Parlamentarische Anfrage - E-002786/2020Parlamentarische Anfrage
E-002786/2020

Chinesische Gesetzgebung mit Auswirkungen auf die Frage der Nachfolge des Dalai Lama und der Führer des tibetischen Buddhismus

Anfrage zur schriftlichen Beantwortung E-002786/2020/rev.1
an den Vizepräsidenten der Kommission/Hohen Vertreter der Union für Außen- und Sicherheitspolitik
Artikel 138 der Geschäftsordnung
Francisco Guerreiro (Verts/ALE), Petra De Sutter (Verts/ALE), Petras Auštrevičius (Renew), Hannes Heide (S&D), Aušra Maldeikienė (PPE)

Die EU erwartet, dass China die Nachfolge des Dalai Lama in Übereinstimmung mit den Normen des tibetischen Buddhismus respektieren wird. Die chinesische Regierung hat mehrere Gesetze verabschiedet, die darauf abzielen, diese Normen neu zu gestalten, um ihre Einmischung in die Ernennung von Führern des tibetischen Buddhismus zu legitimieren, darunter die Anordnung Nr. 5 des Staatlichen Büros für religiöse Angelegenheiten und die überarbeiteten Verordnungen über religiöse Angelegenheiten. Der 14. Dalai Lama hat erklärt, dass im Falle einer Entscheidung, die Institution des Dalai Lama fortzuführen, die Verantwortung in erster Linie bei der Gaden-Phodrang-Stiftung liegen werde, die durch seine schriftlichen Anweisungen informiert werde. 

Letzte Aktualisierung: 9. Juni 2020
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