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Procedūra : 2022/0278(COD)
Procedūros eiga plenarinėje sesijoje
Dokumento priėmimo eiga : A9-0246/2023

Pateikti tekstai :

A9-0246/2023

Debatai :

PV 12/09/2023 - 8
CRE 12/09/2023 - 8

Balsavimas :

PV 13/09/2023 - 7.7
CRE 13/09/2023 - 7.7
PV 24/04/2024 - 7.7

Priimti tekstai :

P9_TA(2023)0317
P9_TA(2024)0320

Posėdžio stenograma
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Antradienis, 2023 m. rugsėjo 12 d. - Strasbūras Atnaujinta informacija

8. Bendrosios rinkos kritinės priemonės sukūrimas (diskusijos)
Kalbų vaizdo įrašas
Protokolas
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  Puhemies. – Esityslistalla on seuraavana Andreas Schwabin sisämarkkina- ja kuluttajansuojavaliokunnan puolesta laatima mietintö Euroopan parlamentin ja neuvoston asetukseksi sisämarkkinoiden hätätilavälineen perustamisesta ja neuvoston asetuksen (EY) N:o 2679/98 kumoamisesta (COM(2022)0459 - C9-0315/2022 - 2022/0278(COD)) (A9-0246/2023)

 
  
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  Andreas Schwab, Berichterstatter. – Frau Präsidentin, liebe Kolleginnen und Kollegen, Herr Kommissar! In der Coronakrise haben wir gesehen, wie schnell die Mitgliedstaaten Grenzkontrollen in Europa wieder zurückgebracht haben, weil wir auf die Krise nicht ausreichend vorbereitet waren, und damit wurde das wirtschaftliche Herzstück Europas fast zum Erliegen gebracht.

Wir wollen den europäischen Binnenmarkt verteidigen. Wir wollen dafür sorgen, dass die Mitgliedstaaten diesen Binnenmarkt offen halten, weil wir nur so unsere wirtschaftliche Leistungsfähigkeit sichern können. Mit der Anwendung des Notfallinstruments für den Binnenmarkt geben wir eine klare Antwort auf die Herausforderungen der COVID-Pandemie, aber auch auf die Herausforderungen des russischen Angriffskriegs in der Ukraine. Wir wollen, dass die Europäische Union auch in einer möglichen zukünftigen Krise handlungsfähig und voll funktionsfähig bleibt.

Dafür haben wir das Gesetz erweitert. Mit IMERA soll auch die Abwehrfähigkeit des Binnenmarkts Bedeutung erlangen, denn der Notfall kann viel einfacher bewältigt werden, wenn funktionierende Verfahren schon vor der Krise laufen. Schon vom Namen her wird nun klar, dass es bei diesem Gesetz darum geht, den Binnenmarkt im Notfall zu schützen und im Vorfeld Resilienz aufzubauen.

Das ist wichtig, denn es handelt sich dabei um konkrete Maßnahmen, die die Durchgängigkeit der EU-Grenzregionen – und das ist mir besonders wichtig – für krisenrelevante Dienstleister und Arbeitnehmer und unsere Versorgung mit krisenrelevanten Produkten und Dienstleistungen in der nächsten Krise sicherstellen.

Mit einem funktionierenden Farbsystem wird die Krisenlage in der Europäischen Union dann in Grün, Orange und Rot eingeteilt:

In der grünen Phase, Herr Kommissar, kann die Europäische Kommission Krisenprotokolle entwickeln und Simulationen durchführen. Unternehmen können ihre Resilienz im Rahmen von freiwilligen Stresstests prüfen.

In der gelben – in der gefährlicheren Phase, im sogenannten Überwachungsmodus – wird die Kommission dazu ermächtigt, in Zusammenarbeit mit den Mitgliedstaaten eine Inventur an Waren- und Dienstleistungen von strategischer Bedeutung durchzuführen.

Die Grenzschließungen haben unseren Alltag massiv eingeschränkt, und das wollen wir verhindern. Deswegen muss im Notfallmodus zukünftig ein Regelungsfall gelten, dass die Mitgliedstaaten keine Einfuhrverbote mehr erlassen dürfen und Grenzschließungen verboten bleiben. Krisenrelevantes Personal wie Ärzte und Krankenschwestern sollen zukünftig die Grenze durch Vorzeigen eines einfachen QR-Codes passieren können. Angaben zum Gesundheits- und Arbeitsstatus sollen online durch einheitliche Formulare erfolgen. Dies muss die Kommission aber schon jetzt vorbereiten, damit im Krisenfall alle digitalen Schnellspuren schon einsatzbereit sind.

Frau Präsidentin, liebe Kolleginnen und Kollegen! Mit dem Vorschlag stärken wir auch die Unabhängigkeit der Unternehmen. Denn der Vorschlag setzt auf freiwillige Beiträge der Wirtschaft zur Lösung einer Krise: Bestände und Lieferketten krisenrelevanter Produkte können der Kommission gemeldet werden, Geschäftsgeheimnisse, sensible Daten und geschütztes Know-how hingegen bleiben geschützt.

Allerdings ist mir wichtig, dass der Punkt vorrangiger Produktionsanfragen, den ja auch Kommissar Thierry Breton in der Krise stark nach vorne gebracht hat, dass dieser Punkt erhalten bleibt. Denn wir wollen in jedem Falle vermeiden, dass in der EU ansässige Unternehmen in der Krise private Geschäftspartner vorrangig beliefern. Wir wollen, dass der europäische Gedanke gestärkt wird, dass die Mitgliedstaaten und die Bürgerinnen und Bürger Europas zuallererst in einer Krise beliefert werden können. Dafür brauchen wir dieses Rechtsinstrument und deswegen handelt es sich dabei nicht um Bürokratie.

Corona hat gezeigt: Nationale Alleingänge bei Grenzschließungen, beim Beschaffungswesen oder bei Exportkontrollen funktionieren nicht. Nur wenn jedes Land, jedes einzelne Land in der Europäischen Union sicher ist, sind alle in der Europäischen Union sicher.

Deswegen wird das heutige Gesetz die Personenfreizügigkeit stärken und die Versorgung aller EU-Bürger mit krisenrelevanten Gütern sicherstellen. Deswegen wollen wir gemeinsam nach der Abstimmung morgen im Trilog das Vorhaben bis Jahresende zum Erfolg führen. Darum bitte ich um eure Unterstützung.

 
  
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  Eva Maydell, rapporteur for the opinion of the Committee on Industry, Research and Energy. – Madam President, the single market is one of Europe’s greatest achievements. Europe’s stability and peace have been assisted by the prosperity which that single market has brought, and I think ensuring its integrity during times of crisis must be one of our main priorities.

Any instrument we adopt has to focus on the prevention of a crisis and not only on its cure. It must provide a framework that cuts bureaucracy, as the rapporteur in the main committee said, not one that adds further bureaucracy. It must support competitiveness when it is needed the most while resisting the trap of protectionism.

So, with this, I would like to congratulate my colleague Andreas for his work and our cooperation throughout this process. And I very much like to believe that this file is moving us on the right path, and it is an instrument that will successfully ensure that we continue celebrating the achievements of the single market for at least the next 30 years to come.

