Index 
 Previous 
 Next 
 Full text 
Procedure : 2020/0374(COD)
Document stages in plenary
Document selected : A9-0332/2021

Texts tabled :

A9-0332/2021

Debates :

PV 14/12/2021 - 3
CRE 14/12/2021 - 3

Votes :

PV 14/12/2021 - 15
PV 15/12/2021 - 17

Texts adopted :

P9_TA(2021)0499

Debates
XML 118k
Tuesday, 14 December 2021 - Strasbourg Revised edition

3. Digital Markets Act (debate)
Video of the speeches
PV
MPphoto
 

  Il-President. – Il-punt li jmiss fuq l-aġenda huwa d-dibattitu dwar ir-rapport ta' Andreas Schwab, f'isem il-Kumitat għas-Suq Intern u l-Ħarsien tal-Konsumatur, dwar il-proposta għal regolament tal-Parlament Ewropew u tal-Kunsill dwar swieq kontestabbli u ġusti fis-settur diġitali (l-Att dwar is-Swieq Diġitali) (COM(2020)0842 - C9-0419/2020 - 2020/0374(COD)) (A9-0332/2021).

Nixtieq infakkar lill-onorevoli Membri li, għad-dibattiti kollha ta' din is-sessjoni parzjali, mhux se jkun hemm proċedura "catch-the-eye" u mhux se jiġu aċċettati karti blu.

Barra minn hekk, bħal fis-sessjonijiet parzjali reċenti, huma previsti interventi mill-bogħod mill-Uffiċċji ta' Kollegament tal-Parlament fl-Istati Membri.

Nixtieq infakkar ukoll lill-onorevoli Membri li l-interventi fil-Kamra se jkomplu jsiru mill-podju ċentrali. Għalhekk nistidinkom ġentilment iżżommu għajnejkom fuq il-lista tal-kelliema u tersqu lejn il-podju meta joqrob il-ħin għad-diskors tagħkom.

Nibda b’hekk biex nistieden lir-rapporteur Andreas Schwab biex jindirizza u jintroduċi dan is-suġġett.

 
  
MPphoto
 

  Andreas Schwab, Berichterstatter. – Frau Präsidentin, Frau Vizepräsidentin, Herr Kommissar, liebe Kolleginnen und Kollegen! Wir setzen heute ein starkes Zeichen. Mit dem Gesetz für digitale Märkte stellen wir sicher, dass auch im digitalen Zeitalter die Grundprinzipien der sozialen Marktwirtschaft überall in Europa gelten. Wettbewerb, die Förderung von Innovation, der Marktzutritt von Kleinunternehmen, das Ziel, das im Wettbewerb der Beste und nicht der Dickste gewinnen soll, werden auch künftig mit diesem Gesetz sichergestellt werden, und zwar effektiv, indem bereits vorab.

Künftig wird die Europäische Kommission den Big-Tech—Unternehmen nicht mehr hinterherrennen wie in der Vergangenheit, sondern die Kommission muss vorab grünes Licht geben, wenn die größten Unternehmen der Welt neue Geschäftsmodelle auf den Markt bringen wollen. Das schaffen wir, liebe Kolleginnen und Kollegen, weil wir uns auf die Großen konzentrieren und die Kleinen weiter tüfteln und erfinden können, ohne bürokratische Auswüchse fürchten zu müssen.

Wir wollen, dass alle Bürger von den Entwicklungen in der Digitalbranche profitieren können. Deswegen haben wir auch die Webbrowser in den Anwendungsbereich aufgenommen, genauso wie die virtuellen Assistenten. Wir sorgen auch dafür, liebe Kolleginnen und Kollegen, dass sogenannte Killer Acquisitions künftig geprüft werden, und zwar auch dann, wenn die bisherigen Schwellenwerte nicht erreicht werden. Wir wollen nicht, dass die Unternehmen sich den Markt kaufen, so wie es auch der Wirtschaftsausschuss vorgeschlagen hat. Wir wollen, dass sich die Unternehmen den Markt mit guten Ideen erobern.

Kurz gesagt, wir sagen an die Adresse der ganz Großen: „Game over“. Dazu wollen wir, und das sieht der Digital Markets Act ausdrücklich vor, dass die nationalen Behörden gemeinsam mit der Europäischen Kommission die Regeln und ihre Einhaltung beobachten. Wir wollen die Regeln aber einheitlich in Europa durchsetzen, und zwar durch die Europäische Kommission.

Und ich sage das hier mal ganz deutlich: Liebe Frau Vizepräsidentin, lieber Herr Kommissar, die Erwartungen, dass mehr Gerechtigkeit im Digitalbereich einkehrt, diese Erwartungen sind immens. Sie haben dafür und für ein beherztes Eingreifen aber die volle Unterstützung dieses Hauses. Dafür sind der Digital Markets Act und die Mehrheit, die ihn verabschiedet, ein augenscheinlicher Beweis.

Deshalb möchte ich mich an dieser Stelle auch bei allen Kolleginnen und Kollegen bedanken, die zum Kompromiss beigetragen haben: bei den Schattenberichterstattern, bei den Berichterstattern der Ausschüsse für Wirtschaft und Industrie, bei den Mitarbeitern und bei den Fraktionen und ihren Abgeordneten. Sie und alle Ihre Mitarbeiter haben dazu beigetragen, dass wir heute da stehen, wo wir sind, mit einem Gesetz, das schneller durch das Europäische Parlament kam als durch den Ministerrat.

Und ja, es stimmt, wir haben etwas mehr Mut als der Rat. Wir wollen versuchen, im Bereich der Interoperabilität voranzukommen, bei den Messengerdiensten und auch bei Social Media, und das, ohne Datenschutz und Cyber Security zu gefährden. Wir wollen die Einhaltung der Datenschutz-Grundverordnung im Bereich personalisierte Werbung stärken und auch unter Wettbewerbsgesichtspunkten durchsetzen lassen – und das einheitlich in ganz Europa, also anders als bisher. Dafür haben wir aus über 1 000 Anträgen der Kolleginnen und Kollegen hier im Haus die besten Ideen zusammengetragen und zu einem einheitlichen Ganzen gebracht. Und wir sind zuversichtlich, dass wir mit dem Rat das umsetzen können, was wir uns vorgenommen haben.

Dazu brauchen wir jetzt nochmals Kraft und Energie, denn im Januar werden wir darüber mit der französischen Ratspräsidentschaft sprechen. Wenn wir aber so weitermachen wie bisher, liebe Kolleginnen und Kollegen, dann können wir es schaffen im Interesse aller Bürger Europas. Und ich glaube, dass der Digital Markets Act dann auch Akzeptanz weit über Europa hinaus finden wird. Und das würde nicht nur den Bürgerinnen und Bürgern in Europa helfen. Es würde dazu beitragen, dass der faire Wettbewerb ein Konzept ist, das wir aus Europa in die Welt hinaus exportieren, mit dem Ziel, Gerechtigkeit und Fairness auf digitalen Märkten zu schaffen.

In diesem Sinne, liebe Kolleginnen und Kollegen, wünsche ich Ihnen allen Frohe Weihnachten, und ich hoffe, dass wir im nächsten Jahr gemeinsam das erreichen, was wir uns vorgenommen haben.

 
  
MPphoto
 

  Stéphanie Yon-Courtin, rapporteure pour avis, commission des affaires économiques et monétaires. – Madame la Présidente, Madame la Vice-présidente exécutive, Monsieur le Commissaire, chers collègues, onze ans, c’est le temps qui s’est écoulé entre la plainte des concurrents de Google et la décision du Tribunal de l’Union européenne qui a confirmé l’amende infligée pour abus de position dominante. Douze mois, c’est à peine le temps qu’il nous a fallu pour finaliser l’une des plus grandes régulations des décennies à venir: celle des géants du numérique. Avec l’acte sur les marchés numériques, le DMA, nous allons enfin répondre aux limites de notre droit de la concurrence, trop lent, inadapté aux défis du numérique. Nous sommes devenus dépendants, trop dépendants de ces plateformes et de leurs réseaux tentaculaires, dépendants de leurs conditions d’utilisation, dépendants de leur volonté de permettre ou non l’accès aux marchés, dépendants de leurs règles du jeu.

C’est désormais fini. Nous allons donner à la Commission européenne les moyens de prévenir plutôt que guérir avec une liste claire d’obligations et d’interdictions. Nous fixons les règles, dès le départ, sans avoir à nous battre des années contre des armées d’avocats.

Alors non, la capacité d’innovation de notre continent ne se résume pas à cinq entreprises. Non, les données ne sont pas le monopole d’une poignée d’entreprises privées. Elles sont nôtres. Oui, nos startups peuvent avoir d’autres objectifs que celui d’être rachetées par cinq entreprises américaines.

Face à ces ogres de la donnée, organisons d’ores et déjà nos ressources, repensons notre manière d’utiliser les données et continuons à montrer l’exemple aux autres juridictions à travers le monde. Restons pionniers sur le numérique.

 
  
MPphoto
 

  Carlos Zorrinho, relator de parecer da Comissão da Indústria, do Comércio Externo, da Investigação e da Energia. – Senhora Presidente, Senhora Comissária, na introdução ao parecer de que fui relator na comissão ITRA, escrevi que uma abordagem europeia dos mercados digitais focada em melhores serviços para os cidadãos e melhores condições para os negócios permitirá criar um mercado digital global mais equilibrado e transparente, inspirado pelos princípios e valores comuns europeus, potenciando assim a relevância geopolítica da União Europeia e contribuindo para uma globalização mais justa e sustentável.

O relatório hoje em apreciação corresponde largamente a esta visão e a esta ambição. Agradeço aos relatores-sombra da ITRA que, com o seu enorme empenho e capacidade de diálogo, ajudaram a construir e a aprovar, com 73 votos favoráveis e apenas uma abstenção, um parecer robusto que deu resposta às prioridades que definimos, a competitividade transparente dos mercados, a salvaguarda do papel das pequenas e médias empresas, a criação de um ambiente regulatório adequado para as startups e para os utilizadores profissionais no ecossistema digital.

O benefício dos consumidores, com soluções de que são exemplo a interoperabilidade ou o acesso por consentimento expresso aos dados para efeitos de comunicação, que foram depois inspiradores para um profícuo trabalho conjunto no quadro da regra 57+. O trabalho articulado das sete comissões envolvidas neste relatório não foi fácil, mas o seu resultado é relevante. O resultado a que chegámos orgulha o Parlamento e é uma excelente base para a negociação com o Conselho, num espírito de diálogo construtivo visando a simplificação, o reforço de eficácia do regulamento e das condições objetivas para a sua aplicação.

Ao aprovarmos este relatório daremos um passo em frente numa transição digital em que os valores e os princípios da parceria europeia permanecem embebidos. Com eles, teremos de ser capazes de fazer a diferença no combate por um mundo mais justo, mais inclusivo e mais sustentável.

 
  
MPphoto
 

  Margrethe Vestager, Executive Vice-President of the Commission. – Madam President, honourable Members, I have very much been looking forward to stand here today in this plenary debate. It is a landmark today – that we have gotten here within this very short timeframe. I would very much like to thank Andreas Schwab, Stéphanie Yon-Courtin and Carlos Zorrinho who just had the floor, as well as the shadow rapporteurs and all the Members who have worked intensively on this proposal.

