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Parlamentarische Anfragen
PDF 103kWORD 20k
10. April 2017
E-002600-17
Anfrage zur schriftlichen Beantwortung E-002600-17
an die Kommission
Artikel 130 der Geschäftsordnung
Elisabeth Köstinger (PPE) , Heinz K. Becker (PPE)

 Betrifft:  Vorwurf der Sklaverei: Rumänische Landarbeiterinnen in Italien
 Schriftliche Antwort 

Laut Medienberichten leben in Italien rund 7 500 Rumänen, vor allem Frauen, die für die Landarbeit eingesetzt werden, und dabei horrenden, menschenunwürdigen Zuständen ausgesetzt sind(1). Die Vorwürfe, nach denen Sklaverei, sexuelle Gewalt, Kidnapping, Erpressung und unwürdige Arbeitsbedingungen die Regel sind, müssen umgehend aufgeklärt werden!

Hier geht es um Verstöße gegen die EU-Grundrechtecharta, namentlich das Verbot der Sklaverei und der unmenschlichen und erniedrigenden Behandlung. Derartige Vorgänge dürfen in keinster Weise geduldet werden.

Die Kommission als Hüterin der EU-Verträge ist hier in der Pflicht. Kann sie dazu dringend über folgende Punkte Aufklärung verschaffen:
1. Was hat die Kommission zur Aufklärung dieser tragischen Vorwürfe/Vorfälle unternommen, und wann wird ein Untersuchungsbericht vorgelegt?
2. Welche Maßnahmen ergreift die Kommission, um derartig menschenverachtende Vorgehensweisen in Europa zu unterbinden?
3. In welcher Form kann die 2014 gegründete „Europäische Plattform gegen Schwarzarbeit“ in der Sache tätig werden?

(1)https://amp.theguardian.com/global-development/2017/mar/12/slavery-sicily-farming-raped-beaten-exploited-romanian-women

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