 
  
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  Thierry Breton, membre de la Commission.Dear Ms. President, herzlicher Rapporteur, dear Eva, cher Andreas, Mesdames et Messieurs les députés, tout d’abord, je voudrais vous dire que je me réjouis d’être ici pour débattre d’une proposition importante, voire cruciale, qui est l’instrument du marché unique pour les situations d’urgence.

On le sait, durant la pandémie, la guerre en Ukraine, notre marché unique intérieur a subi des perturbations sans précédent. D’abord, on s’en souvient, les chaînes d’approvisionnement qui ont été interrompues, bouleversant notre industrie, entraînant des pénuries – on se souvient des problèmes rencontrés pour les ventilateurs, les médicaments, les céréales, les engrais, les composants même, les vaccins, évidemment –, des restrictions, voire, dans certains cas, des interdictions d’exportation de produits vitaux – les masques, par exemple –, notamment d’un État membre vers un autre, les entraves à la circulation des personnes aussi, et en particulier des personnels de santé. Ces restrictions ont mis à l’épreuve la solidarité européenne, aggravant l’impact économique, voire social, des crises que nous avons traversées. À la fin, et au prix d’une action déterminée au travers de contacts directs avec les ministres concernés, j’ai pu faire en sorte de rouvrir les frontières, le marché intérieur a fini par prévaloir et les autorités nationales ont finalement supprimé ces restrictions.

Mais je vous le dis sans détours: cela ne doit plus jamais se reproduire. Nous ne pouvons pas, en effet, nous contenter de nous appuyer sur des actions ad hoc, telles que celles que je viens de rappeler, et sur la bonne volonté des uns et des autres, en particulier dans la mesure où nous vivons une époque que certains qualifient de «permacrise», des crises permanentes, l’une après l’autre. Il faut donc mieux se préparer. Notre marché intérieur doit être mieux préparé, notamment pour anticiper la prochaine crise et y répondre de façon coordonnée, afin d’éviter la fragmentation de notre marché intérieur, mais aussi pour soutenir les efforts de notre industrie et maintenir, je l’ai redit, toutes nos chaînes d’approvisionnement ouvertes pour garantir l’accès aux produits et aux services dont nos citoyens ont besoin. C’est bien l’objectif de cet instrument du marché unique pour les situations d’urgence que nous vous proposons aujourd’hui. Nous ne savons pas, évidemment, quand la prochaine crise va frapper. Il est donc essentiel de parvenir rapidement à un accord afin d’être prêt sur cette proposition pour établir des solutions structurelles et, évidemment, transparentes.

La tenue de ce débat en plénière, juste un an après notre proposition – je le rappelle, c’était en septembre 2022 – témoigne d’abord du travail inlassable que chacune et chacun d’entre vous a pu réaliser au sein de ce Parlement, et je tiens à vous en remercier tout particulièrement, notamment le rapporteur, Andreas Schwab, mais aussi tous les rapporteurs fictifs. Je pense que le Parlement a pris pleinement conscience des enjeux et du besoin de nous doter, en Europe, de mesures dont nos partenaires, du reste, disposent déjà pour certains d’entre eux.

Je voudrais donc saluer le soutien du Parlement européen concernant les éléments essentiels de la proposition, en particulier trois éléments clés, que je vais rappeler rapidement: la préservation du caractère obligatoire des commandes prioritaires. C’est un outil exceptionnel, évidemment, mais aussi indispensable pour garantir l’accès de nos citoyens aux produits essentiels. Ensuite, le mécanisme élargi de notification des restrictions à la libre circulation, qui va permettre de préserver la transparence nécessaire aux mesures nationales en période de crise. Et enfin, le pouvoir décisionnel renforcée de la Commission, pour empêcher, je l’ai rappelé il y a un instant, la fragmentation du marché intérieur. Bien entendu, certains points seront discutés dans les trilogues, notamment la question de l’activation du phénomène d’urgence, la question des domaines d’information aux opérateurs économiques ou la question des réserves stratégiques. Mais, je tiens à vous le redire ici, ce matin, la Commission saura être à vos côtés pour préserver une proposition ambitieuse, capable de répondre aux crises auxquelles l’Union fera face et surtout, qui permettra d’adapter notre marché intérieur aux nouvelles réalités du monde, notamment celle de la géopolitique des chaînes de valeur.

 
  
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  Marc Angel, rapporteur for the opinion of the Committee on Employment and Social Affairs. – Madam President, Commissioner, dear colleagues, our fantastic single market must remain operational at all times. And unfortunately, the COVID-19 crisis has shown that this wasn’t the case.

Therefore, we need new tools to allow us to react fast and collectively while respecting the rule of law. The single market emergency instrument is such a new tool to prevent the future disruption of our single market.

For the Socialists and Democrats, it is crucial to respect the democratic process by including Parliament in the advisory group and by putting Parliament on an equal footing with the Council to activate the emergency mode in cases of crisis.

In addition, it is crucial that the workers’ representatives play a key role in case of an emergency that has an impact on goods, services but also our workforce. And therefore, we must ensure that the activation of the emergency mode cannot affect the right and freedom to strike, the right to negotiate, conclude and enforce collective agreements, and to take collective action.

The social dimension also needs to be preserved, especially in relation to the free movement of persons. I am glad that the S&D Group has been able to ensure that restrictions to the free movement of goods, services and persons are prohibited unless they are justified on grounds of legitimate public interest objectives such as public policy, public security or public health, and that the instrument also has to comply with the principle of proportionality.

The final agreement reached under your auspices, dear Andreas, establishes new, well-balanced rules that preserve these rights and grant the free movement of goods and services and persons in case of crisis.

Once again, thanks to all the shadow rapporteurs in the Employment Committee for the opinion, but especially for the excellent collaboration with Andreas Schwab, the rapporteur in the IMCO Committee.

 
  
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  Pablo Arias Echeverría, en nombre del Grupo PPE. – Señora presidenta, señor comisario, en marzo de 2020 la COVID-19 puso de manifiesto la capacidad o, mejor dicho, podríamos decir la incapacidad de una respuesta coordinada de la Unión Europea ante una situación de extraordinaria emergencia.

Es fundamental aprender de las lecciones de aquella situación y abordar un instrumento legislativo que permita una respuesta ágil y adecuada para proteger a nuestros ciudadanos y a nuestro mercado. No se trata de más burocracia, sino de insuflar seguridad jurídica.

Quiero felicitar el trabajo de Andreas Schwab en este sentido y destacar que es básico poder contar con un mecanismo como el que propone para dar respuesta de manera rápida y coordinada a situaciones de emergencia. Con este Reglamento adoptamos herramientas para evitar el cierre de fronteras en situaciones de emergencia, facilitando el movimiento de trabajadores dentro de la Unión Europea y promoviendo la compra conjunta de bienes de interés común. Estas medidas serán fundamentales para abordar futuras crisis y evitar situaciones de desabastecimiento a la vez que garantizamos el derecho fundamental a la movilidad de personas y mercancías.

Por todo ello, creo que es urgente aprobar este Reglamento y así avanzar hacia una Unión Europea más resiliente y competitiva a nivel global.

 
  
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  René Repasi, im Namen der S&D-Fraktion. – Frau Präsidentin, Herr Kommissar, liebe Kolleginnen und Kollegen! Krisen entwickeln sich immer gleich: Am Anfang steht die Hybris, am Ende haben wir Panik.