It is your determination, it is your commitment, it is the debates on a number of really important questions, that has led us to where we are today. I think every voter who has followed this debate and who will follow the trilogues will see that Parliament is putting action into words. Now you have a compromise in front of you reflecting the intensity and the breadth of your debate, and today’s debate follows the unanimous general approach by Council. I hope that acknowledges the solidity and robustness of the Commission proposal, and a successful vote tomorrow after hopefully an intense debate today, means that trilogues can begin.

It is a landmark proposal and we can begin trilogues hopefully within a year from the time that it was tabled. I think that lives up to the expectation of taking action and taking speedy action. Of course, it is a complex proposal, but it has a very simple aim: to make sure that markets are open, are fair, are contestable so that every business has a fair chance of making it to their customers. Unfortunately, as you will know from our competition cases, this is not necessarily the case today.

I would like to add just one more thing, and that is that I hope that speed is also reflected when it comes to our second landmark proposal, the Digital Service Act. I know the work that has gone into it, I know the debates that you are having, I know how tricky it has been, so I hope that soon we can also start the trilogues on that proposal. On that, I will eagerly listen to the debate here today.

 
  
MPphoto
 

  Thierry Breton, membre de la Commission. – Madame la Présidente, Mesdames et Messieurs les rapporteurs et rapporteurs fictifs, Mesdames et Messieurs les députés, Mesdames et Messieurs, je suis à mon tour très heureux de pouvoir participer aujourd’hui à ce débat sur le DMA, et ce quasiment un an jour pour jour après la proposition de la Commission. Votre travail, qui a été rappelé à l’instant, pour avancer avec détermination sur ce dossier, témoigne d’une volonté commune aux trois institutions européennes d’aboutir à un accord politique et à une adoption du DMA dans les plus brefs délais. Et je tiens à remercier tout particulièrement le rapporteur Andreas Schwab, Stéphanie Yon-Courtin et tous les rapporteurs fictifs.

Je ne peux que répéter l’importance d’aller vite de l’avant. Nous ne pouvons plus attendre en effet, pour organiser l’espace numérique et l’Europe a pris les devants sur ce sujet. Car il faut être clair: aujourd’hui, une poignée de plateformes a pris le contrôle de l’accès à notre marché intérieur, et notamment vis à vis d’entreprises innovantes et de startups, réduisant de fait le choix, tout simplement, pour nos concitoyens. Et à ce titre, la pratique du contrôle de comportements abusifs au cas par cas n’est plus adaptée. Le moment est donc venu pour l’Europe de se doter d’une réglementation du marché intérieur innovante s’appliquant ex ante.

Avec le DMA, et pour la première fois, nous introduisons un ensemble d’éléments novateurs: une plateforme «contrôleur d'accès» (gatekeeper) et son potentiel d’impact sur le marché intérieur sera regardée, certes en fonction de son chiffre d’affaires et de ses utilisateurs, mais aussi de sa valeur de marché. Car oui, c’est désormais un paramètre important dans le déséquilibre que nous constatons en ce qui concerne les acteurs. Les obligations introduites permettront ainsi d’établir ex ante l’interdiction de l’utilisation abusive des données d’utilisateurs pour les plateformes gatekeeper.

Mesdames et Messieurs les députés, ne nous y trompons pas, avec le DMA et le DSA, qui sont du reste les deux faces d’une même pièce – la régulation de l’espace informationnel –, l’Europe prend le leadership dans la définition des normes mondiales pour notre espace numérique. Bien sûr, nous entendons tous certaines critiques venant d’outre-Atlantique sur notre approche, et ce malgré les tentatives d’alignement, notamment dans le cadre du TTC, qui se sont donc révélées infructueuses sur ce point, à ce stade.

Mais je vais vous le répéter ici, notre législation n’est pas contre telle ou telle entreprise ou tel ou tel pays, elle est faite pour préserver l’innovation et le bon fonctionnement de notre marché intérieur. Je souhaite donc rendre hommage au Parlement et au Conseil qui ont su, malgré ces lobbies, que nous avons tous vus, conserver 100 % de l’ambition du DMA. J’espère que vous confirmerez cette approche de par votre vote et je tiens encore une fois à vous remercier toutes et tous.

 
  
MPphoto
 

  Markus Ferber, Verfasser der Stellungnahme des mitberatenden Ausschusses für Verkehr und Tourismus. – Frau Präsidentin, Frau Vizepräsidentin, Herr Kommissar, liebe Kolleginnen, liebe Kollegen! Onlineplattformen bestimmen heute, wer gesehen wird und wer nicht. Sie bestimmen die Preise. Sie entscheiden, wer Zugang zu welcher Information erhält, und diktieren die Regeln der digitalen Ökosysteme.

Der Digital Markets Act hat das Potenzial, online für fairen Wettbewerb zu sorgen, wenn er sich nicht nur auf die Giganten beschränkt. Wer sich nur um GAFAM – um Google, Apple, Facebook, Amazon, Microsoft –, wer sich nur um die kümmert, der übersieht, dass es in vielen Sektoren weitere problematische Gatekeeper gibt, für die wir Regeln schaffen müssen.

In der Tourismusbranche ist gerade die mittelständische Wirtschaft vielfach auf Plattformen angewiesen und muss sich deren Vorgaben beugen. Hier brauchen wir mehr Innovation und Wettbewerb, auch wenn es jetzt darum geht, im Sinne der Nachhaltigkeit vieles umzugestalten. Wichtig für die Verteilung der Verantwortung ist auch: Wir haben uns im Verkehrsausschuss dafür ausgesprochen, dass die Regeln von Parlament und Mitgliedstaaten beschlossen werden und von der Kommission umgesetzt werden. Wer hier die Mitgliedstaaten stärkt, schwächt unseren Kampf gegen diese Plattformen.

 
  
MPphoto
 

  Petra Kammerevert, Verfasserin der Stellungnahme des mitberatenden Ausschusses für Kultur und Bildung. – Frau Präsidentin, liebe Kolleginnen und Kollegen! So sehr ich die Grundidee des DMA uneingeschränkt begrüße, Gatekeepern von vornherein Geschäftspraktiken zu verbieten, die sich vielfaltsgefährdend auswirken, muss ich gleichermaßen feststellen, dass die vorliegende Positionierung des Parlaments die Auswirkungen auf den Medienbereich nicht ausreichend berücksichtigt.

Trotz aller Versprechen an den Kulturausschuss wirkt sich das Abspeisen mit einer einfachen Stellungnahme am Ende schädlich für den Medien- und Kulturbereich aus. Es mangelt an einer deutlichen Abgrenzung zur Richtlinie über audiovisuelle Mediendienste in den Artikeln und der Klarstellung, dass die DMA-Regelung die AVMD nicht beeinträchtigt.

Zudem fehlt im Artikeltext die ausdrückliche Erlaubnis für die Mitgliedstaaten, vielfaltsichernde Maßnahmen im Medienbereich ergreifen zu können. Qualitätsjournalismus und vielfältige Medien sind unabdingbar für unsere Demokratie und außerdem eines der wirksamsten Mittel gegen Desinformation und Fake News. Auch Connected TV hat aus meiner Sicht im Text nichts zu suchen, zumal es sich hierbei schon begrifflich um die Beschreibung eines Geräts und nicht eines Dienstes handelt.

Es bedarf insgesamt aus meiner Sicht im Trilog noch viel Detailarbeit, wenn man Interoperabilität, Abgrenzung zu Medien, Regeln zum Datenteilen und Datenschutz in eine optimale Balance setzen will. Ich hoffe sehr, dass auch für diesen Trilog gilt: Gründlichkeit vor Schnelligkeit. Ich wünsche allen Verhandlern viel Erfolg.

 
  
MPphoto
 

  Tiemo Wölken, Verfasser der Stellungnahme des mitberatenden Rechtsausschusses. – Frau Präsidentin, lieber Herr Andreas Schwab, sehr geehrte Kommissare! Der Digital Markets Act ist natürlich ein Meilenstein in der Regulierung der großen Tech-Konzerne. Deswegen könnte ich meine Redezeit damit verbringen, aufzuzählen, wie historisch dieser Beschluss ist und was wir im Parlament an Verbesserungen durchgebracht haben.

Ich möchte mich allerdings auf einen Aspekt konzentrieren, der mir besonders am Herzen liegt, und das ist die Interoperabilität. Das klingt technisch und ist schwer zu durchdringen. Und gute Schlagzeilen kann man mit dem Wort Interoperabilität auch nicht erzeugen. Aber die Interoperabilität ist der Schlüssel zum Aufbrechen der Walled Gardens, in denen sich die Tech-Konzerne eingerichtet haben. Und deswegen ist es auch wichtig, den Nutzerinnen und Nutzern diesen Schlüssel in die Hand zu drücken und ihnen damit die Macht zu geben, die Quasi-Monopolisten aufzubrechen. Und ich bin deshalb froh, dass der vorliegende Kompromiss dort so stark ist. Und ich hoffe, dass wir diesen Kompromiss dann auch durchbringen.

Frau Präsidentin, wenn Sie mir zehn Sekunden länger geben: Ich möchte mich bei der S&D-Schattenberichterstatterin Evelyne Gebhardt bedanken, die nach gut 27 Jahren im Januar das Parlament verlassen wird, und ihr viel Erfolg für die letzten Triloge wünschen. Vielen Dank für alles, was du bei uns für uns rausgeholt hast.

 
  
MPphoto
 

  Ondřej Kovařík, rapporteur for the opinion of the Committee on Civil Liberties, Justice and Home Affairs. – Madam President, high concentration of market power by a handful of companies is never good for competition. Such business structure deforms the market and creates barriers to the entry of new companies. Ultimately, that leads to slower innovation, increased costs and harm to consumers. That’s the theory but, in practice, this is what is happening right now in the global market in digital services. The big platforms quickly strengthen their position, while other companies struggle to compete as there is no real level playing field.

The Digital Markets Act (DMA) will bring solutions to this problem. It will provide a clearer and more predictable framework for businesses, but also for enforcement authorities. We want to prevent big platforms’ gatekeepers from abusing their powers and enable their competitors to innovate and grow. The DMA does not aim to target a couple of business groups with heavy restrictions, but it sets out the rules needed for the respect of basic principles, such as fair competition and consumer protection.

In the Committee on Civil Liberties, Justice and Home Affairs (LIBE), we mainly dealt with the preservation of a high level of protection of user rights, especially with regard to data privacy. Data is critical. This is what gives power to companies. We need to ensure that anything that happens to Europeans’ personal data fully complies with the General Data Protection Regulation, and we must also make sure not to create loopholes circumventing it.

I would like to thank all the shadows and LIBE colleagues that helped us put together the opinion and wish all success to the negotiating team headed by Andreas Schwab for the upcoming trilogue on this important piece of legislation.

 
  
MPphoto
 

  Adam Jarubas, w imieniu grupy PPE. – Pani Przewodnicząca! Pani Wiceprzewodnicząca! Szanowni Państwo! Digital Market Act ma przywrócić uczciwe zasady i konkurencję na europejskim rynku cyfrowym. Zobowiązuje nas do tego Traktat o Funkcjonowaniu Unii Europejskiej, zobowiązują nas do tego naruszenia popełniane przez gigantów internetu ze szkodą dla obywateli i europejskich firm. Nowe obowiązki dla największych tzw. strażników dostępu, niepomijalnych w relacjach przedsiębiorstwo-klient online, bazują na sprawach sądowych. Zastępujemy indywidualne procesy sądowe po wykazaniu naruszeń prawem egzekwowanym na bieżąco i dotyczącym wszystkich. By DMA było skuteczne, a nie wyłącznie ambitne na papierze, musi koncentrować się na największych. Dobrze też, że większość w Komisjach poparła postulowane przeze mnie wyłączenie małych i średnich przedsiębiorstw.

