Parlamentarische Anfrage - E-006975/2020Parlamentarische Anfrage
E-006975/2020

    Chinesische Arbeitslager in Tibet

    Anfrage zur schriftlichen Beantwortung  E-006975/2020
    an den Vizepräsidenten der Kommission/Hohen Vertreter der Union für Außen- und Sicherheitspolitik
    Artikel 138 der Geschäftsordnung
    Mikuláš Peksa (Verts/ALE), Michaela Šojdrová (PPE), Patrick Breyer (Verts/ALE), Hannes Heide (S&D), Miriam Lexmann (PPE), Aušra Maldeikienė (PPE), Ivan Štefanec (PPE), Salima Yenbou (Verts/ALE), Francisco Guerreiro (Verts/ALE), Fabio Massimo Castaldo (NI)

    Die Internierungslager in der Region Xinjiang haben zu Recht große Aufmerksamkeit von der EU erfahren, und das Parlament hat bereits früher Sanktionen wegen dieser eklatanten Verletzung der Menschenrechte gefordert. Wir dürfen nicht vergessen, dass ähnliche Gräueltaten an Menschen in Tibet verübt werden.

    Einem Bericht des Forschungsinstituts „Jamestown Foundation“ zufolge sind mehr als 500 000 Tibeter in derartige Arbeitslager gesteckt worden, um dort in „Arbeitsdisziplin, der chinesischen Sprache und Ethik“ unterwiesen zu werden. Dies zeugt von einer nicht hinnehmbaren Missachtung der Menschenrechte und der religiösen, politischen, aber auch persönlichen Freiheit der Tibeter. Vor diesem Hintergrund wird die Kommission um die Beantwortung der folgenden Fragen ersucht.

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    Letzte Aktualisierung: 7. Januar 2021
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