Wenn man genau hinschaut, entwickeln sich Krisen allerdings schleichend mit konkreten Alarmzeichen, wie man durch wissenschaftliche Untersuchungen nach der Krise und im Rückblick erkennt. In der Krise werden solche Alarmzeichen allerdings kaum gesehen. Stattdessen: am Anfang Hybris. Die einen sagen euphorisch: „Dieses Mal ist es anders“, wie die Wissenschaftler Carmen Reinhart und Kenneth Rogoff über Finanz- und Wirtschaftskrisen entwickelt haben. Oder andere sagen, angesichts der Faktenlage herunterspielend: Es wird schon alles ganz gut. Bis es auf einen Schlag zur Kriseneruption kommt. Dann: panisches Einigeln, Festklammern und Grenzen Schließen.

Daher zeigt sich, dass in Krisen- und Notsituationen bewusstes Handeln, rationales Handeln notwendig ist. Es ist eine Herausforderung für die EU, denn sie will die Grenzen offenhalten. Ist die EU also eine Schönwetterunion? Ist unser Binnenmarktrecht ein Schönwetterrecht?

Hybris und Panik sind menschliche Reaktionen in Regierungen wie Unternehmen. Und deswegen ist es notwendig, hierauf zu reagieren, und zwar mit Pflichten für Regierungen wie Unternehmen. Insoweit begrüßen wir es, dass im Bericht des Parlaments drinsteht, dass vorrangige Aufträge gegenüber in Europa etablierten Unternehmen beibehalten werden. Wir bedauern es aber, das Rechtspflichten für Unternehmen komplett weggefallen sind. Nein, Freiwilligkeit endet in Hybris und Panik.

Aber noch viel wichtiger als das ist: Wir können die nächste Krise nicht vorhersehen. Was wir aber sehr wohl sagen können, ist das: Wenn die Exekutive hier Eingriffsrechte bekommt, dann muss das Parlament stark da sein. Demokratische Legitimation ist noch wichtiger, wenn in der Krise die Stunde der Exekutive schlägt.

Deswegen ist es so wichtig, dass diese enormen Neuerungen und Innovationen in der Parlamentsposition auch durchkommen, dass die Notsituation aktiviert wird durch ein Votum des Europäischen Parlaments in der Gesetzgebung. Wenn man hier behauptet, Parlamente seien angeblich langsam, dann ist das ein Feigenblatt der Exekutive, die der Kontrolle durch das Parlament entweichen möchte. Damit kriegt man aber keine Unterstützung von Bürgerinnen und Bürgern. Nein, in der Krise und in der Not braucht es gerade mehr Parlament.

Deswegen muss dieses Ergebnis durchkommen. Und ich stütze mich auf die Unterstützung der Kommission, dass die Parlamentsbeteiligung hier in der Endfassung des Trilogs immer noch dabei ist.

 
  
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  Dita Charanzová, on behalf of the Renew Group. – Madam President, Commissioner, first of all I would like to thank you for this proposal. The single market is a tool for fighting crisis, and I agree with it.

But I fear that some colleagues view it the other way around: ‘We are in a crisis, so we need to change the single market.’ This is something that I disagree with. This instrument must support the single market and support our businesses and citizens to exercise their rights during a crisis. We must never go back to the lockdowns of COVID-19. Closed borders within the European Union is never the answer.

This framework, which will enable a quick EU reaction and response in crisis times must be part of our lessons learned. But more importantly, we must do so in full respect of individual freedoms without endangering our economy. This instrument is a tool for exceptional circumstances. It must never be used for what some call ‘systemic crises’.

But when there is an exceptional circumstance, this will be an important step in making sure that our single market keeps working. For my political group, Renew Europe, the overarching goal must be a practical crisis instrument for the single market. We should not agree to an instrument which might actually weaken the market during a crisis. I hope this is the message that is clear both to the Council and the Commission.

 
  
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  Anna Cavazzini, im Namen der Verts/ALE-Fraktion. – Frau Präsidentin, liebe Kolleginnen und Kollegen! Kilometerlange LKW-Staus an den Grenzen, Krankenpflegerinnen, die nicht zur Arbeit kommen können, oder auch Paare, die sich nicht besuchen können. All das wurde in der Corona-Pandemie wieder zur traurigen Realität in der Europäischen Union. Grenzkontrollen der Mitgliedstaaten haben den freien Verkehr von Waren, Dienstleistungen, aber auch von Menschen verhindert, den Binnenmarkt gestört. Das darf nie wieder passieren!

Und genau das wird das Notfallinstrument für den Binnenmarkt anpacken. Bessere Vorausschau, bessere Koordinierung und schnellere Verfahren sollen die Grenzen im Krisenfall offenhalten. Denn der Binnenmarkt lebt doch davon, dass wir zusammenarbeiten und durch Zusammenarbeit Krisen überwinden. Und das sage ich vor allem auch in Richtung einiger deutscher CDU/CSU-Landesregierungen, die wegen der Migration jetzt wieder europarechtswidrige Grenzkontrollen einführen wollen oder das bereits seit Jahren praktizieren: Stellt nicht die größte europäische Errungenschaft aufs Spiel!

In Krisenzeiten werden auch unsere Lieferketten auf eine harte Probe gestellt. Schocks bei Angebot und Nachfrage, Lieferengpässe, steigende Preise. Das haben wir in der Corona-Krise erlebt, das erleben wir auch gerade im Ukrainekrieg. Und auch hier gilt, wenn wir zusammen Stärken und Schwächen ausgleichen, ist Europa am widerstandsfähigsten. Der Binnenmarkt wird zur Rettungsweste für Unternehmen, aber auch für die Menschen, für die Verbraucher, wenn wir ihn richtig nutzen. Wir Grüne – und das muss ich ganz ehrlich sagen – hätten uns gewünscht, dass das Gesetz mehr Zähne hat, dass wir ähnlich wie in den USA eine wirkliche Krisenwirtschaft etablieren können und uns darauf einstellen können, falls es wirklich nötig ist. Und jetzt enthält das Gesetz leider auch einige zahnlose Regeln. Trotzdem ist der Anfang gemacht. Trotzdem wird das Gesetz helfen, das zu schützen, was für viele Europa ausmacht: offene Grenzen, gegenseitige Unterstützung, Zusammenstehen in der Krise. Ich möchte ganz herzlich noch einmal dem Berichterstatter Andreas Schwab und auch den Schattenberichterstatterinnen danken für die gute Zusammenarbeit.

 
  
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  Adam Bielan, on behalf of the ECR Group. – Madam President, Commissioner, the lessons from the COVID-19 pandemic are clear: we need robust mechanisms to ensure a consistent supply of essential goods and services, especially in times of crisis.

In this context, our group sees merit in creating a cohesive platform for Member States to share information and coordinate actions. But this should not lead to excessive centralisation or introduce legal uncertainties. As currently proposed, the single market emergency instrument, IMERA, tips the scales towards an excessive centralisation of power in the hands of the Commission.

Specific provisions like those related to priority orders, sensitive data access and fast lanes raise legitimate concerns. More specifically, it is vital that any mechanism respects the legal boundaries and Member State competences guaranteed by the Treaties. Our group believes as well that the envisioned strategic reserves risk interfering with national solutions on strategic reserves.