Na poparcie zasługuje rozszerzenie interoperacyjności, czyli współdziałania tych samych usług różnych firm dla komunikatorów sieci społecznościowych, tak jak dziś mamy to w rozmowach telefonicznych, SMS-ach czy e-mailach. Ale potrzebujemy bezpiecznej interoperacyjności, stąd granicą musi być cyberbezpieczeństwo czy ochrona danych osobowych. Możliwość interakcji z użytkownikami z różnych platform ograniczy koszty i czas, a jednocześnie skłoni strażników do wyjścia poza konkurencję efektem sieciowym czy ilością użytkowników, do konkurowania na przykład niższymi cenami, funkcjonalnością, poufnością czy niezawodnością. Jako kontrsprawozdawca PPE – niezależnie od wyników głosowania – gratuluję panu posłowi Schwabowi dobrego kompromisu. Głosując w sprawie poprawek, zadbajmy o równe traktowanie europejskich przedsiębiorstw i platform otwartych na europejskie przedsiębiorstwa.

 
  
MPphoto
 

  President. – On behalf of the S&D Group, I now invite Evelyne Gebhardt to take the floor, and I think I also speak on behalf of all this Parliament when we thank you for your service to this House for all these years.

 
  
MPphoto
 

  Evelyne Gebhardt, im Namen der S&D-Fraktion. – Frau Präsidentin! Lieber Tiemo, vielen Dank für die lieben Worte, die du für mich gefunden hast. In der Tat ist es mein letztes großes Projekt in diesem Europäischen Parlament, und ich bin sehr froh, dass es gelungen ist, da wirklich etwas sehr Positives, etwas sehr Gutes durchzusetzen.

Auch wenn ich nicht alles durchsetzen konnte, was ich mir als Sozialdemokratin vorgestellt hatte, kann es sich doch zeigen lassen, was wir erreicht haben, was wir durchgesetzt haben – auch gegen den Willen eines Teils dieses Hauses, des rechten Teils dieses Hauses. Und ich hoffe auch sehr, dass wir in den Verhandlungen mit dem Rat und mit der Hilfe der Europäischen Kommission, die sich hoffentlich – anders als bei anderen Bereichen – auch auf die Seite des Europäischen Parlaments stellen wird, da durchsetzen, was wir durchgesetzt haben.

Denn dank der neuen Regeln werden die Big-Tech—Unternehmen ihre Marktmacht künftig nicht mehr so ausnutzen können wie bisher. In den letzten Jahren ist der Einfluss von Tech-Giganten rasant gestiegen, doch nicht zum Vorteil von Verbrauchern und Verbraucherinnen oder kleineren Unternehmen. Große digitale Plattformen, sogenannte Torwächter – Gatekeeper –, begünstigen die eigenen Angebote gegenüber Konkurrenten, bestimmen den Zugang zur Online-Welt und schaffen Abhängigkeiten.

Ganz besonders stolz bin ich auf einen Punkt – neben dem, was Tiemo bereits angegeben hat mit der Interoperabilität: dass es gelungen ist, zu den sogenannten Targeted Ads – zur personalisierten Werbung – eine gute Formulierung zu finden, auch wenn ich eigentlich gerne ein ganzes Verbot in diesem Bereich durchgesetzt hätte. Denn Profilbildung über die Art und Weise, wie Menschen leben, was sie sind, ist das Letzte, was wir durchgehen lassen können. Und dafür zu sorgen, dass die Schwächsten in der Gesellschaft, nämlich die Minderjährigen, geschützt werden, und ein Verbot der personalisierten Werbung für Minderjährige ist eine Sache, die mir sehr, sehr am Herzen liegt.

Und ich bitte Sie sehr, Herr Schwab, als Berichterstatter in Zukunft dafür zu sorgen, dass dieses auch wirklich durchgesetzt wird. Denn wir wissen, dass sowohl die Europäische Kommission wie auch die Ratsmehrheit da nicht ganz so dieser Meinung sind. Und ich würde das allerdings als eine der ganz wichtigen Grundbedingungen sehen, dafür zu sorgen, dass wir tatsächlich einen Schutz für die Schwächsten in unserer Gesellschaft, die Minderjährigen, durchsetzen. Das ist ganz wichtig.

Wir haben noch viele andere Punkte erreicht, die ich jetzt nicht alle hier benennen kann. Aber auch, dass es die Möglichkeit für die Europäische Kommission gibt, Killer Acquisitions zu verbieten – zeitweise oder auch ganz –, ist eine dieser Fragen, die heftig diskutiert wurden, aber auch durchgesetzt wurden.

Ja, wir haben als Parlament eine gute, sehr gute Vorlage gestellt. Wir haben gut gearbeitet. Wir sind froh, dass wir jetzt darangehen können. Und wir müssen jetzt dafür sorgen, dass das Beste daraus wird für die Zukunft unserer Gesellschaft, für die Freiheit, für das, was wir uns immer vorgenommen haben: eine gute Politik für die Menschen, für die Bürger und Bürgerinnen zu schaffen.

 
  
MPphoto
 

  Andrus Ansip, on behalf of the Renew Group. – Madam President, honourable Vice-President, honourable Commissioner, dear colleagues, I am not just happy to speak in favour of the Digital Markets Act (DMA) today, but I also want to give praise to Commissioner Vestager and Commissioner Breton for their excellent proposal.

As Renew Europe, we have long fought for a unified single market where all businesses, whether big or small, should be able to compete freely and fairly. In short, the DMA is about freedom. The DMA will create more freedom for consumers to choose between platforms and applications. Consumers will have more choice, over how their data is used and for what purposes. The DMA will create more freedom to innovate, by setting clear and fair rules for the most powerful players in the field.

For us as Renew Europe, it was always clear that the DMA must not aim to punish foreign companies, but to protect European consumers. The DMA should have a common European approach. Renew Europe argued for the involvement of Member States through the competition and other relevant authorities, while preserving the leading role of the Commission to make final decisions. The DMA must increase consumer choices not limit them.

Some groups wanted to completely ban whole business sectors, like targeted advertisements, but Renew Europe believes that consumers should have a right to choose if they want to see targeted ads or not. The sooner we are able to implement the DMA, the sooner our consumers and businesses will profit from a stronger, more unified and more innovative single market.

 
  
MPphoto
 

  Marcel Kolaja, on behalf of the Verts/ALE Group. – Madam President, Madam Executive Vice-President Vestager, Commissioner Breton. After months of negotiations, Parliament will finally vote on its position on the Digital Markets Act. This is a big moment in history for Europe.

The vast majority of us recognise the need to increase digital markets’ contestability and ensure fairness. The Commission has done a great job in proposing legislation with the aim to achieve this. And now the European Parliament has the chance to reinforce the Commission’s proposal to the benefit of consumers. Internal market rules must have consumers’ interests at the centre. This is particularly important when it comes to provisions on interoperability.

Some of my colleagues highlighted the importance of interoperability and like to speak about that too. By strengthening provisions on interoperability of messaging services and social networks, we can establish a market with more privacy-friendly services to choose from.

We don’t need to get stuck in dominant social networks that monetise our data and target us with a target us with commercial offers based on our biggest fears or keep us locked in information bubbles. We don’t need to open a dozen chat service accounts and install a dozen applications to stay in touch with our friends.

It’s just a matter of decision, a decision that Europe has to make. A decision to provide more opportunities for competition and SMEs. A decision for more innovation, and the opportunity is now.

To wrap up, I’d like to thank the rapporteur and the shadow rapporteurs and the opinion rapporteurs for their constructive work on this extremely important proposal, and I am looking forward to the trilogue.

 
  
MPphoto
 

  Virginie Joron, au nom du groupe ID. – Madame la Présidente, Monsieur le Commissaire, Madame la Vice-présidente, chers collègues, aujourd'hui, sur les vingt plus grandes entreprises mondiales du secteur numérique, une seule est européenne. C'est l'entreprise allemande SAP.

Comme vous le savez, les géants numériques de la Silicon Valley, Google, Amazon, Facebook, Apple et Microsoft, les GAFAM, régissent la quasi-totalité du secteur numérique en Europe.

Depuis des années, les GAFAM abusent de leur pouvoir de monopole, profitant du dogme néolibéral et du laxisme de la Commission: dumping numérique irlandais, transfert des données européennes aux États-Unis, autorisation du rachat d'Instagram par Facebook, les grandes entreprises technologiques américaines ont racheté ou étouffé tout rival européen potentiel.

Pendant longtemps, nous avons été les seuls à parler d'autonomie stratégique et il y a un an, la Commission a finalement proposé le règlement sur les marchés numériques, le DMA. Cette proposition était comme toujours trop tard, trop faible et trop insuffisante.

Au nom du groupe ID, j'ai défendu des mesures beaucoup plus strictes contre les géants du numérique. Ainsi, les GAFAM pourront se voir infliger une amende allant jusqu'à 20 % de leur chiffre d'affaires global. En cas d'infractions graves, le démantèlement des plus grandes entreprises sera désormais possible. Nous avons aussi insisté pour la liberté des moyens de paiement et pour l'interopérabilité des réseaux sociaux. Et à mon initiative, et je félicite le rapporteur, le DMA comprend une disposition relative aux lanceurs d'alerte. Les lanceurs d'alerte, comme Frances Haugen, seront ainsi protégés lorsqu'ils signaleront des abus des géants du numérique.

Bruxelles pourra ainsi empêcher les acquisitions tueuses. On verra si elle le fera. Comme les GAFAM ont ignoré l'administration de Bruxelles jusqu'à présent, j'avais même réclamé des sanctions personnelles contre les dirigeants en cas de manquement grave et intentionnel.

Pour que l'Europe retrouve son autonomie stratégique, la Commission et les États comme la France devront montrer une vraie volonté d'agir. C'est une première étape. Nous voulons aller plus loin. Pour développer une base industrielle et technologique européenne dans le secteur numérique, une priorité pour la production locale ou européenne est nécessaire dans les marchés publics en Europe. Mais la préférence nationale et européenne, mes chers collègues, pourquoi vous n'en voulez pas? Oui, osons réserver un quota du nuage (cloud) et de l'emploi pour des Européens en Europe. Osons imposer que les données des citoyens européens soient traitées de préférence en Europe. Ici, nous sommes à Strasbourg, capitale du marché de Noël, et j'en profite aussi pour souhaiter à tous un joyeux Noël.

 
  
MPphoto
 

  Adam Bielan, on behalf of the ECR Group. – Madam President, Commissioners, first of all, I would like to thank the Rapporteur, Mr Schwab, for all his work. I would also like to express my support for Mr Schwab’s approach towards developing a position that takes account of the views across Parliament.

My group supports the general objective behind the Digital Markets Act (DMA) and the Commission’s original intent to tackle a limited number of behaviours and practices as a priority. We support moving the DMA forward into trilogues, but caution that some additional ideas will require a deeper consideration and revision, in order to avoid there being penalties on the very companies we want the DMA to help.

This is the case of targeted advertising, where my group is cautious about revising advertising rules, particularly as small businesses find it crucial to be able to easily and cost-effectively reach their audience.

Additionally, I believe the outcome of the trilogues should avoid any unintended consequences for smaller companies, given that this proposal is intended to reinforce their continuing and improved competitiveness in the European digital market. Indeed, the DMA must lead to improvements for businesses across Europe and not just a few companies who have a bone to pick with the digital giants.

