Streben nach mehr Nachhaltigkeit auf der anderen Seite. Ich glaube, gerade die COVID-19-Krise der letzten Monate, der letzten eineinhalb Jahre hat gezeigt, wie wichtig Lebensmittelsouveränität auf unserem Kontinent und in der Europäischen Union ist.

Lassen Sie mich hier etwas sehr Deutliches sagen: Die Kommission hatte seit Beginn dieses Jahres eine Studie zur Verfügung, die sie selbst in Auftrag gegeben hatte und die die Gemeinsame Forschungsstelle der Kommission gemacht hat. Diese Studie hat sich genau mit dieser Frage beschäftigt, und offensichtlich hat das Ergebnis dieser Studie in der Kommission nicht jedem in den Kram gepasst. Man hat diese Studie bewusst, obwohl wir mehrmals nachgefragt haben, bis zum August dieses Jahres nicht veröffentlicht, und ich halte das, Frau Kommissarin, für ein grobes Foul. So kann man mit dem Parlament nicht umgehen. Das geht so nicht.

Wenn wir ehrlich und transparent diskutieren wollen, dann müssen wir alle Fakten auf dem Tisch haben. Das war in diesem Fall nicht der Fall. Es tut mir auch wirklich leid, dass ein Teil dieses Hauses sich geweigert hat, in diesem Haus diesen Vorfall genauer zu besprechen. Ich denke, Transparenz geht nicht nur dann gut, wenn es jedem ins Konzept passt.

Aber trotzdem: Wir haben viele Dinge in unserer Arbeit, in unserem Bericht angesprochen – viele Dinge aus der Sicht der Landwirtschaft, die Verbindung zur Gemeinsamen Agrarpolitik, die Frage: Wie kann man Nachhaltigkeit insgesamt in die Landwirtschaft bringen, nicht nur mit dem Bioanbau, aber auch? Welche Rolle spielt zum Beispiel integrierter Pflanzenschutz? – alles Dinge, die wichtig sind, um unseren Beitrag zu den Klimazielen auch zu erreichen.

Aber über allem steht ein ganz wichtiges Element, und das ist der Konsument. Der Konsument wird mit seinen Kaufentscheidungen letztendlich entscheiden, ob diese Strategie erfolgreich sein wird. Jeden Tag, sobald er in den Supermarkt geht, entscheidet er nämlich, was er kauft und wie er diese Strategie zum Erfolg führt.

 
  
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  Paolo De Castro, relatore per parere della commissione per il commercio internazionale. – Signora Presidente, signora Commissaria, onorevoli colleghi, come relatore della commissione per il commercio internazionale, voglio innanzitutto ringraziare tutti i relatori e i relatori ombra per il lavoro svolto su un dossier che deve diventare un pilastro del Green Deal europeo.

Riteniamo tuttavia, cara Commissaria, che il raggiungimento degli obiettivi della strategia "Farm to Fork" non possa prescindere dalla nostra politica commerciale. L'Unione dovrà giocare un ruolo da protagonista nella transizione globale verso standard produttivi basati sul rispetto dei diritti umani e dei lavoratori, equa concorrenza e protezione ambientale.

Serve quindi una vera reciprocità degli standard per tutti i prodotti importati nell'Unione. Dobbiamo scongiurare il rischio che la strategia "Farm to Fork" riduca il nostro potenziale produttivo, aprendo le porte a importazioni che per nulla contribuirebbero agli obiettivi che si pone. Chiediamo inoltre capitoli vincolanti sullo sviluppo sostenibile in tutti i nostri accordi commerciali.

Le dichiarazioni di questa mattina da parte della Commissione, inoltre, ci lasciano insoddisfatti. Serve infatti una valutazione ex ante dell'impatto combinato di tutti i target e di proposte proporzionali al raggiungimento di tali obiettivi, che salvaguardino la competitività dei nostri produttori. Una competitività che dovrà basarsi anche su un passo in avanti deciso da parte dell'Unione in materia di ricerca e innovazione, affinché i nostri produttori abbiano a disposizione alternative efficaci, a partire dalle biotecnologie sostenibili per produrre di più, in modo più rispettoso dell'ambiente e dei consumatori.

 
  
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  Stella Kyriakides, Member of the Commission. – Madam President, food connects us. It is one of the few things that we all deal with on a daily basis, explaining the strong interest we have in this topic.

European food already sets the global standard for food that is safe and of high quality. This is the result of years of EU policymaking combined with the efforts of all the actors across the food chain. Now we also need to ensure that food is sustainable for both people and the planet as well as for producers – for farmers, fishers and aquaculture producers – and businesses in the whole food chain.

Doing so involves tough choices, and this House knows that better than anyone. That is why I welcome Parliament’s report on the farm to fork strategy. I want to thank the two rapporteurs, Ms Hazekamp and Mr Dorfmann, for their dedication and excellent cooperation on this file. We need to reframe the debate around sustainability. It is not a question of ‘if’ but ‘how’ and ‘when’. This is an opportunity we cannot miss. The planetary risk is one that we cannot afford to take. It is one that the whole world will need to face up to.

We must speed up the transition to a resilient and nature—friendly food system. Europe is the first mover in this area. We should work together with all concerned to reinforce our leadership.

Systemic change requires perseverance, commitment and courage for change. The farm to fork strategy offers the joined—up vision for this much needed transition. It works alongside other Green Deal strategies and sets out more than 27 initiatives on pivotal issues ranging from animal welfare to food waste. We will, of course, carry out impact assessments for all major legislative initiatives.

To that end, the study from the Joint Research Centre and other recent studies provide valuable input on the need to improve existing models. These are simply not yet able to capture changes on the demand side or losses for production because of climate change and biodiversity loss. The findings also reinforce the need to act now and follow the path set out in the farm to fork strategy to mitigate risks.

Honourable Members, systemic change also requires ambition. Ambition to set it in motion. The Strategy sets ambitious EU—wide targets for pesticides, fertilisers, antimicrobials, organic farming and food waste – all based on the latest available evidence. Although they are not yet the legally binding targets your report calls for, they do provide the direction of travel. And they will become legally binding if and when we legislate for them, together in this House.

Above all, they send out a strong signal, not just in Europe, but also to our global partners, of our level of political commitment and ambition. We see this already in the Common Agriculture Policy, with Member States invited to set explicit national values contributing to the EU targets, taking into account their specific situations, to allow for assessing the contribution of the Plans to our environmental and climate legislation commitments. This way, we turn the transition from a challenge into a real opportunity, and to seize it, we must look beyond individual measures, to the coherence and connections between them. Let me mention just some examples of how we are bringing the change.

On the supply side, the CAP reform is designed to incentivise the transition. The National Strategic Plans will still need to be ambitious, empowering primary producers and making the sector more resilient, while reducing environmental impact. Over the next few months, our focus will be on pesticides. We will make a proposal to reduce the use and risk of chemical pesticides and facilitate the marketing of biological pesticides.

The targeted initiative on the New Genomic Techniques will explore how technology can safely contribute to our own common sustainability goals. And we are making steady progress with the new, stronger EU animal welfare legislation for the end of 2023.

Digitalisation is, of course, another essential driver of sustainable farming and will enable the full use of all our tools, including Galileo and Copernicus.

Our oceans and waters offer potential too, by providing food and feed with a low carbon footprint, as well as tapping into new alternative proteins such as algae. In the middle of the food chain, the EU Code of Conduct on responsible food business and marketing practices is a significant step forward. It has already gathered almost 100 signatories from the food sector.

On consumption, the food labelling initiatives that will come at the end of next year will help with informed, healthy and sustainable food choices. Preparatory work is also underway on our flagship that truly spans from farm to fork – the new framework legislation on sustainable food systems. The consultation on the inception impact assessment is open until the end of this month. This horizontal framework will enable us to deliver the transition to a sustainable food system – just as the General Food Law has made our food safety the best in the world.

Finally, research and innovation, through initiatives like Horizon Europe, LIFE, BlueInvest and the Agricultural Knowledge and Innovation Systems, will be key in enabling sustainable growth and we must make use of their full potential.

Honourable Members, in a world of globalised value chains, we must look outwards. We cannot achieve this transition alone but other global actors need to subscribe to this agenda for the change to come. We are ready to lead this transition globally and I call on all of you to join your voice to ours. Through our trade and partnership agreements, our development policy, international standard—setting bodies and green alliances, we will work with our partners and help wherever possible to accelerate this global transition.

Thank you once again for your support. Today’s debate and tomorrow’s vote will help us all, as a Union, to bring our vision of sustainable food systems closer.

 
  
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  Benoît Biteau, rapporteur pour avis de la commission du développement. – Madame la Présidente, chers collègues, l’Europe, notre planète, l’humanité, surtout, ont rendez-vous avec l’histoire. Alors, si tout n’est pas parfait dans cette stratégie «De la ferme à la fourchette», avec par exemple un angle mort sur le sujet des semences, ses ambitions vont globalement dans le bon sens.

Ne nous laissons pas endormir par les propos éculés d’un autre temps, distillés par des lobbyistes conservateurs, prédicateurs de l’apocalypse alimentaire et agricole, dont les messages anxiogènes n’ont absolument aucun autre objectif que de préserver les intérêts de quelques-uns au détriment du climat, de la biodiversité, de notre santé, des paysans et donc au détriment du socle écologique robuste nécessaire à la construction d’un avenir digne et décent pour nos enfants.

Nous avons donc le devoir de voter sans trembler les ambitions de cette stratégie et, le mois prochain, avec la même détermination, d’exiger la réécriture de la politique agricole commune pour que cette politique publique européenne majeure, centrale et stratégique soit au rendez-vous des ambitions salutaires du pacte vert.

 
  
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  Claude Gruffat, rapporteur pour avis de la commission du marché intérieur et de la protection des consommateurs. – Madame la Présidente, Madame la Commissaire, chers collègues, pourquoi les vendeurs de chimie et de technologies agricoles sont-ils vent debout contre la stratégie européenne «De la ferme à la fourchette»?

Parce qu’ils sentent que le vent est en train de tourner et ils ont peur. Un nouveau paradigme, qui répond aux attentes citoyennes, est en train d’émerger. Ils ont donc peur d’être dépossédés d’une vache à lait qui s’appelle la PAC. Peur de perdre une part significative des 55 milliards d’euros de budget annuel de la PAC qui les enrichit tout en appauvrissant les paysans et l’environnement.

Alors, j’applaudis ce texte, même imparfait, et appelle à son adoption large pour une alimentation saine, pour la biodiversité et le climat et pour les revenus des paysans, mais aussi pour montrer à nos citoyennes et citoyens que l’Europe peut se faire dans leur intérêt en répondant à leurs demandes, avec plus de transparence et pour plus de responsabilités des acteurs alimentaires.

Je suis donc impatient de voir ce texte mis en œuvre dans les politiques européennes et particulièrement celle de la PAC à venir.

 
  
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  Izaskun Bilbao Barandica, ponente de opinión de la Comisión de Pesca. – Señora presidenta, señora comisaria, si los agricultores son «guardianes de la tierra», los pescadores de la Unión, la gente del mar, son los «guardianes del mar». Merecen que las proteínas de alta calidad que aportan a la dieta de la Unión se integren de lleno en una Estrategia que debería llamarse «Del Mar y de la Granja a la Mesa». Aportan proteínas que se pescan o cultivan en condiciones ambiental y socialmente sostenibles y con una huella de carbono menor que las que se producen en tierra; se producen bajo el marco normativo más exigente del mundo.

Hay que distinguir ese valor, protegerlo en los mercados con etiquetados, trazabilidad y control: es bueno para los consumidores y bueno para combatir la pesca ilegal, no declarada y no reglamentada. Hay que cuidar las agrupaciones profesionales como las cofradías de pescadores y permitirles acceder a las ayudas comunitarias. Olvidar acuicultura y pesca en esta Estrategia es una bofetada en la política pesquera común y una ofensa para quienes cada día trabajan en el mar para que nos alimentemos mejor.

 
  
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  Christine Schneider, im Namen der PPE-Fraktion. – Frau Präsidentin, Frau Kommissarin! Die letzten Monate haben wir im Umwelt- und Agrarausschuss den Vorschlag für die Strategie „Vom Hof auf den Tisch“ genau unter die Lupe genommen und ein Kompromisspaket geschnürt, das ein Bild davon zeichnet, wie wir uns die europäische Lebensmittelversorgung zukünftig vorstellen.

Mein großer Dank gilt an dieser Stelle den Berichterstattern und Schattenberichterstattern für ihren Einsatz. Ich kann sagen: Ja, wir stehen vor einer Herkulesaufgabe beim Erreichen der Ziele der Strategie „Vom Hof auf den Tisch“. Die Ziele erreichen wir nur gemeinsam mit den Verbraucherinnen und Verbrauchern. Sie haben letztendlich eine Schlüsselrolle, denn mit unserem Einkaufs- und Konsumverhalten gestalten wir unsere Lebensmittelproduktion in Europa.

Dieser Verantwortung können wir aber nur gerecht werden, wenn wir wissen, wie man sich gesund, ausgewogen und nachhaltig ernährt. Deshalb brauchen wir Verbraucheraufklärung und Verbraucherbildung, beginnend in der Kindertagesstätte. Sie sind essenziell für eine gesunde Lebensweise. Wir brauchen aber auch gute Informationen, damit wir beurteilen können, ob wir uns gesund und sicher ernähren. Dazu gehört ein Set an verpflichtenden Angaben.