In parallel, we must ensure that cooperation, which is of course essential, does not come at the cost of exerting undue control over businesses. Forcing economic operators to bear a disproportionate burden or imposing significant financial penalties on them does not align with our vision of effective crisis management. Given our concerns, we won’t be able to support the current proposition during tomorrow’s vote.

 
  
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  Virginie Joron, au nom du groupe ID. – Madame la Présidente, Monsieur le Commissaire, chers collègues, donc, au nom de la gestion de la prochaine urgence, vous voulez donner plus de pouvoir à la Commission. Nous soutenons déjà cette coopération entre gouvernements européens en temps de crise et toute proposition pour accélérer les décisions au sein du Conseil.

Toutefois, se confier à l’administration de la Commission en temps de crise n’est ni réaliste ni efficace. Lors de la pandémie, la Cour des comptes européenne a relevé un certain amateurisme: pas d’experts en logistique ni d’experts juridiques, et surtout un manque de transparence des contrats d’achats. Comment oublier le scandale des SMS entre Madame Von der Leyen et le PDG de Pfizer, qui a décroché le plus gros contrat, avec des commandes jusqu’en 2027 pour des milliards d’euros? Tant que cette affaire n’est pas élucidée, nous ne pouvons pas accepter de confier à cette administration de négocier des achats à notre place en payant plus cher, de préempter la production de nos entreprises sans même savoir à qui Bruxelles enverra les produits, ou encore d’intervenir dans la gestion de nos frontières. Comment expliquez-vous que l’Union européenne paye plus cher les doses Pfizer-BioNtech que le Brésil ou l’Afrique du Sud?

 
  
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  Marc Botenga, au nom du groupe The Left. – Madame la Présidente, Monsieur le Commissaire, au moment de la pandémie de Covid, effectivement, nombre d’États ont fermé leurs frontières pour garder chez eux certains biens et certains services. Il y avait une raison à cela: c’est que souvent ces États manquaient, par exemple dans les hôpitaux, de matériel médical, à cause d’années d’austérité imposée à ces hôpitaux. Il y avait une autre raison, c’est que souvent, il y avait une capacité productive insuffisantes dans différents États, des inégalités au sein de l’Europe dues à la libéralisation imposée.

Alors aujourd’hui, plutôt que de tacler ces causes fondamentales que sont le marché intérieur et la concurrence, vous venez avec une approche, disons, répressive qui prétend tout simplement empêcher les États de le faire. Ça ne va pas passer. Et ce qui m’inquiète beaucoup, Monsieur le Commissaire, c’est qu’au sein de votre cabinet, vous semblez avoir pris l’habitude d’attaquer les droits des travailleurs. Dans votre loi sur la production militaire, vous avez essayé de faire sauter la limite des 48 heures de travail par semaine. Dans ce texte-ci, vous avez essayé d’affaiblir la reconnaissance du droit de grève, qui s’est retrouvé dans une partie non contraignante du texte.

Heureusement, par deux fois, grâce à la mobilisation des syndicats, nous avons réussi à vous faire reculer. Si vous essayez de revenir dans votre future loi de production défense avec une nouvelle attaque contre les droits des travailleurs, je vous le promets, Monsieur le Commissaire, nous vous ferons reculer à nouveau.

 
  
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  Edina Tóth (NI). – Elnök Asszony! Az elmúlt időszakban a Covid-világjárvány világossá tette, hogy a tagállamok gyorsabban és hatékonyabban cselekednek válságok idején. A brüsszeli intézkedések pedig csak lassan és késve fejtik ki a hatásukat.

Nem meglepő módon a brüsszeli bürokraták most újra azon dolgoznak, hogy további korlátozásokat hozzanak, és meggátolják a tagállamokat a hatékony intézkedések meghozatalában. Az egységes piaci szükséghelyzeti eszköz a szocialista tervgazdaság idejét idézi, és pont a belső piac céljaival ellentétes, hiszen a tervezet szerint a Bizottság felszólíthat egyes gazdasági szereplőket, hogy részesítsék előnyben a Bizottság által meghatározott árukra vonatkozó megrendeléseket. Úgy gondolom, hogy Brüsszelnek a belső piac igazi problémáival kellene foglalkoznia, és nem avval, hogy újabb és újabb intézkedésekkel lehetetlenítse el a tagállamokat.

Az együttműködés fontos, de a túlzott szabályozás nem vezet eredményre.

 
  
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  Deirdre Clune (PPE). – Madam President, the single market emergency instrument is a critical piece of legislation, and it not only draws on the lessons from COVID-19, but also equips the European Union to better prepare for future crisis.

The pandemic revealed the inadequacy of national approaches to effectively tackle a crisis of such magnitude. We saw border closures, procurement hurdles and export controls.

This Parliament has recognised that an instrument is needed for rapid and decisive action during times of crisis, and it introduces a system of alert levels that will foster collaboration between the European Commission and Member States. This collaboration approach is pivotal in both preventing and mitigating crisis and ensuring that the EU can respond swiftly to emerging challenges. We saw the value of collaboration during COVID.

So during a crisis this instrument will empower the Commission to implement a range of measures aimed at safeguarding the principles of the single market: free movement of goods, services and people across Europe. Furthermore, it guarantees the availability of crucial crisis-relevant goods, something we learned during the pandemic.

The instrument will facilitate the availability of essential goods by enabling priority orders and necessitates close coordination again among Member States in their crisis response.

So we will have a clear framework for joint procurement, learning from the vaccines experience during the crisis. It builds on the lessons of the past, equips us with the tools we need to respond swiftly, decisively and collaboratively when we face a new risk or a new crisis, so we can ensure that our single market remains open and fair, and goods of vital importance remain available to meet the needs of the people of Europe.

 
  
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  Alex Agius Saliba (S&D). – Sinjura President, l-Istrument ta’ Emerġenza tas-Suq Uniku huwa mfassal biex jgħin lill-Unjoni Ewropea u l-Istati Membri biex jikkonfrontaw aħjar kriżijiet futuri u biex jiżguraw ukoll il-provvista ta’ oġġetti u materjali essenzjali fis-suq waqt żminijiet ta’ emerġenza.

Ilkoll niftakru meta matul il-pandemija, il-pajjiżi nqabdu fuq sieq waħda, u kellhom nuqqasijiet kritiċi ta’ tagħmir mediku essenzjali illi jsalva l-ħajjiet.

Il-proposta li qed niddiskutu llum hija għodda għal kriżijiet futuri, biex tgħinna nħejju, nevitaw u ma nirrepetux l-iżbalji li kellna waqt il-pandemija.

Id-dimensjoni soċjali tal-proposta u l-element tal-moviment liberu tal-persuni, u l-libertajiet fundamentali marbut mal-forniment tas-servizzi huma estremament importanti.

Għal dan il-għan, tali strument m’għandux idgħajjef id-dritt tal-ħaddiema li jistrajkjaw, li dan huwa dritt ewlieni li joħroġ mil-liġi tax-xogħol.

Tali strument lanqas m’għandu jdgħajjef ir-rwol tal-Parlament Ewropew meta mqabbel mas-saħħa tal-Kunsill.