I am also focused on making sure that the DMA can be implemented. In this regard. I am happy to see the ECR’s approach to a true regulatory dialogue process maintained, and national experts involved in managing the DMA roll-out. I believe this will be crucial to creating a DMA that delivers for all.

 
  
MPphoto
 

  Martin Schirdewan, im Namen der Fraktion The Left. – Frau Präsidentin! Der digitale Binnenmarkt braucht eine Struktur, mit der einerseits innovative, kleinere Unternehmen und andererseits die Nutzerinnen und Nutzer vor der erdrückenden Dominanz der Monopole geschützt werden.

Es gibt diesbezüglich gute Nachrichten im vorliegenden Bericht: schnellere rechtliche Verfahren bei Nichteinhaltung der Regeln durch die Konzerne, angemessen hohe Strafzahlungen und die Möglichkeit, strukturelle Eingriffe vorzunehmen, um die Marktmacht der Big Tech zu beschränken.

Die Verbraucherinnen und Verbraucher können sich zudem freuen über die Interoperabilität von Messengern und Social Media, und sie können sich beim Surfen sicher sein, nicht durch sogenannte Dark Patterns, also unfaire Verwirrungstaktiken, in ein ungewolltes Datenabsaugen getrickst zu werden.

Zwei zentrale Kritikpunkte möchte ich dennoch an dieser Stelle benennen: Der DMA muss meiner Ansicht nach alle, nicht nur eine Handvoll von Monopolen auf dem digitalen Markt erfassen. Es spielt weder für die Wettbewerber noch für die Nutzerinnen und Nutzer eine Rolle, ob das Ausnutzen der eigenen Marktposition durch ein US‑amerikanisches, chinesisches oder europäisches Unternehmen erfolgt. Es bleibt dabei, dass den Monopolen auf dem digitalen Markt der Stecker gezogen werden muss – da bleibt der Bericht leider hinter unseren Erwartungen zurück.

Zweitens: Es braucht ein Verbot von personalisierter Werbung und ein Ende des Attention-Seeking-Businessmodells. Es muss endlich Schluss damit sein, immer mehr Müll, Hass und Gewalt in die Timeline zu spülen, damit die Nutzer länger auf der Plattform verweilen, damit deren sensible Daten kommerziell weiterverwendet werden können.

Vielen Dank für die Zusammenarbeit und für Ihre Aufmerksamkeit.

 
  
MPphoto
 

  Miroslav Radačovský (NI). – Vážená pani predsedajúca, stotožňujem sa s reguláciou sociálnych sietí v oblasti ochrany života, zdravia, mieru, ochrany práv žien pred násilím, v ochrane pred pornografiou a podobne. Nemôžem sa však stotožniť s reguláciou sociálnych sietí v oblasti trhu. Podľa môjho názoru to nabúrava trh, nabúrava to súťaž, nabúrava to to, čo je základom ekonomiky každého štátu, to znamená tržná ekonomika. Som tiež toho názoru, že regulácia sietí v oblasti trhu nebude na prospech spotrebiteľa. Môj názor je taký, že ochranu spotrebiteľa je potrebné zabezpečiť silnou právnou úpravou, súdnou právnou úpravou, a predovšetkým podporou občianskych združení v jednotlivých národných štátoch, ktorých povinnosťou je zaoberať sa ochranou spotrebiteľa. Preto nemôžem sa stotožniť v celej časti s aktom o digitálnom trhu.

 
  
MPphoto
 

  Pablo Arias Echeverría (PPE). – Señora presidenta, señora vicepresidenta, señor comisario, esta semana votamos la Ley de Mercados Digitales, una de las propuestas más importantes para nuestro mercado único en esta legislatura. He de felicitar a la Comisión, que, tras veinte años, por fin trae una propuesta acorde a las necesidades del mercado en el ámbito digital con respecto a los gigantes de internet.

Esta propuesta es de vital importancia para nuestras pymes. Lejos de ir contra nadie, busca crear un campo de juego equilibrado para nuestras pymes, para que estas puedan competir en igualdad de condiciones y con las mismas reglas de juego que los gigantes digitales. Hasta hoy no hemos tenido una legislación clara que regule cómo actúan estos gigantes dentro de nuestro mercado. Con esta propuesta creamos seguridad jurídica. Toda empresa es, sin duda, bienvenida, siempre que cumpla con nuestra manera de hacer las cosas, lo que hemos llamado el «European way».

La privacidad de nuestros datos es fundamental y, por tanto, hemos apostado por la transparencia. Queremos tener nuestra propia forma de gestionar en el ámbito digital y no la que nos impongan desde fuera. Hasta hoy solo podíamos actuar en términos de competencia a posteriori. Con el mecanismo ex ante que hoy se propone queremos facilitar que nuestras pymes puedan crecer en el ámbito digital generando empleo y riqueza, siendo competitivas a nivel global.

La Ley de Mercados Digitales nos pone a la vanguardia mundial. Europa vuelve a ser ejemplo en regulación digital, como ya lo somos en la protección de los datos con el Reglamento General de Protección de Datos.

Quiero felicitar al ponente, Andreas Schwab, y a los ponentes alternativos por haberlo hecho en el tiempo establecido en plena pandemia, y espero que se apruebe cuanto antes y siguiendo la línea marcada por los ponentes, que han trabajado con una gran voluntad de compromiso.

 
  
MPphoto
 

  Christel Schaldemose (S&D). – Fru formand! Kommissærer, kollegaer! Så er vi i gang med at tage kampen og kontrollen tilbage fra de store techgiganter. Når vi senere i dag stemmer om retsakten om digitale markeder, DMA’en, så sætter vi foden ned over for de allerstørste tech-gatekeepers, som alt for længe har kunnet diktere reglerne på vores digitale indre marked. Vi ønsker her i Europa-Parlamentet, at det stopper nu. Reglerne skal sættes demokratisk. Sammen med retsakten om de digitale tjenester, DSA’en, så sætter vi her med DMA’en rammerne for en mere retfærdig digital sfære til gavn for både brugere, forbrugere og virksomheder. Nu sikrer vi, at de største techgiganters forretningsmodel i højere grad skal gavne brugerne, og vi får skabt rammerne for en mere fri og fair konkurrence, så også nye kan komme til. Vi introducerer krav om interoperabilitet. Det synes jeg er et vigtigt redskab i kampen mod platformenes monopol. Og så sender vi et tydeligt signal om, at de største platforme skal gentænke deres forretningsmodel, der bygger på høst og salg af vores personlige data. Med DMA’en, så bliver målrettede reklamer mod mindreårige nu ulovlige for de største gatekeepers. Det er et vigtigt skridt i kampen for, at vi får sikret, at vi får stoppet de store platformes ekstreme høst af vores data.

Endelig er jeg også rigtig glad for, at det lykkedes at inkludere et forbud mod de såkaldte dark patterns, i DMA’en. Nu bliver det forbudt for de største virksomheder at påvirke vores beslutninger ved at designe deres interfaces til en ubevidst måde at få os til at agere på. Det skal vi have stoppet. Så alt i alt synes jeg, at DMA’en er et vigtigt skridt for, at vi forbrugere får kontrollen over vores personlige data tilbage, og at vi får sikret et langt bedre og mere velfungerende indre marked. Lad mig slutte med at sige en stor tak til min kollega Evelyne Gebhardt for hendes store arbejde i denne sag, men også for hendes 28 år i Europas tjeneste. Det synes jeg fortjener en stor tak. Tak for det og tak for en stor indsats med DMA’en, også til hr. Schwab.

 
  
MPphoto
 

  Dita Charanzová (Renew). – Madam President, the companies covered by this law are companies so big that they have annual profits bigger than the GDP of some of our Member States.

Being so big is not in itself a negative. They are big because people like them and many of our citizens look forward to their next release. With this size, however, must come responsibility. These companies should act in such a way that they serve the needs of the greater society, instead of what is good for their shareholders alone. I regret, that despite their best efforts, these efforts have not been enough.

So here we are today, doing by law what these companies should have done on their own. Commissioner, I still think that any start—up can someday take down one of the gatekeepers. I still think that consumers will vote with their wallets and their eyes, and new alternatives will come, and one of the giants will fall. But we must give consumers and start—ups a chance and a choice. And today we do so.

 
  
MPphoto
 

  Alexandra Geese (Verts/ALE). – Madam President, a popular German comedy TV show is calling for the expropriation of Facebook, and let’s face it, the Digital Markets Act (DMA) is not fulfilling that expectation.

It does, however, contain important first steps in the right direction: data silos, enforceable do’s and don’ts for gatekeepers and interoperability.

But it falls short of breaking up the cartel in the advertising business, largely controlled by two gatekeepers – Google and Facebook – who in the US are facing very serious allegations of teaming up together to shut out competitors, hamper innovation and increase prices for advertisers. Advertising is so crucial because it is at the financial basis for our free press, for our democracy. If we don’t want our publishers to turn into mere content creators in 10 years’ time, then we need to provide a level playing field.

That means two things: a ban on tracking advertising, because the gatekeepers will always have more data than our publishers, and breaking up the monopolistic structures in the industry. The DMA is a very good start, but there’s more work to be done.

 
  
MPphoto
 

  Alessandra Basso (ID). – Signora Presidente, signor Commissario, onorevoli colleghi, sappiamo tutti quanto il processo di negoziazione sia stato lungo e complesso, purtroppo però posso dirmi soddisfatta solo a metà.

In primis, non sono convinta che il rialzo delle soglie per stabilire quali aziende rientrino o meno nella definizione di gatekeeper sia stato una mossa azzeccata. La proposta della Commissione era più stringente e avrebbe permesso un controllo mirato su una platea più grande di piattaforme, tutelando maggiormente i consumatori, soprattutto in un'ottica futura con un mercato digitale in piena espansione.

Basti pensare alle cifre d'affari che queste aziende fanno e alla loro crescita vertiginosa. Intervenire tempestivamente e massicciamente per bloccare in anticipo comportamenti anticoncorrenziali doveva essere, a mio avviso, la priorità. Gli obblighi, è vero, sono stati inaspriti e trovo il testo sotto questo aspetto decisamente migliorato rispetto alla proposta. Il problema, ripeto, è che verranno applicati a meno aziende del previsto.

Altro aspetto che trovo poco convincente è la costituzione del gruppo ad alto livello dei regolatori digitali. Sulla carta sembra una proposta vincente e affascinante. La verità è che le sue raccomandazioni non sono vincolanti, alla Commissione rimane pieno potere discrezionale sull'applicazione del regolamento e agli Stati membri e all'esperienza accumulata negli anni rimane ben poco, a parte la cooperazione. Avrei dunque preferito un vero e maggiore coinvolgimento degli Stati membri e delle loro autorità competenti con un ruolo più incisivo.

È essenziale, a mio parere, rafforzare lo scambio di informazioni tra Commissione e Stati membri. Abbiamo però ancora spazio di manovra per rendere questo testo a prova di futuro e sono speranzosa lo diventi. Buon Santo Natale a tutti.

