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Parlamentarische Anfragen
PDF 49kWORD 11k
15. Juni 2020
E-003584/2020
Anfrage zur schriftlichen Beantwortung
an die Kommission
Artikel 138 der Geschäftsordnung
Luisa Regimenti (ID), Silvia Sardone (ID), Annalisa Tardino (ID), Elena Lizzi (ID), Gianantonio Da Re (ID), Rosanna Conte (ID), Gianna Gancia (ID), Stefania Zambelli (ID), Simona Baldassarre (ID), Catherine Griset (ID), Maximilian Krah (ID), Annika Bruna (ID), Gilles Lebreton (ID), Aurelia Beigneux (ID), Fulvio Martusciello (PPE), Daniela Rondinelli (NI), France Jamet (ID), Jadwiga Wiśniewska (ECR), Athanasios Konstantinou (NI)
 Schriftliche Antwort 
 Betrifft: Endometriose: Forschung im Rahmen des neuen Gesundheitsprogramms 2021–2027

Jede zehnte Frau im zeugungsfähigen Alter leidet an Endometriose, einer schmerzhaften Gebärmuttererkrankung, deren Folgen neben Schmerzen in einigen Fällen sogar eine Behinderung oder Zeugungsunfähigkeit sind.

Die genauen Ursachen von Endometriose sind bis dato unbekannt, und auch eine wirksame Behandlungsmethode gibt es noch nicht. Darüber hinaus bedarf die endgültige Diagnose eines invasiven chirurgischen Eingriffs.

Die Endometriose hat erhebliche sozioökonomische Konsequenzen für die Privatsphäre und das Familienleben der Frau, wirkt sich aber auch auf ihr Arbeitsleben aus, da sie häufig Krankheitsurlaub nehmen muss und viele Fehltage zu verzeichnen hat, und hat wirtschaftliche Folgen, da die wenigen bislang verfügbaren Therapiemöglichkeiten teuer und langwierig sind.

In Anbetracht der Entschließung des Europäischen Parlaments zur Förderung der Gleichstellung der Geschlechter in den Bereichen psychische Gesundheit und klinische Forschung, in der konkret die Endometriose als Beispiel für Diskriminierung, was die Erforschung von Frauenkrankheiten und ihre Behandlung angeht, angeführt und darauf hingewiesen wird, dass die Forschung nach den Ursachen, Präventions- und Behandlungsmöglichkeiten von Endometriose gefördert werden muss, wird die Kommission aufgefordert, folgende Fragen zu beantworten:

1. Wie plant sie im Rahmen des Programms der EU für die Gesundheit 2021–2027 die Endometrioseforschung zu fördern?

2. Hat sie vor, den Austausch klinischer Daten zwischen den Mitgliedstaaten ausgehend von der Analyse der Daten nach geografischen Bereichen zu unterstützen, damit gemeinsame Strategien in Bezug auf die Erkrankung festgelegt werden können?

Unterstützer(1)

(1)Diese Anfrage wird von Mitgliedern unterstützt, die nicht mit den Verfassern bzw. Verfasserinnen identisch sind: Marco Dreosto (ID), Isabella Tovaglieri (ID), Dominique Bilde (ID)
Originalsprache der Anfrage: IT
Letzte Aktualisierung: 3. Juli 2020Rechtlicher Hinweis - Datenschutzbestimmungen