Iżda fl-aħħar u mhux l-inqas, il-kuntratti tal-akkwist pubbliku li għandhom ikunu trasparenti, inklużi r-raġunijiet li jwasslu għall-għażla ta’ kumpaniji speċifiċi biex tiġi wkoll żgurata r-responsabilità u t-trasparenza min-naħa tal-Kummissjoni Ewropea.

 
  
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  Morten Løkkegaard (Renew). – Fru formand! Kommissær. Og kære kolleger. Europa har brug for vækst. Det er på høje tid, at vi fuldfører det indre marked, at vi får det op i endnu højere gear. Vi har brug for pengene. Vi har brug for væksten for at komme videre. Det er i det lys, man skal se også det her forslag. Jeg synes, der er grund til at anerkende den indsats, der blev gjort under corona, ikke mindst af kommissæren til stede, for at få gjort noget ved dette beredskab og sørge for, at vi kom op i gear, og at vi klarede coronakrisen så flot, som vi gjorde. Men vi må også erkende, at vi er et andet sted i dag, og det indre marked, som vi skal levere, er et indre marked, som skal kunne noget andet, og derfor skal vi gøre op med "red tape". Vi skal gøre op med bureaukratiet og skaffe os et bedre marked. Og det er i det lys, vi skal se det forslag, som ligger her. Vi anerkender nu fuldstændig, at vi skal have det her forslag. Vi bakker op om intentionen. Vi skal bare sikre os, at vi ikke får unødigt bureaukrati, at vi får mere bureaukrati ud af det. Og det må være en fast bestanddel af de forhandlinger, vi går ind i nu. At sørge for, at det ikke sker. Så fuld opbakning til intentionen, fuld opbakning til forslaget. Held og lykke Andreas og held og lykke kommissær. Men vi må altså sikre os, at vi vedstår os, at det er det indre marked, det her også handler om. Tak for det.

 
  
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  Jean-Lin Lacapelle (ID). – Madame la Présidente, chers collègues, la marche de l’Union européenne vers le fédéralisme se poursuit et elle profite des crises pour se doter de nouveaux pouvoirs. D’ailleurs, tout est prétexte pour s’accaparer les pleins pouvoirs. Ces pouvoirs, qui n’ont jamais été prévus par les traités, sont évidemment inquiétants, car les eurocrates risquent de ne pas hésiter à déclarer que leurs adversaires politiques représentent une menace à combattre. Mais ils ne sont pas non plus rassurants dans les situations de crise objective. La pandémie de coronavirus a montré l’inefficacité de l’Union européenne. La Commission européenne a agi dans l’opacité la plus totale en tenant secrets les contrats des vaccins. Elle a agi avec incompétence dans les négociations, et avec brutalité en interdisant des négociations pays par pays.

Et aujourd’hui, elle veut répéter ce résultat calamiteux dans tous les domaines. Mais le marché unique, c’est aussi la circulation des personnes. Rappelons-nous le refus idéologique de l’Union européenne de fermer les frontières, car «le virus n’a pas de passeport», avant d’imposer un passe sanitaire pour le moindre déplacement. Alors soyons conscients qu’en cas de nouvelle crise migratoire, avec ce texte, l’Union européenne prendra tous les pouvoirs. Nous ne pouvons accepter un risque aussi exorbitant. En période de crise, seules les nations sont le refuge des citoyens.

 
  
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  Marcel de Graaff (NI). – Voorzitter, wanneer politici grondrechten naast zich neer mogen leggen in noodsituaties, dan creëren ze noodsituaties óm de wet naast zich neer te kunnen leggen. Het noodinstrument voor de eengemaakte markt geeft in noodsituaties politici vrijwel absoluut de macht om de burger te beroven van zijn vrijheid, zijn bezit en zijn grondrechten.

En de verzonnen noodsituatie is er al: de klimaatcrisis. Er is geen klimaatcrisis, zoals er ook geen levensbedreigende pandemie was. Er is een democratische crisis. De overheid kan met dit instrument kritische burgers beroven van hun banktegoeden en pensioenen, van hun woning en bedrijf, van hun auto en zelfs hun kinderen.

Dit voorstel luidt het einde in van de democratie en de rechtsstaat. Het noodinstrument voor de eengemaakte markt maakt van de Europese Unie een verstikkende communistische dictatuur en daarom moet dit voorstel onmiddellijk de prullenbak in.

 
  
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  Tomislav Sokol (PPE). –Poštovana predsjedavajuća, pandemija bolesti COVID-19 otkrila je strukturne nedostatke koji otežavaju da Europska unija na krizu odgovori brzo, učinkovito i koordinirano.

Prisjetimo se prizora praznih polica u trgovinama s početka pandemije, nestašica i zatvorenih granica država članica. Dotad nezapamćena kriza dovela je do kaotičnog početnog odgovora država članica kojem je nedostajala koordinacija i solidarnost, pri čemu se nije uzimao u obzir razoran učinak ograničenja na pravilno funkcioniranje unutarnjeg tržišta.

Takav scenarij želimo u budućnosti izbjeći i zato mi je drago da danas raspravljamo o instrumentu koji će jamčiti normalno funkcioniranje jedinstvenog tržišta i u uvjetima krize.

Aktiviranjem ovog mehanizma državama članicama zabranit će se uvođenje ograničenja izvoza proizvoda u druge države članice, ali i nametanje ograničenja kretanja radnika. Da bismo jedinstveno tržište učinili otpornim i u uvjetima krize, važno je sačuvati slobode kretanja koje su zajamčene osnivačkim ugovorima.

S druge strane, posebno pozdravljam formiranje strateških rezervi koje imaju za cilj odgovoriti na izazove nestašica robe. K tome, zajedničkom nabavom uz prioritetnu isporuku robe i usluga i u slučaju krize, Europska unija unaprijedit će svoj mehanizam djelovanja i spriječiti ponavljanje scenarija praznih polica u trgovinama. To znači da će u krizama tvrtke koje posluju u Europi potrebnu robu morati prioritetno isporučiti državama članicama, što je normalno i što im je svakako svima u interesu.

U konačnici, ovim aktom jamči se solidarnost među državama članicama koja je na početku pandemije bila dovedena u pitanje kao nikada do tada. Stoga pozdravljam donošenje ovog izvješća i pozivam na daljnju izgradnju otpornog, jedinstvenog tržišta za građane i poduzetnike.

 
  
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  Agnes Jongerius (S&D). – Madam President, dear Commissioner, for months, lorry drivers transporting our goods across Europe didn’t receive any pay for their work. Around 100 drivers are now collectively striking in a car park in Graefenhausen, Germany.

Surely, as customers, we should be able to expect that people transporting our products are treated fairly. Yes, it can be inconvenient for customers that the clothes that they ordered, or the car parts they need are stuck in a lorry in a German car park.

Some people argue that strikes disturb the internal market. Luckily the European Parliament takes a different view. Striking is a collective right. It doesn’t fall under the operation of the single market emergency instrument.