 
  
MPphoto
 

  Eugen Jurzyca (ECR). – Vážená pani predsedajúca, hlavným nedostatkom predkladaného zákona o digitálnom trhu je samotná definícia strážcu. Veľkosť platformy a počet používateľov samé osebe nepreukazujú, že dochádza k zlyhaniu trhu. Mali by sme sa držať overených postupov definovaných v súťažnej legislatíve, teda vybrať také kritériá, ktoré ukazujú, či k zlyhaniu trhu naozaj dochádza. Súčasne s otázkami v DMA by sme mali otvoriť debatu, prečo je to tak, že ani jeden zo súčasných gigantov digitálneho priemyslu nevznikol v Európskej únii. Umožniť vstup na trh je lepšia stratégia, než nechať vyrásť monopoly bez súťaže a následne ich regulovať. Navyše regulácia, tá navrhovaná, obsahuje aj zákazy a povinnosti pre platformy, ktoré môžu byť neefektívne.

 
  
MPphoto
 

  Marisa Matias (The Left). – Senhora Presidente, sabemos bem, na época em que vivemos de integração digital, a importância de regular os mercados digitais. Sabemos também que andamos sempre a correr atrás do prejuízo e, por isso, esta proposta é uma proposta importante, embora não suficiente.

É importante para combater o monopólio das cinco plataformas que controlam os mercados digitais. É importante também para combater o controlo que estas plataformas digitais têm sobre os nossos dados. Na verdade, estes dados são dos cidadãos e das cidadãs e não é assim que tem estado a acontecer. Mas, mais importante do que isso seria ter eliminado a publicidade direcionada para todas as pessoas. Esse é um elemento fundamental de controlo dos mercados e, infelizmente, nesta proposta a publicidade direcionada é apenas eliminada para os menores.

Seja como for é um primeiro passo, como referi. Um primeiro passo que nos ajuda em medidas tão importantes como a interoperabilidade. Mas temos que fazer mais e espero que não se reduza ainda a ambição desta proposta.

 
  
MPphoto
 

  Clara Ponsatí Obiols (NI). – Madam President, this Digital Markets Act is very good news for Europe and for the world. At long last, we’re making progress to bring the massive tech players that shape our lives under some democratic oversight.

The Committee on the Internal Market and Consumer Protection (IMCO) is proposing many good amendments, but let me stress one that other colleagues have already mentioned today, the one demanding interoperability. This relates to something that I have very much at my heart because those of us that are subject to political persecution and espionage must choose our providers carefully to protect our privacy, but this often means that we will be cut off from our friends and family. Interoperability, if it becomes a reality, should put an end to that, and I hope it will make life easier for dissidents, democracy fighters and activists across the EU. It will certainly help me.

Speaking of activists, I cannot miss this chance to remember Julian Assange after the recent bad news. He has my full support and I call again for his immediate release. I urge all European democrats to do the same.

 
  
MPphoto
 

  Ivan Štefanec (PPE). – Vážená pani predsedajúca, v súčasnosti všetci viac a viac pociťujeme, aký je dôležitý digitálny svet. Preto som rád, že dnes jednáme o Digital Markets Act. Ten nastavuje pravidlá ex ante, a preto sprehľadňuje potrebné pravidlá. Veľké spoločnosti ovládli online priestor a častokrát sme svedkami zneužívania tohto postoja a deformácie trhu. Musíme chrániť spravodlivú súťaž a to, čo je nelegálne v offline priestore, musí byť nelegálne aj online. Ak majú spoločnosti prístup k informáciám o užívateľoch, musia niesť aj zodpovednosť za ich obsah. Reklamy na internete musia byť transparentné, musí byť jasné, kto je ich zadávateľ a kto ich realizuje. Údaje, ktoré sú zbierané, je potrebné viac strážiť, a každý musí mať právo požiadať o ich úplné odstránenie alebo odoprieť ich poskytovanie. Digital Markets Act tiež modernizuje a jasne definuje hospodársku súťaž. Je kľúčové, aby fungovala férová konkurencia, a najmä malé firmy mali prístup k informáciám, ale aj možnosť cieleného oslovovania svojich zákazníkov. Dnes prichádzame s návrhom, ktorý má vytvoriť pravidlá nielen pre veľkých hráčov, ale najmä chrániť používateľov digitálnych platforiem, a nezaťaží malých podnikateľov. Veľká vďaka, Andreas, za takýto návrh a obrovské nasadenie. Dámy a páni, schválením predloženého návrhu zavedieme štandardy, ktoré majú potenciál stať sa celosvetovými štandardami v prospech občanov.

 
  
MPphoto
 

  Biljana Borzan (S&D). – Poštovana predsjedavajuća, za početak želim čestitati izvjestiteljima na odličnom radu na ovom velikom i važnom dokumentu. Predugo je internet rastao i mijenjao se bez ikakve kontrole. U više od dvadeset godina koliko je prošlo od posljednje regulacije, internet se značajno promijenio, okupirao našu svakodnevnicu, postao i nužda i zabava. Postao je i za neke i veliki izvor profita, a za neke velika prijetnja.

Čak 98,5% prihoda Facebooka i 83,3 % prihoda Googlea se ostvaruje oglašavanjem. Građani često nisu svjesni koliko velike platforme profitiraju na našim podacima, raspoloženjima, zdravstvenim stanjima, interesima i slično. Da nas netko prati na ulici to bi bilo ilegalno, no na internetu je sve dopušteno. Pozdravljam zabranu praćenja maloljetnika na internetu u svrhu oglašavanja, te lakše kontrole oglašavanja za odrasle.

Velik doseg ovog prijedloga je interoperabilnost različitih usluga, gdje se građane više neće morati primoravati da skidaju određene aplikacije samo zato jer ih njihov kontakt ima. U svjetlu nedavne presude protiv Googlea, koja ostavlja dojam kapi u moru, vrlo je važno osigurati transparentnost tržišta. Svi moraju imati jednak početni poticaj za uspjeh, i mali i veliki.

Ovo izvješće je preduvjet za pravednije digitalno tržište i pozivam države članice da zadrže ambiciozan pristup.

 
  
MPphoto
 

  Svenja Hahn (Renew). – Frau Präsidentin, Herr Berichterstatter Schwab! Der Digital Markets Act ist ein Meilenstein der Big-Tech-Regulierung: lange gefordert und jetzt kommt er endlich. Liebe Margrethe Vestager, lieber Thierry Breton: Der Vorschlag der Kommission trägt eine klare liberale Handschrift, und unsere Position im Parlament geht in dieselbe Richtung.

Mit dem DMA schaffen wir Fairness für Nutzer und klare Regeln für Unternehmen, denn Verantwortung bemisst sich eben auch an Größe und Einfluss eines Unternehmens. Die neuen Regeln schieben dem Ausnutzen von Marktmacht endlich einen Riegel vor. Fairer Wettbewerb ist ein Gewinn für uns alle – für die, die heute schon groß sind, und für die, die morgen groß sein könnten, für Verbraucherinnen und Verbraucher, die mehr Klarheit und stärkere Rechte bekommen werden.

Mit der heutigen Abstimmung legen wir den Grundstein für fairen Wettbewerb online. Mit unserer Zustimmung machen wir klar: Das freie Internet geht Hand in Hand mit unseren demokratischen Grundwerten und marktwirtschaftlichen Prinzipien. Vielen Dank für die Zusammenarbeit.

 
  
MPphoto
 

  Kim Van Sparrentak (Verts/ALE). – Madam President, Google Search and YouTube more or less decide which information reaches us. Google Maps and Waze on our Android phones follow exactly where we go. Our every heartbeat and step is monitored by Fitbit and we send our kids to Google schools where Google software can track and decide how we learn. And all this information goes to one and the same company.

A small number of Big Tech companies are slowly entering every aspect of our lives and we are slowly becoming completely dependent on them for our digital infrastructure and even our public services. The problem is these companies make decisions in the interest of the profit for their shareholders, and this means we cannot rely on them to run our entire societies in the public interest.

This is why I’m happy that Parliament calls for strong rules today. We need to scrutinise gatekeeper mergers and acquisitions in all markets, not only the digital ones, because tech companies simply don’t always stick to digital markets, and we need interoperability of messenger services, meaning you should be able to send a message from your Signal account to your friends’ WhatsApp.

Today we will vote on scrutinising gatekeepers’ access to our personal details when they buy a new company. Taking our privacy into account here would both help break the ever-expanding market power of Big Tech and help protect users’ fundamental rights. This is not only about abuse of power and markets. This is about our free choice, our autonomy and how we want to design our future society.

 
  
MPphoto
 

  Tom Vandendriessche (ID). – Voorzitter, Facebook, Google, Amazon en Apple en andere techbedrijven zijn gewoonweg te groot en te machtig geworden om nog gezond te zijn. Dat komt omdat het monopolisten zijn waarvoor geen concurrentie bestaat. Daardoor kunnen ze ongelimiteerd kapitaal accumuleren, waardoor ze ongecontroleerde macht concentreren, waarmee ze zowel de markt als onze democratie manipuleren.

Het zijn bedrijven die wel overal zaakjes willen doen, maar nergens faire belastingen willen betalen. Het zijn bedrijven die de privacy van onze burgers schenden. Het zijn bedrijven die willen bepalen hoe onze cultuur en identiteit eruit moeten zien. Het zijn bedrijven die voordeel hebben bij de hyperflexibele globale economie, waarbij er altijd wel iemand te vinden zal zijn die genoodzaakt is om zijn arbeid te verkopen voor steeds minder salaris en steeds minder sociale bescherming.

Wie het met dit parasitaire, globalistische model oneens is, die censureren en blokkeren ze van hun platformen, want ze willen niet tegengesproken worden, omdat ze niet willen dat hun belangen geschaad worden. Deze zielloze multinationale bedrijven zijn in handen van een oligarchie van anonieme aandeelhouders die geen cultuur, identiteit of nationaliteit kennen en aan niemand verantwoording verschuldigd zijn. Ze willen de autoriteit van staten overnemen en culturen uitwisselen. Ze willen vrije en soevereine burgers transformeren tot onderdanige, rechteloze, vormeloze en inwisselbare consumenten. Aan de arrogantie van deze multinationale techbedrijven die denken met alles weg te kunnen geraken, moet een einde komen.

De rechten van burgers, consumenten en kleine bedrijven worden gegarandeerd door de democratische rechtsstaat en de soevereine volkswil, niet door de aandeelhouders en de gebruikersovereenkomst. Daarom is de Digital Markets Act volgens mij een goede stap in de juiste richting.

 
  
MPphoto
 

  Beata Mazurek (ECR). – Pani Przewodnicząca! Z roku na rok obserwujemy duży wzrost zainteresowania handlem i usługami na wspólnym rynku cyfrowym. Ten fakt pomimo oczywistych korzyści dla wszystkich zainteresowanych niesie ze sobą też szereg zagrożeń.

Konkurencyjny i sprawiedliwy dostęp przedsiębiorstw do klientów jest podstawą współczesnej gospodarki cyfrowej. Użytkownicy zaś oczekują niezawodnych i wydajnych narzędzi online, oczekując równocześnie usługi najlepiej dostosowanej do własnych potrzeb, a nie do modelu najbardziej odpowiadającego dominującym platformom internetowym.

Wdrożenie aktu o rynkach cyfrowych zapewni użytkownikom sprawiedliwe i przewidywalne warunki korzystania z gospodarki cyfrowej oraz dzięki wprowadzeniu wspólnych zasad na jednolitym rynku będzie sprzyjać wzrostowi gospodarczemu i konkurencyjności. Trzeba pamiętać, że kluczowe znaczenie będzie mieć prawidłowe określenie obowiązków platform pełniących rolę strażników dostępu. W tym aspekcie porozumienie, które udało się osiągnąć, gwarantuje ochronę przed nieuczciwymi praktykami w obszarze usług cyfrowych regulowanych przez akt o rynkach cyfrowych.