Ich habe zudem die Einführung eines QR-Codes vorgeschlagen, wodurch wir zusätzliche freiwillige Informationen erhalten können. Die Strategie „Vom Hof auf den Tisch“ setzt Anreize und ist keine Verbotsstrategie. Wir schicken eine klare Botschaft an unsere Verbraucher. Sie entscheiden letztendlich über den Wandel der Nachhaltigkeit. Sie bietet auch eine große Chance für unsere Landwirtschaft. Zwingend notwendig dafür sind aber Gesetzesfolgenabschätzungen. Sie sind eine notwendige vertrauensbildende Maßnahme.

Frau Kommissarin, Vizepräsident Timmermans hat hier sämtliches Vertrauen verspielt. Mit dem Zurückhalten und dem Nichtveröffentlichen der Studie ist jegliches Vertrauen der Landwirtinnen und Landwirte, aber auch vieler von uns hier im Parlament zerstört worden. Wir brauchen die Informationen, und das Zurückhalten war ein Unding und hat vieles, vieles hier im Parlament zerstört.

 
  
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  Biljana Borzan, u ime kluba S&D. – Poštovana predsjedavajuća, drage kolegice i kolege, strategija je nužna jer Europa, ali i svijet, moraju promijeniti načine na koji proizvode i konzumiraju hranu. Način na koji to sada radimo nije održiv, nije održiv već desetljećima.

Svaki put kad sjednemo za stol konzumiramo ne samo hranu, već i budućnost naše djece i unuka. Na to nemamo pravo! Na tom tanjuru su potrošeno tlo, voda, pesticidi, antibiotici, gorivo i struja, iskrčene šume i plinovi otpušteni pri proizvodnji. A najžalosnije je što će otprilike jedna trećina te hrane završiti u smeću i zato moramo djelovati.

Nadalje, svaki drugi odrasli i svako treće dijete u Europi ima prekomjernu težinu, uz ogromnu zdravstvenu, društvenu i ekonomsku štetu koja proizlazi iz toga. Prema procjenama radi se o 60 milijuna eura godišnje. Statistike kažu kako je 2017. gotovo milijun preuranjenih smrtnih slučajeva bilo povezano s nezdravom prehranom, čak jedan od pet. Zato moramo djelovati.

Europski poljoprivrednici se sve više suočavaju s uvozom hrane koja je proizvedena bez poštivanja istih standarda i pravila prema kojima oni žive i rade. Često su potplaćeni, ucjenjivani i iskorištavani od strane prekupaca i distributera i zato moramo djelovati.

Postoji velik stupanj društvenog konsenzusa u Europi da se stvari moraju mijenjati. Vide to i građani i realni sektor. Istraživanja javnog mnijenja pokazuju velik stupanj podrške mjerama za očuvanje okoliša i zaustavljanje klimatskih promjena. Građani očekuju promjene i zato moramo djelovati.

Ostvariti sve što predviđa strategija „od polja do stola” neće biti lako, niti jeftino, niti jednostavno. Ako reforme budu provedene bez dovoljno pripreme i financijske podrške, bez uvažavanja mišljenja onih na čije će živote utjecati, rezultati će izostati, a posljedice biti dugoročne.

Smatram kako je izvještaj pred nama uravnotežen, da problem sagledava iz više perspektiva i da su mjere i ciljevi u njemu ostvarivi i potrebni. Zato vas pozivam da ga podržite i djelujete.

Za kraj, hvala svima koji su dali svoj doprinos – izvjestiteljima, zastupnicima i njihovim timovima, i hvala povjerenici.

 
  
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  Ulrike Müller, im Namen der Renew-Fraktion. – Frau Präsidentin, Frau Kommissarin, sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen! Lebensmittelproduktion, Klimaschutz und den Schutz der Umwelt auf einen Nenner zu bringen, ist eine komplexe Herausforderung. Wenn wir dieses Ziel erreichen wollen, kommen wir nicht darum herum, Zielkonflikte zwischen den verschiedenen Dimensionen der Nachhaltigkeit anzuerkennen und zu managen.

Diese Zielkonflikte sind unbequem und wurden bisher immer ausgeblendet. Um dafür aber umsetzbare Lösungen zu finden, brauchen wir einen breiten und offenen Dialog. Die Strategie „Vom Hof auf den Tisch“ ist dafür ein guter Startpunkt, und ich denke, mit dem vorliegenden Bericht haben wir einen breit getragenen Kompromiss gefunden, der die Gesprächs- und die Kompromissbereitschaft des Parlaments belegt. Ich bin mir sicher, dass wir darauf aufbauend gute Fortschritte bei den angekündigten Initiativen machen können.

Zwei Punkte möchte ich dafür noch einmal besonders betonen. Erstens: Landwirte sind Teil der Lösung – nicht Verursacher des Problems. Sie wollen ihren Beitrag zu einer nachhaltigeren Lebensmittelproduktion leisten. Die an sie gestellten gesellschaftlichen Erwartungen müssen aber auch realistisch umsetzbar sein.

Zweitens: Dazu gehört untrennbar, dass sich mehr Nachhaltigkeit für die Landwirte in der Breite als Geschäftsmodell auch lohnen muss. Die Landwirte müssen mit ihrer Hände Arbeit auch Geld verdienen und leben können. Davon hängt auch die wirtschaftliche Zukunft unserer ländlichen Regionen in Europa ab. Wir sind in der Pflicht, glaubwürdige Lösungen anzubieten. Versorgungssicherheit in der EU ist keine Selbstverständlichkeit, und diese Strategie wird die Grundlage dafür legen.

 
  
  

PŘEDSEDNICTVÍ: DITA CHARANZOVÁ
místopředsedkyně

 
  
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  Sarah Wiener, im Namen der Verts/ALE-Fraktion. – Frau Präsidentin, sehr geehrte Frau Kommissarin, werte Kolleginnen und Kollegen! Es war ein langer Weg bis hierher, das wissen Sie alle. Ich wollte mich erst einmal bedanken bei den Beraterinnen – bei Zoë und Juliette, bei Vivian und bei Jana – und bei Tilly Metz vom AGRI-Ausschuss und bei allen anderen Schattenberichterstattern und Berichterstattern – so viel Zeit muss sein.

Wie erwartet, hatten wir eine Menge Meinungsschwierigkeiten, mussten auf beiden Seiten viele Brücken überqueren, um zu diesem Kompromiss zu kommen. Und wir haben es gemacht. Wir begrüßen es sehr, dass wir jetzt einen Kompromiss haben, der natürlich für jeden, wie er in die Welt schaut, besser sein könnte – manche wollten mehr, manche wollten weniger, manche wollten überhaupt keine Veränderung, wie wir wissen. Als Grüne begrüßen wir dieses Ziel, denn wir brauchen eine nachhaltige Lebensmittelstrategie, und wir brauchen tiefgreifende Veränderungen – das wissen wir alle.

Gleichzeitig ist es allerdings skandalös, mit welchem Druck die AGRI-Lobby hier versucht hat, an der Strategie „Vom Hof auf den Tisch“ noch etwas zu ändern und zu drehen und durchzusetzen, getrennte Abstimmungen zu machen – mehr denn je, wie wir wissen; Sie kennen alle die Leaks von Copa-Cogeca.

Dennoch hoffe ich, dass die Abgeordneten hier zeigen, dass sie unabhängig sind, dass sie zukunftsfördernd denken, dass sie wissen, dass wir eine Veränderung brauchen. Wir müssen jetzt handeln, und jetzt haben wir die Möglichkeit dazu. Insofern freue ich mich, wenn morgen alle für diese Kompromisse stimmen werden und nicht für eigenartige getrennte Abstimmungen, die dann auch noch von einer bestimmten Lobby serviert worden sind.

Ich appelliere an alle Unterstützerinnen und Unterstützer, einen nachhaltigen Wandel wirklich möglich zu machen, über die ganze Handelskette – vom Hof auf den Tisch.

 
  
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  Silvia Sardone, a nome del gruppo ID. – Signora Presidente, signora Commissaria, onorevoli colleghi, il programma "Farm to Fork" è pericoloso, ideologico e inadeguato.

È pericoloso perché supporta strumenti come Nutri-score che, senza adeguate basi scientifiche, penalizza alimenti sani, come le eccellenze del "Made in Italy", promuovendo invece cibi spazzatura, danneggiando la dieta mediterranea, che è patrimonio culturale dell'umanità, favorendo solo le multinazionali. Inoltre, è francamente inconcepibile che l'Europa, invece di sostenere la nostra storia alimentare, porti avanti alimenti come gli insetti.

È ideologico perché, senza un'adeguata analisi dell'impatto economico e sociale, prevede la riduzione dell'agricoltore a guardiano del clima e impone controlli e obiettivi che fanno tanto "Grande fratello green", con rischi di favorire le importazioni extraeuropee, andando a pesare sul produttore e, soprattutto, i consumatori.

È inadeguato perché c'è la pretesa che gli alimenti siano a basso costo; in questo modo non farete che favorire cibi spazzatura, di scarsa qualità e industriali penalizzando le eccellenze di qualità. Inoltre, i pregiudizi nei confronti degli alimenti di origine animale, come la carne, sono francamente ridicoli. Anche il recente Nutrition Report dell'ONU del 2021 dimostra che per una parte significativa delle persone mal nutrite la carne, il latte, le uova sono fonte di nutrienti essenziali che i cibi vegetali non saranno in grado di offrire né oggi né mai.

Siamo stanchi di un'Unione europea che, invece di sostenere e valorizzare la nostra cultura alimentare, colpisce i nostri prodotti per favorire le multinazionali.

 
  
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  Mazaly Aguilar, en nombre del Grupo ECR. – Señora presidenta, una estrategia se define como una serie de acciones muy meditadas encaminadas a un fin determinado.

En el caso de la Estrategia que nos ocupa; no se observan por ninguna parte esas acciones meditadas. Es más, yo subrayaría que estamos ante un ejercicio de improvisación sin precedentes en la legislación comunitaria que puede tener consecuencias muy negativas en un sector estratégico como es la alimentación.

Señora comisaria, estamos legislando sobre el futuro de millones de agricultores sin una idea clara de las consecuencias que esto puede acarrear. Yo diría que es como un tipo sofisticado de ruleta rusa al que estamos exponiendo al sector.

Son muchos los informes que señalan los puntos débiles de esta Estrategia. Algunos se ocultaron sin éxito —ya lo ha comentado mi colega, el señor Dorfmann— y, por supuesto, han logrado el efecto contrario al que sin duda se buscaba. Hoy todos somos conscientes de que la transformación del modelo agroalimentario que plantea la Comisión supone más amenazas que oportunidades. Los expertos señalan que en el corto y medio plazo habrá un aumento de costes, una reducción de la producción y un incremento del precio de los alimentos.

Durante el último año muchos agricultores nos han dicho que con las cosas de comer no se juega y se han lamentado ante la falta de productos fitosanitarios. Han denunciado la hipocresía de una política comercial que fomenta la importación de terceros países y han reclamado una transición más justa y más llevadera. Nuestro deber es escucharles y aportar ideas para que las propuestas legislativas de la Comisión sean realistas y no sacrifiquen el tejido socioeconómico de nuestras zonas rurales.

Si nos equivocamos, si nos equivocamos ahora, ya nunca seremos capaces de frenar el éxodo rural y condenaremos a nuestros pueblos al abandono.

 
  
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  Eugenia Rodríguez Palop, en nombre del Grupo The Left. – Señora presidenta, todos los agricultores saben que cada vez tienen que invertir más para ser más pobres: más plaguicidas, pesticidas y fertilizantes en un suelo cada vez más erosionado, sin agua ni nutrientes.

Mañana podemos empezar a cambiar eso. Podemos cambiar nuestra manera de producir, distribuir y consumir para evitar las crisis hídricas y alimentarias que ya sufrimos hoy. El cambio que necesitamos todos tiene que ser también una oportunidad para nuestros agricultores y ganaderos, para mejorar su posición en la cadena alimentaria y permitirles cultivar y criar de una forma más cercana, rentable y saludable. Ellos no pueden ser los paganos, todos los actores de la cadena alimentaria tienen que responder. Hay que mejorar la vida de quienes se ocupan de alimentarnos todos los días: incrementando su renta, evitando el vaciamiento de las zonas rurales y limitando el oligopolio de las grandes cadenas de distribución.

Nos guste o no, la transición alimentaria ya no es una alternativa, sino un dato, y lo que tenemos ahora es la oportunidad de hacer de la necesidad virtud. Por supuesto, todo esto exige también una mayor coherencia en las políticas públicas, incluida la política comercial de la Unión Europea, evitando que el futurismo tecnológico de la digitalización se convierta en una carga más. El debate sobre la Estrategia «De la Granja a la Mesa» evidencia que los alimentos son políticos y que la discusión va mucho más allá de reducir emisiones o evitar pérdidas de nutrientes; de hecho, el informe que votamos mañana es un paso imprescindible en la defensa del derecho humano a una alimentación adecuada para todos y todas.