 
  
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  Stéphanie Yon-Courtin (Renew). – Madame la Présidente, il y a presque un an, jour pour jour, lors du discours sur l’état de l’Union, la Commission européenne présentait son nouvel instrument du marché unique pour les situations d’urgence. Tirant les leçons de la pandémie de Covid et de l’invasion de l’Ukraine, ce nouvel outil vise à garantir la libre circulation des personnes, des biens, des services, même en temps de crise. Car les citoyens, à raison, n’ont pas compris le manque de coordination entre les États membres ni les pénuries que nous avons vécues durant la pandémie. Or, nous le savons, notre marché unique est notre meilleur atout en gestion des crises, l’achat en commun des vaccins en est un exemple – on salue ici notre Commissaire Breton.

Il nous faut donc mieux structurer les réponses d’urgence qui ne peuvent être garanties ni par de l’improvisation ni par des mesures nationales prises chacun dans son coin. Désormais, nous garantissons, en temps de crise, l’approvisionnement rapide pour les biens et services critiques. Nous mettons en place un mécanisme qui permet aux États membres de lancer un appel à la solidarité en cas de pénurie. En dernier recours, si la situation l’impose, nous permettons la commande prioritaire et contraignante auprès des opérateurs économiques. Pour répondre aux crises actuelles et futures, dotons-nous des moyens nécessaires à la coordination, à la solidarité et à la cohérence de la réponse européenne. Il en va de la protection de notre marché unique.

 
  
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  Beata Mazurek (ECR). – Pani Przewodnicząca! Szanowni Państwo! Pracując w Komisji Rynku Wewnętrznego i Ochrony Konsumentów, widzę potrzebę stworzenia solidnego mechanizmu wymiany informacji i koordynacji między państwami na jednolitym rynku w sytuacjach kryzysowych. Ale w przypadku tej regulacji odnoszę wrażenie, że próbuje się osiągnąć słuszne cele przy użyciu niewłaściwych środków. Jako przykład mogę wymienić zamówienia priorytetowe, które pozwalają Komisji nakazać przyjęcie i priorytetowe traktowanie określonych zamówień na produkcję towarów podmiotom gospodarczym z pominięciem władz krajów członkowskich.

Trwa aktualnie debata nad reformą Unii Europejskiej, a ten projekt rozporządzenia jest przygotowywany w duchu przesuwania istotnych kompetencji w stronę Komisji Europejskiej, dając jej jeszcze więcej władzy. Jako grupa ECR zdecydowanie się temu sprzeciwiamy, szczególnie gdy same przepisy są podważane co do ich proporcjonalności i właściwej podstawy prawnej. Państwa członkowskie są odpowiednio umiejscowione i powinny odgrywać kluczową rolę w zarządzaniu kryzysami na poziomie europejskim. Zapewnienie lepszej koordynacji w czasie kryzysu nie wymaga interwencji we wrażliwe obszary zarządzania państwem. Dlatego w sposób zdecydowany sprzeciwiam się temu tekstowi.

 
  
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  Sylvia Limmer (ID). – Frau Präsidentin, verehrte Kollegen! Vordergründig stelle das neue Binnenmarkt-Notfallinstrument die Sicherung der Lieferketten innerhalb der EU sicher. Tatsächlich ist es die Abschaffung des freien Unternehmertums. Dann nämlich, wenn eine EU-Kommission in planwirtschaftlich dirigistischer Manier in selbst ausgerufenen Krisen den Markt außer Kraft setzt. Eine Befugnis, die so weit reicht, einzelnen Herstellern in die Auftragsbücher hineinzuregieren.

Als Krise gilt dabei wortwörtlich jedes außergewöhnliche, unerwartete, plötzliche, natürliche oder vom Mensch verursachte Ereignis. Zum Beispiel – laut EU-Kommission – der Klimawandel oder der Verlust der biologischen Diversität und Vielfalt. Also die totale Wirtschaftskontrolle auch bei herbeigedichteten Krisen. Ich sage nicht nur in Richtung der EU-Kommission: Stopp, keinen Handbreit mehr an Kompetenz den Inkompetenten.

 
  
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  Mislav Kolakušić (NI). – Poštovana predsjedavajuća, farsa od jedinstvenog tržišta koja je trebala građanima omogućiti nekoliko puta jeftiniji život i energente, do čega je dovela? Do poskupljenja energenata 100, 200 %. Nekretnine su poskupjele 200, 300 %. Koji je jedini cilj ovog prijedloga? To je da se Europskoj komisiji, odnosno vrhovnom sovjetu, daju još veće ovlasti, da se u potpunosti uništi suverenitet pojedinih država.

Temeljem ovih smanjenih ovlasti, predsjednica vrhovnog sovjeta Von der Leyen uspjela je počiniti najveću pljačku u povijesti čovječanstva, spaliti više od 70 milijardi eura građana Europske unije. Za što? Za nepostojeća cjepiva koja ne samo da su neučinkovita, nego su odnijela živote i zdravlje milijuna građana Europske unije. Sada im želimo dati još veće ovlasti. Pa to je sumanuto.

 
  
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  President. – What Mr Kolakušić has said about the Commission President is not in line with our Rules of Procedure and the behaviour we can expect from colleagues. Maybe the President will have to look into this.

 
  
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  Tom Vandenkendelaere (PPE). – Voorzitter, commissaris, collega’s, onze interne markt is en blijft het fundament van onze Europese Unie. Het is onze beste garantie op welvaart en vooruitgang. En toch, en toch.

Tijdens de COVID-crisis zagen we dat lidstaten in een paniekreactie op zichzelf terugplooiden en hun grenzen sloten. In Vlaanderen, bij ons, waren de grenzen met Nederland en Frankrijk afgesloten. Enkel via de hoofdwegen kon je met een geldige reden in een bepaalde periode slechts de grens over. Vrachtvervoer liep vertraging op en zelfs dodelijke ongevallen gebeurden in ellenlange grensfiles. De zogenaamde green lanes, commissaris, zorgden slechts gedeeltelijk voor een oplossing.

Vandaar dat ik deze week voor dit noodinstrument voor de eengemaakte markt stem. Wat tijdens de COVID-19-crisis ad hoc en willekeurig gebeurde, krijgt nu een duidelijk rechtskader. Het aanleggen van strategische reserves, gezamenlijke aankopen, het opzetten van échte fast lanes en uniforme certificaten voor wie over de grens heen moet gaan werken.

Collega’s, laat ons wel eventuele verplichte prioriteitsorders op bedrijven slechts als allerlaatste redmiddel inzetten en onder zeer strikte en duidelijke voorwaarden. Ik ben ervan overtuigd dat we op die manier met dit instrument een pak beter voorbereid zijn én meer weerbaar zijn om onze Europese interne markt te vrijwaren tijdens de volgende crisis.

 
  
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  Vlad-Marius Botoş (Renew). – Doamnă președintă, ultimii patru ani ne-au arătat că există cazuri în care trebuie să luăm decizii rapide pentru a răspunde diferitelor crize, iar dumneavoastră, domnule comisar Breton, ați fost unul dintre amfitrionii care au luat astfel de decizii. Am făcut acest lucru ca Uniune, am învățat să folosim mai eficient instrumentele pe care le avem, să le adaptăm astfel încât să găsim soluții în timp util. Am văzut ce funcționează și ce trebuie îmbunătățit, iar această directivă aduce modificările de care diferite legislații au nevoie pentru a răspunde mai bine crizelor.