 
  
MPphoto
 

  Emmanuel Maurel (The Left). – Madame la Présidente, le DMA marque, en effet, une véritable avancée qui va permettre de mieux protéger les utilisateurs, mais aussi – et c’est notre souhait – de voir les petites et moyennes structures se développer face aux géants du Web. Je pense qu’il y a quand même un certain nombre de points qui peuvent être améliorés.

D’abord, la portée du DMA : il est question de réglementer Google, Apple, Facebook, Amazon et Microsoft, mais il ne faut pas oublier, par exemple, Alibaba et Tik Tok, et c’est pour cela que je soutiens la proposition de la Commission de descendre le chiffre d’affaires à 6,5 milliards d’euros, car cela permet d’avoir un spectre plus large.

Ensuite, je pense que l’utilité du DMA sera plus complète si toutes les activités des contrôleurs d'accès (gatekeepers) sont soumises à la réglementation, et je pense bien évidemment aux boutiques qu’ils hébergent.

En outre, pour ce qui est de l’utilisation des données personnelles à des fins commerciales, j’estime que, en cohérence avec tout ce que nous avons fait sur le RGPD, il faut interdire tout croisement des données entre les différentes entités, mais surtout la publicité ciblée et pas seulement pour les mineurs. Je pense qu’il faut l’étendre à tous les utilisateurs de ces plateformes.

Enfin, dernière revendication – et là, je suis d’accord avec bien des collègues: l’interopérabilité. C’est très important pour avoir un peu plus de liberté pour les utilisateurs du numérique.

Encore une fois, j’espère qu’on va voter tous ensemble pour cette considérable avancée.

 
  
MPphoto
 

  Edina Tóth (NI). – Elnök Asszony! Európa digitális gazdasága csupán néhány nagy online platform kezében összpontosul. E kapuőrnek nevezett platformok sajnos kihasználják domináns helyzetüket, az európai kis- és középvállalkozások így kénytelenek a fejlődésüket gátló feltételekhez igazodni. Úgy gondolom, e mérföldkőnek számító, a digitális piacokról szóló szabályozás erősíteni fogja az innovációt, és növelni fogja a kkv-k versenyképességét. Üdvözlöm továbbá, hogy az Európai Parlament kiáll a gyermekek védelméért, mivel esetükben megtiltja a platformoknak a személyre szabott hirdetések megjelenítését. Azt láthatjuk, hogy a közösségi média az első számú veszélyforrás a kiskorúakra nézve. Gyermekeink könnyebben válhatnak zaklatás, erőszak vagy megfélemlítés áldozataivá az online térben. Nem engedhetjük meg, hogy az online tartalmakat a technológiai óriáscégek nyeresége alakítsa.

 
  
MPphoto
 

  Tom Vandenkendelaere (PPE). – Voorzitter, mevrouw de commissaris, collega’s, weet u nog waar u was toen u voor het eerst op internet ging? De modem die kraakte en stokte. Maar de wereld is ondertussen veranderd. Gelukkig maar.

Wereldwijd wordt er 5,6 miljard keer per dag iets opgezocht op Google. Er worden 1,6 miljoen Amazon-pakketjes per dag verstuurd. Het toont aan dat onze digitale economie op volle toeren draait en dat de mensen inderdaad de weg naar het internet gevonden hebben. Maar het toont ook aan hoe reusachtig die bedrijven zijn en welke impact ze hebben op onze samenleving. Want bij zo’n grote omvang en zo’n invloed komt natuurlijk ook een grote verantwoordelijkheid. En die is vandaag helaas nog al te vaak zoek. Meer zelfs, de “Facebook Papers” die klokkenluidster Francis Hogan heeft getoond, hebben het wantrouwen alleen maar aangewakkerd en ook de vele rechtszaken van de Commissie tegen die techreuzen zijn daarvan een bewijs.

Het is daarom positief dat Europa het voortouw neemt en duidelijke regels schept. In plaats van achter de feiten aan te hollen, komen wij nu in de cockpit en kunnen we daadkrachtig optreden als het moet. De allergrootste techreuzen bepalen vandaag het reilen en zeilen in de digitale wereld en dat moet anders. Ik ben daarom blij dat we resoluut kiezen voor krachtige regels die een gezond en competitief digitaal klimaat scheppen, waarbij natuurlijk ook kleinere bedrijven bij mij in België en elders in Europa kunnen doorgroeien en ook de kans krijgen om de vruchten te plukken van de digitale transitie. Ook van mijn kant daarom felicitaties aan collega Schwab. Na de GDPR zetten we nu opnieuw de gouden standaard met Europa.

 
  
MPphoto
 

  Paul Tang (S&D). – Voorzitter, er staat vandaag heel veel op het spel, getuige misschien wel de grootste lobbyoperatie die Brussel ooit heeft gezien. Google, Facebook en andere hebben miljoenen besteed, ook in de vorm van advertenties in kranten, om ons te bestoken. En toch ligt er een voorstel dat de macht, de marktmacht van de tech-conglomeraten drastisch inperkt. Het is een drieslag.

Ten eerste zet het voorstel het mes in “tracking and targeting” – de onzalige praktijk om zo veel mogelijk data te verzamelen en te gebruiken. Het is een massale schending van onze privacy en het gaat gepaard met verruwing door de verkoop van ophef en zelfs woede. Denk aan nepnieuws en samenzweringstheorieën. En het gaat ten koste van de traditionele media en, commissaris Margrethe Vestager, ten koste van het midden- en kleinbedrijf. Want van elke euro die besteed wordt aan advertenties verdwijnt meer dan 50 cent in de zakken van Google en Facebook. Cut out the middleman! Daarna moet er een verbod op tracking-ads komen. Het voorstel van vandaag is een sterk begin.

Ten tweede, dit voorstel kan bedrijven niet opbreken, maar kan ze wel openbreken. Interoperabiliteit is het sleutelwoord om de macht van de tech-conglomeraten te breken. We hebben concurrentie nodig en hierdoor kan eenieder voortaan van Signal naar WhatsApp communiceren.

Ten derde moet er een einde komen aan agressieve overnames door meer informatie te eisen over elke overname, zodat we concurrentie kunnen borgen. Deze week maken we een omslag om het internet uit de handen van de techconglomeraten te rukken en weer van ons te maken.

 
  
MPphoto
 

  Sandro Gozi (Renew). – Madame la Présidente, notre marché est unique et il multiplie les opportunités pour les entreprises et pour 450 millions de consommateurs. Pourtant, il n’est pas encore adapté à l’ère numérique. Paradoxal, car l’Europe représente 15 % à 20 % du chiffre d’affaires des GAFA et offre d’énormes opportunités commerciales que ces acteurs ne peuvent et ne veulent pas ignorer. Je remercie donc Margrethe Vestager, Thierry Breton, le rapporteur Andreas Schwab et tous les collègues pour leur excellent travail.

Avec le DMA, le Digital Market Act, nous reprenons le contrôle des géants mondiaux du numérique et nous pouvons finalement exiger un comportement responsable. Il n’y a pas de place dans notre marché unique pour les pratiques abusives et les conditions inéquitables imposées aux entreprises et aux consommateurs. Le DMA assure plus de pluralisme, de concurrence, de garanties pour les PME et de choix pour les consommateurs, une gouvernance plus efficace et plus d’innovation.

Oui, chers collègues, le DMA est une pièce maîtresse de notre nouvelle souveraineté numérique.

 
  
MPphoto
 

  Rasmus Andresen (Verts/ALE). – Frau Präsidentin! „They put their astronomical profits before people.“ Mit diesen Worten beschreibt die Facebook-Whistleblowerin Frances Haugen Facebooks Geschäftspraxis. Wir Grüne finden: It‘s time to act. Mit dem Digital Markets Act haben wir die Chance, das Internet zu demokratisieren. Die Kontrolle unserer Online-Kommunikation und -Information darf nicht in den Händen von wenigen Silicon—ValleyBossen liegen.

Kleine und mittlere Unternehmen müssen im Online-Handel die gleichen Wettbewerbschancen bekommen wie Google oder Amazon. Große Plattformen nutzen ihre Marktmacht und Datenmonopole aus. Die EU muss faire Wettbewerbsbedingungen auch auf Onlinemärkten durchsetzen. Der Digital Markets Act kann dafür eine Grundlage sein.

Wir können Facebook, Google und Co. nur durch klare europäische Gesetze in die Schranken weisen. Wir brauchen Interoperabilität auch für Messenger. Wer einen Messenger nutzt, soll zukünftig auch an andere Messenger Nachrichten schicken können, so wie es bei SMS oder bei E-Mails bereits der Fall ist. Wir brauchen stärkere Bestimmungen, damit Tech-Konzerne nicht Start-ups aufkaufen, um sie als Konkurrenten loszuwerden.

Und wir müssen dafür sorgen, dass der Digital Markets Act nicht nur auf dem Papier gut aussieht, sondern durch die EU-Kommission auch durchgesetzt werden kann. Das bedeutet, dass die EU-Kommission ausreichend Personal braucht, um den Digital Markets Act durchzusetzen. Und das bedeutet auch, dass wir Abgeordnete Kontrollrechte brauchen, damit wir Fehlentwicklungen auch diskutieren und beurteilen können.

Unterstützen Sie deshalb, liebe Kolleginnen und Kollegen, auch die Änderungsanträge aus dem Wirtschafts- und aus dem Industrieausschuss. Sie machen unsere Position klarer und sollten deshalb beschlossen werden.

 
  
MPphoto
 

  Geert Bourgeois (ECR). – Voorzitter, ik steun het onderhandelingsmandaat voor de digitalemarktenwet. De almacht van de Big Tech verhindert momenteel de eerlijke concurrentie op onze interne markt, ontneemt onze kmo’s groeikansen of doet ze zelfs helemaal verdwijnen, en dat gaat ten koste van onze innovatieve kracht.

Het is duidelijk dat de huidige mededingingsregels niet voldoen om een eerlijk speelveld te creëren op onze interne digitale markt. Daarom moet onze regelgeving inderdaad proactiever worden, rekening houdend met de digitale snelheid. Maar onze regelgeving mag niet protectionistisch worden. De VS is en blijft een belangrijke partner om samen wereldwijd de digitale standaarden te zetten, gelet op het oprukkende China. Ook mogen we de werking van de Trade and Technology Council niet beschadigen.

 
  
MPphoto
 

  Anne-Sophie Pelletier (The Left). – Madame la Présidente, nos données personnelles sont la nouvelle mine d’or. Nos données de navigation, de géolocalisation, notre âge, notre genre, nos préférences, nos orientations politiques, religieuses, sexuelles, nos données personnelles de santé: des pans entiers de notre intimité sont collectés, jetés en pâture à des entreprises dont le modèle économique repose sur la violation de notre vie privée. Je pense bien sûr à Facebook, Amazon et consorts. Non contents de capter d’énormes quantités de données personnelles, ils orientent l’ensemble de nos comportements et de nos pensées, parfois même nos bulletins de vote.

Matraquage de publicité commerciale d’abord, de publicité politique désormais, avec des risques considérables pour le bon fonctionnement de nos démocraties. Ce que les GAFAM mettent en vente, au-delà de nos données, ce sont nos comportements futurs.

Nos données ne sont pas des marchandises et les internautes ne veulent pas de ce matraquage invasif dans leur espace privé. Alors, cessons ces atteintes à notre libre arbitre, à notre démocratie et mettons un terme à ce capitalisme de surveillance et d’influence.

