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Parlamentarische Anfrage - E-002536/2020Parlamentarische Anfrage
E-002536/2020

Häusliche Gewalt während der COVID-19-Pandemie

Anfrage zur schriftlichen Beantwortung E-002536/2020
an die Kommission
Artikel 138 der Geschäftsordnung
Christine Anderson, Nicolaus Fest, Annika Bruna, Virginie Joron

Die Richtlinie 2012/29/EU des Europäischen Parlaments und des Rates befasst sich mit Gewalt in engen Beziehungen, sexueller Gewalt (einschließlich Vergewaltigung, sexuellen Übergriffen und sexueller Belästigung), Menschenhandel, Sklaverei und verschiedenen schädlichen Praktiken wie Zwangsehen, Genitalverstümmelung bei Frauen und Mädchen und sogenannten „Ehrenverbrechen“. Weibliche Opfer geschlechtsbezogener Gewalt und ihre Kinder benötigen wegen des hohen Risikos von sekundärer und wiederholter Viktimisierung oft besondere Unterstützung und besonderen Schutz.

Aufgrund der COVID-19-Pandemie gelten Ausgangsbeschränkungen sowie andere Kontaktbeschränkungen, und wir stehen vor einer ungewissen Zukunft mit unvorhersehbaren finanziellen Folgen. Da die Menschen ihre Wohnung bzw. ihr Haus nicht verlassen dürfen, steigt dort das Konfliktpotenzial [1] .

Letzte Aktualisierung: 13. Mai 2020
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