Piața internă trebuie să fie pregătită pentru provocările care ne așteaptă și trebuie să le mulțumesc raportorilor și în special domnului raportor Schwab și colegilor pentru treaba bună pe care au făcut-o. Ca o notă personală, nu pot să nu observ că dorim să protejăm piața internă, să asigurăm libera circulație a bunurilor, a serviciilor și a persoanelor pe întreg teritoriul Uniunii Europene în timp ce încă mai avem țări precum România și Bulgaria, care nu se bucură de aceste libertăți conferite de tratatele europene pentru că nu se află în spațiul Schengen, iar acest lucru sper să-l rezolvăm cât mai repede, încă de anul acesta.

 
  
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  Geert Bourgeois (ECR). – Voorzitter, we moeten onze interne markt, onze grootste troefkaart, inderdaad voltooien en beschermen. En zo kan het niet dat in tijden van crisis de lidstaten de grenzen gaan sluiten zoals aan het begin van de pandemie. En dus is een Europees kader dat de werking van de interne markt in crisistijden beschermt, een goed plan.

Maar wat hier op tafel ligt, collega’s, commissaris, gaat veel, veel verder. Dit gaat de weg op van een staatsgeleide economie met verregaande interventionistische maatregelen in handen van de Europese Commissie.

Bedrijven verplichten:

om prioritaire orders van de Commissie uit te voeren, en

bedrijfsgevoelige informatie te verstrekken,

dit zijn maatregelen, commissaris, die thuishoren in een planeconomie. Dit kan bovendien zeer kwalijke gevolgen hebben voor ons imago als investeringsregio en als betrouwbare handelspartner. De Commissie moet zich beperken tot het beschermen van de vrijheden van de interne markt.

 
  
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  Arba Kokalari (PPE). –Fru talman! Kommissionär Breton! När Coronapandemin började kunde vi bevittna hur EU:s inre marknad havererade. Vi såg att flera länder, såsom Frankrike, införde exportförbud inom EU. Det hindrade till exempel det svenska företaget Mölnlycke från att skicka ansiktsmasker och skyddsutrustning till hårt drabbade länder såsom Spanien och Italien.

Jag var väldigt tydlig då med att detta var oacceptabelt och att kommissionen skulle agera. Därför är jag glad i dag att reglerna nu skärps. Nu införs snabbspår för tillstånd så att det blir lättare att handla mellan länder i EU. Nu införs tydligare regler och minskad byråkrati för företagen i händelse av kris.

Om vi ska kunna hjälpa varandra måste vi kunna skicka varor och tjänster över gränserna. EU:s styrka ligger i vårt samarbete. EU:s styrka ligger i att vi är starkare tillsammans, inte när vi inför exportförbud och stränga gränser mellan varandra.

Med denna lag tar vi lärdomarna från pandemin och stärker EU:s inre marknad. För det är så vi bygger ett starkare, ett tryggare och ett friare Europa.

 
  
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  Svenja Hahn (Renew). – Frau Präsidentin! Wir sprechen hier über das Binnenmarkt-Notfallinstrument. Der Name sagt es, es soll um Notfälle gehen. Da sind viele gute Dinge drin, aber eine Sache möchte ich sehr klar ansprechen: Unter dem Stichwort der Krisenbewältigung wird es der EU-Kommission möglich sein, oder soll es ihr möglich sein, in die Produktion in der EU einzugreifen.

Die Kommission will Produktionsaufträge priorisieren oder Unternehmen vorschreiben, strategische Reserven anzulegen. Das wären massive Eingriffe in die Marktwirtschaft. Das wären vor allen Dingen auch unverhältnismäßige Eingriffe und es wären unnötige Eingriffe. Denn wir haben in der Corona-Krise gesehen, wie Kleidungsunternehmen Masken produziert haben, wie Destillen Desinfektionsmittel statt Drinks hergestellt haben. Wir müssen Unternehmen nicht politisch vorschreiben, wie Verantwortung geht. Wir müssen es ihnen leichter machen, dieser Verantwortung auch nachzukommen und sie umzusetzen. Wir müssen Europa im Krisenfall handlungsfähig halten. Deshalb finde ich auch Maßnahmen wie die Sofortmaßnahmen, wie die Fast Lanes oder die Schnellzulassung für kritische Güter gut oder auch die temporäre Aussetzung von produktspezifischen Regeln.

Aber ich muss ganz klar sagen, ich stelle mich entschieden gegen Eingriffe in die Marktwirtschaft durch staatliche Produktionsvorgaben für Unternehmen.

 
  
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  Antonius Manders (PPE). – Voorzitter, commissaris, het noodinstrument voor de eengemaakte markt gaat ons helpen in de toekomst. Bureaucratie werkt nooit en heeft ook nooit gewerkt en zal in de toekomst ook niet werken. En de COVID-19-crisis heeft ons geleerd hoe belangrijk het is om de interne markt open te houden. En dat is een enorm belangrijk aspect om, zeg maar, de toevoerlijnen te houden. De lidstaten waren tijdens de COVID-19-crisis enorm in paniek. “Ieder voor zich” was het devies en iedereen zei “de lidstaten voor zichzelf”, en dat heeft niet geholpen.

Ik dank de Commissie er dan ook voor dat zij toen vrij daadkrachtig heeft opgetreden, heeft gezien hoe belangrijk het is om niet te proberen de crisis per lidstaat te beslechten. Nee, voor alle lidstaten, voor alle Europese burgers. En als Europese burger ben ik blij dat de crisis is bezworen. En ik heb niet willen praten over rechten, want die moeten we respecteren. Maar ik ben er ontzettend blij om dat de crisis is bezworen, dat we een gerichte oplossing hebben gevonden.

Dankzij collega Andreas Schwab is er nu een duidelijke definitie voor een noodtoestand. En ik ben ook blij dat hij de veerkracht heeft toegevoegd van die interne markt, want die is o zo belangrijk voor het voortbestaan van de Europese Unie.

We kunnen nog heel veel crises tegemoetzien, want door de globalisering gaat alles heel snel – binnen een dag – de wereld over, en dat kan problemen geven. Ook de klimaatverandering kan een grote rol spelen bij crises. Dan denken we aan weersomstandigheden, maar we hebben ook al ver in Europa de tijgermug geconstateerd.

Dit dossier is een goede stap om de crisis in de toekomst op te lossen, te bestrijden voor alle lidstaten. En dat samen optreden, en dat samenwerken in één interne markt, dát is de kracht van de Europese Unie.

 
  
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  Eugen Jurzyca (ECR). – Pani predsedajúca, dnes s určitosťou vieme, že v budúcnosti príde ďalšia kríza. Nevieme odkiaľ, ale príde. Je preto dobré, že sa chceme ako Únia na ňu lepšie pripraviť.

Nie celkom ale súhlasím s navrhnutým riešením, aby Komisia mohla počas budúcej krízy prikazovať, čo má ktorá firma vyrábať. Napríklad: spomeňme si na to, že počas pandémie dodali firmy zákazníkom nakoniec dostatok rúšok aj bez toho, aby im to štát nariadil.

Podľa môjho názoru najlepšia príprava na budúce krízy je nízky verejný dlh. Štáty tak budú v kríze schopné obstarať potrebné tovary alebo služby, napríklad vakcíny a vakcináciu, lacnejšie a rýchlejšie než príkazmi konkrétnym firmám.