 
  
MPphoto
 

  Andrzej Halicki (PPE). – Pani Przewodnicząca! Szanowni Państwo! Jako były minister do spraw cyfryzacji w Polsce chciałem bardzo mocno podkreślić, że to bardzo ważny moment i bardzo ważny krok w kierunku budowania europejskiego wspólnego rynku cyfrowego. I cieszę się, że nad tymi dwoma uzupełniającymi się aktami, DMA i DCA, procedujemy w takiej zgodzie.

Ten konkretny akt, to rozporządzenie skierowane jest do największych podmiotów i największych graczy cyfrowych. Wydaje mi się, że progi ekonomiczne określono adekwatnie. Ważny jest zamknięty katalog usług, ważne jest bardzo silne narzędzie grzywny, które możemy stosować w przypadku nieuczciwych praktyk i omijania obowiązków. Akt DMA jest również takim aktem, który pozwala na rozwój europejskim podmiotom, tym mniejszym i średnim firmom. Myślę, że ten proces musimy wspomagać. I jako kontrsprawozdawca, jako osoba, która pracowała nad tym dokumentem, chciałem podziękować wszystkim innym sprawozdawcom za wspólną pracę, a także sprawozdawcy za finał rozmów.

 
  
MPphoto
 

  Maria-Manuel Leitão-Marques (S&D). – Senhora Presidente, depois do RGPD, que serviu de referência em todo o mundo para a proteção de dados pessoais, damos agora com o DNA um passo equivalente para as regras da concorrência. Um passo para proteger os vendedores que veem os seus produtos copiados e clientes roubados pelas grandes plataformas e para proteger os consumidores obrigados a comprarem vários serviços mesmo quando só pretendem usufruir de um só.

É um resultado que temos que celebrar!

Vencido este sprint de atualização das regras da concorrência falta agora a maratona que será a sua aplicação. Teremos os meios necessários para fazer face às grandes tecnológicas, especialmente em matéria de interoperabilidade? Seremos suficientemente céleres para trazer de novo a concorrência aos mercados digitais beneficiando os consumidores e a inovação? Tal como o pudim se prova comendo, a lei mostrará a sua utilidade se for bem aplicada.

Podem contar com este Parlamento para verificar os resultados e afinar a regulação, caso se prove, como hoje aqui vi defendido, que é realmente preciso ir mais longe.

 
  
MPphoto
 

  Vlad-Marius Botoş (Renew). – Frau Präsidentin Metsola, Frau Kommissarin Vestager, Herr Kommissar Breton! Es ist gut, dass sich die großen Akteure auf dem digitalen Markt Regeln auferlegt und versucht haben, ihre Dienste zu verbessern. Aber der Online-Markt muss offiziell reguliert werden, damit er sowohl die Sicherheit und die Rechte der Verbraucher als auch die Rechte anderer Wirtschaftsteilnehmer respektiert.

Die digitale Domäne steht erst am Anfang, und wir müssen sicherstellen, dass die Gesetzgebung zwar Entwicklung und Innovation nicht behindert, aber dass sie nicht unter Verwendung oder Missbrauch personenbezogener Daten erfolgt. Wir müssen die Rechtsvorschriften für den digitalen Markt ständig überwachen und bewerten, um sicherzustellen, dass die Grundgesetze des Binnenmarkts eingehalten werden: gleiche Wettbewerbsbedingungen, Verbrauchersicherheit und -schutz sowie identische Regeln für Online- und Offline‑Anwendungen.

Ich gratuliere dem Berichterstatter Andreas Schwab und den Schattenberichterstattern für diesen Bericht und wünsche Ihnen viel Erfolg in dem Dialog.

 
  
MPphoto
 

  Gwendoline Delbos-Corfield (Verts/ALE). – Madam President, we do not want our online experiences to be dictated by the unfair practices of a handful of big tech companies. Their current dominance means that what we see online, who we interact with, and how our data is or isn’t protected is mostly controlled by a group of profit—driven companies, many being bigger in size than European countries.

The Digital Markets Act (DMA) could have gone further but still, as it stands, this report will allow us to take back control and strive for more democracy online. We will be able to choose which apps we install on our devices, but mostly it will stop gatekeepers from secretly reusing people’s data across their different services. We Greens/EFA /Pirates have called for the protection of users throughout the process. Fundamental rights must continue to be the priority.

 
  
MPphoto
 

  Jessica Stegrud (ECR). – Fru talman! Konkurrens och frihet är motorn i alla framgångsrika ekonomier – en insikt som inte alltid har så stort stöd i EU:s korridorer. Alltför ofta vill man i stället se centralisering och planekonomiska lösningar. I det här fallet är det emellertid annorlunda. Digital Markets Act utgör ett genuint försök att begränsa de stora teknikjättarnas enorma hegemoni.

Plattformar som Google, Apple, Facebook och Amazon har med sitt övertag helt enkelt monopol på marknaden. Det finns inga alternativ för konsumenterna. Det finns inga reella möjligheter för konkurrenterna. Denna typ av dominans bör helt enkelt regleras.

För att upprätthålla konkurrens och innovationskraft måste små och medelstora företag ges betydligt bättre möjligheter att utvecklas och verka. Det är nämligen genom ett fritt och öppet internet morgondagens uppfinningar skapas.

Jag är glad att vi har lyckats nå en kompromiss som är ett steg i rätt riktning, och jag vill tacka alla inblandade för ett mycket gott samarbete.

 
  
MPphoto
 

  Angelika Niebler (PPE). – Frau Präsidentin, Frau Vizepräsidentin, Herr Kommissar, liebe Kolleginnen, liebe Kollegen! Fair Play muss auch in der digitalen Welt gelten. Daher brauchen wir ein starkes Schwert, um gegen Wettbewerbsverzerrungen, gegen wettbewerbswidriges Verhalten vorzugehen. Das geltende Wettbewerbsrecht reicht nicht aus, um für faire Regeln zu sorgen. Daher ist es sehr gut, liebe Kolleginnen, liebe Kollegen, dass die Verordnung über digitale Märkte auf dem Tisch liegt.

Ich denke, wir brauchen auch einen starken digitalen Mittelstand. Das setzt voraus, dass Start—ups, dass kleine mittelständische Unternehmen zu fairen Konditionen Marktzugang haben zu den großen Plattformen und auch faire Bedingungen auf den Plattformen. Wichtig ist es, dass der Act, der jetzt auf dem Tisch liegt, treffsicher ist. Das heißt, dass er sich auf die größten Internetkonzerne konzentriert und auf sogenannte Core Platform Services, also Märkte mit echten Wettbewerbsproblemen.

Und das ist für mich das Wichtigste: nicht alles regulieren, nicht alles reglementieren, sondern nur da hineingehen und das anpacken, was wirklich Probleme macht. Und ich glaube, die Version des Digital Markets Act, die jetzt auch im Parlament erarbeitet wurde, die kann genau das leisten. Deshalb danke ich allen Kolleginnen und Kollegen, allen voran Andreas Schwab, für seine großartige Arbeit.

 
  
MPphoto
 

  Alex Agius Saliba (S&D). – Madam President, the digital market is the first of its kind, an ex-ante instrument to regulate big tech and to safeguard that markets impacted by them remain fair, contestable and also competitive. Big tech giants such as Apple, Google and Amazon have not only become unavoidable trading partners, but they have dictated the rules for too long, creating an environment that can tip off the market, distort competition and also harm our consumers.

The text negotiated by the rapporteur and also my colleague and shadow for the S&D Group, Evelyne Gebhardt, is an ambitious position that will introduce an obligation for interoperability for messenger and social media services, a ban on targeted ads for minors and better enforcement for the protection of personal data. Digital gatekeepers will have to be transparent and ban unfair practices, such as self—referencing, dark patterns and any obligations bundling traders to use only their own platform services.

I fully support a meaningful ex-ante instrument that will finally set the record straight and create a level playing field for fair and open markets, consumer welfare, and also the protection of European businesses, particularly our SMEs.

 
  
MPphoto
 

  Luis Garicano (Renew). – Señora presidenta, señora Vestager, usted sabe mejor que nadie que la Unión Europea lleva dos décadas intentando poner coto a los abusos de las empresas tecnológicas y, realmente, no tenemos las herramientas para hacerlo. Piensen, por ejemplo, señorías, en la situación de la fusión de WhatsApp y Facebook: en su momento Europa no tenía esas herramientas, lo tuvo que dejar pasar, y ahora Facebook decide fusionar los datos de las dos plataformas para vender mejor sus anuncios, poniendo en peligro la privacidad de mil millones de usuarios.

La Ley de Mercados Digitales viene para poner coto a estos problemas: protegiendo la privacidad de los consumidores, mejorando la competencia, acabando con las fusiones asesinas… Además de, lo más importante, introduciendo la interoperabilidad. Yo creo que ese es realmente el gran avance de la legislación: permitir la interoperabilidad entre plataformas sociales, permitir la interoperabilidad entre redes de mensajería; creo que eso es lo que realmente puede cambiar este mercado para los consumidores.

En definitiva, señorías, señora Vestager, hemos escuchado la llamada de muchas pequeñas y medianas empresas que necesitan que la Unión Europea frene los abusos de los gigantes tecnológicos y ahora debemos usar estas herramientas.

 
  
  

VORSITZ: OTHMAR KARAS
Vizepräsident

 
  
MPphoto
 

  Anna Cavazzini (Verts/ALE). – Mr President, some very few powerful tech platforms currently dictate the rules on the Digital Single Market, and we all know the consequences. It is impossible to uninstall an app on your phone, although you want to use a different one, let’s say ‘maps’.

You search online for a certain Christmas present you want to give to a friend, and the first Google search result leads you to Google, or you want to use a messenger that satisfies your need for the protection of your personal data, but all your friends mostly use another service.

The Digital Markets Act will put an end to the dominance of a few Big Tech giants and give back true choice to the consumers. And not only consumers, but also alternative business models where small and medium sized companies will profit.

I think today is a good day because we finally set democratic rules for the online world. I could have personally even gone a little bit further, but I think the DMA is a very good step in the right direction, and I really want to also thank you, Mr Schwab, our rapporteur in the committee, all the shadow rapporteurs and all the rapporteurs of the opinion-giving committees.

 
  
MPphoto
 

  Pilar del Castillo Vera (PPE). – Señor presidente, señora vicepresidenta, señor comisario, el Reglamento que debatimos hoy se aplicará a las plataformas con un impacto muy significativo en el mercado y que constituyen la puerta de comunicación entre empresas y consumidores.

Es una legislación pionera al abordar la competencia en los mercados digitales y, además, lo hace de una manera novedosa. Un aspecto fundamental es que los reguladores nacionales ya no tendrán que demostrar las posibles prácticas anticompetitivas caso por caso. Se establecen una serie de obligaciones para los gatekeepers y de esta manera se trata de acabar con ciertos comportamientos anticompetitivos antes de que causen daño alguno. Es decir, es una regulación ex ante.

Por otra parte, la Comisión Europea será la única autoridad competente en implementar la normativa, evitando así la fragmentación legislativa, lo que no es una cosa menor. Se trata, en definitiva, de un Reglamento que sienta las bases de una economía digital de mercado competitiva, transparente e innovadora. Muchas gracias y enhorabuena al ponente y también a los ponentes alternativos.

 
  
MPphoto
 

  Adriana Maldonado López (S&D). – Señor presidente, señora vicepresidenta ejecutiva Vestager, señor comisario Breton, somos el primer continente en el mundo en legislar y regular a las grandes plataformas: no hay otro país ni otro continente que lo haya hecho antes y, por lo tanto, tenemos que estar a la vanguardia y ser un continente totalmente referente en estos grandes ámbitos.