 
  
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  Edina Tóth (NI). – Tisztelt Elnök Asszony! Az Európai Bizottság tavaly hatástanulmány nélkül terjesztette elő az európai zöld megállapodás egyik fő intézkedéseként az „a termőföldtől az asztalig” stratégiát.

Tisztelt Biztos Asszony! Ezzel kapcsolatban csak egyetlen kérdésem lenne: Mikor vetünk véget annak, hogy látványos és megvalósíthatatlan tervekkel tönkretesszük az európai élelmiszer-termelést, a gazdáinkat és a vidéket? Ez a stratégia olyan súlyos terheket róna az agrárium szereplőire, melyek következtében sokan felhagynának tevékenységükkel, az élelmiszerárak az egekbe szöknének, mindeközben az Unió piacaira érkező termékek még a jelenlegi szabályoknak sem felelnek meg. Szeretném felhívni a figyelmet a Bizottság által eddig eltitkolt, de az elmúlt napokban nyilvánosságra került tanulmányra, amely már rávilágít a stratégia negatív hatásaira.

Tisztelt Képviselőtársaim! Itt az ideje tisztán látni.

 
  
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  Norbert Lins (PPE). – Frau Präsidentin, Frau Kommissarin, liebe Kolleginnen und Kollegen! Zunächst einmal möchte ich mich bei Ihnen bedanken, Frau Kommissarin, dass Sie da sind. Ich glaube, diese Debatte hätte auch die Anwesenheit des Agrarkommissars und auch des Vizepräsidenten der Kommission verdient. Ich glaube, es ist eine bedeutende Debatte, die wir hier führen.

Eigentlich sollten wir heute darüber diskutieren, wie eine zukunftsfähige Landwirtschaft, eine zukunftsfähige Lebensmittelkette aussehen sollte. Wir sollten darüber reden, wie wir eine Reduzierung an Pflanzenschutzmitteln mit Alternativen und Innovationen, neuen Züchtungstechniken und digitaler Technik unterstützen können, ohne dass Ernte verlorengeht, die Qualität unserer Produkte sinkt, der Hunger steigt oder Landwirte an Einkommen verlieren, oder auch darüber, wie wir Landwirte bei ihrem Weg zu mehr Nachhaltigkeit unterstützen und Generationengerechtigkeit für jüngere Landwirte schaffen können.

Ich möchte mich auch gerne mit Ihnen austauschen, wie wir eine nachhaltige Produktion an guten, gesunden, sicheren Lebensmitteln hier in Europa halten und Verlagerungseffekte vermeiden können. Gerne will ich auch die gute Zusammenarbeit zwischen dem Umwelt- und dem Landwirtschaftsausschuss ausdrücklich hervorheben. Ich glaube, das Ergebnis zeigt, dass man Kompromisse finden kann, wenn Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz gut zusammenkommen.

Aber ich finde, dass diese Debatte stattdessen auch – ich will es mal diplomatisch formulieren – durch eine unglückliche Vorgehensweise der EU-Kommission überschattet wird, welche uns monatelang Informationen vorenthalten hat und eine Studie, die schon im Januar da war, nicht veröffentlicht hat.

Ich sage es Ihnen ganz offen: Ich bin darüber enttäuscht, und ich fordere Sie auf: Ändern Sie etwas an der Situation, werden Sie besser, legen Sie so bald wie möglich eine umfassende Folgenabschätzung vor.

 
  
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  Clara Aguilera (S&D). – Señora presidenta, hoy concluimos, con este debate, la opinión del Parlamento Europeo sobre la Estrategia «De la Granja a la Mesa», y en los próximos meses llegarán los documentos legislativos.

Quiero, en primer lugar, agradecer a todos los ponentes y a nuestros equipos técnicos la magnífica disposición para trabajar conjuntamente.

Quiero señalar que se han identificado los posibles problemas y dificultades que generarán estos cambios.

Por ello, nos parece importante que la Comisión, señora comisaria, elabore estudios de impacto de todas las medidas que se adopten basándose en esta Estrategia, y que se incorporen los ya elaborados.

El resultado final no es lo que hubiésemos deseado los socialistas, pero es donde hemos encontrado el acuerdo de equilibrio, y hemos añadido elementos importantes.

Es imprescindible que el impacto de la Estrategia no impida que los mercados agrarios se mantengan estables, con precios justos a lo largo de toda la cadena alimentaria, empezando por los agricultores, y esperando que al consumidor, que a todos nosotros, no nos lleguen precios imposibles de asumir.

Nos preocupa también que, como efecto no deseado, la Estrategia lastre la competitividad de la producción europea frente a las importaciones de terceros países, cuyos productores no están sujetos a estas exigencias, como bien sabemos en esta Cámara.

En definitiva, debemos asumir compromisos importantes en la agricultura para lograr buenos resultados en nuestra lucha contra el cambio climático, sin duda, como ocurre con el resto de sectores. De ahí la importancia del Pacto Verde Europeo.

Este proceso debe ir acompañado de alternativas y apoyos públicos para conseguir una transición ecológica justa para la agricultura europea. Si no, no será posible.

 
  
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  Asger Christensen (Renew). – Fru formand! Som landmand er jeg meget stolt over vores arbejde i jord til bord-strategien. Vi lægger spor ud for europæisk fødevareproduktion og -forbrug de næste mange år. For mig har det været helt afgørende, at strategien både bliver bæredygtig og konkurrencedygtig. Jeg har kæmpet for meget ambitiøse mål for landbrugets forbrug af pesticider, gødning og antibiotika og vi skal halvere madspildet inden 2030. Jord til bord-strategien skal fokusere på alle led i fødevarekæden. Lige fra landmanden i marken, dyrene i stalden, de handlende i supermarkedet og de fødevarer, der ender hjemme på køkkenbordet hos de europæiske familier. Jeg tror meget på en grøn og europæisk fødevareproduktion i fremtiden. Og teknologien skal spille en hovedrolle i landbrugets omstilling. Her er den nye genteknologi CRISPR en meget vigtig del. Vi er allerede godt på vej. Vi må ikke skubbe vores gode fødevareproduktion ud af EU. Alle skal tage et ansvar og bidrage til den grønne omstilling – også landmanden. Den kommende lovgivning skal bygge på konsekvensanalyse, og vores kerneopgave er og bliver at producere gode og sunde fødevarer. Alt af høj kvalitet og med fokus på dyrevelfærd. Jord til bord-strategien er med til at sikre det.

 
  
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  Tilly Metz (Verts/ALE). – Madam President, as Greens, we of course fully support the farm to fork strategy, even though it is not perfect. The report on which we have worked this past year even goes beyond the strategy, and we applaud this.

But, as is clear today, the report is under attack. This really is a shame, especially considering the current context – the CAP reform. Many Member States are currently protesting behind closed doors. They don’t want the targets of the farm to fork strategy to be considered for the national strategic plans of the CAP.

So, as Parliament, we should be fully backing this strategy, instead of questioning its targets. Because as Members of the Parliament we have a responsibility towards small producers, who would like to have perspectives and support in becoming more resilient and sustainable.

We also have a responsibility towards citizens, who deserve healthy and sustainable food and transparency. We should be the ones following the science, which clearly says that our food system needs an ecological transition.

So, dear colleagues, support this text as it stands. Don’t sabotage this ambitious report. Let’s show the Commission, the Council and the citizens that we stand behind this Green Deal.

 
  
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  Joëlle Mélin (ID). – Madame la Présidente, avec ce dossier de la stratégie européenne pour une alimentation saine et durable, le pacte vert développe son volet agricole à marche forcée. Nous pouvons partiellement y adhérer et nous l’avons clairement fait en imposant des éléments nouveaux ou en votant certaines propositions communes de bon sens sur la nécessité de raccourcir les chaînes d’approvisionnement, de favoriser la diversification des semences et des cultures, de créer des stocks alimentaires stratégiques, donc de soutenir les producteurs européens.

Mais derrière ces propositions se cachent deux risques majeurs. Le premier est celui de la pénalisation excessive des rendements européens par les législations incohérentes sur les phytosanitaires et les antibiotiques et sur les changements d’affectation des sols. Ignorant les données stratégiques mondiales, les récentes études d’impact sont à cet égard inquiétantes.

Deuxième volet gravissime: ce texte s’oriente essentiellement vers un mode d’alimentation nouveau fondé sur la contrainte d’indicateurs harmonisés et obligatoires, comme le nutriscore, un indice que nous souhaitons vivement consulter pour être rassurés et qui, en fait, nous prend en otage par son diktat. Ainsi, la viande bio du Charolais ou le roquefort AOC français obtiennent un score «immangeable», contrairement à de la nourriture industrielle. Tout cela parce qu’en amont, on assiste à la criminalisation de l’élevage sous l’influence de lobbies, telle la fondation OPP de M. Dustin Moskovitz. Tout cela pour obtenir in fine une nourriture 100 % artificielle.

Alors, notre vote sera conditionné à deux éléments déterminants: une étude d’impact préalable et l’abandon d’indicateurs harmonisés obligatoires.

 
  
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  Hermann Tertsch (ECR). – Señora presidenta, quizás algunos no sepan que Sri Lanka logró adelantarse a la Comisión Europea como gran referente global del ecologismo, con su Estrategia «De la Granja a la Mesa». Su Gobierno decidió eliminar de golpe todos los pesticidas y convertirse en el primer país del mundo con el 100 % de su producción agroecológica; esta decisión recibió el aplauso unánime y entusiasta de la Unión Europea, de las Naciones Unidas y hasta de la FAO. Pues hoy este país afronta una crisis alimentaria sin precedentes: ha bajado la producción un 50 %, se disparó el precio de los alimentos y se reparten cartillas de racionamiento.

Una decisión populista mal calculada ha llevado al país al colapso alimentario: Sri Lanka ha entendido dolorosamente que con la comida no se juega. Lo acontecido en aquel país nos debe hacer reflexionar sobre la necesidad de analizar con profundidad el impacto de algunas de las medidas estrella de la Comisión Europea, como la reducción del 50 % de pesticidas, la retirada de la producción del 10 % de la superficie o el objetivo de un 25 % de la superficie agraria dedicada a la agricultura ecológica.

Se suceden los estudios e informes sobre el impacto de la Estrategia «De la Granja a la Mesa» y nos debe preocupar que todos coinciden en señalar que no está basada en criterios sólidos y científicos. El debate se va a intensificar ahora en los próximos meses y confío en que la Comisión Europea sea capaz de modular todo esto, meter realismo en la situación, ver el papel fundamental de la ganadería y de los productores y, como digo, racionalizar un proceso muy peligroso.

 
  
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  Manuel Bompard (The Left). – Madame la Présidente, chers collègues, nos systèmes alimentaires sont responsables d’un tiers de nos émissions de gaz à effet de serre. Ils mettent en danger les écosystèmes, détruisent l’agriculture paysanne, la santé et le bien-être des animaux. Pour quel résultat? Un tiers de la production alimentaire est gaspillée; huit millions de Français ont besoin de l’aide alimentaire pour vivre; près de trois milliards d’humains sont en situation de famine ou de malnutrition. Il y a donc une urgence absolue.

Il s’agit de revenir aux limites planétaires en ne prenant pas à la nature plus que ce qu’elle peut reconstituer. Il s’agit de faire la révolution agroécologique et de refonder le commerce international par un protectionnisme écologique et solidaire. Il s’agit de végétaliser et de démocratiser notre alimentation pour nourrir l’ensemble de la population mondiale et lutter contre les souffrances subies par les animaux.

Ce rapport marque un pas important dans cette direction. Et je veux remercier les rapporteurs, en particulier ma collègue Anja Hazekamp. Mais ce rapport ne servira à rien si les politiques européennes ne sont pas mises en conformité avec les objectifs qu’il contient. C’est pourquoi j’appelle à soutenir ce rapport en l’état, mais aussi à exiger la réécriture de la politique agricole commune lors du vote décisif qui aura lieu le mois prochain.

 
  
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  Dino Giarrusso (NI). – Signora Presidente, signora Commissaria, onorevoli colleghi, la strategia "Farm to Fork" è non solo utile, ma necessaria per rendere l'agricoltura europea sempre più di qualità e sostenibile.

Accorciare la filiera, valorizzare i prodotti locali, riconoscere e proteggere le eccellenze. Ma non basta, se non creiamo regole affinché il mercato e la grande distribuzione favoriscano finalmente i piccoli e medi produttori, che sono proprio quelli che coltivano l'eccellenza tutelando l'ambiente.

Non basta, se continuiamo ad avere accordi commerciali con chi non rispetta le regole che noi imponiamo ai nostri produttori e dunque ci fa una concorrenza sleale che noi incredibilmente avalliamo e che inficia il lavoro fatto su sostenibilità e qualità.

Chiediamo quindi che, nella proposta della CE, ci siano strumenti per evitare il ricatto di ribassi estremi per i prodotti di qualità, biologici e di origine protetta, nonché l'intenzione di interrompere l'autolesionismo negli accordi con mercati extraeuropei. Serve un mercato interno più solido e integrato che valorizzi i prodotti IGP.

Bene la sintesi in questo INI, ma mi aspetto di più, anche a partire dall'etichettatura, che non può essere fuorviante per il consumatore, dunque va eliminato una volta per tutte il fraudolento e antiscientifico sistema del Nutri-Score a semaforo.