 
  
 

Pyynnöstä myönnettävät puheenvuorot

 
  
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  Miriam Lexmann (PPE). – Pani predsedajúca, pandémia covidu-19 nám ukázala, aké negatívne dopady môže mať na voľný pohyb jednostranné počínanie členských štátov.

Zasiahlo to nielen pohyb tovarov a služieb, ale najmä pohyb pracovníkov.

Ako tieňová spravodajkyňa Výboru pre zamestnanosť som sa primárne zasadzovala za ochranu takýchto pracovníkov. Mnohí z nás totiž za prácou cestujú, niektorí prekračujú hranice dokonca denne. A práve pre nich musíme mať pripravené riešenia pre prípady budúcich kríz.

Čo ma však mrzí je, že do finálneho textu Európskeho parlamentu sa nedostali výzvy na riešenie takzvaného home officu zo zahraničia, ktoré sme presadzovali vo výbore. Mnohí totiž môžu pracovať z domu. Avšak keďže ich zamestnávateľ je v jednom štáte a ich rodina žije v druhom európskom štáte, právo im takéto home office neumožňuje.

Hľadajme riešenia aj pre týchto ľudí, aby sa už viac nestalo, že počas krízy takíto pracovníci budú mesiace odtrhnutí od svojich rodín. Hoci by to tak pri troške politickej vôle nemuselo byť.

 
  
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  Maria-Manuel Leitão-Marques (S&D). – Senhor Presidente, Jean Monnet dizia que a Europa se construía nas crises e é da sabedoria popular ouvir dizer que se aprende com os erros.

É o que acontece com este Instrumento de Emergência do Mercado Único, nascido de uma aprendizagem da crise da pandemia que provocou o encerramento de fronteiras e mostrou as nossas dependências.

Há certos produtos críticos de que não podemos ser privados, pela sua importância para as nossas vidas e para a nossa economia, sejam eles medicamentos ou chips.

É preciso, por isso, monitorizar a sua disponibilidade através de mais dados, interoperabilidade entre sistemas de informação e mecanismos que permitam intervir em situações de crise. Eis uma tarefa que só pode ocorrer ao nível europeu, tornando o mercado interno mais resiliente e a União Europeia mais forte no plano internacional.

Damos hoje um passo em frente na construção da Europa, fazendo jus à previsão de Jean Monnet.

 
  
 

(Pyynnöstä myönnettävät puheenvuorot päättyvät)

 
  
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  Thierry Breton, membre de la Commission. – Madame la Présidente, Mesdames et Messieurs les députés, tout d’abord, je voudrais vous remercier pour ce débat et pour l’esprit d’ouverture qui a présidé à nos discussions. L’instrument d’urgence pour le marché intérieur est une proposition novatrice mais, je crois que tout le monde l’a dit, nécessaire, en particulier pour préserver le bon fonctionnement du marché intérieur, source de résilience pour une Europe assertive dans un contexte géopolitique de plus en plus incertain et tendu. L’Europe doit se doter des mesures dont nos partenaires disposent d’ores et déjà, et qui leur permettent d’être plus assertifs dans la défense de leurs intérêts, parfois, il faut bien le dire, au détriment de l’Europe.

Avec cette initiative, il s’agit donc d’établir les instruments des rapports de force nécessaires pour éviter la fragmentation et les ruptures des chaînes d’approvisionnement globales. C’est un impératif et non un choix. L’Europe a fait des avancées considérables. Vous en avez beaucoup parlé au cours du débat dans le domaine de la défense, de la santé et de l’énergie. Impensable il y a quelques années, il est temps de faire de même pour plus de résilience et plus de solidarité dans notre marché intérieur. La Commission est prête à continuer de soutenir le Parlement et le Conseil en vue des prochaines négociations en trilogue. Je vous remercie, vous pouvez compter sur moi.

 
  
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  Andreas Schwab, Berichterstatter. – Frau Präsidentin, Herr Kommissar! Besten Dank für diese exzellente Aussprache.

Ich glaube, man muss an dieser Stelle einfach noch einmal deutlich sagen: Sie, lieber Herr Kommissar Breton, haben mit Frau Kommissionspräsident von der Leyen eine exzellente Arbeit in der Krise gemacht. Manches ist vielleicht auch nicht so gelungen, wie man es sich gewünscht hätte, aber der Weg, die Interessen der Bürgerinnen und Bürger Europas in den Mittelpunkt zu stellen, war richtig. Und den wollen wir mit diesem Vorschlag weitergehen. Deswegen möchte ich meinen Schattenberichterstattern und den Berichterstattern der anderen Ausschüsse sehr herzlich für die exzellente Zusammenarbeit danken. Es ist richtig, dass wir kein Schönwetterrecht wollen, wie René Repasi gesagt hat, sondern wir den Binnenmarkt tatsächlich mit Zähnen ausstatten wollen, weil es eben nicht um die Unternehmen und weil es nicht um die Politiker geht, sondern weil es am Ende darum geht, dass die Bürgerinnen und Bürger das bekommen, was sie in einer Krise am dringendsten brauchen, nämlich medizinische Gegenstände und Impfstoffe. Und um nichts Anderes soll es gehen.

Viele Kollegen, die heute das Wort ergriffen haben, haben sich auch auf den Vorschlag der Kommission bezogen. Da möchte ich jetzt keine weiteren Ausführungen dazu machen, weil ich glaube, dass wir gesehen haben, dass wir uns sehr intensiv mit den einzelnen Punkten auseinandergesetzt haben. Wir sind nicht an allen Stellen zu identischen Lösungen gekommen, aber wir haben, glaube ich, doch einen ganz guten Mittelweg gefunden, den wir dem Rat gegenüber jetzt auch gemeinsam vertreten wollen. Und natürlich braucht es das Europäische Parlament in einer solchen Krisensituation, und deswegen werden wir versuchen, auch diesen Punkt ganz deutlich zu verteidigen. Es kann keine exekutivische Entscheidung allein sein, einen Krisenfall auszurufen.

Trotzdem möchte ich auch noch einen Punkt an diejenigen sagen, die so ein Stück weit den Eindruck erweckt haben, als ob die Mitgliedstaaten – es war in diesem Falle, glaube ich, Polen – auch alleine durch die Krise kommen können: Es ist ganz deutlich ausgeführt worden, auch von den Kollegen, dass am Ende die Bürgerinnen und Bürger, aus welchem Land auch immer sie kommen mögen, natürlich alle davon profitieren, wenn wir die Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedstaaten bestmöglich organisieren und alle alle Produkte bekommen können.

Der Punkt von Frau Kollegin Lexmann, dass eine europäische Homeoffice-Regelung wünschenswert wäre, ist zutreffend. Und deswegen würde ich vorschlagen, Herr Kommissar, dass Sie mit Ihrem Kollegen aus Luxemburg, mit Kommissar Schmit, noch mal ins Gespräch kommen, um zu prüfen, ob nicht eine entsprechende Möglichkeit von der Europäischen Kommission noch in dieser Legislaturperiode angegangen werden kann.

Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit den Kollegen für den Trilog und danke sehr herzlich für die Aussprache.

 
  
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  Puhemies. – Keskustelu on päättynyt.

Äänestys toimitetaan huomenna keskiviikkona 13. syyskuuta 2023.

 
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