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Parlamentarische Anfragen
PDF 41kWORD 40k
20. Dezember 2010
E-010628/2010
Anfrage zur schriftlichen Beantwortung E-010628/2010
an die Kommission
Artikel 117 der Geschäftsordnung
Artur Zasada (PPE)

 Betrifft: Neue Methoden zur Deponierung von Sprengladungen an Bord von Flugzeugen
 Schriftliche Antwort 

Mit Besorgnis nimmt der Fragesteller Meldungen internationaler Presseagenturen zur Kenntnis, wonach unlängst ein Bombenanschlag auf ein ziviles Flugzeug geplant war, das vom Irak in die Vereinigten Staaten fliegen sollte, der jedoch vereitelt wurde.

Die Terroristen hatten sich einer neuen Methode bedient. Sie verbargen die Bomben in lebenden Hunden, die auf dem Luftweg in die Vereinigten Staaten befördert werden sollten. Die Tiere wurden einem chirurgischen Eingriff unterzogen, um die Sprengladungen nebst Zündern in ihrem Körper zu deponieren. Da jedoch die Operation nicht fachgerecht durchgeführt wurde, verstarben die Tiere, bevor sie an Bord gebracht werden konnten. Andernfalls hätten sie beim Sicherheitsdienst des Flughafens wohl keinen Verdacht erregt. Auch die in ihrem Körper verborgenen Sprengladungen wären selbst mit den modernsten Scannern nicht entdeckt worden.

Ist sich die Kommission der Bedrohung bewusst, die von der Möglichkeit ausgeht, eine Sprengladung im Körper eines Hundes oder einer Katze zu verbergen, die auf dem Luftweg befördert werden? Wurden Maßnahmen ergriffen, um diese Gefahr zu beschränken bzw. auszuschalten? Gibt es Untersuchungen oder werden Gutachten erstellt, in denen geprüft wird, wie real die Gefahr und Wahrscheinlichkeit eines solchen Anschlags in der Europäischen Union ist?

Originalsprache der Anfrage: PLABl. C 279 E vom 23/09/2011
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