 
  
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  Jarosław Kalinowski (PPE). – Pani Przewodnicząca! Autorzy wspominanej dzisiaj analizy wpływu, jaki omawiana strategia ma na rolnictwo Unii, stwierdzają, że może dojść do obniżenia produkcji rolniczej o 20 %, a nawet o 30%. Gdyby do tego doszło, byłaby to prawdziwa katastrofa dla bezpieczeństwa żywnościowego Unii Europejskiej. Byłaby to prawdziwa katastrofa dla dochodów rolniczych i byłby to też poważny problem dla konsumentów. Jak Komisja Europejska zamierza sprawdzić, zagwarantować, że importowane produkty rolnicze będą spełniały bardzo restrykcyjne wymogi zdrowotne i środowiskowe obowiązujące europejskich rolników?

Nie ma komisarza Wojciechowskiego, ale muszę w tym miejscu stwierdzić, że symbolem działań komisarza Wojciechowskiego jest priorytetowe wsparcie dla małych gospodarstw produkcją ekstensywną. To dobrze, ale jednak gospodarstwa średnie i większe o charakterze rodzinnym są fundamentem bezpieczeństwa żywnościowego w Unii. To te gospodarstwa będą dźwigać na sobie tak ambitne cele omawianej strategii. Niestety te gospodarstwa są traktowane przez Pana Komisarza – delikatnie mówiąc – po macoszemu. Dowód? Pan Komisarz bardzo często przywołuje dane statystyczne z Polski: 1 300 000 gospodarstw, średnia 11 hektarów. Problem polega na tym, że te dane są kompletnie oderwane od realiów polskiego rolnictwa.

Eksperci – podkreślam – eksperci w Polsce stwierdzają, że 80 %procent pobierających dopłaty bezpośrednie nie prowadzi działalności rolniczej, a aktywni rolnicy nie mogą skorzystać nawet z dopłat bezpośrednich z programów rolno-środowiskowych, a w przyszłości z eko-schematów. Jeżeli tego problemu się nie rozwiąże, to jak realizować te cele. Pan Komisarz nie pomaga tylko szkodzi. Szkodzi bardziej niż brak środków.

 
  
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  Mohammed Chahim (S&D). – Voorzitter, geachte collega’s, geachte commissaris, Gandhi zei ooit dat de beschaving van een samenleving valt af te meten aan de wijze waarop ze omgaat met dieren. Geïnspireerd hierdoor en kijkend naar de “van boer tot bord”-strategie, zou ik willen stellen dat de beschaving van een samenleving valt af te meten aan hoe we omgaan met dieren, klimaat en biodiversiteit.

De huidige massaproductie van bewerkt voedsel en de intensieve veeteelt dragen bij aan een overvloed van problemen. Het overmatige gebruik van antibiotica, bestrijdingsmiddelen en meststoffen zorgt voor een verlies aan biodiversiteit, een toename van ziektes die van dier op mens overgaan, dierenleed, klimaatverandering en ongezonde eetgewoontes.

We moeten het in Europa niet alleen hebben over de totale hoeveelheid voedsel die we produceren, maar ook over de kwaliteit daarvan. De kwaliteit van onze landbouwsector is een van de beste ter wereld en dat moet zo blijven, maar wel met zo weinig mogelijk gebruik van schadelijke stoffen en schadelijke uitstoot. Daar waar het eerst ging om zo veel mogelijk en zo efficiënt mogelijk produceren, moeten kwaliteit en lokale productie weer centraal staan. En onze boeren moeten van afnemers, opkopers en andere tussenbedrijven een eerlijke prijs krijgen. Want ook dat mag gezegd worden, nee, dat moet gezegd worden. Produceren onder of tegen de kostprijs is gewoon niet acceptabel.

Het is hoog tijd voor een verandering waarbij gezond, betaalbaar en duurzaam geproduceerd voedsel centraal staan. Dat is niet alleen in het belang van het klimaat, maar ook in het belang van ieders gezondheid en vooral in het belang van onze boeren. Dus ik zeg: steun dit compromis, steun deze resolutie.

 
  
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  Elsi Katainen (Renew). – Arvoisa puhemies, tärkein Pellolta pöytään -strategian anti on se, että vihdoin koko ruokaketjua katsotaan kokonaisuutena. On selvää, että huoltovarmuus, ruokaturva tai maataloudelle asetetut tiukat ilmasto- ja ympäristövaatimukset eivät toteudu, jos viljelijän tulot ovat miinuksella. Siksi viljelijöiden onkin saatava reilumpaa hintaa tuotteistaan. Ympäristötoimien pitää näkyä myös markkinahinnoissa.

On huolehdittava siitä, että koko ruokaketju – kuljetus, jalostus, kauppa, kuluttajat – kantavat vastuunsa päästöjen vähentämisessä. Ei voida osoittaa sormella yksin viljelijää ja maataloutta, koska juuri viljelijä on niitä harvoja, jotka sitovat hiiltä, ja siihen on saatava lisää kannustimia.

 

Ruoka-ala on syystäkin huolissaan komission asettamien tavoitteiden vaikutuksista ruoantuotannolle. Sen takia vaadimme, että jokaisen tulevan lakialoitteen on perustuttava kattavaan vaikutustenarviointiin. On komission vastuulla varmistaa, että kannattava ruoantuotanto on mahdollista kaikkialla Euroopassa myös tulevaisuudessa.

 
  
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  Martin Häusling (Verts/ALE). – Frau Präsidentin, liebe Kolleginnen und Kollegen! Ohne eine andere Landwirtschaftspolitik wird es keinen Grünen Deal geben, und deshalb ist die Strategie „Vom Hof auf den Tisch“ die richtige Antwort auf die Zukunft. 50 % weniger Pestizide, 50 % weniger Antibiotika, Frau Kommissarin, und 25 % weniger Dünger – das ist eine Antwort; aber auch: 25 % Ökolandbau als neues Agrarmodell.

Was wir aber auch brauchen, ist eine andere Handelspolitik – um das hier auch deutlich zu sagen. Wir müssen wegkommen von der Exportorientierung der europäischen Landwirtschaft. Wir brauchen auch kein Mercosur-Abkommen, auch das muss klar sein. Wir brauchen aber für unsere Landwirte einen qualifizierten Außenschutz.Was wir auch angehen müssen, ist, dass wir 30 % unserer Nahrungsmittel verschwenden. Das können wir in Zukunft auch nicht mehr akzeptieren.

Die neue GAP wird im Wesentlichen die Fortsetzung der alten GAP sein. Deshalb lassen Sie uns die Strategie „Vom Hof auf den Tisch“ zügig in eine neue Agrarpolitik einarbeiten.

Für mich ist es kein Wunder, dass von der Ernährungsindustrie Widerstand kommt. Wenn die – die Pestizidindustrie, die Chemieindustrie – an der Landwirtschaft weniger verdienen, dann ist das für mich ein gutes Zeichen.

Was wir nicht brauchen – und das sagen ich und alle, die es gesagt haben, hier sehr deutlich: Was wir auf keinen Fall brauchen, sind neue GMOs. Dafür ist in Europa kein Platz.

 
  
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  Sylvia Limmer (ID). – Frau Präsidentin, sehr geehrte Kollegen! Die Begründung der federführenden Ausschüsse zum vorliegenden Bericht „Vom Hof auf den Tisch“ ruft dazu auf, (wörtlich) „die Agrarpolitik zum ehrgeizigsten Projekt des aktuellen Mandats“ der EU-Kommission zu machen, das da lautet: Klimaneutralität.

Man plant also, die Landwirtschaft, ähnlich der Stromversorgung, an die Wand zu fahren, schwadroniert von Moral, Orientierung und davon, dass Messer und Gabel die wichtigsten Waffen im Kampf gegen den Klimawandel seien, und grämt sich natürlich gebührlich über modernen Pflanzenschutz und Düngemittel, die allesamt der menschlichen Gesundheit gefährlich würden.

Keine Angst: Die Düngemittel können sich die Landwirte demnächst sowieso finanziell nicht mehr leisten. Und wenn man die von vielen hier so verachtete technisierte Landwirtschaft abgeschafft hat – eine einst als grüne Revolution gefeierte Landwirtschaft, die in der Lage war und noch ist, eine rapide steigende Weltbevölkerung zu ernähren –, dann, ja, dann werden auch ihre klimakämpferischen Messer und Gabeln einfach auf leere Teller treffen.

 
  
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  Zbigniew Kuźmiuk (ECR). – Pani Przewodnicząca! Na początek uwaga, która była już tutaj podnoszona po wielekroć. Mianowicie, jeżeli Komisja Europejska przedstawia strategię bez oceny wpływu na sektory, których ta strategia dotyczy, a przede wszystkim na dochody rolników, to jest to działanie nieprofesjonalne i nie tworzy warunków do tworzenia dobrego prawa. Minęło kilkanaście miesięcy, a w dalszym ciągu tej oceny oddziaływania nie ma. I mamy jeszcze ten incydent związany z ukrywaniem danych. To jest sytuacja, która nie budzi zaufania.

Ale oczywiście ta strategia ma i dobre rozwiązania, m.in. ograniczenie stosowania środków ochrony roślin, ale musi się to odbywać w konsultacji z krajami członkowskimi i z rolnikami przy badaniu wpływu na ich dochody. Nie może to być redukcja dla samej redukcji.

I wreszcie ostatnia rzecz związana z naszymi relacjami z krajami trzecimi: jeżeli zaostrzamy warunki funkcjonowania dla rolników europejskich, to musi to mieć odzwierciedlenie w umowach handlowych. Ciągle o tym mówimy, przypominamy w Komisji Rolnictwa. Niestety, Komisja Europejska tego nie pilnuje. Kolejne umowy, które podpisujemy, nie zawierają tego elementu ochrony europejskich rolników.

 
  
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  Πέτρος Κόκκαλης (The Left). – Κυρία Πρόεδρε, κυρία Επίτροπε, αγαπητοί συνάδελφοι, με τη σημερινή έκθεση σχετικά με τη στρατηγική «Από το αγρόκτημα στο πιάτο» ανοίγουμε τον δρόμο για τον ριζικό μετασχηματισμό των συστημάτων τροφίμων για το καλό των παραγωγών, των καταναλωτών και της γης.

Η εξάπλωση της οργανικής γεωργίας και ο καθορισμός δεσμευτικών στόχων για τη δραστική μείωση των χημικών σε λιπάσματα, φυτοφάρμακα και αντιβιοτικά στο αγρόκτημα είναι απαραίτητα για να διασφαλίσουμε ότι τα τρόφιμα στο πιάτο μας όχι μόνο δεν θα επιβαρύνουν την υγεία μας, το περιβάλλον και τους φυσικούς πόρους, αλλά θα δίνουν και νέες προοπτικές για τους γεωργούς. Κλειδί για την επιτυχία θα αποτελέσει η ουσιαστική ενημέρωση των καταναλωτών με επιστημονικά τεκμηριωμένες διατροφικές επισημάνσεις, αλλά και για το περιβαλλοντικό αποτύπωμα των τροφίμων.

Καλώ, λοιπόν, την Επιτροπή να μετατρέψει τη στρατηγική σε συγκεκριμένη νομοθετική δέσμευση σύμφωνα με τις προτεραιότητες που θέτουμε σήμερα με αυτή την έκθεση, να αξιολογήσει τα εθνικά στρατηγικά σχέδια της Κοινής Γεωργικής Πολιτικής με βάση τους στόχους στρατηγικής και να διασφαλίσει τη διαφάνεια κατά την διαδικασία της αξιολόγησής τους. Κλείνοντας, θα ήθελα να ευχαριστήσω τους δύο εισηγητές για την εξαιρετική δουλειά τους και να ευχηθώ εμείς να διατηρήσουμε αύριο το αποτέλεσμα της ψηφοφορίας ακέραιο.

 
  
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  Daniela Rondinelli (NI). – Signora Presidente, signora Commissaria, onorevoli colleghi, con questa relazione, che contiene decine di emendamenti presentati dal Movimento 5 Stelle, il Parlamento, di fatto, sta chiedendo un cambiamento della "Farm to Fork".

Abbiamo bisogno di valutazioni cumulative di impatto se si vogliono stabilire obiettivi vincolanti per gli agricoltori e salvaguardare quella continuità dell'approvvigionamento alimentare, la sostenibilità aziendale e i livelli occupazionali.

Gli ambiziosi obiettivi su pesticidi, fertilizzanti, biodiversità, agricoltura biologica possono essere raggiunti soltanto se la baseline è uguale per tutti, considerando anche quanto hanno già fatto gli agricoltori nei paesi più virtuosi, come in Italia. Le informazioni nutrizionali devono basarsi su dati scientifici indipendenti, sulla quantità di prodotto consumata e sulla reale capacità dei consumatori di comprendere, attraverso un'etichettatura che dovrà riportare il paese di origine di ogni singolo ingrediente, anche quello sintetico.

La sfida più grande che abbiamo è proprio la nostra capacità di esportare il nostro modello di sostenibilità, attraverso una revisione dei regimi di importazione dei prodotti dai paesi terzi, assicurando la reciprocità degli standard ambientali, sociali e sanitari per tutelare l'identità e l'eccellenza del nostro modello agricolo europeo.

