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Parlamentarische Anfrage - E-008522/2014Parlamentarische Anfrage
E-008522/2014

    TTIP und die Seeverkehrsmärkte

    Anfrage zur schriftlichen Beantwortung E-008522-14
    an die Kommission
    Artikel 130 der Geschäftsordnung
    Fabio De Masi (GUE/NGL)

    Der internationale Seeverkehrsmarkt ist bereits weitgehend liberalisiert, so dass die Reedereien aus der EU und Nordamerika freien Marktzugang genießen und keine größeren Hindernisse für den internationalen Seehandel bestehen.

    1. Beabsichtigt die Kommission vor diesem Hintergrund, die Öffnung nationaler Kabotageregelungen für die Schifffahrt in Nordamerika (den Jones Act oder sein kanadisches Äquivalent) mittels der TTIP und des CETA zu unterstützen?

    2. Wenn ja, kann die Kommission den Grund für die Aufnahme von Seeverkehrsdienstleistungen, einschließlich von Gesetzen zur Seekabotage, in den Geltungsbereich der TTIP- und CETA-Verhandlungen erläutern? Wie werden diese Veränderungen voraussichtlich zum Schutz und zum Erhalt hochwertiger nationaler Arbeitsplätze in der Seefahrt beitragen, und zwar sowohl in der EU als auch in den Vereinigten Staaten und Kanada?

    3. Geht die Kommission davon aus, dass der erwartete höhere Markanteil der Schifffahrtsbranche der EU zur Beschäftigung von Seeleuten aus den EU-Mitgliedstaaten und zur Wahrung europäischen Knowhows im Bereich der Seefahrt insgesamt beitragen wird?