Las grandes plataformas dominan gran parte de nuestro día a día y han cambiado nuestra forma de relacionarnos, nuestra forma de comunicarnos y también la forma y los hábitos de consumo que tenemos, sobre todo después de la COVID—19. Que utilicemos todas estas plataformas no significa que sean intocables; las grandes plataformas tienen que ser reguladas y la Unión Europea está a la vanguardia en eso, pero quiero mencionar dos grandes hitos que se consiguen con esta nueva regulación: la protección de los consumidores, y la protección y la igualdad de las pymes y de las empresas emergentes.

Los consumidores van a ver como se prohíbe la publicidad personalizada en los menores de edad, un gran logro de los socialistas europeos; también se exige mayor transparencia a las grandes plataformas sobre cómo se utilizan nuestros datos. Las empresas emergentes y las pymes van a conseguir estar en igualdad de condiciones en el mercado y poder ser ejes principales de la economía del futuro. Estamos a la vanguardia y también las multas serán un gran referente en esta nueva Ley.

 
  
MPphoto
 

  Nicola Beer (Renew). – Herr Präsident, Herr Kommissar! Ich bin der festen Überzeugung, dass alle Unternehmen im europäischen Binnenmarkt online genauso frei und fair miteinander konkurrieren können sollen, wie sie es offline tun.

Doch wir wissen, online ist das derzeit nicht der Fall, und das schadet Kunden wie Unternehmen. Daher schaffen wir mit dem Digital Markets Act einen Katalog für verbotene Verhaltensweisen im Markt, um den Wettbewerbsbehörden die Möglichkeit zu geben, Wettbewerbsprobleme in digitalen Märkten schneller zu identifizieren und zu beseitigen.

Unter anderem dürfen dann Gatekeeper eben eigene Produkte und Dienste nicht bevorzugt behandeln, sie dürfen Daten aus verschiedenen Diensten nicht mehr ohne Weiteres zusammenführen, es wird die Datenportabilität erleichtert und es wird mehr Wettbewerb in App Stores geschaffen. Ich glaube, das ist dringend notwendig.

Wir erreichen noch etwas: Mit dieser Gesetzgebung setzen wir uns weltweit an die Spitze derjenigen, die den Wettbewerb im Internet für alle, für Groß und Klein, für Kunden und Unternehmen, für den Mittelstand zum neuen Leben erwecken werden. Und ich glaube, das ist gut so.

 
  
MPphoto
 

  Deirdre Clune (PPE). – Mr President, Commissioners, I would like to thank Andreas Schwab and his fellow shadows for bringing us to this point. We want to make our markets more open, more fair and more contestable, for businesses and for consumers. And that means, that those defined as gatekeepers due to their strong presence in the single market cannot abuse that dominant position they now hold. They cannot favour their own products or services over those of their dependent users. Then they cannot keep data relevant for those users and use it to compete against them. For businesses dependent on these large platforms, they can now operate in a fair environment, allowing them to compete and in turn provide more choice for our consumers.

And of course, innovation can now flourish not just with the gatekeepers, but with so many of the EU European companies that we need to encourage. I welcome the fact that regulatory dialogue has been included in the proposal. I think that’s important, we must recognize that some very valuable products and services are available from these gatekeepers. And we must ensure that there aren’t negative consequences of our actions. But scrutiny is very important, and I look forward to following the trialogues and the next steps.

 
  
MPphoto
 

  Liesje Schreinemacher (Renew). – Voorzitter, digitale platforms hebben veel voordelen, voor zowel ondernemers als consumenten. Zeker tijdens de coronacrisis is het goed dat ondernemers hun producten die ze normaal in hun winkels verkopen, makkelijk via platforms kunnen aanbieden.

Dat is goed nieuws, maar we hebben deze platforms wel veel te lang hun eigen regels laten bepalen. En toen zijn platforms gaan doen waar ze goed in zijn, namelijk heel snel groeien, waardoor we nu met een handjevol grote spelers op de Europese markt zitten die nagenoeg alle gebruikers bedienen. Met hun exponentiële groei zijn deze platforms ook grote hoeveelheden data gaan hamsteren, hun eigen producten voorrang gaan geven en het gebruikers bijna onmogelijk gaan maken om over te stappen naar een concurrent. Het is goed dat we daar met de regels waar we vandaag over stemmen, verandering in gaan brengen, want dat werd hoog tijd.

 
  
MPphoto
 

  Claudia Gamon (Renew). – Herr Präsident! Mit dem Digitalpaket DMA und DSA gelingt der Europäischen Union wirklich ein Meilenstein. Die Milliardenstrafen gegen die Digitalunternehmen in den letzten Jahren haben ja gezeigt, dass es Handlungsbedarf gibt. Jetzt schaffen wir die Werkzeuge, um fairen Wettbewerb zu garantieren und Europa dadurch wieder zum Startpunkt für digitale Innovation zu machen.

Wie machen wir das? Zum Beispiel durch Interoperabilität. Das bedeutet, dass User, unabhängig davon, welchen Messengerdienst oder welche Plattform sie verwenden, untereinander Nachrichten austauschen können, ohne dafür mehrere Apps zu brauchen, die sie vielleicht auch gar nicht haben wollen.

Für den DSA werden wir dann auch eine Grundlage schaffen, damit größere und kleinere Online-Plattformen auch den Regeln folgen müssen, die wir für sinnvoll erachten. Damit wir einerseits auch einen klaren Umgang mit illegalen Inhalten haben, aber auch ganz klar regeln können: Wie können wir unsere Demokratie online schützen, gegen Fake News vorgehen und zum Beispiel auch Deepfakes endlich kennzeichnen? Es hat lange gedauert, aber endlich ist das Politik—Update für die digitale Welt da.

 
  
MPphoto
 

  Thierry Breton, membre de la Commission. – Monsieur le Président, Mesdames et Messieurs les députés, tout d’abord merci pour ce débat.

Je crois que nous sommes très proches de créer un espace numérique équitable, ouvert et compétitif, un espace où les consommateurs sont protégés de la même manière partout dans toute l’Union, tout en permettant, évidemment, aux entreprises innovantes de prospérer au sein du marché unique. J’espère que le Parlement sera en mesure de voter sa position et je tiens à vous remercier tous d’avoir fait ce choix important pour l’avenir de notre société et de notre économie.

Le DMA a précisément pour but de permettre à des startups innovantes de venir concurrencer les plateformes établies. C’est toute la philosophie du DMA et c’est pour cela que nous l’avons proposé, c’est pour éviter que les grandes plateformes – ce qu’on appelle les gatekeepers – réduisent l’innovation. Si le DMA harmonise les obligations nécessaires pour réorganiser les aspects économiques, le DSA, lui, harmonise les obligations nécessaires pour protéger nos sociétés et nos concitoyens, notamment contre les contenus illicites et préjudiciables.

La Commission sera prête, évidemment, à entamer avec vous et la future présidence française les travaux en vue de mener à bien ces deux dossiers: le DMA et le DSA. Il s’agira aussi de les mettre en œuvre ensemble, dès que possible.

Vous pouvez évidemment compter sur la Commission pour travailler avec l’ensemble d’entre vous lors des prochaines étapes, notamment à l’occasion des trilogues.

Et par ailleurs, si vous le permettez, je voudrais à mon tour remercier aussi Mme Gebhardt. D’abord, pour son engagement sur ce dossier: je peux porter témoignage ici qu’il a été constant. Mais aussi, si vous le permettez, chère Madame Gebhardt, pour l’ensemble de votre travail au sein de ce Parlement et pour l’Union.

 
  
MPphoto
 

  Margrethe Vestager, Executive Vice—President of the Commission. – Mr President, I wish to thank all the Members for a very good debate. I think everyone who has listened in has felt that this is what democracy is about – grappling with a thing that makes us feel small.

This is really about empowering people and harnessing the powerful. Because with size comes responsibility, and I think that is the worst threat exposed in every intervention here today. For that, I want to thank you.

Because this also, I think, shows the commitment for the work that we have ahead of us, to make sure that it is as now tabled, proportional, gives legal certainty and, first and foremost, enforceability – that we can make this work on the ground. As my colleague Thierry Breton just said, this is a pro—innovation proposal. This is a proposal that gives a chance to smaller businesses, enabling them – based on their ideas, their work ethic, their business model – to get to their customers.

I just came back from the U.S. a few days ago and it was interesting to see the interest, the open questions, and to be able to explain what it is that we’re doing. I see a lot of the things that we’re doing here mirrored in the debates that they are having both in the Congress and in the Senate. I find that very encouraging. I also find it encouraging that here we are, in a legislative chamber, setting the agenda for the future at the first. I also want to add myself to the row of people thanking Member Gebhardt for the work done. It must be really fulfilling to have this big project as one of the final ones. Congratulations and thank you.

I think now the architecture of the proposal has been validated, with a robust designation mechanism for gatekeepers, with an exhaustive list of ‘dos and don’ts’ rather than open—ended case—by—case remedies, and with centralised EU level enforcement.

All of this has been based on the broad evidence pointing to a number of fundamental concerns when it comes to the behaviour of gatekeepers, as said in so many interventions today. At the same time, this is a focused proposal, this is an enforceable proposal. I look forward, fully committed, to the work we have ahead of us to make this happen.

 
  
MPphoto
 

  Der Präsident. – Die Aussprache ist geschlossen.

Die Abstimmung über die Änderungsanträge findet heute, Dienstag, 14. Dezember 2021, statt, die Schlussabstimmung am Mittwoch, 15. Dezember 2021.

Schriftliche Erklärungen (Artikel 171)

 
  
MPphoto
 
 

  Josianne Cutajar (S&D), in writing. – Europe today is taking an important step in establishing order in the online world. It has been over twenty years since we have updated our digital market’s rules. Most of the major players existing today, as well as their business models, had not even been invented. In Europe, we cherish fairness and competition. As legislators, we need to ensure markets that are contestable and fair. The Digital Markets Act will do exactly this, holding dominant players accountable for their actions, levelling the playing field by obliging them to respect specific rules. If not, they will face consequences. For this reason, it will be paramount that the DMA is enforced appropriately once it comes into force. Many sectors in the EU need this. The European travel and tourism sector needs this. This is for the best interests of consumers. Let us keep setting the example for the rest of the world. Let us keep preserving the diversity in our markets and ensuring European businesses can become strong players in the market.

 
  
MPphoto
 
 

  Eva Maydell (PPE), in writing. – The digital world is evolving very rapidly and it is difficult to be regulated with the old rules and by analogy. The Digital Markets Act will be our opportunity to shape the digital economy, not only at EU level, but also to make it a golden standard for the rest of the world.

The digital technologies often creates situation where certain actors can easily gain monopolistic positions on the markets, especially new ones. In the digital world a monopolistic position is even more dangerous. Because the big tech entities comprise several groups of services, they are ecosystems of their own, while all other traditional businesses become more and more dependent on digital platforms to operate and sell.

These platforms intermediate the majority of transactions between end users and business users. This gives them opportunity to twist the rules of certain markets to their advantage, but also promote self-preference and gain unfair advantage from the combination of users’ data from all their services.

That is why we in the PPE Group want strong and clear rules and mechanisms which ensure that the gatekeepers cannot undermine competition. We need faster procedures and sanctions for those who repeatedly fail to comply.

 
Last updated: 23 February 2022Legal notice - Privacy policy