Radioaktive Holzpellets in Italien
24.7.2009
SCHRIFTLICHE ANFRAGE E-4063/09
von Rebecca Harms (Verts/ALE)
an die Kommission
In einer Anfang Juni 2009 gesendeten Nachrichtenagenturmeldung von dpa wird über in Italien aus Litauen eingeführte radioaktive Holzpellets berichtet. Hierzu frage ich die Kommission:
- 1.Wann, von wem und wodurch wurde festgestellt, dass die Holzpellets radioaktiv sind?
- 2.Sind die Pellets äußerlich kontaminiert, oder enthalten sie die Radioaktivität?
- 3.Welches Aktivitätsinventar enthalten die einzelnen Pellets, und welche Aktivitätskonzentration in Bq/g enthalten die Aschen der einzelnen Pellets von jeweils welchen Radionukliden?
- 4.Welche Werte sind in Italien für die vorstehend genannten Radionuklide als Freigrenzen (exemption) und für die Freigabe (clearance) verbindlich festgelegt?
- 5.Ist der EU-Kommission bekannt, welchen Ursprungs die Pellets sind und wie deren Radioaktivität verursacht wurde?
- 6.Wurden die Pellets nur für bestimmte Verbraucher oder für den freien Verkauf in Italien eingeführt?
- 7.Welche ähnlichen Fälle sind der EU-Kommission in anderen Mitgliedstaaten bekannt, und wie will sie sicherstellen, dass keine neuen Fälle auftreten können?
ABl. C 10 E vom 14/01/2011