 
  
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  Jessica Polfjärd (PPE). – Fru talman! Det är ett stort dokument. Många förslag att ta ställning till, men jag tänkte lyfta fram för allt två frågor i det här betänkandet. Det handlar om hur vi ska kunna få ett framtida arbete som är hållbart och om att ställa om Europas livsmedelsproduktion.

För det första måste Europa öppna upp för innovation i allmänhet, men också förenkla växtförädling i synnerhet. Det är uppenbart att regelverket för GMO behöver uppdateras och moderniseras. Om inte Europa ska förlora forskning och utveckling till andra delar av världen, så måste vi ändra på våra regler för att passa framtiden. Det kommer att bli avgörande för hur vi ska kunna bemöta utmaningar såsom klimatförändringar och skadedjur.

För det andra handlar det om antibiotikaresistens. Det är en avgörande fråga. Vi har sett vad pandemier kan göra. Vi har sett hur det kan drabba våra samhällen. Vi har ett bra regelverk på plats, men vi måste gemensamt arbeta för att fortsatt minska användningen på ett hållbart sätt. Jag är helt övertygad om att vi kan göra det, att vi är på en framkomlig väg, men vi måste göra det tillsammans.

 
  
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  Jytte Guteland (S&D). – Fru talman! Jordbruket står för så mycket som en tiondel av EU:s utsläpp av växthusgaser. Trots att en tredjedel av EU:s budget går till jordbruket, ofta med klimatförtecken, så minskar inte utsläppen.

En rapport från Europeiska revisionsrätten konstaterar att dessa klimatsatsningar inte har haft någon som helst klimateffekt på ett helt decennium. Fruktansvärt alarmerande. Det här duger inte. Vi måste ta ett krafttag från EU:s sida när det gäller jordbrukspolitiken.

Jord till bord-strategin är ett första steg i rätt riktning mot en hållbar livsmedelsproduktion. Det är positivt att vi nu på ett decennium ska halvera användningen av bekämpningsmedel, som ju både är skadliga för natur och hälsa. Det är bra att vi halverar utsläppen när det gäller näringsämnen i naturen, övergödningen i Östersjön är ett exempel och det här måste få ett slut.

Det är också nödvändigt att vi minskar antibiotikaanvändningen i jordbruket för att undvika nya pandemier. Det är bra att vi markerar mot dagens ofta intensiva djurhållning och åter tar ställning samt på nytt visar att vi i parlamentet vill se en utfasning av djurförsök och inburning.

Det är nu upp till kommissionen att snarast omsätta dessa mål i konkreta handlingsförslag för klimatet, miljön, hälsan och djuren.

 
  
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  Jan Huitema (Renew). – Voorzitter, geachte commissaris, geachte leden, de Europese Commissie heeft de doelen van de “van boer tot bord”-strategie gepresenteerd voordat de effectbeoordeling bekend was. Nu blijkt dat wij als Europese Unie ten opzichte van andere landen afhankelijker worden wat betreft onze primaire levensbehoeften (namelijk voedsel). En dat terwijl de voedselprijzen op dit moment al stijgen en er steeds meer landbouwgrond gebruikt wordt voor industrie, huizen, wegen, natuur en zonneweides.

Elke hectare landbouwgrond telt. Ik ben zeker niet tegen de ambitie om minder gewasbeschermingsmiddelen en minder kunstmest te gebruiken. Maar dan is het wel belangrijk dat we alternatieven hebben om onze landbouwgrond optimaal te gebruiken. Een belangrijk alternatief voor kunstmest is – heel logisch – dierlijke mest. Toch is er Europese wetgeving die belemmert dat boeren hun eigen dierlijke mest optimaal kunnen gebruiken voor hun gewassen en die hen dwingt om meer kunstmest te gebruiken. Dat is de wereld op zijn kop. Mijn vraag aan de Commissie is dan ook: wanneer wordt deze wetgeving aangepast?

 
  
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  Bas Eickhout (Verts/ALE). – Madam President, I have to say I always find a debate on agriculture and our food system quite astonishing. I think we all agree that there are a couple of developments in our sector that are concerning all of us.

We see less and less farmers. They have less and less profits. We see that our rural areas are under threat. On top of that, we see the impact of climate change affecting our farmers. We see the loss of biodiversity. This current model is not sustainable. Something needs to change. And every time when I hear people complaining about the eventual exodus of rural areas – it is already happening. And that is because the current system is not functioning. Something needs to change. Everyone only referring to Copa-Cogeca – they are for business as usual. You are defending business as usual. It is about time for change.

This report is an attempt at it. It is a compromise, but I do compliment both rapporteurs for that attempt. But I would like to know from the Commission: how do all the ‘farm to fork ‘ambitions relate to the cap reform that we will vote in a month’s time? In May last year, you already concluded that there is a lot that is not synchronised and I see that threat even more, so I would expect a reply from the Commission on that.

 
  
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  Mara Bizzotto (ID). – Signora Presidente, onorevoli colleghi, difendere il "Made in Italy" e milioni di agricoltori e allevatori italiani: questa è la nostra missione. Per questo diciamo a voce alta che la "Farm to Fork" rischia di diventare un pericoloso attacco all'agricoltura italiana.

L'Europa deve smetterla di bombardare il "Made in Italy" con azioni di sabotaggio come il Nutri-Score, la carne sintetica fatta in laboratorio, uno scandaloso via libera al Prošek croato che fa concorrenza sleale al Prosecco italiano.

L'agricoltura italiana è la più verde di tutta Europa. L'Italia è il primo paese per numero di aziende biologiche. Gli agricoltori italiani sono i primi difensori dell'ambiente e, nonostante questi primati, l'Europa vuole imporre nuove regole assurde ai nostri agricoltori.

No, cari burocrati europei, siete completamente fuori strada perché non capite che la sostenibilità ambientale non può esistere se prima non è tutelata la sostenibilità economica delle aziende agricole.

Il fanatismo ambientalista porterà alla chiusura di migliaia di aziende con la conseguenza pericolosissima dell'abbandono dei campi. Noi non permetteremo a Bruxelles di massacrare l'agricoltura italiana, perché un paese senza agricoltura è un paese senza futuro.

 
  
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  Bert-Jan Ruissen (ECR). – Voorzitter, morgen zullen we allemaal kleur moeten bekennen: omarmen we de overambitieuze “Farm to Fork”-doelen, terwijl er nog helemaal geen effectbeoordeling ligt en terwijl er steeds meer signalen van groen op oranje springen? Diverse onderzoeken waarschuwen immers voor een sterke daling van de productie, voor een stijging van de consumentenprijzen, toenemende afhankelijkheid van invoer en slechts zeer beperkte milieuwinst. Of nemen we onszelf als Parlement serieus en roepen we de Commissie, die blind lijkt te zijn voor alle waarschuwingssignalen, tot de orde? Dat is de kwestie.

Het is tijd om aan de noodrem te trekken door nu geen groen licht te geven voor de onhaalbare top-downdoelen die worden voorgesteld. En commissaris, nog één keer: waarom hebben u en uw collega’s ons tijdens de recente onderhandelingen over het gemeenschappelijk landbouwbeleid niet geïnformeerd over de eerste waarschuwingssignalen vanuit uw eigen diensten? Ik doel op het JRC-verslag, dat feitelijk in januari al af was. Wij kunnen niet anders dan dit zeer ernstig nemen. Het gaat hier immers om onze voedselzekerheid.

 
  
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  Daniel Buda (PPE). – Doamna președintă, doamna comisar, doamnelor și domnilor colegi, un fermier care a părăsit domeniul IT acum zece ani pentru a face agricultură spunea săptămâna trecută: am decis oprirea modernizării și dezvoltării fermei mele deoarece nu știu la ce să mă aștept din partea celor care trăiesc în bula lor la Bruxelles și ne vom duce mai departe viața de zi cu zi așa cum putem.

Cam aici suntem, doamna comisar, legat de ceea ce înseamnă percepția fermierilor cu privire la ceea ce discutăm noi în Parlamentul European și la Comisia Europeană. Green Deal și Farm to Fork reprezintă un concept care frământă sectorul agricol pe bună dreptate. Acesta se întreabă dacă va reuși să supraviețuiască țintelor impuse în atingerea obiectivelor climatice, importante și ele, fără discuție.

Este însă necesar să transmitem astăzi un mesaj clar: că suntem responsabili și că ne vom asigura de faptul că fermierii își vor păstra durabilitatea și mai departe, vor putea produce alimente de calitate - și subliniez aici - la prețuri accesibile pentru consumator. Orice eșec în această direcție ne va face dependenți de importurile de alimente de slabă calitate din țările terțe, iar schimbările climatice vor continua să ne afecteze în viața de zi cu zi.

În acest context, solicit în mod expres efectuarea unor studii de impact, înainte de luarea oricărei decizii în ceea ce privește sectorul agricol.

 
  
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  Eric Andrieu (S&D). – Madame la Présidente, Madame la Commissaire, la stratégie «De la ferme à la table» est au cœur du pacte vert pour l’Europe et je voterai en faveur de celle-ci, car je suis convaincu qu’il est de notre devoir d’élus de repenser nos systèmes alimentaires en nous basant sur les leçons tirées de la crise sanitaire et en tenant compte de divers signaux d’alarme qui sont passés au rouge ces dernières années en matière de santé, de biodiversité ou de climat.

Il est primordial de changer de modèles agricole et alimentaire et de faire évoluer ceux-ci sur une voie durable, tout en accompagnant, bien sûr, les agriculteurs dans ces changements et en sensibilisant les consommateurs. Oui, parce qu’il nous faudra apprendre à produire différemment et à consommer différemment si l’on veut répondre à l’enjeu climatique qui est devant nous. L’agriculture doit devenir encore plus vertueuse, moins chimique, mais aussi plus respectueuse de la santé humaine, de l’environnement, de l’eau, des sols et de la biodiversité, ainsi que des écosystèmes.

Ne nous y trompons pas. Le vote sur le rapport «De la ferme à la table» constitue une étape importante. Nous allons déterminer si, oui ou non, le Parlement européen est d’accord de mettre en place les outils indispensables pour construire le monde de demain. Et je veux le dire ici: les solutions sont dans la nature et non dans le tout technologique ou le tout génomique. L’intérêt général doit l’emporter, et ce, pour offrir un avenir aux futures générations.

 
  
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  Jérémy Decerle (Renew). – Madame la Présidente, Madame la Commissaire, chers collègues, le concert de cet après-midi vous paraît peut-être désaccordé, entre ceux qui pensent que la stratégie «De la ferme à la table» est inapplicable et qu’on nous cache tous ses dangers, et ceux qui croient au contraire qu’elle est parfaite et facile à appliquer.

La réalité est pour moi différente. La stratégie sans plan d’action n’est pas une stratégie. Les intentions sont bonnes, mais ce qui manque sérieusement, c’est une étude de faisabilité qui permette d’établir une vraie feuille de route. Au-delà d’une simple étude d’impact, il faut aujourd’hui poser sur papier les difficultés pour les agriculteurs et autres acteurs impliqués, les méthodes à développer, les soutiens à assurer pour que personne ne soit laissé de côté.

En attendant ce travail, la Commission ne doit pas revenir sur l’accord trouvé en trilogue au sujet du lien entre la PAC et la stratégie «De la ferme à la table». Les agriculteurs et la société méritent que nous dépassions les postures pour construire collectivement cette feuille de route indispensable pour renforcer l’identité agricole et alimentaire de notre Europe.

 
  
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  Sara Matthieu (Verts/ALE). – Voorzitter, na het falen van een echte hervorming van ons landbouwbeleid is de “van boer tot bord”-strategie eindelijk goed nieuws voor boeren en voor de natuur. Het huidige model is immers een ramp voor ons klimaat, voor de biodiversiteit en voor kleine boeren.

Met deze strategie breiden we de biolandbouw uit tot 25 % tegen 2030 en geven we boeren ook een hoger inkomen. We halveren het pesticidegebruik tegen 2030 en we lanceren een exportverbod op schadelijke pesticiden. We maken gezonde en duurzame voeding belastingvrij en we stoppen er eindelijk mee om dieren in kooien te steken.

Collega’s, laat u niets wijsmaken door de lobby van de agro-industrie. Dit is de kans om boeren een eerlijk inkomen te geven met respect voor milieu en natuur. Laten we die kans dus samen grijpen.

 
  
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  Juan Ignacio Zoido Álvarez (PPE). – Señora presidenta, señora comisaria, esta Estrategia sufre un gran desequilibrio. Tiene un exceso de ideología y una gran falta de respaldo científico. Así lo han dejado de manifiesto numerosos estudios, incluido el estudio de la propia Comisión Europea, cuyas preocupantes conclusiones nos trataron de ocultar. Y es que el señor Timmermans está dispuesto a aprobarla caiga quien caiga.

Pero quienes caen, señor Timmermans, son los millones de agricultores europeos y sus familias, que verán disminuidos sus ingresos. Quien cae es el sector agroalimentario europeo, que perderá su cuota de exportación mientras los supermercados europeos se llenan de productos de peor calidad procedentes de fuera de Europa. Quienes caen, señor Timmermans, son los millones de consumidores europeos, que tendrán que pagar precios cada vez más altos para llenar la cesta de la compra.

