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Parlamentarische Anfragen
PDF 42kWORD 24k
27. Februar 2013
E-002227-13
Anfrage zur schriftlichen Beantwortung E-002227-13
an die Kommission
Artikel 117 der Geschäftsordnung
Thomas Ulmer (PPE)

 Betrifft:  Vereinheitlichung von telemetrischen Abfrage‐ und Programmiergeräten für Defibrillatoren und Herzschrittmacher
 Schriftliche Antwort 

In Deutschland tragen ca. 500 000 Menschen ein Herzschrittmacher, jährlich kommen ca. 60 00 Herzschrittmacher dazu. Diese Entwicklung ermöglicht vielen Menschen ein normales Alltagsleben.

Jedoch gibt es gerade in einer Notfallsituation erhebliche Probleme. Die Vielzahl der Anbieter hat es bisher nicht geschafft, die Hard‐ und Software der Geräte so zu gestalten, dass über eine einheitliche Schnittstelle mit dem Einsatz eines Universal-Gerätes Auslese‐ und Programmiervorgänge durchgeführt werden können.

Daraus ergeben sich sowohl für die Krankenhäuser als auch die Patienten erhebliche Nachteile:
Krankenhäuser müssen für jeden Gerätehersteller einen speziellen Computer für den Auslese‐ und Programmiervorgang beschaffen
Kostenintensive Schulungen müssen für mehrere Geräte vorgenommen werden
im Notfall ist der Patient dem Zufall ausgeliefert, dass der Notarzt das Gerät auslesen kann
Patienten sind an Orte „gebunden“ an denen die Geräte zum Auslesen bereitstehen (Urlaubsreisen sind kaum möglich)

Inwieweit können in diesem Bereich Verbesserungen oder Vereinheitlichungen vorgenommen werden? Was will die Kommission tun, damit die Patienten besser geschützt sind, bzw. damit die Patienten weiterhin in ihrem Bewegungsradius nicht eingeschränkt sind? In welchen Gesetzestext könnte man einen solchen Vorschlag integrieren?

 ABl. C 372 E vom 19/12/2013
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