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Parlamentarische Anfragen
PDF 44kWORD 10k
15. Juni 2020
E-003585/2020
Anfrage zur schriftlichen Beantwortung
an die Kommission
Artikel 138 der Geschäftsordnung
Günther Sidl (S&D), Hannes Heide (S&D)
 Betrifft: ECDC – Riskikobewertung bei COVID-19 und künftige Maßnahmen

Das Europäische Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC), dessen Aufgabe es ist, Risiken und neu auftretende Bedrohungen für die Gesundheit des Menschen zu ermitteln, einzuschätzen und mitzuteilen, hat noch im Februar in seiner Risikoeinschätzung lediglich darauf hingewiesen, dass eine weitere globale Verbreitung wahrscheinlich sei, diese Wahrscheinlichkeit aber als moderat eingestuft werde und zusätzlich durch Exit-Screenings durch die lokalen Behörden in Wuhan weiter verringert werden könne.

Allerdings verwies das ECDC auch darauf, dass aufgrund des Mangels an detaillierten epidemiologischen Analysen erhebliche Unsicherheiten bei der Beurteilung des Verbreitungsrisikos bestehen.

1. Welche Maßnahmen gedenkt die Kommission zu ergreifen, um in Zukunft ein besseres Krisenmanagement unter Einbeziehung aller Mitgliedstaaten zu betreiben und Ressourcen wie auch Fachwissen besser zu bündeln?

2. Hat das ECDC angesichts der Risikoeinschätzungen von Jänner und Februar hier hinsichtlich einer auszusprechenden Warnung zu abwartend reagiert?

3. Welche Maßnahmen gedenkt die Kommission zu ergreifen, damit sich eine Situation, wie wir sie aktuell erleben, nicht mehr wiederholt, ein Frühwarnsystem entwickelt wird, und Informationen rechtzeitig an die Mitgliedstaaten weitergegeben werden und Alleingänge bzw. Einzelmaßnahmen der Nationalstaaten wie Grenzschließungen, die zu Transportunterbrechungen medizinischer Ausrüstung geführt haben, in Zukunft verhindert werden können?

Letzte Aktualisierung: 3. Juli 2020Rechtlicher Hinweis - Datenschutzbestimmungen