El Partido Popular Español y la delegación española en el Partido Popular Europeo no estamos dispuestos a permitirlo.

 
  
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  Delara Burkhardt (S&D). – Frau Präsidentin, liebe Kolleginnen und Kollegen! Was wir essen und wie wir es produzieren, hat direkte Auswirkungen auf die Gesundheit von Mensch, Umwelt und Tieren.

Die Auswirkungen intensiver Landwirtschaft auf genau eben diese hat die Europäische Kommission mit der Strategie „Vom Hof auf den Tisch“ anerkannt, und als Europäisches Parlament müssen wir uns hinter diese Ambitionen stellen – hinter die Ziele, den Einsatz von Pestiziden, Antibiotika und Düngemitteln zu reduzieren, ökologische Landwirtschaft und artgerechte Tierhaltung zu stärken und Konsumentinnen auch besser über die Nährwerte und die Nachhaltigkeit von Produkten zu informieren.

Damit dreht die Strategie an ganz vielen wichtigen Stellschrauben, um das Lebensmittelsystem nachhaltiger zu gestalten – wenn dann auch konkrete Instrumente folgen.

Aber wir müssen uns eben auch ehrlich machen: Ohne eine Kehrtwende in der Gemeinsamen Agrarpolitik bleibt diese Strategie nur eine sehr kleine Schraube in einem wackligen System, das unsere Lebensgrundlagen gefährdet.

Lassen Sie uns also weiterhin diese wichtige Strategie stärken, aber auch nicht damit aufhören!

 
  
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  Атидже Алиева-Вели (Renew). – Г-жо Председател, г-жо Комисар, колеги, стратегията „От фермата до трапезата“ е изключително важен инструмент, който има потенциала напълно да трансформира модела на производство, преработка, доставка и консумация на храни в Европа, като го направи по-устойчив. Не може да не отчетем, че тази промяна предизвиква тревога у земеделците.

От тази трибуна се обръщам към Комисията с исканията и съображенията, които българските земеделци споделиха с мен. Те имат желание да са част от зеления преход, но имат нужда от ясни правила, намалена административна тежест, адекватно финансиране и повече информация, за да планират дейностите и инвестициите си. Апелирам всички мерки и бъдещи инициативи, свързани с тази стратегия, да бъдат основани на предварителна цялостна оценка на въздействието, обхващаща устойчивостта — икономическа, социална и екологична.

Необходимо е да се обърне специално внимание на кумулативните ефекти, включително на възможните нежелани такива. Зеленият преход трябва да е справедлив за земеделците и да не поставя под въпрос тяхната конкурентоспособност.

 
  
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  Caroline Roose (Verts/ALE). – Madame la Présidente, la stratégie «De la ferme à la table» est cruciale pour mettre notre système alimentaire en cohérence avec les objectifs du pacte vert et la lutte contre le dérèglement climatique. Cela passera nécessairement par la fin de l’élevage industriel. L’élevage représente plus de 14 % des émissions de gaz à effet de serre dans le monde. Selon la FAO, 40 % des terres cultivées le sont pour nourrir le bétail. Les importations de soja pour nourrir les animaux de l’élevage industriel contribuent directement à la déforestation – en Amazonie, par exemple. L’élevage industriel conduit à des souffrances immenses chez les animaux, que ce soit pendant l’élevage, pendant le transport ou l’abattage.

Privilégions d’autres formes d’élevage respectueuses du climat et de l’environnement, mais aussi plus gratifiantes pour les éleveurs. Mais surtout, agissons pour réduire notre consommation de produits d’origine animale.

La stratégie va dans le bon sens. La révision de l’ensemble des règles en matière de bien-être animal en 2023 doit être l’occasion, au minimum, de sortir des pratiques les plus cruelles, comme l’élevage en cage ou le transport d’animaux non sevrés.

 
  
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  Anne Sander (PPE). – Madame la Présidente, Madame la Commissaire, c’est avec sérieux et méthode que nous devrions travailler à la lutte contre le changement climatique et à la protection de nos ressources naturelles. C’est pourtant tout le contraire que je retrouve dans l’attitude de la Commission européenne, qui nous présente une stratégie privilégiant des effets d’annonce plutôt que des objectifs pragmatiques fondés sur la science. C’est aussi tout le contraire que je retrouve dans son refus catégorique de mener une analyse globale de l’impact de cette stratégie, décrédibilisant ainsi les objectifs qu’elle propose.

Au contraire, nous avons besoin d’inspirer la confiance, de croire au progrès et de stimuler l’innovation au lieu de présenter la décroissance comme seul horizon possible pour l’agriculture européenne. Nous avons besoin d’accompagner nos agriculteurs et de ne pas les accabler de contraintes et de taxes supplémentaires. Enfin, nous avons besoin de réorienter notre politique commerciale, car, sans cela, il est clair que les gains climatiques de nos politiques seront minimes.

 
  
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  Isabel Carvalhais (S&D). – Senhora Presidente, Senhora Comissária, Caros Colegas, os desafios da crise climática, a galopante perda de biodiversidade, a insegurança alimentar, que afeta mais de 800 milhões de pessoas no mundo, alertam-nos para a iminência de um não retorno. Evitar esse ponto é, assim, um imperativo de ética e de sobrevivência a que a ação política tem de saber responder.

Enquanto pilar da sociedade e da gestão dos recursos naturais, os sistemas alimentares em todas as suas etapas e com todos os seus intervenientes, do agricultor ao consumidor, da indústria ao comércio, são peça fulcral da mudança que se exige e merecem, por isso, muito em particular os agricultores e os pescadores, todos os apoios e todos os instrumentos necessários a esta mudança.

A mensagem do relatório que hoje debatemos reflete a complexidade da tarefa, resultado de um exercício desafiador, de difícil equilíbrio entre visões. Este relatório é exemplo da maturidade democrática que o Parlamento Europeu transmite aos cidadãos e que importa valorizar.

 
  
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  Martin Hojsík (Renew). – Madam President, our Group has always supported an ambitious transition towards a sustainable food system that will not only respect planetary boundaries, but also ensure farmers’ livelihoods and food on our tables. To achieve that, we need to turn farm to fork into reality and then a bit more. Without it, it is not possible.

Change is possible. During the last 15 years more than 90% of Europe’s horticulture has moved away from using hazardous pesticides to integrated pest management, and if you go to supermarkets, what do you see? More tomatoes and fresh vegetables all year round. We need to make it happen. We need to cherish our nature. We need to hear our fields buzzing and our soil being alive. I think this is a really big opportunity for the farmers. Don’t listen to the scaremongers. We cannot afford the cost of inaction.

I hope that as this House has called, we will not only see farm to fork, we will see a protection of soil by a legal framework. We will see action on pesticides and a move to the mandatory target, and we will see a binding protection of pollinators.

 
  
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  Pär Holmgren (Verts/ALE). – Fru talman! Vi befinner oss i tre olika kriser just nu – klimat, miljö och hälsa. Vi förstår nog alla att de här hänger ihop med varandra, att de påverkas av vårt livsmedelsproduktionssystem och att de också påverkar detsamma.

De här brutala attackerna, som jag i alla fall hört från delar av högern, men framför allt från lobbyistorganisationer från det industrialiserade jordbruket, är faktiskt därför helt obegripliga. Ska vi bråka om målsättningar som i förlängningen handlar om att vi alla ska ha mat att äta i framtiden?

De som fortfarande försöker beskriva hållbarhetsmålen och de målsättningar som handlar om att just ha mat att äta i framtiden som någonting som står emot varandra, har inte alls hängt med i utbildningen och forskningen.

Så jag hoppas verkligen att alla försök som kommer att läggas fram nu för att försvaga den text som trots allt har förhandlats fram i utskottet, kommer att röstas ner i morgon. Strategin är inte helt perfekt, men vi ska definitivt inte försvaga den. Och i nästa steg ska vi inte bara gå från jord till bord. Vi ska också gå från ord till handling.

 
  
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  Pernille Weiss (PPE). – Fru formand! Jeg har sagt det før fra det her sted. Vi bliver færre og færre, vi bliver ældre og ældre – og vi bliver federe og federe i EU. Knap 60 % af alle EU-borgere over 18 år har enten forstadier til svær overvægt eller er allerede svært overvægtige. Derfor er det godt, at EU's jord til bord-strategi - eller Farm2Fork – har som et nøglemål at reducere overvægt med 30 %. For svær overvægt truer ganske enkelt livskvaliteten, sundhedsvæsenets kapacitet og vores økonomiske robusthed i kombination med faldende fødselstal og stigende levetid. Derfor er det også godt, at jord til bord-strategien nu for alvor introducerer varedeklarationer i det indre marked, som oplyser os om både sundhed og bæredygtighed. De skal naturligvis være baseret på evidens og fakta, og det skal følges op med viden og uddannelse om ernæring og overvægt, så den enkelte kan bruge mærkningen på måder, der understøtter deres individuelle behov. Ellers bliver vi aldrig sundere og stærkere – og dén byrde skal næste generation altså ikke bære efter os også.

 
  
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  Martin Hlaváček (Renew). – Paní předsedající, paní komisařko a kolegové, strategie Farm to Fork má jistě mnoho ambiciózních cílů. Zda těchto cílů dosáhneme, bude záviset především na tom, jestli budou mít podporu společnosti a především těch, kteří jsou k nim nejblíže – našich zemědělců.

Legislativní návrhy musí být proto věrohodné, uskutečnitelné a musí zaručit prosperitu evropského zemědělství a potravinářství. Pokud budeme tedy pouze tendenční a nebudeme věnovat pozornost studiím dopadů, dopustíme se řady selhání a omylů stejně jako se nám to podařilo v minulosti např. u automobilů. Jenom s tím rozdílem, že bez auta se chvíli obejdeme, ale bez produkce evropských potravin asi těžko.

Pokud ztratíme podporu zemědělců, je jen otázkou času, kdy ztratíme podporu celé společnosti. Dále se ptám: Kde jsou závazky pro další články řetězce? Proč mají přispívat méně než zemědělci? Doufám, paní komisařko, že to ještě napravíte.

 
  
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  Álvaro Amaro (PPE). – Senhora Presidente, Senhora Comissária, queria apenas deixar esta nota: porventura, poderemos estar a caminho de fazer neste Parlamento um erro histórico. Uma boa estratégia não pode ter contra os agricultores, não são os lobistas, são aqueles que a aplicam. Uma boa estratégia não pode ignorar a ciência, por mais escondida que tenha sido. Está condenada ao fracasso. Uma boa estratégia, que todos queremos, porque nós, os que cremos nas práticas ambientais, isto não é ideológico, não é da esquerda nem da direita, todos a queremos, os agricultores a querem, mas tem de estar assente na ciência, tem que ter os seus agentes a poder usá-la.

Este relatório ignora a ciência, ignora a aplicação, ignora os estudos de impacto. Então, vamos aprovar um relatório e depois é que vamos pedir à Comissão que nos apresentem os estudos de impacto? Em qualquer Estado-Membro, se um governo apresentasse isto num parlamento, naturalmente que o parlamento lhe diria: «Não, vá para casa, volte a repensar a estratégia e depois nós cá estamos para a discutir».

Era isto que eu lhe sugeria, Sra. Comissária. Diga aos seus colegas, ao Sr. Timmermans e ao Comissário da Agricultura, que repensem a estratégia e nós cá estaremos para [...].

(O orador não termina a frase.)

 
  
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  Alin Mituța (Renew). – Doamna președintă, aruncăm aproape 100 de milioane de tone de alimente pe an, în timp ce milioane de oameni nu își permit o masă decentă. Producem alimente la tonă, în ferme intensive, în timp ce fermierii locali se chinuie să își vândă produsele. Forțăm permanent limitele mediului, în timp ce ne întrebăm de ce avem tot mai multe incendii sau secete.

Cred că e timpul să ieșim din această ipocrizie și să acceptăm că această strategie „De la fermă la consumator” nu e un moft, ci o necesitate economică, climatică și de sănătate. Trebuie să mâncăm mai sănătos, nu mai mult. Trebuie să reîntoarcem agricultura în mediul ei natural, în ferme prietenoase cu mediul, folosind, în același timp, avantajele tehnologiei.

Trebuie să sprijinim mai mult adevărații fermieri și micii producători locali. Trebuie să bazăm viitoarele propuneri legislative, doamnă comisar, pe studii de impact serioase și să adaptăm viitoarele ținte în funcție de uriașele diferențe care există între statele membre, în ceea ce privește consumul de pesticide sau antibiotice.

 
  
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  Alexander Bernhuber (PPE). – Frau Präsidentin, sehr geehrte Frau Kommissarin! Ich war wirklich erfreut, als ich vor langer Zeit gehört habe, dass wir uns mit der Strategie „Vom Hof auf den Tisch“ Gedanken machen, wie die komplette Wertschöpfungskette vom Bauernhof über den Lebensmittelhandel bis zum Konsumenten aussehen kann.

Was hier aber am Schluss herausgekommen ist, ist für mich in sehr vielen Bereichen enttäuschend. Hier wurde mit dem Rotstift herumgestrichen. Es wurden Ziele gesetzt, die wenig überdacht waren und für die Bäuerinnen und Bauern wirklich sehr, sehr schwer umzusetzen sind. Es kann nicht Ziel dieser Strategie sein, weniger Getreide, weniger Milch, weniger Fleisch zu produzieren und die Mengen, die wir nicht mehr in Europa produzieren können, aus Drittstaaten wie Brasilien, Argentinien oder den USA zu importieren.

Liebe Frau Kommissarin, was wir wirklich brauchen und was ich mir erwartet hätte, wäre eine klare Stärkung der europäischen Produktion gewesen, eine klare Herkunftskennzeichnung und gleiche Standards für importierte Produkte, Innovation und Ausbildung unserer zukünftigen Bäuerinnen und Bauern.

Ich hoffe, bevor wir hier über pauschale Verbote reden und diese auch verbindlich werden, dass wir hier auch auf wissenschaftliche Folgenabschätzung, auf wirkliche Experten hören, um hier wirklich klar und deutlich zu werden und eine gute Strategie für unsere Bauern zu schaffen.

 
  
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  Adrián Vázquez Lázara (Renew). – Señora presidenta, señora comisaria, señorías, conseguir la sostenibilidad medioambiental del sistema alimentario es vital para el futuro de nuestras sociedades, pero también es vital hacerlo sin llevarnos por delante la sostenibilidad económica de nuestro sector primario, también es vital hacerlo alcanzando estos objetivos medioambientales sin provocar una revolución social entre los agricultores y ganaderos europeos.

Por todo ello pido —como muchas otras de sus señorías— encarecidamente a la Comisión Europea que a la hora de cuantificar objetivos lo haga sobre la base de estudios de impacto; para empezar, se podría escuchar, leer el informe —que la propia Comisión ha tenido escondido en un cajón durante seis meses— que, efectivamente, nos confirma que esa Estrategia «De la Granja a la Mesa» va a perjudicar enormemente la sostenibilidad económica del sector primario europeo.

En ese sentido, quería hacer una pregunta a la comisaria: las futuras propuestas legislativas que la Estrategia «De la Granja a la Mesa» pueda provocar en los próximos meses y años, ¿la Comisión las va a traer solo en clave política o las va a traer sobre la base de estudios de impacto y datos científicos, y también escuchando a los agricultores y ganaderos europeos?

 
  
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  Colm Markey (PPE). – Madam President, I would like to welcome the overall Farm to Fork Strategy. While the targets are very challenging, I believe that, by and large, it can be achieved through modern science, smart and precision farming and the use of natural solutions, such as clover as a fertiliser.

However, I am also concerned that the combined effect of the target within the strategy could lead to unintended consequences. I believe there is a need for a robust impact assessment, and I am very disappointed that previous impact assessments have not been taken on board. I am also concerned at the failure of the Commission to publish the Joint Research Centre (JRC) study. I believe this undermines confidence in the strategy.

Finally, the strategy must be invested in through the common agricultural policy (CAP) and other funding as well to ensure the objectives are successful and, most of all, to ensure that the viability of family farming across Europe is not undermined.

 
  
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  Irène Tolleret (Renew). – Madame la Présidente, chers collègues, Madame la Commissaire. «Dis-moi ce que tu manges et je te dirai qui tu es»: ces mots de Brillat-Savarin datent de 1825 et résument le lien étroit qui a toujours existé entre notre alimentation et le monde dans lequel nous vivons. Alors aujourd’hui, je suis fière d’être européenne et de soutenir les objectifs politiques ambitieux du pacte vert, tels que déclinés dans cette stratégie «De la ferme à la table».

Le texte que nous allons voter est équilibré et montre la volonté de cette Assemblée d’être au rendez-vous de l’histoire. Mais, lors de la mise en place concrète, législative, de la stratégie, il faudra être vigilant pour éviter les effets négatifs évoqués dans l’étude du Centre commun de recherche, tels que l’augmentation du prix de l’alimentation ou la délocalisation des émissions de carbone, et inclure tous les secteurs, comme les fruits et légumes ou le vin – inexplicablement exclu.

Pour réussir à atteindre ces objectifs, nous devons en même temps passer du libre-échange au juste-échange avec des outils de protection des revenus de nos agriculteurs, comme les clauses miroir pour les produits importés, mais aussi innover, car les solutions d’hier ne sont pas à la hauteur du défi climatique.

L’accès à une alimentation durable de qualité ne doit pas être réservé à quelques privilégiés. C’est un droit fondamental de tout être humain, y compris les plus fragiles.

 
  
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  Valter Flego (Renew). – Poštovana predsjedavajuća, poštovana povjerenice, drage kolegice i kolege, dolazim iz Hrvatske, iz zemlje gdje je na sceni određeni, ja bih rekao, poljoprivredni paradoks.

Naime, u prošlih osam godina od kada je Hrvatska ušla u Europsku uniju ukupno je na ime potpora odnosno subvencija isplaćeno poljoprivrednicima oko 33 milijarde kuna ili 4,4 milijarde eura, a proizvodnja je manja nego pred osam godina. Što to znači? To znači, dakle, da ukupna proizvodnja poljoprivrednih proizvoda ne prati subvencije i da treba nešto hitno promijeniti, da ne radimo dobro, da radimo krivo i pogrešno.

Zato ja strategiju „od polja do stola” vidim kao alat, vidim kao pomoć, vidim kao šansu i za poljoprivrednike, ali i za potrošače, jer paralelno sa zdravom, s ekološkom poljoprivredom treba razvijati i promjene ponašanja naših potrošača. Da ne bude tek šesti motiv odabira nekog poljoprivrednog proizvoda na polici mjesto proizvodnje odnosno zdravlje, već da to bude prvi motiv kupnje tog istog proizvoda. Zato svi skupa na tome trebamo nastaviti raditi.

 
  
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  Antoni Comín i Oliveres (NI). – Signora Presidente, onorevoli colleghi, affinché la strategia "Farm to Fork" raggiunga gli obiettivi proposti è necessaria una coerenza con le altre politiche dell'Unione, tutte: agraria, commerciale, di biodiversità, ecc., cosa che al momento non avviene.

Abbiamo lo strumento teoricamente chiave, la PAC, ma abbiamo perso un'occasione con l'ultima revisione che non è allineata con gli obiettivi del Green Deal. Dobbiamo ancora applicare i principi della "Farm to Fork" alla politica della pesca, con il codice europeo sulla condotta dei leader della catena alimentare e farli andare oltre le misure volontarie.

Per quanto riguarda la politica commerciale dell'Unione, vogliamo coerenza anche in materia di importazioni ed esportazioni dei prodotti alimentari, prodotti chimici e OGM e dobbiamo dare un segnale molto chiaro per promuovere l'eliminazione graduale in tutto il mondo dei pesticidi altamente pericolosi.

Infine, la Commissione deve garantire che gli accordi di libero scambio creino sistemi alimentari sostenibili ed equi. Se non agiamo in modo coerente, questa strategia sarà inefficace e pagheremo a caro prezzo errori che questo Parlamento può ancora correggere.

 
  
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  Stella Kyriakides, Member of the Commission. – Madam President, first of all I want to thank you all for a very wide-ranging discussion, a discussion that enabled me to hear many aspects and touched on many aspects of the farm to fork strategy, and a discussion that also gave me a sense of the support in the direction that we need to move, but also the concerns.

And I was listening very carefully and I will try to address as many of the comments that I heard, although I think I won’t be able to address them all, so I will make an effort.

First of all, I just want to say that the targets announced in the farm to fork strategy express our political commitment – I have been saying this from the beginning – and our level of ambition and are set always on the basis of the latest available evidence.

I heard the concerns of several MEPs, of MEP De Castro, MEPs Aguilera, Kuźmiuk, Decerle, on the issue to do with the impact assessments. This came up several times. I’m sorry if I haven’t mentioned all the MEPs that mentioned this. I want to be absolutely clear on this. Impact assessments are foreseen for all the major legislative initiatives announced in the farm to fork strategy. And I have repeated this a number of times, and I would really look forward to discussing these with you once they proceed. So this needs to be absolutely clear.

There were also several MEPs – MEP Lins, MEP Dorfmann, MEP Schneider and others – who spoke about why it took so long to publish the JRC study. Now the JRC study is not an impact assessment of the farm to fork or the biodiversity strategies. In fact, it explicitly states that it has limitations in the modelling used. For example, it includes only some of the objectives and the actions listed in the two strategies.

It was published as soon as possible, but when it became clear that these gaps could not be overcome quickly and that it would take too much time before the models could be improved to address these shortcomings, we decided that the study should be published without further delay because this would enable a discussion with the scientific community in order to improve our modelling capacity, and to be able to better address the critical consumer side of the market.

Now, at no point have any of us that have stood here – and I have found myself here several times – ever claimed that this transition would be without costs and without the need of adaptation. And of course, the essential question is how we absorb these costs. MEP Lins and MEP Dorfmann raised that. And this is why it’s so important that we need to ensure an ambitious implementation of the new CAP and put the measures set out in the farm to fork strategy to mitigate risks.

I heard all your concerns very carefully and we need the support and to make the most out of the CAP and the NextGeneration funds and any other investment at national level in order to support our farmers. It’s very important for the Member States to come forward with this and to make this a win-win situation. And overall, the CAP strategic plans will present how each Member State will achieve the nine specific objectives related to the environment, climate and social dimensions of sustainability. So the CAP strategic plans are going to be key in promoting sustainable practices on farms.

MEP Mélin, and I don’t want to let this go because it was almost stated as a fact, mentioned the issue to do with nutri score. At this stage, I’ve said this before, no choice has been made on a future EU harmonised front-of-pack scheme. The choice is going to be based again on a thorough impact assessment, extensive stakeholder consultation and scientific advice, and any proposed scheme needs to be science- and evidence-based. And this is why we have already requested scientific advice from the European Food and Safety Authority (EFSA) and the scientific literature review from the JRC.

MEP Sardone and Mélin also talked about penalising the Mediterranean diets and other products of a healthy diet. We are very aware of the specificities of some agricultural food products and let me assure you that these elements are going to be taken fully into account in our assessment.

And I want to touch on what MEP Schneider said because she spoke about education and this is so important. This is the importance of consumer education, and we need to use front-of-pack nutrition labelling as a useful tool in helping consumers make informed and healthy choices. We need to raise awareness and communication of education in order to help and we will continue to provide financial and administrative support to Member States for promoting healthy lifestyles and eating habits.

Several MEPs raised the issue to do with a level playing field between third countries and EU producers. Yes, and we are deploying all efforts to establish partnerships to move towards sustainable food systems globally so that EU farmers are not disadvantaged compared to third country producers. And we are working on this and I could give examples, but I think I have already gone over my time.

And antimicrobial resistance or AMR – AMR is a huge issue. I call it the silent pandemic. It has become even more apparent with this pandemic of COVID-19 that we are going through, and what I can assure you is that – and it was, I think MEP Polfjärd and Chahim – is that we’re going to make every effort to promote a one health approach that protects everyone. Addressing AMRs through one health continues to be my priority, and we will continue to implement our 2017 action plan against AMR. We need to set ambitious AMR targets on the farm to fork, and these will be supported by the Veterinary Medicine Regulation.

And last but not least, MEP Guteland raised the issue to do with animal welfare, an issue very close to many of our hearts, and we are proceeding forward with an impact assessment, which has already been launched, on the end the cage age initiative, and we will be taking into account all stakeholders and listening to everyone before we move ahead.

And I want to end by saying this: we need to move forward together. We need to be ambitious, we need to be inspired. But most of all, we need to be inclusive and in order to make farm to fork a reality it needs to benefit the consumers, it needs to benefit the farmers, it needs to benefit the producers, and it needs to benefit the environment.

And by being inclusive, by talking – and I’m going to always be available to discuss again and again because I heard your concerns – by doing this, I believe that we can move forward and set the EU on the path to a sustainable future.

 
  
  

PRZEWODNICTWO: EWA KOPACZ
Wiceprzewodnicząca

 
  
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  Anja Hazekamp, rapporteur. – Madam President, no action is no option. As the Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) and the Intergovernmental Science—Policy Platform on Biodiversity and Ecosystem Services (IPBES) have forewarned, if we do not take action now to halt the climate crisis and the loss of biodiversity, this will undoubtedly lead to higher food prices and less food security worldwide.

If we want the farm to fork strategy to succeed, the EU must be willing to face up to these challenges and resist pressure from corporate interests to carry on with business as usual.

The multinationals, who dominate the seed and pesticides market with manipulated, toxic—dependent products, won’t profit from a change to a toxic-free, resilient form of agriculture. But the farmers, the ecosystems and the consumers will benefit from this transition.

Those who dominate the food and drink industry, who sell us ultra-processed food and soft drinks, high in sugar, salt and fat, won’t profit from the change to a more healthy food environment, fair and true pricing and crystal-clear labelling. But the farmers, the ecosystems and the consumers will benefit from this transition.

Those who make profits from confining millions of sentient animals in cramped cages, hauling them hundreds of kilometres to be brutally slaughtered, don’t profit from changes to a more plant-based, healthy diet and crucial changes in animal-welfare protections. But the animals, the caring farmers, the climate, our ecosystems and the consumers will certainly benefit from this transition.

We have to listen to science and common sense. We will continue our fight for sustainable food systems, animal rights and animal welfare, healthy diets and a resilient future for farmers. And tomorrow, in the vote on our report, we have a great opportunity to start this journey.

 
  
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  Herbert Dorfmann, Berichterstatter. – Frau Präsidentin, Kolleginnen und Kollegen! Lebensmittel sind wichtig für unser Überleben, für unsere Gesundheit, für unser Wohlbefinden. Lebensmittel sind aber nicht nur Energie, sie sind auch Genuss – besonders, wenn sie hochwertig sind.

Nun haben wir eine Strategie, und diese Strategie muss – Frau Kommissarin, Sie haben es gesagt – dann in Gesetze umgewandelt werden. Und sobald wir Vorschläge dafür bekommen, erwarten wir uns eine ordentliche Folgenabschätzung.

Ich denke aber auch, nachdem ich mir die Debatte jetzt hier angehört habe, dass wir wieder nicht über die Strategie „Vom Hof auf den Tisch“ gesprochen haben. Wir haben über „Hof“ gesprochen. Wir bleiben immer in der Landwirtschaft hängen. Wir reden nicht über die Verantwortung der Industrie; wir reden nicht über die Verantwortung des Handels; wir reden wenig über die Verantwortung des Kunden. Wenn die Strategie schon „Vom Hof auf den Tisch“ heißt, dann sollten wir über „Vom Hof auf den Tisch“ reden und nicht ausschließlich über „Hof“.

Wir müssen auch aufhören, die Landwirtschaft und die Bäuerinnen und Bauern auf diesem Kontinent dauernd schlechtzureden. Ja, es gibt Dinge, die man verbessern muss. Aber es gibt auch Hunderttausende von Bäuerinnen und Bauern, die tagtäglich ihren Job hervorragend machen, die wissen, wie man Lebensmittel produziert, und das auch nachhaltig machen. Denn ich kann Ihnen garantieren: Die Bäuerinnen und Bauern sind die Ersten, die nachhaltig denken und schauen, dass sie ihren Grund und Boden auch ordentlich wieder an die nächste Generation weitergeben.

Nur wenn es uns gelingt, hier ein gemeinsames Vorgehen zu finden, dann wird es uns auch gelingen, junge Menschen für die Landwirtschaft zu begeistern. Wenn wir nicht mit dieser Besserwisserei kommen, die ich manchmal auch in diesem Haus höre, sondern einfach versuchen, mit Bäuerinnen und Bauern einen neuen Weg zu gehen, dann werden wir letztendlich erfolgreich sein. Dann werden wir auch junge Menschen begeistern, in die Landwirtschaft einzusteigen. Und wenn uns das nicht gelingt, dann ist sowieso alles, was wir hier tun, vertane Liebesmüh.

 
  
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  Przewodnicząca. – Zamykam debatę.

Głosowanie odbędzie się we wtorek 19 października 2021 r.

Oświadczenia pisemne (art. 171)

 
  
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  Carmen Avram (S&D), în scris. – „Revoluția Green Deal” e vitală în lupta Uniunii Europene cu schimbările climatice. Însă nici Pactul Verde în ansamblul său și nici strategiile sale aferente nu trebuie decontate din buzunarele europenilor. Susțin principiile pe care se bazează strategia „De la fermă la consumator”, însă doar în condițiile în care diversitatea sistemelor agricole din fiecare stat membru este luată în calcul.

Producătorii români de hrană fac eforturi considerabile pe de o parte, pentru a ține piept importurilor de alimente din afara Uniunii Europene, produse în condiții îndoielnice, pe de altă parte, pentru a rămâne competitivi în fața colegilor lor din alte state membre, care folosesc cantități mult mai mari de substanțe chimice. Prin urmare, reducerea la jumătate a acestor substanțe, fără a se ține cont de specificul agriculturii românești, este incorectă și împotriva principiilor de competiție loială.

Comisia Europeană a eșuat în prezentarea unui studiu de impact cumulativ. De aceea, votul meu împotriva raportului a fost un mesaj transmis executivului de la Bruxelles: fără o evaluare de impact și fără o modalitate clară în care vor fi aplicate țintele acestei strategii la nivelul fiecărei țări, strategia nu garantează nici îmbunătățirea sistemelor agroalimentare, nici predictibilitatea sectorului agricol.

 
  
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  Robert Hajšel (S&D), písomne. – Našou povinnosťou je na úrovni EÚ urobiť všetko pre to, aby potraviny, ktoré konzumujú naši občania, a najmä deti, boli nielen zdravé, bezpečné, ale aj cenovo dostupné. Ideálne by bolo, aby v čo najväčšej miere boli potraviny z našej kuchyne vyprodukované u nás doma, alebo aspoň v rámci EÚ, a to čo najšetrnejším spôsobom voči životnému prostrediu a klíme. Bez skutočných zmien aj v spôsobe produkcie potravín bude príroda a klíma trpieť čoraz viac. Aj preto sa v novej stratégii „Z farmy na stôl“ určite každému páči snaha znížiť používanie pesticídov a hnojív a zvyšovanie výmery ekologického poľnohospodárstva. Musíme to ale urobiť tak, aby nedochádzalo k zničujúcim poklesom produkcie mäsa, obilnín a dokonca aj ovocia, ani k citeľnému zníženiu príjmov poľnohospodárov, čo avizovali ako hrozbu realizácie navrhovanej stratégie aj výskumníci zo Spoločného výskumného centra EÚ. Zníženú produkciu v EÚ by určite nahradili dovozy menej ekologických potravín z tretích krajín, čím sa nielen zhorší obchodná bilancia EÚ, ale ohrozí sa aj náš cieľ znižovať emisie skleníkových plynov z poľnohospodárskej činnosti. Jednou vetou, táto stratégia si dáva ušľachtilé ciele, ktorých naplnenie treba ešte podporiť konkrétnymi opatreniami tlmiacimi všetky možné negatívne dopady na poľnohospodárov a spotrebiteľov.

 
  
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  Krzysztof Jurgiel (ECR), na piśmie. – Rezolucja w sprawie strategii „Od pola do stołu” zawiera szereg postanowień, które wpłyną niekorzystnie na funkcjonowanie sektora rolno-żywnościowego, ponieważ, po pierwsze, brak jest rzetelnej oceny wpływu tego dokumentu na sektor. Taka ocena powinna była zostać opracowana przed ogłoszeniem komunikatu. Parlament w swojej rezolucji nie poświęca wystarczającej uwagi temu zaniedbaniu ze strony Komisji. Rzetelna ocena wpływu inicjatywy o tak znaczących skutkach gospodarczych i środowiskowych jest koniecznością.

Po drugie, uważam, iż postawione przez strategię cele dotyczące ograniczania stosowania pestycydów (o 50% do 2030 r.) są zbyt ambitne i stanowią poważne ryzyko dla producentów surowców rolniczych i ogrodniczych, którego skutki w konsekwencji dotkną również konsumentów. Co więcej, analiza JRC pokazuje, że w wyniku realizacji celów omawianej strategii nastąpi spadek wolumenu produkcji rolnej.

Ponadto produkcja rolna może być wyprowadzana poza UE ze względu na nasze wyśrubowane wymogi środowiskowe, a rezolucja nie odnosi się do konieczności zapewnienia gotowości dostawców żywności spoza UE do podobnych zmian standardów produkcji. Bez takich dostosowań lub odpowiednich korekt w polityce handlowej UE unijne produkty będą częściowo zastępowane importem, a globalne efekty środowiskowe będą minimalne lub wręcz negatywne (efekt ucieczki emisji). Nie mogę poprzeć tej rezolucji, ponieważ doprowadzi ona do osłabienia pozycji rolników europejskich.

 
  
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  Marian-Jean Marinescu (PPE), în scris. – Sunt de acord că este necesar ca sectorul agricol să contribuie la dezideratul Uniunii privind o mai bună protecție a mediului și asigurarea unei vieți cât mai sănătoase pentru toți cetățenii. Agricultura are un rol important, de la calitatea alimentelor până la reducerea cantității de poluanți eliberați în mediul înconjurător.

Nu sunt însă de acord să sacrificăm întregi sectoare de activitate, firme sau locuri de muncă pentru atingerea acestor obiective.

Nu pot susține un raport din proprie inițiativă, precum raportul „De la fermă la consumator”, care impune fermierilor numeroase restricții fără a avea la bază studii serioase care să identifice efectele acestor măsuri și, pornind de aici, să propună soluții reale și adecvate. Avem deja o criză energetică, în mare parte cauzată de lipsa de realism a pachetului „Pregătiți pentru 55”. Sunt convins că nimeni nu își dorește și o criză alimentară cauzată de impunerea restricțiilor de mediu fără o analiză serioasă.

Nu putem impune obligativitatea reducerii pesticidelor fără termene clare și perioade tranzitorii, nu putem rezerva cel puțin 10% din suprafața agricolă pentru peisajul cu diversitate ridicată fără măsuri compensatorii, nu putem reduce abrupt efectivele fermelor de animale, fără a asigura stabilitatea aprovizionării pieței europene.

 
  
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  Sandra Pereira (The Left), por escrito. – Esta estratégia apresenta-se como uma oportunidade para assegurar a segurança alimentar e para melhorar os estilos de vida. Como tal, defendemos que deveria assegurar: a soberania alimentar, ou seja, o direito dos Estados a determinarem os seus próprios sistemas alimentares e agrícolas e o direito de produzir e consumir alimentos saudáveis e culturalmente apropriados, reconhecendo a soberania alimentar como um direito constitucional dos povos; a defesa da produção local e o encurtamento dos ciclos de produção-consumo, bem como a reversão da liberalização e desregulação do comércio mundial; a decisão política de garantir aos pequenos e médios agricultores um rendimento decente e estável e a sua participação eficaz numa transição agroecológica; a produção agroecológica e localizada de pequenos e médios agricultores, que respeite os alimentos e coexista com o ambiente natural, não usando pesticidas nocivos e fertilizantes químicos; a defesa da agricultura familiar e da pequena e média agricultura por serem as que utilizam de forma mais equilibrada os recursos, quer através de uma vasta diversificação de produtos, quer porque produz localmente o que é consumido localmente, tendo ainda um potencial fixador de populações.

A esta estratégia faltam estes pressupostos, essenciais para concretizar alguns dos seus proclamados princípios.

 
  
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  Mihai Tudose (S&D), în scris. – Strategia „De la fermă la consumator” este un exemplu dezolant de bune intenții sabotate din capul locului de o strategie greșită. Una e să aperi biodiversitatea și să încerci să atenuezi impactul schimbărilor climatice și cu totul altceva e să ajungă în pericol siguranța alimentară a cetățenilor UE. Una e să combați alimentația nesănătoasă și altceva e să privezi consumatorul european de accesul la produse de bază.

Studiile – neluate în considerare de Comisia Europeană, deși sunt realizate chiar de serviciile sale interne – indică riscul unei scăderi grave de producție, urmată de creșterea prețurilor și periclitarea poziției UE pe piața globală, dacă vor fi aplicate prevederile stabilite în mod arbitrar, așa cum sunt nivelurile generalizate obligatorii de reducere a gradului de utilizare a pesticidelor, deși există diferențe mari între țările membre. Spre exemplu, între agricultura românească și cea din alte state europene. Drept urmare, am votat împotriva acestei strategii.

Solicit Comisiei Europene să țină cont de specificul agriculturii fiecărui stat din UE și de prioritățile economice și sociale ale cetățenilor europeni, în perspectiva preconizatei propuneri legislative din 2022 privind pesticidele și a primei revizuiri a strategiei în 2023.

 
  
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  Tom Vandenkendelaere (PPE), schriftelijk. – Ik sta achter de doelstellingen van de “van boer tot bord”-strategie. Die vormt de kern van de Green Deal om de voedselproductie in Europa op een klimaatvriendelijke manier te verduurzamen. De Europese Commissie moet echter levensvatbare alternatieven bieden aan miljoenen Europese boeren over hoe men deze doelen zodanig kan bereiken dat hun bedrijven daar ook de vruchten van plukken.

Duurzaam produceren staat niet gelijk aan jobs verliezen en landbouwbedrijven failliet laten gaan. De laatste studie van de Europese Commissie over de effecten van de “van boer tot bord”-strategie baart me enorm veel zorgen. De nieuwe regels voor voedselproductie mogen absoluut niet leiden tot het terugschroeven van onze eigen productie in Europa – die voldoet aan de hoogste normen wereldwijd – om tegelijkertijd volop voedsel te gaan importeren. Dat zou het toppunt van cynisme zijn. Onze eigen boeren de nek omdraaien en dan wel buiten Europa produceren op minder duurzame wijze. Ik weiger mij te scharen achter acties die leiden tot nepvergroening.

Bovendien moeten de nieuwe wetsvoorstellen gebaseerd zijn op degelijke effectbeoordelingen die rekening houden met de cumulatieve effecten van de verschillende doelstellingen. De Europese Commissie heeft vooralsnog nagelaten dit te doen en dat is niets minder dan schandalig.

 
Poslední aktualizace: 21. prosince 2021Právní upozornění - Ochrana soukromí